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  1. #51
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von heikchen007 Beitrag anzeigen
    Würde ich wirklich sehr gerne. Aber es überfordert mich technisch gerade, nur den Bildschirm als Screenshot zu speichern, wo die Ansicht drauf ist - und das dann auch verfügbar zu haben. Und bevor ich vor Frust in meine Tastatur beiße, den Bildschirm aus dem Fenster werfe und mich ärgere, wieder zu viel Zeit verdaddelt zu haben - lasse ich es!

    Man, bin ich eine technische Pfeife...
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  2. #52
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von Leissprecher Beitrag anzeigen

    Wieviele Kilometer möchtest du am Abend vor HEIDI auf dem Tacho haben?

    Gruss Stefan

    Hey Stefan, gute Frage. Nicht ganz einfach zu beantworten, weil ich das noch nicht exankt geplant habe. Ich überschlage mal...

    Ich denke, ich sollte so um die 3000 km landen bis zum 10.09. Wahrscheinlich eher ein paar weniger, aber in diese Richtung sollte es gehen - vorausgesetzt, der Körper spielt mit und es ist familiär so lebbar wie ich mir das jetzt vorstelle...

    Aber das sollte dann doch eine ganz gute Grundlage für so ein Läufchen sein...

    Liebe Grüße,
    nachtzeche
    Zuletzt überarbeitet von nachtzeche (23.02.2022 um 08:14 Uhr)
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  3. #53
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Heute merke ich zum ersten Mal so richtig, dass ich gut im Training bin - meine Beine sind ganz schön müde...

    Gestern habe ich Intervalle gemacht (6*1000m in 3:47 min/km), die erstaunlich gut und locker gingen, die ich aber schon den restlichen Tag in den Beinen gespürt habe.

    Heute morgen um 5:30 Uhr bin ich aufgestanden, in die Klamotten gehüpft und losgewetzt. 13 km, ohne auf die Uhr zu schauen, so wie die Beine wollten. Nach 1:09 h war ich wieder daheim, Puls im Durchschnitt unter 70% Hfmax, alles super, alles gut.

    Aber jetzt merke ich schon deutlich, dass die Beinchen müde sind. Jedes aufstehen vom Bürostuhl erinnert mich daran: du bist Ultraläufer...

    Das intensive Hügelfahrtspiel vom Dienstag tut da sich auch noch was zu. Und morgen folgen 35 k in hügeligem Gelände. Läuft bei mir!

    Ich hoffe so, dass ich mich heute Mittag mal 15 Minuten hinlegen kann...

    Liebe Grüße,
    nachtzeche
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  4. #54

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    Wow, du bist wirklich gut dabei, und 3:47 ist für einen Ultraman richtig schnell, Respekt......
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
    Laufberichte: www.corneliusrennt.de

  5. #55
    Früher gehorchte mir mein Körper, heute muss ich ihm gehorchen Avatar von schauläufer
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    Unfaßbar schnell. So wirst du nie ein richtiger Ultra Im Ernst. Ich an deiner Stelle würde etwas Tempo raus nehme und mich auf die Wochen-Km fokusieren. Aber du bist ja noch ein junger Hüpfer und kannst das ab.
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 00:40:05, 24 h:176,1 km, 12 h:102,729 km, 6 h:66,524 km, 200 km 27:33:00, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Mt. Everest TM 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,
    2022

    Juli
    16.07. 24 h Dettenhausen, 104,5 km
    30.07. E2h10k, Bambiniversion 5 Runden (50 km, 1550 hm) 07:36:00[/COLOR]
    August
    13.08. 100 Meilen Berlin
    September
    25.09. Einsteinmarathon Ulm
    Oktober
    08.10. Bilstein Marathon Jubiläumslauf 100 km
    2023
    Juni
    XX.XX. Maintal Ultra Trail, 64 km 1700 hm

  6. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von schauläufer:

    nachtzeche (27.02.2022)

  7. #56
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von schauläufer Beitrag anzeigen
    Unfaßbar schnell. So wirst du nie ein richtiger Ultra Im Ernst. Ich an deiner Stelle würde etwas Tempo raus nehme und mich auf die Wochen-Km fokusieren. Aber du bist ja noch ein junger Hüpfer und kannst das ab.
    Hihi! Die Geschwindigkeit tut mir gerade sehr gut und bewahrt mich davor, zu "schlappig" zu laufen. Aber ja, zu viel Tempo und zu hohes Tempo wäre kontraproduktiv.

    Ihr dürft aber auch nicht vergessen, ich bin noch nicht im der konkreten Vorbereitung für den HEIDI bin, sondern noch den Schritt davor. Ab Mai werde ich das Tempo zu gunsten der WoKM reduzieren.
    Im Moment bin ich mit ca. 90 km/ Woche genau da wo ich sein will. In den nächsten 4-7 Woxhen geht es auf 120 km hoch. Alles gut geplant und mit Augenmaß.

    Jetzt gleich darf ich eine 37 km Einwegstrecke laufen. Meine Frau hat win FamilienDate mit Freunden organisiert, wo ich hin laufen darf. Perfekt...!

  8. #57
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    So, ich bin da. War ein sehr schöner Lauf. Etwas langsamer als geplant, was aber gar nicht schlimm ist. Die Strecke war sejr schön, ca. 2/3 Naturwege mit viele Wurzeln, Steinen, Matsch, Pfützen und Schlamm, was man halt so braucht. Kostet Kraft und Zeit, bringt aber (meistens) viel Freude.

