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  1. #1
    Avatar von Hagenthor
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    Standard Vorbereitung Bergmarathon

    Hallo zusammen

    Nächstes Jahr steht für mich eine Berglauf-Saison an. Der Höhepunkt ist der Jungfrau-Marathon im September. Den Lauf habe ich bereits zwei mal absolviert. Einmal in 4h 50min und letzes Jahr in 4h 30min.

    Ein Zeitziel habe ich noch nicht. Aber aufgrund meiner 10km Zeit (34.15, leicht coupiert) steht die Prognose ungefähr auf 3h 45min. Als Vorbereitungsläufe habe ich bisher den Niesen Treppenlauf und den Aletsch-HM geplant.

    In diesem Thread werde ich laufend über mein Training berichten. Sehr gerne nehme ich auch euren Input entgegen. Wer ein ähnliches Vorhaben hat, darf sich dem Faden gerne anschliessen.

    Ich freue mich auf den gemeinsamen Austausch

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Hagenthor:

    dkf (16.09.2020)

  3. #2
    Avatar von Hagenthor
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    Standard

    zu meiner Trainingsplanung:

    Ganz grundsätzlich bin ich ein Läufer mit einer guten Grundschnelligkeit und vergleichsweise noch wenig Ausdauer. Das kommt vermutlich davon, dass ich mit 16 und 17 Jahren in einem LA Verein trainiert habe. Vor mittlerweile knapp zwei Jahren habe ich wieder mit richtigem Lauf-Training begonnen. Mittlerweile bin ich auch in einer Laufgruppe. Da hänge ich über 200, 300 oder 400 Meter Läufer ab, die mich wiederum über 1km oder mehr distanzieren.

    Die letzten Monate habe ich mich sehr stark auf 10km fokussiert. Entsprechend geht es für mich erstmal darum, dass ich die Wochenkilometer erhöhe und dafür etwas Intensität rausnehme. In diesem Jahr stehe ich bei knapp 2'000km, also im Schnitt ca. 45km pro Woche. Umfangreichere Wochen waren bisher um die 65km. Das werde ich bis ende November ausbauen auf 80km pro Woche.

    Weiter will ich momentan noch gar nicht planen. Im Dezember steht dann meine Saisonpause an weil ich 3 Wochen ins Militär (in der Schweiz ist das jedes Jahr pflicht) muss

  4. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Hagenthor:

    dkf (16.09.2020), leviathan (17.09.2020)

  5. #3

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    Nun
    du siolltest deine Lalas (also die langen Läufe) kontinuierlich ausdehnen und da kontinuierlich immer mehr Höhenmeter einbauen. Zusätzlich kannst du 1 Mal pro Woche Tempobergaufläufe machen, also zB 3 x 10 Minuten so schnell wie möglich bergauf laufen, so dass Sprechen kaum möglich ist, du aber am Ende noch einen Endpurt hinlegen könntest. Nach und nach kannst du die Dauer der Tempobergaufläufe ausdehnen. So trainiere ich derzeit, da ich, wenn Corona es erlaubt, nächstes Jahr in Griechenland an einem 180 km Rennen mit 3500 Höhenmetern teilnehmen will und Höhenmeter sind meine Schwäche. Ich sage dir gleich, Tempobergaufläufe wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht.....

    Viel Erfolg
    Grüße
    Cornelius
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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  6. #4
    Avatar von Hagenthor
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    Zitat Zitat von Hauptmieter Beitrag anzeigen
    Nun
    du siolltest deine Lalas (also die langen Läufe) kontinuierlich ausdehnen und da kontinuierlich immer mehr Höhenmeter einbauen. Zusätzlich kannst du 1 Mal pro Woche Tempobergaufläufe machen, also zB 3 x 10 Minuten so schnell wie möglich bergauf laufen, so dass Sprechen kaum möglich ist, du aber am Ende noch einen Endpurt hinlegen könntest. Nach und nach kannst du die Dauer der Tempobergaufläufe ausdehnen. So trainiere ich derzeit, da ich, wenn Corona es erlaubt, nächstes Jahr in Griechenland an einem 180 km Rennen mit 3500 Höhenmetern teilnehmen will und Höhenmeter sind meine Schwäche. Ich sage dir gleich, Tempobergaufläufe wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht.....

