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  1. #1

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    Standard Trainingsplan vs. Schichtplan

    Guten Morgen liebes Forum,

    ich hab eine etwas grundsätzliche Frage an euch.

    Kann ich einen Trainingsplan (J. Daniels, Fitness Blau) mit Wochenrhythmus auf 10 Tage "strecken", oder fällt das unter die Sorte Idee "kannste so machen, aber dann isses halt Sch..."?

    Zur genaueren Situation:
    Ich bin fast 43, habe zwei große Kinder und ein Pubertier zu Hause, einen betagten Hund und einen 80% Teilzeit-Schicht-Beruf. Ich laufe etwa 5 Mal in 10 Tagen, pro Einheit zwischen 7 und 20 km, nach Lust und Laune. Tempo zwischen 5:50 und 7.
    Der Schichtplan wiederholt sich alle 10 Tage, was logischerweise dazu führt, dass die geplanten Läufe teilweise auf einen Tag fallen an dem ich arbeiten darf. Vor der ersten Nachtschicht laufen geht noch, aber vor der Tagschicht nicht (sowohl körperlich als auch kindertechnisch).
    Ziele habe ich momentan keine, außer schneller und weiter, sprich es geht eigentlich um nix.

    In dem blauen Daniels Plan sind die Quali Einheiten in zwei Blocks geteilt, 3 am Stück und 2 am Stück. Kann ich die optionalen Tage die zwischen den Blocks liegen einfach "ausdehnen"? Also statt ein Tag zum Beispiel 2 Tage nicht laufen?
    Den Plan würde ich entsprechend auch ausdehnen, also statt "Woche 1 -4" dann "10-Tage-Block 1 - 4"

    Ist der Plan dann immernoch sinnvoll, oder macht die lange Pause dann den Sinn der Einheiten kaputt?

    Lieben Dank fürs zulesen

  2. #2
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard

    Da ich auch schon ewig Schichtarbeit habe und auch mal nach Trainingsplänen, die ich an den Schichtplan anpassen musste, trainiert habe, sage ich mal aus der Hüfte: Im Prinzip kannste das machen. Es ist ja nicht in Stein gemeißelt, und erst recht gibt es keine physiologische Begründung, dass man im 7-Tagerhythmus trainieren muss. Dies kommt in der Regel daher, dass die meisten Läufer eine normale Arbeitswoche mit freien Wochenenden (für die LaLas beispielsweise) haben. Wenn du das Prinzip des Plans verstanden hast, kannst du dem Plan auf 10 Tage strecken. Zwei Ruhetage würde ich aber eher als Ausnahme, nach besonders heftiger Einheit beispielsweise, machen. Oder auch mal an zwei Tagen nacheinander trainieren und dann zwei Tage Pause. Setzt auch wieder andere Reize. Wichtig sollte immer dein Körpergefühl sein, wie bei jedem Trainingsplan.

    Dies mal allgemein zu mir, denn für die plantechnischen Feinheiten überlasse ich das Feld mal den Spezialisten

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  3. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Bantonio (30.06.2020), Igeltier (30.06.2020), Marsupilami82 (30.06.2020)

  4. #3
    Avatar von Bantonio
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    Standard

    Durch drei zusätzliche Pausentage sinkt natürlich die durchschnittliche Belastung, deshalb würde ich versuchen, statt einen Trainingsplan einfach um 3 Pausentage zu ergänzen, ein bis zwei zusätzliche lockere Läufe pro "10-Tage-Woche" hinzuzufügen, oder einen Trainingsplan nehmen, der von Haus aus ein wenig umfangreicher ist, als ich mir in einem normalen "Wochenrhythmus" zutrauen würde.

  5. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Bantonio:

    Igeltier (30.06.2020)

  6. #4

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    Standard

    Danke Tommi und Bantonio!
    Euer Input hilft meinen Gedanken auf die Sprünge

    Der Plan ist tatsächlich umfangreicher als ich eigentlich in einer Woche hinbekommen würde. Ich probiere das jetzt einfach aus, wenn es gut läuft kann ich ja was lockeres dazupacken.
    Auf meinem Niveau ist die Herangehensweise wohl eh viel zu verkopft..

  7. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Igeltier:

    emel (01.07.2020)

  8. #5

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    Standard

    Mal eine kurze Rueckmeldung nach dem ersten Umlauf.
    Danke nochmal fuer den Input. Ihr habt mich bestaerkt es zu probieren und es klappt (bisher).

    Habe vor der ersten Nachtschicht noch morgens einen Lauf eingeschoben. Somit hatte ich zwei Dreierblocks und zweimal zwei Pausentage am Stueck. Das war von der Belastung her machbar, und ehrlich gesagt, anders ginge es nicht.

    Eine Frage ist noch aufgetaucht. Ich wohne strategisch unguenstig. Im Umlauf waren jetzt 1015 Hoehenmeter. Ist das okay wenn nach dem Lauf die Gesamtpace im richtigen Bereich ist?
    Fuer das was ich laufe waere ein Stryd Overkill, auch wenn ich auf so Gadgets stehe..
    Liebe Gruesse
    Igeltier

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