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  1. #1

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    Frage Mentale Stärke / Lauf mit schwerem Gegenstand

    Hallo zusammen,

    ich bin vor einigen Monaten mehr oder weniger durch Zufall auf ein Bootcamp aufmerksam geworden, welches recht gut aufgezogen zu sein schien. Nachdem ich auf die zusätzliche mentale Challenge total gespannt war hatte ich mich eingetragen. Es gab dort zwei "Schwierigkeitsgrade" - sprich man macht alles auf höchstem Level mit - hat jedoch die Möglichkeit ein Band zu ziehen um dann ein Level herunter zu stufen.

    Ich laufe nun erst seit ein paar Jahren und nicht soooo viel und professionell wie mancher hier und leider habe ich nach 6 h Bootcamp das rote Band ziehen müssen, da mir durch die Gepäckläufe etc. immer wieder das Bein weggesackt ist. Ärgerlich - ich war quasi schon fast durch... nach all den Stunden wäre "nur noch" der Kanisterlauf gekommen.

    Der "Chief" meinte dennoch es sei eine gute Leistung und ich müsste mental noch trainieren, weil der Körper meist noch viel mehr kann - aber der Kopf noch nicht mitspielt...

    Daher meine zwei Fragen an die Erfahrenen...
    1. Welche Tipps könnt ihr mir geben um den Kopf "auszuschalten" und in den Tunnel zu gehen?
    2. Wie kann ich mir als Frau beim Kanisterlauf mit Technik die fehlende Muskelkraft evtl. ausgleichen?

    Ich will das schaffen, weil ich noch nie so ein abgefahren gutes Kontrukt an military Bootcamp erlebt habe und es mich tierisch ärgern würde hier nicht durchzukommen...

    Danke und liebe Grüße
    Hausi

  2. #2
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von hausenhexe Beitrag anzeigen
    Daher meine zwei Fragen an die Erfahrenen...
    1. Welche Tipps könnt ihr mir geben um den Kopf "auszuschalten" und in den Tunnel zu gehen?
    2. Wie kann ich mir als Frau beim Kanisterlauf mit Technik die fehlende Muskelkraft evtl. ausgleichen?
    Genug Bier vorher trinken. Das schaltet den Kopf aus. Und der Kasten ist nicht mehr so schwer.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kastenlauf
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  3. #3
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von hausenhexe Beitrag anzeigen

    Daher meine zwei Fragen an die Erfahrenen...
    1. Welche Tipps könnt ihr mir geben um den Kopf "auszuschalten" und in den Tunnel zu gehen?
    2. Wie kann ich mir als Frau beim Kanisterlauf mit Technik die fehlende Muskelkraft evtl. ausgleichen?
    1. wie bones schon sagte genug saufen, dann gehst Du durch jeden Tunnel
    2. Nimm eine Sackkarre mit, dann kannste den Kanister Schieben ist leichter

    Siehe hier: https://www.google.com/search?q=Sack...=1080&bih=1778

  4. #4

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    Okay - um das nur nochmal kurz zu erwähnen...

    Es geht mir darum besser zu werden und meine Grenzen zu erweitern... Hier jetzt mit saufen anzukommen ist gelinde gesagt erschreckend und nicht mein Humor - die Rede war von einem Kanister und nicht von einem Kasten... und ich habe noch kein Bootcamp gesehen in dem eine Erleichterung durch Tools gestattet ist. Mal abgesehen davon, dass der Stolz und Ehrgeiz einen davon abhalten sollte dies zu nutzen und nicht nur die Instructor.

    Ich bitte insofern nur noch auf die eigentlichen Fragen im sportlich / sachlichen Sinne einzugehen - Danke!

  5. #5
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Welcher Sport ist denn das, wo man Kanister durch die Gegend schleppt? Ist der olympisch?
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  6. #6
    Avatar von Catch-22
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    Also auf die fehlende Kraft kannst du das nicht schieben. Frauen tragen bei sowas in der Regel ein geringeres Gewicht als die Herren.
    Meist sind das doch nur ein paar Hundert Meter lange Strecken. Schau mal ins Mittelstreckler Forum, Rolli macht dir schon Beine. Mentale Tricks hat er auch drauf. Du wirst aber vermutlich erst sprinten ohne Kanister lernen müssen

  7. #7
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Welcher Sport ist denn das, wo man Kanister durch die Gegend schleppt? Ist der olympisch?
    http://neu.bockeroth.de/fit-fur-das-...0kg-und-2x5kg/

    https://www.mainpost.de/regional/bad...c19727,1650506
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  8. #8

