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  1. #26
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Bei Laufshirts aus PET-Flaschen bin ich mittlerweile überzeugtl....
    Andere sind auf dem Holzweg.

    https://koeln-marathon.de/laufshirt-aus-holzfasern/
    "Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

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  2. #27
    Avatar von Vögelchen
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    Abgesehen davon bin ich mittleweile so anspruchsvoll was den perfekten Laufgefühl beim Schuh angeht (wenig bis keine Sprengung, unter 200g, schmal, direkt und doch weich..) so dass es ein 6er im Lotto ist überhaupt einen zu finden.
    Danach richte ich mich beim Schuhkauf und nicht so sehr nach Nachhaltigkeit und Aussehen. Das kann ich mit anderem Konsum besser rausholen.

  3. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Vögelchen:

    JoelH (17.08.2022)

  4. #28
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Es ist eben die fehlende Preistransparenz.

    Wenn mir ein Hersteller erklären kann wie die 140€ kalkuliert sind, dann würde ich eventuell 2,50€ mehr für eine Ökoverpackung zahlen. Aber wenn davon 100€ Reingewinn sind, dann frage ich mich wohl zurecht warum ich dann auch noch 2,50€ draufzahlen soll? Warum macht das nicht der "grüne" Hersteller und minimiert einfach seinen Reingewinn um 2,5%? Davon wird er nicht arm.
    Über mich
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  5. #29
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Ich HABE dieses Shirt - zum Tragen und/oder Sport zu treiben
    Die Feuchtigkeit ist meinem Empfinden nach genauso wie bei 100% Baumwollanteil und trocknet auch nicht schneller.
    Unabhängig vom Material ist die Verarbeitung grauenhaft - alle Nähte sind schon am aufribbeln
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    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
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    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

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    bones (17.08.2022)

  7. #30
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    Oma, dafür habe ich Dir das 1.000ste "gefällt mir" spendiert.
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  8. #31
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Aber wenn davon 100€ Reingewinn sind,
    Sind es bei einem 140€-Schuh nie.

    Mal ganz grob:
    UVP 140€ für einen Laufschuh, den der Händler direkt vom Hersteller bezieht

    23€ gehen an den Staat für die Mehrwertsteuer weg. Bleiben netto 117€.
    46€ Einzelhandelsspanne (ca. 40%).
    10€ Transport

    Damit bekommt der Hersteller am Ende in diesem Beispiel noch 71€, also knapp die Hälfte des UVP.
    Dann noch 10% Reklamationsquote, die man dem Händler durch neue Schuhe ersetzen muss - bleiben 64€.

    Die Herstellung inkl. Material wird am Ende irgendwas um die 10€ kosten. Bleiben 54€. Hiervon kannst Du schnell mal 1/3 für das Marketing abziehen. Bleiben 36€.
    Dann noch 1/3 für Entwicklung, Bezahlung auch der letzten Bürokraft bedienung von Krediten, Finanzierung der Gebäude usw. Am Schluss hätte der Hersteller in diesem Beispiel also 18€ Gewinn. Wenn der den Einzelhändler rausnimmt und das selbst effizient abwickelt evtl. etwa doppelt so viel.

    Dass der Hersteller dann keine Lust hat, von seinen 18€ Gewinn (an andere Stelle macht der Laden ja Verlust) einen 2-stelligen Prozentanteil in Nachhaltigkeit zu investieren, ist irgendwie verständlich.

    Also erhöht man bei der ganzen Kalkulation den Herstellungspreis eben mal um 2€ und schon wird aus der 140€ UVP dann 160€ - genau wie in der Umfrage vorgeschlagen - oder die Öko-Verbpackung, die mit 20cent eingepreist wurde, ergibt am Ende einen Zuschlag von 2,50€.


    Es ist eben die fehlende Preistransparenz.
    Wenn Du das transparent machst, geht das richtig nach hinten los. In ca. 4 Wochen gibt es mit Ansage wieder ein schönes Beispiel. Da werden wieder tolle Leute zusammenrechnen, dass die iPhone-Produktion Apple irgendwas um die 200$ kostet und Apple es dann trotzdem für >1000€ verkauft.

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    Dartan (24.08.2022)

  10. #32
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    na ja, die 2,50€ sind ja auch Brutto gerechnete Weitergabe und nicht der Nettoeinkaufspreis.
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  11. #33
    isst sein Knoppers schon um halb 9 Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Es ist eben die fehlende Preistransparenz.

