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  1. #51
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Senioren trainieren für Olympia.....
    Werte mir mal die Senioren nicht so ab, immerhin sind wir fast alle Senioren, im DLV definierten Sinne.
    Über mich
    wo ich herkomme Am Anfang war da der Bauchspeck und wo ich zuletzt gelaufen bin Joels Daily Challenge - Streakrunning

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    klnonni (13.06.2022)

  3. #52
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    eine oder zwei Fragen habe ich noch:
    wie konnte der Mensch über hunderttausende Jahre laufend Groß- und Kleinwild erlegen ohne effiziente Pulsmessung?
    Warum waren die Läufer in der Vorpulsuhrzeit schneller ohne gleichzeitig sehr viel kränker/verletzter gewesen zu sein?
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

  4. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von d'Oma joggt:

    JoelH (13.06.2022)

  5. #53
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Unsere beste Zeit kommt noch....irgendwann......ein paar Jahre noch.......Kipchoge wird sich wundern.

    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen
    Dem Körper muss viel Zeit gelassen werden, sich wirklich nachhaltig auf neue Leistungsniveaus anzupassen.
    "Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

    Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content...0/07/PDF.9.pdf

  6. #54
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen
    Solange man seine Laufökonomie steigert, gibt es keinen Grund, das Training zu intensivieren oder extensivieren.
    Wie soll eigentlich die Laufökonomie gesteigert werden?

    Und was spricht dagegen, beides zu trainieren: Laufökonomie UND Leistungsfähigkeit des Körpers (mal ganz allgemein ausgedrückt)?

    Gruss Tommi

  7. #55
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Unsere beste Zeit kommt noch....irgendwann......ein paar Jahre noch.......Kipchoge wird sich wundern.
    Ihr solltet diesen Threads nicht ins lächerliche ziehen oder gar für eure Späße kapern.

    Ich finde die Theorie des Threadersteller sehr interessant.
    Immerhin ist er mit seiner Methode als Wiedereinsteiger im Laufsport, bereits 3 km durchgelaufen.

    Wer weiß, wenn ich vor 6 Jahren nicht unbedacht als Laufsportneuling, meine erste TE auf 4,1km in wahnsinnigen 27:16 min. durchgezogen hätte,
    wäre ich dieses Jahr vielleicht auf Rhodos meinen ersten Marathon in sub 3h gelaufen...

    Ich wusste doch, es liegt an mein Training ....
    Zuletzt überarbeitet von klnonni (13.06.2022 um 14:59 Uhr)

  8. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von klnonni:

    JoelH (13.06.2022), ruca (13.06.2022)

  9. #56
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Wie soll eigentlich die Laufökonomie gesteigert werden?
    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    In der deutschen Zeitschrift für Sportmedizin ist ein interessanter Beitrag zum Thema Laufökonomie. Die Verfasser haben diverse Studien im Hinblick auf die Auswirkungen gängiger Trainingsmethoden auf die Laufökomie ausgewertet.


    Aus dem Fazit (wenig überraschend):


    "Letztlich scheinen die Trainingsjahre einen entscheidenden Einfluss auf die RE von Läufern zu haben . Erfolgreiche Langstreckenläufer weisen eine hohe Anzahl von Trainingsjahren auf, in denen kontinuierlich Lauftraining in hohen Umfängen absolviert wurde. Das Trainingsalter und die absolvierten Trainingsumfänge über mehrere Jahre hinweg determinieren besonders im Hochleistungsbereich, aber auch bei untrainierten bis zu sehr gut trainierten Läufern die RE positiv."

    Trainingsinterventionen zur Modifikation der Laufökonomie im Mittel- und Langstreckenlauf
    .....
    "Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

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  10. #57
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Bones, das sind eingefahrene Wege. Ich dachte, der TE hat neue, eigene Ideen dazu.

    Gruss Tommi

  11. #58

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    Zitat Zitat von Albatros Beitrag anzeigen
    Vermutlich wirst Du erst dann Interesse wecken, wenn Du Deine Theorien mit Erfahrungswerten untermauern kannst. Aber soweit ich das verstanden habe, stehst Du sozusagen bei null auf der Zeitachse der Erfahrungswerte...
    Wie gesagt bin ich früher Marathon 3:50h und Ultramarathons gelaufen. Und übers Laufen habe ich mit vielen auch schon diskutiert. Ein Laufanfänger bin ich daher keinesfalls und ein Theorieanfänger auch nicht.

