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  1. #76
    Running Doter Avatar von Kerkermeister
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    Zitat Zitat von Fiambu Beitrag anzeigen

    Ich trainiere fleißig, laufe nun schon seit 2018 regelmäßig immer so 3-5 mal die Woche mit Tempo, LaLa und auch IV. Mein Ziel ist dieses Jahr der Schweriner Seentrail mit 60 km und der Rennsteiglauf mit 74 km.

    Folgende Möglichkeiten kommen für mich in Frage:
    1. ich trainiere falsch?
    Bin ja auch kein Fachmann, lehne TP völlig ab, weil ich mich einem festen Plan nicht unterordnen will und beruflich auch nicht unterordnen konnte, aber doch schon den ein oder anderen M/U gelaufen bin.

    Bitte nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen Fiambu aber:
    - deine Aussage "Trainiere fleißig" ist so nicht ganz nachvollziehbar wenn man sich dein Profil ansieht und du gen Ultras trainierst.
    Sieht für mich sehr nach Pseudolarifarie aus, weil 5km-M kann jeder, U ist halt in der Wahrnehmung noch cooler und deinem Ego gefälliger.


    Lange Läufe sind nun mal das WICHTIGSTE woran sich der Körper in Kombination mit 3-4 weiteren Läufen/Woche für Ultras gewöhnen muß.

    Wenn man sich jetzt mal deine letzten 5 Monate anschaut, so wird mir dabei echt schwindelig und frage mich, was sollte dir das überhaupt bringen
    Januar: 3 Läufe +20km (längster 23,x)
    Februar: Zero 20er und 1x30
    März: 1x24 und dann Holzhammer an einem Woe 1x20/1x30
    Danach 6 Wochen nicht einmal ein Lauf mit 20km.

    Wo willst du damit wirklich hin?

    Lalas baut man langsam auf und läuft die regelmäßig über Wochen hinweg, streut auch mal einen M ein, um am Tag -> X-Ultra dann auch die nötige körperliche Fitness und den völlig entspannten Betonkopf zu haben, weil man im Training alles gegeben hat.

    Also zu Punkt 1. -> JA

  2. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Kerkermeister:

    dkf (21.06.2021), Isse (18.06.2021)

  3. #77
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Alles wissenswerte zum Thema "Ultra" findet man im Buch "Mehr als Marathon" von Werner Sonntag:
    https://www.buecher.de/shop/langstre...d_id/39614351/

    Hier die Buchbesprechung bei Laufreport:
    https://www.laufreport.de/vermischtes/buch/buch.htm
    (Links runterscrollen bis "M").

    Hier ein Trainingsplan über 8 Monate für 100 km, den man aber natürlich auch für kürzere Ultras verwenden kann:
    https://www.laufreport.de/training/biel/biel.htm

    Wie man sieht: Viele langsame Ausdauerläufe. Dazu einige Trainingswettkämpfe über kürzere Strecken.
    Also kein Hokuspokus, alles reine Fleißarbeit.

    Vertrauen sie mir. Ich weiß, was ich tue.

  4. #78
    Avatar von Catch-22
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    Hallo Tine,

    die anderen haben schon viel geschrieben. Ich möchte das ganze auch mal ein bisschen aus weiblicher Sicht betrachten.
    Dein Runalyze Log sieht für mich wie nichts ganzes und nichts halbes aus, als wüsstest du nicht wohin. Für einen Ultra läufst du eindeutig zu wenig und zu kurz, da bin ich ganz bei Kerkermeister. Zum Schneller werden sind jedoch viele deiner Tempo Einheiten einfach zu lang und damit eigentlich schon "nur" flotte Dauerläufe.

    Zu Ultra kann ich nicht viel beisteuern, aber vielleicht ein paar Gedanken zum Thema flotter werden

    Man wird zwar auch durch viel laufen etwas flotter, bei genauer Betrachtung kann man das meist auf den Gewichtsverlust zurückführen. Gerade wir Frauen haben eher weniger ein Problem Grundlagenausdauer aufzubauen. Unsere Fettverbrennung ist auch von Natur aus etwas besser als die der Herren. Wenn du also dich auf Ultra fokussieren willst, wirst du mit mehr Laufen auch Fortschritte machen. Sonderlich arg viel schneller wird dich das jedoch nicht machen, etwas sicher, aber eben nicht erheblich. (ausser natürlich du nimmst während des Ausdauertrainings erheblich ab, k.A. wie viel Luft du da hast)

