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  1. #51

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    Wie man so einen Schwachsinn mit so einer Selbstsicherheit verbreiten kann.

    Auf meine Frage, woher deine Aussage "man soll jeden Lauf so schnell laufen wie man kann" kommt, hast du also keinen weiteren Beleg.

  2. #52

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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Wie willst Du das vergleichen? Ich hatte ein stark vergrößertes Herz ohne lange, langweilige Dauerläufe.
    Ich sage ja auch nicht, dass es ohne die langsamen Dauerläufe nicht geht.
    Will hier keiner lesen was ich schreibe?

    Ich sage nur, dass Training auch (und bei manchen sogar besser) funktioniert, wenn man die Dauerläufe bewusst locker macht.

    Das viele Wege zum Ziel führen und je nach Individuum unterschiedliche Wege die besseren bestreite ich nicht! Aber hier so Halbwahrheiten zu verbreiten, jeden Lauf so schnell wie möglich zu absolvieren, sollte man doch widersprechen.

    Wie läuft da eigentlich die Messung, was so schnell wie möglich ist? Ich ziehe das Training so lange an, bis ich verletzt bin? Oder reicht es schon, wenn man dann bei seinen Intervalleinheiten die Tempovorgaben nicht mehr schafft?

  3. #53
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Ich glaube Blende8 drückt sich nur etwas ungeschickt aus.

    Ich vermute hier folgende zwei Unklarheiten, die eigentlich so gar keine sind.

    Punkt 1)
    Steffny gibt seine Paces fix in den Plänen an. Und das macht es diffizil, weil es so dogmatisch aussieht.

    Daniels hingegen ist schlauer. Da ist ein Wochenplan erst mal ungefähr sowas

    L
    LL
    Q
    L
    Q
    L
    LL

    Und die Zeiten dazu kannst du dir via vDot-Tabelle dann herleiten, wobei du einen Pace-Bereich bekommst den du nehmen kannst wie du willst. Das macht die Sache etwas freier.

    Von daher, ich denke auch bei Steffny kann man in Maßen variieren, denn er gibt in seinen Büchern ja auch HF% Bereiche aus. Die kann man sich natürlich auch auf die Pläne ummünzen und schon hat man eine gewissen Pacerange zur Verfügung.

    Punkt 2)
    Wohlfühltempi.

    Es gibt Paces die laufen sich "besser" als andere. Das hat weniger etwas mit dem absoluten Tempo zu tun, als eher (das ist jetzt allerdings eine Vermutung meinerseits) mit der "Übersetzung" Ich laufe entspannt eine 180er Schrittfrequenz. Diese gepaart mit einer gewissen Schrittlänge ergibt eine bestimmte Pace die ich gerne laufe. Variiert man nun die Pace um +-10 Sek, dann muss man entweder mehr Schritte machen oder den Schritt verlängern bzw. verkürzen. Und ich denke, da gibt es einfach Übersetzungen die liegen einem und es gibt welche, die tun dies nicht.

    Ein weiterer Faktor, wenn man zu zweit läuft, dann läuft es sich einfacher, wenn man den gleichen Schritt hat, das ist einfach harmonischer und gemütlicher, als wenn einer einen super langen Schritt hat und der andere mit der Ultrafrequenz nebenher tippelt. Das ist einfach unrund. Von daher kann man da durchaus variieren, damit es für einen passt.
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  4. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    chriwalt (13.10.2021), Dicker Schleicher (13.10.2021)

  5. #54
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen

    Punkt 1)
    Steffny gibt seine Paces fix in den Plänen an. Und das macht es diffizil, weil es so dogmatisch aussieht.


    Von daher, ich denke auch bei Steffny kann man in Maßen variieren, denn er gibt in seinen Büchern ja auch HF% Bereiche aus. Die kann man sich natürlich auch auf die Pläne ummünzen und schon hat man eine gewissen Pacerange zur Verfügung.

    +1

    Der Herr Steffny gibt zwar in seinen Plänen eine Pace vor, schreibt aber im gleichen Buch auch, er hofft, dass der Leser zu den gehört, die bereits nach Hf. trainieren und verweist auf seine Tabellen zu den Hf.- Bereichen.

    Von daher zeigt sich immer wieder, wer das dicke Buch von Steffny wirklich gelesen hat und wer bloß auf bestimmte Abschnitte im Buch gesprungen ist...

    Auch der Sinn oder Unsinn von langsamen, Langen Läufen wird dort sehr ausführlich erklärt.

    Ob man die Theorie dahinter so übernehmen will, bleibt jedem selbst überlassen.


    Letztlich ist es eine Glaubenssache, genauso wie es Anhänger der " Nasenatmung" und der "Mundatmung" gibt,
    oder Anhänger der Nüchternläufe...