    Ach ja, etwas Abenteuer hatte ich auch: nach25 km wollte ich die A3 überqueren. Dummerweise war da keine Brücke mehr. Besser gesagt, da war schon wieder eine, die war aber noch nicht fertig.
    Die Suche auch einer anderen Möglichkeit auf die andere Seite zu kommen hat mich knapp 20 Minuten, einige Nerven gekostet. Letztendlich bin ich über einen Bauzaun geklettert und auf einem schmalen Brett durch einen geflutet Tunnel unter der Autobahn durch balanciert...

  9. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    schauläufer (26.02.2022)

  10. #58
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Eine Woche Urlaub mit der ganzen Familie im Erzgebirge liegt hinter mir. eine Woche in einer "Datsche" in der absoluten Einsamkeit. Keine orte in der Nähe, kein Mobilfunk-Empfang, kein Internet. Ofenheizung und viel Kälte, Eis und sogar Schnee. Schön war es!

    Gelaufen bin ich natürlich auch, und da ich meine Wochenberichte nicht schreiben konnte, liefere ich jetzt die beiden letzten Belastungswochen auf einmal nach:

    Wochenrückblick KW 8 (Belastungswoche)

    87,83 km in 5 Einheiten, dazu 3x Ruder-Stabi-Training, Ø Gewicht der letzten 7 Tage: 74,2 kg

    Im Einzelnen:

    Montag: 14,09 km Dauerlauf in 4:56 min/km @ 69% Hfmax (heftiger Rückenwind)
    Dienstag: 11,29 km Hügelfahrtspiel in 5:37 min/km mit 314 Hm @ 73% Hfmax
    Mittwoch: 15 Min Stabitraining
    Donnerstag: 12,05 km Intervalltraining (6*1000 in ø 4:47 min/km), insgesamt 5:06 min/km @ 74% Hfmax
    Freitag: 13,19 km Dauerlauf in 5:17 min/km @ 68% Hfmax / 10 Minuten Stabitraining
    Samstag: 37,21 km langer Lauf in 5:47 min/km @ 69% Hfmax
    Sonntag: 20 Min Stabitraining

    Sehr zufrieden mit dieser Woche, Tempo, Puls, da passt alles. Gewicht geht gut nach unten (die Waage hat allerdings manchmal Tageweise echt heftige Schwankungen, daru "nur" 200 g im Wochenschnitt weniger).

    Wochenrückblick KW 9 (Belastungswoche)

    102,11 km in 5 Einheiten, dazu 2x Ruder-Stabi-Training, Ø Gewicht der letzten 7 Tage: ??? YEAH, zum ersten Mal dieses Jahr mehr als 100 Wochenkilometer!!!

    Im Einzelnen:

    Montag: 17,01 km Regenerationslauf in 5:32 min/km @ 66% Hfmax / 13:20 Min Stabitraining
    Dienstag: 11,38 km Tempodauerlauf in 5:03 min/km @ 74% Hfmax (inkl. Ein- und Auslaufen)
    Mittwoch: 23,55 km Dauerlauf in 5:02 min/km @ 70% Hfmax (mit +300 / -440 Hm)
    Donnerstag: 37,01 km langer Lauf in 5:28 min/km @ 70% Hfmax (mit +660 / -790 Hm)
    Freitag: Ruhetag
    Samstag: Ruhetag
    Sonntag: 13,16 km Dauerlauf in 5:50 min/km @ 66% Hfmax (mit +-330 Hm) / 10 Min Stabitraining

    Auch hier wieder: sehr zufrieden. Die Steigerung der Wochenkilometer ist etwas heftiger ausgefallen als geplant, das lag daran, dass ich zwei Strecken, die ich von früher kenne, unbedingt laufen wollte, und dafür ein paar Kilometer mehr in Kauf genommen habe. Die Verteilung der Läufe war nicht ganz optimal, aber so war es am familienverträglichsten!
    Es gab diese Woche kein klassisches Hügelfahrtspiel, dafür hatten alle Läufe im Erzgebirge so viele Höhenmeter, das passt dann schon.
    Rudern war ich nur 2x, das finde ich angesichts dessen, dass wir 6 Tage im Urlaub waren (und das Rudergerät naürlich nicht dabei war), trotzdem beachtlich!
    Gewicht kann ich nichts zu sagen, Waage war auch nicht dabei. Habe es mir zwar gut gehen lassen, sollte sich aber im Rahmen halten!

    Jetzt folgt eine Erholungswoche, bei der ich auch ca. 65 km reduzieren will. Ich bin noch nicht ganz sicher, ob in 4 oder 5 Einheiten, mal sehen. Und dann ist der zweite Mesozyklus schon vorbei und damit auch die erste Hälfte der Vorbereitung für das Laufspektakel.

    Die nächsten Wochen werden im Allgemeinen herausfordernd, was die Planungen meiner Läufe angeht. Ich bin beruflich viel unterwegs, meine Frau hat einige Termine, wo ich die Kinder tageweise alleine haben werde, da wird einiges drunter und drüber gehen. Mal sehen, wie ich meine Einheiten so verteilt bekomme!

    Und jetzt wühle ich mich mal wieder durch meine Emails...
    Liebe Grüße,
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  11. #59
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Ein paar Gedanken zum Thema Konsequenz, Hingabe und Commitment

    Ich werde immer wieder gefragt: "Wie schaffst du das alles unter einen Hut zu bekommen?" Oder, eigentlich noch öfters, "also, ich könnte das ja nicht, ich habe nicht so viel Zeit für so was".

    Und vor allem die letzte Aussage ist natürlich Blödsinn. Mann "schafft das nicht nicht" - man will das nicht! Zumindest in den allermeisten Fällen.

