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  1. #176

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    Da dir die Orientierung bei Dunkelheit Angst macht, finde ich es gut, dass du das trainieren willst. Das gibt dir im besten Fall Sicherheit. Bin gespannt was du berichtest....

    Liebe Grüße
    Cornelius
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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    nachtzeche (16.06.2022)

  3. #177
    Avatar von gogolak
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    Hallo allerseits,

    ich bin zwar sowohl Forums- als auch Lauf-Neuling und von einem Ultralauf viele Jahre entfernt, habe diesen Thread heute allerdings zur Gänze gelesen und mit nachtzeche mitgefiebert!

    Thread ist abonniert viel Erfolg bei allem weiteren und danke fürs minutiöse Aufschreiben (und dann auch noch in solch guter Prosa).

    LG
    gogo

  4. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von gogolak:

    nachtzeche (16.06.2022)

  5. #178
    Früher gehorchte mir mein Körper, heute muss ich ihm gehorchen Avatar von schauläufer
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    Hi Chris,

    Nachtlauf, dass musst du auf jeden Fall als Vorbereitung gemacht haben. Was heißt denn Vorermüdung konkret. Läufst du an dem Tag an dem du starten willst schon einen langen Lauf als Früheinheit. Das wäre ideal. Denn dann käme die Trainingseinheit am ehesten einem langen Wettkampf nahe, an dem man morgens startet und dann in die Nacht rein kommt und der Lauf erst morgens endet. Oder hast du die Tage zuvor Doppeldecker gemacht ect. pp.
    Für die mentale Stärke bei beginnender Müdigkeit weiter den richtigen Weg zu finden ist dein Vorhaben richtig gut. Bei einem Vorbereitungswettkampf hast du es da schon einfacher, weil du nicht allein unterwegs bist, bzw. an einer VP Motivation holen kannst und einen Track oder gar Ausschilderung vom Veranstalter folgen kannst. Wobei du für den Wanderweg ja auch die einzelnen Etappen im Netz finden wirst und den Heidschnuckenweg wirst du ja sicher auch auf deine Uhr laden zur Unterstützung. Übrigens: Meine frühere Angst nächtens im Wald zu laufen habe ich nach einigen entsprechenden Wettkämpfen mehr und mehr verloren und dank komoot hat es mich auch nicht mehr aus der Ruhe gebracht im dichten Nebel und dunklen Wald den Trail des Rennsteigs zu folgen. Die Wanderschilder hätten mir da nicht mehr getaugt, bzw. zahlreiche Extra Kilometer eingehandelt.
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 00:40:05, 24 h:176,1 km, 12 h:102,729 km, 6 h:66,524 km, 200 km 27:33:00, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Mt. Everest TM 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,
    2022

    Juli
    16.07. 24 h Dettenhausen, 104,5 km
    30.07. E2h10k, Bambiniversion 5 Runden (50 km, 1550 hm) 07:36:00[/COLOR]
    August
    13.08. 100 Meilen Berlin
    September
    25.09. Einsteinmarathon Ulm
    Oktober
    08.10. Bilstein Marathon Jubiläumslauf 100 km
    2023
    Juni
    XX.XX. Maintal Ultra Trail, 64 km 1700 hm

  6. #179
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von Hauptmieter Beitrag anzeigen
    Da dir die Orientierung bei Dunkelheit Angst macht, finde ich es gut, dass du das trainieren willst. Das gibt dir im besten Fall Sicherheit. Bin gespannt was du berichtest....

    Liebe Grüße
    Cornelius
    Mir macht weniger die Orientierung in der Dunkelheit Angst (das möchte ich einfach bewusst noch mal ausprobieren, vor allem den simultanen Umgang mit Stirnlampe, Taschenlampe und Navi in der Hand). Angst habe ich vor der Dunkelheit an sich - ich, im finsteren Wald, mit knackenden Geräuschen, am Besten noch aufblitzenden Augenpaaren... na Mahlzeit...

