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  1. #1

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    Standard Gibt es eine App, die über eine Funktion zur Ermittlung der HFmax verfügt?

    Hallo zusammen.

    Kurze Frage, über die normale google-Suche habe ich dazu nichts finden können.

    Gibt es eine Smartphone-App, die mittels Pulsanalyse - vergleichbar mit den Polar-Uhren - die HFmax ermittelt?

    Und hat jemand Erfahrung mit dieser App oder auch mit Polar? Mich würde insbesondere interessieren, wie nah die Polar- bzw. ggf. App-Ergebnisse an einen Test beim Spezialisten kommen. Ist das Humbug oder funktioniert das in etwa?

    Liebe Grüße
    Olli

  2. #2
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zu faul, die HFmax zu ermitteln? Dazu muss man nicht zum Spezialisten, nur bis an die Grenze gehen.

    Gruss Tommi

  3. #3
    Avatar von Albatros
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    Ich nutze Polar. Die Funktion, dass Polar "mittels Pulsanalyse den HFmax ermittelt" ist mir neu - an welcher Stelle findest das statt?

  4. #4

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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Zu faul, die HFmax zu ermitteln? Dazu muss man nicht zum Spezialisten, nur bis an die Grenze gehen.
    Nöö, darum geht's aber auch nicht. Mich interessiert es halt.

    Persönlich habe ich vor knapp vier Jahren in Essen einen Laktattest mit Bestimmung von Schwellen- und Maximalpuls machen lassen. Den damals ermittelten Maximalpuls habe ich Anfang 2020 bei einem Bergsprint nur um einen Schlag verfehlt, da hat sich also seitdem sehr wenig bis nix getan.

  5. #5

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    Zitat Zitat von Albatros Beitrag anzeigen
    Ich nutze Polar. Die Funktion, dass Polar "mittels Pulsanalyse den HFmax ermittelt" ist mir neu - an welcher Stelle findest das statt?
    Soll angeblich mittels des Fitness-Tests von Polar gehen, habe ich schon mehrfach gelesen:

    Eine alternative zur Ermittlung der HFmax bieten heute auch moderne Pulsuhren. Die Topmodelle der Marke Polar bieten dafür beispielsweise eine eigene Funktion an. Basis dafür ist der so genannte Polar Fitness Test, bei dem die maximalen Herzfrequenz mittels Ruhepuls, Herzfrequenzvariabilität in Ruhe, Alter, Geschlecht, Körpergröße und –gewicht sowie der maximalen Sauerstoffaufnahme berechnet wird.
    z.B. hier

    Gibt es das so gar nicht? Polar soll aber nur eine von mehreren sein.

    [edit]
    Hier auch bei Polar selbst.
    [/edit]
    Zuletzt überarbeitet von hageldoktor (02.07.2020 um 12:56 Uhr)

  6. #6
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von hageldoktor Beitrag anzeigen
    Nöö, darum geht's aber auch nicht. Mich interessiert es halt.

    Persönlich habe ich vor knapp vier Jahren in Essen einen Laktattest mit Bestimmung von Schwellen- und Maximalpuls machen lassen. Den damals ermittelten Maximalpuls habe ich Anfang 2020 bei einem Bergsprint nur um einen Schlag verfehlt, da hat sich also seitdem sehr wenig bis nix getan.
    Du bist sicherlich nicht bis an deine HFmax HFmax gelaufen, oder?

    Aber wenn es dich nur interessiert, dann sind Ungenauigkeiten sicher nicht so wichtig. Ich persönlich halte solche Berechnungen für Quatsch, die hauptsächlich verkaufsfördernd wirken sollen.

    Gruss Tommi

  7. #7
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    Zitat Zitat von hageldoktor Beitrag anzeigen
    Soll angeblich mittels des Fitness-Tests von Polar gehen, habe ich schon mehrfach gelesen:

    z.B. hier

    Gibt es das so gar nicht? Polar soll aber nur eine von mehreren sein.

    [edit]
    Hier auch bei Polar selbst.
    [/edit]
    Die Schwankungen der Herzfrequenz ("Herzfrequenzvariabilität") sind bei rd. 65% der HFmax am geringsten. Diese Erkenntnis nutzen solche Meßverfahren von Polar, Garmin und Co, um die HFmax vorherzusagen. Man kann sich die Genauigkeit der Vorhersage wohl gut vorstellen. Am WE bin ich mehrere Minuten lang mit einer HF gelaufen, die über der Vorhersage der HFmax meiner Laufuhr lag. Nicht das es meine Uhr irgendwie gestört hätte und eine Korrektur erfolgt wäre.