    Mein Bruder hatte vor kurzem mit weniger Aufwand in höherem Alter das gleiche Hallbmarathontempo wie ich damals. Wegen der genetischen Nähe ist ein vergleichbares Talent wahrscheinlich.
    Somit haben wir also schon mal ein erstes Erfahrungsindiz, dass ehrgeiziges Training mit vielen Kilometern und vielen hohen Trainingsreizen nicht optimal waren.

    Ich habe früher mal versucht nach Puls zu laufen, war aber einerseits genervt davon, dass der Puls während des Laufens immer angestiegen ist und ich dann nach den bestehenden Regeln langsamer laufen sollte. Außerdem eben Puls sehr unterschiedlich, je nach Temperatur, und sonstigen Umständen Schaf usw. Heute sage ich: Pulssteuerung war richtig, aber die Regeln wie nach Puls trainiert werden soll, waren falsch.

    Rückblickend sehe ich die ENtscheidung, vom pulsgesteuertem Training mich zu distanzieren, als die wichtigste Fehlentscheidung an bei meinem Training. Neben dem Ehrgeiz. immer weiter schneller und mehr zu laufen, idealerweise schon in der jeweils folgenden Woche.

    Das pulsgesteuerte Training ist rein logisch deutlich besser als pacegesteuertes Training. Weil pace zwar eine Belastungsmetrik für den Körper ist, aber eben nicht die Summe aller Belastungen. Und auf die kommt es natürlich an. Der Puls gibt die Gesamtbelastung für den Körper besser an als Durchschnitspace und Wochenkilometer. Der Puls und neuerdings vor allem auch die Herzfrequenzvariabilität zeigt sehr gut an, ob man erholt ist oder nicht. AUsnahme: Muskuläre oder orthopädische Verletzungen. Aber auch die zeigen sich teilweise in der Herzfrequenzvariabilität.

    Meinen WIedereinstieg begonnen habe ich mit schnellerem Gehen. DIe letzte Woche dann jeden zweiten Tag 6 mal ( 2 min laufen, 3 min gehen). Dabei habe ich dann jede EInheit nichts verändert. Und am Puls und an der pace sehe ich dann, dass ich mich verbessert habe, ganz ohne Steigerung des Laufanteils.
    Ich werde auch diese Woche nur bei 6 mal (2 min laufen+3 min gehen) bei der Trainingseinheit bleiben. Der Puls darf ein bestimmtes Limit dabei nicht überschreiiten. Ansonsten alles erlaubt.

    Wie gesagt: In der ersten Woche dieser Art Fortschritte.
    Und erst wenn ich eine Woche stagniere; schalte ich in den nächsten Gang und erhöhe die Laufminuten.

    Ob ich laufen darf oder nicht entscheide ich am Ruhepuls vorher und an der Herzfrequenzvariabilität. Es zeigt sich, dass ein Tag Laufpause reicht, um wieder auf Optimalwerte zu kommen.

    Soviel zu meinen ersten Erfahrungen mit meinem neuen Training.

  12. #59
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen
    Wie gesagt bin ich früher Marathon 3:50h und Ultramarathons gelaufen.


    Mein Bruder hatte vor kurzem mit weniger Aufwand in höherem Alter das gleiche Hallbmarathontempo wie ich damals. Wegen der genetischen Nähe ist ein vergleichbares Talent wahrscheinlich.
    Würdest Du meinen Bruder kennen, würdest Du diese Theorie ganz schnell wieder verwerfen.

    Ich werde auch diese Woche nur bei 6 mal (2 min laufen+3 min gehen) bei der Trainingseinheit bleiben. Der Puls darf ein bestimmtes Limit dabei nicht überschreiiten. Ansonsten alles erlaubt.
    Bevor es richtig losgeht, hörst Du also jeweils wieder auf und misst dabei den Puls. Und hältst diese Methode für besser.

    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen
    Ob ich laufen darf oder nicht entscheide ich am Ruhepuls vorher und an der Herzfrequenzvariabilität. Es zeigt sich, dass ein Tag Laufpause reicht, um wieder auf Optimalwerte zu kommen.
    Meinst Du, ich sollte jetzt in Pulsmesseraktien investieren?

