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  1. #1

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    Standard Trainingsplan Angaben - Tempo und Puls

    Hallo alle zusammen,

    ich wende mich mal an euch Erfahrene.
    Ich bin seit 3 Wochen wieder ins Laufen eingestiegen. Die 2 Jahre davor bin ich überwiegend nur Rad gefahren und bin ab und zu (1-mal die Woche) mal 5-10 km laufen gewesen, um etwas Abwechslung (auch für die Haltung) reinzubekommen. Jetzt hat es mich aber wieder gepackt und ich würde gerne nächstes Jahr nicht nur Marathons auf dem Bike fahren sondern auch mal einen Halbmarathon laufen. Gerne unter 1:40h, das wäre hammer aber ist kein muss.

    Ich habe mir also versucht einen sinnvollen Trainingslan aus vielen Vorlagen zu erstellen. Habe geschaut dass ich mit 4-5 Einheiten in der Woche in 15 Wochen meinem Ziel näher komme. Generell ist in jeder Woche eine Abwechslung aus kurzen, langen schnellen und kompensierenden Läufen drin und jede Woche ein Intervalltraining. Das ganze soll ja auch jeden HF-Bereich ansprechen. Die Angaben für Puls, Distanz und Tempo der Läufe habe ich den vorgegebenen Plänen entnommen und sinnvoll gesteigert bis ungefährt kurz vor meinem Ziel.

    Nur habe ich nun das Problem dass ich erst seit 3 Wochen wieder drin bin im Laufen und diese Woche mit dem Trainingsplan starten wollte/gestartet habe.
    Die Läufe starten in der ersten Woche laut Plan ziemlich entspannt mit Strecken bis maximal 12,8 km und werden beispielsweise im Pulsbereich von 145 -152 gelaufen. Nun ist mir aufgefallen dass ich zwar den Pulsbereich schön einhalte aber dann nicht das im Trainingsplan angegebene Tempo laufe.
    Ich war also auf den 12,8 km Longjog zwar die 90 min mit 152 unterwegs aber statt die 06:32 min/Km hatte ich 07:04 min/km.
    Also entweder laufe ich dann weniger Kilometer in der vorgegebenen Zeit oder ich laufe entsprechend länger damit ich auf die Kilometer komme.
    Bisher habe ich einfach die Kilometer voll gemacht und war dafür halt die paar Minuten länger unterwegs. Den HF-Bereich anzuheben ist natürlich keine Option.

    Nun meine Frage an euch wie würdet ihr hier vorgehen. Ist die Angabe aller drei Maßeinheiten (Distanz, Tempo und Herzfrequenz) überhaupt sinnvoll?
    Muss ich bevor ich in den Trainingsplan einsteige noch mehrere Wochen Training einplanen, bis meine Herzfrequenz annähernd zum Tempo passt?

    Vielen Dank schon mal an euch alle!

    Beste Grüße Chris

  2. #2
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Bike2Run Beitrag anzeigen
    Den HF-Bereich anzuheben ist natürlich keine Option.
    Das ist genau die Option. Nicht dass Du in anderen Zonen laufen sollst, sondern weil Dein Puls nicht zu der Standardformel passt.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  3. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    bones (21.10.2021)

  4. #3
    Avatar von Mapuche
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    Prinzipiell gibt es mehrere Fehlerquellen:
    - die von dir vorgegebenen HF-Bereiche passen nicht (woher kommen die 145-152).
    - der Leistungsstand (pace zu HF) passt bei dir noch nicht bzw. passt nicht zu dem von dir ausgewählten Plan.
    - mal von allgemeinen Messfehlern abgesehen, schwankt pace (je nach Strecke) und HF (je nach Tag/körperlicher Verfassung) ohnehin mal ganz gerne.

