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  1. #1

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    Frage Fußbeschwerden durch Schneiderballen + fibröse Coalitio (Coalitio talocalcaneare)?

    Hallo und einen schönen Nachmittag!

    Ich bin männlich, Mitte 30, viel auf den Füßen, wandere gerne und gehe eigentlich vieles zu Fuß, ich habe mir erlaubt, folgende Frage hier ins Forum zu stellen, und hoffe, dass mir hier geholfen wird bzw. ich Leute mit ähnlichen Erfahrungen zum Gedankenaustausch finde.

    Seit einiger Zeit tut mir die Aussenseite des linken Fußes (Bereich Kleinzehballen) nach Belastung weh, und wenn ich es dann mal wieder übertrieben habe (viel schnelles laufen), dann tut es auch in Ruhe weh und "zieht" komisch.

    Richtig gut beschreiben kann ich das "Gefühl" auch nicht, und war schon bei mehreren Ärzten.
    Zuletzt wurde ein ultraschalldiagnostiziertes hinteres Tarsaltunnelsyndrom operativ beseitigt. Gebraucht hat das nichts.
    Die OP ist jetzt fast 1 Jahr aus und die Beschwerden sind immer noch so wie vorher.

    Was diagnostiziert wurde ist als Zufallsbefund eine Tarsale Koalition, genauer gesagt eine fibröse Talokalkaneare Koalition, (Verwachsung) zwischen Sprung- und Fersenbein ist es fibrös verwachsen. Der Arzt hat mir nur gesagt, ich brauche nicht operieren, und auch gar keine allzu großen Gedanken machen, weil das habe ich schon seit Geburt, draufgekommen ist man halt jetzt und es hat "derzeit" keine Relevanz für meine Probleme.

    Problem, vielleicht hin- und wieder um knöcheln, aber das ist nicht wirklich das Problem weshalb ich anfrage. Zumindest glaube ich das.

    Ich sah mir die alten Befunde an, und da scheinte auf "Digitus Quintus Varus", also ein Schneiderballen. Weiters: Knick-/Senk-/Spreizfuß.

    Und genau da beim Kleinzehenballen tut es mir weh Fußaussenseitig, da an der Kante auch, speziell wenn ich länger im Schuh bin oder länger gehe.
    Nach längerem Gehen fühlt es sich an, als wenn da wenig "Fleisch" wäre. (Zum Vergleich, Sitzfleisch umgangssprachlich).

    Auf den unten ersichtlichen Fotos - siehe Links ist es besser ersichtlich, wo es weh tut / zieht.

    Unterschiedliche Schuhe bzw. orth. Einlagen lieferten bisher keine wirkliche Schmerzlinderung.

    Jetzt habe ich es ein halbes Jahr ohne orthopädische Einlagen versucht und es ging mir nahezu gut, und seither es kälter geworden ist habe ich wieder mehr Probleme und merke dann, dass ich meine orthopädischen Einlagen in die Schuhe gebe, was mir eher etwas Linderung verschafft.
    Die Ärzte schreiben zwar in den Befund, dass es schon eine "Überdiagnostik" gab, und nehmen mich nicht wirklich ernst.
    Warum nicht, weil rein optisch nichts großartiges zu sehen ist. Auch im letzten Röntgen ist alles altersentsprechend und normal.

    Sehr wohl wird in früheren MRT-Befunden die fibröse Coalitio Talokalkanearis und Digitus Quintus Varus (= Schneiderballen) beschrieben.

    Und ich denke mir jetzt halt logisch, wenn ich 1+1 zusammenzähle, dass mein Problem am Ehesten mit dem Digitus Quintus Varus / Schneiderballen zu tun haben muss, obwohl man optisch nichts Großartiges sieht.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir irgendwie weiterhelfen mit Tipps?

    Fotos hier:

    https://abload.de/img/plantarerschmerzbereimejw3.jpg
    https://abload.de/img/tarsaltunnelsyndrombe1fkah.jpg
    https://abload.de/img/tarsaltunnelsyndrombevwkot.jpg
    https://abload.de/img/tarsaltunnelsyndrombeoij9z.jpg


    Danke für alle Antworten bereits im Voraus!
    Zuletzt überarbeitet von run-and-fun (27.11.2020 um 16:47 Uhr) Grund: Bilder - Links eingefügt!