    Viel Erfolg
    Grüße
    Cornelius
    Hallo Cornelius

    Interessantes Vorhaben hast du da. Nochmal eine ganz andere Hausnummer als "nur" ein Marathon

    Ich habe gesehen, du hast schon einige lange Ultras absolviert! Warst du bisher eher flach unterwegs, dass Höhenmeter deine Schwäche sind?

    Danke für deinen Input. So ähnlich habe ich das geplant. Die schnellste Route auf mein Hausberg (250hm) sind ca. 10 Minuten. Da kann ich verschiedene Profile wählen und auch noch von etwas weiter unten starten und so auch längere Zeit hochlaufen. Wenn ich einen richtigen Brocken will, kann ich auch eine halbe Stunde Zug fahren und bin dann in den Alpen

    In der Laufgruppe haben wir zudem ein sehr abwechslungsreiches Programm. Oft sind wir am Hausberg unterwegs und in der Gruppe fällt das Quälen einfach leichter. Entsprechend werde ich mein Training auch ein wenig der Laufgruppe anpassen.

    Die Lalas waren über den Sommer meistens zwischen 20-25km. Länger unterwegs war ich teilweise beim Trailrunning/Speedhiking. Insofern dürfte die Ausweitung auf bis zu 35km relativ einfach gehen. Das wichtigste ist mir, dass ich verletzungsfrei bleibe.

    Die wünsche ich auch viel Erfolg!

    Sportliche Grüsse
    Nicolas

  7. #5

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    Standard

    Zitat Zitat von Hagenthor Beitrag anzeigen
    Hallo Cornelius

    Interessantes Vorhaben hast du da. Nochmal eine ganz andere Hausnummer als "nur" ein Marathon

    Ich habe gesehen, du hast schon einige lange Ultras absolviert! Warst du bisher eher flach unterwegs, dass Höhenmeter deine Schwäche sind?

    Danke für deinen Input. So ähnlich habe ich das geplant. Die schnellste Route auf mein Hausberg (250hm) sind ca. 10 Minuten. Da kann ich verschiedene Profile wählen und auch noch von etwas weiter unten starten und so auch längere Zeit hochlaufen. Wenn ich einen richtigen Brocken will, kann ich auch eine halbe Stunde Zug fahren und bin dann in den Alpen

    In der Laufgruppe haben wir zudem ein sehr abwechslungsreiches Programm. Oft sind wir am Hausberg unterwegs und in der Gruppe fällt das Quälen einfach leichter. Entsprechend werde ich mein Training auch ein wenig der Laufgruppe anpassen.

    Die Lalas waren über den Sommer meistens zwischen 20-25km. Länger unterwegs war ich teilweise beim Trailrunning/Speedhiking. Insofern dürfte die Ausweitung auf bis zu 35km relativ einfach gehen. Das wichtigste ist mir, dass ich verletzungsfrei bleibe.

    Die wünsche ich auch viel Erfolg!

    Sportliche Grüsse
    Nicolas

    Hallo Nicolas
    Wie ich sehe hast du auf meiner Homepage gestöbert. Ja, ich, war einfach zu schwer und habe nie regelmäßig Höhen trainiert. Ernähre mich gerade super gesund (kein Alkohol, keine leeren Kohlenhydrate) und nehme dadurch ab. Problem ist aber, dass in Griechenland so gut wie alle Läufe in diesem Jahr abgesagt wurden und beim nächsten Jahr bin ich mir nicht sicher, ob diese dann stattfinden.
    Als ich noch rein marathonmäßig unterwegs war, bin ich vor Marathoinwettkämpfen 10 x 35 km als Lala gelaufen und die letzten Lalas mit Endbeschleuingung (die letzten 3/6/9/12km und 14 Tage vorm Marathon die letzten 15 km Endbeschleunigung). und das Durchschnittstempo der 15 Km Endbeschleunigung war das Tempo, was ich dann beim gesamten Marathon laufen konnte.
    Dir alles Gute, werde dein Vorhaben verfolgen...

