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Thema: Jeff Galloway

  1. #101
    Avatar von 19Markus66
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    ..... Aber was ist denn die Idee? Wo liegt der Sinn der Einheit bzw. der regelmäßigen Pause? Wieso macht mich das schneller? Wo liegt der Vorteil? .....
    In seinem Buch "Laufen Trainingsbuch 5 und 10km" schreibt Galloway u.a.:

    Gehpausen

    - Schieben die Ermüdungsschwelle hinaus
    - beseitigen Ermüdung
    - bewirken, dass die Gesamtdistanz in leichter zu bewältigende Einheiten unterteilt wird.
    - beschleunigen die Erholung
    - reduzieren das Verletzungsrisiko
    - haben den gleichen Ausdauer- Effekt wie ununterbrochene Läufe, allerdings ohne Beschwerden.

  2. #102
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Bald-Elfe Beitrag anzeigen
    Wenn ich lese, was Ihr hier zu Galloway im Speziellen und Laufpausen im Allgemeinen schreibt, dann sind wir weit entfernt von "Laufpausen sind keine Schande". Das klingt viel mehr nach Laufpausen sind ein Zeichen von Schwäche, und wenn man einmal damit anfängt, dann kann man womöglich nie mehr damit aufhören.
    Da du meinen, durchaus oft angebrachten, Lieblingsspruch (obwohl es ja Gehpause heißen muss, denn eine Laufpause ist was ganz Anderes) zitierst, will ich mich da nochmal dazu melden.

    Zum Einen ist Gehpause nicht gleich Gehpause, da es viele unterschiedliche Gründe dazu gibt. Die Galloway-Methode ist nur ein Grund. Schon da ist eine allgemeine Beurteilung über Gehpausen kaum möglich.

    Ja es gibt Läufer, die eine Gehpause, eventuell nur für sich, als Schwäche ansehen. Für die ist beispielsweise ein Wettkampf mit Gehpause misslungen.

    Am Rennsteig sah ich immer wieder Läufer, die an Anstiegen dermaßen trippelten, dass ich sie flott gehend überholte. Nur weil sie ohne Gehpause durchlaufen wollten.

    Selbst ich freute mich bei meinem besten Marathon hinterher darüber, dass ich an den VPs nur die paar Schritte gehen musste, um den Becher zu greifen. Ja, kann man auch optimieren, nur nicht mit anderen Läufern am VP Zwei Pinkelpausen musste ich dennoch machen Über eine Gehpause in diesem Marathon hätte ich mich sehr geärgert. Ich hab Wochenlang auf diesen Tag hin trainiert. Da wäre die erste Gehpause das Eingeständnis gewesen: "Ab hier geht's nicht mehr weiter, heute ist es Essig mit der geplanten Zeit". Nur aus Prinzip, weil ich ungern aufgebe, wäre ich bis ins Ziel gelaufen, wie auch immer. Andere Marathons und Ultras bin ich mit einer Kamera gelaufen, hab Fotostopps gemacht, bin ich öfter gegangen, als nötig. Hab mich an VPs hingesetzt oder mir ne Bratwurst nebst Bier gekauft. Und ich hatte auch da eine Riesenfreude am Lauf. Haha Bei meinem ersten Sachsentrail liefen wir zu dritt am Ende des Feldes und kehrten in ein Restaurant ein, zu Bierchen und Bockwurst. Derweil draußen der Besenradler uns überholte. Was für einen Spaß wir hatten!

    Ich will damit sagen, es kann und darf jeder machen was er will. Wer anderen vorschreiben will, was sie gut zu finden haben und was nicht, der hat oft auch ein Problem mit sich. Und daher kommt immer wieder mein Spruch an jene, meist Anfänger, die krampfhaft versuchen, Gehpausen zu vermeiden, wo es besser ist, sich hier und da etwas zu erholen. Oft wird auch missverstanden, was jeweils gemeint ist. Hatten wir hier im Faden schon recht früh.