    Aber wie schauläufer geschrieben hat: wenn man das ab und an macht weicht die Angst...

    Liebe Grüße,
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

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    JoelH (20.06.2022)

  8. #180
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    Zitat Zitat von gogolak Beitrag anzeigen
    Hallo allerseits,

    ich bin zwar sowohl Forums- als auch Lauf-Neuling und von einem Ultralauf viele Jahre entfernt, habe diesen Thread heute allerdings zur Gänze gelesen und mit nachtzeche mitgefiebert!

    Thread ist abonniert viel Erfolg bei allem weiteren und danke fürs minutiöse Aufschreiben (und dann auch noch in solch guter Prosa).

    LG
    gogo
    Hallo gogo,
    na, dann herzlich willkommen hier im Faden und danke für die Blumen!

    Mich haben als Laufanfänger die Berichte der Ultras immer total fasziniert und das ist sicher einer der Gründe, warum ich läuferisch jetzt da stehe wo ich bin!

    Dir viel Freude beim schönsten Hobby der Welt,
    nachtzeche
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    gogolak (20.06.2022)

  10. #181
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    Zitat Zitat von schauläufer Beitrag anzeigen
    Hi Chris,

    Nachtlauf, dass musst du auf jeden Fall als Vorbereitung gemacht haben. Was heißt denn Vorermüdung konkret. Läufst du an dem Tag an dem du starten willst schon einen langen Lauf als Früheinheit. Das wäre ideal. Denn dann käme die Trainingseinheit am ehesten einem langen Wettkampf nahe, an dem man morgens startet und dann in die Nacht rein kommt und der Lauf erst morgens endet. Oder hast du die Tage zuvor Doppeldecker gemacht ect. pp.
    Für die mentale Stärke bei beginnender Müdigkeit weiter den richtigen Weg zu finden ist dein Vorhaben richtig gut. Bei einem Vorbereitungswettkampf hast du es da schon einfacher, weil du nicht allein unterwegs bist, bzw. an einer VP Motivation holen kannst und einen Track oder gar Ausschilderung vom Veranstalter folgen kannst. Wobei du für den Wanderweg ja auch die einzelnen Etappen im Netz finden wirst und den Heidschnuckenweg wirst du ja sicher auch auf deine Uhr laden zur Unterstützung. Übrigens: Meine frühere Angst nächtens im Wald zu laufen habe ich nach einigen entsprechenden Wettkämpfen mehr und mehr verloren und dank komoot hat es mich auch nicht mehr aus der Ruhe gebracht im dichten Nebel und dunklen Wald den Trail des Rennsteigs zu folgen. Die Wanderschilder hätten mir da nicht mehr getaugt, bzw. zahlreiche Extra Kilometer eingehandelt.
    Hallo Klaus,
    danke für deine Einschätzungen, das ist sehr wertvoll.
    Ich experimentiere in dieser Vorbereitung ja mit der Vorgabe: "ausreichende Regenerationszeit nach langen Läufen". Ich werde also nicht versuchen, eine läuferische Vorermüdung für den Nachtlauf herbeizuführen. Ein solcher Doppeldecker würde diesem Prinzip entgegenstehen. Die Ermüdung wird ausschließlich aus den bis dahin gelaufenen Wochenkilometern kommen und einem langen Arbeitstag (der erst um 21 Uhr enden wird).

    Auf der Uhr werde ich den Track nicht haben, sondern auf einem extra Navi (Garmin etrex 30), das ich in der Hand mitnehme - sowohl bei dem Wanderweg, da ist alles im Netz zu finden, als auch beim HEIDI). Das funktioniert richtig gut. Spannend werden so Kleinigkeiten: wie funktioniert z.B. Ver- und Entsorgung, wenn man dauerhaft beide Hände voll hat (eine Hand Taschenlampe, eine Navi). Für jeden Handgriff etwas verstauen, wieder raus holen... das will ich auf jeden Fall ausprobieren.

