+ Antworten
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 25 von 73
  1. #1

    Im Forum dabei seit
    18.04.2011
    Beiträge
    33
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard Marathon in 10 Monaten in der Pace wie jetzt 10er realistisch??

    Hallo,

    ich bin vor einer halben Ewigkeit regelmäßig gelaufen, Strecken bis 25 km. Dann bin ich lange Zeit zwar immer mal wieder gelaufen, aber nie regelmässig und nie lange Distanzen, eher nur so bis 3 - 5 km. Ich war nie eine sehr schnelle Läuferin, eher so die Schneckenfraktion. Bedingt durch Corona (etwas gutes muss der Scheiss ja haben ) Laufe ich jetzt wieder regelmäßiger und bin am Wochenende nach Ewigkeiten mal wieder einen 10er in einer 7:40er Pace gelaufen (ich weiß: schnell ist anders...)

    Geplant ist das Training folgendermaßen:

    Dienstags: Einlaufen 15min, Lauf-ABC, Intervalle (in dann steigender Länge und Anzahl), Auslaufen
    Donnerstags: nüchterner Crescendo-Lauf über 7 - 12 km, Steigerung der Distanz dem Trainingszustand angepasst
    Samstags: langer Dauerlauf, Steigerung der Distanz dem Trainingszustand angepasst
    3 Belastungswochen, 1 Entlastungswoche

    Zusätzlich noch Athletik (2x die Woche), Yoga (1x die Woche), Radfahren zwischen 50km und 100km (1 - 2x die Woche). Eventuell kann ich mittwochs oder Sonntags noch einen kurzen Berglauf zwischen 4 und 7km reinbringen

    Haltet ihr es für realistisch, dass ich binnen 10 Monaten einen Marathon in genau dieser Pace (7:40) laufen kann??? Wären dann knapp 5:30Stunden, eventuell etwas drunter...

    Danke für eure realistische Einschätzung.

  2. #2

    Im Forum dabei seit
    20.10.2016
    Ort
    Langgöns
    Beiträge
    532
    'Gefällt mir' gegeben
    104
    'Gefällt mir' erhalten
    205

    Standard

    In 10 Monaten von 10 Kilometer auf 42,195 Kilometer ist schon eine Herausforderung, da würde ich mir um die Pace doch erst einmal keine Gedanken machen.

    Steigere erst einmal behutsam (!) Deine Umfänge und dann suche Dir vielleicht einen "Ankommen"-Trainingsplan.

    Richard
    PB 5,2 km 20:36 (Gießener Firmenlauf 2019) 10 km 43:45 (Seligenstadt 2017) Halbmarathon 1:32:48 (Remstal 2019) Marathon 3:26:50 (Frankfurt 2019)

  3. #3
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
    Im Forum dabei seit
    16.06.2017
    Ort
    Pfälzerwald
    Beiträge
    9.275
    'Gefällt mir' gegeben
    3.379
    'Gefällt mir' erhalten
    2.625

    Standard

    Bezugnehmend auf diesem Thread https://forum.runnersworld.de/forum/...tivationsfrage stellt sich mir die die Frage nach deiner Motivation? Warum willst du das tun? M.E. schafft jeder die Distanz in einer beliebigen Zeit.
    Über mich

  4. #4
    This is finish but not the end Avatar von ruca
    Im Forum dabei seit
    14.08.2015
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    11.523
    'Gefällt mir' gegeben
    2.730
    'Gefällt mir' erhalten
    4.471

    Standard

    Kurz zusammengefasst: Von (fast) null auf Marathon in 10 Monaten.

    Wer macht sowas nur... (Bei Interesse lies gerne mein unten verlinktes Lauftagebuch ab Anfang).

    Für eine Marathon-Pace-Einschätzung halte ich es für deutlich zu früh und mit 3 Einheiten (Sorry, Deine evtl. 4-7km zähle ich nicht mit) wirst Du nicht wirklich weit kommen.

    Und angesichts Deiner Planung (3-4x pro Woche Laufen, teils für Marathonvorbereitung sehr niedrige Distanz, 4-5x die Woche anderes Training) frage ich mich, wo Deine Prioritäten liegen, für einen halbwegs vernünftigen Marathon muss das Lauftraining unangefochtene Nummer 1 sein...

