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  1. #301
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von Jogging-Rookie Beitrag anzeigen
    Dein Kartenhaus aus Pappe hat exakt so lange gehalten wie geplant/gehofft. Des Kartöffelchens Ritt auf der Rasierklinge eben. Jetzt stehst du vor den Trümmern und musst halt erstmal Wunden lecken.
    An sich treffend analysiert, aber so dramatisch wie es klingt, finde ich es nun doch nicht. Sicher, die ganze Aktion war etwas übertrieben und hätte auch richtig schief gehen können, aber ich denke, dass nach ein paar Tagen Schonung alles halb so wild sein wird. Die Erfahrung, die Ric daraus sicher mitnehmen wird ist die, dass nicht unbedingt immer ein einziger, übertriebener Lauf die Ursache für Probleme sein muss, sondern dass sich viele kleine Übertreibungen summieren und dann irgendwann zuschlagen, ohne dass man genau wüsste, welcher Lauf im einzelnen jetzt Schuld war. Solche Erfahrungen muss man auch sammeln - wer von uns hat's nicht schon mal irgendwann übertrieben.


    Zitat Zitat von Jogging-Rookie Beitrag anzeigen
    Dann folgt der Wiederaufbau. Diesmal ein Haus aus Stein. Soweit alles nach Plan. Dienstag würde ich deinen Körper mal (kurz 20-30Minütchen?) joggen lassen, wie er es für richtig hält und da nicht rumfuscheln. Weitermachen. LG
    +1

    Die alte Kartoffelregel halt: Einfach mal das langsame Warmlaufen beobachten. Wenn's schlimmer wird, abbrechen. Aber oft wurde ich auch schon überrascht, wie sehr sich alles; was mir vorher Kopfzerbrechen bereitete, dann plötzlich in Wohlgefallen auflöste.

  2. #302

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    So, komme gerade von meinem LongRide, als kleiner LaLa-Ersatz.

    Gute 36 km immerhin. Mag für Radprofis lächerlich sein, aber mit nem 0815-MTB ist es glaube ich ausreichend.
    Beim Radfahren kann man wenigstens immer schön auf den Puls glotzen. Habe versucht zwischen 150-160 zu bleiben.

    Was ich am Dienstag direkt probieren möchte, ist die Außenrotation der Füße wegzubekommen und den Fuß unter dem Körper, anstatt seitlich vorbeizuführen. Eventuell versuche ich das Becken noch etwas zu strecken. Ich denke diese Sachen kann ich gut koordinieren erstmal. Auf den Armschwung zB kann ich mich ja später konzentrieren.

    Das Gute ist halt, dass ich erst mal nicht versuchen werde, viel Strecke zu machen, sondern lieber weniger Strecke und dafür richtig. Durch die immer längeren Strecken war ich halt mehr auf Energiemanagement, anstatt Laufform bedacht.
    Habe jetzt auch schon angefangen Crunches bzw Krafttraining zu machen. Möchte es dabei erstmal belassen und beobachten, ob das schon ausreichen wird für eine bessere Rumpfstabi, ohne dafür extra nochmal Übungen zu machen. Ich hab ja irgendwo auch noch ein Leben...Laufen, Krafttraining, Dehnen, exzentrische Kniebeuge, Stabiübungen...das bringe ich ja alles gar nicht unter in meinen Alltag.

    Hüftbeuger werden natürlich auch vermehrt gedehnt, wenn die wieder ok sind.

  3. #303

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    Zitat Zitat von Bonno Beitrag anzeigen
    Was sagte denn der Schuhverkäufer bei der letzten Laufbandanalyse? Ist zwar oftmals kein Orthopädieprofi, aber manchmal ist deren Einschätzung gar nicht so schlecht.
    Er hatte keine Laufbandanalyse gemacht. Ich stand nur auf so einem Gerät zum Füße vermessen.

  4. #304
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von Bonno Beitrag anzeigen
    Was sagte denn der Schuhverkäufer bei der letzten Laufbandanalyse? Ist zwar oftmals kein Orthopädieprofi, aber manchmal ist deren Einschätzung gar nicht so schlecht.
    Na, wenigstens hat er jemandem mit leichter Tendenz zu O-Beinen keine Stabilschuhe aufgeschwatzt - das ist doch schon mal positiv!

