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  1. #1
    Avatar von Laufschuhfreak
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    Standard Laufschuhfreak

    Hallo Runner`s World Community,

    ich habe mich nun wieder hier im Forum angemeldet.
    Ich war 2015/2016 schon mal aktiv am Laufen und habe dann leider aus unerfindlichen Gründen
    eine Pause bis Februar 2020 eingelegt.

    Seitdem geht es dafür wieder umso motivierter vorwärts !

    Seit kurzem habe ich unter Laufschuhfreak.de auch einen eigenen Blog, der sich hauptsächlich mit
    meiner großen Leidenschaft "Laufschuhen" auseinandersetzt.

    Würde mich freuen wenn der ein oder andere mal vorbeischaut.

    Werde Euch aber auch hier auf dem Laufenden halten !

    Grüße und weiterhin viele schöne Läufe !
    Daniel

    Laufschuhfreak.de

  2. #2
    Administrator Avatar von Tim
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    Hallo Daniel,

    herzlich Willkommen im Forum.

    Eine Bitte habe ich: Bitte das Forum nicht für die Promotion deines Blogs verwenden. Danke.
    Viele Grüße
    Tim

  3. #3
    Avatar von Laufschuhfreak
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    Hi Tim,

    alles klar. Danke für den Hinweis.
    Werde dann einfach meine Erfahrungen hier einstellen.

    Gruß Daniel

  4. #4
    Avatar von Laufschuhfreak
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    Hi,

    vielleicht kurz noch eine etwas ausführlichere Vorstellung:

    Ich bin ein mittlerweile 43 jähriger Läufer, der im Februar 2020 zum zweiten Mal mit dem Laufen begonnen hat.


    Nach einer Kindheit und Jugend als Fußballer, in der das Laufen ohne Ball immer nur als lästige Trainingseinheit empfunden wurde, begann ich 2015 wie viele andere auch aus Gewichtsgründen mit dem Laufen. Schnell stellten sich erste Erfolge ein und bis 2016 verlor ich viel Gewicht und lief gerne kürzere Strecken und Wochenumfänge von ca. 30km.

    Irgendwie ist das ganze dann wieder eingeschlafen und erst im Februar 2020 kam ich wieder zum Laufen. Wie bei der derzeit herrschenden Pandemie ist die zweite Welle ja bekanntlich immer die heftigere. So habe ich meine Umfänge von Monat zu Monat gesteigert und bin mittlerweile wieder auf einem besseren Stand als 2016.

    Ich laufe normalerweise 4x pro Woche, insgesamt zwischen 50 und 75 km und derzeit Distanzen von 10 km bis zum Halbmarathon.
    Unter der Woche oft alleine, am Wochenende aber meist zusammen mit meiner Frau.

    Seither habe ich keine Wettkämpfe betstritten und laufe nur für mich mit dem Ziel der stetigen Verbesserung.

    Sowohl in der ersten als auch jetzt in der zweiten Laufphase meines Lebens ist eines gleich geblieben:
    Die Begeisterung für Laufschuhe und anderes Laufzubehör !!

    Ich werde versuchen meine Erfahrungen hier mit Euch zu teilen.


    Wer Lust hat ist gerne zum mitlesen eingeladen !

    Gruß
    Daniel

  5. #5
    Avatar von Bewapo
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    Willkommen zurück - Hier in der Laufschuhholics Selbsthilfegruppe dürftest Du dich sicher wohl fühlen!
    Zuletzt überarbeitet von Bewapo (16.02.2021 um 09:28 Uhr)

  6. #6
    Avatar von Laufschuhfreak
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    Danke ! Habe mich sofort eingebracht und sehe schon das ich dort gut aufgehoben bin !

  7. #7
    Avatar von Laufschuhfreak
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    Nun steigt also auch der zweite deutsche Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach in das Segment der Laufschuhe mit Carbonelementen ein. Puma hat mir freundlicherweise noch vor dem offiziellen Release einen Deviate Nitro zur Verfügung gestellt. Der nachfolgende Testbericht und die Bewertung basiert jedoch ausschließlich auf meinen eigenen Eindrücken und wurde in keiner Hinsicht von der Herstellerseite aus beeinflusst.