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)


  5. #5

    Im Forum dabei seit
    18.04.2011
    Beiträge
    33
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Kurz zusammengefasst: Von (fast) null auf Marathon in 10 Monaten.

    Wer macht sowas nur... (Bei Interesse lies gerne mein unten verlinktes Lauftagebuch ab Anfang).

    Für eine Marathon-Pace-Einschätzung halte ich es für deutlich zu früh und mit 3 Einheiten (Sorry, Deine evtl. 4-7km zähle ich nicht mit) wirst Du nicht wirklich weit kommen.

    Und angesichts Deiner Planung (3-4x pro Woche Laufen, teils für Marathonvorbereitung sehr niedrige Distanz, 4-5x die Woche anderes Training) frage ich mich, wo Deine Prioritäten liegen, für einen halbwegs vernünftigen Marathon muss das Lauftraining unangefochtene Nummer 1 sein...
    Deswegen frag ich ja hier die erfahrenen Läufer...

    Athletiktraining halte ich durchaus schon für sehr wichtig... Über das Radfahren als Ausgleich kann man diskutieren, gibt aber ja auch schmackes in die Beine, vor allen Dingen, da ich immer viele Höhenmeter habe...

    P.S. Wenn in meinen 4-7km, die du ja nicht mitrechnest, ungefähr 500 -800hm stecken, find ich die schon relevant. Lebe in den bayrischen Alpen und da sind flache Strecken eher schwieriger zu finden

  6. #6

    Im Forum dabei seit
    18.04.2011
    Beiträge
    33
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Bezugnehmend auf diesem Thread https://forum.runnersworld.de/forum/...tivationsfrage stellt sich mir die die Frage nach deiner Motivation? Warum willst du das tun? M.E. schafft jeder die Distanz in einer beliebigen Zeit.

    Habe gerade die Lust am laufen wiedergefunden und will einfach mal meine Grenzen testen. Das jeder die Distanz schafft, das kann ich allerdings nicht so ganz glauben...

    Wenn's einfach wär, wär's Fussball

  7. #7
    This is finish but not the end Avatar von ruca
    Im Forum dabei seit
    14.08.2015
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    11.523
    'Gefällt mir' gegeben
    2.730
    'Gefällt mir' erhalten
    4.471

    Standard

    Zitat Zitat von Mystery Rose Beitrag anzeigen
    Athletiktraining halte ich durchaus schon für sehr wichtig... Über das Radfahren als Ausgleich kann man diskutieren, gibt aber ja auch schmackes in die Beine, vor allen Dingen, da ich immer viele Höhenmeter habe...
    Laufen trainiert man am Besten durch Laufen und Marathontraining bedeutet ganz viel Laufen. Ausgleich ist ja nicht schlecht, bei Dir passt aber das Verhältnis nicht.

    P.S. Wenn in meinen 4-7km, die du ja nicht mitrechnest, ungefähr 500 -800hm stecken, find ich die schon relevant. Lebe in den bayrischen Alpen und da sind flache Strecken eher schwieriger zu finden
    Trainierst Du für einen Bergmarathon? Dann passt das. Wenn nicht dann nicht.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)


  8. #8

    Im Forum dabei seit
    18.04.2011
    Beiträge
    33
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Laufen trainiert man am Besten durch Laufen und Marathontraining bedeutet ganz viel Laufen. Ausgleich ist ja nicht schlecht, bei Dir passt aber das Verhältnis nicht.
    Ok, verstanden.



    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Trainierst Du für einen Bergmarathon? Dann passt das. Wenn nicht dann nicht.
    Das Event, das ich mir rausgesucht habe, hat kaum Höhenmeter. Ich glaub nur so 150 - 180. Plätschert so vor sich hin und ca. bei km 32 kommt mal ein kleiner Stich, aber das war's auch schon.