  5. #305
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Hallo Ric,

    Zitat Zitat von Ric1988 Beitrag anzeigen
    Habe jetzt auch schon angefangen Crunches bzw Krafttraining zu machen. Möchte es dabei erstmal belassen und beobachten, ob das schon ausreichen wird für eine bessere Rumpfstabi, ohne dafür extra nochmal Übungen zu machen. Ich hab ja irgendwo auch noch ein Leben...Laufen, Krafttraining, Dehnen, exzentrische Kniebeuge, Stabiübungen...das bringe ich ja alles gar nicht unter in meinen Alltag.
    Du hast vollkommen Recht - immer neue Vorschläge, die sich irgendwann rein zeit- oder lustmäßig nicht mehr umsetzen lassen, bringen dir gar nichts.

    Deshalb hier mein letzter Vorschlag zu dem Thema.

    Mit die effektivsten Übungen für eine läuferspezifische Rumpfstabilität sind m.E. die Planks in allen Variationen:
    • einfache in 4 Lagen der Körperachse (Bauchlage, Seitlage links, Seitlage rechts, Rückenlage)
    • die kann man beliebig ausbauen/verschärfen (in Bauchlage ein Bein hoch, einen Arm hoch, ein Arm + ein Bein diagonal hoch, in den Seitlagen das obere Bein gestreckt anheben, letzteres mit verschiedenen Fußstellungen/Beinachsenrotationen)
    • Sohnemann auf der Hüfte sitzend, stehend, hoppsend...


    Wenn Zeit das Problem ist, würde ich eher die Crunches weglassen, weil die bei weitem nicht so vielseitig sind.

  6. #306

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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    • Sohnemann auf der Hüfte sitzend, stehend, hoppsend...


    Wenn Zeit das Problem ist, würde ich eher die Crunches weglassen, weil die bei weitem nicht so vielseitig sind.
    Die Übung mit dem Sohnemann kenne ich, die mach ich ja schon.

    Ja, Zeit, aber ehrlich gesagt ist Lust das größere Problem. Zeit hat man immer, wenn man wirklich was will.

    Sollte ich Übungen, die den Rückenstecker belasten, also zB Planks in Bauchlage, nicht eher vermeiden wegen dem Hohlkreuz?

  7. #307
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Das Hohlkreuz hast du ja eher, weil der Hüftbeuger dein Becken nach vorn kippt und nicht wegen übermäßiger Kraft des Rückenstreckers.

    Noch ein großer Vorteil der Planks, wie die Kartoffel vorschlug, ist, dass durch die statische Belastung keine Muskelberge antrainiert, sondern die vorhandenen Muskeln gekräftigt werden. Noch dazu in höchst Rückenfreundlicher Form.

    Nebenbei, viele gängigen Formen der Bauchmuskel-Crunches trainieren die Hüftbeuger mit, fördern damit leider auch deren Verkürzung. Also dehnen, dehnen, dehnen...

    Gruss Tommi

  8. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Ric1988 (04.04.2021), RunningPotatoe (04.04.2021)

  9. #308
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Wenn du Planks machst, wird immer die Muskulatur auf der jeweiligen Unterseite des Körpers auf Zug belastet, d.h. das Absacken wird durch Anspannen der dort liegenden Muskulatur verhindert. In Bauchlage trainierst also vor allem die Bauchmuskulatur. Kann sein, dass der Hüftbeuger auch ein wenig gefordert ist, aber da die Hüfte in der Lage (wie bei allen Planks) sowieso komplett gestreckt ist, wirkt sich das halt nicht verkürzend aus. Besonders wichtig finde ich die Planks in Seitlage, weil da die Abduktoren gestärkt werden, welche stark genug sein müssen, um beim Laufen mit der nur auf einer Seite vom Standbein gestützten Hüfte auf der anderen Seite (wo das Spielbein gerade in der Luft ist) nicht abzusacken. Letzteres würde ja beim Laufen zu einer ständigen Pendelbewegung der Hüfte (um die Achse in Laufrichtung) führen und damit zu entsprechend pendelnden seitlichen Ausgleichsbewegungen des Oberkörpers - und das wäre alles vergeudete Energie und überforderte Muskulatur.