    Wenn mir ein Hersteller erklären kann wie die 140€ kalkuliert sind,
    Warum sollte ein Hersteller, gleich welcher Artikel, seine Kalkulation Dritten offenlegen? 🤡

    Vertrauen sie mir. Ich weiß, was ich tue.

  12. #34
    isst sein Knoppers schon um halb 9 Avatar von Santander
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    Boah Leute, das ist eine wissenschaftliche Arbeit. Die 140 € sind ein angenommener Verkaufspreis für einen Schuh. Basis: dieser Schuh wird aus irgendwelchen Materialien in Asien von unterbezahlten Arbeitern zusammen gedengelt, dann um die halbe Welt gekarrt, hier verkauft und landet dann nach rund 1000 Kilometern Einsatz auf dem Müll.

    Das ist der Ausgangspunkt. Um an dieser unerfreulichen Tatsache etwas zu ändern, gibt es Stellschrauben. Diese Stellschrauben wurden im Fragebogen auch monetär bewertet.

    Die Frage ist jetzt: wer ist bereit, für Veränderungen mehr zu bezahlen und wieviel für welche Änderung.

    Nicht mehr und nicht weniger.
    Ob ein Hersteller mehr oder weniger Gewinn macht oder ob ihr Abends ein Bio Steak essen geht, interessiert hier nicht. 🤪

  13. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Santander:

    Felix_der_Laeufer (18.08.2022)

  14. #35
    isst sein Knoppers schon um halb 9 Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von Vögelchen Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon bin ich mittleweile so anspruchsvoll was den perfekten Laufgefühl beim Schuh angeht (wenig bis keine Sprengung, unter 200g, schmal, direkt und doch weich..) so dass es ein 6er im Lotto ist überhaupt einen zu finden.
    Schon einmal über Barfußlaufen nachgedacht?

  15. #36
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    Zitat Zitat von Santander Beitrag anzeigen

    Die Frage ist jetzt: wer ist bereit, für Veränderungen mehr zu bezahlen und wieviel für welche Änderung.

    Nicht mehr und nicht weniger.
    Ob ein Hersteller mehr oder weniger Gewinn macht oder ob ihr Abends ein Bio Steak essen geht, interessiert hier nicht. 🤪
    Na dann zurück zum Thema:

    Zitat Zitat von Santander Beitrag anzeigen
    Schon einmal über Barfußlaufen nachgedacht?
    "Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

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  16. #37

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    Puh das sind aber deutlich mehr als 10min wenn man nicht einfach nur blind durchklickt. Musste es jetzt abbrechen aber wenn ich Zeit habe mache ich die Umfrage die Tage noch fertig.

    Die Kombinationen aus Eigenschaften und daraus resultierendem Preis sind etwas merkwürdig manchmal und wirken nicht ganz stimmig in der Gewichtung, aber gut ich gehe einfach von meiner subjektiven Bereitschaft aus denke darum geht es.

    Persönlich finde ich den Produktionsstandort am wichtigsten. Label fressen nur Gewinne in meinen Augen und dienen der Konsumentenberuhigung. Ich bin da für eine Produktion in Deutschland. Davon profitiert unsere Gesellschaft langfristig und alles was wir als Konsens für relevant erachten lässt sich über politische Entscheidungen steuern wie Mindestgehalt, Umweltschutz...etc. Sehe da mehr Sinn darin das als Rahmenbedingung politisch zu definieren und ein Unternehmen das unter diesenn Voraussetzungen arbeitet zu unterstützen. Für mich wären bis zu 60€ mehr in Ordnung.

    Habe das auch schon mit Lunge Laufschuhen probiert aber die sind einfach nicht mein Fall. Freund von mir ist begeistert und läuft nur Lunge.

  17. #38

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    Das ist m.E. eine der unzähligen Marketingstudien wie man aus den Bobo's noch ein bisschen mehr raus quetschen kann. Was Nachhaltigkeit und Fairness angeht, ist für mich nicht der einzelne Schuh von Bedeutung, sondern eher wie das Unternehmen als ganzes aufgestellt ist. Ob bei den genannten Optionen überhaupt netto was für die Nachhaltigkeit rum kommt oder das nur reines Greenwashing ist, kann ich sowieso nicht beurteilen. Und es sicher besser die Arbeiter:innen in Asien vernüfig zu bezahlen, das in Europa unter miesen Bedingungen auszubeuten.
    Nur mal um ne Ahnung von der Komplexität zu bekommen:
    https://www.sportaktiv.com/nachhalti...arkenvertreter

  18. #39
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von Santander Beitrag anzeigen
    .