  2. #2
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Thema Ärzte... Warst du bei einem Fußspezialisten oder einem normalen Orthopäden? In der Beurteilung solch spezieller Fälle kann das entscheidend sein.

    Gruss Tommi


    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  3. #3

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    Standard Natürlich war ich bei Fußspezialisten!

    Hallo!
    Danke für deine Antwort.

    Bisher war ich natürlich fast "ausschließlich" bei Fußspezialisten und auch teilweise selbst bezahlt.

    Das was ich bisher immer festgestellt habe, die schauen sich - natürlich zeitintensiver (als Kassenärzte) den Fuß an, bestätigen das bereits

    im MRT-verifizierte, nämlich die Coalitio Talokalkanearis und den Knick-/Senk-/Spreizfuss aber das war es dann auch schon.

    Infiltrierungen brachten auch keinen Erfolg. Morton Neurom wurde auch ausgeschlossen.



    Das was übrig bleibt laut einem früheren MRT ist der Digitus Quintus Varus, der Schneiderballen.

    Zum Digitus Quintus Varus wurde aber bisher nichts gesagt...

    Denn auch da im Kleinzehballen-Bereich tuts mir weh und ist "komisch". Und beim Neurologen war ich auch schon.

    Zusammenfassung: Da man äusserlich nichts großartiges sieht, habe ich den Eindruck, dass mich die Ärzte nicht ernst nehmen, und sich einfach nur denken "der will Mitleid oder Aufmerksamkeit". Was so aber nicht stimmt.

    Immer höre ich nur, ... Physiotherapie und Einlagen. Was ich natürlich schon zur Genüge (auch unterschiedliche) getestet habe.

    Im Kleinzehballenbereich ist es eben komisch, zieht und jetzt auch schon in Ruhe.

  4. #4
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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  5. #5

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    Hallo!
    Ich war jetzt neuerlich zum MRT des Vorfusses und des Sprunggelenkes.

    Zusammenfassung: Im Großen und Ganzen alles Unauffällig bis auf die bekannte talocalkaneare Coalitio.

    Das einzige was ich noch aus dem Vorfuss MRT herauslesen konnte:

    "Geringer Erguss in den Metatarsophalangealgelenken, betont I"


    Könnte der beschriebene Erguss mit den Beschwerden zusammenhängen?

  6. #6

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    Hallo, Schneiderballen habe ich auch.

    Zur fibrösen talokalkanearen Koalition kann ich wenig sagen, vermutlich ist diese angeboren und keine wesentliche Einschränkung im Alltag. Was mir im Eingangsbeitrag auf den Fotos des linken Fußes auffällt ist, daß der zweite Zeh kürzer als der große Zeh und der dritte Zeh ist. Vermutlich ist auch dies seit Geburt so und bedeutet keine Einschränkung beim Laufen.

    Einen Schneiderballen würde man professionell m.E. normalerweise versuchen mit Krankengymnastik/Physiotherapie in den Griff zu kriegen.

    Habe ebenfalls laienhaft selbstdiagnostizierte Spreizfüsse sowie am linken Fuß Fersensporn im Fersenballen und Schneiderballen, Verdickung am Kleinzehgrundgelenk. Laufe trotzdem weiter, 60-70km pro Woche. Mir hilft vor allem dehnende Bewegung des Fußes in alle Richtungen sowie eine möglichst aufrechte Körperhaltung beim Sitzen, Stehen und Gehen. Ursächlich für Beschwerden im linken Fuß waren bei mir vermutlich eine Haltungsschwäche in der Hüfte, die Neigung zum Absenken der rechten Hüfte und seitlichem Einknicken in der unteren Wirbelsäule, was zu einer Ungleichbelastung der Füße führte. Inzwischen versuche ich möglichst oft tagsüber, aktiv die Körperhaltung vom Zentrum Bauch/Hüfte aus wieder aufzubauen: Bauch einziehen, Zwerchfellatmung, Brustkorb aufrichten, Schultern nach unten, Kopf nach hinten ziehen, Kinn nach unten, Gesäß einziehen, Becken gerade ohne die linke oder rechte Seite abzusenken, so daß die Oberschenkelmuskeln über die Beinsehnen bis zu den Füßen ziehen können, wodurch die Fußmuskeln entlastet werden und sich entspannen können, und sich wieder ein natürliches Fußgewölbe bilden kann.