    Liebe Grüße
    Cornelius
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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  8. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Hauptmieter:

    dkf (17.09.2020), Hagenthor (18.09.2020)

  9. #6
    Avatar von Hagenthor
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    So, am Samstag habe ich den Jungfrau Marathon Supporter Run gemacht. Das ist das Ersatzangebot vom Jungfrau Marathon in diesem Jahr. In Lauterbrunnen konnte ich eine Start Nr. abholen, mein Gepäck abgeben und anschliessend losrennen. Die Zeitmessung ist den ganzen Sommer über fix installiert und alle können individuell starten. Gesamthaft sind 9km und 1200hM zurückzulegen bis man auf der kleinen Scheidegg ist

    Gegen Ende wurde es teilweise ziemlich steil (subjektiv gesehen, eigentlich ist der Beginn massiv steiler) und dann auch gleich brutal hart. Dem Drang einfach zu gehen, konnte ich widerstehen. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden: 1h 11min Trotzdem zeigt es auch, dass ich meine Leistung im flachen noch nicht am Berg umsetzen kann. Auf die schnellsten Läufer habe ich 20min verloren. Über flache 10km verliere ich auf dieselben Läufer nur 5min.

    Am Gewicht liegt das sicher nicht. Bei 1.76m bin ich 60kg schwer. Ich vermute, dass meine Technik und meine Muskulatur noch nicht optimal sind für Bergläufe. Mental habe ich vermutlich auch noch das Defizit, dass ich einfach nicht alles rausquetschen kann am Berg. Um meine Technik und die Kraft am Berg zu verbessern werde ich künftig zusätzlich Steigerungsläufe aufwärts in meine Dauerläufe einbauen. Bisher habe ich diese meistens im flachen absolviert.

    Die gesamte Woche war relativ hart. Am Dienstag ein knackiges Trianing mit 30 Intensitätsminuten und am Samstag den Supporter Run. Gesamthaft waren es 70km mit 1700hM bei einer Pace von 5.07.

    Mo 8.5km @4.29
    Di 2x (1'/3';1'/4';1'/5') TP 60"/90"

    14.5km @4.15
    @3.13 / @3.27
    @3.17 / @3.26
    @3.21 / @3.26
    @3.22 / @3.35
    @3.13 / @3.35
    @3.21 / @3.27
    Mi -
    Do 11.5km @4.33
    Fr 8.5km @5.01
    Sa Supporter Run: 9km 1200hM @7.55
    So 16km @5.00

    Die nächste Woche wird etwas Umfangreicher dafür weniger intensiv

  10. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Hagenthor:

    JoelH (21.09.2020)

  11. #7
    Avatar von Hagenthor
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    Standard

    So die Woche ist auch schon wieder vorüber: 84km @4.49 mit 980hM

    Mo 11.5km @4.25
    Di 14km (400hM) @5.25: Mona Fartlek auf den Hausberg 2x (2x90"-4x60"-4x30"-4x15") TP jeweils wie Belastung und 3' Serienpause
    Mi -
    Do 13.5km (300hM) @4.47 mit 10x 45s schnell
    Fr 20.5km @4.29
    Sa 25km @4.57
    So -
    Am Dienstag hatte ich das 6te Training in 6 Tagen. Da habe ich gemerkt, dass ich nicht mehr ganz so Leistungsfähig und vorallem etwas Bergmüde war. Während der Trab-Pausen konnte ich mich weniger gut erholen als üblich.
    Nach einem Regenerationstag ging es schon wieder viel besser. Sowohl das Training am Donnerstag wie auch am Freitag gingen locker weg. Beim Longjog am Samstag wurde es gegen Ende etwas härter.

    Die nächste Woche müsste gemäss Trainingsplan ein wenig kürzer dafür intensiver werden bevor es in die Regenerationswoche geht. Wahrscheindlich werde ich aber nochmals eine ähnliche Woche wie diese machen. Einfach mit einem längeren Longjog und dafür etwas weniger Vorbelastung.

