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  1. #1

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    Standard Lange Läufe und Gehirnmatschigkeit - wie war's bei euch?

    Ich weiß ja nicht ob Sie es wissen ;) aber ich bin Sonntag zum ersten Mal 28 km gelaufen (mehr oder weniger zumindest), was sich ja durchaus als "langen Lauf" (genauer gesagt langer LANGSAMER Lauf) verbuchen lässt...mein erster Lauf in dieser Art also quasi....

    Nach dem Lauf und der Dusche war ich eigentlich recht fit - wenn ich an meinen Zustand nach meinem allerersten 15 km-Lauf zurückdenke, nach dem ich noch nicht mal mehr die Treppe hochkam und direkt ins Bett geplumpst bin, sogar BEMERKENSWERT fit. Was mich aber dann echt überraschte, war mein Zustand an dem Tag nach dem Lauf - ich hab'i in der Nacht nach Mainz ziemlich schlecht geschlafen und war am Folgetag ziemlich schlapp, müde und duhnig...ähnlich wie beim Anflug einer Erkältung oder nach einer durchsoffenen Nacht. Vor allem mein geistiger Zustand war bemerkenswert - ich war regelrecht "gehirnmüde" und richtig matschig im Kopf, konnte mich nicht gut konzentrieren und war irgendwie weinerlich Gestern war es dann schon wieder deutlich besser und heute bin ich wieder komplett wiederhergestellt....sofern mein grundsätzlicher Geisteszustand diese Formulierung überhaupt erlaubt *tihi*

    Nachdem mir Lizzy und Barbara schon bestätigt haben, das so eine "Gehirnmatsche" durchaus nicht unnormal ist nach den ersten langen Läufen, würden mich jetzt mal eure Erfahrungen interessieren...wie war das so bei euch, wie habt ihr eure ersten "Langen" verkraftet, wann gewöhnt man sich daran, habt ihr Hausmittelchen und Tips zur Regeneräschion, etc., etc.

    Denn - ich würd's gerne wieder tun...das mit dem Langen....

  2. #2
    Avatar von Tell
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    Zitat Zitat von Greenhörnchen
    ... das so eine "Gehirnmatsche" durchaus nicht unnormal ist nach den ersten langen Läufen, würden mich jetzt mal eure Erfahrungen interessieren...wie war das so bei euch, wie habt ihr eure ersten "Langen" verkraftet, wann gewöhnt man sich daran...
    Hi Greenie,

    So eine "Gehirnmatsche" habe ich auch oft, vor allem nach den Langen. Das dauert bei mir aber nie bis am nächsten Tag! Vielleicht lag's bei dir vor allem daran, dass du schlecht geschlafen hast!? Was ich dagegen tue? Nichts! Im Gegenteil, in diesen Momenten kann ich wunderbar abschalten, mich entspannen, denn Kopf völlig leer, der Körper müde, herrlich!

    Gruss Tell

  3. #3
    Just wanna be a stunt(100)man! Avatar von dwarfnebula
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    Die Matschigkeit im Hirn bei den ersten langen Läufen kann ich bestätigen. Leer, ausgepumpt und gar nicht diese ganzen Endorphine, die das Ankommen nach den langen Wettkämpfen mit sich bringen. In Ergänzung mit den schlappen und ausgelaugten Beinen war das den ersten Tag immer eine Herausforderung. Da ich die langen Läufe immer morgens mache, war ich dann den Rest des Tages immer irgendwie abwesend. Nicht so schön. Am nächsten Tag ging es dann aber wieder.

    Da bei mir nun die langen Läuge zwischen 25 und 35 Kilometer zum regelmäßigen Wochen-Programm gehören, ist diese Hirnmatschigkeit mittlerweile nicht mehr da. Es ist eher andersrum: diese langen Läufe sind für mich jede Woche der Höhepunkt und wenn es zeitlich mal nicht passen sollte und nicht lang laufen kann, dann fehlt etwas.

    Von daher wird sich aus meiner Sicht mit der Zeit der Gewöhnung an das lange und langsame Laufen auch das Gehirn anpassen und nicht mehr so schnell mit der Matschigkeit reagieren.
    Christoph

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  4. #4
    Avatar von odie
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    @Tell:
    Blöd nur, wenn man mit der Matsche noch irgendwie auf der Arbeit zurechtkommen muss.

    @Greenie:
    Ja klar kenne ich das, ich war nach meinen ersten langen Läufen nicht nur körperlich matsch, sondern auch im Kopf. Das hat sich aber dann mit zunehmender Erholung auch wieder normalisiert.