    Ich sehe es hier oft, dass auch andere Frauen das selbe Problem wie ich haben: kaum/keine Fortschritte auf der Tempo Seite. Mit reinem Ausdauertraining bekommen wir das auch nicht wirklich behoben. Dafür müssen wir schon explizit an dieser Schwäche arbeiten. Je weniger Sport wir in der Jugend gemacht haben, umso größer scheint dieser Defizit zu sein. Reinen Ausdauerdefizit haben nur Leute, die aus einer Schnellsportart wie Fußball kommen, die erreichen dann auch mit mehr/viel laufen einiges. Wir jedoch müssen am Tempo arbeiten.
    Bei mir ist es so, dass ich am einfachsten Erfolge mit schneller werden mit Training zwischen Schwellen und Marathon Tempo erzielt habe, also genau in dem Bereich, der in den meisten Trainingspläne von der Stange zu kurz kommt. Aktuell experimentiere ich zwar mit noch schnelleren Einheiten und habe den Eindruck, dass es mir einiges bringt (pausiere i.M. jedoch, da verletzt), aber auch da hat das Schwellentempo eine wichtige Rolle.
    Wenn es dann noch schneller wird müssen manche von uns Frauen etwas vorsichtig sein, da wir hier hormonell etwas benachteiligt sind. Ich vertrage z.B. Intervalle um die 5kRT in der letzten Zyklus Woche gar nicht. Wir haben, sofern wir die Pille nicht nehmen, einen schwankenden Hormonhaushalt, dass dann schon mal mit dem Training kollidieren kann. Da kann eine Einheit, die in 3 von 4 Wochen uns im Training viel bringt, in der 4. Woche uns gegen die Wand laufen lassen. Wenn man das dann Monat für Monat macht, wirkt es schon mal wie auf der Stelle treten. Ähnlich ist es auch mit der Pille, je nach Art kann es sein, dass sie auch in den anderen Zykluswochen den Körper mit Hormonen, die nicht gerade zuträglich für das Training sind, flutet. Her kann es dann auch helfen die Pille abzusetzen oder auf ein anderes Präparat umzusteigen. (trifft auch auf andere hormonelle Verhütungsmittel zu)
    Das ist auch eine der Hauptgründe warum ich hauptsächlich nach Gefühl trainiere. Puls, Pace, Power u. co. muten zwar einfach an um das Training unter Kontrolle zu haben, bringen aber nicht viel, wenn man innerhalb von 4 Wochen erhebliche Leistungsschankungen hat. Training nach Pace wird mir da schnell zu viel, bei Training nach Puls geht es ehr in Richtung Unterforderung und Abtrainieren. Power habe ich nicht ausprobiert, fahre aber mit nach Belastungsgefühl ganz gut. Ich kann also nur empfehlen sich von scheinbar objektiven Maßstäben zu trennen und mehr auf die subjektive Wahrnehmung zu achten.

    Auch Krafttraining kommt mir bei dir zu kurz oder zeichnest du es nicht auf?
    Wir Frauen, gerade ohne sportliche Vergangenheit, haben oft einen Kraftdefizit, haben jedoch in der Regel einen höheren kfa als Männer. Etwas mehr Kraft tut uns also immer gut. Mit 47 bist du vermutlich noch nicht in den Wechseljahren, noch kannst du dort einiges mit regelmäßigem Krafttraining erreichen, was dir sicher auch beim Laufen zu Gute kommt. In und nach den Wechseljahren wird das schwieriger. Nur Yoga allein reich nach meiner Erfahrung da nicht aus, außer vielleicht man macht täglich Ashtanga.
    Krafttraining hilft dir auch beim Laufen, nicht nur durch mehr Kraft sondern auch durch mehr Testosterone, die beim Krafttraining ausgeschüttet werden.
    Was auch einiges bringt ist Technik Training. Viele sind zwar der Ansicht, dass jeder laufen kann und Technik Training überbewertet ist. Aber geh mal zu einem Stadtmarathon und schau dir die Läufer und Läuferinnen an. Du wirst viele Männer bei um die 3h sehen, die einen grausigen Laufstil haben, aber auch jede Menge Frauen, die bei um die 3:30h sehr sauber laufen. Männer können schlechten Laufstil viel besser durch mehr Kraft, die sie haben, kompensieren. Wir Frauen müssen da schon längst über die Technik kommen, auch das geht mit mehr Kraft effektiver. Technik Training ist dann auch nicht nur Lauf ABC sondern auch Sprint und Sprungkrafttraining, das sind auch die Baustellen, an denen ich aktuell arbeite.