    Sportliche Grüsse
    Nicolas
    Zuletzt überarbeitet von Hagenthor (28.09.2020 um 09:43 Uhr)

  12. #8
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    Die letzte Woche musste ich frühzeitig abbrechen. Bereits am Montag waren meine Waden noch etwas "verkatert". Das Bahntraining am Deinstag habe ich trotzdem gemacht. Danach war die Muskulatur extrem verspannt und hat auch aufs Schienbein gedrückt. Deshalb muss ich vorerst auf schnelles Laufen verzichten

    Bereits im Frühling hatte ich nach einer Umfangssteigerung Probleme mit den Waden. Falls jemand Tipps hat, wie ich die Regeneration beschleunigen kann bin ich dankbar. Blackroll nutze ich ca. 3x pro Woche und auch dehnen tu ich nach jedem Training.

    Gesamthaft waren es 45km @4.55 mit 600hM

    Mo: 11km @4.36
    Di: Bahn 8x800 90'' TP, 2.32 | 2.30 | 2.29 | 2.30 | 2.30 | 2.32 | 2.32 | 2.32
    Do: 11km @5.35 mit 380hM
    So: 11km @4.53

    Ich hoffe, dass ich diese Woche schon wieder etwas mehr Km machen kann. Halt einfach ohne Temporeize. Beim loslaufen spüre ich die Schienbeininnenkanten etwas. Das müsste automatisch besser werden, wenn ich die Unterschenkel-Muskulatur nicht mehr so stark beanspruche.

  13. #9

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    Nun, ich finde du läufst jeden Tag sehr schnell. Ich würde empfehlen nur an jedem 2. Tag Qualitätseinheiten zu machen und an den anderen Tagen langsamer zu laufen.
    Die andere Möglichkeit: Es kann auch sein, dass du irgendwelche muskulären Dysbalancen hast, die dann die Beschwerden verursachen. Habe in meiner Praxis einen Osteopaten als Untermieter, sitze also an der Quelle. Und immer wenn ich irgendwelche Wehwechen habe, entdeckt er Dysbalancen und entfernt diese bzw zeigt mir entsprechend Übungen. Mit guten Osteopaten habe ich die besten Erfahrungen gemacht.

    Alles Gute dir...
    Grüße

    Cornelius
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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  14. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Hauptmieter:

    Hagenthor (06.10.2020)

  15. #10
    Avatar von arnejo
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    Ein guter Osteopath hat mir auch schon das Eine oder andere Mal geholfen, wo ich mit Schulmedizin nicht vorwärts gekommen bin.

    Speziell für die Waden helfen mir im Training, vor allem bei längerer Belastung, Kompressions-Beinlinge. Die Durchblutung in der Wade ist dadurch besser. Schneller bin ich dadurch sicher nicht, aber ich habe den Eindruck, dass sich die Waden nach dem Training besser anfühlen.
    Kompressionssocken mag ich dagegen nicht so, finde die 'Socke' da meistens ungeeignet, laufe lieber mit meinen gewohnten Laufsocken und dann eben die Kompressions-Beinlinge dazu.
    5k - 17:16 Stryd
    10k - 35:53 Stryd
    10mi - 1:00:45
    HM - 1:23:05

  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von arnejo:

    Hagenthor (06.10.2020)

  17. #11
    Avatar von Hagenthor
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    Zitat Zitat von Hauptmieter Beitrag anzeigen
    Nun, ich finde du läufst jeden Tag sehr schnell. Ich würde empfehlen nur an jedem 2. Tag Qualitätseinheiten zu machen und an den anderen Tagen langsamer zu laufen.
    Die andere Möglichkeit: Es kann auch sein, dass du irgendwelche muskulären Dysbalancen hast, die dann die Beschwerden verursachen. Habe in meiner Praxis einen Osteopaten als Untermieter, sitze also an der Quelle. Und immer wenn ich irgendwelche Wehwechen habe, entdeckt er Dysbalancen und entfernt diese bzw zeigt mir entsprechend Übungen. Mit guten Osteopaten habe ich die besten Erfahrungen gemacht.