    Kann mir nicht vorstellen, dass man da groß was gegen unternehmen kann.


    odie

  5. #5

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    Zitat Zitat von odie
    Kann mir nicht vorstellen, dass man da groß was gegen unternehmen kann.
    Lobotomie vielleicht....?
    Naja, danke für die Antworten - schön, das es manchen doch ähnlich ging...und schön, das es irgendwann besser wird ;)

  6. #6
    Sabine34
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    Hallo Daniela,

    meine ersten längeren Läufe habe ich deshalb Samstags gemacht, um wenigstens nicht komplett matschig Montag zur Arbeit zu erscheinen. Vorgestern ging es bei mir erstaunlicherweise sogar einigermaßen.

    Also, das geht wieder weg. Ganz sicher. Zumindest bis zum Ausgangszustand vor dem langen Lauf *schnellweg jetzt*

  7. #7
    Avatar von Tell
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    Zitat Zitat von odie
    @Tell: Blöd nur, wenn man mit der Matsche noch irgendwie auf der Arbeit zurechtkommen muss.
    Schon so! Wenn ich über Mittag laufe, brauche ich hinterher schon ein halbes Stündchen, um mich zu "normalisieren". Long Jogs mache ich nur am Wochenende. Denke nicht, dass ich hinterher wirklich arbeiten könnte, zumindest die ersten zwei Stunden nicht.

  8. #8
    Schokomonster Avatar von Anne
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    Gerhirnmatschigkeit empfinde ich als normal ... frag mal die, die um mich rumsaßen als ich damals vor laaaaaaaanger Zeit meinen ersten Marathon gehoppelt bin .... ... wenn Martin nicht gewesen wäre, würde ich sicher heute noch um den Fernsehturm irren ...

    Anne, die derzeit nur aus der Erinnerung sprechen kann ...
    Musik hören ist Lesen im Kochbuch. Selber Musizieren ist Genießen, ist „Auf der Zunge-Zergehen-Lassen“. (Hermann Lahm)

    :in tuepfels küche :tuepfel in Bewegung :tuepfel im bilde

  9. #9
    Avatar von odie
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    Zitat Zitat von Greenhörnchen
    Lobotomie vielleicht....?
    Naja, danke für die Antworten - schön, das es manchen doch ähnlich ging...und schön, das es irgendwann besser wird ;)
    Lobotomie - hmm - wäre zumindest eine Möglichkeit, diese Pampe loszuwerden, nur ob das dann hilft? ;)


    odie

    PS: Alles wird gut

  10. #10
    Lars
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    Des kenn isch ja auch, wa ? Besonders nach dem ersten Langen. Bei mir hatte das gejammere sogar unmittelbar nach dem Lauf angefangen. Und mitunter gesellten sich fiese Kopfschmerzen dazu. Die Matschigkeit insgesammt hat sogar mal 3 Tage angehalten. Da dachte ich schon, dass 'ne Erkältung draus wird. Aber lass Dir gesagt sein: Das wird besser!

  11. #11

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    Find' ich ja schon erstaunlich, das man beim Marathontraining wohl nicht bloß die reine Laufzeit, sondern auch noch die anschließende "Ausmatschzeit" in seinem Zeitplan bedenken sollte...warum sagt einem das eigentlich niemand vorher...? ;)

  12. #12
    Avatar von odie
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    Dann hättest du das doch nie angefangen

  13. #13
    Schokomonster Avatar von Anne
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    Zitat Zitat von Greenhörnchen
    Find' ich ja schon erstaunlich, das man beim Marathontraining wohl nicht bloß die reine Laufzeit, sondern auch noch die anschließende "Ausmatschzeit" in seinem Zeitplan bedenken sollte...warum sagt einem das eigentlich niemand vorher...? ;)
    Weil sich wegen der Matsche im Hirn keiner dran erinnert ...

    Was war gleich die Frage?
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  14. #14
    mainzrunner
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    Also wenn es um die langen Läufe in der Marathon-Vorbereitung geht, konnte ich bisher keine "Gehirnmatschigkeit" feststellen - aber wo nix ist, kann auch nix matschig werden.

    Nach dem letzten Marathon im vorigen Jahr habe ich jedoch festgestellt, dass meine Gedanken irgendwie klarer waren. Ich kann das schwer erklären, aber es kam mir vor, als wäre der Verstand durch den Lauf geschärft worden. Leider ist dies nach ein paar Tagen wieder verschwunden. Nun ist wieder Matsch in der Birne - ach nee, geht ja gar nicht. Wo nix ist..

  15. #15
    not fast & not furious Avatar von Steif
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    Daniela, die von Dir beschriebene Gehirnmatschigkeit kenne ich so nicht. Möglich das das früher mal so war, heute nicht mehr.