    Zitat Zitat von Bald-Elfe Beitrag anzeigen
    Vor diesem Hintergrund verstehe ich viel besser, warum Galloway so umstritten ist.
    Ich meine, nicht Galloway ist umstritten, sondern die Zielsetzung. Es wird immer wieder behauptet, man wäre mit geplanten Pausen schneller als ohne. Und das ist auf die jeweilige Zieldistanz gesehen falsch. Äääähm, von längeren Ultradistanzen mal abgesehen

    Gruss Tommi

  3. #103
    Avatar von Lareia
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    . .

    Wo liegt der Sinn der Einheit bzw. der regelmäßigen Pause? Wieso macht mich das schneller...
    Wird man wohl nur individuell und nicht allgemein gültig beantworten können.

    Ich habe das ausprobiert, weil ich mich (aus medizinischen Gründen) nicht belasten soll. Da dachte ich, mit regelmäßigen Gehpausen die Belastung gering halten zu können.

    Und dann habe ich überraschend und zufällig gemerkt, dass ich in den Laufminuten schneller war, ohne dass es subjekt anstrengender war als das Laufen mit weniger Tempo und ohne Gehpausen.

  4. #104
    Kondition statt Karbon Avatar von HendrikO
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Aber was ist denn die Idee? Wo liegt der Sinn der Einheit bzw. der regelmäßigen Pause? Wieso macht mich das schneller? Wo liegt der Vorteil? Und wenn es diesen wirklich gibt, was ich mir ab einer bestimmten Geschwindigkeit nicht vorstellen kann, wieso gibt es dann so wenige Praktiker?
    Angeblich gibt es in den USA ziemlich viele Praktiker. Und aus der Auswertung der Laufdaten hat er nach eigener Aussage herausgefunden, daß die allermeisten mit regelmäßigen Gehpausen schneller sind.

    Fakt ist, daß ich persönlich nach meinen ersten Versuchen über z.B. 18 km mit 30 Sekunden Laufpause ca alle 800 m nicht langsamer bin, als wenn ich das im lockeren Tempo durchlaufe. Gleichzeitig habe ich mich aber schneller davon erholt. (Zugegeben bin ich auch gerade nicht in der allerbesten Form.) Das kann in meinen Augen bei Läufern von Vorteil sein, die sonst sehr langsam und mit schlechter Lauftechnik unterwegs sind.

    Wie oben schon richtig vorgerechnet wurde, kann das nur etwa bis zu einer 4:15er Pace oder so klappen, danach verliert man im Vergleich zu viel Zeit bei den Gehpausen. Da ein großer Teil der Volks- und Hobbyläufer aber eh bei einer 6er Pace oder noch langsamer unterwegs sind, spricht zumindest dieser Aspekt nicht dagegen, es auszuprobieren. Zumindest würde ich mittlerweile jedem Anfänger eher zu 3x800 m mit ein paar Minuten Gehpause in gutem Tempo und mit guter Technik raten, als zu dem immer noch sehr verbreiteten "das Tempo ist erstmal völlig wurscht, egal mit welch mieser Technik du durch die Gegend schlurfst".

    Trotzdem wird es wohl nie mehr Praktiker geben, ich habe mal hier durchgesehen und es gibt keinen einzigen Faden über Galloway, wo die Ersteller nicht mehr oder weniger heftig unter Beschuß geraten, daß das Quatsch sei. Das wird wohl kaum weitere Leute ermuntern, das mal auszuprobieren.
    Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen. (Erwin Kostedde)

  5. #105
    Avatar von Fiambu
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    M.E. bist du schon mitten drin, statt nur dabei. Du suchst doch gerade Hände ringend eine "Ausrede" für deine Pausen. Und in Galloway scheinst du sie gefunden zu haben.

    Dann ist das deine Wettkampfstrategie. An Tempo bist du eh nicht interessiert und anstrengen - ja das ist der eigentliche Witz bei einem Wettkampf, man strengt sich so stark an wie man kann (!) - willst du dich auch nicht.