  9. #9

    Im Forum dabei seit
    18.04.2011
    Beiträge
    33
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Zitat Zitat von Rich-Ffm17 Beitrag anzeigen
    In 10 Monaten von 10 Kilometer auf 42,195 Kilometer ist schon eine Herausforderung, da würde ich mir um die Pace doch erst einmal keine Gedanken machen.

    Steigere erst einmal behutsam (!) Deine Umfänge und dann suche Dir vielleicht einen "Ankommen"-Trainingsplan.

    Richard
    Das war auch so grob der Plan (Steigerung dem Trainingszustand angepasst). Danke dir.

  10. #10

    Im Forum dabei seit
    19.01.2016
    Beiträge
    1.074
    'Gefällt mir' gegeben
    34
    'Gefällt mir' erhalten
    116

    Standard

    Zitat Zitat von Mystery Rose Beitrag anzeigen

    Geplant ist das Training folgendermaßen:

    Dienstags: Einlaufen 15min, Lauf-ABC, Intervalle (in dann steigender Länge und Anzahl), Auslaufen
    Donnerstags: nüchterner Crescendo-Lauf über 7 - 12 km, Steigerung der Distanz dem Trainingszustand angepasst
    Samstags: langer Dauerlauf, Steigerung der Distanz dem Trainingszustand angepasst
    3 Belastungswochen, 1 Entlastungswoche

    Zusätzlich noch Athletik (2x die Woche), Yoga (1x die Woche), Radfahren zwischen 50km und 100km (1 - 2x die Woche). Eventuell kann ich mittwochs oder Sonntags noch einen kurzen Berglauf zwischen 4 und 7km reinbringen

    Haltet ihr es für realistisch, dass ich binnen 10 Monaten einen Marathon in genau dieser Pace (7:40) laufen kann??? Wären dann knapp 5:30Stunden, eventuell etwas drunter...Danke für eure realistische Einschätzung.
    Was bedeutet langer Dauerlauf? 15, 25, 35 km?.

    Wenn Du dieses Mammutpensum mit Laufen, Athletik, Radfahren und Berglauf tatsächlich durchstehen solltest (was ich mir nicht vorstellen kann) wären die 5:30 Stunden machbar. Allerdings wäre eine sukzessive Steigerung der Belastung und die Konzentration aufs Laufen eher zielführend. Die Frage ist, ob in 10 Monaten überhaupt ein Marathon stattfinden wird; vielleicht virtuell?

  11. #11
    This is finish but not the end Avatar von ruca
    Im Forum dabei seit
    14.08.2015
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    11.523
    'Gefällt mir' gegeben
    2.730
    'Gefällt mir' erhalten
    4.471

    Standard

    Zitat Zitat von Mystery Rose Beitrag anzeigen
    Das Event, das ich mir rausgesucht habe, hat kaum Höhenmeter. Ich glaub nur so 150 - 180.
    Dann ist 4-7km Bergtraining Kraftverschwendung und kein zielgerichtetes Marathontraining.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)


  12. #12
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
    Im Forum dabei seit
    06.09.2007
    Ort
    Neuss
    Beiträge
    2.575
    'Gefällt mir' gegeben
    52
    'Gefällt mir' erhalten
    268

    Standard

    Zitat Zitat von Mystery Rose Beitrag anzeigen

    Haltet ihr es für realistisch, dass ich binnen 10 Monaten einen Marathon in genau dieser Pace (7:40) laufen kann??? Wären dann knapp 5:30Stunden, eventuell etwas drunter...

    Danke für eure realistische Einschätzung.
    Der August ist fast rum, also wäre in 10 Monaten ein Sart im Juli, eventl. Ende Juni.
    Wenn es da sehr heiß ist, wird aus den 5:30 Stunden auch schnell mal etwas mehr. Die große Preisfrage ist jetzt, gibt es im Juli 2021 einen Marathon, wo das Ziel mindestens 6 Stunden geöffnet ist.

    You don´t stop running, when you get old.
    You get old, when you stop running.