    Wenn ich nach solch anstrengenden Läufen, das können auch kurze schnelle Sachen sein, wieder nach hause komme, brauche ich zwei Sachen: Essen und Schlaf. An Schlaf genügen mir da bereits wenige Momente (ab 5 min nach hinten offen).

    Interessant dabei ist, das ich während dieser Nickerchen dann noch mehr zucke ... wenn Du verstehst was ich meine. Auch in der folgenden Nacht ist es zu Fidis Leidwesen besonders schlimm.

    Fazit: lange, anstrengende Einheiten fördern mein Restless-Legs-Syndrom

    Zitat aus Wikipedia/Restless-Legs-Syndrom:
    Betroffene berichten bisweilen auch von weiteren Symptomen, die entweder mit dem gestörten Dopaminstoffwechsel oder den Folgen des Schlafmangels in Zusammenhang stehen könnten. Zu nennen sind hier nächtlicher Heißhunger, Unverträglichkeit von Alkohol und Koffein, chronische Magen-Darm-Beschwerden, Spannungskopfschmerzen und Verschlimmerung des RLS nach sportlichen Anstrengungen oder durch Wärme.
    Zuletzt überarbeitet von Steif (17.05.2006 um 10:48 Uhr)
    Steif
    ---------------------------------------
    Ständig verschwinden Senioren spurlos im Internet, weil Sie "ALT" und "ENTFERNEN" gleichzeitig drücken.

  16. #16
    Avatar von runnersgirl
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    Frage nee

    Matschigkeit habe ich nach den Längeren (Hm- Längen) bisher nicht festgestellt. Vielleicht war ich auch zu ausgepowert, um das selbst zu bemerken? Jedenfalls hat sich niemand bei mir beschwert
    Ich habe allerdings ein paar Stunden später immer mit heftiger Migräne zu kämpfen, die ich dann wirklich nur mit schneller Tabletteneinnahme halbwegs abfangen kann. Ärgert mich selber, vielleicht wird ja beim Einschmelzen von Fettzellen der ganze "Restmüll" in Umlauf gebracht?

  17. #17
    Sabine34
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    Zitat Zitat von runnersgirl
    Ich habe allerdings ein paar Stunden später immer mit heftiger Migräne zu kämpfen, die ich dann wirklich nur mit schneller Tabletteneinnahme halbwegs abfangen kann. Ärgert mich selber, vielleicht wird ja beim Einschmelzen von Fettzellen der ganze "Restmüll" in Umlauf gebracht?
    Hast Du mal versucht, hinterher mehr zu trinken? Kopfschmerzen nach dem Lauf sind bei mir ein Zeichen von Flüssigkeitsmangel. Wenn ich dann "nachfülle", geht es wieder.

  18. #18
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    Die Matschigkeit hatte ich gestern bereits während des laufens. Obwohl noch ganz am Anfang des "Trainingsplans" habe ich gestern spontan, weil es einfach toll war, aus 11 km 28 gemacht. War mein Nachhauseweg von der Arbeit. Gestern abend war ich dann auch überall matschig und war in Panik, wie ich heute morgen zur Arbeit kommen soll, denn die 11 km muss ich jetzt wieder laufen, da das Rad ja im Büro steht. Zudem ging auch noch ein ganz gutes Gewitter hernieder. Aber irgendwie habe ich es geschafft, tat auch gar nicht so weh wie befürchtet. Nur das Treppensteigen fällt schwer, deshalb nehme ich heute mal den Fahrstuhl.
    Irgendwie macht sich jetzt eine glückliche Matschigkeit breit. Laufen ist irgendwie toll.

  19. #19

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    Ich mach mir jeweils vor den langen Läufen noch einen Liter Tee. Den trink ich dann gleich, wenn ich vom Lauf zurückkomme.
    Das hilft bei mir enorm gegen Kopfschmerzen.
    Dann ein langes Bad, etwas Kleines (oder auch Grosses, je nach Hunger) essen, und dann lange Schlafen. Hilft bei mir eigentlich immer gegen Gehirnmatsch.