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)


  13. #60
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Was sind eigentlich "die Optimalwerte"?

    Das habe ich noch nicht rauslesen können.
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  14. #61
    Avatar von klnonni
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    Offenbar liegt hier ein Missverständnis über die Hf.- Trainingsmethoden vor.

    Die Lehrmeinungen der Hf.- Trainingsmethoden die ich kenne, würden allem widersprechen was du hier schreibst.
    Deine auf der Hf. basierte Trainingsgestaltung beruht offenbar wirklich auf völlig neuen Theorien.

    Damit hier im Forum eine zielführende Diskussion über eine vielleicht bahnbrechende neue Trainingsmethode nicht gleich aus Unverständnis
    abgebrochen wird, schlage ich vor du erklärst uns erstmal deine neue Methode.

    Soweit ich verstanden habe, benötigt man für deine Methode keine Kenntnis seiner max. Hf. und die TE richten sich nach der Herzfrequenzvariabilität.
    Woher weißt du wann und um wie viel du die Länge und die Intensität einer TE steigern darfst ?
    Und wonach, wenn nicht nach der max. Hf., sollte man den seine Hf. Im Training richten?

  15. #62
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Damit hier im Forum eine zielführende Diskussion über eine vielleicht bahnbrechende neue Trainingsmethode nicht gleich aus Unverständnis
    abgebrochen wird, schlage ich vor du erklärst uns erstmal deine neue Methode.
    Was mir eben erst aufgefallen ist, der Thread steht ja bei Blogs. Der TE wünscht also wahrscheinlich gar keine Diskussion.
    Das ergibt dann natürlich Sinn.
    Über mich
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  16. #63
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Was mir eben erst aufgefallen ist, der Thread steht ja bei Blogs. Der TE wünscht also wahrscheinlich gar keine Diskussion.
    Das ergibt dann natürlich Sinn.
    Auch wenn man in einem Blog seine neuen Ideen vorstellt, kann man damit doch zielführende Diskussion anstoßen.

  17. #64
    Avatar von Albatros
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    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen
    Meinen WIedereinstieg begonnen habe ich mit schnellerem Gehen. DIe letzte Woche dann jeden zweiten Tag 6 mal ( 2 min laufen, 3 min gehen). Dabei habe ich dann jede EInheit nichts verändert. Und am Puls und an der pace sehe ich dann, dass ich mich verbessert habe, ganz ohne Steigerung des Laufanteils.
    Ich werde auch diese Woche nur bei 6 mal (2 min laufen+3 min gehen) bei der Trainingseinheit bleiben. Der Puls darf ein bestimmtes Limit dabei nicht überschreiiten. Ansonsten alles erlaubt.

    Wie gesagt: In der ersten Woche dieser Art Fortschritte.
    Und erst wenn ich eine Woche stagniere; schalte ich in den nächsten Gang und erhöhe die Laufminuten.

    Ob ich laufen darf oder nicht entscheide ich am Ruhepuls vorher und an der Herzfrequenzvariabilität. Es zeigt sich, dass ein Tag Laufpause reicht, um wieder auf Optimalwerte zu kommen.

    Soviel zu meinen ersten Erfahrungen mit meinem neuen Training.
    Dann reden wir hier also von einer Woche Trainingserfahrung nach Deiner Philosophie. So weit weg von null ist das nun nicht, aber okay...
    Dann wäre noch zu klären wo Du mit dieser Art Training hin willst, bzw. was das Ziel (die Benchmark) sein soll und welche Parameter dann für die Einordnung in ein erfolgreiches oder erfolgloses Training herhalten sollen.

  18. #65

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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Wie soll eigentlich die Laufökonomie gesteigert werden?

    Und was spricht dagegen, beides zu trainieren: Laufökonomie UND Leistungsfähigkeit des Körpers (mal ganz allgemein ausgedrückt)?

    Gruss Tommi
    Die Laufökonomie steigert sich, indem man ein höheres Pensum läuft, als es der Körper in seinem aktuellen Zustand auf Dauer gewöhnt war.
    Sie steigert sich aber nur dann nachhaltig, wenn Du ihm nicht zu viel zumutest.

    Wenn Du also in einer Woche mehr gemacht hast als sonst, dann solltest Du defensiv davon ausgehen, dass der Körper das zwar geschafft hat, aber sich noch nicht dran gewöhnt hat.