    Auch deinen Hinweis, dass deine "Angst" vor der Nacht abgenommen hat finde ich sehr interessant. Ich bin bisher mehrere lange Läufe (einmal Training sonst Wettkampf) durch die Nacht absolviert - im Wettkampf habe ich witzigerweise viel weniger Angst. Und ja, ich hoffe auf eine gewisse Gewöhnung!

    Liebe Grüße,
    nachtzeche
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  11. #182
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Eine kleine Beobachtung muss ich noch weitergeben.

    Die Teilnehmerlisten für den HEIDI sind weiter online - mit dem neuen Termin, bereinigt von den Leute, die zurückgetreten sind, wie z.B. ich.

    Von den 25 angemeldeten TN sind noch 16 auf der Liste zu finden. Eigentlich ganz gut, könnte man meinen.

    ABER: auf der langen Strecke sind von 11 TN nur noch 5 dabei. Ich bin gespannt, ob und in welchem Umfang sich das wieder füllt. Zumindest bei der langen Strecke war also die Mehrheit gegen eine Verlegung...

    Aber egal, Schwamm drüber, ich habe eine neue Perspektive und damit geht es mir wirklich gut! Mein Geld habe ich auch schon zurück bekommen, das hat wirklich ganz reibungslos geklappt!

    Liebe Grüße,
    nachtzeche
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  12. #183
    Avatar von Leissprecher
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    Hallo Chris

    Hast du mal sowas in Erwägung gezogen?
    Dann hättest zumindest eine Hand frei.

    Zenoplige Sports Lauflicht, USB Wiederaufladbare Lauflampe, LED Wasserdicht Leichtgewichts Lauflicht, Brustlampefür Laufen Joggen Angeln Camping Radfahren https://amzn.eu/d/bj7xLfb

    Gruss Stefan

  13. #184
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    Zitat Zitat von Leissprecher Beitrag anzeigen
    Hallo Chris

    Hast du mal sowas in Erwägung gezogen?
    Dann hättest zumindest eine Hand frei.

    Zenoplige Sports Lauflicht, USB Wiederaufladbare Lauflampe, LED Wasserdicht Leichtgewichts Lauflicht, Brustlampefür Laufen Joggen Angeln Camping Radfahren https://amzn.eu/d/bj7xLfb

    Gruss Stefan
    Für die "Grundausleuchtung" habe ich ja meine (sehr helle) Stirnlampe. Mit der komme ich gut zurecht - wenn müsste ich ja diese mit der von dir vorgeschlagenen Brustlampe ersetzen. Denn die Taschenlampe in meiner Hand ist für die mobile Suche der Wandermarkierungen. Das habe ich beim KoBoLT so gemacht und es hat super funktioniert: Die Sirnlmape ist für den Weg, den Boden, die Wurzeln. Und der Lichtkegel der Lampe in der Hand huscht umher und sucht die nächste Wegmarkierung an den Bäumen.

    So, wenn ich ich gerade dabei bin, noch schnell der Wochenrückblick der letzten woche. Kurzfassung: Musterwoche!


    Wochenrückblick KW 24 (Belastungswoche 2 Zyklus 2/5)

    112,10 km in 5 Einheiten, dazu 3x Stabitraining auf dem Rudergerät, Ø Gewicht der letzten 7 Tage: 74,3 kg

    Im Einzelnen:

    Montag: Ruhetag

    Dienstag: 14,24 km Dauerlauf in 5:13 min/km @ 70% Hfmax

    Mittwoch: 44,03 km langer Lauf in 5:59 min/km @ 67% Hfmax

    Donnerstag:10 Min. Stabitraining

    Freitag: 31,44 km langer langsamer Lauf in 6:31 min/km @ 61% Hfmax

    Samstag: 12,36 km Regenerationslauf in 5:36 min/km @ 66% Hfmax10 Min. Stabitraining

    Sonntag: 10,03 km Regenerationslauf in 5:467min/km @ 62% Hfmax / 20 Min. Stabitraining

    Ohne jetzt überheblich klingen zu wollen: ich bin wirklich begeistert von mir!
    Ich habe alle Einheiten exakt so durchgezogen, wie sie geplant waren, bin 4 der 5 Einheiten vor 6 Uhr gelaufen, ich habe mich nach jeder Einheit gedehnt, ich habe sogar meine Stabieinheiten geschafft. Sehr, sehr cool! Aber jetzt bin ich froh, dass Regenerationswoche ist und ich mich erholen kann. Der 2:1-Rhythmus funktioniert für mich wirklich gut!

