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  1. #1

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    Standard Garmin: Was ist der Unterschied zwischen Laufen und Gehen?

    Hi zusammen,

    ich bin absoluter Neuling, was den Bereich Laufuhren angeht. Ich habe mir letzte Woche eine Garmin 45 zugelegt und dort mit Garmin Coach einen Trainingsplan (10km-Lauf mit bestimmten Pace-Ziel) generieren lassen.

    Das Programm heute sah so aus:

    1. Gehen oder joggen Sie locker (5:00).

    2. Schrittfrequenzübung (4x):
    Laufen: 150 - 200spm (0:30)
    danach: Laufen Sie, um sich zu erholen (0:30).

    3. Acceleration-Glider-Übung (4x):
    Gehen Sie allmählich vom Gehen zum Joggen zum Laufen über, und gleiten Sie nahtlos zurück zum Gehen.

    4. Magic Mile (1,61km):
    Fordern Sie sich, aber sprinten Sie nicht. Laufen Sie nicht zu schnell los.

    5. Gehen 800m:
    Laufen Sie, um sich zu erholen

    6. Pace-Intervalle (4x):
    Laufen 800m
    danach: Laufen Sie, um sich zu erholen (3:00)

    7. Auslaufen (5:00)
    Gehen oder joggen Sie locker.

    Ich bin mir nicht sicher, was hier "Laufen" und "Gehen" bedeuten.

    Heißt "Laufen", dass ich z. B. nach Übung 2 oder 4 zur Erholung langsam joggen soll? Oder heißt Laufen hier, dass ich langsam gehen soll? Also dass ein Fuß immer am Boden ist? Irgendwie verwirrt mich das Ganze.

    Danke für eure Antworten :-)

    LG

  2. #2
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Grundsätzlich hat der Unterschied zwischen Gehen und Laufen nichts mit der Pace zu tun.
    Laufen: es gibt eine Flugphase.
    Gehen: ein Fuß ist immer am Boden.

    Nur nebenbei. Als Jogger wird jemand bezeichnet, den man herabwürdigen mag - so als Rempler zwischen den Laufkollegen . Ju no wattei mien? .

    Knippi

  3. #3
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    Ohne Knippi widersprechen zu wollen - versuche mal folgenden (Denkansatz). Wenn du könntest, würdest du locker 10 km durchlaufen können, mit Flugphase, d.h. es gibt bei jedem Schritt ein paar -zig bis -hundert Millisekunden, in denen beide Beine gleichzeitig in der Luft sind. Läufer nennen das (und nur das) "Laufen". So etwas (10 km Laufen am Stück) beherrscht du aber offenbar noch nicht, weshalb du ja diesen Plan verfolgst, der dich erst dorthin führen soll. Und das wird er, hab nur etwas Geduld. Dieses Laufen ist offensichtlich etwas, was dich mehr anstrengt, als dass du es für beliebig lange Zeit durchhalten könntest. Wahrscheinlich klappt das derzeit nur für sehr begrenzte Zeit (ein paar hundert Meter oder maximal 1 bis 2 km). Das "Laufen" ist für dich, rein subjektiv, also eine deutliche Belastung.

    Wenn Läufer "gehen" sagen, dann meinen sie gehen. Da ist bei jedem Schritt immer mindestens ein Fuß am Boden, kurzzeitig sogar beide. Für deinen Plan ist dieses "Füßezählen" aber belanglos. Entscheidend ist, dass du dich bei dieser Art der Fortbewegung erholen kannst. Das impliziert, dass Gehen für dich etwas sein soll, was du beliebig lange durchhältst. Gehen ist für dich also Erholung.