    Ob dem so ist, stellst Du fest, indem Du das was du getan hast, einfach wiederholst. Schaffst Du es beim nächsten mal leichter als zuvor, hatte sich der Körper offensichtlich noch nicht vollständig drauf eingestellt und ist nun ein Stück näher auf dem Weg dahin.

    Wenn Du aber zu ehrgeizig bist und in der nächsten Woche schon wieder mehr schaffen willst als letzte Woche, dann gibst Du dem Körper keine Zeit, sich nachhaltig an die Belastungssteigerungen zu gewöhnen.

    Idealerweise steigert man sich in sehr kleinen STufen der Erhöhung des Trainingsumfangs. Dann kann man sicher sein, nicht das bestmögliche Potential zu verpassen, nur weil man zu früh zu viel wollte.

    Solange man sich verbessert, ohne das Training zu steigern, gibt es keinen Grund, das Training zu steigern.

  19. #66
    Avatar von Bewapo
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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    ... Soweit ich verstanden habe, benötigt man für deine Methode keine Kenntnis seiner max. Hf. und die TE richten sich nach der Herzfrequenzvariabilität. Woher weißt du wann und um wie viel du die lange und die Intensität steigern darfst ..
    Und wonach, wenn nicht nach der max. Hf., sollte man den seine Hf. Im Training richten?
    Sowohl (HF max) als auch (HRV) . siehe auch HRV Herzfrequenzvariabilität und Training oder auch HRV-basierte Trainingssteuerung letztendlich "dient" die HRV als Entscheidunsghilfe für die tagesaktuelle Planung das Training bzw. Bealstung im Training. Ob das für einen Lauf(wieder-) Einsteiger das Richtige ist sei mal dahingestellt. Letztendlich soll doch jeder seinen Weg gehen, was für denjenigen optimal oder was eben nicht ist, werden wir am Ende des Tages mangels (direkten) Vergleich eh nie erfahren! Und ich hab auch nicht das Gefühl, das der TE hier grundsätzlich einen Missionierungs-Auftrag verfolgt, sondern für sich einen "anderen" bzw. den "optimalen" Weg beschreiten möchte!

    Ich für meinen Teil habe nach meinem Trainingswiedereinstieg im April und mit eher etwas reduzierteren Lauf-Belastungen (Stichwort Galloway) für meine Ziele bislang sehr gute Erfahrungen gemacht!
    Zuletzt überarbeitet von Bewapo (13.06.2022 um 16:02 Uhr)

  20. #67
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von Bewapo Beitrag anzeigen
    Sowohl (HF max) als auch (HRV) . siehe auch HRV Herzfrequenzvariabilität und Training oder auch HRV-basierte Trainingssteuerung
    Das ist doch die bisherige Lehrmeinung, ich fragte den Threadersteller nach seiner Philosophie.

  21. #68

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    Zitat Zitat von Albatros Beitrag anzeigen
    Dann reden wir hier also von einer Woche Trainingserfahrung nach Deiner Philosophie. So weit weg von null ist das nun nicht, aber okay...
    Dann wäre noch zu klären wo Du mit dieser Art Training hin willst, bzw. was das Ziel (die Benchmark) sein soll und welche Parameter dann für die Einordnung in ein erfolgreiches oder erfolgloses Training herhalten sollen.
    Dazu hatte ich schon was gesagt:
    Das Ziel in form einer Pace oder durchgehaltenen Streckendistanz kann ich gar nicht angeben, weil ich gar nicht wissen kann, was ich zukünftig überhaupt noch zu leisten in der Lage bin. Das Ziel kann nur sein, sich dem bestmöglichen Leistungspotentials des Restlebens noch zu nähern. Wo das liegt, kann ich nicht wissen.
    Es bleibt also nur zu sehen, wie weit ich mit dem Ansatz komme.