    Die Frage ist jetzt: wer ist bereit, für Veränderungen mehr zu bezahlen und wieviel für welche Änderung.

    Nicht mehr und nicht weniger.
    Ob ein Hersteller mehr oder weniger Gewinn macht oder ob ihr Abends ein Bio Steak essen geht, interessiert hier nicht. 🤪
    Diese Frage ist ebend nicht so einfach zu beantworten.

    Als Verbraucher kann ich es selten einschätzen ob ein angebliches Öko - Produkt eines Mitbewerbers wirklich so Öko ist, dass dies einen höheren Preis rechtfertigt.
    Selbst wenn die benutzten Rohstoffe für sich alleine alle eine tolle Öko- Bilanz aufzeigen,
    so kann ich nicht erkennen ob vielleicht der Transport der Öko- Rohstoffe, die Produktion der Ware sowie der Export der Fertigware, nicht unterm Strich unökologischer ist, als die konventionell gefertigte Ware.

    Ich schätze fast alle Verbraucher würden grundsätzlich der Frage zustimmen, sie würden aus ökologischen und sozialen Gründen gerne etwas mehr bezahlen.
    Aber ich bezweifle, dass später im Geschäft immer noch die Mehrheit bereit wäre wirklich mehr zu bezahlen.

    Zumal wir hier von der UVP des Herstellers sprechen.
    Ich habe noch nie den vollen UVP des Herstellers bezahlt.
    Wenn ich also schreiben würde, ich wäre bereit 10€ mehr für einen Öko- Schuh zu bezahlen, dann wäre es wenig aussagekräftig,
    weil ich warten würde bis der Schuh im Angebot irgendwann, irgendwo >40€ günstiger im Angebot ist.

    Viel wichtiger wäre es die Produktion zurück nach Europa zu holen, wo wir mehr Kontrolle über die Produktionsbedingungen haben
    und zusätzlich noch einen geringeren ökologischen Fußabdruck durch kurze Wege zwischen Produktion und Verbraucher.

    Von daher interessieren mich die Öko- Versprechen wenig. Was wir auf der einen Seite einsparen, pusten wir auf der anderen Seite - zum Beispiel über die langen Versandwege wieder hinaus.
    Aber Hauptsache das Produkt hat einen Öko- Siegel
    Zuletzt überarbeitet von klnonni (24.08.2022 um 12:57 Uhr)

  19. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von klnonni:

    listrahtes (24.08.2022), ruca (24.08.2022)

  20. #40

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    @Kinonni
    sehr guter Post. Die ganzen Label sind für mich nur die Krücke das Drittunternehmen zusätzlich Geld abschöpfen , Hersteller sich freikaufen und man harte politische Entscheidungen die eben immer auch einen Preis haben in der eigenen Gesellschaft nicht angehen muss. Produktion zurücl nach Deutschland / Europa bedarf eben auch entsprechender politischer Vorarbeit auf deutscher und europäischer Ebene. Da wären mal wirklich wieder fachkundige Politiker gefragt. Das relevante Label ist das "made in" und das muss auch wieder stärker kontrolliert und gefördert werden.

  21. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von listrahtes:

    ruca (24.08.2022)

  22. #41
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Eines der ersten Bio-Produkte, das ich im Supermarkt vor vielen Jahren in der Hand hielt, war eine Packung frische Vollmilch. In Hamburg. Die Milch kam aus dem 8000er PLZ-Bereich. Sehr wahrscheinlich hatte jede "normale" Milch daneben (aus Norddeutschland stammend) am Ende eine deutlich bessere Öko-Bilanz.

    Zum Glück hat sich da inzwischen Vieles geändert und man kann oft "ohne schlechtes Gewissen" (ja, so meine ich das ernsthaft) Bio kaufen. Bei mir scheitert es bei Milch bei mir derzeit aber absurderweise daran, dass es diese bei uns nur mit 3,8% Fett gibt und das schmeckt mir einfach nicht...

    Und bei anderen Produkten ist es tatsächlich die Qualität, die überzeugt. Wir haben mal bei Eiern selbst einen Blindtest gemacht. Beide haben (ohne jedes Schummeln) eindeutig und zweifelsfrei Bio am Geschmack erkannt...

    Soll heißen: Macht diese Produkte besser als die konventionellen und sie sind auch bei höherem Preis konkurrenzfähig. Wenn Ihr aber versucht, uns zu verarschen (3,8 statt 3,5% Fett, damit es "besser" schmeckt) sind wir raus.
    Und bei den non-Food-Produkten ist es doch genauso. Für Qualität sind viele bereit, mehr zu zahlen, weil es sich am Ende dann auch oft durch eine besseres Produkt rentiert (an "wer billig kauft, kauft doppelt" ist einiges dran).
    Wenn "Made in Germany" aber zu einem Gebettel eines "Herrn Trigema" wird, dann kaufe ich sehr gerne auch wo anders hergestellte Ware...

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  23. #42
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    ...

    Soll heißen: Macht diese Produkte besser als die konventionellen und sie sind auch bei höherem Preis konkurrenzfähig. Wenn Ihr aber versucht, uns zu verarschen (3,8 statt 3,5% Fett, damit es "besser" schmeckt) sind wir raus.
    ...
    Ruca ich kann dir voll zustimmen bis auf die Milch.
    Ich weiß nicht woher du glaubst es würde Fett in die Milch eingebracht, damit diese besser schmeckt.
    Ich habe früher in der Lebensmittelkontrolle gearbeitet und bei der Milch ist so, dass Vollmilch lt. Gesetz mindestens 3,5% Fettgehalt haben muss.
    Mindestens 3,5% deshalb, weil Milch ein Naturprodukt ist und der Fettgehalt natürlichen Schwankungen unterliegt.

    Bei der konventionellen Milch, konnten wir im Labor darauf Wetten, dass diese Milch immer ziemlich exakt 3,5% Fettgehalt hat.
    Jeder wusste, dass dies nur möglich ist, wenn die Molkereien den Fettgehalt durch Zugabe von Trinkwasser auf 3,5% einstellen - was gesetzlich sogar erlaubt ist.
    Natürliche, bearbeitete Vollmilch schwankt in ihrem Fettgehalt immer zwischen 3,5 und 4,2%, die der Rohmilch sogar bis 5.0%.
    Eine Milch mit 3,8% Fettgehalt ist einfach nur eine Milch ohne oder nur geringer Trinkwasser Verdünnung.
    Also eigentlich ein Qualitätsbeweis.Mit Verarschung hat der höhere Fettgehalt in der Milch nichts zu tun.

    Wenn du keine 3,8% Fettgehalt haben möchtest, kannst du auch selbst deine Milch mit Trinkwasser beliebig verdünnen

  24. #43
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von listrahtes Beitrag anzeigen
    @Kinonni
    sehr guter Post. Die ganzen Label sind für mich nur die Krücke das Drittunternehmen zusätzlich Geld abschöpfen , Hersteller sich freikaufen und man harte politische Entscheidungen die eben immer auch einen Preis haben in der eigenen Gesellschaft nicht angehen muss. Produktion zurücl nach Deutschland / Europa bedarf eben auch entsprechender politischer Vorarbeit auf deutscher und europäischer Ebene. Da wären mal wirklich wieder fachkundige Politiker gefragt. Das relevante Label ist das "made in" und das muss auch wieder stärker kontrolliert und gefördert werden.
    Leider wollen immer weniger Deutsche/Europäer in die Produktion. Weißt Du überhaupt wie schwer es ist Fachkräfte für die Produktion zu finden? Wer soll denn die Schuhe denn herstellen?
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  25. #44
    Avatar von Hawkylein
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    Wird Sahne etwa nicht dadurch hergestellt das man einen klumpen Butter in die Milch schmeißt?

  26. #45
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Ruca ich kann dir voll zustimmen bis auf die Milch.
    Ich weiß nicht woher du glaubst es würde Fett in die Milch eingebracht, damit diese besser schmeckt.
    Nein, das glaube ich auch nicht. Die hier erhätliche konventionelle Milch wird auf 3,5 (oder 1,5)% runterverdünnt, die Biomilch auf 3,8.
    Und 3,8 mag ich nicht, fertig.

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  27. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    klnonni (25.08.2022)

  28. #46

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Leider wollen immer weniger Deutsche/Europäer in die Produktion. Weißt Du überhaupt wie schwer es ist Fachkräfte für die Produktion zu finden? Wer soll denn die Schuhe denn herstellen?
    Klar da kommt man dann ins gesamtgesellschaftliche und darum politische Richtungsweisung. Das meine ich mit unangenehmen Entscheidungen.
    Ich persönlich denke nicht das der völlig überblähte Sozialstaat auf Dauer zu halten ist insb. wenn Europa autark sein will. Wir haben hier einige Fabriken in der Gegend und die Jugend kündigt andauernd um "easy" zu machen. Geht ja und jemand anders zahlt halt.

    Ich habe hier immer wieder das Gespräch mit jungen Erwachsenen das sie keinen Bock auf Arbeit haben wenn sie mit Hartz fast genauso viel bekommen. Selbst leichte arbeit im Kruschtelladen bei uns um die Ecke ist mit Miete selbst zahlen etc nicht viel mehr als Hartz4 mit Wohnungsanspruch..etc. Wir haben über 5 Millionen Hartz Empfänger und ich bin froh das es das gibt aber es wird EXTREM ausgenutzt . Nach mir würde es z.B. kein Hartz geben unter 30. Es gibt genug Arbeit.

    Wir hätten genug Bürger wenn sie auch wieder für sich sorgen müssten und Arbeit eine Notwendigkeit darstellt. Da ist viel schief gelaufen bei uns.
    Aber ich möchte die Diskussion nicht lostreten da das schnell die Gemüter erhitzt.

  29. #47
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Leider wollen immer weniger Deutsche/Europäer in die Produktion. Weißt Du überhaupt wie schwer es ist Fachkräfte für die Produktion zu finden? Wer soll denn die Schuhe denn herstellen?


    Ich bin momentan auf Job suche und in meinem Alter (Ak50) ohne irgendwelche größeren Prioritäten.
    Zum Glück suche ich aus einem festen Arbeitsverhältnis herraus und bin nicht gezwungen jede Arbeit anzunehmen.
    Das Problem ist nicht Arbeit zu bekommen sondern faire Jobs.
    Viele Jobs die mir angeboten wurden, waren so schlecht bezahlt oder zu so schlechten Arbeitsbedingungen, dass ich dankend abgelehnt habe.
    Es gab sogar Firmen die haben mir bei Gehaltsverhandlungen angeboten, dass ihre Rechtsabteilung mir helfen würde zusätzlich zu meinem Lohn Sozialleistungen zu beantragen ...- Gehalt + Sozialleistungen= meine Gehaltsvorstellung!

    Schön sind auch die Angebote, für geringen Stundenlohn zu arbeiten mit der Aussicht je nach Betriebszugehörigkeit am Ende des Jahres eine Gewinnbeteiligung zu bekommen ... - meine Familie und ich müssen unsere Lebenserhaltungskoste monatlich zahlen und können unsere Gläubiger nicht mit dem Versprechen abspeisen, wenn das Jahr für meinen Arbeitgeber gut läuft, dann kann ich zum Jahresende vermutlich meine Rechnungen begleichen.

    Nicht mit mir, ein Job sollte soviel einbringen, dass ich davon leben kann und ebend nicht von Sozialleistungen des Staates abhängig bin.

    Ein großer Weltkonzern aus der Chemiebranche war sogar so frech, dass dieser Chemielaboranten gesucht hat und von den Bewerbern
    3800,-€ Vermittlungsgebühr für einen zunächst auf 6 Monate befristeten Arbeitsvertrag verlangte. Selbst erlebt!

    Das ganze Märchen von Fachkräftemangel und den unwilligen Arbeitnehmern und Angestellten kann ich nicht mehr hören.
    Wahrheit ist, die Industrie versucht Ausbildungskosten und Löhne zu drücken.

    Wie viele fleißige Menschen auch für einen Hungerlohn in der Produktion, sogar in unerlaubten 12h Schichten arbeiten sehe ich bei meinen jetzigen Arbeitgeber. Aber irgendwann ist die Schmerzgrenze erreicht und man arbeitet für den Lohn/Gehalt nur noch vor der Haustür oder gar nicht mehr ...

    Früher galt Deutschland als Hochlohnland und hatte eine wirtschaftliche Blütezeit im sozialen Frieden.
    Jetzt werden wir vom Ausland abgehangen, versuchen Löhne und Sozialleistungen zu drücken, verlagern Produktion und Forschung vermehrt ins Ausland
    und jammern vergangener Zeiten nach, wärend Extremisten von allen Seiten Zulauf bekommen...
    Zuletzt überarbeitet von klnonni (25.08.2022 um 07:42 Uhr)

  30. #48
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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen


    Ich bin momentan auf Job suche und in meinem Alter (Ak50) ohne irgendwelche größeren Prioritäten.
    Zum Glück suche ich aus einem festen Arbeitsverhältnis herraus und bin nicht gezwungen jede Arbeit anzunehmen.
    Das Problem ist nicht Arbeit zu bekommen sondern faire Jobs.
    Viele Jobs die mir angeboten wurden, waren so schlecht bezahlt oder zu so schlechten Arbeitsbedingungen, dass ich dankend abgelehnt habe.
    Es gab sogar Firmen die haben mir bei Gehaltsverhandlungen angeboten, dass ihre Rechtsabteilung mir helfen würde zusätzlich zu meinem Lohn Sozialleistungen zu beantragen ...- Gehalt + Sozialleistungen= meine Gehaltsvorstellung!

    Schön sind auch die Angebote, für geringen Stundenlohn zu arbeiten mit der Aussicht je nach Betriebszugehörigkeit am Ende des Jahres eine Gewinnbeteiligung zu bekommen ... - meine Familie und ich müssen unsere Lebenserhaltungskoste monatlich zahlen und können unsere Gläubiger nicht mit dem Versprechen abspeisen, wenn das Jahr für meinen Arbeitgeber gut läuft, dann kann ich zum Jahresende vermutlich meine Rechnungen begleichen.

    Nicht mit mir, ein Job sollte soviel einbringen, dass ich davon leben kann und ebend nicht von Sozialleistungen des Staates abhängig bin.

    Ein großer Weltkonzern aus der Chemiebranche war sogar so frech, dass dieser Chemielaboranten gesucht hat und von den Bewerbern
    3800,-€ Vermittlungsgebühr für einen zunächst auf 6 Monate befristeten Arbeitsvertrag verlangte. Selbst erlebt!

    Das ganze Märchen von Fachkräftemangel und den unwilligen Arbeitnehmern und Angestellten kann ich nicht mehr hören.
    Wahrheit ist, die Industrie versucht Ausbildungskosten und Löhne zu drücken.

    Wie viele fleißige Menschen auch für einen Hungerlohn in der Produktion, sogar in unerlaubten 12h Schichten arbeiten sehe ich bei meinen jetzigen Arbeitgeber. Aber irgendwann ist die Schmerzgrenze erreicht und man arbeitet für den Lohn/Gehalt nur noch vor der Haustür oder gar nicht mehr ...

    Früher galt Deutschland als Hochlohnland und hatte eine wirtschaftliche Blütezeit im sozialen Frieden.
    Jetzt werden wir vom Ausland abgehangen, versuchen Löhne und Sozialleistungen zu drücken, verlagern Produktion und Forschung vermehrt ins Ausland
    und jammern vergangener Zeiten nach, wärend Extremisten von allen Seiten Zulauf bekommen...
    Achoje... Falscher Job?
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  31. #49
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Geiz ist geil.....jeder jagd nach Schnäppchen. Warum nicht auch die Arbeitgeber?
    "Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

    Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content...0/07/PDF.9.pdf

  32. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von bones:

    JoelH (25.08.2022), klnonni (25.08.2022)

  33. #50
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Achoje... Falscher Job?
    Nein, richtiger Job - aber falscher Arbeitgeber.
    Darum suche ich ja einen neuen.
    Ich habe bei meinem Arbeitgeber aufgrund meiner Qualifikation noch das Glück, dass ich weder Schichtarbeit machen muss, noch das mir mein Chef doof kommen darf. Ich habe alle Zeit der Welt um mir einen vernünftigen Arbeitgeber suchen zu können.
    Die meisten anderen Kollegen von mir sind im wahrsten Sinne des Wortes abhängig Beschäftigt.

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