    Mit dieser Sichtweise wird ein Wechsel von Laufen und Gehen nun eine Fortbewegung, bei der sich Belastung (Laufen) und Erholung (Gehen) ständig abwechseln - und genau darauf kommt es an. Verschwende einstweilen bitte keinen Ehrgeiz daran, möglichst weite Strecken beliebig langsam am Stück "laufen" zu wollen.*) Laufe in deinen Belastungsphasen frisch von der Leber weg, so dass es locker bleibt und Spaß macht, auch wenn es nach ein paar min. schon vorbei sein sollte. Und wenn du gehst, dann schäme dich nicht, wirklich langsam spazieren zu gehen, bis du dich wieder erholt hast (Atmung, Puls, Erschöpfung in den Beinen). Je fitter du ganz von selbst wirst, desto mehr verschiebt sich das alles - die Laufphasen werden länger, die Pausen kürzer, das Lauftempo schneller und das Gehtempo auch (muss aber nicht).


    *) Das nennen wir hier dann gerne etwas verächtlich "Schlurfen" und das gilt es zu vermeiden. Nicht weil wir uns über jemanden lustig machen wollen, der weniger fit ist, sondern weil das Einüben eines elend langsamen Schlurfens den guten Laufstil versaut, den du schon beherrscht, wenn du etwas zügiger läufst. Deshalb ist gut, wenn du läufst, etwas zügiger zu laufen und dich anschließend beim Gehen zu erholen.

  4. #4
    Laufen bis zum Horizont, anschlagen und zurück
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    Nicht das ich das Garmin-System wirklich verstehe, würde ich das "Schnauf-o-meter" bemühen:
    "Gehen" ist gehen, klar.
    "Laufen, um sich zu erholen" ist 'Man kann sich ganz gut unterhalten beim Laufen'
    Joggen: Irgendetwas zwischen Gehen und Laufen
    Magic Mile keine Ahnung, vielleicht 'Man kann noch Sätze stammeln' (vulgo Schwellenlauf) bis 'Ein ganz kurzer Satz' geht noch, mehr aber nicht.
    Pace-Intervalle: 'Wörter gehen noch,' wenn's denn sein muss. ("Platz!" )

    Vielleicht weiß jemand eine bessere Antwort. Über die bekannte 10km-Pace kann man das womöglich besser einsortieren.
    Tom

  5. #5
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    Ich fürchte, dass deine Begriffe (z.B. "Schwellenlauf") nur Sinn machen für jemanden, der schon sagen wir mal 5 km am Stück laufen kann und dabei überhaupt schon mit dem Tempo spielen kann. Der Plan klingt für mich nach "abwechselnd laufen und gehen" mit dem Ziel, überhaupt erst mal 5 km o.ä. am Stück zu schaffen.

    In die "Magic Mile" würde ich nicht allzu viel hineininterpretieren. Wer diesen Plan befolgt, ist wahrscheinlich froh, wenn er überhaupt mal 1,6 km am Stück laufen kann, ohne zu schlurfen (s.o.). Wenn er kann, darf er den auch flotter laufen, aber eben nur so weit, dass er anschließend nicht gleich ein Sauerstoffzelt benötigt.

  6. #6
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von hardlooper Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich hat der Unterschied zwischen Gehen und Laufen nichts mit der Pace zu tun.
    Laufen: es gibt eine Flugphase.
    Gehen: ein Fuß ist immer am Boden.
    Jein.
    Es gibt eine individuelle Geschwindigkeit, wo man automatisch von Gehen auf Laufen umschaltet und beträgt so zwischen 7,23 ± 0,25 und 7,42 ± 0,25 km/h. Also doch etwas mit Pace was zu tun.

    Studie?
    https://www.researchgate.net/publica...raining_Status
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  7. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    elva (01.02.2021), JoelH (07.02.2021)

  8. #7
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    Zitat Zitat von JonasMo Beitrag anzeigen
    Heißt "Laufen", dass ich z. B. nach Übung 2 oder 4 zur Erholung langsam joggen soll? Oder heißt Laufen hier, dass ich langsam gehen soll? Also dass ein Fuß immer am Boden ist?
    Nein, Laufen meint hier das "Läufer-Laufen", also langsames Joggen mit Flugphase. Wenn das in der jeweiligen Situation überhaupt nicht erholsam ist, würde ich mich nicht scheuen, statt dessen zu gehen - weil es eben nicht auf ein konkretes Tempo ankommt, sondern auf einen Wechsel dessen, was für dich momentan gerade anstrengend und was erholsam ist.