    Nun sind das natürlich nicht gerade Sachen, die man mit Ultratraining verbindet. Hier liegt es jedoch an dir zu entscheiden was du willst. Mit nur Ultratraining wirst du nicht arg schneller werden sondern hauptsächlich nur die Distanz schaffen. Solltest du dich darauf fokussieren wollen, kann ich dir auch empfehlen dich anderen Ultraläufern anzuschließen. Soweit ich es mit bekommen habe, sind in deinem Leistungsbereich mehr die Spaßläufer unterwegs, die dann auch gerne in der Gruppe laufen. Ist zwar aktuell alles nicht einfach durch Corona aber private Einladungsläufe müsste es langsam wieder geben. Feste Gruppe, die ich kenne, laufen auch schon wieder gemeinsam regelmäßig Ultradistanzen just for fun.
    Will sagen, wenn es dir nur um die Distanzen geht solltest du dich vielleicht vom Leistungsgedanken verabschieden und schauen, dass du mehr Spaß und auch Spaß mit anderen beim Laufen hast, dann werden deine Kilometer auch automatisch steigen
    Solltest du doch dich auf der Temposeite noch weiter entwickeln wollen, dann ist etwas umdenken angesagt, dann musst du dich von deinem bisherigen Ziel als auch bisherigen Trainingsmethode/-plänen emanzipieren und an deinen Baustellen arbeiten, dass ist dann in erster Linie mehr schneller Laufen. Die speziellen Frauenpunkte sind dann zur Optimierung. Dazu kann ich dir auch ein Blick in diese PDF empfehlen: https://www.uksca.org.uk/assets/pdfs...3922340876.pdf
    Zuletzt überarbeitet von Catch-22 (18.06.2021 um 17:18 Uhr)

  5. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    dkf (21.06.2021)

  6. #79
    Avatar von Fiambu
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    Zitat Zitat von Kerkermeister Beitrag anzeigen

    Wenn man sich jetzt mal deine letzten 5 Monate anschaut, so wird mir dabei echt schwindelig und frage mich, was sollte dir das überhaupt bringen
    Januar: 3 Läufe +20km (längster 23,x)
    Februar: Zero 20er und 1x30
    März: 1x24 und dann Holzhammer an einem Woe 1x20/1x30
    Danach 6 Wochen nicht einmal ein Lauf mit 20km.

    Wo willst du damit wirklich hin?

    Lalas baut man langsam auf und läuft die regelmäßig über Wochen hinweg, streut auch mal einen M ein, um am Tag -> X-Ultra dann auch die nötige körperliche Fitness und den völlig entspannten Betonkopf zu haben, weil man im Training alles gegeben hat.

    Also zu Punkt 1. -> JA
    Hallo Kerkermeister.
    Danke für deine ehrlichen Worte und ja, ich nehme sie schon ernst.
    Aaaalso: Im Prinzip gebe ich dir recht, denn bis April ist wirklich nicht viel Richtung Ultra gelaufen bei mir. Allerdings stimmt das auch wiederum nicht so ganz. Da ich in dem Bereich unerfahren bin, habe ich mir schon verschiedene TP für den RennsteigSM gesucht (einmal von Laufcampus und einmal noch ein anderer) und von Michael Arend den für den Eiger51: hier waren teilweise noch nicht so lange Läufe gefordert in den ersten Wochen und vor allem ist mein Event ja Ende August, da hatte ich noch mehr auf schneller werden gesetzt und nicht auf Distanz, da die eigtl Vorbereitung ja erst wirklich sonst 3 Monate vorher beginnt.
    Auf der anderen Seite hast du wiederum recht: wer ein Ultraläufer sein will, muss beständig die langen Läufe im Training haben.
    Ich sehe mich allerdings noch eher als jemand, der evtl. Ultra laufen will! DAs macht für mich den Unterschied und ich kann ja nicht einfach von 40km/Woche auf 70-90km/Woche steigen, das macht ja auch die Orthopädie schon alleine nicht mit (von meiner Psyche mal ganz zu schweigen) daher sollte die Steigerung ja ab Mai kommen - und genau dadurch entstand jetzt für mich die Frage hier des Threads.
    Bin ich Ultraläuferin?? Ich sehe mich noch nicht als eine, solange ich noch nicht mehrere lange Distanzen in WK gelaufen bin. Daher finde ich meine "Diskrepanz" oder "Trainingslarifari" (womit du ja auch Recht hast) gar nicht so schlimm.

    Aber durch deinen Beitrag weiß ich, dass Ultra-laufen doch nicht mal eben so gemacht ist.


