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Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1

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    Standard Übelkeit bei Ultratrail

    Hallo, mir wird bei Ultra-Trails immer übel. Es beginnt meist nach etwa 30-40km. Das hat etwa mit 40 Jahren angefangen. Vorher habe ich viele Ultras zwischen 40-160km gefinished und hatte nie ein Magenprobleme und auch nicht eine spezielle Verpflegung gehabt. Einfach nach Lust und Laune. Nun habe ich das Problem jedes mal in Wettkämpfen und muss entweder aufgeben oder komme elend im Ziel an. Es fängt immer langsam an und ich kann dann immer weniger Essen und Trinken, laufe weiter und später bringe ich dann gar nichts mehr runter. Muss mich dann schon zu einem Schluck Wasser zwingen. Natürlich bin ich dann irgendwann mal völlig dehydriert und kraftlos. Im Training (bis zu 5 Stunden) habe ich das Problem nie. Ich denke es hat mit den Erschütterungen bergrunter zu tun, welche ich im Wettkampf wohl schneller absolviere als im Training. Hat jemand ähnliche Probleme? Tipps? Vielleicht macht der Magen das in Zukunft einfach nicht mehr mit. Verstehe einfach nicht wieso ich bis 40 nie solche Probleme hatte, auch nicht nach 20-30 Stunden.....
    Danke für ein Feedback

  2. #2
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content...0/07/PDF.9.pdf

  3. #3
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    1. Du bist älter geworden, der Körper verändert sich.
    2. Was machst du jetzt anders, als früher?
    3. Wie unterscheidet sich deine Ernährung zwischen Training und Wettkämpfen? Vorher und mittenbei.
    4. Hast du es schonmal langsamer versucht bei den Wettkämpfen?

    Gruss Tommi

  4. #4

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    Danke für das Feedback!

    1. Du bist älter geworden, der Körper verändert sich.

    Ja, das stimmt natürlich. Körperlich habe ich keinerlei Beschwerden, ausser eben der Magen. Und das auch nur im Wettkampf. Darum ist es ja schwer zu verstehen für mich.

    2. Was machst du jetzt anders, als früher?
    Nichts, ausser ein wenig weniger trainieren (Kinder....).

    3. Wie unterscheidet sich deine Ernährung zwischen Training und Wettkämpfen? Vorher und mittenbei.
    Früher habe ich im Training bis 3h nur getrunken oder ein Riegel mitgenommen. Seit die Probleme auftreten habe ich im Training angefangen mehr zu Essen und alles auszuprobieren. Ohne Erfolg bisher....

    4. Hast du es schonmal langsamer versucht bei den Wettkämpfen?
    Gefühlt ja, aber ob ich wirklich langsamer war...?? Vielleicht könnte ich nach den Downhill Passagen mal ne Pause einlegen um dem Magen zu beruhigen.

    Sobald sich mein Magen dann erholt hat (nach der Aufgabe oder im Ziel) geht es mir jeweils wieder blendend. Das passiert, sobald ich wieder den Zuckerpegel hochschrauben kann. Ein Süssgetränkt oder zwei und nach ein paar Stunden bin ich wieder fit.

  5. #5
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von jbk Beitrag anzeigen
    Das passiert, sobald ich wieder den Zuckerpegel hochschrauben kann. Ein Süssgetränkt oder zwei und nach ein paar Stunden bin ich wieder fit.
    Wenn bei üblichen, gewohnten Verhalten plötzlich wiederkehrende Beschwerden auftreten, sollte man vorsichtshalber immer beim Arzt seines Vertrauens vorbei schauen.

    Das was du beschreibst, kann natürlich auch bei einem gestörten Blutzuckerstoffwechsel auftreten.
    Von daher würde ich empfehlen diese Problematik beim Hausarzt vorzutragen.
    Zuletzt überarbeitet von klnonni (09.06.2022 um 10:51 Uhr)

  6. #6
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von jbk Beitrag anzeigen

    1. Du bist älter geworden, der Körper verändert sich.[/COLOR][/FONT]
    Ja, das stimmt natürlich. Körperlich habe ich keinerlei Beschwerden, ausser eben der Magen. Und das auch nur im Wettkampf. Darum ist es ja schwer zu verstehen für mich.
    Egal, ob man es versteht, das ist leider so. Ich merke das bei vielen Dingen, dass sie nicht mehr so funktionieren, wie vor 5...10...20 Jahren. Gerade, was den Sport betrifft. Da hat klnonni schon Recht, da kann ein Doktor mal drüber schauen, was sich da so zum Schlechten verändert hat. Man muss sich nicht mit allem abfinden. Ich würde da aber eher einen Sportarzt empfehlen.

    Zitat Zitat von jbk Beitrag anzeigen
    2. Was machst du jetzt anders, als früher?
    Nichts, ausser ein wenig weniger trainieren (Kinder....).
    Vielleicht könnte das ein Teil des Übels sein

    Zitat Zitat von jbk Beitrag anzeigen
    [COLOR=#0A0A0A][FONT=muli-regular]3. Wie unterscheidet sich deine Ernährung zwischen Training und Wettkämpfen? Vorher und mittenbei.
    Früher habe ich im Training bis 3h nur getrunken oder ein Riegel mitgenommen. Seit die Probleme auftreten habe ich im Training angefangen mehr zu Essen und alles auszuprobieren. Ohne Erfolg bisher....
    Ich meinte, wo ist der aktuelle Unterschied zwischen Training und Wettkampf. Was machst du vor dem und beim Training anders in Sachen Ernährung als im Wettkampf. Natürlich kann die Psyche da eine Rolle spielen. Bei solchen Auswirkungen mag ich da aber nicht dran glauben.

    Ich kann mich gut an eine Lauffreundin erinnern, die normalerweise mit der Ernährung beim Wettkampf keine Probleme hat. Außer bei 24-Stundenläufen. Irgendwann spielte da nahezu immer ihr Verdauungssystem verrückt und sie konnte kaum noch was bei sich behalten. Das war leider ihr Flaschenhals und ohne diese Probleme wäre sie sicher zu größerer Leistung fähig gewesen. Will damit sagen, es gibt wohl für manche Läufer ab irgendeiner Distanz eine Grenze, da funktionieren Dinge auf einmal anders, als gewohnt. Und diese Grenzen können sich durchaus verschieben.

    Gruss Tommi




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    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

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