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  1. #1
    >> Megacmrunner << Avatar von Fred128
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    Standard Tragödie bei Ultralauf in China

    https://www.hdsports.de/ultralauf/ue...athon-in-china

    "Bei einem Ultramarathon sind nach einem plötzlich eintretenden Unwetter 21 Teilnehmer und Teilnehmerinnen gestorben. ..."
    2021: G1-Grüngürtel ... geplant: noch nix

  2. #2
    Avatar von U_d_o
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    Entsetzlich
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  3. #3

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    Ich habe gerade noch gelesen, dass ein Schäfer fünf Läufern in einer Höhle das Leben retten konnte.

    Ich kenne keine Sportveranstaltung, bei der so viele Menschen gestorben sind, seit der Massenpanik in den 1980er Jahren im englischen Fußball.
    HM 1:35:00 zwei Wettkämpfe
    M 3:54:00 Ein Wettkampf
    10 KM: 41:06 Trainingslauf

  4. #4
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von hui Beitrag anzeigen
    Ich habe gerade noch gelesen, dass ein Schäfer fünf Läufern in einer Höhle das Leben retten konnte.

    Ich kenne keine Sportveranstaltung, bei der so viele Menschen gestorben sind, seit der Massenpanik in den 1980er Jahren im englischen Fußball.
    https://www.spiegel.de/panorama/chin...8-5aaf6e7183d9

    Vertrauen sie mir. Ich weiß, was ich tue.

  5. #5
    Avatar von frank2015
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    Ich finde das furchtbar.
    Auch für den Schäfer, der 2 Personen nicht helfen konnte.
    Q3 2021 89 kg -> Ziel: 81 kg


  6. #6
    läuft und läuft und läuft ... Avatar von GeorgSchoenegger
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    Es erinnert vom ganzen Ablauf her leider sehr an den Zugspitzlauf 2008 - angesagtes Schlechtwetter - viele Läufer dennoch mit wenig Ausrüstung am Start - wegen des Schlechtwetters dann auch wenig Sicht bzw. Übersicht für die Helfer und Retter ... dazu natürlich die Tatsache dass man extrem schnell auskühlt wenn man während so eines Laufs aufhören muss.

    Ich finde es traurig wenn aus so schlimmen Ereignissen dann nicht wenigstens was gelernt wird.
    "Only that day dawns to which we are awake." - H.D.Thoreau
    Meine Wettkämpfe in der km-Spiel Tabelle
    Meine Lauf-Fotoalben (mit vielen Tiroler Laufstrecken)

  7. #7
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Bei Segelregatten gab es schon ähnliche Unglücke (z.B.https://www.spiegel.de/geschichte/ka...-a-951056.html ). Extremes Wetter, die Teilnehmer weit verstreut, schwieriges Gelände für die Retter - da sollten die Organisatoren rechtzeitig die Reißleine ziehen.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  8. #8
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    da sollten die Organisatoren rechtzeitig die Reißleine ziehen.
    Nicht nur die, auch die Teilnehmer.

    Es fängt ja schon damit an, dass man die Pflichtausrüstung evtl. dann doch nicht ganz so minimalistisch eindampfen sollte wie bei einem Sommerlauf.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)


  9. #9
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Nicht nur die, auch die Teilnehmer.

    Es fängt ja schon damit an, dass man die Pflichtausrüstung evtl. dann doch nicht ganz so minimalistisch eindampfen sollte wie bei einem Sommerlauf.
    Einge Teilnehmer waren wohl mit Laufrucksack unterwegs, einige ganz ohne Zusatzausrüstung.
    https://www.youtube.com/watch?v=hKmnrmF-K68

    Vertrauen sie mir. Ich weiß, was ich tue.

  10. #10
    Avatar von Hagenthor
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Nicht nur die, auch die Teilnehmer.