    Optimaler wäre wohl nach dem Sinn der Einheit zu trainieren. Handelt es sich um einen lockeren DL, sollte dieser auch locker (im Sinne von: man könnte sich noch halbwegs beim Laufen unterhalten) sein. Suche mal nach dem Stichwort "Schnaufometer" hier im Forum. Hier gilt es also hauptsälich ein Körpergefühl zu entwickeln und das Training danach zu steuern (HF und pace kann man ja weiter beobachten, um den Körper und die eigene Leistungsfähigkeit besser kennen zu lernen).
    Wenn es umgekehrt um Intervalle oder Tempoeinheiten im Training geht, wäre mein Blick eher auf der pace bzw. dem Ziel alle Intervalle im einheitlichen Tempo zu laufen.

  5. #4
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Um ein Rennen unter 1:40 zu beenden benötigt es eine Pace von 4:44. Das ist die einzig relevante Marke. Welchen Puls du dabei hattest ist völlig irrelevant.

    Es gibt also zwei Möglichkeiten. Du schneckst weiter mit einer Pace 7+ durch den Wald oder du läufst so gut wie du wirklich kannst, indem du den Puls als Parameter großzügig vergisst.

    Dazu empfehle ich einen Test per Schnauf-O-Meter (zu suchen in diesem Forum) zu machen um deine Paceranges festzulegen.
    Über mich
    wo ich herkomme Am Anfang war da der Bauchspeck und wo ich zuletzt gelaufen bin Joels Daily Challenge - Streakrunning

  6. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    bones (21.10.2021), Rolli (21.10.2021)

  7. #5

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    Aber wenn ich den HF-Bereich anpasse dann laufe ich ja nicht mehr in dem Bereich den ich trainieren will. Wenn ich es richtig verstehe soll ich also das Tempo ignorieren und meine HF-Bereiche nach Zeit oder Strecke trainieren...mit der Geschwindigkeit die halt damit derzeit möglich ist und mich dann steigern oder?

    Die HF-Bereiche stehen halt so im Plan und referenzieren sich beispielsweise bei 145-152 auf die 75% von meinem HF-max. +/- 3 Schläge.
    Ich habe auch schon den einen kurzen Lauf aus dem Plan von 10 km mit Tempo 5:00 min/km gemacht und habe einfach mal nicht auf die HF geschaut...der lag dann nach dem Lauf bei Ø169 (85% HFmax)...hat sich aber sehr gut angefühlt und ich war nicht besonders erschöpft.

    Das mit dem Schnaufometer ist mir bekannt.


    • Langsamer Dauerlauf: Puls etwa 70 - 75 Prozent der max. Herzfrequenz

    Du kannst Dich in ganzen Sätzen beim Laufen unterhalten ohne in Luftnöte zu kommen.



    • Ruhiger Dauerlauf: Puls etwa 75 - 80 Prozent der maximalen Herzfrequenz

    Du bekommst einen Satz heraus, dann ist aber auch gut.



    • Lockerer Dauerlauf: Puls etwa 80 - 85 Prozent der maximalen Herzfrequenz

    Für einzelne Worte oder Sätze mit Atempausen langt es noch.



    • Zügiger Dauerlauf: Puls etwa 85 - 88 Prozent der maximalen Herzfrequenz

    Reden? Viel zu anstrengend.


    Die Frage die sich mir jetzt stellt ist wie gestalte ich jetzt den Trainingsplan um?
    Soll ich die HF-Bereiche weiter nach Puls trainieren und das Tempo rauslöschen und mich nicht verwirren lassen oder soll ich den Läufen mehr Freiheit geben? Also einfach nur "langsamer Dauerlauf" reinschreiben und wenn es sich mit 169 Puls locker und langsam anfühlt ist es auch noch ok an dem Tag?
    Ich brauch doch irgendeine Angabe zur Orientierung

  8. #6

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    Standard

    Ich will halt auf keinen Fall zu schnell an die Sache rangehen und meinen Körper langsam darauf vorbereiten.