    Zunächst einmal zu den reinen Fakten:

    Modell: Puma Deviate Nitro

    Erscheinungstermin: März 2021

    Preis: 159.95 EUR

    Gewicht: 282 g (in Größe 44,5 EU)

    Sprengung: 8 mm


    Laut Hersteller wendet sich der Schuh mit dem neuen Mittelsohlenmaterial "NITRO" und dem "INNOPLATE" genannten Carbonelement an Läufer, die nach stärker gedämpften Schuhen für längere Läufe bis hin zum Marathon suchen. In den Nitro Schaum wird beim Herstellungsprozess dem Namen gemäß Stickstoff injiziert, um hohe Reaktionsfähigkeit bei maximaler Dämpfung und niedrigem Gewicht zu realisieren.

    Meine ersten Eindrücke aus der Praxis mit dem Deviate Nitro sind durchweg positiv. Allerdings noch unter dem Vorbehalt das ich seither nur etwas mehr als 30 km mit dem Puma zurückgelegt habe und "nur" Distanzen bis zum Halbmarathon gelaufen bin. Was Qualität, Verarbeitung, Passform und Schnürung angeht, finde ich den Puma absolut gelungen. Sofort nach dem Anziehen habe ich mich wohl und gut aufgehoben gefühlt.

    Ich habe auch ohne Marathonschnürung einen festen Halt im Schuh gefunden, ohne irgendwelche Druckstellen zu bemerken.

    Am Anfang hatte ich das Gefühl an einem Fuß im Fersenbereich etwas viel Spiel zu haben, dass hat sich dann beim Laufen aber gegeben und nicht negativ ausgewirkt. Im Hinblick auf die Dämpfung finde ich den Deviate im Fersenbereich beim gehen sehr weich und etwas schwammig, beim Laufen habe ich davon dann aber nichts gemerkt.

    Im Vorfußbereich ist er tatsächlich komfortabel gedämpft und auch noch direkt und dynamisch laufbar. Hervorzuheben ist aus meiner Sicht das Abrollverhalten, das bei allen getesteten Geschwindigkeiten ein hervorragendes Laufgefühl vermittelt hat.

    Die als "PUMAGRIP" bezeichnete Außensohle des Schuhs bietet ausreichend Traktion und vermittelt ein sicheres Laufgefühl auch bei Nässe. Den absoluten "Carbon Push" nach vorne, wie beispielsweise im Saucony Endorphin, hatte ich nicht, trotzdem erzeugt das verbaute Carbonelement eine Dynamik, die den Fuß wie über einen Hebel auf den Vorfußbereich leitet. So wird sicher, dass etwas weiter oben schon beschriebene, positiv wahrgenommene Abrollverhalten mit ermöglicht

    Fazit:

    Aus meiner Sicht ist der Puma Deviate Nitro ein alltagstauglicher Carbonschuh für mittlere und längere Distanzen. Die Kombination aus Komfort und dynamischem Laufgefühl überzeugt mich und gibt mir einen weiten Einsatzbereich für den Schuh. Ich hatte auch nicht das Gefühl das der Deviate Nitro eine hohe Grundgeschwindigkeit benötigt um seine Stärken ausspielen zu können. Auch bei moderatem Tempo im Bereich von einer Pace zwischen 00:05:00 und 00:05:30 Minuten pro Kilometer funktioniert der Schuh tadellos.

    In meinem eigenen, zugegebenermaßen sehr subjektiven Bewertungsschema, erzielt der Deviate Nitro einen Wert von 82 Punkten und liegt somit in den Top 3 meiner Laufschuh-sammlung. Von der Art des Schuhs würde ich ihn irgendwo zwischen dem noch strafferen Hoka One One Carbon X2 und dem noch etwas agileren Adidas Adizero Adios Pro einordenen.
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  8. #8
    Avatar von Laufschuhfreak
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    New Balance "FuelCell TC EnergyStreak" Testbericht

    Oft sind es unsere eigenen Erwartungen, die über unsere Einschätzungen und Bewertungen zu einem großen Teil mit entscheiden. Im Fall des New Balance "FuelCell TC EnergyStreak" waren diese nicht sonderlich hoch gesteckt. Der Schuh wurde mal "bei Gelegenheit" aus einer (leider fast immer vorhandenen) "Laufschuh-Kauflaune" Online bestellt und wartete dann ungefähr 2 Wochen auf seinen ersten Einsatz. Bei bestem Wetter ergab sich dann vor kurzem die Gelegenheit zum ersten Lauf.

