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  1. #1

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    Standard Achillessehne Schmerzen - keine Besserung

    Hallo zusammen,

    ich leider seit längerem unter Schmerzen im Bereich der Achillessehne. Wenn ich morgens aufstehe komme ich kaum die Treppe runter. Nach etwas Bewegung wird es dann langsam besser und im Tagesverlauf habe ich wenige Beschwerden. Beim Joggen ist das Problem dann direkt wieder da, mal mehr und mal weniger. Die Einheiten habe ich massiv runtergeschraubt. Versuche immer mal wieder 5km und danach ein paar Tage Pause. Gehe oft spazieren und fahre etwas mit dem Rad.
    Ich war bereits beim Orthopäden, habe neue Schuhe mit Laufanalyse. Des Weiteren Einlagen mit einer professionellen Bewegungsanalyse. Mache die besagten Treppenübungen, arbeite mit der Faszienrolle und dehne viel. Alles ohne Erfolg. Vielleicht hat ja noch jemand einen Tipp oder eine Idee?
    Vielleicht sollte man wirklich ein halbes Jahr auf das Joggen ganz verzichten?

  2. #2
    Alles im Blick. Avatar von bones
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  3. #3
    Alles im Blick. Avatar von bones
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  4. #4
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von gragry Beitrag anzeigen
    Ich war bereits beim Orthopäden, habe neue Schuhe mit Laufanalyse. Des Weiteren Einlagen mit einer professionellen Bewegungsanalyse.
    Wozu sind die Einlagen gut? Normalerweise gibt es eine Absatzerhöhung zur Entlastung der Achillessehne.
    "Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

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  5. #5
    Avatar von Bewapo
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    Wenn man sich deine Verletzungs-Historie anschaut, dann scheint bei dir grundsätzlich etwas nicht richtig zu laufen. Was kam denn bei der Lauf Analyse heraus? Vielleicht trainierst du auch falsch?

  6. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Bewapo:

    bones (17.09.2022)

  7. #6
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Was war denn vor dem ersten Auftreten des Achillesschmerzes? (Trainingserfahrung, typisches Wochenprogramm, intensive Einheiten und - vor allem - wie hast du dein Training gesteigert?

    Wo genau sitzt der Schmerz? Sehnenansatz am Fersenbein oder x cm darüber, im "schmalsten" Bereich der Sehne?

    Morgendlicher Anlaufschmerz ist typisch und nichts grundsätzlich Schlechtes (kann ich noch ausführen, wenn gewünscht). Wie ist das beim Laufen - ebenfalls ausgeprägter Anfangsschmerz, der irgendwann - zumindest vorübergehend - nachlässt oder kontinuierlich schlimmer werdend?

    Was für Einlagen? (Bei Achilles denkt man sofort an Fersenerhöhung - die hilft kurzfristig in den ersten wenigen Wochen der entzündlichen Phase, langfristig in der chronischen Phase (bei dir vermutlich zutreffend) schadet sie wohl eher).

    Was kam bei der Bewegungsanalyse raus? Vorfußläufer? Fersenläufer (mit/ohne Überpronation)? Am "zuträglichsten" wäre wohl ein moderater Mittelfuß-Laufstil.

    Falls Fersenläufer - bevorzugst du "schäfchenweiche Dämpfung"? Die ist nett für alles oberhalb des Fußes, kann aber Gift sein für die Achillessehne.

    Dass Sprints und Bergaufläufe strikt zu vermeiden sind, wirst du sicher schon selbst peinlichst beachten. Lange Laufpausen von vielen Monaten bringen oft nur den Effekt, dass es einem während der Pause wieder besser geht. Aber wenn man dann wieder mit vorsichtigem Joggen beginnt, geht's dann oft genau da weiter, wo man aufgehört hat. Wenn's der Orthopäde aber verordnet hat, natürlich dran halten. Ich selbst habe gute Erfahrungen damit gemacht, trotz Achilles weiter zu laufen (ohne Intensität und bei reduzierter Quantität). Die Treppenübung passt ja auch in dieses Konzept "dosierte Belastung statt einfach nur faul abhängen".

  8. #7

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    aufgrund meiner eigenen Erfahrung das ich viel zu lange den Schmerz an der Achillessehne ignoriert habe kann ich dir nur zu einem MRT raten (oder was hat dein Orthopäde den genau diagnostiziert?) damit nicht evtl. ein generell Schaden der Sehne (Teilriss) vorliegt.