    Letztlich hat der für sich Recht, der seine Ziele erreicht

  6. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von klnonni:

    76er (14.10.2021), Dicker Schleicher (13.10.2021)

  7. #55
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Letztlich ist es eine Glaubenssache
    Da spielst du aber gerade ganz schön mit dem Feuer.

    Dieses Forum ist weder ein angemessener noch der richtige Ort für religiöse Themen. Diese Themen sind daher absolut nicht erwünscht.
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  8. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    klnonni (13.10.2021)

  9. #56

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    Grundsätzlich versuche ich schon nach HF Zonen zu trainieren. Und suche mir dabei mittels Vdot Rechner die ungefähre Pace heraus.

    Mit dieser erstelle ich mir dann die Trainings im Garmin Connect und lade sie auf die Uhr.
    Das waren gestern z.b 10x400m Intervall mit 4:05min/km. Diese sollten in etwa im 5k Renntempo sein bei rund 93% Hfmax. Gestern war ein ganz guter Tag und ich habe die Intervalle mit 3:55min/km gemacht. Möglicherweise ist es nächste Woche wieder warm und dann sind vielleicht nur 4:10 drin.

    Ich finde generell die Uhrzeit, Temperatur und Tagesverfassung hat einen gewaltigen Einfluss auf die Trainingsleistung.
    Speziell merke ich das am Morgen. Wenn ich nach der Arbeit einen Ruhigen Dauerlauf mit 75% Hfmax mit 5:20min/km laufe sind das morgens mit Glück 6:00min/km.

    In dieser Hinsicht halte ich mich dann doch eher an den Puls als stupide die geforderte Pace abzuspulen. Es geht ja meiner Meinung darum den „Motor“ mit einer gewissen Leistung laufen zu lassen unabhängig von äußeren Einflüssen.

    Ich wüsste halt momentan nicht wirklich wo ich einen Zusätzlichen Trainingstag einbauen sollte, da ich die Regeneration nach Intervall, Tempo und Langem Lauf schon ganz sinnvoll finde.

    Momentan sieht mein Plan so aus:

    Mo: Ruhetag
    Di: Intervall 12km
    Mi: Ruhetag
    Do: Tempolauf 13km
    Fr: Ruhetag
    Sa: Ruhiger DL 13km
    So: langer DL 22km

    Macht 60Wkm kann natürlich je nach Intervalllänge etwas variieren. Aber eben gerade nach Intervall und Tempolauf finde ich die Ruhetage gut und nach dem Langen Lauf auch, dass sich vor allem der Bewegungsapparat erholen kann.

  10. #57
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    Zitat Zitat von Endevour Beitrag anzeigen
    Momentan sieht mein Plan so aus:
    [...]
    Macht 60Wkm kann natürlich je nach Intervalllänge etwas variieren.
    Ich denke grundsätzlich lässt sich mit 4 Einheiten und 60WKm schon was bewegen. Du musst Dir halt Gedanken darüber machen, wie Du die Einheiten über einen längeren Zeitraum möglichst sinnvoll aufteilst und das Training generell aufbaust um Dein Ziel...
    Zitat Zitat von Endevour Beitrag anzeigen
    Mein Primäres Ziel ist in den nächsten 1-2 Jahren zu schauen wie weit ich die 10km Zeit drücken kann.
    ...zu erreichen.
    Sicher hast Du ja nicht vor diese eine Trainingswoche immer und immer wieder mehr oder weniger gleich abzuspulen...
    Stichwort "Periodisierung"...

    Möglicherweise verträgt Dein Bewegungsapparat nach einer Grundlagenphase das Training auch besser und Du kannst anstelle eines Ruhetages...
    Zitat Zitat von Endevour Beitrag anzeigen
    Aber eben gerade nach Intervall und Tempolauf finde ich die Ruhetage gut und nach dem Langen Lauf auch, dass sich vor allem der Bewegungsapparat erholen kann.
    ... eine fünfte Einheit einbauen. Das würde sicher nochmal einen Schub geben...

  11. #58

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    Zitat Zitat von Endevour Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich versuche ich schon nach HF Zonen zu trainieren. Und suche mir dabei mittels Vdot Rechner die ungefähre Pace heraus.

    Mit dieser erstelle ich mir dann die Trainings im Garmin Connect und lade sie auf die Uhr.
    Das waren gestern z.b 10x400m Intervall mit 4:05min/km. Diese sollten in etwa im 5k Renntempo sein bei rund 93% Hfmax. Gestern war ein ganz guter Tag und ich habe die Intervalle mit 3:55min/km gemacht. Möglicherweise ist es nächste Woche wieder warm und dann sind vielleicht nur 4:10 drin.