    Wenn du mal berichten könntest, in welchem Tempo du welche Phase des zitierten Planausschnitts tatsächlich abarbeiten kannst, und wie sich das jeweils subjektiv anfühlt, dann kann man das hier etwas konkreter diskutieren.

  9. #8
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Jein.
    Es gibt eine individuelle Geschwindigkeit, wo man automatisch von Gehen auf Laufen umschaltet und beträgt so zwischen 7,23 ± 0,25 und 7,42 ± 0,25 km/h. Also doch etwas mit Pace was zu tun.

    Studie?
    https://www.researchgate.net/publica...raining_Status
    Ich werde verrückt. Was es nicht alles gibt.
    Tom

  10. #9
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Ich fürchte, dass deine Begriffe (z.B. "Schwellenlauf") nur Sinn machen für jemanden, der schon sagen wir mal 5 km am Stück laufen kann und dabei überhaupt schon mit dem Tempo spielen kann. Der Plan klingt für mich nach "abwechselnd laufen und gehen" mit dem Ziel, überhaupt erst mal 5 km o.ä. am Stück zu schaffen.

    In die "Magic Mile" würde ich nicht allzu viel hineininterpretieren. Wer diesen Plan befolgt, ist wahrscheinlich froh, wenn er überhaupt mal 1,6 km am Stück laufen kann, ohne zu schlurfen (s.o.). Wenn er kann, darf er den auch flotter laufen, aber eben nur so weit, dass er anschließend nicht gleich ein Sauerstoffzelt benötigt.
    Ich weiss nicht: Zwischen 5min Ein-/Auslaufen sind 5 Übungen gepackt, die ich so übersetze
    2. ABC-Schrittfrequenzübung (4x):
    3. Stride-Pyramide (4x):
    4. Harter Meilenlauf (1,61km): T-Tempo
    5. Gehen oder Laufen 800m: Easy
    6. Pace-Intervalle (4x): 4x800m im I-Tempo
    Für einen Anfänger, der nur 5km am Stück laufen kann, ist das schon arg viel. So viele verschiedene Trainings-Reize braucht der doch gar nicht.

    Aber, wie gesagt, verstehe ich das System von Garmin wohl nicht oder Jonas ist besser als vermutet.
    Tom

  11. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von elva:

    ruca (02.02.2021)

  12. #10
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Wird das denn in den Videos nicht erklärt? Wundert mich. Des Weiteren. Welchen Vorgaben hast du denn gemacht für den Plan? Ist es nicht so, dass man zunächst diesen Test machen muss und erst dann ein Plan von Garmin erstellt wird?
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  13. #11
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Es gibt eine individuelle Geschwindigkeit, wo man automatisch von Gehen auf Laufen umschaltet und beträgt so zwischen 7,23 ± 0,25 und 7,42 ± 0,25 km/h. Also doch etwas mit Pace was zu tun.
    Klingt ja mächtig präzise und allgemeingültig. Aber mit 7,23 - 0,25 = 6,98 km/h könnte ich niemals gehen. Und falls gleich das "Alter Sack" Argument kommt - mehr als 6 km/h Gehen habe ich noch nie gekonnt, auch als ich noch viel schneller laufen konnte als heute.

  14. #12
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Und bei mir schaltet nichts beim Laufen automatisch um, auch nicht vom Gehen ins Laufen und umgekehrt. Das ist immer noch eine bewusste Entscheidung, egal bei welchem Tempo.

    Gruss Tommi


    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  15. #13
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Und bei mir schaltet nichts beim Laufen automatisch um, auch nicht vom Gehen ins Laufen und umgekehrt. Das ist immer noch eine bewusste Entscheidung, egal bei welchem Tempo.