    Ich habe in den letzten Läufen viel darüber nachgedacht, was für mich der Schlüssel für mein Training ist. Und bin dabei bei den drei Worten oben gelandet: Konsequenz, Hingabe, Commitment. Die sind für mich der Schlüssel.

    Ich bin Familienvater von vielen Kindern in der Kleinkindphase. Ich bin Pastor einer (für deutsche Verhältnisse) großen Gemeinde (mit einer Arbeitswoche mit selten weniger als 50 Stunden und 6 Arbeitstagen). Und ich bin Ultraläufer und habe beschlossen, dieses Jahr das größte Abenteuer meiner Laufkarriere anzugehen. Wie geht das?

    Ich möchte euch mal exemplarisch an meinem gestrigen Tag zeigen, was diese Fakten für mich im Moment bedeuten.

    In der Wochenplanung habe ich gemerkt, dass meine einzige Chance, den langen Lauf unter zu bekommen, der Dienstag ist. Also sah mein Dienstag folgendermaßen aus:

    05:40 Uhr: Aufstehen
    06:00 - 09:00 Uhr: Arbeit im Büro (dort dann direkt die Laufsachen angezogen und
    09:00 - 12:15 Uhr: 30 km laufen, duschen, trinken
    12:15 - 14:00 Uhr: Kinder aus dem Kindergarten geholt, Tisch gedeckt, Familien-Mittagessen. Hausaufgaben mit den Großen.
    14:00 - 14:30 Uhr: Gemeinsames Aufräumen für den Kaffeebesuch
    14:30 - 15:00 Uhr Kaffeetrinken und klönen, dann Kind 4 zu Kumpel gefahren
    15:00 - 17:30 Uhr Arbeiten im Büro, im Anschluss Kind 4 abgeholt
    17:30 - 19:30 Uhr Abendessen und Abend-Wahnsinn (= Kinder fertig machen, ins Bett bringen, kuscheln, vorlesen...)
    19:30 - 22:30 Uhr Arbeit: Sitzung und einige Gespräche
    22:30 - 23:30: Runterkommen, mit meiner Frau reden, ein paar Seiten lesen.
    23:30 Uhr: Bettruhe

    Der Tag ist jetzt natürlich besonders krass, weil der Lauf so lang war. Aber so oder so ähnlich sehen 80% meiner Tage aus im Moment.
    Und ich bin damit echt glücklich, weil ich vieles unter einen Hut bekomme: ich mache meine Arbeit gut, ich bin bei meinen Kindern präsent, ich laufe. Paarzeit müssen wir uns bewusst einplanen.

    Das Ganze geht aber nur aus 4 Gründen. 1) Ich habe eine Frau, die da mitmacht und mir Freiräume lässt (die aber gleichzeitig merkt, dass ich alles tue um präsent zu sein!) 2) Ich habe einen überdurchschnittlich großen Krafttank. Ich weiß, dass bei weitem nicht jeder dieses Pensum gehen kann. Und auch ich muss hier achtsam sein und auf Warnsignale, von innen wie außen, hören. 3) gute Planung. ich kann gut planen und Dinge dann auch durchziehen. Und 4) ich will es. Unbedingt. Und damit sind wir beim Thema.

    Wenn ich diesen Lauf im September nicht unbedingt wollen würde, wenn ich diese Hingabe, dieses Commitment nicht hätte, würde ich das nie so machen. Ich brauche diese Zielvorgabe. Und ich musste, als allerersten Schritt für mich klären: will ich das? Will ich das wirklich? Mit allen Kosten, mit allen Konsequenzen?
    Und wenn ich zur Antwort komme: JA, das will ich - dann bin ich auch konsequent und hingegeben, das durchzuziehen. Aber ohne diesen Beschluss, ohne diese Konsequenz, ohne diesen Willen, hätte ich keine Chance.

    Und so kämpfe ich mich im Moment durch 8 Sporteinheiten die Woche, ringe um den nötigen Schlaf und genieße es, dass es gerade glatt läuft.

    So, jetzt habt ihr mal ein bisschen Einblick in meinen Alltag und meinen Kopf.
    Ganz liebe Grüße,
    nachtzeche
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  12. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    todmirror (09.03.2022)

  13. #60
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen

    Ich werde immer wieder gefragt: "Wie schaffst du das alles unter einen Hut zu bekommen?" Oder, eigentlich noch öfters, "also, ich könnte das ja nicht, ich habe nicht so viel Zeit für so was".

    Und vor allem die letzte Aussage ist natürlich Blödsinn. Mann "schafft das nicht nicht" - man will das nicht! Zumindest in den allermeisten Fällen.
    In den meisten Fällen schafft man tatsächlich irgendwie die Zeit für ein regelmäßiges Training frei zu schaufeln.
    Da gebe ich dir Recht.

    Aber ...
    Nicht jeder hat so flexible Arbeitszeiten und eine Frau die einem so den Rücken freihält.
    Zum Beispiel eine Trainingseinheit während der Arbeitszeit, werden ja von vielen absolviert - meist in der Mittagspause.

    So etwas ginge bei mir gar nicht. Ich habe 30 min. Mittagspause in der ich aber ständig erreichbar sein muss.
    Eine TE dauert nicht nur länger 30 min. Incl. umkleiden und duschen, auch die sofortige Anwesenheit bei Problemen spricht gegen das Verlassen des Arbeitsplatzes.

    Bleibt also nur das Training nach der Arbeit.
    Meine Frau hat gesundheitliche Probleme und ist selbst voll berufstätig, dadurch fiel es mir zu, die Kinder in die Kita zu bringen und sie abzuholen.
    Dann musste ich kochen um meine hungrige Meute zu versorgen.
    Anschließend die Termine der Kinder abdecken, Sportverein Sohn, Sportverein Tochter,
    Elternabende der Kitas oder Schule, eventuelle Arzttermine Kinder oder selbst??