    Alles Gute dir...
    Grüße

    Cornelius
    Vielen Dank für deinen Input Cornelius!

    Mein Tempo sollte eigentlich nicht zu schnell sein. Das ist gemäss Trainingsplan RunningCoach. Nach Jack Daniels wären meine Dauerläufe beispielsweise noch schneller zumal meine Richtzeit 33min (Höhenmeter korrigiert bei Pb von 34.15) auf 10km ist. Bei einer Pace von 4.30 ist meine Herzfrequenz bei 72-75%.

    Mit muskulären Dysbalancen habe ich mich noch nie auseinandergesetzt. Ich werde mich mal in die Thematik einlesen um festzustellen, ob sich ein Besuch beim Osteopaten lohnt oder ob ich ggf. auch andere Möglichkeiten habe. Sobald ich mich eingelesen habe, melde ich mich wieder.

    Zitat Zitat von arnejo Beitrag anzeigen
    Speziell für die Waden helfen mir im Training, vor allem bei längerer Belastung, Kompressions-Beinlinge. Die Durchblutung in der Wade ist dadurch besser. Schneller bin ich dadurch sicher nicht, aber ich habe den Eindruck, dass sich die Waden nach dem Training besser anfühlen.
    Kompressionssocken mag ich dagegen nicht so, finde die 'Socke' da meistens ungeeignet, laufe lieber mit meinen gewohnten Laufsocken und dann eben die Kompressions-Beinlinge dazu.
    Danke auch für deinen Input Arnejo. Bisher habe ich auch nie Kompressionssocken oder ähnliches getragen. Aber ich kaufe mir einfach mal ein Paar Beinlinge und schaue mal wie es sich anfühlt

    Beste Grüsse
    Nicolas

  18. #12
    Avatar von Hagenthor
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    Für mich ist vorerst Lauf-Pause angesagt. Ich muss 10 Tag in Quarantäne: ein Mitarbeiter wurde positiv auf Covid getestet. Die Zeit werde ich nutzen für Stabilistationstraining. Bisher war das ein Faktor den ich eher vernachlässigt habe. Wie Cornelius bereits angetönt hat, könnte das einen Einfluss auf die Überanspruchung meiner Wadenmuskulatur haben. Vielleicht bekomme ich dadurch ja sogar noch etwas Freude an diesem Training

    Sportliche Grüsse
    Nicolas

  19. #13
    Avatar von Hagenthor
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    So die Quarantäne ist vorbei und ich darf seit letztem Freitag wieder raus. Heute steht wieder ein Intervall-Training mit der Laufgruppe an. Ich hoffe das weckt wieder etwas mehr Ehrgeiz in mir. Durch die Quarantäne wurde ich etwas faul und ich war seither erst zwei mal Laufen.

    Bei mir gibt es eine Änderung in der Saison-Planung. Den Jungfrau-Marathon muss ich wegen der Hochzeit meiner Schwester um ein Jahr verschieben. Stattdessen werde ich wohl meinen ersten Strassen-Marathon angehen und im Oktober 2021 in Luzern starten.

    Bergtraining werde ich also vorallem im Frühling machen um mich auf den Aletsch-Halbmarthon und den Niesen Treppenlauf vorzubereiten und anschliessend wieder auf flaches Training umstellen.

  20. #14
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Hagenthor Beitrag anzeigen
    Mein Tempo sollte eigentlich nicht zu schnell sein. Das ist gemäss Trainingsplan RunningCoach. Nach Jack Daniels wären meine Dauerläufe beispielsweise noch schneller zumal meine Richtzeit 33min (Höhenmeter korrigiert bei Pb von 34.15) auf 10km ist. Bei einer Pace von 4.30 ist meine Herzfrequenz bei 72-75%.
    Nur weil dein Training irgendwelchen Plänen entspricht, muss das nicht unbedingt deinem Körper gefallen Jeder Trainingsplan sollte nicht ohne Achtsamkeit befolgt werden. Dein Körper signalisiert dir, dass es zu viel sein könnte. Höre lieber auf ihn.

