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    Standard Hüft/Adduktoren-Verletzung seit 6 Monaten - Kann Zyste dafür verantwortlich sein?

    Hallo zusammen,


    kämpfe seit einem halben Jahr mit einer merkwürdigen Verletzung. Bin recht ratlos, und mich würde mal interessieren, ob andere da Ideen haben oder ähnliche Erfahrungen gemacht haben.


    Bin männlich, 41, und bin seit ca 10 Jahren regelmäßiger Läufer. Ein typischer Lauf ist so 8-15km.


    Zu Verlauf und Symptomen
    Im Januar hatte ich zum Ende eines Laufes leichte Schmerzen in den linken Adduktoren verspürt - fühlte sich wie eine normale Zerrung an. Dachte, ich lasse es paar Tage heilen und gut ist. Aber das war tatsächlich das allerletzte Mal, dass ich überhaupt Sport machen konnte.


    Habe vor allem Schmerzen wenn ich mein Beim leicht anhebe und beim Treppensteigen. Beim Sitzen tut es leicht weh. Hauptstelle der leichten Schmerzen ist der Ansatz der Adduktoren. Und ich bin über Monate in dem gleichen Rhythmus gewesen: Es wird leicht etwas besser, und dann hatte ich irgendeine harmlose Aktivität, die die Verletzung wieder hat aufflammen lassen. Es hat dann paar Tage mehr weh getan und war nach 2 Wochen wieder auf dem Stand wie vorher. Eine solche Aktivität war zum Beispiel, dass ich einfach paar Minuten zu lange spazieren gegangen bin, oder einmal war ich ganz kurz etwas schneller gegangen. Es fühlt sich danach immer entzündet an und schmerzt vor allem nachts und am Morgen. Einen schwereren Rückschlag hatte ich nach Dehnübungen, die ich im Rahmen der Physio gemacht hatte. Danach hatte ich wahnsinnige Schmerzen am nächsten Tag.



    Mittlerweile bin ich seit 5 Wochen ohne solchen Rückschlag, weil ich meine Grenzen mittlerweile ganz gut kenne. An Laufen und Sport ist nicht zu denken. Kann problemlos und schmerzfrei gehen, aber nur weil ich immer sehr langsam gehe.


    Zu den Diagnosen und Behandlung
    - Hatte im März eine MRT-Untersuchung der Hüfte, und da wurde nichts besonderes festgestellt.
    - Der Verdacht des Orthopäden war, dass es eine leichte Verletzung der Sehnen sei.
    - Bin ab März in Physio gewesen, hatte die Übungen auch regelmäßig gemacht. Aber hatte vor einem Monat auch alles erstmal eingestellt, weil ich unzufrieden damit war, dass ich nicht wirklich weiß, was ich habe - und ob dafür die Übungen nicht möglicherweise kontraproduktiv sein könnten.
    - Hatte auch Schockwellenbehandlung bekommen: 5 Sitzungen, die letzte ist auch schon 6 Wochen her.
    - Und diese Woche habe ich eine zweite MRT machen lassen: Die hatte nochmal bestätigt, dass grundsätzlich nichts außergewöhnliches zu sehen ist. Jedoch wurde wohl eine leichte Zyste im Gelenk festgestellt: “mild subchondral cystic changes over the posterior superior acetabulum”. Diesen leichten Fleck kann ich als Laie auch sehen auf den Bildern und konnte den gleichen auch auf der ersten MRT vom März erkennen (wo es nicht angemerkt worden ist).


    Jetzt meine Fragen in die Runde
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder eine Idee, was das sein könnte? Und vor allem interessiert mich eure Einschätzung, ob diese festgestellte leichte Zyste für meine Symptome verantwortlich sein könnte? Das ist eine Sache, die ich überhaupt nicht einschätzen kann - ob das die Ursache des ganzen Problems sein könnte oder ext nur zufällig mal entdeckt wurde und überhaupt nichts mit den Symptomen zu tun hat.


    Bin dankbar für jeden Gedanken.


  2. #2
    Alles im Blick. Avatar von bones
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  3. #3

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    Standard

    Danke. Hatte ich auch schon in Betracht gezogen, einige Symptome sprechen dafür.