    Doch zunächst einmal zu den reinen Fakten:

    Modell: New Balance FuelCell TC EnergyStreak
    Preis: 200,00 EUR
    Gewicht: 292 g (in Größe 44,5 EU)
    Sprengung: 10 mm

    In Sachen Verarbeitung und Qualität kann man absolut nichts beanstanden. Die Schuhe sind durchweg gut und hochwertig verarbeitet, die eingesetzten Materialien machen einen sehr filigranen, jedoch keinen besonders langlebigen Eindruck. Sicherlich handelt es sich hier um einen Schuh der eher für besondere Läufe/Wettkämpfe konzipiert wurde und nicht für die tausende an Trainingskilometern, die standardmäßig anfallen. Insgesamt erinnert mich der Fuelcell TC EnergyStreak von der Auslegung und von der Optik/Haptik her sehr an den Adidas Adizero Adios Pro.

    Beim ersten Anziehen fällt sofort die tolle Passform auf. Die leichten Obermaterialien schmiegen sich an den Fuß und nichts drückt und stört. Die Schnürung ist ebenfalls ok, nur die sehr lang und dünn ausgelegte Zunge des Schuhs, muss mit etwas Mehraufwand sauber zurechtgerückt und beim Schnüren ohne Verdrehen oder ähnliches untergebracht werden.
    Letztendlich war dies jedoch schon möglich und hatte dann weiterhin keine negativen Auswirkungen.

    Das Laufverhalten und der Komfort erinnern mich ebenfalls stark an den Adidas Adizero Adios Pro. Die relativ weich ausgeführte Mittelsohle sowohl im Vorder- wie auch im Fersenbereich, führt nach meinem Empfinden zu einem hohen Komfort und zu einer im oberen Bereich anzusiedelnden Dämpfung.

    Durch die softe Ausgestaltung wird meiner Ansicht nach die Stabilität etwas hintenangestellt und man kann manchmal meinen, ein leicht "schwammiges" Verhalten zu spüren. Ich würde den Einsatzbereich des Schuhs daher wirklich nur für gefestigte Neutralläufer sehen, die mit wenig Stabilität im Schuh selbst, gut auskommen.

    Wenn man mit dieser Einschränkung zurechtkommt, sind die Laufeigenschaften dann jedoch tatsächlich hervorragend. Der EnergyStreak will nach vorne und fühlt sich bei höheren Laufgeschwindigkeiten deutlich wohler als im langsamen Trab. Die softe Dämpfung führt dabei zu einem tollen Laufkomfort und einem sehr guten Abrollverhalten. Wenn man einmal in der Spur und der richtigen Geschwindigkeit unterwegs ist, läuft quasi alles von alleine. Den viel zitierten "CarbonPush" würde ich auch ähnlich ähnlich wie beim Adidas Adizero Adios Pro beurteilen, also absolut spürbar aber nicht so extrem wie z.B. beim Saucony Endorphin Speed.

    Bei mir hat sich der Schuh im Bereich um die 00:04:30 Minuten pro Kilometer am besten angefühlt. Sicher kann aber auch noch hervorragend viel schneller damit gelaufen werden !

    Von den Distanzen her sehe ich keine Einschränkungen zumindest bis zum Halbmarathon. Wie sich die Dämpfung dann darüber hinaus weiter verhält und auswirkt kann ich leider noch nicht sagen.