    Zwischendurch noch mit meiner Frau Einkäufe erledigen.
    Nebenbei noch Gartenarbeiten, Hausreparaturen, Haushaltsführung ....
    Erschwerend kommt hinzu, dass die meisten Wege von mir mit Rad erledigt werden, da ich kein Auto besitze.

    Am frühen Abend Hausaufgaben kontrollieren und mit den Kinder für die Schule üben.
    Dann das Abendessen vorbereiten und Kinder ins Bett bringen.

    Je älter und selbständiger die Kinder wurden, desto mehr Zeit habe ich nun für mich.
    Sicher habe ich es früher irgendwie geschafft mir für 3-4 TE/ Woche die Zeit zu nehmen, aber oft nur nach größeren Diskussionen mit meiner Frau.
    Einen anspruchsvollen Trainingsplan für einen Marathon oder gar einem Ultralauf, wäre mir in der Zeit wo die Kinder noch jünger waren nicht möglich gewesen.

    Ich kenne viele Menschen, die haben 2 oder mehr Jobs um ihre Familie zu ernähren.
    Auch bin ich nicht der einzige, der eine Frau hat, die mehr Unterstützung benötigt, als sie selbst in der Lage ist anderen an Unterstützung zu geben.

    Und man sollte nicht vergessen, der Sport ist oft nicht das einzige Hobby, welches gepflegt gehört.
    Den meisten Menschen dient der Sport als Ausgleich und zur Erholung - da wäre es unklug diesen, auf Biegen und Brechen in seiner Freizeit unterzubringen,
    egal wie stressig es für einem wird.

    Ich bin froh, dass meine Kinder inzwischen alt und selbständig genug sind um die meisten ihrer Probleme selbst zu lösen.
    Nun habe ich die Zeit um mich auch auf der Marathon- Distanz auszuprobieren und wenn ich gesund bleibe,
    kommt vielleicht irgend wann die Zeit für einen ersten Ultralauf - würde ja gerne den Mauerwegslauf mit machen...

    Im Grunde genommen findet wohl jeder die Zeit für 3-4 TE/ Woche, sei es um fit zu bleiben oder für Distanzen bis zum HM.

    Aber alles was darüber hinaus geht, da scheitern viele schon zeitlich an ihre Lebensumstände.

    Wenn ich so lese, was du so alles an Zeit einbringen kannst, werde ich immer ganz neidisch und Sehne mich nach meiner Rentenzeit ...

    Dir wünsche ich auch für die Zukunft immer den Rückhalt deiner Familie und noch viele erholsame und erfolgreiche Läufe
    Zuletzt überarbeitet von klnonni (09.03.2022 um 13:15 Uhr)

  14. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von klnonni:

    Isse (09.03.2022)

  15. #61
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Das letzte was ich wollte, war zu vermitteln: "wenn man nur will schafft das jeder!" Oder gar "wer das nicht schafft ist doof!". Nichts liegt mir ferner. Wenn ich deine Zeilen lese habe ich großen Respekt vor dem, was du leistest. Bestimmt will ich nicht zwei Läufer gegeneinander ausspielen!

    Und natürlich habe ich Vorteile (unterstützende Ehefrau, flexible Arbeitszeiten...), aber eben auch gravierende Nachteile (kein klassisches Wochenende mit zwei freien Tagen sondern nur einen freien Tag pro Woche; 3-5 Tage/Woche, an denen ich bis 22 oder 23 Uhr auf Arbeit bin...). So hat jeder sein Päckchen zu tragen.
    Und, damit sind wir wieder bei "commitment": ich verzichte, ganz bewusst, auf vieles dieses Jahr: mein geliebtes Bier, mein Schlagzeug, meine Romane, viele Stunden Nachtschlaf, und so einiges mehr. Weil meine Box eben nur so groß ist, wie sie ist. Und meine Box ist gerade voll. Ohne zu jammern. Bewusst so entschieden.

    Und es ist völlig egal, ob man wie ich in der Kleinkindphase einen Lauf über 200 km absolvieren möchte, mehrere Hobbys unter einen Hut bringen will, ehrenamtliches Engagement und Familie vereinen möchte... für mich (!) ist der Weg eben jede angesprochenen Werte zu leben. Und das ohne jede Wertung.

    Also, ich wollte mit meinem Post keineswegs andere Läufer, Väter, Arbeiter, ... abwerten. Ich hoffe, das war deutlich.

    Keep on running,
    nachtzeche
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  16. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    klnonni (09.03.2022), todmirror (09.03.2022)

  17. #62
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, das war deutlich.
    Alles gut,
    ich behaupte jeder hier im Forum der schon länger dabei ist, hat dich richtig verstanden.
    Mir war klar, dass kann nicht ganz so ernst gemeint gewesen sein, wie es sich anhörte.

    Aber die Kombination aus "Blödsinn" und der Unterstellung des "nicht wollens" war natürlich provokant

    Erinnert mich an selbsternannte Motivationstrainer:
    "Du schaffst alles- wenn du nur willst"

    Du hast ja Recht, wenn man für sich die richtigen Prioritäten setzt und diese konsequent umsetzt,
    dann schafft man erstaunlich viel - aber vor diesem Schritt schrecken die meisten zurück.

    Und für viele ist es besser ihre Grenzen zu akzeptieren.


  18. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von klnonni:

    nachtzeche (09.03.2022)

  19. #63
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Du hast ja Recht, wenn man für sich die richtigen Prioritäten setzt und diese konsequent umsetzt,
    dann schafft man erstaunlich viel - aber vor diesem Schritt schrecken die meisten zurück.
    Ich denke, das fasst es ziemlich gut zusammen, was ich meinte. Danke!