    Ich finde generell die Uhrzeit, Temperatur und Tagesverfassung hat einen gewaltigen Einfluss auf die Trainingsleistung.
    Speziell merke ich das am Morgen. Wenn ich nach der Arbeit einen Ruhigen Dauerlauf mit 75% Hfmax mit 5:20min/km laufe sind das morgens mit Glück 6:00min/km.

    In dieser Hinsicht halte ich mich dann doch eher an den Puls als stupide die geforderte Pace abzuspulen. Es geht ja meiner Meinung darum den „Motor“ mit einer gewissen Leistung laufen zu lassen unabhängig von äußeren Einflüssen.

    Ich wüsste halt momentan nicht wirklich wo ich einen Zusätzlichen Trainingstag einbauen sollte, da ich die Regeneration nach Intervall, Tempo und Langem Lauf schon ganz sinnvoll finde.

    Momentan sieht mein Plan so aus:

    Mo: Ruhetag
    Di: Intervall 12km
    Mi: Ruhetag
    Do: Tempolauf 13km
    Fr: Ruhetag
    Sa: Ruhiger DL 13km
    So: langer DL 22km

    Macht 60Wkm kann natürlich je nach Intervalllänge etwas variieren. Aber eben gerade nach Intervall und Tempolauf finde ich die Ruhetage gut und nach dem Langen Lauf auch, dass sich vor allem der Bewegungsapparat erholen kann.
    Grundsätzlich ist das ein "grundsolider" Standardplan ohne irgendwelche spezifischen Extravaganzen. Sowas bringt viele Läufer*innen meistens recht weit (Achtung: Nicht "ALLE Läufer*innen IMMER am WEITESTEN).


    Die Pace-Unterschiede die du das hast erscheinen mir allerdings schon sehr extrem. Ich bin auch ein absoluter Morgenmuffel, aber das sind dann ggf. 10 bis 15sek/km und dazu zu einem Teil eine mentale Sache weil ich am morgen noch so "verschlafen" bin. 40sek/km klingt schon etwas seltsam.

    Auch bei den Intervallen finde ich persönlich 15sek/km viel zu viel. Bist du für die 400er auf der Bahn? Eine gewisse Schwankung kann es schon nach Tagesverfassung geben. Wenn du aber 15sek/km langsamer bist, dann ist (aus meiner Sicht) nicht der richtige Tage für so eine Einheit und ich würde das Unterfangen absagen. Gerade bei den 400er sollte die Temperatur kaum eine Rolle spielen. Das ist bei mir ein beliebter Trick bei Hitze aus wenigen langen mehr kürzere Intervalle zu machen und das funktioniert meistens ganz gut. Wichtig ist, dass man sich da nicht von der Herzfrequenz foppen lassen darf. Bei Hitze ist die einfach ein paar Schläge höher (wegen der Kühlleistung) und bei 400er ist es sowieso relativ sinnfrei auf die Hf zu schauen. Da sollte man wirklich nach Körpergefühl laufen.

  12. #59

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    Was mir aufgefallen ist liegt es hauptsächlich an der Temperatur. Wobei ich auch sagen muss ganz genau kann ich die Pace auch nicht vergleichen, da ich in den letzten Wochen einen ziemlichen Leistungsschub hatte.

    Ich dachte eigentlich das dies hauptsächlich von der Temperatur kommt da wir jetzt statt 25Grad nur rund 10Grad haben.

    Aber auch wenn ich auf den Garmin vo2max wert nicht viel gebe hat er sich trotzdem von 49 auf 54 in den letzten Wochen gesteigert. Auch bei Runalyze wird ein ähnlicher Trend angezeigt.

    Die 400er laufe ich auch ganz normal auf der Straße wie alle anderen Läufe auch. Wenn es dabei ein bisschen hügelig ist macht das natürlich auch gleich ein paar Sekunden aus. Generell laufe ich die 400er mehr nach Gefühl. Die Hf kann man bei so kurzen Intervallen vergessen und die Pace via GPS ist manchmal auch nicht brauchbar. Sobald es ein Bewaldetes Stück ist kann man die angezeigte Pace vergessen.

    Gerade anfangs als ich noch nicht das Gefühl für das Tempo hatte bin ich Intervalle oft 20-30 Sekunden zu schnell gelaufen weil die Uhr totalen nonsense angezeigt hat. Dafür musste ich zwischendrin abbrechen weil ich mich mit den ersten paar Wiederholungen abgeschossen hatte. Aber aus Fehlern lernt man und ich denke da bin ich auf einen guten Weg zur Zeit.

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