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    @bones - es ist ein militärisches Bootcamp keine Sportart. Es geht dabei darum die Aufgaben zu nehmen, durchzustehen und weiterzumachen

    @catch-22
    ich will nichts auf die Kraft schieben, sondern einfach nur ein paar Tipps erfahren, wie man am besten einen schweren, unhandlichen Gegenstand von A nach B bekommt. Da es in einem Bootcamp eine Art Rollenspiel ist, wird hier auch nicht in Mann oder Frau unterschieden - das interessiert da keinen der Kanister muss von A nach B... fertig - schau wie du es schaffst! Die mentale Komponente hierbei ist um ein vielfaches facettenreicher als auf einer Aschebahn, bei der es nur darum geht Zeiten zu erreichen... Dort bist du froh, wenn du und dein Team alles gemeinsam geschafft habt und freust dich über jeden sichtbaren Erfolg.

    Ist mir klar, dass das nicht für jeden interessant ist - ich persönlich finde dieses Umfeld im militäry Roleplay als Bootcamp super aufregend und es bringt mich dazu, mehr Leistung bringen zu wollen

  9. #9
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von hausenhexe Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    ich bin vor einigen Monaten mehr oder weniger durch Zufall auf ein Bootcamp aufmerksam geworden, welches recht gut aufgezogen zu sein schien. Nachdem ich auf die zusätzliche mentale Challenge total gespannt war hatte ich mich eingetragen. Es gab dort zwei "Schwierigkeitsgrade" - sprich man macht alles auf höchstem Level mit - hat jedoch die Möglichkeit ein Band zu ziehen um dann ein Level herunter zu stufen.

    Ich laufe nun erst seit ein paar Jahren und nicht soooo viel und professionell wie mancher hier und leider habe ich nach 6 h Bootcamp das rote Band ziehen müssen, da mir durch die Gepäckläufe etc. immer wieder das Bein weggesackt ist. Ärgerlich - ich war quasi schon fast durch... nach all den Stunden wäre "nur noch" der Kanisterlauf gekommen.

    Der "Chief" meinte dennoch es sei eine gute Leistung und ich müsste mental noch trainieren, weil der Körper meist noch viel mehr kann - aber der Kopf noch nicht mitspielt...

    Daher meine zwei Fragen an die Erfahrenen...
    1. Welche Tipps könnt ihr mir geben um den Kopf "auszuschalten" und in den Tunnel zu gehen?
    2. Wie kann ich mir als Frau beim Kanisterlauf mit Technik die fehlende Muskelkraft evtl. ausgleichen?

    Ich will das schaffen, weil ich noch nie so ein abgefahren gutes Kontrukt an military Bootcamp erlebt habe und es mich tierisch ärgern würde hier nicht durchzukommen...

    Danke und liebe Grüße
    Hausi
    Da gehe ich mit deinem Chief nicht d’accord. Wenn dir die Beine wegsacken, ist das ein klasisches Muskelversagen. Das hat mit dem Kopf nicht viel zu tun.
    Ich würde sogar sagen, du bist mental gut drauf, weil du bereit bist, bis zum Muskelversagen zu gehen.
    Hier hilft nur Beinmuskulatur aufbauen.
    Kraftausdauer = relativ wenig Gewicht, viele Wiederholungen, z.B. Kniebeugen, einbeinige Kniebeugen, Sprünge, etc.
    max. Kraft = wenig Wiederholungen, relativ hohes Gewicht, auch hier Kniebeugen mit Gewicht, Beinpresse (wenn du im Studio trainierst)

    Kanisterlauf , manche sagen auch Farmerswalk.
    Aus meiner Erfahrung ist hier vor allen die Griffkraft entscheidend. Dies ist in den meisten Fällen der limitierende Faktor. Ansonsten gibt es unterschiedliche Techniken. Manche fallen fast nach vorne und manche schnelle kleine Schritte. Ich persönlich finde es besser, wenn man das Gewicht immer kontrolliert und mehr schleichende Schritte (die Füße kaum angehoben) macht.