  13. #13
    Avatar von Albatros
    Im Forum dabei seit
    08.10.2014
    Beiträge
    768
    'Gefällt mir' gegeben
    206
    'Gefällt mir' erhalten
    249

    Standard

    Zitat Zitat von Mystery Rose Beitrag anzeigen
    Haltet ihr es für realistisch, dass ich binnen 10 Monaten einen Marathon in genau dieser Pace (7:40) laufen kann???
    Ich halte es für möglich.
    Ob es realistisch ist, ist abhängig von Deiner physischen Ausgangslage und Regenerationsfähigkeit sowie der mentalen Bereitschaft sich 10 Monate zielgerichtet vorzubereiten.
    Ob das Vorhaben sinnvoll ist, sei mal dahin gestellt...

  14. #14
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
    Im Forum dabei seit
    14.11.2010
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    20.175
    'Gefällt mir' gegeben
    995
    'Gefällt mir' erhalten
    2.788

    Standard

    Zitat Zitat von Mystery Rose Beitrag anzeigen
    Habe gerade die Lust am laufen wiedergefunden und will einfach mal meine Grenzen testen.
    Wenn du deine Grenzen testen und eventuell verschieben willst, dann laufe 10 Kilometer im Wettkampf und verbessere Zug um Zug die Bestzeit.

    Zitat Zitat von Mystery Rose Beitrag anzeigen
    Das jeder die Distanz schafft, das kann ich allerdings nicht so ganz glauben...
    Distanz schaffen, genau darin liegt der Fehler. Bist du Läuferin oder nicht?

    Zitat Zitat von Mystery Rose Beitrag anzeigen
    Wenn's einfach wär, wär's Fussball
    Fußball ist schwerer als ein Marathon in 5:30 für jemanden in deinem Alter.

    Fazit: 5:30 für einen Marathon kann man ganz gemütlich schaffen. Dazu brauchst du weder einen Crescendolauf, noch Intervalltraining. Beides erhöht nur das Verletzungsrisiko.

    Gruss Tommi


    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  15. #15
    Alles im Blick. Avatar von bones
    Im Forum dabei seit
    05.12.2003
    Beiträge
    14.789
    'Gefällt mir' gegeben
    1.001
    'Gefällt mir' erhalten
    2.069
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  16. #16
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
    Im Forum dabei seit
    21.10.2014
    Ort
    irgendwo im Ländle
    Beiträge
    7.851
    'Gefällt mir' gegeben
    880
    'Gefällt mir' erhalten
    1.231

    Standard

    Wenn du derzeit 7:40/km für die 10k benötigst, dann ist das ein "Tempo", welches für dich ziemlich ungesund sein könnte. Da läuft man nämlich alles andere als rund. Wenn's derzeit grad nicht schneller geht - o.k., dann ist das halt mal so und das an sich habe ich nicht weiter zu kritisieren.

    Was ich aber streng kritisieren möchte ist, diesen ungesunden Zwischenzustand dadurch zu adeln, dass du dieses grottige Tempo auf die M-Distanz ausweiten und damit auf ewig in dein Fahrgestell einbrennen willst. Um den M in 7:40/km so gerade eben "zu schaffen" müsstest du in leichten Trainingsläufen ja serienweise weit jenseits der 8 oder gar 9 min/km rumschlurfen. Und wie du da jemals längere Läufe bis 30 km schaffen willst, ohne die physiologisch durchaus bedeutsame Grenze von 3 h zu überschreiten (manche Trainer nennen sogar eher max. 2,5h), bleibt mir schleierhaft.

    Dein Projekt zielt m.E. schon vom Ansatz her voll in die Grütze. Träum' ruhig weiter vom Marathon, das ist OK. Einen Traum haben, der einen inspiriert, ist legitim und für manchen überhaupt die alleinige Quelle konstanter Motivation. Aber vor die Erfüllung dieses Traums ein paar realistische Ziele setzen, nämlich z.B.:
    • 10 km in einer Zeit, die einen vernünftigen, runden Laufstil voraussetzt und fördert. Von mir aus 65 min., d.h. 6:30/hm.
    • HM (also Verdoppelung der Distanz) in gleichem Tempo.

    Erst danach entscheiden, ob M noch interessant und wenn ja, welches Tempo erreichbar wäre. Um das vorherzusagen hat man dann mit dem HM-Ergebnis eine gute Basis. Und allein das - die bloße Verdoppelung von HM auf M - wird dann immer noch verdammt hart. Ist doch ein M so viel mehr als zwei HMs.