    Es fängt ja schon damit an, dass man die Pflichtausrüstung evtl. dann doch nicht ganz so minimalistisch eindampfen sollte wie bei einem Sommerlauf.
    Mit der Pflichtausrüstung wie sie bei Ultras im Alpenraum in der Regel gefordert sind wäre das sicher glimpflicher ausgegangen. Aber die war offenbar nicht Pflicht:
    Zitat Zitat von Tagesanzeiger.ch
    Erfahrene Läufer wiesen darauf hin, dass Organisatoren bei Laufstrecken unter ähnlichen Bedingungen von Teilnehmern forderten, warme und wasserdichte Jacken und Hosen sowie Thermounterwäsche, Handschuhe und Mützen mitzunehmen. Bei dem Rennen in Gansu seien Jacken aber nur «empfohlen» gewesen, hiess es. Allein die faltbaren Notfalldecken seien verpflichtend gewesen.
    Quelle: https://www.tagesanzeiger.ch/21-laeufer-sterben-bei-ultramarathon-in-china-938627411777

    Ich hoffe, dass Veranstalter weltweit die richtigen Schlüsse ziehen um solche Tragödien künftig zu verhindern.

  11. #11
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von Hagenthor Beitrag anzeigen
    Mit der Pflichtausrüstung wie sie bei Ultras im Alpenraum in der Regel gefordert sind wäre das sicher glimpflicher ausgegangen. Aber die war offenbar nicht Pflicht:
    Ich hoffe, dass Veranstalter weltweit die richtigen Schlüsse ziehen um solche Tragödien künftig zu verhindern.
    Ich bin da immer gespalten: Auf der eine Seite kann ich die Läufer verstehen, die eine gute Zeit / gute Platzierung anstreben und deshalb möglichst wenig an Zeugs mitschleppen wollen.
    Auf der anderen Seite, wenn ich dann Bilder sehe von Menschen in Sneakers, kurzer Hose und Trägerhemd, die Schneefelder im Hochgebirge durchqueren...
    Puh, schwierig.
    https://www.google.com/search?q=swis...AAAAAdAAAAABAH

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  12. #12
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Hagenthor Beitrag anzeigen
    Mit der Pflichtausrüstung wie sie bei Ultras im Alpenraum in der Regel gefordert sind wäre das sicher glimpflicher ausgegangen. Aber die war offenbar nicht Pflicht:
    Autsch. Und auch die Pflichtausrüstung kann man ja auf zwei Arten mitnehmen:

    - So dass sie exakt die Mindestanforderungen erfüllt
    - So dass sie auch sinnvoll helfen kann.

    Manchmal sind es ja nur Kleinigkeiten. Ob man nun die Standard-Signalpfeife vom Trinkrucksack nimmt (ich kann deutlich lauter rufen als meine pfeifft) oder eine nimmt, die im Notfall auch wirklich helfen kann, macht einen Unterschied von nicht mal 10€ und vielleicht 5 Gramm...

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  13. #13
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Beim UTMB ist auch Pflichtausrüstung vorgeschrieben und die muss bei der Startnummernausgabe gezeigt werden. So berichtete mir mein Kollege vor ein paar Jahren. Und davon, dass es Läufer gab, die sich Teile der Ausrüstung kurz von anderen Läufern borgten, um sie vorzuzeigen. Auf der Strecke wurde dann nur sporadisch kontrolliert.

    Gruss Tommi

  14. #14
    Avatar von Hagenthor
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    Zitat Zitat von Santander Beitrag anzeigen
    Ich bin da immer gespalten: Auf der eine Seite kann ich die Läufer verstehen, die eine gute Zeit / gute Platzierung anstreben und deshalb möglichst wenig an Zeugs mitschleppen wollen.
    Viel Zeug muss man ja gar nicht mitschleppen. Selbst wenn man sich auf 0°C in den Bergen vorbereitet: die Hälfte des Gewichtes ist Wasser. Im Endeffekt bringt es extrem wenig auf eine leichte wasserdichte Jacke, leichte Überhosen, Handschuhe und Kappen zu verzichten. Aber wenn nichts vorgeschrieben ist, kann es verlockend sein gar nichts mitzunehmen.

    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Beim UTMB ist auch Pflichtausrüstung vorgeschrieben und die muss bei der Startnummernausgabe gezeigt werden. So berichtete mir mein Kollege vor ein paar Jahren. Und davon, dass es Läufer gab, die sich Teile der Ausrüstung kurz von anderen Läufern borgten, um sie vorzuzeigen. Auf der Strecke wurde dann nur sporadisch kontrolliert.
    Solche Storys habe ich auch schon gehört. Aber diesen Leuten ist halt wirklich nicht mehr zu helfen. Mehr kann man von einem Veranstalter auch gar nicht erwaten finde ich.