    Wenn ich meinen Puls ignoriere dann kann ich auch heute schon den Halbmarathon unter 2:00h laufen. Aber ich will das ja sauber machen und mich steigern und dann gesund auf unter 1:40h kommen durch Training. Meine Beine/Gelenke müssen sich ja auch erstmal wieder an die Zeiten beim Laufen gewöhnen.

  9. #7
    Avatar von Bantonio
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    Wie kommst du denn überhaupt auf die von dir angenommenen Pulsbereiche?

    Oder anders gefragt: Wie hast du denn die maximale Herzfrequenz festgestellt, von der ausgehend die Pulsbereiche ermittelt werden sollten?

  10. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Bantonio:

    Dicker Schleicher (22.10.2021)

  11. #8
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Wenn Du 1:40 Std. im HM erzielen willst, trainier nach Pace. Pläne gibt es genug. Im Ziel fragt Dich niemand, mit welcher HF Du Deine Zeit erreicht hast.
    "Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

  12. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von bones:

    Bike2Run (21.10.2021), Dicker Schleicher (22.10.2021), JoelH (21.10.2021), klnonni (21.10.2021)

  13. #9
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Bike2Run Beitrag anzeigen
    Wenn ich meinen Puls ignoriere dann kann ich auch heute schon den Halbmarathon unter 2:00h laufen. Aber ich will das ja sauber machen und mich steigern und dann gesund auf unter 1:40h kommen durch Training.
    Eines kann ich Dir sicher versprechen: Du wirst mit dem Puls, mit dem Du heute durch die Gegend schlurfst später keine 1:40 laufen können.
    Und Dein Laufstil bei >7:00 hat überhaupt nichts mit dem gemein, mit dem Du bei 4:44 unterwegs sein musst...

    Pfeif auf die Pulsmessung und laufe so, wie Du Dich wohlfühlst - also z.B. nach Schnauf-O-Meter.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)


  14. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    bones (21.10.2021), JoelH (21.10.2021), klnonni (21.10.2021)

  15. #10
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Beim Biken würde er zur Seite umkippen, wenn man die Anstrengung und das Tempo überträgt.
    "Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

  16. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von bones:

    JoelH (21.10.2021), klnonni (21.10.2021), Rolli (21.10.2021), ruca (21.10.2021)

  17. #11
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Beim Biken würde er zur Seite umkippen, wenn man die Anstrengung und das Tempo überträgt.
    Downhiller
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  18. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    bones (21.10.2021)

  19. #12
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Oder auch wie ein E-Biker, der bis Tempo 25 allen ganz locker wegzieht aber ohne Motorunterstützung nix mehr macht (er will sich ja nicht überlasten)... Aber bloß jeden KM auf Strava teilen und sich dafür bewundern lassen.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
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  20. #13
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Vielleicht ist er auch ein herzkranker Frührentner. Dann muß er natürlich auf den Puls achten und darf sich nicht überlasten. Aber nix genaues weiß man nicht.
    "Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

  21. #14

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    Ok ok ich glaube ich hab jetzt verstanden was ihr meint

    Ich soll also weiterhin 4-5 Mal die Woche laufen und schön variieren zwischen schnell/kurz und langsam/lang und intervall und Regeneration und co. aber nicht auf den Puls schauen.
    Schnell und kurz strengt halt an und der Puls darf da auch gerne hoch. Und über die Zeit wo man trainiert stellt sich auch hier irgendwann eine Besserung ein und der Puls sinkt da man immer besser trainiert ist.
    Und zur eigenen Einschätzung wie anstrengend der Lauf gerade ist oder wie anstrengend er laut Plan sein sollte nutzt man vereinfacht das Schnaufometer?

    Heißt aber auch das ich die kurzen schnellen Läufe nicht wie im Trainingsplan am anfang mit 5:40 min/km laufen soll, sondern wenn es geht auch direkt schön schneller mit 4:50 min/Km laufen kann und dann noch steigern bzw. eine weile dieses Tempo laufen?