    Und:

    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Und für viele ist es besser ihre Grenzen zu akzeptieren.

    Hier würde ich sogar sagen: nicht für viele, sondern alle! Nicht jeder kann mein Pensum gehen - muss er auch nicht. Es gibt genug hier im Forum, die tun Dinge, die könnte ich nicht (aufgrund von Lebensphase, beruflicher Situation, monitärer Ausstattung, und vielen anderer Gründe). Und dann sollte und muss ich das auch nicht schaffen!

    Seine eigenen Grenzen, seinen sie innerlich wie äußerlich, zu kennen und zu achten ist essentiell für die Gesundheit!

    Aber wenn ich MEINE Grenzen klar setze, kann ich MEINE Möglichkeiten auch voll ausloten - und dabei vielleicht auch entdecken, dass da noch mehr drin ist, als ich dachte!
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    klnonni (09.03.2022)

  21. #64
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Nächste Woche wartet eine echte Horrorwoche auf mich: von 6 Arbeitstagen bin ich 5x auf Dienstreise. Nie weit weg, aber eben doch so, dass ich recht früh morgens weg muss und erst abends wieder komme. Dazu kommt, dass meine Frau noch mal (lang geplant) zwei Tage mit einer Freundin weg fährt.
    Es sind alles nette Termine und Pflichten, die auf mich warten, aber es wird mehr als herausfordernd, das Laufprogramm von mehr als 100 km plus den normalen Gemeindewahnsinn, der ja weiterläuft, unter einen Hut zu bekommen.
    Für die Lauferei wird das bedeuten: früh aufstehen. Wahrscheinlich die ganze Woche vor 5 Uhr. Der Lange (40 km) wird wohl sehr früh oder nachts gelaufen werden müssen. Und um das Ganze zu würzen, werde ich abends noch meinen Bürokram machen müssen. Uff, Woche, mir graut vor dir!

    Aus diesem Grund kommt der Wochenrückblick für diese Woche nicht wie gewohnt morgen, sondern schon heute:


    Wochenrückblick KW 10 (Regenerationswoche)

    66,34 km in 4 Einheiten, dazu 3x Ruder-Stabi-Training, Ø Gewicht der letzten 7 Tage: 72,8 kg ( damit habe ich nicht gerechnet. Damit habe ich mein Ziel erreicht, wo ich eigentlich erst Ende Mai sein wollte)

    Im Einzelnen:

    Montag: 11,82 km Dauerlauf in 5:24 min/km @ 70% Hfmax
    Dienstag: 30,16 km Langer Lauf in 5:27 min/km @ 68% Hfmax
    Mittwoch: 20 Minuten Stabitraining
    Donnerstag: 13,22 km Hügelfahrtspiel in 5:14 min/km mit ca. 300 Hm @ 72% Hfmax
    Freitag: 11,14 km Intervalltraining (10*400m in 86 s mit 200 m TP) insgesamt 5:19 min/km @ 70% Hfmax / 10 Minuten Stabitraining
    Samstag: 15 Minuten Stabitraining
    Sonntag: Ruhetag

    Und damit ist die Hälfte meines zweiten Vorbereitungsblocks vorbei. Und es geht mir weiterhin sehr gut. Es macht Spaß und ich merke, wie mein Training anschlägt.

    Ich bin gespannt, ob ich kommende Woche meine Einheiten unterkriege oder ab ich Abstiche machen muss. Das wäre ja auch kein Beinbruch. Was nicht geht, das geht nicht.

    Liebe Grüße,
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

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    klnonni (14.03.2022)

  23. #65
    Avatar von Leissprecher
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    Hallo Chris

    Deine Woche liest sich sehr gut, sehr aktiv gewesen.
    Die nächste (anstrengende) Woche schaffst du!!! Kleines Wortspiel gefällig? Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.

    WEITERMACHEN!!!

    Gruss Stefan

    PS: Wegen deinem Gewicht könntest du mal bitte aus dem Nähkästchen plaudern. Jetzt schon u 80Kg! Bei der Heidi hast du dann nur 50 Kg (ich übertreibe) auf den Rippen. Bist du Veganer oder Vegetarier? Was nimmst du für Pillen? :-):-):-) Ich mache seit Monaten um die 80Kg rum und es wird NICHT weniger, egal wie viele Kilometer ich laufe.
    Und wieder springe ich über Pfützen oder mitten hinein!!! :-)
    Nur diejenigen, die es riskieren, zu weit zu gehen, können herausfinden, wie weit sie wirklich gehen können. -T.S. ELLIOT
    http://forum.runnersworld.de/forum/l...rmarathon.html
    http://forum.runnersworld.de/forum/l...07-2017-a.html
    https://forum.runnersworld.de/forum/...2-Mont-Ventoux

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    klnonni (14.03.2022)

  25. #66
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    So, die Woche beginnt doch mal gut! Um 5:20 Uhr losgelaufen und um 7:05 hatte ich 20 km im Sack. Puls 66% Hfmax! . Mein Körper hat wohl noch nicht gemerkt, dass es schon auf der Laufstrecke war...