    Hier was Googgle so zum Thema sagt:
    https://www.google.com/search?q=farm...hrome&ie=UTF-8
    laufen ist langsamer als fliegen, aber anstrengender als liegen

  10. #10
    Avatar von Catch-22
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    ich lese heraus, dich hat noch kein Rolli über die Bahn gejagd

    eigentlich bräuchte ich jetzt

    Was mich erstaunt ist, dass du deine Frage in einem Laufforum stellst, da du laufen so luschig findest. Kennst du keine Crossfitter? ... anderseits, nein, bleib, mein Popcorn kommt gleich

  11. #11
    Avatar von Bewapo
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    zu 1.) Mentale Stärke: hat dein sog. "Coach" hier keine konkreteren Vorschläge. Ansonsten mal in youtube schauen, dort gibt es jede Menge Filme zum Thema, die das ganze grundsätzlich behandeln!
    zu 2.) Üben, üben, üben - "Technik" dürfte dir in diesem Fall nicht gar so viel nützen!!! Hier war mal ein Kollege aktiv ("gecko") der einen Farmerswalk in einer bestimmten Zeit schaffen wollte. Der hat das Ganze wenigstens drei mal in der Woche geübt!
    Hau rein

  12. #12
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von hausenhexe Beitrag anzeigen
    sondern einfach nur ein paar Tipps erfahren, wie man am besten einen schweren, unhandlichen Gegenstand von A nach B bekommt....
    https://www.obi.de/baugeraete-baumas...0-kg/p/9759093
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  13. #13
    Avatar von klnonni
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    Eine Sackkarre hatte ich doch auch schon vorgeschlagen, geht aber doch nicht...

    Zitat Zitat von hausenhexe Beitrag anzeigen
    Okay - um das nur nochmal kurz zu erwähnen...

    ... und ich habe noch kein Bootcamp gesehen in dem eine Erleichterung durch Tools gestattet ist. Mal abgesehen davon, dass der Stolz und Ehrgeiz einen davon abhalten sollte dies zu nutzen und nicht nur die Instructor.

  14. #14
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von hausenhexe Beitrag anzeigen
    Ich bitte insofern nur noch auf die eigentlichen Fragen im sportlich / sachlichen Sinne einzugehen - Danke!
    Wie Catch schon vorsichtig angedeutet hat, bist Du hier wahrscheinlich im falschen Forum. Wahrscheinlich können die wenigsten hier mit dem von Dir beschriebenen Sport etwas anfangen. Und wenn man eine Belastung nicht kennt, ist es nahezu unmöglich Erfahrungswerte wiederzugeben.

    Dann kommt noch dazu, daß jeder eine andere Form von Resilience aufbaut. Um mal einen Eindruck und ein paar Ideen zu gewinnen, kann ich Dir das Buch "How bad do you want it?" von Matt Fitzgerald ans Herz legen. Dort werden Wege von Triathleten, Radsportlern und Läufern aufgezeigt und zumindest in Teile analysiert.

    Die Belastung z.B. beim Kanisterlauf ist anders. Da benötigt man andere Strategien. Und wenn die gleiche funktioniert, ist das eher Zufall. Allerdings wirst Du ums Experimentieren eh nicht umhinkommen.

    Die Antwort wird Dich jetzt sicher nicht befriedigen. Aber guten Gewissens einen Tipp zu geben, ist hier schon schwierig.
    nix is fix

  15. #15
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Was ist eigentlich ein Bootcamp und was hat das mit laufen zu tun?
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  16. #16
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Was ist eigentlich ein Bootcamp und was hat das mit laufen zu tun?
    Das ist umgangssprachlich ein Erziehungscamp für Straftäter oder schwer erziehbare Jugendliche..

    Deswegen vermutlich auch das Alkoholverbot als Hilfsmittel "um den Kopf "auszuschalten" und in den Tunnel zu gehen".

  17. #17

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    Danke an Santander und Bewapo für die Antworten - die Begrifflichkeit Farmerswalk hatte ich damit noch nicht verbunden werde ich mir mal anschauen...

    Ansonsten finde ich es sehr schade, wie toxisch meine Aussagen behandelt werden. Sich auf eine Diskussion zu freuen und Popcorn machen zu wollen, zeugt von alter Kollusseum Mentalität - schade dass sich heute noch Leute auf dem Level unterhalten lassen wollen - und nein - ich habe Laufen auf der Bahn nie denunziert... ich habe nur gesagt, dass man bei einer solchen Aktion wie ich sie mache mehr Einflüsse hat (Waldboden, dein Team, Gepäck, Instructors, etc.) - das ist keine Wertung und jeder der das so versteht, sollte sein Selbstwertgefühl reflektieren.