    Wir haben, sofern wir die Pille nicht nehmen, einen schwankenden Hormonhaushalt, dass dann schon mal mit dem Training kollidieren kann. Da kann eine Einheit, die in 3 von 4 Wochen uns im Training viel bringt, in der 4. Woche uns gegen die Wand laufen lassen. Wenn man das dann Monat für Monat macht, wirkt es schon mal wie auf der Stelle treten. Ähnlich ist es auch mit der Pille, je nach Art kann es sein, dass sie auch in den anderen Zykluswochen den Körper mit Hormonen, die nicht gerade zuträglich für das Training sind, flutet. Her kann es dann auch helfen die Pille abzusetzen oder auf ein anderes Präparat umzusteigen. (trifft auch auf andere hormonelle Verhütungsmittel zu)
    Das ist auch eine der Hauptgründe warum ich hauptsächlich nach Gefühl trainiere. Puls, Pace, Power u. co. muten zwar einfach an um das Training unter Kontrolle zu haben, bringen aber nicht viel, wenn man innerhalb von 4 Wochen erhebliche Leistungsschankungen hat.
    Hallo Catch-22,
    das sind noch mal gute Hinweise! Bisher habe ich meinen Zyklus nie wirklich enger beobachtet in Hinsicht auf Form, Leistung oder Symptome, da ich keinerlei Beschwerden damit habe. Ich habe nie Hormonpräparate genommen und tu dies auch jetzt nicht. Daher ist das Thema schon mal vom Tisch. Aber es ist eine Idee, auch auf der Seite mal zu schauen. Auf jeden Fall werde ich dann doch auch mal ein Tagebuch führen, in dem ich auch mal meine gefühlte und tatsächliche Form eintrage. Vielleicht entdecke ich da ja auch Zusammenhänge.

    Auch Krafttraining kommt mir bei dir zu kurz oder zeichnest du es nicht auf?
    Wir Frauen, gerade ohne sportliche Vergangenheit, haben oft einen Kraftdefizit, haben jedoch in der Regel einen höheren kfa als Männer. Etwas mehr Kraft tut uns also immer gut. Mit 47 bist du vermutlich noch nicht in den Wechseljahren, noch kannst du dort einiges mit regelmäßigem Krafttraining erreichen, was dir sicher auch beim Laufen zu Gute kommt. In und nach den Wechseljahren wird das schwieriger. Nur Yoga allein reich nach meiner Erfahrung da nicht aus, außer vielleicht man macht täglich Ashtanga.
    Krafttraining hilft dir auch beim Laufen, nicht nur durch mehr Kraft sondern auch durch mehr Testosterone, die beim Krafttraining ausgeschüttet werden.
    Jaaa, das Krafttraining ... es kommt sicher zu kurz bei mir. Ich mache zwar immer 3-4 mal pro Woche meine kleinen Übungen (Plank, Kniebeuge, Kettlebell-Swing, dynamische Plank, Kniebeuge, Kettelbell-Swing - in der Reihenfolge) aber es sind nie mehr als 10 Minuten, da ich mich sonst nicht dazu aufraffen könnte.
    Wie ist deine Erfahrung?: Wieviel Zeit und wie oft die Woche sollte Frau darin investieren? Ich sage mal so: 2x30 Minuten / Woche könnte ich mir vorstellen, mehr würde ich schon echt als große Überwindung empfinden (ich weiß zum training gehört Überwindung dazu, aber ich meine mehr als die sonstige Überwindung)
    Lauf-ABC mache ich jetzt immer im Zusammenhang mit kurzen (60 min) LDLs, das kriege ich gut hin.
    Wechseljahre - keine Ahnung, manchmal denke ich ja, weil ich schon weniger Kraft habe als noch vor 5 Jahren, nicht nur beim Sport sondern auch im Alltag, wenn ich beim Umzug helfe oder sonst mal etwas tragen muss. Symptome habe ich aber keine.

    Und zum Thema Laufgruppen: Ja, das würde ich wirklich gerne machen. Allerdings schaue ich schon seit über 1 Jahr mich nach einer Gruppe um, leider erfolglos und das ist nicht Corona-bedingt, sondern es sind hier in der Gegend "Nordic-Walking" - Gruppen. richtige Laufgruppen, da müsste ich jedesmal 30-45 mit dem Auto fahren ... und dazu habe ich absolut keine Lust.
    Mir fehlt hier wirklich auch ein Laufpartner/in - ich laufe IMMER alleine und das nicht, weil ich es so will, sondern weil ich einfach niemanden habe, der Lust hat mehr als mal 30 min zu laufen. Die meisten sagen zu mir, dass ich es übertreibe, dass es nicht gesund ist, dass ich doch nicht ganz gescheit ticke... und so weiter. Das finde ich sehr schade, denn gerade die langen Läufe würden mehr Spaß machen sonst.