    Fazit:

    Der New Balance "FuelCell TC EnergyStreak" hat mich positiv überrascht und kommt im Ergebnis auf das gleiche Endresultat von 82 Punkten wie der Puma "Deviate Nitro". Bis auf die ähnliche Farbe haben diese beiden Schuhmodelle aber meiner Einschätzung nach kaum Gemeinsamkeiten. Der Puma ist eher der Allrounder unter den Carbonschuhen mit weitem Einsatzbereich für Distanzen, Strecken und Läufertypen, während der New Balance "nur" für wirkliche Neutralläufer im schnelleren Bereich sinnvoll und geeignet erscheint.

    Mir hat er aber vom ersten Lauf an unheimlich viel Freude und Energie beim Laufen gegeben und wird sicher einen festen Platz in meiner Schuhrotation bekommen.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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  9. #9
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    Bericht On "Cloudswift"


    Als Schuh für das urbane Laufen von kurzen bis mittleren Strecken hat On seit kurzer Zeit das Modell "Cloudswift" im Programm. On hat mir freundlicherweise einen Cloudswift zur Verfügung gestellt. Der nachfolgende Testbericht und die Bewertung basiert jedoch ausschließlich auf meinen eigenen Eindrücken und wurde in keiner Hinsicht von der Herstellerseite aus beeinflusst.

    Zunächst einmal zu den reinen Fakten:

    Modell: On Cloudswift
    Preis: 159.95 EUR
    Gewicht: 302 g (in Größe 44,5 EU)
    Sprengung: 7 mm

    In Sachen Verarbeitung und Qualität kann der Cloudswift definitiv Punkten. Alles wirkt wie aus einem Guss und der Schuh macht einen robusten und haltbaren Eindruck. Die verwendeten Materialien wirken hochwertig und gut zusammengestellt. Leider schlägt sich diese Wertigkeit auch etwas im Gewicht nieder, was aber bei dem geplanten Einsatzberich von eher kürzeren Läufen im urbanen Umfeld nicht wirklich ausschlaggebend sein dürfte, da es hier sicher nicht auf jedes Zehntel Pace ankommen wird.

    Passform und Schnürung können ebenfalls sehr poitiv überzeugen. Insbesondere die in den Oberschuh fest integrierte "Zunge" sorgt für einen guten und einfachen Einstieg in den somit einteiligen Oberschuh und ein sofortiges passgenaues Sitzen desselben am Fuß.

    Im Gegensatz zu meinen bisherigen On Schuhmodellen (Cloudsurfer & Cloudster) fühlt sich der Cloudswift vom ersten Moment an eher straff an. Dies kann an dem neuen "Helion Superfoam" von On liegen, der in Verbindung mit der bewährten Cloudtechnologie zu einem geänderten Dämpfungsempfinden führt. Ein schwammiges Gefühl wie bei einigen stärker gedämften Schuhmodellen kommt hier sicher weder beim normalen Gehen noch beim Laufen auf. Die Dämpfung ist sowohl im Vorderfußbereich als auch unter der Ferse gefühlt härter und vermittelt einen direkten Kontakt zum Asphalt.

    Von der Auslegung her ist dieser direkte Kontakt auch seitens des Herstellers gewünscht um möglichst schnell und einfach auf die unterschiedlichsten Herausforderungen, die das Laufen in der Stadt bieten kann, reagieren zu können. Ein schnelles Ausweichen oder eine kurze Tempoverschärfung sind mit dem Cludswift jederzeit sofort sicher möglich.

    Kurze bis mittlere Läufe auf Aspahlt bewältigt der Cloudswift ohne Mühen und man hat durchgehend eine gute Verbindung zur Straße und festen Grip auch bei leichter Nässe. Die Dynamik nach vorne würde ich eher im mittleren Bereich ansiedeln. Von der Auslegung her ist hier aber selbstverständlich kein Vergleich zu den Carbonracern von Adidas, Puma und Nike möglich. Der Cloudswift eigenet sich meiner Einschätzung nach am besten für entspannte Läufe bei mittlerer Pace im Wohlfühltempo.