    Also bin ich jetzt entweder tot oder es lag ein Meßfehler vor. Muss mal meine allwissende Uhr befragen.
    Tom

  8. #8

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    Die HFvariabilität wird insbesondere als Messwert für die Erholung gerne genommen.
    In wie weit etwas schwankt, hängt demnach mit dem Faktor "Stress" zusammen.
    Eine Aussage zu 65 % ist in meinen Augen demnach einfach Sinn frei.
    Bei einer Apple Watch sieht man sehr gut in einer Grafik, wie sich über Nacht die HFvariabilität sich ändert, ebenso in der Folgenacht nach einer harten Einheit.

    Nicht unbedingt, i. d. R. hat man in seinem Sportprofil die Herzzonen hinterlegt und damit auch den bisherigen HFmax oder die Uhr kennt die bisherigen Werte.
    Es macht Sinn, den neuen Wert im Sportprofil für die Uhr zu hinterlegen. In der Auswertung sieht man ja, ob es ein Ausreiße war oder man zumindest mehrere Sekunden den Wert gehalten hat.

    Hochrechnen ist einfach quatsch ohne weitere Faktoren wie Laktatmessung. Denn der Puls sagt erst einmal nichts über die Anstrengung aus, wenn die Uhr nicht weiß, ob du niedrig, hoch oder normal Pulser gibt.

    Ich habe mal an einer Untersuchung teilgenommen, bei der ich verschiedene Übungen mit genau definierten Pausenzeiten dazwischen gemacht habe.
    Der berechnete HFmax lag glaube ich knapp 10 Schläge unter meinen eigentlichen HFmax.
    Aber das ist immer noch näher als: Alter - 200 oder ähnliches.

    Fazit: Wer es genau wissen möchte, der muss dann auch genau messen und nicht schätzen lassen. ;-)
    Grüße Guido
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  9. #9
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    Zitat Zitat von Renntatze Beitrag anzeigen
    Die HFvariabilität wird insbesondere als Messwert für die Erholung gerne genommen.
    In wie weit etwas schwankt, hängt demnach mit dem Faktor "Stress" zusammen.
    Eine Aussage zu 65 % ist in meinen Augen demnach einfach Sinn frei.
    Da gebe ich dir Recht. Das Ganze ist etwas komplexer.

    Zur Bestimmung der HFmax und Trainingszonen werden HF und HRV über 10 Minuten gemessen und dabei die Intensität gesteigert. Da, wo die HRV am niedrigsten wird, beginnt etwa die Schwelle für ein effektives Ausdauertraining. Das ist (oft) bei 65% HFmax.
    Polar nennt diesen Bereich ab da Own Zone, soweit ich weiß.

    Man kann auch jeden Tag messen und danach sein Tagestraining bestimmen (siehe "Spikee"). Die HRV-gesteuerte Trainingsplanung ist m.E. für Gelegenheitsläufer echt überspannt.
    Tom

  10. #10

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    Also ich wäre bei 65 % irgendwo bei HF 115, bei HFmax 175.
    Beim ruhigen Radfahren kein Thema, aber wer schafft es mit 65 % zu laufen, selbst ultra gemütlich wird man zwischen 70 und 75 % liegen je nach Höhenmeter und Länge der Strecke?

    Selbst wenn es jemand schafft, kann ich mir nicht vorstellen, dass für effektiv die 65 % ausreichen, auch wenn natürlich polarisiertes Training immer gut ist.
    Da ich aber i. d. R. nicht unter 75 % laufen kann, kann ich nicht mit eigenen Erfahrungen einen Beitrag leisten.

    Wer ausgewogen trainiert, muss sich um HFV keine Gedanken machen, da dann immer genügend Regenerationszeit da ist.
    Wer ambitioniert trainiert, der wird auf HFV nur wenig Rücksicht nehmen bzw. sich danach richten, denn dann gibt es sinnvollere Programme wie TrainingPeaks, Tredict, runalyze etc. mit denen dann Leistung, Ermüdung usw. berechnet wird.
    Grüße Guido
    renntatze.de

  11. #11
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    65% HFMax nennt sich bei einigen Trainingskonzepten "Supersauerstoff-Lauf" und ähnlich.
    Liegt bei mitteltrainierten Hobby-Läufern so zwischen 6:30/km-7:00/km, als Anhaltswert.
    Also, ich habe damit keine Probleme das zu laufen, ist halt etwas langweilig.

    Das HRV-basierte Training ist bei ambitionierten Ausdauer-Athleten durchaus ein Thema. Dann nimmt man statt Runalyze eben Spikee.