  7. #7

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    Ach interessant, myEselsohr! Danke

    Habe vergessen zu erwähnen, dass 2017 bds. Hammerzehen operiert wurden (an beiden Füßen), deswegen die Verkürzung der 2. Zehe bds.
    Ja, es ist schon ärgerlich, man rennt von Arzt zu Arzt und wird im Prinzip "wenig ernstgenommen". Und jeder kommt halt schnell mit "Schuheinlagen" daher.

    Es ist echt frustrierend!

    Hast du die Beschwerden auch nur einseitig?

    Manchmal kommt mir auch vor, dass mir der ganze untere Fuß unspezifisch weg tut (es zieht so vom Mittelfuß weg)
    auch im linken Unterschenkel so ein "ziehen". Aber nicht immer! Und das alles nur LINKS!

    Im MRT ist aber nichts großartiges zu sehen!
    Zuletzt überarbeitet von run-and-fun (03.12.2020 um 15:01 Uhr)

  8. #8

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    Bin vor einem ca. Jahr beim Laufen gestürzt mit einer Schürfwunde am linke Knie. Diese ist in ca. 3 Wochen wieder gut verheilt; jedoch trat noch Monate später häufig ein Zug der Narbe auf die umliegenden Faszien und Sehen auf, der sich über den Unterschenkel fortsetzte bis in die Fußsohle, und dort mit zu Bildung von Fersensporn und Schneiderballen beitrug. Inzwischen hat sich dieses Ziehen der Narbe wieder gelegt und ist verschwunden, die knöchernen Neubildungen und Verdickungen im Fuß sind allerdings nach wie vor vorhanden.
    Im Gegensatz zu diesem von der Narbe ausgehenden Ziehen empfinde ich es als wohltuend, wenn nach einer Laufanstrengung beim Ausruhen die übersäuerten Beinmuskeln noch "in sich selbst" nachzucken und nacharbeiten, ohne dabei an den Füßen zu ziehen; d.h. der betroffene linke Fuß kann sich dann vollkommen entspannen.

    Zwar wird in der Ratgeberliteratur Fersensporn häufig mit einem Übermaß an Arachidonsäure https://de.wikipedia.org/wiki/Arachidonsäure aus tierischen Lebensmitteln assoziiert. Ich nehme allerdings bereits relativ viele pflanzliche Öle, Saaten und Nüsse und eventuell zu wenig tierisch Fette zu mir. Jedenfalls kann ich im Rückblick eine deutliche Linderung von Fersensporn und Schneiderballen feststellen an Tagen nachdem ich ausnahmsweise Butter oder fetten Käse aß.

  9. #9

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    Hallo!

    Problem unverändert seit Monaten:

    1. Ziehendes "komisches" Gefühl linker Fuß, Zehenstrahl 2-5 lateralseitig (Fußaussenseitig), aber kein Kribbeln,
    Einschlafen oder sonst was - isoliert auf den Fuß
    2. manchmal auch "Raufziehen" in den linken Unterschenkel bis Kniekehle - hinten herum, nach vorne und dann aus - auch in der Nacht und Ruhe, aber das nur manchmal und nicht immer



    Es wurde mir bei einem neuerlichen Arzttermin gesagt, dass der Grund (Kleinzehballen) hiefür am "Ehesten" sei, dass die 5. Metatarsale zu nah am Boden abgesenkt ist, und dies könnte man in einer Operation (Weil / DMOO) richten.

    https://wupperfuss.de/minimalinvasiv...steotomy-dmmo/

    Hat irgend jemand Erfahrungen dazu?

    Zur "Ziehproblematik" meinte man, dass könnte am Ehesten vielleicht doch durch die Polyneuropathie sein. Einseitig, aha!

    Ich versuche jetzt einen Behandlungsversuch mit Padma28. Hat jemand dazu Erfahrungen. Ist ein tibetisches Kräutergemisch.