    Sehr gut sind auch die Planks in Rückenlage, d.h. rückwärts abgestützt auf die Ellenbogen. Das stärkt die ganze rückwärtige Muskelkette vom hinteren Oberschenkel (wichtig für's Tempo machen) bis rauf zur Schulter (wichtig für einen "stolzen" Brustkorb).

    Sehr gut sind auch die von mir schonerwähnten Varianten mit Heben eines oder zweier der Gliedmaßen. Oder beim Seitstütz das "Abtauchen" der oberen Schulter unter die stützende untere. Das alles trainiert die Koordination und die Balance, wobei gegenüber den simplen Planks dann noch viele andere kleine Körpermuskeln nebenbei mit trainiert werden, von denen man sonst gar nicht wüsste, dass es sie gibt.

    An fürs Laufen notwendigem echtem Krafttraining wüsste ich jetzt spontan nur die "Parkbankübung" - vor eine Parkbank oder etwas ähnlich Hohes + Stabiles stellen und mit einem Bein auf- und wieder absteigen. Macht den Po schön "knaggisch" und gibt einen kräftigen Abdruck beim Laufen. Dazu noch die Beckenbrücke - anfangs beide Füße aufgesetzt und später nur noch einen. Sozusagen als Steigerung der Planks in Rückenlage.

    Ach Mist - ich wollt' ja gar keine weiteren Tipps mehr geben. Ist mir nun doch so rausgerutscht.

  10. #309

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    Irgendwie bin ich jetzt geil aufs Radfahren geworden, muss ich sagen. Durch das Lauftraining sind die Radausfahrten sehr spaßig und ich bin erstaunt, wie lange ich auf dem Rad schön durchpowern kann.

    Ich bin jetzt am überlegen, ob ich nicht in Zukunft 3x die Woche laufen kann und 1x Rad fahren. Die Radeinheiten eventuell am Berg. An sich packen ja vor allem Bergfahrten ja schön Muskeln an den Po -> gut gegen Hohlkreuz und auf die Oberschenkel. Klickpedale habe ich schon, brauche nur die Schuhe, dh der Beinbizeps könnte dann auch gut mittrainiert werden.
    Ob das Sinn macht und den Effekt hat, den ich mir vorstelle?
    Ist vielleicht das falsche Forum hier, aber der Duathlon-Bereich ist eh nicht so verbreitet, wie mir scheint.

  11. #310
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von Ric1988 Beitrag anzeigen
    Ich bin jetzt am überlegen, ob ich nicht in Zukunft 3x die Woche laufen kann und 1x Rad fahren.
    Warum nicht - Laufen und Radfahren passen sehr gut zusammen. Das machen viele Läufer und von daher bist du hier auch nicht im falschen Forum.

    Wie man allerdings das Radfahren sinnvollerweise gestalten sollte, weiß ich nicht, da müssten andere kommentieren.

  12. #311

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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Warum nicht - Laufen und Radfahren passen sehr gut zusammen. Das machen viele Läufer und von daher bist du hier auch nicht im falschen Forum.

    Wie man allerdings das Radfahren sinnvollerweise gestalten sollte, weiß ich nicht, da müssten andere kommentieren.
    Mal sehen, ob sich hier noch jemand meldet. Wenn nicht, mach ich vielleicht nen Thread in nem anderen Unterforum auf. Weil wie ich Laufen und Radfahren kombinieren soll mit Fokus Laufleistungssteigerung - aber auch etwas Steigerung beim Radfahren, ist mir ein Rätsel.

  13. #312
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Ric1988 Beitrag anzeigen
    Mal sehen, ob sich hier noch jemand meldet.
    *meld*

    Ich hab seit letztem Jahr ein Radel. Erst das meiner Frau und seit November ein eigens Ich hätte von mir früher auch nicht gedacht, dass mir sportliches Radeln oder gar Radtraining Spaß machen könnte. Mittlerweile finde ich das auch als gutes Ergänzungstraining. Und ich bekomme dabei den Puls höher, als beim Laufen Allerdings hab ich von sinnvollem Training keine Ahnung, erst Recht nicht in Verbindung zum Laufen. Ich mache es einfach, wie es mir gerade passt. Und wie das Wetter mitspielt. Ein eigender Fred zu dem Thema kann da echt nicht schaden.