    Unser Gastgeber schreibt zum Thema HRV.
    Tom

  12. #12

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    Danke für den Input.
    Ich kann in dem Tempo nur ein kurzes Stück laufen z. B. in Begleitung eines langsamen Läufers.
    Der Lauf fühlt sich dann total komisch an, richtig unrund und nach kurzer Zeit merke ich dann auch eine höhere Belastung in den Waden. Oberhalb von 7 gehe ich dann auch lieber zügig.

    Als ich vor längerer Zeit mir mal die HRV Werte morgens und tagsüber alle paar Stunden für eine Auswertung notiert hatte, habe ich so manches mal beobachtet, dass nach einer nicht so guten Nacht die HRV Werte entsprechend ausfielen, aber tagsüber wieder ok waren. Oder morgens alles ok und mittags nicht mehr.
    Nur weil morgens alles ok ist, heißt das nicht, dass beim Nachmittagslauf immer noch alles ok ist, im Sinne von HRV.
    Ein reines Training nach HRV stelle ich mir daher sehr schwer vor und bleibe skeptisch.

    Man merkt selber nach dem 1 km, ob es heute läuft oder nicht und wenn es nicht läuft, dann sollte man auch nichts erzwingen.
    Mentale Stärke und das was der Köper an dem Tag kann, müssen in Einklang gebracht werden.
    Grüße Guido
    renntatze.de

  13. #13
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Renntatze Beitrag anzeigen
    Also ich wäre bei 65 % irgendwo bei HF 115, bei HFmax 175.
    Beim ruhigen Radfahren kein Thema, aber wer schafft es mit 65 % zu laufen, selbst ultra gemütlich wird man zwischen 70 und 75 % liegen je nach Höhenmeter und Länge der Strecke?

    Selbst wenn es jemand schafft, kann ich mir nicht vorstellen, dass für effektiv die 65 % ausreichen, auch wenn natürlich polarisiertes Training immer gut ist.
    Da ich aber i. d. R. nicht unter 75 % laufen kann, kann ich nicht mit eigenen Erfahrungen einen Beitrag leisten.
    Ich kann sogar gut mit 55% laufen. Und nicht nur ich.
    Und auch wenn Du Dir das nicht vorstellen kannst, kann so ein Training durchaus sehr effektiv sein. Natürlich auch die 100% HF+ darf man nicht vernachlässigen.

    Übrigens, die gängige Trainingszonen beginnen bei 55% VO2max
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  14. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    JoelH (03.07.2020)

  15. #14

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ich kann sogar gut mit 55% laufen. Und nicht nur ich.
    Krass
    Siehst du irgendwo einen Vorteil darin <70 % oder gar <60 % HFmax zu laufen?

    Bei 70 oder 75 % bist du doch gemütlich im aeroben Bereich drin und kommst in dem Sinne doch erholt wieder an, im Sinne von Sauerstoffversorgung der Muskulatur.
    Läufst du die 20 km mit 60 % und damit vielleicht 1 Min./km langsamer, bist du auch länger unterwegs.
    Im Sinne von Ermüdung ist damit doch nichts gewonnen in meinen Augen.

    Langsame, ruhige Läufe sind sehr wichtig, aber ich frage mich, ob ein extremes langsam Laufen z. B. <60 % überhaupt sinnvoll ist.
    Klar, dass Herz hat natürlich noch weniger zu tun.
    Aber auf der anderen Seite der Medaille steht natürlich auch z. B. der Laufstil.

    Beck schreibt z. B. 50-59 % kein Trainingseffekt, 60-69 % Regeneration.
    Das wird jetzt aber vermutlich zu sehr OT und sollte vielleicht besser in einen eigenen Thread diskutiert werden.
    Grüße Guido
    renntatze.de

  16. #15

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    Witzig und teils auch interessant in welche Richtung der Thread sich entwickelt hat.

    Es gibt aber immer noch Niemanden, der seine HFmax mal seriös ermittelt hat und einen Vergleichswert hat, den eine App oder eine Pulsuhr ermittelt hat, richtig?

    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Du bist sicherlich nicht bis an deine HFmax HFmax gelaufen, oder?
    Ich habe die Unterlagen dazu im Büro. Aber wenn ich mich recht erinnere, dann war der Test sehr wenige Schläge, so 3 oder 4, unterhalb der damals ermittelten HFmax beendet, warum? Ich hatte nach einem Checkup beim Hausarzt inkl. Belastungs-EKG vorab die Freigabe bekommen richtig loszulegen. Den Test habe ich gemacht, um ein HF-gesteuertes Lauftraining beginnen zu können. Ich steh auf so was. Und wollte halt noch einmal richtig flott werden.

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