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    Avatar von burny
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    Standard So weit die Füße tragen – auf alle Fälle 100.000 km!

    72, 65, 48 – der Countdown läuft! Auch ohne Major Tom. 38, 26, 15 – Is‘ auch nix mit „völlig schwerelos“. Noch 9, noch 4, dann die finale Runde, immer die Uhr im Blick! Plötzlich vernehme ich sie, die sich steigernden Trompetenklänge, den lauten Trommelwirbel, wieder zurückfahrend, dann erneut sich steigernd, immer stärker, bis schließlich die Bäume zittern, die Erde leise bebt. Gleißend ist das Licht der aufgegangenen Sonne, blendet mich, erst erkenne ich nur einen großen Schatten vor mir, dann kommt er auf mich zu, umarmt mich, lächelt mich an. Also sprach Zarathustra: „Mein Sohn, es ist vollbracht! Du hast die 100.000 geschafft!“ Uff, in Worten einhunderttausend gelaufene Kilometer liegen hinter mir! Gelaufen in 28 Jahren und 10 Monaten! Darauf ein Glas Schampus! Aber wie immer beim Laufen hab ich natürlich weder Pulle noch Glas dabei, Zarathustra auch nicht. Dann eben nicht!

    Schon vernehme ich Stimmen wie „Der Typ ist doch nicht ganz dicht. Wie will der denn das so genau wissen? Ist der ständig mit ‘nem Maßband durch die Gegend gerannt?“, während andere das Hohelied der Technik anstimmen und schwärmen „Super, phantastisch! Ja, auf die tollen GPS-Uhren ist immer und hundertprozentig Verlass. Da hat ein wahres Wunderwerk der Technik so einen Heini treu und zuverlässig jahrelang begleitet. Ein Wunder, ein wahres Technikwunder! Hosianna!“

    Nun ja, die Wahrheit ist natürlich viel profaner und ernüchternder, denn weder stimmt die Distanz so ganz genau noch wurde das alles mit GPS-Uhr gelaufen, die erstens auch nur begrenzt genau messen und die es zweitens zu Beginn meiner „Laufkarriere“ noch gar nicht gab. Und die erste Garmin, die ich später mein eigen nannte, mit der Bezeichnung 101, war ein halber Schrank am Arm und streikte permanent, sobald der Baumbewuchs ein wenig dichter wurde.

    Bleibt die Frage: Wie komme ich dann auf meine 100.000 km? Und wie habe ich das gemessen? Es war im August 1993, genau genommen ein Tag im Urlaub in Spanien, als vor meinem geistigen Auge groß die Frage erschien: War’s das? Wirst du dich damit begnügen, dein Leben als Couch Potato zu verbringen und von Jahr zu Jahr lahmer und runder zu werden? Oder bist du bereit, etwas dafür zu tun, dass dein alter Kadaver noch ein wenig länger durchhält?

    Nun, der geneigte Leser wird nach der Einführung oben nicht überrascht sein zu vernehmen, dass die Wahl auf die letztere der beiden Optionen fiel. Das war also der Anfang. Ab da begann ich zu zählen. Einige erfolglose Anläufe (im wahrsten Sinne des Wortes) hatte ich bereits hinter mir, aber die sind in die Zählung nicht eingeflossen. Genau genommen zählte ich zunächst auch nicht. Nach meinem Entschluss lief ich ein paarmal allein im Wald herum und schloss mich dann auf Anraten eines Bekannten einem Lauftreff an. Das hatte viel damit zu tun, dass dieser besagte Bekannte mir klar machte, ich solle langsam laufen, nicht immer wie ein Bekloppter losrennen, wie ich es bei meinen vorherigen Versuchen gemacht hatte.

    Mit diesem Tipp klappte es erstaunlich gut. Und dann dachte ich bei mir: Ja, diesmal bleibst du dabei! Um mich da selbst weiter zu disziplinieren, fing ich an, meine Laufstrecken und -zeiten aufzuschreiben. Die Lauftreffleute hatten 3 oder 4 Standardstrecken, deren Länge wohl mal jemand mit dem Rad ermittelt hatte. Die übernahm ich halt, für meine ungemessene Anfangsphase legte ich einen Schätzwert zugrunde. Und etwas später nahm ich selbst mein Rad, maß den Umfang und schrieb mir Teilstrecken auf, aus denen ich unterschiedliche Strecken zusammenstellen konnte. Fürs Notieren meiner Läufe nahm ich leere Blätter und schrieb die Daten mit der Hand auf. Diese Blätter habe ich heute noch. Meistens nahm ich ein Blatt für einen Monat.