    Du machst den gleichen Fehler wie Markus. Es ist ein Unterschied ob ich irgendwann irgendwelche Pausen mache, weil ich nicht mehr kann. Oder nach Galloway laufe. Also mit strikten Pausen, egal wie meine Verfassung ist. Oder kämst du auf die Idee nach 700m erst mal eine Runde zu gehen wenn du noch 60km vor dir hast?

    Hallo JoelH,

    ich glaube nicht, dass ich schon mittendrin bin. Im Gegenteil, ich glaube, dass ich aus der Vergangenheit gelernt habe und nicht mehr nur stur nach einem TP trainieren möchte, sondern etwas finden möchte, was zu mir und vor allem zu meinem Körper passt.
    Und ich habe jetzt genau 1x Galloway ausprobiert - warum bitte suche ich dann händeringend nach einer Ausrede für Pausen? Zum Beispiel bin ich vor 14 Tagen noch die 42 km gelaufen und habe nur zur Verpflegung Pause gemacht und habe auch da geschrieben, dass mir das unheimlich viel Spaß gemacht hat!
    Ich bin ein Mensch, der Abwechslung braucht und sucht. Nicht nur beim Laufen, sondern auch im beruflichen und privaten.

    Ich bin mir sicher, dass ich die 61 km schaffe. Und ja, ich bin nicht an Tempo interessiert im Sinne von ein bestimmtes Zeitziel erreichen. Kann ich doch gar nicht mangels Erfahrung auf der Distanz. Ich denke es ist völlig normal.

    Ich laufe nun seit 3 Jahren, davon waren 2 Jahre Corona - sprich: eigtl habe ich keine Wettkampferfahrung! Meinen ersten Marathon bin ich letztes Jahr solo virtuell gelaufen (und ich denke, dass ist schon eine gute mentale Leistung) und auch da habe ich kein Pause eingelegt.
    Und ist es nicht völlig normal, dass man immer nervöser wird, je näher der Wettkampf rückt? Dass einem immer wieder Zweifel kommen, ob man es schafft? Kennt das keiner von euch? - Doch, ich denke das kennt jeder. Und da ich nicht strickt nach TP trainiere für den Seentrail, schaue ich nun, wie es für mich am besten passen wird. Und dazu habe ich dann halt auch mal Galloway ausprobiert.
    Ich habe aber auch schon Laufcampus ausprobiert, ich habe Michael Arend schon ausprobiert, ich habe auch den Daniels mal ausprobiert...das ist doch normal - bzw keine Schande wenn man etwas sucht, was zu einem passt.
    Und mal nicht ganz zu vergessen: Das ganze hier ist ein Hobby!!! Da bin ich die letzte, die verbissen am Körper vorbei trainiert. Das habe ich schon gemacht und habe aus der Erfahrung gelernt (das meinte ich mit Mimimi) - Ich lerne noch und werde sicher auch noch die nächsten 20 Jahre lernen. Übrigens bin ich diese 3 Jahre bisher komplett ohne Verletzung gelaufen...ich glaube da kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass ich schon auf meinen Körper achte.

    Interessant finde ich es hier schon, wie verbissen hier diskutiert wird. Ist es denn nicht möglich, dass jeder für sich seine eigene Art und Strategie hat?? Man kann doch nicht seine Idee des Laufens auf andere überstülpen.

    Ich werden beim Seentrail natürlich Pausen machen und die plane ich zur Zeit eher an den Verpflegungsstellen und dann evtl. mal zwischendurch, wenn ich der Meinung bin, ich brauche es.
    Galloway werde ich wohl nicht machen...keine Ahnung. Kann aber auch sein, dass ich im Rennen merke, dass es anstrengend werden könnte und ich zu eine Art Galloway wechsle.
    Sicher ist, dass ich im Rennen vor allem auf mich und meinen Körper hören werde! und entsprechend werde ich das Rennen angehen und durchstehen. Ich bin mir sicher, dass ich die 61 km schaffe, ich bin mir nur noch nicht sicher, wie ich das durchziehe. Eine Strategie werde ich aber vor dem Rennen auf jeden Fall parat haben.