    Gruss Tommi
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  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    spacy (14.02.2021)

  17. #14
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Jein.
    Es gibt eine individuelle Geschwindigkeit, wo man automatisch von Gehen auf Laufen umschaltet und beträgt so zwischen 7,23 ± 0,25 und 7,42 ± 0,25 km/h. Also doch etwas mit Pace was zu tun.

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    Was es nicht alles gibt.

    Wo bei ich mal behaupte, dass >7km/h für einen Laufanfänger bereits eine Geschwindigkeit ist, bei der sie in der Praxis bereits anfangen zu Laufen.
    Die Studie wurde auf einem Laufband durch geführt und zwar von jungen Männern, dass wird bestimmt ihre Art wie sie gelaufen sind beeinflusst haben.

    Aber diesen Zwischenbereich zwischen Laufen und gehen gibt es bestimmt.
    Irgendwann wäre es einfach ineffektiver auf eine Flugphase zu verzichten

    Bei meinem Hund kann ich sogar 5 verschiedene Gangarten je nach Pace unterscheiden!
    Zum Glück muss ich ihm beim Laufen nicht sagen wann er umzuschalten hat, dass macht er auch automatisch.

  18. #15
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Natürlich ist alles individuell zu betrachten. Es ist aber hier nicht die Frage, ob man das Tempo schaft, sondern wann das Gehirn entscheidet: laufe mal weiter, Laufen ist leichter als Gehen (ökonomischer).
    Bei einem 100-jährige stellt sich dir Frage zum Beispiel oft gar nicht, weil er 7km/h überhaupt nicht erreichen kann.
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  19. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    klnonni (02.02.2021)

  20. #16
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Klingt ja mächtig präzise und allgemeingültig. Aber mit 7,23 - 0,25 = 6,98 km/h könnte ich niemals gehen. Und falls gleich das "Alter Sack" Argument kommt - mehr als 6 km/h Gehen habe ich noch nie gekonnt, auch als ich noch viel schneller laufen konnte als heute.
    Das liegt aber an dir, sicherlich konntest du deine HFMax auch nicht über 220-Alter ermitteln

    ich habe eher das Problem umgekehrt, bei manchen Workouts geht Zwift in der Cooldownphase runter bis auf ~7km/h und da kann ich kaum noch "joggen", das ist so ein Tempo wo sich gehen (zu) schnell aber laufen viel zu langsam anfühlt, sehr unangenehme Tempozone.
    Über mich

  21. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    dkf (03.02.2021), klnonni (02.02.2021)

  22. #17
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    ich habe eher das Problem umgekehrt, bei manchen Workouts geht Zwift in der Cooldownphase runter bis auf ~7km/h und da kann ich kaum noch "joggen", das ist so ein Tempo wo sich gehen (zu) schnell aber laufen viel zu langsam anfühlt, sehr unangenehme Tempozone.
    Als mein Sohn noch jünger war und er mit mir zusammen Laufen wollte, da liefen wir um diese ~ 7km/h und ich hatte genau das Problem welches Du beschreibst.
    Einerseits wollte ich Laufen damit mein Sohn stolz ist mit mir gelaufen zu sein, andererseits wäre ich lieber gegangen, weil schnelles Gehen sich einfacher angefühlt hätte - zumindest besser als Laufen.

    Nach 30 min. laufen in der Geschwindigkeit war ich froh, dass mein Sohn genug hatte und ich, ab dann alleine, die Pace anziehen konnte

    Aber die 30min. zwanghaftes Laufen mit extrem niedriger Geschwindigkeit bescherte mir einen Muskelkater am nächsten Tag
    (Und mein Sohn lachte über mich)

  23. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von klnonni:

    Catch-22 (02.02.2021), dkf (03.02.2021), JoelH (02.02.2021), Rolli (02.02.2021)

  24. #18
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Das liegt aber an dir, sicherlich konntest du deine HFMax auch nicht über 220-Alter ermitteln
    Richtig. Aber ich gehöre ja auch zu denen die, wie Rolli sagt, ihren Herzschlag bewusst regeln können. Heute Nacht hatte ich schon 8 Stunden lang "Pulse Zero" geschafft, aber als dann der blöde Wecker klingelte, verlor ich einen Moment lang die Konzentration und - schwupps! - war ich bei 170 bpm.