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Bike2Run:

    Rolli (21.10.2021)

  23. #15
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Bike2Run Beitrag anzeigen
    Und über die Zeit wo man trainiert stellt sich auch hier irgendwann eine Besserung ein und der Puls sinkt da man immer besser trainiert ist.
    Er sinkt nur, wenn Du bei Deiner Pace bleibst. Es spricht dann aber nichts dagegen, diese zu steigern.

    Und zur eigenen Einschätzung wie anstrengend der Lauf gerade ist oder wie anstrengend er laut Plan sein sollte nutzt man vereinfacht das Schnaufometer?
    Jupp.

    Heißt aber auch das ich die kurzen schnellen Läufe nicht wie im Trainingsplan am anfang mit 5:40 min/km laufen soll, sondern wenn es geht auch direkt schön schneller mit 4:50 min/Km laufen kann und dann noch steigern bzw. eine weile dieses Tempo laufen?
    Es heißt eher, dass Du im falschen Trainingsplan bist, wenn 5:40 "schnell" sein soll und Du das in 4:50 laufen könntest...

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  24. #16
    Avatar von spaceman_t
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    Mich irritieren eigentlich nur diese beiden Sätze:

    Ich war also auf den 12,8 km Longjog zwar die 90 min mit 152 unterwegs aber statt die 06:32 min/Km hatte ich 07:04 min/km
    Ich habe auch schon den einen kurzen Lauf aus dem Plan von 10 km mit Tempo 5:00 min/km gemacht und habe einfach mal nicht auf die HF geschaut...der lag dann nach dem Lauf bei Ø169 (85% HFmax)...hat sich aber sehr gut angefühlt und ich war nicht besonders erschöpft.
    Passt für mich irgendwie nicht so ganz zusammen, dass Du innerhalb von 15 bpm ne Pace-Differenz von 2min/km hast.
    Wobei natürlich weder Wetter, Höhenmeter usw. daraus nicht hervorgehen. Und Falls Du lange nicht gelaufen bist und der 12er am Anfang und der 10er 3 Wochen später war, dann passt es wieder.

    Vermutlich wäre sinnvoll, einfach mal nen 5er auf Anschlag zu laufen um zu schauen wo Du derzeit stehst. Dann kannst Du ja schauen, ob der TP für 1:40 auf den HM Sinn macht oder nicht.
    Ggf nach ein paar Wochen wiederholen und anpassen.
    Sklavisch an Pulsvorgaben halten bringt nix (wie von allen Vorrednern schon angemerkt), dafür sind auch die Einflussfaktoren (Wetter, HM , Tagesform usw) zu vielfältig.
    Trotzdem würde ich auch nicht stoisch nach der angesetzten Zielpace trainieren, wenn die Verfassung dazu gar nicht da ist. Dann könnte es durchaus sein, dass Du nicht bis zum Start kommst. Schnaufometer kann da helfen, ich würd trotzdem auch großzügig die Pulsbereiche (sofern HFmax halbwegs gesichert ist und die Einflussfaktoren berücksichtigt werden) im Auge behalten.

  25. #17
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    "Bevor Sie sich ins Abenteuer stürzen, sollten Sie zuerst herausfinden, ob ein Halbmarathon in 1:40 h – nach einem dreimonatigen Training – für Sie realistisch ist. Es gibt einfache Formeln, mit denen man das Leistungsvermögen berechnen kann. Nimmt man Sie die 5 km-Zeit und multipliziert man diese mit 4,667 oder die 10 km-Zeit mal 2,223. Eine 5 km-Zeit von 21:40 min ergibt eine Halbmarathon-Zeit von 1:41:30 h. Wenn man die 10 km in 45 min läuft, kann man mit einer Halbmarathon-Zeit von 1:40 h rechnen. Aber aufgepasst: Das ist nur eine Richtschnur. Das Leistungsvermögen hängt natürlich auch davon ab, wie lange man schon läuft und wie oft man schon Distanzen von 15 oder mehr km im Wettkampf erprobt hat."

    https://www.laufzeit.de/halbmarathon...r-unter-140-h/
    "Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

  26. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von bones:

    JoelH (21.10.2021), spaceman_t (21.10.2021)

  27. #18

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    Also die 10km mit 50 min waren jetzt nicht langsam für mich aber auch sicher kein Anschlag.
    Und meine 5km Zeit mit 23 min war auch nicht Anschlag.