    Das einzige, mit dem ich gerade unzufrieden bin ist mein Gewicht. Seit Beginn der Vorbereitung von 5 Wochen habe ich fast 2 kg zugenommen. obwohl ich renne wie ein Bekloppter. Da fehlt es mir bei den Mahlzeiten wohl an Maß und Selbstdisziplin, zum richtigen Zeitpunkt aufzuhören!
    Naja, noch ist alles im Rahmen, mehr sollte es aber nicht werden!

    Liebe Grüße,
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  14. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    gogolak (20.06.2022), todmirror (20.06.2022)

  15. #185
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Mir macht weniger die Orientierung in der Dunkelheit Angst (das möchte ich einfach bewusst noch mal ausprobieren, vor allem den simultanen Umgang mit Stirnlampe, Taschenlampe und Navi in der Hand). Angst habe ich vor der Dunkelheit an sich - ich, im finsteren Wald, mit knackenden Geräuschen, am Besten noch aufblitzenden Augenpaaren... na Mahlzeit...
    Willkommen im Club, schön dass ich da nicht alleine bin.
    Über mich
    wo ich herkomme Am Anfang war da der Bauchspeck und wo ich zuletzt gelaufen bin Joels Daily Challenge - Streakrunning

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    nachtzeche (20.06.2022)

  17. #186
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    Ich möchte hier ja nicht nur über konkrete Trainings und Wochenrückblicke berichten, sondern auch andere Gedanken rund um das Thema Wettkampfvorbereitung und Ultra-Lauf zum besten geben. Jetzt ist mal wieder Zeit für so ein Thema.

    Hier kommen also ein paar Gedanken zum Thema Regeneration!

    Mir ist bewusst, dass diese Vorbereitung ein Ritt auf der Rasierklinge ist. Ich werde an die Grenzen dessen gehen, was mein Körper verkraften kann. Damit es nicht über diese Grenze hinaus geht, werde ich alles tun müssen, um die bestmögliche Regeneration zu bekommen.
    Ich habe noch keine Vorbereitung auf einen langen Wettkmapf erlebt, in der ich nicht irgendwann orthopädische Probleme bekommen hätte. Aber ich möchte es wieder versuchen, den Spagat zu schaffen: so viele Trainingskilometer wie möglich und gleichzeitig die rte Linie nicht überschreiten, und mich verletzen!

    Das Problem ist, die rote Linie sieht man immer erst, wenn sie schon hinter einem liegt. Darum muss ich alles tun, um dem vorzubauen. Neben einem sinnvollen Trainingsaufbau mit nicht zu schnellen Steigerungen der Wochenkilometer und der einzelnen Einheiten, gehört für mich das Thema Regeneration elementar dazu.
    Ich habe jetzt 5 Wochen der konkreten Vorbereitung hinter mit und es geht mir noch richtig gut. Ich merke die Belastung, aber es tut nichts weh. Folgende Maßnahmen habe ich dazu ergriffen:

    Regenerationswochen. Ich folge einem 2:1 Zyklus. Das heißt, auf je 2 Wochen mit steigenden Km-Umfängen folgt eine Entlastungswoche mit "nur" 2/3 der Wochenkilometer der Vorwoche. Und ich merke, wie gut mir das tut. Die einzelnen Einheiten sind kürzer, e ssind weniger Einheiten, der Körper hat Zeit aufzutanken.