    Zitat Zitat von Leissprecher Beitrag anzeigen
    Wegen deinem Gewicht könntest du mal bitte aus dem Nähkästchen plaudern. Jetzt schon u 80Kg! Bei der Heidi hast du dann nur 50 Kg (ich übertreibe) auf den Rippen. Bist du Veganer oder Vegetarier? Was nimmst du für Pillen? :-):-):-) Ich mache seit Monaten um die 80Kg rum und es wird NICHT weniger, egal wie viele Kilometer ich laufe.
    Hey Stefan, am Mittwoch, wenn ich mal wieder im Büro bin, schreibe ich was über Ernährung und Gewicht. Nur mal so viel: der Satz von JoelH "Der Kampf um die Kilos wird nicht beim Sport, sondern in der Küche gewonnen" trifft auf mich zu 100% zu. Letztes Jahr bin ich über 3000 km gelaufen und haben 8 kg zugenommen. Dieses Jahr laufe ich minimal mehr und habe in 3 Monaten 10 kg abgenommen.

    Am Mittwoch lüfte ich das Geheimnis!

    Liebe Grüße,
    nachtzeche
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  26. #67
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Thema Gewicht und Ernährung

    Wie versprochen möchte ich heute ein paar Gedanken zum Thema Gewicht und Ernährung weitergeben.

    Meine Ausgangslage ist nicht schlecht: ich habe wohl ganz gute Gene, was das angeht, komme aus einer "schlanken Familie" und hatte nie wirklich Probleme mit meinem Gewicht.

    Ich bin 1,82 Meter groß und wiege seit ca. 10 Jahren (seitdem wiege ich mich regelmäßig-unregelmäßig) zwischen 73 und 82 kg. Wobei mein Gewicht in unüberwachten Zeiten immer mehr dazu neigt in Richtung 80 kg zu tendieren.

    Ich bin grundlegend schlank und nicht muskulös. Und seit ich denken kann habe ich einen leicht nach außen gewölbten Bauch, den ich nie wegbekommen habe - der mich immer ein bisschen stört, aber nie so, dass ich wirklich etwas dagegen tun will. Wenn ich über 80 kg gehe, kommen kleine Schwimmringe dazu.

    Ende 2021 war ich bei 81,6 kg angekommen. Meinem Allzeit-Hoch. Und das trotz 3000 Laufkilometern. Irgendwie hat man ja immer im Kopf: als Ultraläufer, der im Training steht, ist man immer schlank. ist bei mir aber nicht der Fall.

    Als erste (und entscheidende) Maßnahme habe ich jeden Alkohol von meinem Ernährungsplan gestrichen. Ich trinke unfassbar gerne Bier. Ich betrinke mich nie, aber wenn ich Bier zu Hause habe, dann trinke ich es auch. Nie mehr als eine Flasche, die dann aber regelmäßig. Seit Beginn des Jahres trinke ich nur noch zu "sozialen Anlässen" - bisher waren vier Flaschen Bier dieses Jahr. Und es geht mir sehr gut damit.

    Außerdem habe ich im Januar wieder angefangen Intervallfasten zu betreiben. Wenn ich da einmal drin bin, fällt es mir ziemlich leicht.

    Diese beiden Maßnahmen haben durchschlagenden Erfolg gebracht. Am 28.12.21 zeigte die Waage 81,6 kg an. Am vergangenen Sonntag, den 13. März, waren es 72,0 kg. So wenig habe ich seit 10 Jahren nicht mehr gewogen.

    Und zum ersten Mal sieht man meinen Erfolg auch: mein Bauch ist weg. Ebenso die Schwimmringe. Ich sehe tatsächlich mal Bauchmuskeln (Sixpack würde ich es noch nicht nennen, aber so definiert war ich in dieser Region noch nie!), da helfen die regelmäßigen Rudereinheiten wirklich.

    Ich habe aber auch mit "Nebenwirkungen" des Abnehmens zu kämpfen. Immer wieder einmal tritt Schwindel auf, vor allem wenn ich aus der Hocke hoch komme. Und ich friere ständig. Wirklich ständig, vor allem Abends und nachts. Das ist schon lästig.

    Meine Frau beginnt jetzt sich zu beschweren, ich wäre ihr zu klapprig. Und sie macht sich Sorgen. Und auch ich merke, das sich eigentlich nicht weiter runter möchte. Zudem komme ich jetzt an Wochenumfänge ran, bei denen ich die Energie brauche. So habe ich jetzt beschlossen, das Intervallfasten wieder zu lassen und wieder zu Abend zu essen. Immer noch kontrolliert und vor allem ohne Bier, aber wieder etwas mehr zu essen.

    Die für mich spannende Frage wird jetzt: wie schaffe ich es, mein Gewicht zu halten und nicht von einer Seite vom Pferd zu rutschen? Ich will nicht noch mehr abnehmen. aber auch nicht wieder zunehmen. Aber gefühlt habe ich nur eine der beiden Möglichkeiten. Wenn ich weiter Intervallfasten betriebe, werde ich, sehr wahrscheinlich, weiter abnehmen. Und meine Sorge ist, dass wenn ich wieder "normal" esse, ich schnell wieder mit dem Gewicht oben bin.

    Der Weg wird wohl sein, weiter Maß zu halten. Sich satt zu essen, ohne zu fressen. Ich bin gespannt.

    Und folgende Dinge würde ich als Schlüssel für meine erfolgreiche Abnahme anführen:
    - (wie schon gesagt): Verzicht auf Alkohol
    - (ebenfalls schon gesagt): Intervallfasten. Ich habe um 15 Uhr aufgehört zu essen. Bis zum nächsten Morgen um 7 Uhr.
    - keine Zwischenmahlzeiten. Zum Frühstück, Mittagessen und Kaffeetrinken habe ich mich richtig satt gegessen (und durchaus geschlemmt, Kuchen, Pfannkuchen, Kaiserschmarrn,... zum Kaffee nach reichhaltigem Mittagessen waren eher die Regel als die Ausnahme...). Aber außerhalb dieser Mahlzeiten habe ich NICHTS, wirklich NICHTS zu mir genommen. Nicht die eine Nudel, die aus dem Topf gefallen ist, nicht das eine Stück Schokolade, das gerade noch übrig war, gar nichts eben.
    - viel trinken. Und damit meine ich 3-5 Liter. Die trinke ich jeden Tag. Schwarzen Kaffee, Wasser und ungesüßte, unaromatisierte Kräutertees.
    - vollwertige, frisch zubereitete Nahrung. Viel Vollkorn, viel Gemüse, viel Obst. Ich habe den Luxus, dass meine Frau jeden Tag frisch für uns kocht. Und sie kocht SEHR gut!

