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  1. #26

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    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    für das, was du betreibst, müsste man einen Begriff neu erfinden. Vielleicht "sporadisches Sich-Selbst-in-Laufschuhen-nach-draußen-Schicken". Was du definitiv nicht betreibst, ist "regelmäßiges Laufen". Dass du für dein Tun das Prädikat "regelmäßig" verwendest, hätte dir eigentlich die Schamesröte ins Gesicht treiben müssen. Einmal pro Woche ist so viel wie gar nicht laufen.
    1x pro Jahr am 1.1. ist doch auch "regelmäßig" Im Ernst: Das 1mal pro Woche war als Minimum gemeint, d.h. es gibt soweit ich mich erinnere keine Woche in 2021, in der ich nicht gelaufen bin. Aber tatsächlich bin ich in den meisten Wochen 2x gelaufen, nur im Dezember war es unterdurchschnittlich, weil es auf der Arbeit stressig war und eine Woche lang recht kalt. Im Oktober und November bin ich insgesamt 17x gelaufen, d.h. ziemlich genau 2x pro Woche.


    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    Bezogen auf eine (Traininings-) Woche sollte ein Einsteiger möglichst dreimal laufen. Und zwischen zwei Läufen immer mindestens einen Ruhetag einhalten. Bei drei Laufeinheiten pro Woche, kann er sogar einmal zwei Tage pausieren. Möglich wäre auch ein tageweiser Wechsel zwischen Belastung und Pause. Dann kommt man in einer Woche auf 4 Läufe und in der Folgewoche auf 3, dann wieder 4 usw.


    So wird aus einem Laufeinsteiger über die Wochen und Monate ein Fortgeschrittener. In zwei Jahren, die man mit Lauftraining verbringt, kann man unheimlich viel erreichen (wenn man will natürlich nur, muss man aber nicht). Deine Füße kennen Laufschuhe nun auch schon zwei Jahre und du hast nichts erreicht.
    Den Tag Pause dazwischen halte ich schon seit Anfang an so ein. Das "nichts erreicht" stimmt so auch nicht: Im Vergleich zum Einstieg bin ich auf jeden Fall deutlich fitter geworden und kann 10km problemlos in unter 1h laufen. Aber auch wenn 10km als Strecke nun "leicht" sind, stagniert die Geschwindigkeit, was auch der Anlass war, hier zu fragen, wie ich besser werde.
    Wenn ich euch richtig verstehe ist öfter laufen das sinnvollste, alles andere wie Intervalltraining etc. brauche ich erstmal gar nicht.


    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    Beginne mit sinnvollem Lauftraining, was vor allem heißt: Dreimal die Woche laufen! Alles Gute dafür!
    Alles klar, dann wird mein Ziel für Januar ganz einfach sein 14x (=31/7*3) zu laufen. Bei fünf Läufen in bisher 12 Tagen, bin ich auf momentan "on track". Meine Wochenkilometer werden dann aber mehr als sinnvoll steigen, selbst wenn jeder Lauf nur 6.2km werden, sind das ja schon 86km im Januar dann... Ich hoffe mal, dass ich das als "Jungspund" wegstecke.

  2. #27
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von random Beitrag anzeigen
    1x pro Jahr am 1.1. ist doch auch "regelmäßig" Im Ernst: Das 1mal pro Woche war als Minimum gemeint, d.h. es gibt soweit ich mich erinnere keine Woche in 2021, in der ich nicht gelaufen bin. Aber tatsächlich bin ich in den meisten Wochen 2x gelaufen, nur im Dezember war es unterdurchschnittlich, weil es auf der Arbeit stressig war und eine Woche lang recht kalt. Im Oktober und November bin ich insgesamt 17x gelaufen, d.h. ziemlich genau 2x pro Woche.
    Ich kann auch rechnen, also war mir das klar, was du da schreibst. Es ändert jedoch nichts daran, dass du für wirkliche Fortschritte zu selten läufst. Eine Faustregel der Trainingslehre besagt folgendes:

    • min. 3 x trainieren ist erforderlich für eine Verbesserung
    • Wer 2 x pro Woche traininert, kann seinen Stand halten
    • alles darunter führt zum Verlust der erreichen Ausdauer

    Dreimal pro Woche hat in aller Regel einen überschwelligen (= erfolgreichen) Trainingsreiz zur Folge. Zweimal oder nur einmal provoziert lediglich einen unterschwelligen Trainingsreiz, der keinen Aufbau zulässt. Natürlich ist Training damit nicht erschöpfend beschrieben. Wie könnten Autoren sonst Bücher damit füllen. Es ist neben dem Trainingswochenrhythmus auch die Belastung, die Regeneration und einiges mehr zu beachten.

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  3. #28
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von random Beitrag anzeigen
    Das "nichts erreicht" stimmt so auch nicht: Im Vergleich zum Einstieg bin ich auf jeden Fall deutlich fitter geworden und kann 10km problemlos in unter 1h laufen.
    Jetzt mal Hand aufs Herz: In deinem Alter trainierte ich damals gleichfalls nicht regelmäßig und ein paar Kilo zu viel hatte ich auch. Als man mich dann ärztlicherseits aufforderte meine Ausdauer zu verbessern, ging ich raus und lief los. Einfach so. Das dabei am Anfang erzielte Tempo unterschied sich nicht von dem dass ich zwei, drei, vier Jahre später zu laufen im Stande war. Weil ich ja nicht im eigentlichen Sinne trainierte. Training nennt man einen Vorgang, der auf die Verbesserung der Leistung abzielt und dazu methodisch sinnvolle Trainingseinheiten aneinander reiht. Das tat ich ebenso wenig wie du in den vergangenen beiden Jahren. Mir ging es nur darum für meine Gesundheit ab und zu zu laufen und mich besser zu fühlen.

    In Sinne einer Verbesserung meiner Ausdauerleistung habe ich damals auch nichts erreicht. Das änderte sich erst als sich mein Laufwunsch aus diversen Gründen verstetigte. Und einen wirklichen Leistungssprung habe ich nach 2002 gemacht, weil ich ab da mein Training nach den Regeln der Ausdauertrainingslehre ausrichtete.

    Gruß Udo
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