    Es ist schon mal interessant allein zu sehen, wie weit man kommt, wenn man nicht blind auf Wochen im voraus plant, wie man sich mit der Zeit immer mehr belastet. Stattdessen wiederhole ich die Belastung und beobachte den Körper, wie lange er sich steigert, ohne dass ich immer mehr von ihm abverlange,

    EInen Punkt bei meinem Training sollte ich noch erwähnen:

    Früher bin ich vor die Haustür und losgejoggt und joggend bis zur Haustür zurück. DIesmal gibt es bei intensiven EInheiten (und für mich ist 2min laufen 3 min Gehen noch intensiv)

    25% der Zeit warm up (= schnelles gehen)
    50% der Zeit das eigentliche Lauftraining
    25% der zeit cool down (schnelles gehen)

    Letzte Woche hab ich damit jeden zweiten Tag eine Stunde trainiert, davon 30 min Intervalle (Laufen+gehen)

    Ja es hört sich alles sehr quälend in die Länge gezogen an. Und das ist es auch bei meinem Training.
    Aber wie gesagt: Warum aufdrehen, wenn ich mich auch so schon steigere?
    Ziel ist, dem Körper endlich mal die Zeit zu geben, die er braucht und nicht alles über das ehrgeizige Knie zu brechen.

  22. #69
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Was sind eigentlich "die Optimalwerte"?

    Das habe ich noch nicht rauslesen können.
    Dafür, dass der TE so ein Pulsfetischist ist, hat er bisher wenig bis garnix über seinen Puls geschrieben. Wie ist hoch ist der der Ruhepuls? Der Maxpuls? Wie der Puls beim Gehen/Laufen? Bei welchen Werten sind die roten Linien?
    "Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

    Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content...0/07/PDF.9.pdf

  23. #70
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen

    25% der Zeit warm up (= schnelles gehen)
    50% der Zeit das eigentliche Lauftraining
    25% der zeit cool down (schnelles gehen)

    Letzte Woche hab ich damit jeden zweiten Tag eine Stunde trainiert, davon 30 min Intervalle (Laufen+gehen)
    Wenn ich dich richtig verstanden habe, versuchst du erst schneller oder weiter zu Laufen, wenn du bemerkst, dass du die Distanz und die Pace über mehrere TE drauf hast und diese TE dir von Mal zu Mal leichter fällt.

    Wonach richtest du den deine Start Hf. ?
    Vor allem wie ermittelt du deine Hf. - bei den kurzen Intervallen. Die Hf. steigt ja zeitversetzt mit der Be- und Entlastung, und je fitter man ist desto schneller passt sich die Hf. sich der Be- und Entlastung an. Allein dadurch ergibt sich für jedes kurze Intervall eine unterschiedliche durchschnittliche Hf. trotz gleicher Belastung.

    Wäre es nicht besser die Intervalle zumindest nur nach Gefühl zu Laufen bis man eine Dauer (zum Beispiel 30 min.) durch laufen kann?
    Bei längeren Intervallen oder Distanzen würde der zeitliche Verzug der Hf. Anstiege sich nicht bemerkbar machen?

    Eine andere Frage, die Hf. spiegelt ja in erster Linie nur die kardiologische Fitness wieder.
    Mit steigender kardiologischer Fitness, wird ja irgend wann auch die Distanz und die Pace, sprich die Intensität der TE steigen.
    Die Anpassung der Bänder, Sehnen und Muskeln läuft aber sehr viel langsamer ab als die kardiologische Anpassung an eine Belastung.
    Wie steuerst du es, nicht mit steigender kardiologischer Fitness, in eine Überlastung des Bewegungsapparates zu rutschen?
    Zuletzt überarbeitet von klnonni (13.06.2022 um 16:37 Uhr)

  24. #71

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Was sind eigentlich "die Optimalwerte"?

    Das habe ich noch nicht rauslesen können.

    Die Optimalwerte , die mir zeigen ob ich optimal erholt bin, finde ich, indem ich mehrere Tage oder sogar Wochen meinen Ruhepuls und meine HfV messe und die Bestwerte als Maßstab wähle. Ich war als Wiedereinsteiger überrascht, dass mein Ruhepuls immer noch bei 49 liegt. Ich hab gedacht, das käme vom vielen Training, aber das ist ja lange her.

    Ich messe die Daten mit der Garmin Venu 2 . Habe vor, den Forerunner 255 zu kaufen. Beide können hfV Analysen durchführen. Die Forerunner 255 zeigt das auch über die Schlafdauer an, was noch genauere Aussagen über die Erholung zulässt.

    Nach einem Ruhetag bin ich wieder auf Bestwertniveau bzgl Ruhepuls und HfV. Klares Signal, dass dann das nächste Training sinnvoll ist.