    Gruss Tommi


    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  14. #313

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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    *meld*

    Ich hab seit letztem Jahr ein Radel. Erst das meiner Frau und seit November ein eigens Ich hätte von mir früher auch nicht gedacht, dass mir sportliches Radeln oder gar Radtraining Spaß machen könnte. Mittlerweile finde ich das auch als gutes Ergänzungstraining. Und ich bekomme dabei den Puls höher, als beim Laufen Allerdings hab ich von sinnvollem Training keine Ahnung, erst Recht nicht in Verbindung zum Laufen. Ich mache es einfach, wie es mir gerade passt. Und wie das Wetter mitspielt. Ein eigender Fred zu dem Thema kann da echt nicht schaden.

    Gruss Tommi
    Hab vorhin das Duathlon-Forum hier entdeckt. Könnte vielleicht echt nicht schaden.

    Ich glaube so wie du das machst, ist das auch nicht verkehrt.
    Feste Trainingstage beim radeln halte ich für schwierig, wenn Mistwetter ist. Laufen kann man immer, solange einem die Äste nicht auf den Kopf fliegen.

  15. #314

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    So, war heute nach 7 Tagen Abstinenz mal wieder laufen. Dazwischen zwei Radeinheiten 26 + 36 km.

    Hab versucht auf alles zu achten was Lauftechnik angeht. Die Fußspitzen nach innen drehen und die Circumdiction? zu vermeiden, hat glaube ich ganz gut geklappt. Vor allem die Fußrotation ist gar nicht so schwer. Ich bringe halt ne andere Spannung in die Beine, um die Füße nicht nach außen wandern zu lassen und brauche dann eigentlich nicht mehr nach unten schauen. Ich hoffe das ist so richtig.
    An die Hüftstreckung musste ich mich immer wieder erinnern und mit der Dauer wurde es immer schwerer, da eine Spannung zu halten. Aber das wurde hier ja schon gesagt, dass man das weniger beim Laufen, als viel mehr mit Zusatzübungen in den Griff bekommt.
    Auf Armarbeit habe ich auch etwas mehr geachtet.
    Ich versuche mich mal nächste Woche filmen zu lassen. Hab nämlich null Ahnung, ob das so in Ordnung ist oder nicht.

    Hier die Einheit:
    https://flow.polar.com/shared/7e5434...2643b26d13888c

    Die Leistung ist schon zurück gegangen, was vielleicht auch am rumdoktern am Laufstil lag. Hatte auch eine vielleicht unnötige Gehpause gemacht...aber mir erscheint es logisch, lieber frischer zu bleiben, um besser an der Lauftechnik arbeiten zu können.
    Hab die Pace außen vor gelassen und mich nur auf das Gefühl und Lauftechnik konzentriert.

    Die linke Hüfte wird nur ganz langsam besser. Vor dem Lauf war sie auch noch nicht ganz in Ordnung, nach dem Lauf schmerzt es wieder etwas stärker.
    Möchte jetzt alle 4-5 Tage um die 6 km laufen, solange bis alles komplett verheilt ist und den Zeitraum dazwischen mit Radeinheiten auffüllen.

  16. #315
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von Ric1988 Beitrag anzeigen
    Mal sehen, ob sich hier noch jemand meldet. Wenn nicht, mach ich vielleicht nen Thread in nem anderen Unterforum auf. Weil wie ich Laufen und Radfahren kombinieren soll mit Fokus Laufleistungssteigerung - aber auch etwas Steigerung beim Radfahren, ist mir ein Rätsel.
    Ich wusste das mal, wie man eine Radeinheit gestalten soll, damit die Wirkung auf die Ausdauer in etwa der einer Laufeinheit entspricht. Ich hatte mich damals bei einem Trainer von Triathleten erkundigt. Nur leider habe ich es vergessen und finde es auch nirgendwo mehr. Ich weiß zwar definitiv, dass es in mehreren meiner über zehntausend Beiträge hier in diesem Forum steht - nur wo? Vielleicht bist mit der Suchfunktion erfolgreich.