    Jedoch habe ich keinerlei Probleme im Bauchbereich. Und zwei verschiedene MRTs mit 3+ Monaten Abstand hatten beide nichts dazu feststellen können. Denkst du das ist trotzdem eine gute Möglichkeit?

  4. #4
    Avatar von Bewapo
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    Hol dir doch eine 2. Meinung ein, am besten von einem Arzt der sich auch mit Sportlern auskennt…

  5. #5
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Mir ist nur bekannt, dass eine Schambeinentzündung schmerzhaft, sehr langwierig und in dem von Dir angegebenen Bereich ist. Ob Dein Arzt die Möglichkeit berücksichtigt hat und mit welchen Untersuchungen die Diagnose erfolgt, keine Ahnung.

    https://www.zeitschrift-sportmedizin...-und-therapie/
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  6. #6

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    Zitat Zitat von Bewapo Beitrag anzeigen
    Hol dir doch eine 2. Meinung ein, am besten von einem Arzt der sich auch mit Sportlern auskennt…

    Werde auf jeden Fall sobald wie möglich eine weitere Einschätzung von einem Experten einholen - bin am recherchieren nach einem Arzt in der Nähe, der dafür infrage kommt.


    Ich hatte halt einfach gehofft, hier die eine oder andere Meinung von Gleichgesinnten (die auch mit Sportverletzungen schon zu kämpfen hatten) zu hören.


    Eine Frage, die mich halt besonders beschäftigt ist: Wie relevant ist diese neue Erkenntnis, dass es eine leichte Zyste im Gelenk gibt? Ob das nur eine harmlose Anomalie ist, die zufällig festgestellt wurde, aber mit dem Problem nichts zu tun hat - oder ob es möglicherweise sogar die Ursache meiner Verletzung ist.


    Klar, werde versuchen, vom Facharzt da eine Diagnose zu bekommen. Aber bin trotzdem interessiert, was andere von diesem Befund halten. Ob es vielleicht bei anderen auch mal das Problem war? Oder ob sie so etwas noch nie gehört hatten.


    Viele Grüße

  7. #7

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    Standard

    Hallo Chris,
    deine Story spricht mir ziemlich aus der Seele (aehnliche Symptome, wann die Schmerzen auftreten, MRTs, Behandlung etc.). Ich laufe seit ca. 15 Jahren zw. 30 und 50 km pro Woche und habe seit 1,5 Jahren mit aehnlichem zu kaempfen - mal mehr, mal weniger und viele unterschiedliche Diagnosen. Eine davon war, nach unauffaelligen MRT's, ein leichtes Hueft-Impingement auf einem Roentgenbild. D.h. in kurz eine Verknoecherung in der Hueftgelenkspfanne und/oder Oberschenkelknochen, die aneinander reiben. Bis heute bin ich noch nicht so richtig ueberzeugt, dass das die Erklaerung fuer alles ist, aber es hat mir den Denkanstoss gegeben, dass die Beschwerden vielleicht von einer Schiefstellung im Becken kommen koennten, wodurch eben der Oberschenkelknochen nicht 100% korrekt in der Pfanne sitzt. Was mir gerade gut hilft, wenn auch sehr langsam, ist ein Chiropraktiker, der 1-2x pro Woche die Wirbelsaeule justiert und vor allem das Iliosakralgelenk als meine Baustelle ansieht, was das Becken schief stehen laesst. Wenn ich dann in dieser schiefen Haltung laufe oder anderweitig belaste verursacht das Schmerzen, was fuer mich logisch klingt. Dafuer spricht jedenfalls, dass ich direkt nach der Justierung problemlos wieder schmerzfrei (nach monatelanger Pause mittlerweile 8 km) laufen kann. Ueber die Tage und weitere Belastungen bewegt sich die Wirbelsaeule dann wieder in den ,,alten" falschen Zustand und muss wieder nachjustiert werden. Daher auf jeden Fall ein laengeres Projekt bis wieder alles ,,rund laeuft". Dieser Ansatz ist fuer mich gerade ganz spannend, weil demnach die Schmerzen in der Huefte nur eine Konsequenz aus einem anderen Problem sind. Vielleicht ist das ja auch ein Ansatz fuer dich. Ich hoffe, es hilft dir und wenn du noch irgendwelche anderen spannenden Erkenntnisse hast, freue ich mich auch ueber Infos darueber

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