    Danke dir auch für den Link - da muss ich aber mal in Ruhe lesen, auf englisch kann ich nicht so schnell überfliegen. :-)

    Viele Grüße von Tine




  7. #80
    Avatar von Catch-22
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    Beim Krafttraining sind 2 x ausgiebig schon das Minimum was bei mir sein muss, damit gibt es jedoch keine großen Fortschritte. Dafür müsste ich schon 3 x. Einmal ist wie kein mal, geht für ein paar Wochen gut und dann werde ich immer verletzungsanfälliger. Schon mehrfach passiert
    Das kann man dann gut mit den jeweiligen Phasen des Lauftrainings kombinieren, sprich zu beginn der Vorbereitung 3 x Krafttraining, später zweimal bis hin zu 1 x in den Wochen kurz vor dem WK.
    Krafttraining kann auch Spaß machen, meist passiert das, wenn man anfängt Fortschritte zu sehen, Dafür ist es jedoch wichtig, planvoll vorzugehen und sich in den Übungen zu steigern. Viele Übungen haben einfache und schwierige Varianten bzw. werden durch mehr Gewicht/Widerstand erschwert. Bei mir funktioniert es gut, wenn ich mit 3 Sätze mit 5 Wiederholungen anfange mich dann bis zu 3 x 10-12 Wiederholungen steigere und dann zur nächst schwierigeren Variante wechsle. Wenn man auf diese Art eine Progression drin hat und Erfolge messbar/sichtbar werden, dann kommt auch der Spaß.

    Was Lauftreff angeht muss du vielleicht etwas flexibler werden, damit meine ich gar nicht ständig 30-45' fahren sondern nehmen was da ist und das beste daraus machen. Sport-/Laufvereine wird es bei euch doch sicher auch geben. Nach meiner Beobachtung gibt es eigentlich auch in fast jedem Verein ein/zwei Ultraläufer. Meist laufen sie dann auch vor und/oder nach dem Vereinstraining. Die Vereine sind meist auch untereinander gut Vernetz. Wenn ein Verein mal einen langen Lauf macht, sind dann nicht selten auch Ultras aus den Nachbarvereinen mit dabei. Du musst halt schauen, dass du einen Fuß in die Szene rein bekommst, wenn du nicht ständig alleine unterwegs sein willst. Helfen kann da auch sich online vernetzen über Facebook, Strava u. co. Gerade auf Facebook gibt es eigentlich so einige Gruppen, private Einladungsläufe machen da auch schnell die Runde. Sowas kannst du dann regelmäßig als langer Lauf ins Training einbauen und hast dann auch auf ganz langer Kante Gesellschaft.

    Was das Lauftraining angeht. Ich gehöre da eher zu den Läuferinnen, die lieber längere Pläne nehmen. Je länger die Distanz, desto länger auch die Vorbereitung. Ich halte daher von den 8-12 Wochen Trainingsplänen für Marathon und drüber relativ wenig. Ich finde auch, je unerfahrener man ist, desto langfristiger sollte der Plan ausgelegt sein. Da ist aber auch jeder anders, ist nur meine Vorliebe. Auf meine Marathon habe ich mich in 20 Wochen vorbereitet. Im Plan waren 5 Läufe/die Woche. Ein Q Einheit mit Tempo, ein mittellanger Lauf am Tag nach dem Tempo und ein Langer am Wochenende, der Rest Dauerläufe mit 5 Strides und an den freien Tagen Alternativtraining/lange Spaziergänge. Der Lange wurde langsam vom 16 km auf 35 gesteigert, meist in der einen Woche 2-3km erhöht, in der nächsten selbe Distanz nur hintenraus etwas flotter. In der folgende Woche wieder 2-3 km erhöht, usw. Das war übrigens auch der einzige Lauf, der Woche, der nach KM gelaufen wurde, alle anderen waren Zeit basiert und wurden natürlich auch im Laufe des Plans regelmäßig erhöht. So wird man dann auch relativ seicht von 40km/Woche auf 70-90km/Woche geführt und kann dann nach dem Ziel WK und etwas Regeneration auch relativ gut die WKM hochhalten.
    Zuletzt überarbeitet von Catch-22 (22.06.2021 um 11:13 Uhr)

  8. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Fiambu (22.06.2021)

  9. #81
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    Hallo Catch-22,

    danke für deine Tipps. Ich habe mich mal nun auf Facebook umgesehen, mal schauen, was dabei rum kommt. Hier gibt es in der Gegend "nur" Leichtathletik-Vereine, die ausschließlich Sportplatz laufen, da hatte ich mich schon mal informiert.
    Ja, dann steht wohl doch 3x/ Woche Krafttraining an. Zumindest sollte ich das mal bis Ende August zum Seentrail durchziehen. Ich suche mir mal ein paar passenden Übungen noch dazu raus.