    Ich lief zur Entspannung. Ich merkte, dass es mir gut tat, nach all den Bürotagen, den Meetings, Diskussionen, Workshops etc. abzuschalten, mich auf den Körper zu konzentrieren und die gesammelten Stresshormone abzubauen. Ich fühlte mich nach diesen abendlichen Läufen erholt und brachte Regelmäßigkeit in die Lauferei. Nach einigen Wochen fragte man mich, ob ich nicht Lust hätte, mal an einem Wettkampf teilzunehmen. Naja, warum nicht, dachte ich mir und sagte zu. Es war eine entsetzliche Erfahrung! Ich lief los, wie ich es nach kurzer Zeit im Lauftreff gemacht hatte, nämlich mit bei den Vorderen. Der Unterschied war nur, dass in diesem Wettkampf vorne am Start keine eher langsameren Hobbyläufer unterwegs waren, sondern richtig schnelle Hirsche. Bis auf einen, der war ich. Ich war nach einem km kaputt, hätte wahrscheinlich meine Wettkampfkarriere durch Ausstieg beendet, wenn es sich nicht um einen Staffelmarathon gehandelt hätte, bei dem nach mir noch 3 weitere Läufer auf ihren Einsatz warteten, die ich schließlich nicht hängen lassen konnte. Also quälte ich mich noch 9 ½ km lang über die Strecke und war heilfroh, dass außer Blasen an den Zehen keine bleibenden Schäden zu verzeichnen waren. Trotz dieser wenig angenehmen Erfahrung kam ich dann doch zu einem weiteren Wettkampf und noch einem und noch einem und ich lernte schnell, mich anfangs zurückzuhalten.

    Nach wie vor standen der Ausgleich und das Abschalten im Vordergrund bei meinen nun 3- bis 4-mal wöchentlichen Laufrunden. Ich lauschte andächtig, wenn die Erfahrenen von einer schier unglaublichen Herausforderung berichteten. „Marathon“ klang es, und jedesmal, wenn dieser geheiligte Begriff fiel, schienen Bäume und Sträucher am Wegesrand ehrfurchtsvoll Haltung anzunehmen. Einmal, ein einziges Mal nur, könnte ich doch versuchen, ein kleiner Teil dieser verschworenen Gemeinschaft der Erleuchteten zu sein. Ja, ich wollte dazu gehören, wollte dereinst meinen Kindern und Kindeskindern aus eigenem Erleben von dieser Grenzerfahrung berichten können. Und ich fing an, mich darauf vorzubereiten, wollte durch dieses Tal der Tränen gehen, wie ich es immer vernommen hatte. Ich machte das dann auch und beendete dieses einmalige Erlebnis in einer recht akzeptablen Anfängerzeit. Ich erinnere mich noch gut, wie ein Mitarbeiter – die hatten das ja auch alle mitbekommen – noch zu mir sagte, das sei ja ganz ordentlich, ich sei ja schließlich auch nicht mehr der Jüngste. Da hatte er mit beidem recht, und damals kamen mir meine 44 Jahre auch schon ganz schön alt vor.

    Dennoch: dieser erste Marathon – 1995 in Hamburg (damals noch mit alter Zielführung, das heißt einem unangenehmen Schlussanstieg über Alsterglacis, Edmund-Siemers-Alles und An der Verbindungsbahn), Platz 218 in der AK M45 in einer Zeit von 3:07:35 h, also wahrlich nix Dolles – war der Game Changer. Aus einer Entspannungsaktivität erwuchs ein ambitioniertes Hobby. Das auslösende Moment, ein einziges Mal nur diese Erfahrung machen zu wollen, hatte nicht lange Bestand. In meinem kleinen Lauftreff-Kosmos war ich plötzlich aufgestiegen, hatte quasi die Leistungen der Altvorderen, denen ich ehrfurchtsvoll und andächtig gelauscht hatte, pulverisiert. Nun wollte ich mehr, ich wollte austesten, was ich zu leisten imstande war. Die persönlichen Rekorde purzelten, ich entdeckte, dass ich auf den Langstrecken gar nicht so schlecht war – ganz im Gegensatz zum Schulsport. Da war ich bei Sprints, beim Sprung und beim Wurf eine absolute Niete gewesen. Aber lange und einigermaßen flott laufen, das konnte ich wohl ganz gut.

    1996 fing ich an, meine Läufe in einer Datei festzuhalten. Bis dahin waren es nach wie vor handschriftliche Blätter. Das erfolgte in einem Excel-ähnlichen Programm von IBM, das sich aber nie durchsetzte. Ich habe nur noch die Papierausdrücke aus dieser Zeit. Die ersten Dateien in einem Format, das ich noch heute lesen und bearbeiten kann, stammen vom April 1997. Das war schon richtiges Excel. Ich notierte ja weiterhin eifrig meine Läufe. Nun mag mancher fragen: Ja irre, hat der denn nie Urlaub gemacht, nur weil er seine Distanzen auf abgemessenen Strecken ermitteln wollte? Und welche Familie macht denn sowas mit? Klar doch bin ich auf etlichen Strecken gelaufen, ohne die Distanzen zu kennen. Das war im Urlaub so, das war aber ebenso auf Dienstreisen, wo ich genauso wenig ein Fahrrad mitnehmen und Streckenlängen abmessen konnte. Ich hatte für solche Fälle eine recht simple Methode. Ich konnte ziemlich gut meine Trainingsgeschwindigkeit einschätzen und treffen und dann anhand der Laufzeit die gelaufene Distanz ausrechnen. Wenn es Kilometersteine oder -pfosten gab, überprüfte ich dieses Tempo nochmal, und immer zeigte sich, dass ich es ziemlich gut traf. Im Zweifel habe ich eher ein bisschen weniger km aufgeschrieben als zu viel, so dass ich in all den Jahren sicher nicht weniger gelaufen bin als notiert.

    Meine Jahres-Kilometer lagen in den 90-er Jahren immer im oberen 3.000-er Bereich, nahe an 4.000. Nach der Jahrtausendwende überschritt ich erstmalig die 4.000-er Grenze. Der Peak war 2007 mit 4.810 km. Es war das Jahr, in dem ich zwei 100 km-Läufe lief und mich nicht nur mit dem Titel als Deutscher Seniorenmeister, sondern auch mit dem Seniorenweltmeistertitel in der M55 schmücken durfte. Es war das gleiche Jahr, in dem ich die höchste Anzahl an Wochen-km, nämlich 185, und die höchste Anzahl an Monats-km, nämlich 670, lief. Das wäre mir heute a bisserl zu viel, um es vorsichtig auszudrücken.

    Die 100.000 km, die ich nunmehr hinter mir habe, beinhalteten alles: stinknormale Trainingsläufe in normalem Durchschnittstempo (die am allermeisten), Intervalle, Tempoläufe, Bergaufläufe, Wettkämpfe: eine ganze Menge sogar seit den ersten Anläufen. Exakt 12,2% aller gelaufenen Kilometer waren Wettkampfkilometer, zugebenermaßen manche als schnellerer Trainingslauf angelegt, etliche aber auch als schnelle oder gar Rekordwettkämpfe.

    710 Wettkämpfe verbergen sich in den 100.000 Lauf-km. Die meisten Wettkämpfe (230) gingen über die 10 km-Distanz, immerhin 80 über die HM-Strecke und 90 über die volle Marathondistanz. 29 Ultras, davon als längste 7-mal über die 100 km-Strecke, ergänzen das Bild. An viele und vieles kann ich mich noch gut erinnern und kann die visuellen Eindrücke auch nach Jahren noch abrufen. Am eindrücklichsten habe ich meinen ersten Marathon auf der Hamburger Strecke in Erinnerung sowie den ersten von insgesamt 3 Comrades-Marathons in Südafrika, wobei der mit seinen 89,2 km ja länger als 2 Marathons war. Na gut, er heißt halt so!

    Daneben bin ich immer gern die kleineren, unscheinbaren Läufe gelaufen, die ich oft aus Neugier angegangen bin wie den Sauerlandmarathon oder den Ottonenlauf über 67 km. Die 53 Teilnehmer des ersteren verloren sich auf der Strecke und die 29 des zweiten erst recht, so dass man stundenlang allein lief und oft nicht wusste, ob man nun noch richtig lag oder sich verlaufen hatte. Der New York-Marathon dagegen, den ich ein einziges Mal, nämlich im Jahr des Terroranschlags auf die Twin Towers gelaufen bin, nimmt auf meiner persönlichen Highlight-Liste eher eine untere Position ein.

    Unbestritten ist Ausdauersport gut für das Herz-Kreislauf-System und hat, wie man vielfach nachlesen kann, auch viele weitere positive Effekte. Unbestritten ist aber auch, dass langes Laufen eine Herausforderung für die Orthopädie darstellt. In den Anfangsjahren meines „richtigen“ Läuferlebens kam ich damit gut klar. Das heißt: fast. Denn nachdem der erste ungezügelte Ehrgeiz geweckt war, wollte ich es wissen und fing mir prompt einen Ermüdungsbruch im Wadenbeinköpfchen ein. Das war unangenehm, schmerzhaft und trug mir nicht nur eine 3-monatige Laufpause, sondern auch den Spott des Orthopäden ein: „In Ihrem Alter macht man aber auch nicht mehr solche extremen Sachen.“ und es klang wie: „Guter Mann, ihr Leben liegt hinter Ihnen. Das Ende ist nah. Am besten, Sie akzeptieren das einfach!“ Ende mit 43, aus und vorbei!

    Glücklicherweise hatte ich in meinem Betriebsarzt, der von den Vorzügen regelmäßiger Bewegung voll überzeugt und bestrebt war, viele zum Laufen zu motivieren, und 9-mal selbst in Biel gefinisht hatte, einen Fürsprecher, dem ich es zu verdanken habe, dass ich weitermachte. Ich war jetzt vorsichtiger und von kleineren Wehwehchen abgesehen, konnte ich die nächsten Jahre Form aufbauen, ohne von Verletzungen abgehalten zu werden. Nach 10 Jahren etwa tauchte mit einer Achillessehnenentzündung – eindeutig auf hohe Umfänge zurückzuführen – ein größeres Problem auf. Erstaunlicherweise verschwand mit den unterschiedlichsten Behandlungsmethoden das Problem nach wenigen Wochen wieder. Ab da machte sich jedoch der körperliche Verschleiß immer mal wieder mit einigen Kalamitäten bemerkbar. Mal war die unterentwickelte Rückenmuskulatur Auslöser einer Laufunterbrechung, dann war es ein Anriss der Plantarsehne, ein anderes Mal ein Muskelfaserriss im Oberschenkel.

    Fast immer tastete ich mich nach solchen Vorfällen an die Lauferei frühzeitig wieder heran: pausierte, wenn es noch wehtat, und stieg vorsichtig wieder ein, wenn es möglich war. Und immer wieder klappte der Einstieg, mal nach längerer, mal nach kürzerer Pause. Bis schleichend, aber kontinuierlich wachsend ein altes Monster seine hässliche Fratze zeigte. Einmal vor Jahren war ich ihm gut entkommen, und auch diesmal hoffte ich darauf, es schnell wieder loszuwerden. Doch diese Hoffnung trog: die erneute Entzündung der Achillessehne wollte nicht weichen. Ich lief, ich lief nicht, ich probierte dieses, ich probierte jenes. Mal schien es sich zu bessern, dann wiederum war es nach einem Läufchen höllisch schmerzhaft.

    Als wir Anfang 2017 einen 6-Wochen-Trip durch Neuseeland machten, nahm ich erst gar keine Laufsachen mit. Geholfen hat die Pause dennoch nicht. Ich machte weiter wie vor der Pause, lief, freute mich, wenn’s mal etwas besser ging, und ärgerte mich, wenn’s wieder wehtat. Das ging so wechselnd, bis ich nach einem Halbmarathon nur noch humpeln konnte. Das war’s dann wohl endgültig, dachte ich mir, fast ein Vierteljahrhundert bist du nun gelaufen, war eine schöne Zeit, aber nun ist es vorbei! Dennoch suchte ich in der Fokus-Ärzteliste einen absoluten Spezialisten für Achillessehnenprobleme heraus, begab mich in Behandlung und watschelte mit einer Orthese am rechten Fuß durch die Gegend. Zunächst tat sich nichts, wochenlang nicht, monatelang nicht. Als ich die Hoffnung bereits aufgegeben hatte, wurde es dann doch plötzlich besser und wie im Zeitraffer fühlte sich die Sehne dann mit einem Mal richtig okay an. Die schlimmste Verletzungskrise lag hinter mir. Vorsichtig und ungelenk startete ich die ersten Laufversuche, immer in der Furcht, einen Rückfall zu erleiden.

    Doch es war gut und es blieb gut. Irgendwann meldete ich mich wieder zu einem Wettkampf an. Die Zeit war nicht besonders, aber ich war happy, wieder schmerzfrei laufen zu können. Es dauerte eine Weile, bis die Wettkampfzeiten in die Nähe der Vor-Achilles-Zeit kamen. Nach mehreren Monaten regelmäßigen Laufens merkte ich, wie so langsam die Form zurückkam.

    Als das Jahr 2021 zu Ende ging, sagten meine Unterlagen mir, dass ich seit August 1993, also dem Beginn der Aufzeichnung meiner Laufstrecken 98.513 km in den Beinen hatte. Damit war klar, dass ich im Laufe des Jahres die 100.000 km überschreiten würde, bei Beibehaltung meiner mittlerweile üblichen Wochenumfänge wahrscheinlich im Juni des Jahres. Also fügte ich in meine Excel-Tabelle eine zusätzliche Spalte ein. Auch wenn ich eine ganze Zeitlang Sporttracks und mittlerweile Runalyze nutze, übertrage ich die wichtigsten Daten nach wie vor in eine Excel-Tabelle. Das ist so eine Art nostalgischen Festhaltens am Althergebrachten und hat auch damit zu tun, dass ich schon immer ein inniges Verhältnis zu Zahlen hatte. Diese zusätzliche Spalte berechnet mir seitdem die Kilometer, die noch an der Vollendung der 100.000 fehlen. Das heißt: hat sie berechnet, bis gestern. Ab jetzt stehen die Zahlen nicht mehr als rote Minuswerte da, sondern in schwarz. Das ist aber uninteressant, daher habe ich die Spalte gelöscht.

    Wie gesagt, so ganz exakt ist das nicht, aber Städte machen es ja ähnlich. Da wird dann irgendein Jahr in der Vergangenheit als Gründungsjahr genommen, egal ob das nun stimmt oder nicht. Oder glaubt jemand tatsächlich, 753 vor Christus habe eine Wölfin 2 Knaben gesäugt und hochgepäppelt und seitdem gäb’s die Ewige Stadt? Na siehste! Jedenfalls, die nächsten 100.000 werde ich nicht mehr erleben. Aber mit Vorsicht und ein wenig Glück schaffe ich die dritte Erdumrundung noch. 2 à 40.000 km habe ich ja schon hinter mir, und die dritte jetzt auch fast schon zur Hälfte. (Je nachdem wo man misst, sind es eben doch ein paar km mehr als 40.000 km.)

    Bernd
    Das Remake

    Infos zum Laufen und Vereinsgedöns gibt's auf www.sgnh.de

  2. Folgenden 6 Foris gefällt oben stehender Beitrag von burny:

    d'Oma joggt (22.06.2022), Fusio (24.06.2022), klnonni (21.06.2022), Rauchzeichen (21.06.2022), RedDesire (21.06.2022), runners.high (21.06.2022)

  3. #2
    Spaß- und Genußläufer auch im fortgeschrittenen Alter Avatar von runners.high
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    Hallo Bernd,
    das finde ich ja nun wirklich eine tolle Geschichte - einfach sagenhaft .... und es bringt mich gleich auf die Idee auch mal meine Laufkilometer neu zusammenzufassen.
    Beim letzten Male ... ist schon länger her da waren es so um die 65.000 also auch schon wesentlich mehr, als einmal um die Welt .... und da hat ich mein heftigstes Laufjahr 2017 noch vor mir - da waren das schon allein ca 9.500 Km ..... dann wurde es aber auch merklich ruhiger - und jetzt kann ich wieder einigermaßen .... nach heftigen Wehwehchen (Verletzungen) laufen und habe nach dieser Sch.... Pandemie auch schon wieder viele Wettkämpfe hinter mir - in Kürze mein 200. Marathon/Ultra.
    Also ich denke die 2.Weltumrundung habe ich auch schon hingekriegt .... mal genauer recherchieren - doch zu den 100.000 da fehlen mir sicherlich noch so einige 1.000 KM.
    Ich ziehe meinen (imaginären) Hut vor Dir - und sage: meinen höchsten Respekt - ich denke das Laufen hat Dir auch SEHR viel gegeben - und das ist sicherlich nicht nur Fitness und Gesundheit (wobei schon das sehr viel bedeutet).
    Ich wünsche Dir noch viele wunderschöne Laufkilometer und Erlebnisse dabei - in Zukunft werde ich gelegentlich mal daran denken: Es gibt noch viel mehr solche Laufbegeisterten als ich früher glauben konnte.
    Ich hoffe das mit dem Sekt hast Du mittlerweile nachgeholt - man soll ja die Feste und Jubiläen feiern, wie sie fallen.

    Sportliche Grüße - Roland
    runners.high - Nomen est omen

  4. #3
    Avatar von Reini1
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    Gratulation zu der Leistung und danke für den schönen Bericht!

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