    Meine Zeit ist mir auf jeden Fall für ein solches Ping Pong zu schade - in der Zeit kann ich trainieren, daher darf @Catch-22 sich jetzt noch den letzten Happen Popcorn gönnen... war wohl das falsche Forum - ich dachte hier geht es um Sport, Sportlichkeit und um erfahrungsausstausch und nicht um schwache Sprüche...

    Alles Gute!

  18. #18
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Was ist eigentlich ein Bootcamp und was hat das mit laufen zu tun?
    Da gibt es verschiedene Varianten. Das Bootcamp selbst hat eher wenig mit Laufen zu tun. Es wird dort allerdings relativ hart (aus meiner Perspektive viel zu hart) trainiert. Für die Motivation ist das wahrscheinlich eine feine Sache. Das ist aber nichts für ambitionierte Sportler. Ich habe ein paarmal bei sogenannten Crossläufen teilgenommen. Das ist schon cool und macht Spaß. Und wenn man auch nur einigermaßen koordinativ begabt ist, wird man dort als Läufer immer weit vor dem Feld liegen. Bei meinen letzten Rennen waren wir vorn 3 oder 4 Läufer und gaaaanz weit abgeschlagen, kommen dann die Crossfitter. Das gilt natürlich nicht für reine Kraftveranstaltungen oder für Wettkämpfe, wo Du auf 10km 40 Hindernisse hast. Da wird es für uns schwierig. Bei den typischen "härtesten" Rennen kannst Du aber bei den Hindernissen gar nicht so viel verlieren wie Du dazwischen rausläufst.

    Ich finde diese Camps trotzdem ganz gut. Es ist für viele eine Motivation überhaupt zu beginnen und sich zu bewegen. Und das ist auch der wichtigste Aspekt. Den würde ich jetzt nicht unter den Teppich kehren wollen. Sicher sind viele aufgrund des Trainings schnell überfordert. Wahrscheinlich ist allein schon deshalb die sportliche Entwicklung nur lala. Es ist sicher auch verletzungsanfällig. Das nun wieder ist ambitioniertes Laufen auch. Von daher würde ich mich mit Kritik gegenüber des Sports sehr zurückhalten.

    Zitat Zitat von hausenhexe Beitrag anzeigen
    ich habe nur gesagt, dass man bei einer solchen Aktion wie ich sie mache mehr Einflüsse hat (Waldboden, dein Team, Gepäck, Instructors, etc.) - das ist keine Wertung und jeder der das so versteht, sollte sein Selbstwertgefühl reflektieren.
    Falls Du das noch lesen solltest? Das hat auch andere Einflüsse. Aber Läufer sind auch nicht nur auf der Straße unterwegs. Die von Dir beschriebenen Einflüsse sehe ich eher kritisch. Waldboden ist toll. Da würde ich voll und ganz zustimmen. Gepäck ist für den Laufstil und in Bezug auf die Verletzungsanfälligkeit Gift. Und Team/Instructor verleiten eher dazu viel zu hart zu trainieren. Und das ist völlig kontraproduktiv.

    Ich wünsche Dir dennoch viel Spaß bei den Veranstaltungen. Wie oben geschrieben, kann ich dem durchaus etwas abgewinnen. Und schau Dir wirklich mal das Buch an. Das wird Dir gefallen.

    Übrigens glaube ich nicht, daß Catch das böse gemeint hat
    nix is fix

  19. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    Catch-22 (24.06.2020), JoelH (24.06.2020), klnonni (24.06.2020)

  20. #19
    Avatar von Catch-22
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    @hausenhexe
    Klar geht es hier um Sport, explizit ums Laufen. Deine Frage hat aber mehr mit tragen als Laufen zu tun. Wie sollen dir Läufer da großartig helfen?
    Lies mal dein EP noch einmal durch. Die wenigsten Läufer werden sich darunter irgendetwas vorstellen können. Es liegt doch an dir, bevor du irgendwo schreibst. dich zu fragen, ob es der richtige Ort für deinen Beitrag ist.
    Und wenn man sich schon so wenig Gedanken macht, dann sollte man sich nicht verwundern, wenn merkwürdige Antworten kommen. Hier wäre doch erst mal Sportlichkeit von dir im Umgang mit frechen Antworten gefragt. Dann kann man auch weiter sehen, mit schnippisch wird das aber nichts.

  21. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    klnonni (24.06.2020)

  22. #20
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Wer mit Bootcamp innem Laufforum aufschlägt muss sich nicht wundern. Mit fehlendem Humor wirds ganz übel. Ist, als würde ein Corsafahrer im Ferrariforum um Tuningtipps nachfragen

    Gruss Tommi

  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    klnonni (24.06.2020)

  24. #21
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    "Laufen ist Sch…."