    ---
    So richtig einig sind sich die Ärzte nicht und belastendes in der MRT oder Ultraschalluntersuchung findet man nicht. Ausser die bekannte talokalkaneare Coalitio.
    Merkwürdig ist es halt, dass alles nur linksseitig ist. Und rechts ich keine Probleme habe. Insofern stelle ich persönlich auch die Polyneuropathie als Ursache in Frage.
    Zuletzt überarbeitet von run-and-fun (23.12.2020 um 09:56 Uhr)

  10. #10

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    Ärztliche oder professionelle Einschätzung per Ferndiagnose kann ich nicht, bzw. kann glaube ich dieses Forum nicht bieten. Meine Vermutung war, daß das Schneiderballen-Problem bei Dir ausgelöst worden sein könnte als Spätfolge eines Zusammenziehens der Narben von der Operation. Diese Vermutung aufgrund eigener Erfahrung mit einer verheilten, aber "ziehenden" Narbe einer Schürfwunde am Knie, als anscheinendem Mitauslöser eines Fersensporns und weiterer Probleme im Kleinzehenbereich bei mir selbst.

    Mit Padma 28 bzw. Heilkräutern habe ich bei orthopädischer Probleme keine Erfahrungen. Es ist bekannt, daß z.B. Curcuma eine Wirkung bei Arthrose und rheumatoider Arthritis haben soll, jedoch soweit ich verstehe ist Dein Problem keine Arthrose. Somit vermute ich, daß Heilkräuter weder schaden noch nutzen würden.

    Wie gesagt wäre aufgrund der Schilderung meines Erachtens eine physiotherapeutische Begutachtung oder Behandlung viel näherliegender als ein weiterer chirurgischer Eingriff. Vor Operationen aufgrund von orthopädischen Problemen, insbesondere auch Operationen am Fuß werde ich selbst immer stark zurückschrecken.

    Vom läuferischen bzw. laufsportlerischen Standpunkt würde ich versuchen, die Mobilität beizubehalten und auszubauen, um Kraft und Beweglichkeit zu verbessern. Dabei auf eine gute Laufhaltung des gesamten Körpers zu achten. Denn möglicherweise rühren die einseitigen Fußprobleme auch von einer unsymmetrischen Laufbewegung mit Überbetonung der einen Körperhälfte und Vernachlässigung der anderen Hälfte her, z.B. bei der Ausbildung der Muskulatur im Körperzentrum, Gesäß-Hüfte-Bauch. Das würde auch umfassen, regelmäßig kürzere schnelle Abschnitte zu trainieren, weil nur durch schnelleres Laufen eine gute Haltung trainiert werden kann.

  11. #11

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    Dankeschön trotzdem fürs Feedback. Schöne Feiertage noch!

  12. #12

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    Ich versuche jetzt einen Behandlungsversuch mit Padma 28 aus der Schweiz.

  13. #13

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    Ist es denkbar, dass genannte Fußbeschwerden auch von der Lendenwirbelsäule kommen. L4/L5 und L5/S1 habe ich div. Bandscheibenschäden.
    Ich habe aber keine Lähmungen und sonstigen Ausfälle und irgend wie kommt mir vor, ich werde nicht ernst genommen, weil ich eben keine Lähmungen etc habe, aber einseitig am linken Fuß dieses Gefühl am Fuß, wie oben beschrieben.

  14. #14
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    Zitat Zitat von run-and-fun Beitrag anzeigen
    Ist es denkbar, dass genannte Fußbeschwerden auch von der Lendenwirbelsäule kommen. L4/L5 und L5/S1 habe ich div. Bandscheibenschäden.
    Ich habe aber keine Lähmungen und sonstigen Ausfälle und irgend wie kommt mir vor, ich werde nicht ernst genommen, weil ich eben keine Lähmungen etc habe, aber einseitig am linken Fuß dieses Gefühl am Fuß, wie oben beschrieben.
    Dafür wäre ein Neurologe der richtige Ansprechpartner.


    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  15. #15

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    Danke für die Antwort.
    Natürlich weiß ich das, dass der Neurologe in erster Linie da Ansprechpartner ist.
    In Corona-Zeiten leider alles sehr schwierig, dass man ernst genommen wird.

    Ist es denkbar, dass L4/L5 bzw. L5/S1 derartige Beschwerden machen. Hat jemand dazu mehr "Erfahrungen", oder kennt wer wen, der ähnliches erlebt hat?