    Ruhetage. "Jede Einheit ist nur so gut, wie sie verarbeitet werden kann". Daran halte ich mich und habe mir deshalb nach jeder langen Einheit einen Ruhetag verordnet und habe überlange Trainingswettkämpfe gestrichen. Das widerspricht vielem, was in der Ultra-Szene so üblich ist (Doppeldecker, Triples, 100km in der Vorbereitung...), scheint mir aber gut zu bekommen. Die Beine sind nach einem Ruhetag nicht zwingend leichter, aber ich scheine stabiler zu sein. Diese Regel führt aber zu so mancher logistischer Herausforderung in der Wochenplanung...

    Dehnen. Auch hier streiten sich die Gelehrten, ob es was bringt. ist mir egal. Mir tut es gut. ich bleibe beweglich und meine Erfahrung ist: je mehr ich dehne, desto weniger verletze ich mich. Jede Einheit ird von einer Dehneinheit begleitet. Da bin ich dieses Mal so konsequent wie noch nie.

    Stabitraining. In meinem bisherigen Läuferleben völlig vernachlässigt, ist mein Rudergerät da ein echter Gamechanger. Ich rudere 3x pro Woche zwischen 10 und 20 Minuten und spüre wirklich, wie ich in der Körpermitte stabiler bin. Das verhilft mir zu einem besseren Laufstil und zu weniger Belastung und damit zu einer besseren Erholung.

    Wechselduschen. Ich hasse sie und muss mich immer dazu überwinden, aber sie tun mir definitiv gut. Kaltes und warmes Wasser über die Beine erhöht die Durchblutung und fördert somit die Erholung der Muskeln.

    Bäder. Als ich bei meiner letzten Muskelverletzung mit meinen Kindern im Schwimmbad war, hatte ich einen AHA-Moment: ich saß 2 Stunden oder so mit meiner Jüngsten im warmen Babybecken und nach dem Besuch im Schwimmbad war der Schmerz im Oberschenkel so gut wie weg. Und dieses Ergebnis war in der warmen Badewanne reproduzierbar. Diese Art von Bädern tut meinen müden Muskeln also gut. Ich habe mir dszu jetzt noch ein "Muskel-Entspannungsbad" in der Drogerie gekauft und nehme nach jeder langen Einheit ein 15 minütiges Bein-Bad.

    Schlaf. Ich brauche mehr Schlaf ! Zwingend! Das ist in der Kleinkindphase nicht ganz einfach, aber ich achte darauf, früh ins Bett zu gehen. Und ich habe so gut wie jeden Mittag einen Mittagsschlaf. Nie lang, meist nur 10 Minuten. Aber ich schlafe innerhalb von Sekunden ein und es entspannt und regeneriert mich spürbar!

    Gutes Essen. Der Körper verbraucht Nährstoffe, die man wieder zuführen muss. logisch. Aber auch die Reparaturprozesse der Muskeln, Sehnen und Gelenke brauchen Nährstoffe. Darum achte ich gerade sehr auf meine Ernährung. Viel Obst und Gemüse, viel Vollkornprodukte, viele Nüsse und Samen. Und das alles in ausreichender Menge, möglichst auch direkt nach den Einheiten.

    Alkoholverzicht. Trinkt man Alkohol, stoppt der Körper sämtliche Reparaturprozesse und baut zunächst das Gift ab, das er gefunden hat. Ich kann mich also erholen so viel ich will, das Bierchen am Abend stoppt die wertvolle Regeneration oder verzögert sie zumindest. Und da ich gerade jede Regeneration brauche, die ich finden kann, habe ich Alkohol vollständig gestrichen. Ist jetzt deutlich schwerer als im Winter, aber ich ziehe das sehr konsequent durch.

    Bewegung. Klingt paradox, aber ich versuche auch außerhalb der Trainingseinheiten möglichst viel (sanfte) Bewegung zu bekommen: Fahrradfahren, spazieren gehen, alle möglichen Wege zu Fuß erledigen. Die guten Nährstoffe müssen ja irgendwie in die Muskeln kommen. Und das tun sie über das Blut. Und das erreicht sie umso besser, desto mehr sie durchblutet sind. und das werden sie eben durch Bewegung...