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  17. #316
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    Zitat Zitat von Ric1988 Beitrag anzeigen
    Hab versucht auf alles zu achten was Lauftechnik angeht. Die Fußspitzen nach innen drehen und die Circumdiction? zu vermeiden, hat glaube ich ganz gut geklappt. Vor allem die Fußrotation ist gar nicht so schwer. Ich bringe halt ne andere Spannung in die Beine, um die Füße nicht nach außen wandern zu lassen und brauche dann eigentlich nicht mehr nach unten schauen. Ich hoffe das ist so richtig.
    Wenn dir das einigermaßen leicht fällt, würde ich es dabei belassen, da immer wieder mal kurz drauf zu achten.

    Zitat Zitat von Ric1988 Beitrag anzeigen
    An die Hüftstreckung musste ich mich immer wieder erinnern und mit der Dauer wurde es immer schwerer, da eine Spannung zu halten.
    Nur "ein bisschen dran denken" wird nicht reichen - das Hüftgelenk und die umgebende Muskulatur muss dazu erst ertüchtigt werden. An der Front kommst du aber erst weiter, wenn dein Hüftbeuger wieder ganz o.k. ist und gedehnt werden kann. Also würde ich vorher nicht mal einen Gedanken daran verschwenden. Und wenn du Pech hast, verschlimmerst du das erstmal, weil du an allen Baustellen gleichzeitig drehen willst und dich dabei in Haltungen zwingst, die bestenfalls nur ungewohnt, also belastend, sind, schlimmstenfalls aber für dich falsch und damit verletzungsbefördernd.

    Der richtige zeitliche Ablauf wäre aus meiner Sicht:
    • erstmal alle Blessuren abklingen lassen und dabei an gar nix rumdoktern - jetzt ist viel Geduld gefragt
    • zielgerichtetes Athletiktraining (Kraftausdauer und Mobilität) - zunächst mal allround
    • parallel zu letzterem langsamer Einstieg in Speedtraining mit Steigerungen und kurzen schnellen Wiederholungen - filmen lassen
    • Analyse von Ursachen und Wirkungen
    • Abstellen einzelner Ursachen (nicht Wirkungen) nur vorsichtig und allmählich - vorrangig über die richtigen Athletik-Übungen

  18. #317

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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Der richtige zeitliche Ablauf wäre aus meiner Sicht:
    • erstmal alle Blessuren abklingen lassen und dabei an gar nix rumdoktern - jetzt ist viel Geduld gefragt
    • zielgerichtetes Athletiktraining (Kraftausdauer und Mobilität) - zunächst mal allround
    • parallel zu letzterem langsamer Einstieg in Speedtraining mit Steigerungen und kurzen schnellen Wiederholungen - filmen lassen
    • Analyse von Ursachen und Wirkungen
    • Abstellen einzelner Ursachen (nicht Wirkungen) nur vorsichtig und allmählich - vorrangig über die richtigen Athletik-Übungen
    Alles klar. Ich habs seit gestern auch gemerkt, dass es zu früh war zum Laufen. Echt klasse - das wird wohl ein paar Wochen Pause jetzt bedeuten. Vorher wird da nichts abgeklungen sein.

  19. #318
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    Gute Besserung!


  20. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    Ric1988 (07.04.2021)

  21. #319

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    Hallo zusammen,
    nach längerer Abstinenz melde ich mich auf diesem Wege mal wieder, mit ein paar Fragen.

    Ich hatte mich ja im Hüftbereich verletzt nach dem zu harten Laufeinstieg, den ich mir selbst auferlegt habe und selbst jetzt bin ich noch dabei, mich auszukurieren. Das regelmäßige Laufen fehlt mir aber schon arg muss ich sagen.

    Die Verletzung trat Ende März ein und ich hatte dann immer wieder Pausen von 1-3 Wochen gemacht und dennoch hatte ich nach einem 5 km Lauf immer wieder Schmerzen an besagter Stelle. (linke Hüfte)
    Nun hat mein letzter Lauf am 20.06. stattgefunden und ich überlege noch weitere Wochen zu pausieren und vielleicht sogar Ende August erst wieder einzusteigen.

    Dieses Mal möchte ich es aber richtig anstellen und meinem Körper genug Zeit geben, um sich anzupassen, ohne irgendwelche Wettkampfambitionen in den nächsten 6-8 Monaten. Hauptsache ich schaffe es mal dauerhaft 3x die Woche schmerzfrei zu laufen, egal welche Distanz.