    Fazit:

    Im Endergebnis kommt der Cloudswift bei mir auf gute 68 Punkte. Das etwas höhere Gewicht steht hier einer noch höheren Bewertung im Wege, wirkt sich aber in der Praxis im Einsatzbereich des Schuhs nicht sehr negativ aus. Für meine kürzeren Läufe auf Asphalt werde ich auf den On Cloudswift sicher immer wieder gerne zurückgreifen.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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  10. #10
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    Bericht Saucony "Kinvara 12"

    Während meines ersten Laufs mit dem Saucony Kinvara 12 musste ich mehrmals an den Golfsport und eine mögliche Parallele denken. Dort wählt man gerade als Anfänger oft das berühmte "7er Eisen", wenn man sich bei der Schlägerwahl nicht ganz sicher ist und eine Allzweckwaffe benötigt. Damit will ich nicht sagen, dass der Kinvara sich besonders für Anfänger eignet, sondern das dieser Schuh (zumindest für mich) eine solche Allzweckwaffe werden könnte.

    Doch zunächst einmal zu den reinen Fakten:

    Modell: Saucony Kinvara 12
    Preis: 135.00 EUR
    Gewicht: 227 g (in Größe 44,5 EU)
    Sprengung: 4 mm

    In Sachen Verarbeitung und Qualität liefert auch der Kinvara 12 die sonst von Saucony gewohnte sehr gute Performance. Schon beim ersten Auspacken spürt man die filigranen Materialien, die für das hervorragende niedrige Gewicht von 227g pro Schuh in Größe 44,5 EU sorgen. Diesen Gewichtsvorteil gegenüber anderen Schuhmodellen habe ich bei meinen ersten beiden Testläufen über rund 40 km auch gespürt und als sehr positiv wahrgenommen.

    Passform und Schnürung sind ebenfalls sehr gut. Nur am Anfang meines ersten Laufes hatte ich komischerweise am linken vorderen Ballen seitlich außen einen Druckpunkt, der mich sogar zum kurzen Stopp bewegte, um nachzusehen was da los ist. Fast hatte ich schon befürchtet, mich wieder von dem gerade neu eingetroffenen Schmuckstück trennen zu müssen, doch hat sich dieses Problem dann Gott sei Dank nach den nächsten paar Kilometern irgendwie von selbst wieder erledigt.

    Im Vergleich zu meinen zahlreichen anderen Schumodellen, sowohl von Saucony als auch von anderen Herstellern, fällt der Kinvara 12 in der selben Schuhgröße gefühlt etwas größer aus, passt jedoch trotzdem noch.

    Beim Laufen selbst hatte ich von Anfang an eine gute und direkte Verbindung zur Straße.
    Der Kinvara 12 ist meinem Empfinden nach im Vorfuß- und im Fersenbereich mittelstark gedämpft und rollt ganz sauber und gerade nach vorne ab. Den Laufkomfort würde ich insgesamt als sehr gut bewerten, wenn man nicht das Laufgefühl der super soften Dämpfungsschuhe sucht. Vom Tempo her ist meiner Ansicht nach alles mit dem Saucony möglich. Von gemütlichen, eher langsamen Runden bis zu Tempoeinheiten kann der Schuh für alles eingestzt werden.

    Fazit:

    Im Endergebnis kommt der Saucony Kinvara 12 in meinem Bewertungsschema auf hervorragende 81 Prozentpunkte und platziert sich im oberen Drittel meiner Rangliste.
    Durch den möglichen Einsatzbereich auf Aspahlt und auf befestigten Waldwegen und die Tatsache, dass der Schuh meiner Einschätzung nach in jedem Tempo sehr gut und komfortabel gelaufen werden kann, wird er sicher wie das "7er Eisen" zu meiner Allzweckwaffe werden.

    Bisher habe ich als Allrounder den ASICS Novablast und den New Balance 1080 V10 als ähnlich vielseitige Schuhe immer wieder genutzt, jetzt kommt sicher der Kinvara 12 mit dazu. Nur an die für mich vergleichsweise geringe Sprenungung von 4mm, muss ich mich erst noch ein bisschen gewöhnen. Hier sollte man am Anfang die Umfänge nur langsam steigern, wenn man vorher "nur" höhere Sprengungen von 8 bis 10 mm gewohnt war.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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