  17. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    dkf (24.08.2020), kalue (24.08.2020)

  18. #17
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
    Im Forum dabei seit
    20.10.2007
    Beiträge
    18.887
    'Gefällt mir' gegeben
    100
    'Gefällt mir' erhalten
    735

    Standard

    Ich würde Dir vorschlagen, erst einmal eine Unterdistanz zu laufen, bsw. 25 km wie hier: https://www.midwintermarathon.nl/ und dann Herbst 2021 oder Frühling 2022 den M. Was der Herr Corona zu den Kalenderjahren 2021/22 sagen wird - wer weiß?

    Grundsätzlich Termin- vor Trainingsplan.

    Knippi

  19. #18

    Im Forum dabei seit
    18.04.2011
    Beiträge
    33
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Zitat Zitat von Bonno Beitrag anzeigen
    Was bedeutet langer Dauerlauf? 15, 25, 35 km?.

    Wenn Du dieses Mammutpensum mit Laufen, Athletik, Radfahren und Berglauf tatsächlich durchstehen solltest (was ich mir nicht vorstellen kann) wären die 5:30 Stunden machbar. Allerdings wäre eine sukzessive Steigerung der Belastung und die Konzentration aufs Laufen eher zielführend. Die Frage ist, ob in 10 Monaten überhaupt ein Marathon stattfinden wird; vielleicht virtuell?
    Sukzessive Steigerung der Belastung ist ja geplant (Steigerung der Distanz dem Trainingszustand angepasst). Bei den langen Dauerläufen soll es bis etwa 34 km hoch gehen. Das ich much bei der momentanen Ausgangssituation da entsprechend hoch arbeiten muss ist klar.

  20. #19

    Im Forum dabei seit
    18.04.2011
    Beiträge
    33
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Zitat Zitat von Santander Beitrag anzeigen
    Der August ist fast rum, also wäre in 10 Monaten ein Sart im Juli, eventl. Ende Juni.
    Wenn es da sehr heiß ist, wird aus den 5:30 Stunden auch schnell mal etwas mehr. Die große Preisfrage ist jetzt, gibt es im Juli 2021 einen Marathon, wo das Ziel mindestens 6 Stunden geöffnet ist.
    Richtig, Start wäre dann Anfang Juli und die Zielzeit liegt bei 6 Stunden. Daher auch die anvisierten 5:30 Stunden um noch etwas Luft zu haben...

  21. #20

    Im Forum dabei seit
    18.04.2011
    Beiträge
    33
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Zitat Zitat von Albatros Beitrag anzeigen
    Ich halte es für möglich.
    Ob es realistisch ist, ist abhängig von Deiner physischen Ausgangslage und Regenerationsfähigkeit sowie der mentalen Bereitschaft sich 10 Monate zielgerichtet vorzubereiten.
    Ob das Vorhaben sinnvoll ist, sei mal dahin gestellt...
    In der Zeit als Nicht-Läuferin oder Nur-Gelegenheits-Läuferin war ich jetzt nicht ganz untätig. Hab viele Bergtouren gemacht (lebe in den bayrischen Alpen) und bin sehr viel Rad gefahren. Unter anderem auch Radtouristikfahrten bis 300km In 12 Stunden. Dafür muss man sich auch eine ganze Zeitangabe vorbereiten (Jahresfahrleistung etwa 4.500 km). Von daher ist das mit der monatelangen zielgerichteten Vorbereitung jetzt nicht das Problem.

  22. #21

    Im Forum dabei seit
    18.04.2011
    Beiträge
    33
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Zitat Zitat von hardlooper Beitrag anzeigen
    Ich würde Dir vorschlagen, erst einmal eine Unterdistanz zu laufen, bsw. 25 km wie hier: https://www.midwintermarathon.nl/ und dann Herbst 2021 oder Frühling 2022 den M. Was der Herr Corona zu den Kalenderjahren 2021/22 sagen wird - wer weiß?

    Grundsätzlich Termin- vor Trainingsplan.