    Die Probleme traten damals mit 20-25 Wochenkilometer auf, was ja eigentlich ein Scherz ist. Aber nun gut, mein/der Körper scheint wohl länger zu brauchen, sich anzupassen, als ich gedacht habe.

    Ich hatte mir überlegt, Ende August dann mit 3x 3km pro Woche wieder einzusteigen und dann bei Bedarf so einen Kilometer pro Woche zu steigern, also Woche 2 dann zB 3km,3km,4km zu laufen, sodass ich nach 2-3 Monaten dann vielleicht mal bei 3x 5 km bin.
    An die 10 km+ Läufe will ich erstmal gar nicht denken. Wie gesagt, der Fokus liegt nicht auf Leistungssteigerung, sondern meinen Körper standfest zu bekommen.
    Hört sich dieser Plan soweit sinnvoll an?

    Wer dauerhaft laufen will, kommt ja anscheinend nicht um Stabiübungen vorbei. Da habe ich aber keine Lust drauf, muss ich ganz ehrlich sagen! Selbst wenn ich mich dazu zwinge, werde ich sie nie regelmäßig machen. Ist ja klar, man wird nie etwas durchziehen, auf das man keine Lust hat.
    Da ist die Frage, ob man es auch ohne Stabiübungen zu einem schmerzfreien Läufer schafft, wenn man sich nur ganz, ganz langsam steigert? Oder macht es Sinn, einmal in der Woche einen Sport wie Badminton zB zu machen? Vielleicht erreicht man durch so einen Sport mit seinen vielseitigen Bewegungsabläufen etwas ähnliches wie mit dem Stabitraining?
    Auf jeden Fall würde mir das zig mal mehr Spaß machen.

    Bin gespannt auf eure Antworten. Vielleicht melden sich ja die Altbekannten auch wieder, die mir damals schon viele gute Tipps gegeben haben.

  22. #320
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Was machst Du denn z.Zt.? Wie sieht es aus mit schwimmen und radfahren? Für meinen Laufanfang nach langer Verletzung haben ich mir eine längere Steigung im hiesigen Wald gesucht, die bin ich langsam raufgetrabt und wieder runtergegangen. Anzahl der Wiederholungen nach Gefühl. Das hat die Knochen nicht so stark belastet, war aber gut für Kraft und Ausdauer. Mußt Du vom Wuppertal mal auf den Wupperberg laufen.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  23. #321

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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Mußt Du vom Wuppertal mal auf den Wupperberg laufen.
    Hehe, also zumindest fahre ich öfter mal die Wupperberge hoch.

    Seit die Verletzung angefangen hat bin ich auf Rad umgestiegen, mittlerweile auch Rennrad mit Flach- und Bergtouren.

    Spätestens im Winter wird damit aber wohl Schluss sein, und werde dann nur auf der Rolle ein bisschen fahren. Bis dahin muss also das Laufen klappen.

  24. #322
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    Hallo Ric,

    schön, dass du wieder an Bord bist. Den Lauf-Virus kann man eine Weile beiseite schieben, aber entkommen kann man ihm nicht.


    Zitat Zitat von Ric1988 Beitrag anzeigen
    Ich hatte mich ja im Hüftbereich verletzt nach dem zu harten Laufeinstieg, den ich mir selbst auferlegt habe und selbst jetzt bin ich noch dabei, mich auszukurieren.
    Nachdem ich zu faul bin, jetzt den ganzen Faden nochmal durchzuackern und sich in der Zwischenzeit ja einiges noch geklärt/verändert haben könnte - kannst du noch mal genau beschreiben, was der aktuelle Stand dieses Problems ist. Hat da in letzter Zeit mal ein Doc oder Physio drauf geschaut? Auch würde es helfen, die Stelle wo's zwickt, mal ganz genau zu lokalisieren. Am besten ein Bild (muss ja nicht von dir sein ) mit Markierung.

    Zitat Zitat von Ric1988 Beitrag anzeigen
    Die Verletzung trat Ende März ein und ich hatte dann immer wieder Pausen von 1-3 Wochen gemacht und dennoch hatte ich nach einem 5 km Lauf immer wieder Schmerzen an besagter Stelle. (linke Hüfte)
    Bei kürzeren Strecken nicht?