  15. #15

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    Ich finde es falsch hier nach der Schuld bei den Teilnehmern zu suchen. Man kann nicht von Sportlern aus der ganzen Welt verlangen, die klimatischen Verhältnisse zwischen China und der Mongolei zu kennen. Gleichwohl weiß niemand derzeit, wer denn wirklich Schuld trägt oder ob es wirklich extrem überraschend kam. In den Nachrichten wurde immer erwähnt, dass der Wind auch Schutzausrüstung weggefegt hat.

  16. #16
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Die klimatischen Verhältnisse sind doch eigentlich egal. Die sollte man kennen, wenn man sich anmeldet.

    Ich hab mich bisher noch vor jedem meiner Wettkämpfe über das mögliche Wetter informiert. Das ist in der heutigen Zeit sehr einfach. Und findet der Wettkampf in einer Gegend statt, in der mit sich plötzlich stärker ändernden Bedingungen zu rechnen ist, kann man das auch leicht herausfinden. Dazu muss man nicht sonderlich intelligent sein, nur ein wenig Interesse zeigen.

    Das entbindet den Veranstalter nicht von seiner Verantwortung aber jeder Läufer sollte auch ein vertretbares Maß an Eigenverantwortung zeigen.

    Gruss Tommi

  17. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Hauptmieter (27.05.2021), ruca (27.05.2021), todmirror (27.05.2021)

  18. #17

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    Zitat Zitat von hui Beitrag anzeigen
    Ich finde es falsch hier nach der Schuld bei den Teilnehmern zu suchen. Man kann nicht von Sportlern aus der ganzen Welt verlangen, die klimatischen Verhältnisse zwischen China und der Mongolei zu kennen. Gleichwohl weiß niemand derzeit, wer denn wirklich Schuld trägt oder ob es wirklich extrem überraschend kam. In den Nachrichten wurde immer erwähnt, dass der Wind auch Schutzausrüstung weggefegt hat.
    Also das sehe ich ganz anders. Ein Veranstalter hat sinnvolle Vorkehrungen zum Schutz der Teilnehmer zu implementieren, aber das entbindet den Teilnehmer nicht davon sich mit den Gegebenheiten auseinaderzusetzen. Zumal es hier nicht um einen 5km-Lauf um den Sportplatz geht sondern um einen Gebirgsultra. So eine Vollkaskomentalität ist aus meiner Sicht schon mit ursächlich für solche Unglücke. Man könnte den Spieß ja auch umdrehen, dass sich jeder Teilnehmer selbst Gedanken machen muss was er bei so einer Unternehmung mitführen sollte.

  19. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von DoktorAlbern:

    DrProf (27.05.2021)

  20. #18
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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Also das sehe ich ganz anders. Ein Veranstalter hat sinnvolle Vorkehrungen zum Schutz der Teilnehmer zu implementieren, aber das entbindet den Teilnehmer nicht davon sich mit den Gegebenheiten auseinaderzusetzen. Zumal es hier nicht um einen 5km-Lauf um den Sportplatz geht sondern um einen Gebirgsultra. So eine Vollkaskomentalität ist aus meiner Sicht schon mit ursächlich für solche Unglücke. Man könnte den Spieß ja auch umdrehen, dass sich jeder Teilnehmer selbst Gedanken machen muss was er bei so einer Unternehmung mitführen sollte.
    ich denke, die Kombination macht es:
    Der Veranstalter hat schon deutlich zu machen, welche MINDESTschutzausrüstung mitgenommen werden muss.
    Diese ist (zumindest stichprobenartig) zu kontrollieren.

    Natürlich gibt es imemr welche, die sich die Ausrüstung kurz ausborgen oder dann wieder ins Auto räumen.
    hier greift Punkt 2:
    Jede/r ist für sich selbst verantwortlich! Wenn man BEWUSST auf Ausrüstung verzichtet, ist man mitschuldig.

    Ich gehe auch nicht auf einen vergletscherten 3000er und nehme kein Seil etc mit, damit ich mir ein paar kg spare.
    Hier gilt auch:

    ich muss für mich selbst Verantwortung übernehmen - und die Bteiligten (beim Lauf der Veranstalter) haben mich deutlich auf Anforderungen/ Mindestausrüstung hinzuweisen!!