    Der Regeneration förderlich sind Massagen (Blackroll ist nicht das Selbe), kühlen nach der Belastung, Wärme später (Unterschenkel auf Heizkissen legen, beim Glotzekieken zum Beispiel). Dehnung direkt nach der Belastung kann kontraproduktiv sein. Auch an Pausentagen kann man gut dehnen.

    Gruss Tommi

  21. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Hagenthor (21.10.2020)

  22. #15
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Hagenthor Beitrag anzeigen
    Für mich ist vorerst Lauf-Pause angesagt. Ich muss 10 Tag in Quarantäne: ein Mitarbeiter wurde positiv auf Covid getestet. Die Zeit werde ich nutzen für Stabilistationstraining. Bisher war das ein Faktor den ich eher vernachlässigt habe. Wie Cornelius bereits angetönt hat, könnte das einen Einfluss auf die Überanspruchung meiner Wadenmuskulatur haben. Vielleicht bekomme ich dadurch ja sogar noch etwas Freude an diesem Training

    Sportliche Grüsse
    Nicolas
    Konnte man das durchhalten, oder doch nachts um 2:00 Uhr rausgegangen? Würde mich echt interessieren.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  23. #16
    Avatar von Hagenthor
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Nur weil dein Training irgendwelchen Plänen entspricht, muss das nicht unbedingt deinem Körper gefallen Jeder Trainingsplan sollte nicht ohne Achtsamkeit befolgt werden. Dein Körper signalisiert dir, dass es zu viel sein könnte. Höre lieber auf ihn.

    Der Regeneration förderlich sind Massagen (Blackroll ist nicht das Selbe), kühlen nach der Belastung, Wärme später (Unterschenkel auf Heizkissen legen, beim Glotzekieken zum Beispiel). Dehnung direkt nach der Belastung kann kontraproduktiv sein. Auch an Pausentagen kann man gut dehnen.

    Gruss Tommi
    Danke für deine Rückmeldung Tommi

    Ich werde vorerst eh mal etwas langsamer laufen. Gestern habe ich gemerkt, dass ich massiv an Leistungsfähigkeit eingebüsst habe und somit eh nicht mehr dasselbe Tempo durchziehen kann. Aber ich werde auch danach die langsamen Läufe etwas langsamer machen. Das wird mir sicher helfen :-)

    Tun es für die Kühlung und Wärme auch Salben? Beispielsweise Perskindol? Oder ist da eher zu Empfehlen, dass ich auf Eis und Wärmekissen setze?

    Dehnen habe ich gemerkt, dass es mir direkt nach dem Training hilft

    Gruss
    Nicolas

  24. #17
    Avatar von Hagenthor
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Konnte man das durchhalten, oder doch nachts um 2:00 Uhr rausgegangen? Würde mich echt interessieren.
    Die ersten 5 Tage waren hart, danach habe ich mich daran gewöhnt und wurde faul. Nochmals werde ich mich aber wohl nicht daran halten können. Das nächste mal würde vermutlich nachts um 2:00 Uhr rausgehen die Option sein

  25. #18
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Hagenthor Beitrag anzeigen
    Die ersten 5 Tage waren hart, danach habe ich mich daran gewöhnt und wurde faul. Nochmals werde ich mich aber wohl nicht daran halten können. Das nächste mal würde vermutlich nachts um 2:00 Uhr rausgehen die Option sein
    Wahrscheinlich bei mir auch.
    Ich saß 2 Monate mit Kurzarbeit zu Hause und bin gelaufen ohne Ende, trotzdem fiel mir die Decke auf den Kopf.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
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  26. #19
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Hagenthor Beitrag anzeigen
    Tun es für die Kühlung und Wärme auch Salben? Beispielsweise Perskindol? Oder ist da eher zu Empfehlen, dass ich auf Eis und Wärmekissen setze?
    Ne, es geht um reale Temperaturreize und nicht künstlich der Haut vorgegaukelte und es sich kühl anfühlt.

    Außerdem dringt keine Salbe, entgegen der Werbung, tief in den Muskel. Die Wärmewirkung ist nur erhöhte Durchblutung der Haut.

    Gruss Tommi

  27. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Hagenthor (21.10.2020)

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