    Zitat Zitat von Ric1988 Beitrag anzeigen
    Nun hat mein letzter Lauf am 20.06. stattgefunden und ich überlege noch weitere Wochen zu pausieren und vielleicht sogar Ende August erst wieder einzusteigen.
    Abhängig davon, was genau es ist.


    Zitat Zitat von Ric1988 Beitrag anzeigen
    Dieses Mal möchte ich es aber richtig anstellen und meinem Körper genug Zeit geben, um sich anzupassen, ohne irgendwelche Wettkampfambitionen in den nächsten 6-8 Monaten. Hauptsache ich schaffe es mal dauerhaft 3x die Woche schmerzfrei zu laufen, egal welche Distanz.
    Gutes erstes Nahziel - alles andere könnte schnell wieder Makulatur sein.

    Zitat Zitat von Ric1988 Beitrag anzeigen
    Die Probleme traten damals mit 20-25 Wochenkilometer auf, was ja eigentlich ein Scherz ist. Aber nun gut, mein/der Körper scheint wohl länger zu brauchen, sich anzupassen, als ich gedacht habe.
    Selbst 20 WKM wären derzeit wohl zu viel. Wie sahen denn deine vereinzelten Versuche in den letzten Monaten so aus (Distanz, Tempo) und ab wann zwickte jeweils die Hüfte? Hast du die Schmerzen beim Radfahren auch?

    Zitat Zitat von Ric1988 Beitrag anzeigen
    Ich hatte mir überlegt, Ende August dann mit 3x 3km pro Woche wieder einzusteigen und dann bei Bedarf so einen Kilometer pro Woche zu steigern, also Woche 2 dann zB 3km,3km,4km zu laufen, sodass ich nach 2-3 Monaten dann vielleicht mal bei 3x 5 km bin.
    Kann man so machen, kann man auch anders machen, aber das ist schon wieder Spekulation. Zuerst solltest du mal herausfinden, auf welchem Anfangsniveau du überhaupt schmerzfrei laufen kannst. Alles weitere findet sich.

    Zitat Zitat von Ric1988 Beitrag anzeigen
    Wer dauerhaft laufen will, kommt ja anscheinend nicht um Stabiübungen vorbei. Da habe ich aber keine Lust drauf, muss ich ganz ehrlich sagen! Selbst wenn ich mich dazu zwinge, werde ich sie nie regelmäßig machen. Ist ja klar, man wird nie etwas durchziehen, auf das man keine Lust hat.
    Wenn du mit dem Laufen deine Brötchen verdienen wolltest, müsstest du über diese Einstellung ernsthaft nachdenken. Aber da du das überwiegend zum Spaß machst, kann der Spaß nicht außen vor bleiben. Ich denke, für das läuferische Wochenpensum, das dir dieses Jahr bevorsteht, kannst du das Stabitraining getrost auch lassen. Manch einer hier hat sowas noch nie gemacht und zeigt Laufleistungen, von denen unsereiner nur träumen kann.

    Zitat Zitat von Ric1988 Beitrag anzeigen
    Da ist die Frage, ob man es auch ohne Stabiübungen zu einem schmerzfreien Läufer schafft, wenn man sich nur ganz, ganz langsam steigert? Oder macht es Sinn, einmal in der Woche einen Sport wie Badminton zB zu machen? Vielleicht erreicht man durch so einen Sport mit seinen vielseitigen Bewegungsabläufen etwas ähnliches wie mit dem Stabitraining?
    Auf jeden Fall würde mir das zig mal mehr Spaß machen.
    Jeder Sport, den man treibt, ist besser als der, von dem man nur träumt, solange man sich nicht - mangels kräftiger Muskulatur - dabei verletzt. Bei Squash hätte ich z.B. leise Bedenken...
    .. aber beim "Federball"?

    Zitat Zitat von Ric1988 Beitrag anzeigen
    Vielleicht melden sich ja die Altbekannten auch wieder, die mir damals schon viele gute Tipps gegeben haben.
    Na, ob die Tipps so toll waren ...