    Soweit mal meine Gedanken. Ich bin gespannt, ob das alles wirklich zu dem Ziel führt, das ich mir erhoffe, aber irgendwie ergibt das schon alles Sinn. Und es fühlt sich gut an, alles zu tun was in meiner Hand liegt!

    Liebe Grüße,
    nachtzeche
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  18. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    dicke_Wade (24.06.2022), gogolak (22.06.2022), Hauptmieter (22.06.2022), todmirror (22.06.2022)

  19. #187

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    Wenn du es ganz gründlich machen willst, kannst du ab jetzt noch allmorgendlich deinen Ruhepuls messen, da siehst du sofort, wenn etwas nicht stimmt........
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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  21. #188
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    Zitat Zitat von Hauptmieter Beitrag anzeigen
    Wenn du es ganz gründlich machen willst, kannst du ab jetzt noch allmorgendlich deinen Ruhepuls messen, da siehst du sofort, wenn etwas nicht stimmt........
    Dem kann ich nur zustimmen!

  22. #189
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    Zitat Zitat von Hauptmieter Beitrag anzeigen
    Wenn du es ganz gründlich machen willst, kannst du ab jetzt noch allmorgendlich deinen Ruhepuls messen, da siehst du sofort, wenn etwas nicht stimmt........
    Da bin ich immer zu trantütig für. Ich würde mein Zählen garantiert wieder einschlafen! Ich bin ja schon froh, wenn ich nach dem Klingeln des Weckers überhaupt direkt aus dem Bett komme...

    Das leben hat immer wieder mal schöne Überraschungen bereit, jetzt wird mir eine neue Herausforderung gestellt:

    Frau nachtzeche ist gestern die Kellertreppe hinabgesegelt und wurde mit dem Krankenwagen ins KKH transportiert. Zum Glück keine schwere Verletzung, ist auch nichts gebrochen, aber ihr Knöchel ist schwer gestaucht, dick, grün und blau und die Kapseln und Bänder ziemlich sicher in Mitleidenschaft gezogen. Sie liegt jetzt auf dem Sofa, kühlt, und ist schlechter Laune weil das Leben an ihr vorbei zieht.

    Ich bin jetzt dabei, Arbeit, Kinderbetreuung, Haushalt und so weiter zu managen. Zum Glück sind wir in ein tolles soziales Netz eingebunden (wir haben keine Großeltern vor Ort) und innerhalb von Minuten hatte ich zwei Leute, die die nächsten Vormittage da sind und die Kleinen übernehmen, es wird für uns gekocht...

    Die Nachmittage werde ich übernehmen. Es wird also arbeitstechnisch mehr als eng. Wenn ich in den nächsten Tagen laufen kann, dann nur abends/nachts, wenn die Kinder schlafen. Und dann auch nur die kleine Hausrunde, damit ich erreichbar bin, wenn ein Kind ruft - meine Frau kommt nämlich nicht in den 1. Stock...

    Minimal angespannte Grüße,
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  23. #190

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    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Da bin ich immer zu trantütig für. Ich würde mein Zählen garantiert wieder einschlafen!
    Erst mal alles Gute an deine Frau, liebe Grüße unbekannterweise, alles Guter auch an dich, gutes Durchhalten, wie schon geschrieben hat man manchmal kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu......

    In Sachen morgens wach werden geht es mir genau so, NUR denke ich dass ich meine letzte schwere Verletzung so hätte vermeiden können. Nach der Borreliosediagnose hatten mir 2 Ärzte gesagt ich könne bei den 24h DM laufen, also lief ich anstatt in mich hineinzuspüren. Einige Zeit später kamen dann mein Meniskus und das Knochenmarköden. Wie ich jetzt weiß kann das von Überlastung kommen und Borreliose mit 3 Wochen Antibiotikum sind eine enorme Belastung. Benjamin (Ostgeopat) sagt dass das mein Ruhepuls definitiv angezeigt hätte..... also ab akuter Wettkampfvorbereitung bis Ende der Nachwettkampfregenration werde ich meine GPS Uhr am Bett haben und morgens halt messen....