    Trotzdem finde ich es gut und richtig JoelH, dass du klare Worte findest. Ihr wisst, dass ich mir schon auch immer über die Worte hier Gedanken mache und dann meine Schlüsse daraus ziehe. Denn bis jetzt hat mir das hier immer sehr weiter geholfen!




  6. #106
    Avatar von Albatros
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    Zitat Zitat von HendrikO Beitrag anzeigen
    kann das nur etwa bis zu einer 4:15er Pace oder so klappen, danach verliert man im Vergleich zu viel Zeit bei den Gehpausen.
    Hier reden wir z.B. von einem sub3 Marathon - ich bezweifle, dass dieses Ziel mit Gehpausen einfacher zu erreichen ist als mit kontinuierlichem Laufen...

  7. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Albatros:

    Dartan (20.07.2021)

  8. #107
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Das ist (leider von dir mal wieder) in dieser Verallgemeinerung und auf alle bezogen großer Schwachsinn.
    Und Du bist auch ein Paradebeispiel dafür.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  9. #108
    Dart Vader Avatar von Dartan
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    Mit stellt sich hier einfach die Frage der Zielsetzung:

    * Dass für einen Laufanfänger, der nicht in der Lage ist ein paar Kilometer durch zulaufen, bzw. nur extrem langsam mit schlechter Lauftechnik, regelmäßige Gehpausen sinnvoll sind, will hier vermutlich niemand in Abrede tellen. Die aller meisten Anfängerpläne beginnen ja auch durchaus mit solchen Lauf-/Geh-Intervallen.

    * Dass für Zielsetzung "Strecke in vorgegebener Zeit bei möglichst geringer Belastung laufen" regelmäßige Gehpausen sinnvoll sein können, davon bin ich zwar auch nicht überzeugt, aber bis zu einer gewissen Pace halte ich das zumindest für nicht vollkommen unplausibel.

    * Dass für die Zielsetzung "Strecke so schnell wie möglich laufen", für einen Läufer der die Distanz prinzipiell in Griff hat und sinnvoll durchlaufen kann, regelmäßige Gehpausen förderlich sind, das halte ich für nahezu ausgeschlossen, unabhängig von der Pace. Und für Trainingspläne ist nun mal üblicherweise genau dies das Endziel.

  10. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Dartan:

    Albatros (20.07.2021), JoelH (20.07.2021)

  11. #109
    Avatar von Catch-22
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    Ist Galloway nicht POL?

    Wenn ich mir die fortgeschrittenen Pläne für 5/10K ansehe, muss ich schon schlucken..., hier mal aus dem 5K sub20 Plan
    - 2 Q Einheiten die Woche, der Rest sehr langsam
    - Jede Woche 400m Intervalle im 3K Tempo und flotter, 1:27 die 400m, bis zu 16 Wiederholungen
    . jede 2. Woche 1 Meile bzw 4 Stadion Runden All Out
    - in der anderen Woche Wettkampftempo bis zu 2 Meilen am Stück + 800m in 1:34/400m

  12. #110
    Avatar von Lareia
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    Catch, was bedeutet POL?
    🤔

  13. #111
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Ohne Galloway finishen Anfänger einen Marathon schneller, mit Galloway ausgeruhter.

    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25467199/
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  14. #112
    Avatar von Catch-22
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    @Lareia
    Schau mal unter: https://forum.runnersworld.de/forum/...=1#post2707579 wurde dort gerade sehr schön erklärt.

    Ich wollte mit meinem Beitrag auch nur sagen, Galloway ist nicht nur Laufe mit Gehpausen. Ein ganz wichtiger Bestandteil der Methode ist der Magic Mile Testlauf, den man regelmäßig zur Standortbestimmung laufen sollte. Gleichzeitig setzt man damit natürlich auch einen Trainingsreiz. Nach den ersten 4-5 Testläufen sollte man, laut Galloway, auch in der Lage sein den All-Out zu laufen, also am persönlichen Limit. Auch die 400m Intervalle sind ein wichtiger Bestandteil als auch Läufe im WK Tempo. Mit den Einheiten setzt man schon erhebliche Trainingsreize.