    Jedenfalls hat mich das ganze hier motiviert, weiter am Seentrail festzuhalten. Denn ich sehe mich noch nicht als Ultraläuferin. Ich denke darüber kann ich wirklich erst eine Einschätzung für mich abgeben, wenn ich es mal gelaufen bin, alles andere ist nur blanke Theorie. Daher habe ich mich entschlossen weiter im TP zu machen und schauen was mir auf dem Weg bis dahin noch so alles durch den Kopf geht. Aber wenn ich keinen Ultra laufe, kann ich auch nicht entscheiden, ob es etwas für mich ist oder nicht. So ist meine Einstellung! Und danach bin ich schlauer. Da kann ich dann immer noch entscheiden, ob ich den Rennsteig SM laufe oder evtl. dort ja auch nach 50 km aussteige. Die Möglichkeit gibt es ja auch.

    Heute habe ich einen zügigen DL gemacht, und ich habe mich wieder fit gefühlt und Freude am laufen gehabt. Das ist doch das Wichtigste. :-)




  10. #82
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Da ist schon was dran, dass du das erst einmal erlebt haben musst, wie sich ein Ultra anfühlt, körperlich und mental, um zu wissen, ob du das auch magst. Hab einige Läufer erlebt, die anschließend sagten "Nie wieder!" Die sind dann bei kürzeren Distanzen geblieben und waren glücklich damit.

    Meiner Erfahrung nach, der eigenen und beobachtet bei anderen, ist die, dass Ultraläufer aus Prinzip das lange Laufen lieben und das auch immer wieder im Training machen. Egal ob Trainingsplan oder nicht. Da wird nicht auf den Beginn des eigentlichen Trainingsplans gewartet, bis auch die langen und ganz langen Kanten gelaufen werden.

    Gruss Tommi

  11. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Fiambu (22.06.2021), Giesemer (08.07.2021), Kerkermeister (23.06.2021), RunSim (25.06.2021)

  12. #83
    Avatar von Fiambu
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Meiner Erfahrung nach, der eigenen und beobachtet bei anderen, ist die, dass Ultraläufer aus Prinzip das lange Laufen lieben und das auch immer wieder im Training machen. Egal ob Trainingsplan oder nicht. Da wird nicht auf den Beginn des eigentlichen Trainingsplans gewartet, bis auch die langen und ganz langen Kanten gelaufen werden.

    Gruss Tommi
    Hallo Tommi,
    da hast du sicher Recht! Bitte gebt mir noch ein wenig Zeit, mich zu entwickeln und zu entdecken, ob das mit dem Ultra etwas für mich ist.

    Fest steht für mich jetzt auf jeden Fall, dass ich den Seentrail anvisiere und auch weiter dafür trainiere.

    Diese Woche hat sich auch ein wenig etwas bei mir getan: Ich laufe die LDL jetzt wirklich langsam, im absoluten Laufen ohne Schnaufen - Tempo und fühle mich wohl dabei. Und es ist seit langem mal wieder so, dass ich nicht mehr das Gefühl habe, ich müsste durch eine Art Gel laufen - also es fühlte sich immer so schwer und anstrengend von den Beinen her sonst an, als müsste ich nicht durch Luft laufen sondern durch Gel. Es war immer irgendwie anstrengen.
    Das war diese Woche gar nicht mehr.

    Was ich nun verändert habe - auch dank eurer Tipps:

    1. LDL werden wirklich langsam gelaufen - teilweise 1 Min/km langsamer als vorher
    2. Ich tracke zwar meine Läufe, aber ich stelle die Uhr nur auf Uhrzeit. Ich sehe also nix mit HF, Power, Pace, Distanz... und das gefällt mir sehr gut. Ich tracke aber noch weiter, weil ich eine Jahreschallange noch laufen habe.
    3. Ich habe jetzt tatsächlich wieder ernsthaft mit Krafttraining angefangen und hoffe doch sehr, dass ich es zu meiner Routine machen kann, genauso wie das Laufen
    4. bei meinen 60 Min LDLs baue ich jetzt immer Lauf ABC ein und habe sogar Spaß daran - einen Effekt wird es sicher irgendwann haben.
    5. Mein Hb war mal wieder zu niedrig - ich habe also wieder Eisentabletten genommen und bin nun auch nicht mehr so müde und fühle mich nicht mehr so erschöpft... Hätte ich ja auch mal früher drauf kommen können. Eigentlich muss ich das schon regelmäßig zu und um meine Regelblutung nehmen, da ich ständig einen zu niedrigen Hb sonst habe... irgendwie war mir das flöten gegangen die letzten Wochen.
    6. Schilddrüse auch gecheckt: auch hier etwas niedrig, das versuche ich erstmal homöopathisch da ich keine Hormonpräparate nehmen möchte - falls das aber keine Besserung im Blutbild bringt, dann muss ich da auch noch anders dran.