    Zu meinen "besten Zeiten" bin ich morgens und abends um die Alster in Hamburg gelaufen. Also hab ich mir damals nicht mal 24h Ruhepause gegönnt. Ich habs so gemacht, weil ich es konnte. Diesmal werde ich das nur mit Pulsuhr entscheiden.

  25. #72
    Avatar von klnonni
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    Misst du deine Hf über die opt. Hf.-Messung der Uhr oder über einen Brustgurt?

    Dein Bestwert ist also der Durchschnitt deiner Ruhewerte? Habe ich das richtig verstanden?
    Bei mir wäre das Problem, dass ich immer bei offenen Fenster schlafe.
    Sprich im Winter schlafe ich bei ca. 14°C Raumtemperatur, im Sommer bei 20 - 25°C Raumtemperatur.
    Dem zufolge unterscheidet sich mein Ruhepuls aufgrund der Jahreszeiten.

  26. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von klnonni:

    JoelH (13.06.2022)

  27. #73

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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Wenn ich dich richtig verstanden habe, versuchst du erst schneller oder weiter zu Laufen, wenn du bemerkst, dass du die Distanz und die Pace über mehrere TE drauf hast und diese TE dir von Mal zu Mal leichter fällt.

    Wonach richtest du den deine Start Hf. ?
    Vor allem wie ermittelt du deine Hf. - bei den kurzen Intervallen. Die Hf. steigt ja zeitversetzt mit der Be- und Entlastung, und je fitter man ist desto schneller passt sich die Hf. sich der Be- und Entlastung an. Allein dadurch ergibt sich für jedes kurze Intervall eine unterschiedliche durchschnittliche Hf. trotz gleicher Belastung.

    Wäre es nicht besser die Intervalle zumindest nur nach Gefühl zu Laufen bis man eine Dauer (zum Beispiel 30 min.) durch laufen kann?
    Bei längeren Intervallen oder Distanzen würde der zeitliche Verzug der Hf. Anstiege sich nicht bemerkbar machen?

    WIe gesagt bin ich für pulsgesteuertes Training aber nicht unbedingt für alle Regeln, die man dazu irgendwo lesen kann.

    HfMax kann ich erst einmal nur schätzen. Da orientiere ich mich daran, dass sie mit dem Alter jedes Jahr um 1 zurück geht und meine frühere Hfmax kenne ich noch.

    Bei gehen komme ich auf 50% bis 60% hfmax.
    beim schnellen gehen auf 60% bis 70% hfmax ggf. auch höher, wenn ich mich richtig anstrenge.
    Entsprechend geht dort automatisch der Puls los, wenn ich das erste Intervall starte.
    Dann laufe ich ein Tempo, von dem ich glaube, ich kann es gut 2 min durchhalten ohne über die 90% hfMax zu kommen. Sollte das passieren, breche ich das Laufintervall vorzeitig ab. Allerdings kann ich auch mal ein paar Sekunden drüber kommen Es kommt nicht auf irgendwelche Nachkommastellen an.


    Bei mir achte ich daher erst einmal nur darauf, nicht über einen bestimmten Frequenzlevel zu kommen, der bei 90% Hfmax liegt. Da will ich aber auch nur kurz antippen und dann endet das 2 min Laufintervall auch.
    In den 3 min. Gehpause sackt der Puls dann logischerweise ab und ich habe wieder Saft für das nächste Intervall.

    Von Einheit zu Einheit war die Pulsintensität gleich, aber die Pace wurde besser. Damit ist bewiesen, dass ich mich gesteigert habe.
    Jetzt muss ich sehen, ob das diese Woche noch weiter geht oder ob die Pace sich nicht mehr steigert.

    Sollte letzteres der Fall sein, werde ich nächste Woche dann 2:30 min Laufen + 2:30 min Gehen machen, um den nächtshöheren Trainingsreiz zu setzen.
    Sollte ich mich aber weiter steigern, werde ich auch nächste Woche wieder nur mir 2 min Laufintervallen begnügen.

  28. #74

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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Misst du deine Hf über die opt. Hf.-Messung der Uhr oder über einen Brustgurt?