    Tut mir leid, ich möchte hier nicht nerven, aber die Ärzteodysee nervt, und da ich keine "Ausfälle" habe, ist das Problem ernst genommen zu werden, ein berechtigtes!

  16. #16
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    Was hat Corona mit Ernstgenommenwerden bei Ärzten zu tun?

    Meine Frau und ich waren bei verschiedenen Ärzten im vergangenen Jahr. Ich mein ja nur...

    Ich hatte vor paar Jahren bei meinem Bandscheibenproblem auch keine Ausfälle, aber Schmerzen. Der Orthopäde und der Neurologe haben das dennoch ernst genommen.

    Warst du denn überhaupt schon bei einem Neurologen?

  17. #17
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    Zitat Zitat von run-and-fun Beitrag anzeigen
    Danke für die Antwort.
    Natürlich weiß ich das, dass der Neurologe in erster Linie da Ansprechpartner ist.
    In Corona-Zeiten leider alles sehr schwierig, dass man ernst genommen wird.

    Ist es denkbar, dass L4/L5 bzw. L5/S1 derartige Beschwerden machen. Hat jemand dazu mehr "Erfahrungen", oder kennt wer wen, der ähnliches erlebt hat?

    Tut mir leid, ich möchte hier nicht nerven, aber die Ärzteodysee nervt, und da ich keine "Ausfälle" habe, ist das Problem ernst genommen zu werden, ein berechtigtes!
    Sorry, aber dann ist deine Arztwahl die falsche. Meine Ärzte nehmen mich alle ernst.
    Lieben Gruß
    Sabine


    **** Ich soll mit ein Ziel setzen, habe ich gehört ... also gut: ich will endlich den A... hochbekommen und wieder mit Spaß laufen können. Und nicht nach 5km völlig fertig sein. Also runter vom Sofa und raus geht's ... ****

  18. #18

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    @Vorpostern - ja vermutlich. Ist schwierig an die richtigen Ärzte zu kommen.

    Nochmal zurück zum Thema, wer ist jetzt in erster Linie für Fuß/Rücken besser? Orthopäde oder Neurologe?

  19. #19
    Avatar von U_d_o
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    Hallo run-and-fun,

    ich mische mich jetzt doch ein, obschon ich zu deiner Erkrankung nichts zu sagen habe mangels eigener Erfahrung.

    Ich möchte einfach den Einwand von Rennschnecke unterstreichen. Wie kann es sein, dass dich mehrere Ärzte nicht ernst nehmen? Ich war schon bei vielen Ärzten und weiß Gott nicht immer mit Erfolg im ersten Anlauf. Dass sie mich nicht ernst genommen hätten, habe ich nicht zugelassen. Einmal hatte ich das Gefühl, dass mich ein Orthopäde zwar durchaus ernst nimmt, meinem Anliegen aber nicht mit der nötigen Aufmerksamkeit begegnet. Dann bin ich eben woanders hin. Doch das war absolut die Ausnahme.

    Vielleicht liegt ein Teil des Misserfolges darin begründet, dass du nicht mit der nötigen Entschiedenheit auftrittst. Damit meine ich nicht unbedingt die Art und Weise, wie du dein Problem vorstellst, eher die Notwendigkeit, immer und immer wieder bei demselben Arzt vorstellig zu werden. Ich gehe nicht davon aus, dass mein Arzt mein Wehwehchen im ersten Anlauf sicher diagnostiziert und entsprechend behandelt. Weil ich weiß, dass das oft schwierig ist, u.a., weil ein Schmerz mehrere Ursachen haben kann. Zu meiner Verblüffung schafft es mein Sportarzt jedoch meistens die "Sache" beim ersten Anschauen richtig einzustufen. Fachwissen plus viel Erfahrung sind die Ursache dafür. Wenn es, was vorkam, nicht beim ersten Mal klappte, dann rückte ich ihm mehrfach auf die Bude, bis wir den Teufel gemeinsam ausgetrieben hatten. In dieser Formulierung steckt auch meine Einstellung zu Ärzten: Der Arzt und ich bilden eine Zweckgemeinschaft mit dem Ziel meine Verletzung/Erkrankung zu beheben. Und ich bin bei Diagnose und Behandlung mindestens ebenso wichtig, wie der Doc.

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

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