    "Laufen ist eine sehr schlechte Methode, Fett zu verbrennen, und auch was das Herz-Kreislaufsystem angeht, gibt es bessere Sportarten. Trotzdem ist Joggen aus unerfindlichen Gründen zum beliebtesten Fitnesssport der Welt geworden.

    Das ist schlecht, denn Laufen ist scheiße. Bis zu 79 Prozent aller Läufer werden mindestens einmal im Jahr von Verletzungen aus dem Rennen gezogen. Das hat einen einfachen Grund: Laufen ist eine unheimlich ineffiziente Methode, um Kraft aufzubauen. Und wie wir alle wissen, ist ein starker Körper der beste Schutz gegen Verletzungen, die beste Garantie für einen optimalen Stoffwechsel und eines der wichtigsten Elemente für die anhaltende Fitness im Alter. "

    https://www.vice.com/de/article/nnmw...form-zu-kommen
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  25. #22
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    "Laufen ist Sch…."

    "Laufen ist eine sehr schlechte Methode, Fett zu verbrennen, und auch was das Herz-Kreislaufsystem angeht, gibt es bessere Sportarten. Trotzdem ist Joggen aus unerfindlichen Gründen zum beliebtesten Fitnesssport der Welt geworden.
    Diese Studien gibt es immer wieder. Was da dran ist, kann man schwer sagen. Sicher ist Laufen verletzungsanfällig. Das ist Kraftraining aber auch. Bei allem macht die Dosis das Gift. Ich bin persönlich überzeugt, daß Laufen eine natürliche Bewegung für uns ist. Aber ich gebe zu, daß ist eben auch genau das: GLAUBE
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  26. #23
    Avatar von Catch-22
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    ich sehe es ganz sportlich: ordentliches Krafttraining hilft mir dauerhaft verletzungsfrei zu laufen. Betonung liegt auf ordentlich. Wir haben hier im Park auch Crossfitter und Bootcamps. Mir tut schon vom Zusehen alles weh, nicht weil es hart ist sondern weil absolut gar nicht auf die Ausführung geachtet wird. Da kann man nur von solchen Kursen warnen. Ganz anders ist der Eindruck, wenn die Trainer dann selber trainieren, denen könnte ich ewig zusehen.

  27. #24
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    ich sehe es ganz sportlich: ordentliches Krafttraining hilft mir dauerhaft verletzungsfrei zu laufen.
    Das kann sicher helfen. Ein gewisses Maß an Kraft ist aber auch für die Leistung beim Laufen erforderlich. Und man kann mit Crossfit auch exzellent unspezifisch in höheren Intensitäten trainieren ohne sich frühzeitig über den Jordan zu schießen.

    Wir haben hier im Park auch Crossfitter und Bootcamps. Mir tut schon vom Zusehen alles weh, nicht weil es hart ist sondern weil absolut gar nicht auf die Ausführung geachtet wird.
    Hand aufs Herz, ob ich jetzt auf der Rheinpromenade in Düsseldorf, in Frankfurt am Main, in München an der Isar oder wo auch immer unterwegs bin. Jedesmal stellen sich mir die Nackenhaare auf, wenn ich die vielen Läufer beobachte. Das grenzt in Teilen an Selbstverstümmelung. Da müssen wir gar nicht auf andere zeigen.

    Ganz anders ist der Eindruck, wenn die Trainer dann selber trainieren, denen könnte ich ewig zusehen.
    Auch da sehe ich Parallelen. Wieviele Läufer kennst Du, wo es Dir so geht
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  28. #25
    Avatar von Catch-22
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    Ja, klar gibt es das auch bei uns Läufern. Ich bin immer wieder erstaunt, wie es manch einer schafft sub3 beim Marathon zu laufen während mir schon beim Zusehen alles weh tut.
    Nur gibt es für mich zwischen beiden einen eklatanten Unterschied: der eine ist im WK auf sich selbst gestellt, der andere trainiert in der Gruppe, der Coach steht daneben. Statt seinen Schützling zurecht zu weisen bzw. die richtige Ausführung zu zeigen wird "motiviert" exakt so weiter zu machen. Der Fehler liegt nicht bei dem Trainierenden.
    Hinzukommt auch das Alter. Ein 50 Jähriger wird wohl nicht mehr grundlegend anders Laufen lernen können. Mit 25 sollte man aber noch richtige Bewegungsabläufe lernen können, egal welche Sportart.

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