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  1. #1

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    Standard Piriformis-Syndrom nicht in den Griff zu kriegen

    Hallo zusammen,
    bin neu hier im Forum. Wende mich an Euch, um auch mal hier Meinungen zu erfahren.
    Ich habe seit über 2 Jahren ein Problem mit meinem Piriformis-Muskel... angefangen hat es mit mäßigen Schmerzen... dann wurden die Schmerzen schlimmer. Erster Besuch beim Orthopäden dann Diagnose: Iliosakralgelenk. Behandlung: Akkupunktur, 6 x Physiotherapie.... nix wurde besser... Schmerzen schlimmer.... zweiter Besuch beim Orthopäden.... 2 x 6 Physiotherapie an Geräten zur Stärkung der Rückenmuskulatur... und immer die Worte: Laufen Sie ruhig weiter... Habe ich auch getan... so 2 x die Woche... Schmerzen blieben gleichbleibend doof... dann: Mai 2020! Ein brennender Stich in den Rücken und nichts ging mehr. Es folgten mehrere Besuche beim Orthopäden und endlich ein MRT... hier die Diagnose: leichter Bandscheibenvorfall und eingeklemmter Ischiasnerv.. Wochenlang krank geschrieben. Mir schlief mittlerweile auch nur beim kurzen Sitzen oder etwas längerem Stehen das linke Bein ein.. immer und immer wieder... Zwischendurch immer wieder Spritzen... 3 x PSA in größeren Abständen... nichts half... dann der Besuch beim Neurologen. Neue Diagnose: Piriformis-Syndrom... dann endlich einen Osteopathen gefunden... leider ist es aber so, da er mich zwar immer wieder einrenkt und auch den Piriformis behandelt... es dann vielleicht einen Tag gut ist... die Schmerzen aber dann immer wieder anfangen.. und lustigerweise sagen ALLE: Sie können ruhig weiter laufen gehen... Und ich laufe so gerne!!! Aber so machte es keinen Sinn. Hat jemand ähnliche Erfahrungen und/oder einen Rat für mich. Würde nich freuen. Vg

  2. #2
    Avatar von Catch-22
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    Du hast schön beschrieben, was Ärzte und Physios gemacht haben.
    Viel wichtige wäre jedoch zu erzählen, was du gegen die Schmerzen machst und gemacht hast?

    Ohne regelmäßiges Ergänzungstraining, d.h. kräftigen und mobilisieren, wirst du die Probleme nicht los werden. Dafür genügt auch ein paar mal Physio nicht aus, der kann die nur die Übungen zeigen, daheim regelmäßig die Übungen machen, muss man schon selber.

    Beim Piriformis Syndrom liegen oft muskuläre Schwächen vor. wodurch der Piriformis entweder verhärtet (überlastet) oder überdehnt (geschwächt) ist. Bei erstem bringt Piriformis dehnen Erleichterung, beim letzteren Piriformis stärken. Bei beiden muss man jedoch auch andere Muskeln stärken, meist auf der Rückseite: Gesäß, Hüftrotatoren, Hamstrings und die Körpermitte. Also fast schon klassisch: Bauch, Beine & Po.

  3. #3

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    Mache täglich DIE ÜBUNGEN, die ich als Hausaufgaben mitbekommen habe. Tatsächlich habe ich aber auch (leider erst) vor zwei Wochen mit Pilates und Yoga begonnen. Fällt mir schwer, da ich eher die Ausdauer als die Kräftigung mag. 🙈 Aber danke für den Tip, der mich auch darin bestätigt, weiter zu machen 👍

  4. #4
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Ich denke, es gibt hier ziemlich viele Leidensgenossen, die wertvolle Tipps geben könnten.

    Aber ob da Ping-Pong-Spielchen wie die folgenden groß weiterhelfen:

    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Viel wichtige wäre jedoch zu erzählen, was du gegen die Schmerzen machst und gemacht hast?
    Zitat Zitat von Kati4711 Beitrag anzeigen
    Mache täglich DIE ÜBUNGEN, die ich als Hausaufgaben mitbekommen habe.

  5. #5
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Catch hat zu 100% Recht!

    Und auch wenn die Ärzte & Co. sagten, du kannst weiter laufen, hat sich nichts gebessert. Da würde ich an deiner Stelle mal eine Weile (das können auch viele Wochen sein ) die Lauferei sein lassen und ausschließlich die Übungen machen.

    Und erzähl doch mal, was du alles für Übungen machst.

    Gruss Tommi


    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  6. #6
    Avatar von U_d_o
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    Hallo Kati,

    Ärzte beurteilen dein Leiden auf Grund ihrer Diagnosekünste und ihrer Erfahrung, aber von außen. Die einzige, die "es" spürt bist du. Ich höre auf meine Ärzte, grundsätzlich und fahre gut damit. Wenn mein Erleben und Empfinden aber den Empfehlungen der Ärzte zuwiderläuft, dann werde ich entweder wieder vorstellig oder ändere ohne Rücksprache etwas. Vielleicht hast du zu wenig von deinem "Leidensdruck" beim Laufen, dem tatsächlichen Grad der Schmerzen, offenbar werden lassen.

    Meine Empfehlungen, die auf eigenen Erfahrungen mit diversen Verletzungen und deren Folgen basieren, sind:

    1) Werde ein weiteres Mal bei einem Arzt vorstellig. Mehrere verschiedene Diagnosen würden bei mir den Verdacht nähren, dass sie sich allesamt unsicher sind. Zudem könnte ja auch eine Kombination von Ursachen vorliegen - spätestens seit dem Augenblick des "brennenden Stichs".

    2) Mach eine Laufpause, beschränke dich auf schnelles, längeres Gehen. Ohne Corona und Winter würde ich dir alternativen Sport vorschlagen. Vorzugsweise welchen im Wasser. Aquajogging beispielsweise ist gut geeignet, um einerseits den Bewegungsapparat vom eigenen Gewicht zu entlasten, zugleich aber die Ausdauer zu schulen. Geht nur leider grad nicht und das wird sicher auch noch etliche Wochen so bleiben.

    3) Lass dir von einem Fachmann (z.B. beim weiteren Arztbesuch oder von einem Physiotherapeuten) Krafttrainingsübungen für zu Hause erklären. Möglicherweise sind deine Probleme auf muskuläre Defizite oder Dysbalancen zurückzuführen. Doch Achtung: Krafttraining wirkt nicht in Tagen oder Wochen gerechnet. Frau/Mann braucht einen monatelangen Atem, um zum Ziel zu kommen. Monate, in denen die Übungen zwei- bis dreimal wöchentlich konsequent durchgeführt werden müssen. Ich habe selbst erlebt, dass eine Besserung einer bestimmten Verletzung erst nach sechs Monaten eintrat. Da kann einen der Mut schon mal verlassen, wenn sich über so lange Zeit so gar nichts ändern will. Hilft aber nix.

    Was du auf keinen Fall tun solltest, ist den Mut sinken lassen. Dran bleiben und die Ärzte so lange nerven, bis sie eine gesicherte Diagnose haben und eine wirksame Behandlung empfehlen.

    Alles Gute

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

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