    Andere zeiten habe ich leider nicht weil ich die Distanzen nie auf Anschalg gelaufen bin...
    Ich werde die Tage mal beide Distanzen auf Anschlag laufen und schauen wo ich stehe

    Woher die Pace-Differenz kommt weis ich leider auch nicht. Der "Longjog" von 12,8km aus dem trainingsplan war schon sehr langsam und mit 07:04 min/km wirklich entspannt. Ich hab mich selbst gewundert, dass ich hier so einen hohen Puls habe...hat mir aber der Brustgurt und die Uhr gesagt

    Nach dem Schnaufometer gefühlt an der unteren Grenze von einem langsamen Dauerlauf...

  28. #19
    Avatar von Bantonio
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    Wieso willst du mit 7:04/km laufen, wenn du, nicht auf Anschlag, 5km in 23 läufst, also 4:36/km

  29. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Bantonio:

    Bike2Run (21.10.2021)

  30. #20
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    "Bevor Sie sich ins Abenteuer stürzen, sollten Sie zuerst herausfinden, ob ein Halbmarathon in 1:40 h – nach einem dreimonatigen Training – für Sie realistisch ist. Es gibt einfache Formeln, mit denen man das Leistungsvermögen berechnen kann. Nimmt man Sie die 5 km-Zeit und multipliziert man diese mit 4,667 oder die 10 km-Zeit mal 2,223. Eine 5 km-Zeit von 21:40 min ergibt eine Halbmarathon-Zeit von 1:41:30 h. Wenn man die 10 km in 45 min läuft, kann man mit einer Halbmarathon-Zeit von 1:40 h rechnen. Aber aufgepasst: Das ist nur eine Richtschnur. Das Leistungsvermögen hängt natürlich auch davon ab, wie lange man schon läuft und wie oft man schon Distanzen von 15 oder mehr km im Wettkampf erprobt hat."

    https://www.laufzeit.de/halbmarathon...r-unter-140-h/
    Aua, aua, aua. Die Formel nach Manfred Steffny lautet: 10 km Zeit mal 4,666 ist gleich die mögliche Marathon Zeit.
    Wenn der oben genannte Autor daraus jetzt 5 km Zeit mal 4,667 ist gleich die Halbmarathon Zeit macht, ist das zwar kreativ, aber verstanden hat er die Formel überhaupt nicht.

    Vertrauen sie mir. Ich weiß, was ich tue.

  31. #21
    Avatar von Bewapo
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    Zitat Zitat von Santander Beitrag anzeigen
    Aua, aua, aua. Die Formel nach Manfred Steffny lautet: 10 km Zeit mal 4,666 ist gleich die mögliche Marathon Zeit.
    Wenn der oben genannte Autor daraus jetzt 5 km Zeit mal 4,667 ist gleich die Halbmarathon Zeit macht, ist das zwar kreativ, aber verstanden hat er die Formel überhaupt nicht.
    …vielleicht hast du auch nichts verstanden !? Google mal nach Pete Riegel - hilft in dieser Fragestellung ungemein! Gibt auch ein Artikel in Runnersworld dazu!