  15. #113
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von Lareia Beitrag anzeigen
    Catch, was bedeutet POL?
    🤔

    https://www.runnersworld.de/lauftrai...ining-bringen/
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  16. #114
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Und Du bist auch ein Paradebeispiel dafür.
    Wofür?

  17. #115
    Kondition statt Karbon Avatar von HendrikO
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    @Lareia

    Ich wollte mit meinem Beitrag auch nur sagen, Galloway ist nicht nur Laufe mit Gehpausen. Ein ganz wichtiger Bestandteil der Methode ist der Magic Mile Testlauf, den man regelmäßig zur Standortbestimmung laufen sollte. Gleichzeitig setzt man damit natürlich auch einen Trainingsreiz. Nach den ersten 4-5 Testläufen sollte man, laut Galloway, auch in der Lage sein den All-Out zu laufen, also am persönlichen Limit. Auch die 400m Intervalle sind ein wichtiger Bestandteil als auch Läufe im WK Tempo. Mit den Einheiten setzt man schon erhebliche Trainingsreize.
    So sieht es aus, die schnelleren Pläne haben es ganz schön in sich.

    Was die Meile angeht: Galloway legt ja großen Wert darauf, auf Endspurts, Junk Miles und alles, was sonst noch so Verletzungen produzieren könnte, zu verzichten. Bei der Magic Mile soll man sich anscheinend auch von Woche zu Woche an sein Optimum rantasten (man ist ja eh nicht immer in bester Tagesform). Das verringert die Verletzungsgefahr bei einem all out und ist psychologisch natürlich schön, wenn man sich von mal zu mal verbessern kann.
    Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen. (Erwin Kostedde)

  18. #116
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Ohne Galloway finishen Anfänger einen Marathon schneller, mit Galloway ausgeruhter.

    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25467199/
    Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen

    Gruss Tommi

  19. #117
    Avatar von Catch-22
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    Zitat Zitat von HendrikO Beitrag anzeigen
    So sieht es aus, die schnelleren Pläne haben es ganz schön in sich.
    Da lässt er im WK aber auch nicht mehr gehen. Gehpausen gibt es nur bis 7:00/meile bzw 4:22/km

  20. #118
    Kondition statt Karbon Avatar von HendrikO
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Da lässt er im WK aber auch nicht mehr gehen. Gehpausen gibt es nur bis 7:00/meile bzw 4:22/km
    Da lag ich mit meiner Schätzung weiter oben (das funktioniert vielleicht bis 4:15er Pace) ja ziemlich gut.
    Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen. (Erwin Kostedde)

  21. #119
    Avatar von Catch-22
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    Ja, aber
    Zitat Zitat von Albatros Beitrag anzeigen
    Hier reden wir z.B. von einem sub3 Marathon - ich bezweifle, dass dieses Ziel mit Gehpausen einfacher zu erreichen ist als mit kontinuierlichem Laufen...
    ist auch sehr nah dran. Galloway hat in seinem Boston Buch nur Pläne bis 3:05h. Schnelleren empfiehlt er, bei ihrem Training wie gehabt zu bleiben.

    Überdistanz lässt er übrigens auch laufen: 29 Meilen ist der längste laLa.

  22. #120
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von Albatros Beitrag anzeigen
    Hier reden wir z.B. von einem sub3 Marathon - ich bezweifle, dass dieses Ziel mit Gehpausen einfacher zu erreichen ist als mit kontinuierlichem Laufen...
    Ohne in dieser Streitfrage jetzt Partei ergreifen zu wollen - ich habe eine sehr alte Auflage (1984) von "Galloway's Book on Running" und da empfiehlt er "walking breaks" bis zu einer Marathon-Zielzeit von 3:20h. Erst darunter solle man versuchen, die Gehpausen wegzulassen. Irgendwo im Netz habe ich sogar gelesen (über Galloway), dass diese Grenze bei 3:00h liege. Ich finde die Quelle jedoch nicht mehr auf die Schnelle.