  25. #19
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Bei "gewissen" Träumen ist das genau anders herum. Skilanglauf und plötzlich ist die Loipe weg. Schockstarre, wenn der Wecker klingelt.

    Knippi

  26. #20
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von hardlooper Beitrag anzeigen
    Skilanglauf und plötzlich ist die Loipe weg.

    Wieso träumst du von Skilanglauf? Knippi? Müssen wir da was wissen? Willst du uns was erzählen?
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  27. #21
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Richtig. Aber ich gehöre ja auch zu denen die, wie Rolli sagt, ihren Herzschlag bewusst regeln können. Heute Nacht hatte ich schon 8 Stunden lang "Pulse Zero" geschafft, aber als dann der blöde Wecker klingelte, verlor ich einen Moment lang die Konzentration und - schwupps! - war ich bei 170 bpm.
    Vielleicht musst Du Deine Definition "unbewusst" korrigieren.

    Weiß Du, dass man eigene Atemfrequenz in Ruhe kaum messen kann? Warum? Atem ist eine der wenigen Körperfunktionen, die wohl bewusst und unbewusst ablaufen können. Wenn man sich darauf konzentriert den Atem zu zählen, verändert man automatisch die unbewusste Atemfrequenz. Ist so...

    Deswegen das der falscher Ansatz von Wade. Unbewusst bedeutet automatisch und nicht willentlich.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
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  28. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    d'Oma joggt (02.02.2021)

  29. #22
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    Zitat Zitat von hardlooper Beitrag anzeigen
    Bei "gewissen" Träumen ist das genau anders herum. Skilanglauf und plötzlich ist die Loipe weg.
    Die Skispringer erleben das täglich - träumen vom perfekten Anlauf, wachen auf und ... weg ist die Loipe!

  30. #23
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Du bist einfach Superman!!
    Ich vermute, dass Du sogar die Herzschlag bewusst regeln kannst.
    Kannst du nicht einfach mal vernünftig antworten?

  31. #24
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Kannst du nicht einfach mal vernünftig antworten?
    so besser?
    Vielleicht musst Du Deine Definition "unbewusst" korrigieren.

    Weiß Du, dass man eigene Atemfrequenz in Ruhe kaum messen kann? Warum? Atem ist eine der wenigen Körperfunktionen, die wohl bewusst und unbewusst ablaufen können. Wenn man sich darauf konzentriert den Atem zu zählen, verändert man automatisch die unbewusste Atemfrequenz. Ist so...

    Deswegen das der falscher Ansatz von Wade. Unbewusst bedeutet automatisch und nicht willentlich.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  32. #25
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard

    Jo Rolli, besser

    Ich weiß übrigens, was unbewusst bedeutet

    Und genau da bin ich überzeugt, dass ich selbst entscheide, ob ich vom Gehen ins Laufen verfalle, wenn ich schneller werden will. Ich hab schon die Wahl, gehe ich so weiter wie bisher oder beschleunige ich und muss dann "die Füße heben", um zu rennen. Wie soll man sich das vorstellen? Man rennt und rennt und irgendwann merkt man "huch ich gehe ja gar nicht mehr!" ?

    Und umgekehrt, man rennt immer langsamer und das kann man, bis man auf der Stelle rennt. Oder man geht, weil man das will. Ne, nur weil da jemand schreibt, dass da was unbewusst passiert, muss ich das noch lange nicht glauben.

    Gruss Tommi

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