    Dein Bestwert ist also der Durchschnitt deiner Ruhewerte? Habe ich das richtig verstanden?
    Bei mir wäre das Problem, dass ich immer bei offenen Fenster schlafe.
    Sprich im Winter schlafe ich bei ca. 14°C Raumtemperatur, im Sommer bei 20 - 25°C Raumtemperatur.
    Dem zufolge unterscheidet sich mein Ruhepuls aufgrund der Jahreszeiten.

    Den Bestwert ist der Bestwert einer gewissen Periode der Vergangenheit ohne größere Belastung Irgendwann muss man dann anfangen.
    Meine Uhr zeigt auch einen Stresslevel, der HfV basiert ist. Der geht im Idealfall bei mir runter bis auf 5. in der Skala zwischen 0 und 100.

    Wenn der unter 25 ist, sehe ich mich als fit fürs Training an, sofern der Ruhepuls bei ca. 50 liegt. Es kann logischerweise nicht um Nachkommastellen gehen. Es reichen grobe Skalen. Den Ruhepuls kann man in 5 min liegend messen. Für die Zeit kann man annähernd gleiche Temperaturen schaffen denke ich.

  29. #75
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen
    Die Laufökonomie steigert sich, indem man ein höheres Pensum läuft, als es der Körper in seinem aktuellen Zustand auf Dauer gewöhnt war.
    Sie steigert sich aber nur dann nachhaltig, wenn Du ihm nicht zu viel zumutest.
    Über das zu viel kann man trefflich diskutieren.

    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen
    Wenn Du also in einer Woche mehr gemacht hast als sonst, dann solltest Du defensiv davon ausgehen, dass der Körper das zwar geschafft hat, aber sich noch nicht dran gewöhnt hat.

    Ob dem so ist, stellst Du fest, indem Du das was du getan hast, einfach wiederholst. Schaffst Du es beim nächsten mal leichter als zuvor, hatte sich der Körper offensichtlich noch nicht vollständig drauf eingestellt und ist nun ein Stück näher auf dem Weg dahin.
    Das ist aber ziemlich ungenau. Woran merke ich, dass dieses "leichter als zuvor" nun das richtige, ausreichende ist? Wie lange muss ich auf einer Plateauphase rum laufen, bis ich entscheide, nun reicht es aber und ich darf steigern?

    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen
    Wenn Du aber zu ehrgeizig bist und in der nächsten Woche schon wieder mehr schaffen willst als letzte Woche, dann gibst Du dem Körper keine Zeit, sich nachhaltig an die Belastungssteigerungen zu gewöhnen.
    Der Körper steigert sich also, aber woran machst du die Nachhaltigkeit fest? Wie misst du diese?

    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen
    Idealerweise steigert man sich in sehr kleinen STufen der Erhöhung des Trainingsumfangs. Dann kann man sicher sein, nicht das bestmögliche Potential zu verpassen, nur weil man zu früh zu viel wollte.
    Woran machst du das Ideal fest und wie ermittelst du die Größe der Stufen?

    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen
    Solange man sich verbessert, ohne das Training zu steigern, gibt es keinen Grund, das Training zu steigern.
    Dann bin ich gespannt, wann du das erste Mal vom "2 min-laufen/3 min gehen"-Rhythmus steigerst. Wenn dir das Freude macht, so ist das ja gut.

    Was mir auffällt ist, dass du früher vermeintlich zu viel trainiert hast. Dein Vergleich mit deinem Bruder und dem Talent würde auch in meiner und in meiner angeheirateten Familie gewaltig hinken. 50% Gemeinsamkeit in den Genen bedeuten eben auch 50% Unterschied. Das ist nun aber deine Überzeugung. Und nun schlägst du ins Gegenteil um.

    Mir kommt das so vor, als ist für dich der menschliche Körper eine exakt programmierbare Maschine, bei der man nur gewisse Werte messen und anhand dieser dann den Input anpassen muss.

    Du schreibst von zu ehrgeizigem, von zu viel, Training, dass viele Läufer machen. Woher weißt du das? Und woran machst du das ideale Training, das Optimum also, fest?

    Gerade auch im Lauftraining gibt es kein Schwarz/Weiß, zwischen Rumsitzen und und sich völlig Verausgaben sind viele Grautöne und diese sind noch dazu unterschiedlich farblich gestaltet. Jegliches sportliche Training bedeutet immer auch ein Probieren und reagieren.

    Gruss Tommi




    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

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    JoelH (13.06.2022)

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