    Gutes Durchhalten und alles Gute, bis Sonntag Abend...
    Liebe Grüße
    Cornelius
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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  24. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Hauptmieter:

    gogolak (23.06.2022), nachtzeche (23.06.2022)

  25. #191
    Avatar von todmirror
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    Ach herrje. Ihr lasst aber auch wirklich nichts aus. Gute Besserung Deiner Frau und Dir gutes Durchhalten.

    Auch bis Sonntag Abend (aber erst dem übernächsten).

    LG

    Torsten


  26. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von todmirror:

    nachtzeche (23.06.2022)

  27. #192

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    Zitat Zitat von todmirror Beitrag anzeigen
    Auch bis Sonntag Abend (aber erst dem übernächsten).

    stimmt, hast recht.....
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  28. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Hauptmieter:

    todmirror (23.06.2022)

  29. #193
    Avatar von Leissprecher
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    Hallo Chris

    Ach menno, was ist nur los bei euch?
    Da ist ein dicker fetter Wurm drin!!!

    Schnellste und umfassende Genesung wünsche ich der Frau Nachtzeche.

    Gruss Stefan

  30. #194
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Au Bagge Der Frau Nachtzeche die beste Genesung wünsche

    Gruss Tommi




    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  31. #195
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    So langsam ruckelt sich hier wieder alles zurecht. Frau nachtzeche wird wieder zunehmend mobiler, die fiebernden Kinder haben aufgehört zu fiebern und auch auf der Arbeit sehe ich so langsam wieder ein bisschen Land.

    Ich hatte am Wochenende ein paar richtig gute Gespräche mit meiner Frau, sie hilft mir immer wieder, meine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Ich habe verstanden, dass das Laufen gerade sowohl Entspannung ist und mir richtig gut tut, es mir unglaublich viel Freude macht, auf den Heidschnuckenweg hinzufiebern, es aber eben auch ein weiterer, sehr großer Player in meinem Leben ist. Und dass es sich voll anfühlen darf! Das ist gut.

    Und ich bin zur Erkenntnis gekommen: mehr geht nicht. Ich vermute, dass Tortour und Spartathlon in etwas mit dem Vorbereitungsaufwand machbar sind, wie ich ihn gerade betreibe. Aber mehr geht nicht und wird nie gehen und soll nie gehen. Und das fühlt sich gut an. Auch öfter als alle 2 Jahre brauche ich solche Projekte nicht. Auch ein gutes Gefühl, diese Erkenntnis.

    Aufgrund der sehr chaotischen Woche habe ich mein Wochensoll (minimal) nicht erreicht. Aber ich bin trotzdem vollauf zufrieden.

    Wochenrückblick KW 25 (Regenerationswoche Zyklus 2/5)

    67,55 km in 5 Einheiten, dazu 2x Stabitraining auf dem Rudergerät, Ø Gewicht der letzten 7 Tage: 74,1 kg

    Im Einzelnen:

    Montag: 10 Min Stabitraining

    Dienstag: 32,30 km langer Lauf in 5:45 min/km @ 69% Hfmax

    Mittwoch: 20 Min. Stabitraining

    Donnerstag: 6,17 km Regenerationslauf in 5:47 min/km @ 61% Hfmax

    Freitag: 16,29 km Dauerlauf in 5:25 min/km @ 73% Hfmx

    Samstag: 12,79 km Dauerlauf in 5:22 min/km @68% Hfmax

    Sonntag: Ruhetag

    Das waren also 6,5 km weniger als geplant und auch einmal weniger Rudertraining als eigentlich gewollt. Aber das war mir gestern SO egal. Der zusätzliche Ruhetag mit viel Familienzeit war mir wichtiger als irgendwo noch mal 1 Stunde Sport reinzuquetschen. Jetzt gehe ich deutlich entspannter und erholter in diese neue, spannende Belastungswoche. 121 km warten auf mich...