    Also im Fazit: Sehr gut, dass ich diesen Thread mal hier gemacht habe, dadurch bin ich sehr ins Nachdenken gekommen und habe mal etwas reflektiert, was ich ändern kann, sollte oder muss.
    Vielen DAnk euch allen. Ich hoffe ich habe weiterhin genug Elan auch hier zu schreiben, um euch auf dem Laufenden zu halten.

    VG von Tine




  13. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Fiambu:

    Giesemer (08.07.2021), heikchen007 (25.06.2021), RunningPotatoe (25.06.2021)

  14. #84
    Avatar von Fiambu
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    Hallo zusammen,

    ich will hier mal weiter schreiben, um mal die Entwicklung aus der "Krise" zu beschreiben.

    Es läuft gut bei mir...es / ich laufe mit Uhr, aber immer noch mit Fokus auf "LDLs kann man nicht zuuu langsam laufen" und das nimmt mir sehr viel Druck!
    Manch einer mag jetzt den Kopf schütteln oder sich vor Lachen kringeln: plötzlich zeigt mir Runalyze auch eine deutlich bessere Entwicklung an (die kleinen Pfeile hinter jedem Training sind grün und zeigen öfter nach oben und die HM Zeit wird besser) - und das obwohl ich doch "nur" langsam laufe. naja, mein Puls bleibt auch schön niedrig dabei und das ist mir wichtig.

    Am Samstag hatte ich mal Lust auf einen langen Lauf in Form eines Backyard-Ultra (es war kein Ultra, da ich "nur" 42 km gelaufen bin) - Meine Hausrunde ist 7 km lang und da passte es mir gut, einfach 6 Runden zu laufen und zwischendurch zu Hause dann immer wieder Essen und Trinken zu können, ohne groß die ganze Verpflegung mitnehmen zu müssen.
    Es hat mir richtig richtig Spaß gemacht!! Ich bin bewusst auf der Strecke immer an der selben STelle die 2-4. Runde 300m gegangen, um nicht zu viel zu fordern, es sollte ja auch ein LDL werden.
    Die letzten beiden Runden konnte ich dann sogar noch ein wenig Gas geben, weil ich einfach Lust dazu hatte. Mir wäre sogar auch noch nach einer 7. oder 8. Runde gewesen, da ich aber mir sehr viel Zeit gelassen hatte udn wirklich langsam gelaufen bin, hatte ich keine Zeit mehr dafür, weil ich noch einkaufen musste und mit Freunden verabredet war.
    So habe ich dann meinen Marathon gemütlich und ohne Druck geschafft und war danach fit genug, mit dem Fahrrad noch einkaufen zu fahren. Es hat sich sehr gut angefühlt und ich war nicht total erschöpft oder so.
    Klar, die 42 km habe ich an dem Tag ein wenig in meinen Beinen gemerkt, aber mehr auch wirklich nicht.

    Das hat mir sehr viel Selbstvertrauen und Zuversicht gegeben. Das ganze mitsamt Pausen war in einer Pace, die für den Seentrail auch passen würde für mich.
    Mitte August habe ich noch 1 Woche Urlaub, da will ich mir dann mal einen ganzen Tag Zeit nehmen (ohne noch einkaufen zu müssen oder so ) und dann will ich mal die 8 Runden angehen und schauen, in welcher Gesamt-Pace mir das gelingt - aber auch das natürlich locker und ohne Druck, ganz entspanntes Laufen und zwischendurch gehen. Und dann kann ich für mich eine klare Ansage für den Seentrail machen.

    Zur Zeit also wirklich gut - die Krise hat meinem Körper und meinem Kopf wirklich gut getan. Ich mache sogar immer noch Krafttraining... hihi...habe es bisher sonst nie so lange durchgehalten.

    So, ich wünsche euch noch einen schönen Tag und gutes Gelingen!

    Viele Grüße von Tine




  15. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Fiambu:

    Giesemer (08.07.2021), heikchen007 (07.07.2021), RunningPotatoe (07.07.2021)

  16. #85
    Avatar von Katz
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    6x dieselbe Runde? Aber eigentlich eine gute Idee. Ich plane ähnliches für den Samstag. Allerdings wird es nur ein HM. Das hat schon was, zwischendurch mal eine Verpflegungsstation zu haben! Ohne jetzt wieder den Leistungsdruck erhöhen zu wollen... Darf ich der Neugierde wegen fragen, wie lange du für den M gebraucht hast? Und danach warst du noch einkaufen? Cool! Klingt nach einem schönen Tag! So muss das sein!