  21. #19
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    ..... da sollten die Organisatoren rechtzeitig die Reißleine ziehen.
    Man kann auch mit besserer Ausrüstung ins Verderben rennen. Wenn die Wettervorhersage entsprechend war, muß ein Rennen eben vor dem Startschuss abgesagt werden.

    "Da für das Wochenende ein Temperatursturz für einen Großteil der Provinz Gansu vorhergesagt wurde, werden die Veranstalter in den sozialen Medien heftig kritisiert."

    https://www.vereinsleben.de/neuigkei...athon-in-china
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  22. #20
    läuft und läuft und läuft ... Avatar von GeorgSchoenegger
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Man kann auch mit besserer Ausrüstung ins Verderben rennen.
    Da bin ich bei dir. Wer den oft missbrauchten Spruch "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung" geprägt hat, der hatte wahrscheinlich noch nie wirklich schlechtes Wetter erlebt.

    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Wenn die Wettervorhersage entsprechend war, muß ein Rennen eben vor dem Startschuss abgesagt werden.
    Ist natürlich ein schwieriges Thema - ab wann wird abgesagt, oder noch schwieriger, abgebrochen, wenn bereits gestartet. Es müsste halt für alle Eventualitäten ein Exit-Szenario geben - das letzte Wort müssten eigentlich die Helfer und Bergretter haben. Wenn sich absehen lässt, dass eventuelle Bergungsaktionen immer schwieriger werden - wegen Wind, schlechter Sicht oder Schnee - spätestens dann muss natürlich abgebrochen werden, aber sogar dann kann es bereits viel zu spät sein. Wir sind selbst viel in den Bergen unterwegs und haben auch schon unsere Erfahrungen mit Wetterberichten und Wetterstürzen gemacht ... im Gebirge ist das alles mit viel mehr Unsicherheiten behaftet.

    Soll heißen, ich möchte den Veranstalter nicht vorverurteilen - das wird hoffentlich vor Gericht geklärt werden - aber ich hoffe, dass diese Katastrophe den Verantwortlichen bei zukünftigen Extremläufen im Hinterkopf bleiben wird.
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  23. #21
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    Ein Abbruch bei so einem Lauf nützt vermutlich wenig, weil man die Läufer nicht erreicht, zumindest nicht alle. Die irren orientierungslos in den Bergen durch Schneetreiben oder Nebel, sind vielleicht gar nicht mehr auf der normalen Laufstrecke. Das Läuferfeld war sehr klein. Bei unterschiedlichem Leistungsvermögen wird es sich dadurch in kleinere Gruppen oder Einzelläufer über eine größere Strecke verteilt haben - keine leichte Aufgabe, die alle zu finden und einzusammeln.
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  24. #22
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    Wäre dort theoretisch Handyempfang gewesen?

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
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  25. #23

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    Standard

    Ich verstehe die Leute hier im Forum nicht. Da stirbt bei einem Wettkampf jeder achte Teilnehmer(!!!) und hier wird die Schuld bei den Teilnehmern gesucht und kluge Ratschläge gegeben.

    Captain Hindsight lässt grüßen....

    Was stimmt mit Euch nicht? Was nützt Handy-Empfang, wenn man im Hochgebirge unterwegs ist? Es ist doch scheißegal..... Mein Beileid gilt den Sportlern und ihren Angehörigen. Ob jemand eine Schuld trifft und wie viel kann dann diskutiert werden wenn die Leute begraben sind.

  26. #24
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von hui Beitrag anzeigen
    Ich verstehe die Leute hier im Forum nicht. Da stirbt bei einem Wettkampf jeder achte Teilnehmer(!!!) und hier wird die Schuld bei den Teilnehmern gesucht und kluge Ratschläge gegeben.
    Es geht nicht um Schuld.
    Es geht darum, wie man das hätte vermeiden können. Ein riesiger Unterschied.

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  27. #25
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    Ich verstehe die Leute hier im Forum nicht.
    Warum denn nur hier nicht? In anderen Foren und sozialen Medien wird das Thema viel ausführlicher und kontroverser diskutiert. Der Hinweis auf den Zugspitzlauf 2008 kam schon. Da lief der Thread irgendwann tatsächlich in die falsche Richtung.

    https://forum.runnersworld.de/forum/...highlight=Tote
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