    Und dazu kommt natürlich auch, dass ich mich viel bewege und viel laufe. Aber wie gesagt, das habe ich letztes Jahr auch getan - und zugenommen!

    Ich habe keine Kalorien gezählt. Weil ich das nicht praktikabel finde und es mir auch nicht hilft. Ich will mich satt essen, dann klappt es auch gut, längere Phasen ohne Nahrung zu schaffen (trinken hilft mir hier sehr!).

    Ab Mai (und damit dem Start der direkten Vorbereitung auf den HEIDI) werde ich Bier komplett weglassen - und auch keine Ausnahme mehr bei sozialen Anlässen machen. Alkohol ist und bleibt Nervengift und ich werde dann jede Regeneration brauchen, die ich bekommen kann.

    So weit mal meine Gedanken zu diesem Thema. Ich bin sehr gespannt auf eure Meinungen und Gedanken, also immer her damit. Genauso wie eure Fragen!

    Schlanke Grüße
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

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    heikchen007 (16.03.2022)

  28. #68
    Geschüttelt, nicht gerührt Avatar von heikchen007
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    Interessante Ausführungen..

    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Und ich friere ständig. Wirklich ständig, vor allem Abends und nachts. Das ist schon lästig.
    Da siehste mal, wie es uns Frauen oft geht, wir frieren ja quasi von Hause immer gefühlt fast immer...


    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    - viel trinken. Und damit meine ich 3-5 Liter.
    Ist das nicht etwas viel? Und wirklich notwendig und sinnvoll?
    5 km - 23:40 (08.08.2021 - The Great 10k)
    10 km - 47:57 (08.08.2021 - The Great 10k)
    HM - 1:40:37 (10.10.2021 - S 25 Berlin)
    25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25 Berlin)

  29. #69
    Avatar von Leissprecher
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    Hallo Chris

    Danke für die ausführlichen Info's.
    Zum Thema Alkohol schreibe ich fast nichts, ausser das mein Wecker häufig früh um 4 klingelt und ich dann Lkw fahre. Schwarzen Kaffee trinke ich auch sehr gerne, aber der Tee, egal welcher, muss SÜSS sein. :-) Essen gibt es bei mir auch querfeldein, alle Tiere, alles Gemüse und alles Obst.

    Aber, Gott sei Dank, friere ich NICHT!!!

    @ Heikchen

    3 Liter und mehr trinke ich ab und zu pro Tag, wenn ich weiss, es steht ein laaanger Lauf auf meinem NICHT vorhandenen Plan. In der normalen Arbeitswoche mache ich das nicht, sonst müsste ich mir alle halbe Stunde einen Parkplatz suchen. :-):-):-)

    Gruss Stefan

  30. #70
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von heikchen007 Beitrag anzeigen
    Ist das nicht etwas viel? Und wirklich notwendig und sinnvoll?
    Ich weiß nicht, ob es notwendig ist, aber es tut mir gut und hilft mir. Und es ist ja auch nicht so, dass ich gegen mein Durstgefühl trinke, sondern ich trinke schon immer gerne und es hilft halt auch gegen leeren Magen.

    Und es passiert auch quasi "nebenbei":

    Nach dem Aufstehen habe ich Durst und trinke ein Glas Wasser (0,3)
    Den Vormittag über verteilt 1,0 l schwarzen Kaffee
    Zum Frühstück 0,3 l schwarzen Tee, ein Glas Wasser (0,3)
    Im Laufe des Vormittags einen Humpen Kräutertee (0,5 l) und 2 Gläser Wasser im Büro (zusammen 0,6)
    Mittags zum Essen 2 Gläser (0,6)
    nachmittags zum Kaffee 0,5 l Kaffee
    zum "Abendessen" (wo ich ja trotzdem bei meiner Familie sitze) 1 Glas Wasser (0,3) und 1 Humpen Tee (0,5) alleine schon damit ich was zu tun habe.
    Nach Feierabend auf dem Sofa, um dem Jiper nach was zu Essen zu entkommen, 1 Glas Wasser und 1 Humpen Tee

    Und schon bin ich bei über 5 Liter - ohne mich monströs anzustrengen. Habe ich weniger Bürozeiten trinke ich auch weniger.

    Zitat Zitat von Leissprecher Beitrag anzeigen

    3 Liter und mehr [...], sonst müsste ich mir alle halbe Stunde einen Parkplatz suchen. :-):-):-)
    Ja, DIESES Problem kenne ich auch...
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  31. #71

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    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen

    Und ich friere ständig. Wirklich ständig, vor allem Abends und nachts. Das ist schon lästig.
    Nun mit diesem Problem habe ich nicht zu kämpfen, eher mit dem Gegenteil: Meine Frau schläft mit 3 dicken Decken und friert, ich mit einer super dünnen Sommerdecke und schwitze. Meine Ärztin bei der ich gerade ständig Nadeln in meinen Körper gestochen bekomme zur Heilung meines Knochenmarködems sagt man müsse Kaltes meiden wenn man friere. Also nur Dinge essen und trinken, bei denen Wärme durchgegangen ist, warmes Wasser etc. Diese Ansicht kommt aus der chinesischen Ernährungslehre. Es ist halt gewöhnungsbedürftig warmes Wasser zu trinken etc...
    Solltest du das probieren würde mich interessieren ob es wirkt...