    Knippi
    Es sind Vorbereitungswettkämpfe (10km/HM/25km) mit eingeplant. Terminplan steht, ob das dann alles so geht wie geplant oder doch wegen Corona alles abgesagt wird, das steht in den Sternen. Aber bei den Voraussetzungen, die ich gerade läuferisch im Moment habe muss ich langfristiger denken. Ansonsten könnt ich es ja gleich lassen und das wär irgendwie noch mehr doof. Ich versuche da positiv zu denken.

  23. #22
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
    Im Forum dabei seit
    06.09.2007
    Ort
    Neuss
    Beiträge
    2.575
    'Gefällt mir' gegeben
    52
    'Gefällt mir' erhalten
    268

    Standard

    Zitat Zitat von Mystery Rose Beitrag anzeigen
    Richtig, Start wäre dann Anfang Juli und die Zielzeit liegt bei 6 Stunden. Daher auch die anvisierten 5:30 Stunden um noch etwas Luft zu haben...
    In einer Ausschreibung zu einem Marathon sind folgende Daten angeben:
    1. Startzeit und 2. Zielschluss. Wenn du 2. von 1. abziehst, kommt in den seltensten Fällen 6 Stunden heraus.

    Dazu kommt, dass die Auswahl an Läufen Anfang Juli sehr begrenzt ist:
    http://www.marathon.de/marathon-2020.aspx#jul

    You don´t stop running, when you get old.
    You get old, when you stop running.

  24. #23
    Avatar von Giesemer
    Im Forum dabei seit
    15.11.2013
    Ort
    Rodgau
    Beiträge
    569
    'Gefällt mir' gegeben
    926
    'Gefällt mir' erhalten
    669

    Standard

    Hi Mystery,

    ich geb dir mal die Daten eines Unbegabten oder wenn ich Glück hatte Durchschnittsläufers und dann setzt du die Verbesserungen über die Jahre von Zehner zu Marathon ins Verhältnis. Oder siehst wie lange es gedauert hat, oder auch nicht, das erreichen von 10er-Zeit zu Marathon. Ich glaube meine Bestzeit von 3.17 ist 4.41 für den Zehner und damit hab ich 1997 den Zehner in 45.00 nicht auf Marathonniveau heben können.

    1994 10er 57 und 56 Minuten
    1995 10er 50 Minuten und Marathon 4.15
    1996 Marathon 4.01 kein Zehner
    1997 10er 45 Minuten und Marathon 3.45
    1998 10er 42.50 Marathon 3.31
    1999 10er 41.30 Marathon 3.21
    2000 10er 41.07 Marathon 3.17
    danach altersbedingt Rückzug der Zeiten

    Ich denk da bin ich ein Durchschnittsläufer. Mach dir deinen Reim darauf.
    Aber bleib bei der Stange!!

    Harald
    Zuletzt überarbeitet von Giesemer (24.08.2020 um 23:02 Uhr)

  25. #24

    Im Forum dabei seit
    18.04.2011
    Beiträge
    33
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Wenn du derzeit 7:40/km für die 10k benötigst, dann ist das ein "Tempo", welches für dich ziemlich ungesund sein könnte. Da läuft man nämlich alles andere als rund. Wenn's derzeit grad nicht schneller geht - o.k., dann ist das halt mal so und das an sich habe ich nicht weiter zu kritisieren.

    Was ich aber streng kritisieren möchte ist, diesen ungesunden Zwischenzustand dadurch zu adeln, dass du dieses grottige Tempo auf die M-Distanz ausweiten und damit auf ewig in dein Fahrgestell einbrennen willst. Um den M in 7:40/km so gerade eben "zu schaffen" müsstest du in leichten Trainingsläufen ja serienweise weit jenseits der 8 oder gar 9 min/km rumschlurfen. Und wie du da jemals längere Läufe bis 30 km schaffen willst, ohne die physiologisch durchaus bedeutsame Grenze von 3 h zu überschreiten (manche Trainer nennen sogar eher max. 2,5h), bleibt mir schleierhaft.