    Wenn schon ein Schaden vorliegt dann wird es auch nicht helfen das Pensum etwas zu reduzieren oder relativ wahllos Einlagen zu tragen deshalb erstmal eine richtige Diagnose (evtl. auch mit 2t Meinung eines anderen Facharztes oder in einer Sportklinik)

  9. #8

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    Mich hat dieses Problem leider auch vor ca. 3 Wochen ereilt. Die Ursache war bei mir relativ sicher eine zu schnelle Umfangsteigerung der Läufe... Anfangs konnte wurde ich durch Reduktion des Umfangs wieder schmerzfrei. Sobald ich dann wieder gelaufen bin kam es schlimmer als zuvor zurück...
    Der Orthopäde hat eine Sonografie der Sehne gemacht und einen (Teilriss) ausgeschlossen. Er meinte, ich solle erstmal das Joggen erstmal vermeiden und hat mir Einlagen mit Laufanalyse sowie 10x Physiotherapie (Manuelle Therapie, Massage, Elektrotherapie und Eis/Fango) verschrieben. Ich war inzwischen dreimal bei der Physio und merke langsam eine Veränderung. Die ersten Physioeinheiten haben einige ziemlich fiese Triggerpunkte in der Wade behandelt. Die Punkte sind nun praktisch vollständig verschwunden. Seitdem hat sich auch der Schmerz verändert. Von eher stechenden Schmerzen ist es nun ein eher dumpfer und deutlich moderaterer Schmerz. Beim Gehen im Alltag wird es nach einer Weile besser. Sowohl der Orthopäde als auch die Physio hat mit unabhängig voneinander exzentrische Dehnübungen ans Herz gelegt. Das mache ich seit ca. 2 Wochen täglich.
    Die Laufanalyse zeigt einen Hohl- und Spreizfuß sowie ein leichtes abknicken nach innen beim Joggen. Die Einlagen bekomme ich in einer Woche. Schauen wir mal was das noch bringt.
    Falls noch jemand Tips hat, gerne her damit.

  10. #9
    Avatar von Nummer13
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    Moin,

    bei mein Frau haben es, als sie da auch mal Probleme hadde, andere Schuhe gebracht.
    Aber nicht die Sprengung war das Problem, die Fersenkappe war zu hart.
    Sie hadde erst Asics, jetzt hat sie Salomon.

    Allerdings is das bei dir ja anscheinend schon viel weiter fortgeschriddn und Sehnen brauchen sehr lang zum heilen.
    Mir hat mal einer gesagt, die Belastung komplett auf 0 runderschrauben wäre auch nicht richtig. Die Sehne wird durch wenig, niedrige Belastung besser durchbludet, das soll die Heilung fördern.

  11. #10
    Avatar von Bewapo
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    Zitat Zitat von Nummer13 Beitrag anzeigen
    ...
    Sie hadde erst Asics, jetzt hat sie Salomon.
    Wadde hadde dudde da?

  12. #11
    Avatar von Nummer13
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    Zitat Zitat von Bewapo Beitrag anzeigen
    Ja ich weis das, nimms mir nicht übel
    Ich hab das nicht so mit der Rechtschreibung

  13. #12

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    Juhu.
    Ich hatte - aus heiterem Himmel und nach jahrelangem verletzungsfreien Laufen - monatelang Probleme mit der Plantarfaszie. Maßnahmen (ungeordnet): Treppenübungen, weitere div. Dehnungsübungen, Igelball, Stoßwelle, Trainingspause, Massage von Füßen und Beinen vom Fachmann. Monatelang und ohne Wirkung.

    Wirkung hatten die Einlagen, aber nicht auf die Plantarfaszie. Es blieben die Schmerzen, neu kamen Probleme mit Knien und Hüfte dazu. Auf Empfehlung meiner Physiotherapeutin habe ich die Einlagen dann ausgeschlichen, zum Glück verschwanden damit auch die Probleme mit Knien und Hüfte.

    Langer Rede kurzer Sinn sind zwei Dinge:
    1. Wenn die Probleme trotz emsiger und regelmäßiger Übungen/Maßnahmen (s.o.) über mehrere Monate persistieren, dann ziehe eine Röntgenreizbestrahlung in Betracht. Ist eine Kassenleistung und wird vom Orthopäden verschrieben. Ich war zu sechs Bestrahlungen innerhalb von drei Wochen und schon nach Nr. 2 waren die Beschwerden deutlich abgeklungen, nach Nr. 6 sozusagen verschwunden. Auf Empfehlung der Ärztin in der Radiologie habe ich nach einer Pause von ein paar Wochen eine zweite Serie gemacht. Ergebnis: Die Beschwerden sind vollständig verschwunden und auch nach zwei Jahren nicht zurück. Diese Behandlung führt ein Mauerblümchendasein, vollkommen zu Unrecht.

    2. Sei skeptisch mit diesen 08-15 verschriebenen Einlagen.
    Orthopäde: "Was fehlt uns denn?"
    Patient: "Ich hab Aua an der Achillessehne."
    Orthopäde: "Da machen wir Ihnen mal ganz feine Einlagen."
    Patient: "Oh Klasse, die helfen bestimmt ganz dolle."
    Orthopäde: "Bestimmt. - Der Nächste bitte."

  14. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von hageldoktor:

    chriwalt (20.09.2022), MS123 (20.09.2022)

  15. #13

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    Zitat Zitat von hageldoktor Beitrag anzeigen

    2. Sei skeptisch mit diesen 08-15 verschriebenen Einlagen.
    Orthopäde: "Was fehlt uns denn?"
    Patient: "Ich hab Aua an der Achillessehne."
    Orthopäde: "Da machen wir Ihnen mal ganz feine Einlagen."
    Patient: "Oh Klasse, die helfen bestimmt ganz dolle."
    Orthopäde: "Bestimmt. - Der Nächste bitte."
    Wenn das so läuft glaube ich gerne das das Ergebnis entsprechend ist. Ich war deswegen bei einem ausgewiesenen Fachmann (auf Empfehlung des Orthopäden) und nicht beim nächsten Schuhmacher um die Ecke. Dort gehen auch Profisportler ein und aus was durchaus dafür spricht das man nicht irgendwelche Einlagen bekommt, sondern welche die auch das tun was sie sollen.
    Ich hatte früher schonmal Einlagen die ich aber nach kurzer Zeit entsorgt habe da sie eben nicht perfekt gepasst haben...

  16. #14
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Wer ist denn der Fachmann? Das würde bestimmt viele Betroffene interessieren.
    "Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

    Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content...0/07/PDF.9.pdf

  17. #15

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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Wer ist denn der Fachmann? Das würde bestimmt viele Betroffene interessieren.
    Ich war hier: https://trautmann-einlagen.de/

  18. #16
    Avatar von Vögelchen
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    Bei eben jedem Fachmann war ich auch und bekam Einlagen we Bretter mit denen ich nicht laufen konnte.

    Dann war ich bei diesem wirklichen(!) Fachmann, der für ein paar Euro extra eine richtige Anamnese, Untersuchung und Ganganalyse gemacht hat und ich bekam phantastische Einlagen, die selbst mich, die am liebsten die dünnsten Schuhe ohne Sprengung läuft nicht störten. Einlagen /= Einlagen.
    http://www.fusswerkstatt-freiburg.de/

  19. #17

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    Ich kann nur berichten, was mir jetzt recht gut geholfen hat... ob es anderen hilft ist halt schwierig zu beurteilen.

    Hatte Anfang Juli von heute auf morgen Schmerzen an der Achillessehne. Samstags vormittag noch Wettkampf gelaufen, Nachmittags konnte ich nicht mehr auftreten.
    Habe sofort das Lauftraining eingestellt und auf Radeinheiten (schmerzfrei) umgestellt.
    Dazu 2-3x täglich Treppenübungen, Dehnen der Ferse, Kräftigung für die Ferse, z.B. Zehenstand mit Langhantel, Balance Board, Blackroll... nach jeder Einheit Ferse kühlen mit Eiswasser (Fußbad) und anschließend Schmerzpunktmassage mit Voltaren oder Pferdesalbe.

    Nachdem es einigermaßen besser ging, in der 4. Woche zusätzlich 1x Barfußgehen (ca. 30-45min) pro Woche und langsam wieder mit laufen anfangen, sprich ein bis zwei Radeinheiten durch Laufen ersetzt. 5. Woche = 8WKM laufen, 6. Woche = 10 WKM, 7. Woche 25 WKM. Vor jeder Laufeinheit gut aufwärmen und nach jeder Einheit nochmal Ferse dehnen und Treppenübungen. Weiterhin zusätzlich Kräftigung der Ferse und Massage mit Salbe.

    Wichtig ist auch, dass nicht nur die Achillessehne trainiert wird, sondern auch die gesamte Muskulatur im Sprunggelenk und der Waden.

    Nach 7 Wochen war ich soweit "schmerzfrei" (normales gehen + laufen schmerzfrei, Druckschmerz und Anlaufschmerzen vorhanden), dass ich wieder mit langsam und in reduziertem Umfang mit Tempotraining und Berglauf anfangen konnte.

    Schuhseitig hab ich erstmal nur gut gedämpfte Schuhe gelaufen und fange jetzt, nach 10 Wochen an wieder langsam und vorsichtig an auf härtere Schuhe umzusteigen. Spikes sind noch tabu.

    Mittlerweile bin ich zu 90% schmerzfrei, vor und nach jedem Training weiterhin Treppenübungen, gut aufwärmen und Ferse dehnen, regelmäßig kühlen und Blackroll/Massage. Ein bis zwei Einheiten pro Woche weiterhin auf dem Rad statt laufen.

    Geduld ist bei der Sache extrem wichtig und dass du nicht verzweifelst. Ist leicht gesagt, aber Kopf hoch.

  20. #18
    Avatar von Vögelchen
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    Kann ich so unterschreiben, bloß dass es bei mir mit 2 Wochen Laufpause zum Glück erledigt war und ich dann auch echt schnell ohne irgendwelche Beschwerden wieder die Umfänge steigern konnte.

    Aus meiner Sicht das wichtigste ist exzentrisches Wadentraining (Treppenübung) aber mit Maß und Verstand: ich habe gleich mit 2 x am Tag 3 x 15 einbeinig angefange, was an der Achillessehne nicht weh getan hat aber die Wadenmuskulatur sehr überlastet und verhärtet. Ich bin also entgegen den Empfehlungen eher zu 3 x und auch nicht jeden Tag übergegangen.

    Außerdem habe ich in der AKutphase noch Quarkwickel gemacht, was bei der Reizung ganz gut getan hat, aber die Ursache halt nicht behebt.

  21. #19

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    Zitat Zitat von DancingWombat Beitrag anzeigen
    Wenn das so läuft glaube ich gerne das das Ergebnis entsprechend ist. Ich war deswegen bei einem ausgewiesenen Fachmann (auf Empfehlung des Orthopäden) und nicht beim nächsten Schuhmacher um die Ecke. Dort gehen auch Profisportler ein und aus was durchaus dafür spricht das man nicht irgendwelche Einlagen bekommt, sondern welche die auch das tun was sie sollen.
    Ich hatte früher schonmal Einlagen die ich aber nach kurzer Zeit entsorgt habe da sie eben nicht perfekt gepasst haben...
    Bei eben einem solchen war ich auch. Aber Du siehst ja an den Antworten schon, dass die Einschätzung Fachmann höchst individuell ist.

    Und das mit den Einlagen ist ne Standardprozedur. Fuß in den schaumstoffgefüllten Karton, Abdruck machen, fertig. Und dann brav mit dem Abdruck zum Einlagenmacher. Und wenn ich Sporteinlagen möchte, dann zahle ich extra.

    Ich bin jetzt fast 52. Und laufe regelmäßig seit über 20 Jahren. Bis auf ein wenig Umknickerei (Streckenfehler) und 1,5x Meniskus immer beschwerdefrei. Und nach knapp 20 Jahren brauche ich dann plötzlich Einlagen? Warum soll das so sein? Jetzt ist die Sehne dank Bestrahlung wieder gut und ich laufe schon wieder zwei Jahre ohne Einlagen und ohne orthopädische Beschwerden. Was konkret hätten die Einlagen bewirken sollen?

    Der Orthopäde hatte mir den Einlagenmacher empfohlen, ich habe gute €30,- Aufpreis zum Rezept für eine spezielle Laufschuheinlage gezahlt. Diese war deutlich dünner und auch sehr viel leichter als die Einlage für die Alltagsschuhe. Der Schuhtechniker war freundlich und schien mir auch halbwegs kompetent. Die Einlagen haben mein Problem aber nicht verbessert oder gar beseitigt, ganz im Gegenteil, es kam mehr dazu.

    Mein Fachmann in dieser Hinsicht waren glasklar meine Physiotherapeutin, ihr äußerst fähiger und kompetenter Masseur (auch wenn's ordentlich weh tut) und meine Schwester, die in der Radiologie arbeitet und mir die Behandlungsmöglichkeit per Röntgenreizbestrahlung erst aufgezeigt hat. Die kennt kaum jemand und von selbst hat der Orthopäde sie auch nicht rausgerückt. Nicht mal angesprochen. Nach monatelangen Beschwerden.

    Ich will keinesfalls jede Sehnenproblematik zur Bestrahlung schicken. Dazu heilen viel zu viele Beschwerden von selbst oder durch Dehnen, Igelball, Schallwelle, wasweißich. Aber ich habe monatelang alles - wirklich alles - gemacht. Es war immer gleich. Und nach der Röntgenreizbestrahlung war es auch gleich, nämlich gleich weg.

    Also: Wenn die Problematik trotz aller emsiger Bestrebungen dauerhaft nicht weichen will: Röntgenreizbestrahlung in Betracht ziehen.

  22. #20

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    https://sportambulatorium.wien/achillessehne/

    Ich finde auf dieser Seite ist die Thematik recht ausführlich beschrieben.

    Die Treppenübung kann man auch erstmal beidbeinig ausführen und nach und nach auf einbeinig umstellen. Ich mache auch mal eine Kombi mit z.B. 2x 10x beidbeinig, 2x 5-10x einbeinig, 2x 10x beidbeinig mit entsprechenden Pause.
    Was auch eine schöne Übung ist, ist z.B. beibeinig auf einer flachen Fläche in den Zehenstand, dann über die Fußsohle und Ferse abrollen und die Fußspitzen nach oben ziehen. Danach wieder nach vorne über Ferse und Fußsohle abrollen in den Zehenstand. 2-3 Serien á 10 Wiederholungen.

  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von MS123:

    running_werner (24.09.2022)

  24. #21
    Avatar von running_werner
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    mal so eine Frage in die Runde:
    Glaubt ihr es ist sinnvoll das exzentrische Training als Prävention nach Beschwerden weiterzuverfolgen? Oder auch, um generell Probleme mit der Sehne vorzubeugen? Evtl. sogar einfach klassisches Wadenheben nach dem Training plus Dehnen?

  25. #22
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Der TE war seit einer Woche nicht mehr online und hat sich bisher nicht an seinem Thread beteiligt. Die Probleme haben sich wohl kurzfristig erledigt.
    "Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

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  26. #23
    Avatar von Vögelchen
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    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    mal so eine Frage in die Runde:
    Glaubt ihr es ist sinnvoll das exzentrische Training als Prävention nach Beschwerden weiterzuverfolgen? Oder auch, um generell Probleme mit der Sehne vorzubeugen? Evtl. sogar einfach klassisches Wadenheben nach dem Training plus Dehnen?
    Ja würde ich unbedingt! Dann nicht mehr jeden Tag, aber sämtliche Reha-Übungen für persönliche Schwachstellen sollte man 2-3 mal in deer Woche weiterführen, gerne dann auch erschweren, einbeinig, mit Gewicht.... Sprünge einbauen (dosiert)

  27. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Vögelchen:

    MS123 (25.09.2022)

  28. #24

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    Achillessehne und Sprunggelenk sind mit die Bereiche beim Laufen, an denen die größten Kräfte einwirken. Nicht nur exzentrische Kräftigung sondern auch Stabilitätstraining sollte dort regelmäßig durchgeführt werden. Viele - ich zu meinem Beschämen auch - vernachlässigen das.

  29. #25
    Avatar von Bewapo
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    ... ganz interessant zum Thema ist die Folge #99 Aufräumen mit Verletzungsmythen.... vom Bestzeit-Podcast: Hier wird die Treppenübung von den anwesenden Experten mit "Zahnseide" als Prophylaxe für die Achillessehne verglichen!

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