    Liebe Grüße und Respekt vor deinem Programm was du durchziehst in jeglicher Hinsicht....

    Cornelius
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
    Laufberichte: www.corneliusrennt.de

  32. #72
    Avatar von blade_runner
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    Moin,

    vielen Dank für Deine Ausführungen. ~ 10 kg (in 3 Monaten) verliert man imho nicht wenn man das Bierchen wegläßt. Ich denke entscheidend war Intervallfasten und eine negative Kalorienbilanz. Frieren ist immer zu wenig Körperfett, frag mal die Bodybuilder. :-)

    Ich bin eine andere Gewichtsklasse (85+ kg) und (langsamer) Ultra-läufer. Ich war vor Jahren auch mal 3 Monaten abstinent. Kann mich an keinen größeren Gewichtsverlust erinnern. Hatte mir damals 15 Minuten auf den Marathon gebracht und ich für mich entschieden: Lohnt nicht. ;-)

    Sehr beeindruckend was Du macht, viel Erfolg weiterhin und vielen Dank das Du uns teilhaben läßt !

  33. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von blade_runner:

    nachtzeche (21.03.2022)

  34. #73
    Deichfesttreter Avatar von blende8
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    Zuviel Trinken ist nicht so gut. Es spült Mineralstoffe aus dem Körper und lässt die Niere unnötig arbeiten.
    2-3 l ist wohl ok, aber 5 l?

    Zum Frieren ist meine Erfahrung, dass das nach einer Abnehmphase normal ist, aber sich dann bald gibt.

    Ich würde das Intervallfasten nicht dauerhaft machen, da du dich daran gewöhnst und dann der Effekt verschwindet.
    So hast du dann eine Maßnahme weniger im Köcher.

    Beim Gewicht halten würde ich einfach darauf achten, dass man rechtzeitig gegensteuert, also schon bei +2-3 kg und nicht erst bei +10 kg.

    Dunkel, nass, windig, kalt. - "Yeah, let's go!!!"
    RUN 3! - Kipchoge Power! - No, I won't give in - Unstoppable

  35. #74
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von blende8 Beitrag anzeigen
    Zuviel Trinken ist nicht so gut. Es spült Mineralstoffe aus dem Körper und lässt die Niere unnötig arbeiten.
    2-3 l ist wohl ok, aber 5 l?
    Wie gesagt, ich trinke ja nicht gegen mein Gefühl, sondern habe durchaus Durst bzw. tut es gut zu trinken. Und das Stichwort "Wasservergiftung" ist mir geläufig. Aber bisher habe ich keinerlei negative Wirkungen gespürt, im Gegenteil. Von daher...

    Zitat Zitat von blende8 Beitrag anzeigen
    Beim Gewicht halten würde ich einfach darauf achten, dass man rechtzeitig gegensteuert, also schon bei +2-3 kg und nicht erst bei +10 kg.
    Sehr guter Punkt. Das werde ich beherzigen und mein Gewicht weiter dauerhaft im Blick behalten um ggf. frühzeitig gegensteuern zu können. Deutlich leichter als wenn man es mal wieder laufen lässt!
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  36. #75
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von blade_runner Beitrag anzeigen
    vielen Dank für Deine Ausführungen. ~ 10 kg (in 3 Monaten) verliert man imho nicht wenn man das Bierchen wegläßt. Ich denke entscheidend war Intervallfasten und eine negative Kalorienbilanz.
    Da hast du wahrscheinlich recht. Das Bier für sich berechnet hat ja auch nicht viele Kalorien. Aber das, was mit dem Bier oft einher geht eben schon. Und grundsätzlich stimme ich dir zu - ohne Intervallfasten und achtsame Ernährung hätte ich nicht so schnell abgenommen.

    Zitat Zitat von blade_runner Beitrag anzeigen
    Ich bin eine andere Gewichtsklasse (85+ kg) und (langsamer) Ultra-läufer. Ich war vor Jahren auch mal 3 Monaten abstinent. Kann mich an keinen größeren Gewichtsverlust erinnern. Hatte mir damals 15 Minuten auf den Marathon gebracht und ich für mich entschieden: Lohnt nicht. ;-)
    Kann ich verstehen. Wie gesagt, ich LIEBE Bier. Allerdings hat mein Verzicht noch zwei andere Gründe: 1) Alkohol ist und bleibt Nervengift und hemmt die Regeneration. Und ich werde jetzt Stück für Stück auf 170 Wkm hochtrainieren - und da brauche ich jede Regeneration, die ich kriegen kann. Und 2) hinterfrage ich zunehmend mehr und mehr die Rolle von Alkohol in unserer Gesellschaft. Ich möchte eigentlich nicht, dass eine Droge, die jährlich tausende Menschen tötet, in meinem leben wie selbstverständlich dazu gehört. Ich bin noch weit entfernt von prinzipieller Abstinenz, kann dem Gedanken aber immer mehr abgewinnen!

    Zitat Zitat von blade_runner Beitrag anzeigen
    Sehr beeindruckend was Du macht, viel Erfolg weiterhin und vielen Dank das Du uns teilhaben läßt !
    Sehr gerne! Danke für deine Rückmeldung und dass du hier mitliest. Das motiviert mich sehr!

    Liebe Grüße,
    nachtzeche
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  37. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    heikchen007 (21.03.2022), todmirror (21.03.2022)

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