    Dein Projekt zielt m.E. schon vom Ansatz her voll in die Grütze. Träum' ruhig weiter vom Marathon, das ist OK. Einen Traum haben, der einen inspiriert, ist legitim und für manchen überhaupt die alleinige Quelle konstanter Motivation. Aber vor die Erfüllung dieses Traums ein paar realistische Ziele setzen, nämlich z.B.:
    • 10 km in einer Zeit, die einen vernünftigen, runden Laufstil voraussetzt und fördert. Von mir aus 65 min., d.h. 6:30/hm.
    • HM (also Verdoppelung der Distanz) in gleichem Tempo.

    Erst danach entscheiden, ob M noch interessant und wenn ja, welches Tempo erreichbar wäre. Um das vorherzusagen hat man dann mit dem HM-Ergebnis eine gute Basis. Und allein das - die bloße Verdoppelung von HM auf M - wird dann immer noch verdammt hart. Ist doch ein M so viel mehr als zwei HMs.
    Ich fand das jetzt nicht unrund und weh getan hat hinterher auch nix...

    Für‘s schneller werden sind ja die Intervalle mit eingeplant, was aber nicht das primäre Ziel ist. Muss mich auf Arbeit schon genug abhetzen, da brauch ich das nicht auch noch in meiner Freizeit... kann bis etwa 5:45 runter laufen, aber momentan (noch) nicht (wieder), bin ja jetzt grade im Wieder-Einstieg sozusagen.

    Zwischenziele sind als Vorbereitungswettkämpfe mit eingeplant (10/HM/25)

    Außerdem ist ja noch nix fix. Es ist eine Idee, über die ich mir sehr konkrete Gedanken gemacht habe in punkto Trainingsplanung, Vorbereitungswettkämpfe und Hauptwettkampf und zu der ich jetzt einfach mal ein paar Meinungen hören möchte um diese mit meinen Gedanken abzugleichen und zu sehen, ob meine Planungen realistisch sind und eventuell meinen Plan anzupassen (in welche Richtung auch immer).

    Was ich allerdings bei Dir kritisieren möchte, sind so Ausdrücke, wie „grottiges Tempo“ oder „Grütze“. Du weißt doch gar nicht, ob ich den Lauf am Samstag als lockeren Lauf gelaufen bin oder auf Vollgas... wie schon geschrieben hat sich da nix unrund angefühlt und es hat auch nix weh getan, kein Muskelkater, kein gar nix. Bin hinterher noch zum einkaufen und hab meinen Haushalt gemacht... da ging es mir nach meinem ersten Halbmarathon wesentlich schlechter von den Beinen her, mein Mann musste mich damals fast die Treppe hoch tragen. Ich hab hier ganz normal etwas gefragt und erwarte da auch normale Antworten und keine Beleidigungen. Ich versuch ja auch konstruktiv mit deiner Kritik umzugehen, auch wenn sie mir nicht unbedingt passt ohne Dich gleich zu beleidigen. Danke.

  26. #25

    Im Forum dabei seit
    18.04.2011
    Beiträge
    33
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Wenn du deine Grenzen testen und eventuell verschieben willst, dann laufe 10 Kilometer im Wettkampf

    Gruss Tommi
    Welcher Wettkampf??? Ist ja momentan nix

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Von 0 auf Marathon in 18 Monaten: Realistisch & vernünftig?
    Von futurbo im Forum Laufsport allgemein
    Antworten: 20
    Letzter Beitrag: 18.10.2016, 11:48
  2. 1. Marathon in 5 Monaten - Welcher Trainingsplan jetzt?
    Von nat im Forum Trainingsplanung für Marathon
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 20.11.2015, 03:38
  3. Marathon in zehn Monaten neben anderen Sportarten realistisch?
    Von Surion im Forum Laufsport allgemein
    Antworten: 24
    Letzter Beitrag: 09.12.2014, 12:30
  4. 13.30 min. auf 3200 m. in 4 Monaten realistisch?
    Von Robinho1986 im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 55
    Letzter Beitrag: 19.09.2007, 02:38
  5. Realistisch einen HM in 4 Monaten aufzubauen???
    Von missn im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 17
    Letzter Beitrag: 17.03.2006, 19:23

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •