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  1. #1

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    Standard Nie Muskelschmerzen - Nie am Limit?

    Liebe Alle,

    Ich gehe regelmäßig laufen, Rennrad fahren und schwimmen; ab und zu mache ich einen kleinen Triathlon, aber nur aus Spaß.

    Wenn ich mit anderen Leuten laufe oder Rennrad fahre, fällt mir immer wieder auf, dass bei allen anderen bei härteren Einheiten die Muskeln schmerzen und dieser Schmerz quasi der limitierende Faktor ist. Bei mir haben wirklich noch nie die Muskeln in den Beinen weh getan (weder beim Laufen noch beim Rennrad fahren, selbst in Wettkämpfen nicht), sondern ich bin stattdessen schlimm außer Atem und kann deswegen nicht schneller. Also im Endeffekt dasselbe Resultat nur aus komplett unterschiedlichen Gründen. Das ist ja eigentlich kein Problem, aber da wir jedes Mal diskutieren und wild spekulieren, woran das liegen könnte, frage ich einfach mal euch, ob ihr eine Idee habt. :-) Die vorherrschende Theorie von Lauffreunden ist, dass ich mich einfach mehr anstrengen muss, wenn meine Beine immer noch mitmachen, und das kann und will ich natürlich nicht stehen lassen. ;-)

    Bin gespannt auf eure Meinungen!

    P.S. Beim Schwimmen tun meine Arme übrigens irgendwann weh, also kenne ich Muskelschmerz durchaus, aber eben nie in den Beinen...

  2. #2
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Standard

    Ist mir noch nicht aufgefallen, dass alle Läufer mit Muskelschmerzen in den Beinen ins Ziel humpeln. Limitierender Faktor ist die Ausdauer oder die Kraft, aber nicht Schmerzen.
    "Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

    Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content...0/07/PDF.9.pdf

  3. #3
    Avatar von Melon
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    Ich finde es nicht ungewöhnlich, wenn die Beine nie schmerzen beim Laufen. Mein limitierender Faktor ist auch die Ausdauer, ich keuche wie eine alte Dampfmaschine und kann dann schlicht nicht mehr. Denke mal wir haben einfach trainierte bzw. stärkere Muskeln und eine schlechtere Ausdauer.
    Viele Grüße, Melon 🍉
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  4. #4
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Ist mir noch nicht aufgefallen, dass alle Läufer mit Muskelschmerzen in den Beinen ins Ziel humpeln. Limitierender Faktor ist die Ausdauer oder die Kraft, aber nicht Schmerzen.
    Na dann renne mal Bergab, dann wirst Du aber schnell merken, was Schmerzen in den Beinen sind.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  5. #5
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von maleika Beitrag anzeigen
    Bei mir haben wirklich noch nie die Muskeln in den Beinen weh getan
    vgl.
    Zitat Zitat von maleika Beitrag anzeigen
    Immer wenn ich nach einer längeren Tour durch die Stadt nach Hause laufe und an Ampeln stehen bleiben muss, bekomme ich totale Wadenkrämpfe, wenn ich wieder los laufe.
    Q: https://forum.runnersworld.de/forum/...l=1#post903885

    Passt irgendwie nicht zusammen.
    Über mich
    wo ich herkomme Am Anfang war da der Bauchspeck und wo ich zuletzt gelaufen bin Joels Daily Challenge - Streakrunning

  6. #6
    Avatar von U_d_o
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    Hallo,

    was man beim Laufen empfindet, wie man die Erbringung einer Laufleistung empfindet, ist einerseits subjektiv, zum anderen natürlich an Laufstrecke und Laufgeschwindigkeit gekoppelt. Schmerzen in den Beinen treten bei Übersäuerung der Muskulatur auf.* Übersäuerung lähmt auch die Vorwärtsbewegung mit wachsender Laktatkonzentration. Dazu muss man aber in den anaeroben Bereich der Energiebereitstellung vorstoßen (= sehr schnell laufen) und bleiben. Dieser Effekt tritt vorwiegend bei Mittelstrecken auf. Natürlich nur, wenn ich die Strecke so schnell wie möglich überwinden will. Wenn ich 1.000 Meter gemütlich jogge, passiert gar nichts.

    *) Zumindest kann man die Gefühle in den Beinen als Schmerzen wahrnehmen.

    Muskelschmerzen können auch bei langsamem Tempo auftreten, aber erst nach stundenlanger Belastung, wie sie im Ultralauf üblich ist. Und natürlich können Muskelschmerzen auch als Folge zu hoher Belastung bei zu wenig Trainierten auftreten.

    Ansonsten sind muskuläre Schmerzen keineswegs die Regel, worauf ja schon meine Vorredner (-schreiber) abhoben.

    Vielleicht machst du auch nur einfach alles richtig und die Leute, mit denen du diskutierst vieles falsch.

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  7. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von U_d_o:

    JoelH (10.08.2022)

  8. #7
    Shopping Queen Avatar von Catch-22
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    Zitat Zitat von Melon Beitrag anzeigen
    Ich finde es nicht ungewöhnlich, wenn die Beine nie schmerzen beim Laufen. Mein limitierender Faktor ist auch die Ausdauer, ich keuche wie eine alte Dampfmaschine und kann dann schlicht nicht mehr. Denke mal wir haben einfach trainierte bzw. stärkere Muskeln und eine schlechtere Ausdauer.
    Eher das Gegenteil.
    Wobei es nicht um Schmerz geht. Die Frage ist, sind die Muskeln ermüdet oder nicht? Die Vorstellung, dass die Muskeln nicht ermüden, weil sie zu stark sind mag schön sein, ist aber unrealistisch. Viel mehr trifft zu, dass ihr vermutlich mit einem eher langsamen Tempo unterwegs seid und dabei eher kleinere Muskeln (Hüftrotatoren u.co) benutzt und überlastet. In dem Fall ist oft die hintere Muskelkette inaktiv und wird erst gar nicht genutzt. Was nicht benutzt wird, kann auch nicht ermüden. Mit den kleineren Muskel kann man jedoch auch keine Power entwickeln um schneller zu laufen und ernsthaft schneller zu werden. Die haben zwar eine gewisse Ausdauer, was aber auch daran liegt, dass man eher schnell geht als läuft. Bzw. für die Laufbewegung braucht es gar nicht viel Kraft, es ist der Aufprall, den die Muskeln abfedern müssen, was letztlich mehr ermüdet. Wenn man langsam mit kaum Erschütterungen und geringer Flugphase läuft, ermüdet die Muskulatur auch langsamer.

  9. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    JoelH (10.08.2022), klnonni (12.08.2022)

  10. #8

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    Muskelschmerzen während des Laufens habe ich eigentlich auch so gut wie nie, außer bei wirklich schnellen Intervallen/Downhills wobei schmerzen auch relativ ist, die Power ist aus dem Muskel raus wirkliche Schmerzen sind das jetzt auch nicht. Die Tage nach hartem Training sind auch nicht schmerzhaft, eher leichter Muskelkater und müde/schwere Beine.

  11. #9

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    Standard

    Vielen Dank euch!

    Also beim langsamen Joggen schmerzen die Beine natürlich nicht und ich bin auch nicht außer Atem. Es ist eher so, wenn wir z.B. Intervalle laufen oder lange bergauf/bergab oder Hill Sprints. Ich kann nicht mehr, weil ich keine Luft mehr bekomme, aber die Muskeln sind nicht ermüdet (zumindest merke ich davon nichts). Beim Rennradeln ist es noch krasser. Mein Freund z.B. ist kaum außer Atem, aber sagt immer, dass er nicht hart genug treten kann, um außer Atem zu kommen, weil die Beine durch sind. Meinen Beinen geht es hervorragend, aber die Luft geht mir aus.

    Wie gesagt, es ist nichts, was mich jetzt irgendwie besorgt oder stört, aber man will ja immer an seinen limitierenden Faktoren arbeiten und da würde es mich schon interessieren, ob sich die Arbeit für mich und z.B. meinen Freund unterscheiden sollte (ich z.B. wegen fehlender Ausdauer mehr lange langsame Läufe machen sollte und er am Muskelaufbau arbeiten sollte oder genau anders herum oder oder oder). :-)

    Liebe Grüße!

  12. #10
    Avatar von klnonni
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    Ich verstehe dich nicht,
    mal erzählst du uns was von Muskelkrämpfen nach längeren Einheiten und nun behauptet du keine Muskelschmerzen zu kennen ...

    So schön wie es wäre keine Muskelschmerzen im Training zu kennen, so ungewöhnlich wäre es - es sei den du trainierst nicht sondern sportelst bloß ein wenig um in Bewegung zu bleiben.

    Wenn du zum Beispiel regelmäßig die selbe Distanz in der selben Intensität läufst, dann haben deine Muskeln auch keinen Grund zu schmerzen, da sie nicht ausgelastet werden.
    Gleichzeitig kannst du durchaus außer Atem kommen, weil dein Herz-Kreislaufsystem bei regelmäßiger, gleichmäßiger Belastung in seiner Leistungsfähigkeit stagniert, da es ja nicht mehr als nötig an Leistung vorhalten muss.

    Da sich das Herz- und Kreislaufsystem als erstes dem Training anpasst, kommt man im ernsthaften Training zwangsweise irgendwann an seine muskulären Grenzen.
    Das kann ganz harmlos sein und sich als unangenehmes brennen in den Muskeln, nach einem letzten erzwungenen Intervall sein oder am Ende eines Bergsprints..
    Es kann ebendso ein Muskelkater nach einem ernsthaften WK sein, weil man selten im Training Distanz und Intensität zusammen gelaufen ist ...

    Wenn du also mit Muskelschmerzen alles außer Muskelkrämpfen meinst, dann vermute ich du meinst, du hättest keine Ermüdungserscheinungen in den Muskeln.
    In diesem Fall empfehle ich dir einfach mal mit einem ernsthaften Training anzufangen, dann wirst du früher oder später das Vergnügen bekommen deine Muskeln zu spüren.
    Viel Spaß dabei und immer dran denken: "der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt"

  13. #11

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    Standard

    Ich verstehe dich nicht,
    mal erzählst du uns was von Muskelkrämpfen nach längeren Einheiten und nun behauptet du keine Muskelschmerzen zu kennen ...
    Ich musste erstmal schauen, was Du eigentlich meinst. Das war ein Eintrag von mir (der bisher einzige Eintrag) vor 13,5 (!) Jahren, in dem es darum ging, dass ich nach längeren Läufen im Winter an Ampeln auskühle und damals offensichtlich Wadenkrämpfe bekommen habe, wenn ich zu lange an Ampeln in der Kälte stehe. Das Problem habe ich nicht mehr und konnte mich auch gar nicht mehr daran erinnern, dass es mal dieses "Problem" gab. Es trägt aber glaube ich auch nicht allzu sehr zur jetzigen Erkenntnis bei (sowohl wegen komplett verschiedener Situationen als auch wegen verstrichener Zeit).

    Nein, ich laufe nicht immer dieselbe Distanz in derselben Intensität; siehe oben, ich laufe Intervalle, längere Läufe (auch mal im hügeligen Terrain), manchmal langsam, manchmal schnell. Nur eben offensichtlich nicht schnell genug für meine Muskeln, weil ich das vom Atem einfach nicht schaffe.

    Vielleicht haben meine Freunde ja doch Recht und ich strenge mich nicht genug an...

  14. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von maleika:

    listrahtes (17.08.2022)

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