    Liebe Grüße,
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  32. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    Hauptmieter (28.06.2022), todmirror (27.06.2022)

  33. #196

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    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Und ich bin zur Erkenntnis gekommen: mehr geht nicht. Ich vermute, dass Tortour und Spartathlon in etwas mit dem Vorbereitungsaufwand machbar sind, wie ich ihn gerade betreibe. Aber mehr geht nicht und wird nie gehen und soll nie gehen. Und das fühlt sich gut an. Auch öfter als alle 2 Jahre brauche ich solche Projekte nicht. Auch ein gutes Gefühl, diese Erkenntnis.


    Letzten Spätherbst habe ich meinen Fuß bei einem Orthopäden untersuchen lassen, der zugleich mehrfacher Spartathlonfinisher ist. Mitz den Worten "das glauben Sie mir ja sonst eh nicht" zückte er sein Handy und zeigte mir seine Vorbereitung auf den letzten Spartathlon 2021. Das war ein besserer Greifmarathonplan. Keinen Lala über 40 Kilometer und einmal um die 100 Wochenkilometer. Ich will damit sagen, dass es anscheinend Leute gibt, die einen solchen Lauf mit sehr geringem Aufwand erfolgreich bestreiten können....

    Grüße
    Cornelius
    Zuletzt überarbeitet von Hauptmieter (28.06.2022 um 08:59 Uhr)
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  34. #197
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von Hauptmieter Beitrag anzeigen
    L...zückte er sein Handy und zeigte mir seine Vorbereitung auf den letzten Spartathlon 2021. Das war ein besserer Greifmarathonplan. Keinen Lala über 40 Kilometer und einmal um die 100 Wochenkilometer. Ich will damit sagen, dass es anscheinend Leute gibt, die einen solchen Lauf mit sehr geringem Aufwand erfolgreich bestreiten können....
    Das stimmt, immer wieder krass, wie unterschiedlich Leute da gestrickt sind. Es gibt ja auch Menschen, die sich noch viel intensiver vorbereiten als ich. Andere machen viel weniger. Da muss jeder seinen Weg finden.

    Ich hole schon gerne das Maximum heraus. Nein, anders ausgedrückt: die Art und Intensität der Vorbereitung, die ich abspule gibt mir maximale Sicherheit für den Wettkampf. ich weiß dann, ich habe getan was ich konnte. das hilft mir sehr!

    Liebe Grüße,
    nachtzeche
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  35. #198
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    Bin gerade bei Kilometer 34 meines langen Laufs und da habe ich einen Edeka entdeckt. Jetzt sitze ich auf der Bank, esse ein Eis, und trinke ein alkoholfreies Bier. Morgens um 8:30 Uhr. Noch 18 km zu laufen, das Leben ist schön
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  36. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    gogolak (29.06.2022), klnonni (29.06.2022), Sab215 (30.06.2022), todmirror (29.06.2022)

  37. #199
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Ich hole schon gerne das Maximum heraus. Nein, anders ausgedrückt: die Art und Intensität der Vorbereitung, die ich abspule gibt mir maximale Sicherheit für den Wettkampf. ich weiß dann, ich habe getan was ich konnte. das hilft mir sehr!
    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Bin gerade bei Kilometer 34 meines langen Laufs und da habe ich einen Edeka entdeckt. Jetzt sitze ich auf der Bank, esse ein Eis, und trinke ein alkoholfreies Bier. Morgens um 8:30 Uhr. Noch 18 km zu laufen, das Leben ist schön


    Die Vorbereitung kann so schön sein .....

  38. #200
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Bin gerade bei Kilometer 34 meines langen Laufs und da habe ich einen Edeka entdeckt. Jetzt sitze ich auf der Bank, esse ein Eis, und trinke ein alkoholfreies Bier. Morgens um 8:30 Uhr. Noch 18 km zu laufen, das Leben ist schön
    Klasse!

    Gruss Tommi

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