  17. #86
    Avatar von Fiambu
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    Hallo Katz,

    klar darfst du fragen, kannst du aber auch sehen, wenn du unten auf mein "Runalyze" Profil klickst. ok, da steht nur die gestoppte Zeit und nicht die Gesamtzeit. Mit allen Pausen und so waren es 5h 56 min Gesamt-verstrichene Zeit. Also 6 h. Ich habe es ja als eine Art Backyard Ultra gemacht - da läuft man zu jeder vollen Stunde die nächste Runde wieder los. Ganz so genau habe ich es nicht gemacht. Am Anfang habe ich kürzer Pause gemacht, zum Schluss dann etwas länger.

    Achja, und am Samstag laufe ich ja auch den HM beim Stuttgartlauf. Aber wahrscheinlich auch recht gemütlich, denn es sollen insgesamt etwas über 30 km bei mir werden am Samstag und ich stoppe das erste Mal nach 21,1 km - damit ich das dann virtuell einreichen kann. udn laufe dann weiter.




  18. #87
    Avatar von Katz
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    Ui, dann viel Spass beim Stuttgartlauf! Schön, dass du mitmachst! Wenn auch nur virtuell, aber ich denke mir, so unterstützt man auch den Veranstalter ein wenig... 30km? Ui, Wahnsinn! So weit bin ich noch nie gelaufen! Ich finde es faszinierend...
    Machst du dann einen Sprint zum Zieleinlauf des HM? ;-)
    Ich werde auch am Samstag schon starten!
    Wie ist das mit dem Backyard? Du läufst eine Runde und egal, wie lang du brauchst, läufst du erst wieder los, wenn die Stunde voll ist? Da würde ich nach einem 10km-Lauf also 55min Pause machen und manch anderer 20min...
    Ach, schön.
    Hey, an dein Runalyze hab ich gar nicht gedacht... Ich lach mich schief...

    LG Katz

  19. #88
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    Da würde ich nach einem 10km-Lauf also 55min Pause machen und manch anderer 20min...
    und jemand wie ich bräuchte 'ne Zeitmaschine...
    Zuletzt überarbeitet von RunningPotatoe (08.07.2021 um 19:27 Uhr)

  20. #89
    Avatar von Katz
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    :-)

    sportliche Ziele 2022: Halbmarathon in 2:10
    10.07. 2021 Stuttgartlauf - virtuell in 2:33 // mein 40. Halbmarathon!
    25.07.2021 gemeinsam run / 11,2 km in 1:17
    19.09.2021 Badenmarathon in 2:35
    10.10.2021 Schwarzwaldmarathon


    Stuttgartlauf 27./28.06.2020 - virtuell / HM in 2:33h f
    Reutlinger Altstadtlauf - virtuell / 10km in 01:07h

    Baden(halb)marathon 20.09.2020 / 2:39h
    Bonn(halb)marathon in Bräunlingen - virtuell - Lareia sei Dank 09.10.2020 / 2:39h

  21. #90
    Avatar von Fiambu
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    Hallo Katz,

    Backyard ist so angelegt, dass du für eine Runde (ist immer 6,7km lang) 1h Zeit hast. Wie schnell oder langsam du läufst, bleibt dir überlassen. Aber nach genau 1 h musst du wieder am Start für die nächste Runde stehen. Man kann die Runde also schnell laufen und dann mehr Pause haben für Klo, Verpflegung, Ausruhen, oder man kann sie langsam laufen und hat dann nicht mehr so viel Zeit, bis man wieder am Start stehen muss.
    Eben das ist bei dem Backyard die Herausforderung. Je mehr Runden man läuft, umso langsamer wird man in der Regel. Manchen fällt gerade die Pause schwer bzw nach der Pause wieder in den Rhythmus zu kommen.

    Ich habe es nicht ganz original so gemacht, meine Runde war ja etwas länger und ich habe nicht darauf geachtet, dass ich pünktlich nach einer Stunde wieder los laufe. Ich habe Pause gemacht und bin dann wieder los, egal was die Uhr sagt. Die ersten beiden Runden habe ich nur eben was getrunken und bin dann wieder los. zwischen den mittleren Runden habe ich etwas länger Pause gemacht.




  22. #91
    Avatar von Katz
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    Muss ja nicht immer alles sein, wie es im Regelbuch steht oder? Hm, man lernt doch nie aus! Danke für die Infos!
    Ich wünsche dir morgen ganz viel Spaß!!! Ich bin ja mal gespannt, wie es läuft! 30km! Na, dann hau rein!

  23. #92
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Fiambu Beitrag anzeigen
    Hallo Tommi,
    da hast du sicher Recht! Bitte gebt mir noch ein wenig Zeit, mich zu entwickeln und zu entdecken, ob das mit dem Ultra etwas für mich ist.
    Ich geb dir alle Zeit der Welt Darüber hinaus, 42 km im Training, 6 Runden mit Verpflegungspausen, das ist doch genau das was ich meinte

    Gruss Tommi

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    Fiambu (12.07.2021)

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