  25. #323

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    Name:  Anterior_Hip_Muscles_2.png
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    In dem Bereich, wo in dem Bild "Tensor fasziae latae" angezeigt ist, ist der Schmerz. (linke Seite) Tritt auf direkt nach Läufen. Durch zB hängen lassen des betroffenen Beines kann ich den Schmerz auslösen. Also ich stehe auf dem rechten Bein und bewege den Oberkörper auch nach rechts, sodass das gestreckte linke Bein einfach nur runterhängt ohne Muskelspannung.
    Das tut dann ca. 3-4 Tage weh, je nach Bewegungsmuster. Danach ist absolut nichts mehr zu spüren, kommt aber entweder sofort wieder, nachdem ich laufen war, oder spätestens wenn ich innerhalb von 3-4 Tagen zwei Mal laufen war. Dann kommuliert sich der Schmerz sogar auf.

    Ich habe seit dem alle möglichen Pausenzeiten von 5 Tagen bis hin zu 3 Wochen probiert, der Schmerz kam immer wieder.
    Nach dem 20.6. hatte ich dann wie gesagt ein Einsehen und mir selbst eine mindestens 2-monatige Pause verhängt.
    Ich war nie beim Doc oder so, hab da einfach eine Abneigung dagegen, muss man nicht verstehen.

    Alle Läufe die ich seit der Verletzung gemacht habe waren ausnahmslos 5-5,5 km lang, ca 7:00er Pace.

    Auf jeden Fall ist mir aufgefallen, dass mein linker Beinbeuger wesentlich kürzer als der rechte ist. Ist mir vorher nie aufgefallen, aber wenn man den mal richtig dehnt, also dabei das Becken nach vorne gekippt lässt, dann kann ich links wesentlich weniger in die Dehnung gehen als rechts. Daran arbeite ich auf jeden Fall.

    Beim Radeln und auch sonst im Alltag ist alles gut.

  26. #324
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Oje, der TFL...

    Hatte ich auch zwei Jahre lang, seit einem halben Jahr ist es fast verschwunden, aber nicht komplett. Kann nicht wirklich sagen, was geholfen hat. Auf jeden Fall habe ich mein Laufpensum reduziert, von damals 40 bis 50 WKM (genaueres müsste ich nachschauen) auf derzeit knapp über 30 WKM. Meine Symptome waren aber irgendwie anders als deine.

    Suche doch einstweilen mal nach "Tensor" hier im Forum, da gibt's reichlich Treffer. Ich werde auch noch ein wenig recherchieren und meine Erfahrungen genauer aufschreiben, aber es scheint, als würde der TFL die Abduktion "seines" Beins unterstützen (was mir auch logisch erscheint). Wenn also der Abduktor schwach oder überlastet ist (was ich aus deinem Laufvideo ja vor Monaten geschlossen hatte), könnte der TFL m.E. auch ganz schnell die Grätsche machen. Womit wir wieder beim leidigen Thema "Rumpfstabi" sind... Sorry, aber deinem Body sind deine mentalen Befindlichkeiten zu diesem Thema offenbar völlig wumpe.

  27. #325
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zwei mögliche Ursachen:

    1. Der Muskel ist zu schwach und wird dadurch beim Laufen übelastet.
    2. Dein Laufstil überlastet den Muskel.

    Zu 1. Mit diversen Kräftigungsübungen kannst du den Muskel stärken. Weiterhin freut der sich über eine Blackroll und regelmäßiges Dehnen kann auf lange Sicht das Problem auch beseitigen.

    Zu 2. Ist schwerer zu beurteilen. Aber die möglicherweise daraus folgende Überlastung kannst du mit Punkt ein bekämpfen.

    Eine mögliche Folge kann sein. Der Muskel selbst tut nur weh, aber wenn der permanent verkürzt ist, wirkt sich das auf das schöne lange Band, das Iliotitbialband (ITB), aus und kann unter Umständen das Knie in Mitleidenschaft ziehen, nennt sich dann ITB-Syndrom, oder auch Läuferknie.

    Da fällt mir noch ein beim Betrachten des Bildes. Die Antagonisten, de Adduktoren können zu stark oder verkürzt sein, was dann der "dein Muskel" mit ausgleichen muss und daher zur Überlastung führen kann. Also eine Pflege der Adduktoren (Dehnen, rollen) kann auch zur Verbesserung führen.

    Will sagen, ein Rundum-Rump-Kräftigungs-und-Dehnungs-Programm (SAM) kann dir da helfen.

    https://www.google.com/search?q=stre...4dUDCA4&uact=5

    Gruss Tommi


    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

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    RunningPotatoe (27.07.2021)

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