  32. #22
    Avatar von spaceman_t
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    Zitat Zitat von Bike2Run Beitrag anzeigen

    Woher die Pace-Differenz kommt weis ich leider auch nicht. Der "Longjog" von 12,8km aus dem trainingsplan war schon sehr langsam und mit 07:04 min/km wirklich entspannt. Ich hab mich selbst gewundert, dass ich hier so einen hohen Puls habe...hat mir aber der Brustgurt und die Uhr gesagt

    Nach dem Schnaufometer gefühlt an der unteren Grenze von einem langsamen Dauerlauf...
    Sowas tritt bei mir meist nach längeren Laufpausen bzw. längerer Zeit mit nur wenig Laufeinheiten (0-1/Woche) auf. Dürfte ja bei Dir der Falls ein. Daher die Frage, wie lange beide Läufe auseinander lagen. Da reichen schon 2 Wochen 3-4 mal Laufen um signifikant den Puls zu senken.
    Manchmal ist langsam laufen auch anstrengender als locker (aber dafür schneller).

  33. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von spaceman_t:

    Bike2Run (21.10.2021)

  34. #23
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    Zitat Zitat von Bike2Run Beitrag anzeigen
    Also die 10km mit 50 min waren jetzt nicht langsam für mich aber auch sicher kein Anschlag.
    Und meine 5km Zeit mit 23 min war auch nicht Anschlag.

    Andere zeiten habe ich leider nicht weil ich die Distanzen nie auf Anschalg gelaufen bin...
    Ich werde die Tage mal beide Distanzen auf Anschlag laufen und schauen wo ich stehe

    Woher die Pace-Differenz kommt weis ich leider auch nicht. Der "Longjog" von 12,8km aus dem trainingsplan war schon sehr langsam und mit 07:04 min/km wirklich entspannt. Ich hab mich selbst gewundert, dass ich hier so einen hohen Puls habe...hat mir aber der Brustgurt und die Uhr gesagt

    Nach dem Schnaufometer gefühlt an der unteren Grenze von einem langsamen Dauerlauf...
    Mache doch einfach einen 1.000 m maximal Test. Die zur Zeit mögliche Halbmarathon Zeit ist das 25,6 fache der ermittelten 1.000 m Zeit:
    3:30 min auf 1.000 m = 129 h bis 1:30 h auf HM
    3:45 min auf 1.000 m = 1:36 h auf HM
    4:00 min auf 1.000 m = 1:42 h bis 1:43 h auf HM

    Vertrauen sie mir. Ich weiß, was ich tue.

  35. #24
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von Bewapo Beitrag anzeigen
    …vielleicht hast du auch nichts verstanden !? Google mal nach Pete Riegel - hilft in dieser Fragestellung ungemein! Gibt auch ein Artikel in Runnersworld dazu!
    Google musst du schon selber bemühen.
    Aber noch mal:
    10.000 m im Verhältnis zu Marathon entspricht einen Faktor von 4,667. Für die 4,667 wurden viele Vergleichsdaten zusammengetragen und korreliert.
    Das kann man natürlich nicht beliebig auf jede andere Strecke runterbrechen. Das ist keine mathematische Formel, die man auf beiden Seiten kürzen kann.

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  36. #25
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    Zitat Zitat von Bewapo Beitrag anzeigen
    … Gibt auch ein Artikel in Runnersworld dazu!
    Jaja, die Artikel in der Runners. Meinst du diese Artikel, die immer so oder so ähnlich anfangen:

    - Eine im Journal of Aplied Physiology veröffentlichte Studie....
    - Laut einer Studie der University of Florida.......
    - Kanadische Forscher zeigten, dass Probanden nach einem Jahr..........
    - Wissenschaftler der A+M University ermittelten, dass.....
    - Forscher der University of Sydney wiesen darauf hin, dass........
    - Auf dem Weltkongrenz von Exercise is Medicine wurde eine Studie vorgestellt,..........
    - Eine im Scandinavian Journal of Medicine + Science in Sports erschienene Studie analysierte 96 untrainierte Männer.......
    - Australische Forscher konnten in einer Untersuchung mit 18 Freiwilligen ermitteln, dass.................


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