    Ich wollte, ich könnte einen M in 3:00 oder auch nur in 3:20 laufen. Dann wär's mir egal, ob mit oder ohne Pausen, ob im Bibo-Kostüm oder mit Duschhaube auf dem Kopf.

  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    Bald-Elfe (20.07.2021)

  24. #121
    Dilettantin Avatar von rationalite
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Lareia Beitrag anzeigen
    Catch, was bedeutet POL?
    https://www.runnersworld.de/lauftrai...ining-bringen/

    Also ist POL dasselbe wie 80/20?!?

  25. #122
    Kondition statt Karbon Avatar von HendrikO
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Ohne in dieser Streitfrage jetzt Partei ergreifen zu wollen - ich habe eine sehr alte Auflage (1984) von "Galloway's Book on Running" und da empfiehlt er "walking breaks" bis zu einer Marathon-Zielzeit von 3:20h. Erst darunter solle man versuchen, die Gehpausen wegzulassen. Irgendwo im Netz habe ich sogar gelesen (über Galloway), dass diese Grenze bei 3:00h liege.
    Aus einem Interview, das ich mal gehört habe:

    Zu den häufigsten Fragen gehört wohl, wie schnell man bei den Gehpausen gehen soll und wie schnell demzufolge laufen, um eine bestimmte Pace zu erreichen. Er sagt dann, er mache dazu keinen Angaben. Der eine geht sehr flott und läuft eher langsam, verliert also kaum Zeit, jemand anders ist vielleicht unter 5er Pace unterwegs, geht aber sehr gemütlich. Er will und kann deshalb zu der Frage keine Angabe machen.

    Die Frage nach der Grenze ist also eine rein akademische. Je langsamer man ist, umso eher hat man Erfolg damit, aber irgendwann stößt man halt an die Grenzen. Der eine bei 4:15er Pace, der andere schon bei einer 5er Pace. Aber das wird dann schon jeder merken und die entsprechenden Schlüsse ziehen.
    Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen. (Erwin Kostedde)

  26. #123
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat:
    "Polarisiertes Trainingsmodell: 80% niedrige Intensität; 0% mittlere Intensität; 20% hohe Intensität."

    In der Woche locker im steady state laufen und am Wochenende einen Wettkampf?
    Lustig, da macht man seit Jahren POL und merkt es garnicht.

    Vertrauen sie mir. Ich weiß, was ich tue.

  27. #124
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Überdistanz lässt er übrigens auch laufen: 29 Meilen ist der längste laLa.
    Halte ich persönlich im Marathon-Training für falsch. Ich finde, geplante Laufzeit gleich maximale Zeit für den langen Lauf.
    Wenn man im Marathon eine Zeit von 3 Stunden anstrebt, sollte der längste (langsame) Lauf nicht länger als drei Stunden dauern.

    Vertrauen sie mir. Ich weiß, was ich tue.

  28. #125
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    In seinem Buch "Laufen Trainingsbuch 5 und 10km" schreibt Galloway u.a.:

    Gehpausen

    - Schieben die Ermüdungsschwelle hinaus
    - beseitigen Ermüdung
    - bewirken, dass die Gesamtdistanz in leichter zu bewältigende Einheiten unterteilt wird.
    - beschleunigen die Erholung
    - reduzieren das Verletzungsrisiko
    - haben den gleichen Ausdauer- Effekt wie ununterbrochene Läufe, allerdings ohne Beschwerden.
    Mache meinen langen Lauf immer so:
    1 Stunde laufen / 5 Minuten gehen / 1 Stunde laufen / 5 Minuten gehen / 1 Stunde laufen. Macht drei Stunden Laufzeit, ohne das man allzu müde wird.
    In den Gehpausen kann man trinken, ein trockenes T-Shirt anziehen, Beine ausschütteln, mal für kleine Läufer gehen, etc.

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