    Gruss, Trinchen

  20. #20
    Lizzy
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    Zitat Zitat von Greenhörnchen
    Find' ich ja schon erstaunlich, das man beim Marathontraining wohl nicht bloß die reine Laufzeit, sondern auch noch die anschließende "Ausmatschzeit" in seinem Zeitplan bedenken sollte...warum sagt einem das eigentlich niemand vorher...? ;)
    ICH sag' sowas aber auf mich hört ja keiner
    Zitat Zitat von Lizzy (in einem anderen Thread)
    Meine Skepsis .... beruht auch darauf, dass wir hier nunmal auch von ihrem 'Restleben' wissen: Kinder, Job, Studium ... und so eine Marathonvorbereitung ist zumindest eins (auf jeden Fall für Neulinge): verdammt zeitaufwändig und anstrengend. An den Tagen mit den langen Läufen z. B. ist es nicht mit 4 Stunden getan. Anschließend hängt man mit platter Birne auf dem Sofa rum, müde, kaputt und unfähig, noch irgendwas halbwegs sinnvolles zu leisten usw usw .....
    Ich z. B. bereite vor langen Läufen nicht nur deshalb das Essen vorher vor, damit es dann hinterher schneller fertig ist, sondern weil ich ansonsten nix zustande bekomme. Da fehlen dann Gewürze oder gleich ganze Bestandteile, weil das Hirn nicht mehr gescheit geradeaus denken kann.

    Wie auch schonmal gesagt: bis 25 km-Läufe kenne ich bisher nichtmal einen Hauch dieses Phänomens. Gilt absolut nur für Phasen nach Läufen bis in den läuferischen Winter:
    Zitat Zitat von Lizzy (noch ein anderer Thread - wurde eben alles schonmal gesagt. Gerade von mir ;o)
    Auch wenn ich bis Kilometer 20 durch die Landschaft hoppele wie der junge Frühling, mein läuferischer Sommer mit immer noch stabilen, zuverlässigen aber nicht mehr sprießenden Leistungen dauert ca. 5 Kilometer. Dann kommt mit eiligen Füßen der Herbst, in dem ich zwischen Kilometer 25 und ca. 27 doch schon deutlich Federn und Blätter lassen muß. Schlagartig mit Kilometer 28 überfällt mich der Winter und friert alles ein, was eben noch warm und beweglich war. Es fühlt sich schleppend und zäh an, der Kopf will nicht mehr, die Beine noch weniger. Füße, als hätte ich üble Bekanntschaft mit der Mafia gemacht und ein kleines Bleibett zum Versenken und nie mehr Auftauchen gegossen bekommen.
    Wie gesagt: nur, wenn ein Lauf soweit ging, ist hinterher das Hirn platt. Bei mir jedenfalls

    Achja - Tipps für hinterher: Solebad mit duftigen Zusätzen, lecker Essen, Trinken, etwas später gemütlichen Spaziergang

  21. #21
    Avatar von Adiprene
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    Hi!
    Matschigkeit gehört dazu! Mache das auch so, dass ich nach längeren Läufen einfach abschalte und garnichts anspruchsvolles mache.
    Bis zum nächsten Tag dauert das allerdings bei mir nicht, bis ich wieder regeneriert bin.
    Man muss natürlich gucken das man die langen Läufe am Wochenende oder nach Feierabend macht!
    Passion for Running

    Pb:
    5.Rintelner Citylauf (5 KM): 20:36 (5.5.05)
    6.Rintelner Citylauf (10 KM): 48:23 (11.6.06)
    23. Weser Werre Lauf (20 KM): 1:43:44 (9.3.08)
    19. Int. Bad Pyrmont Marathon (HM): 1:55:33 (28.7.07)

    Ziele 2008:
    1. Marathon in Berlin
    5 Km unter 20:00 Min


    Termine:
    28.9.08 Berlin Marathon (M)

  22. #22
    Brüsseler Spitze Avatar von Babsbara
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    Uuuh,

    wenn ich das so lese (und Lizzy - ICH lese es!), weiß ich, dass ich mir längere Läufe und eine eventuelle Marathonvorbereitung wirklich erst "gönne", wenn ich meine Tochter los bin und auch sonst niemanden am Wochenende zu versorgen habe als mich selbst. Ich bin schon nach 20 km froh, wenn das Essen vorher fertig ist und ich am Nachmittag keine großartigen Verabredungen mehr habe...

    Aber positiv ist doch: man scheint sich irgendwann auch daran zu gewöhnen und es wird leichter, oder?

    LG,
    Babs

  23. #23
    Yes, VE GAN Avatar von Charly
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    Ich musste nach meinem ersten 30 km Lauf erstmal 15 Minuten an der Treppe sitzen bleiben, ließ mir Bananen bringen und Apfelschorle. Ich dachte, meine Waden verbrennen. Alles hat mir weh getan.
    In der Nacht konnte ich auch nicht richtig schlafen und verfluchte erstmal, dass ich mich für meinen 1. Marathon angemeldet hab. Sowas kann keinen Spaß machen
    Vor einem Jahr im März bekam ich noch Wadenkrämpfe nach 24 km.
    Aber man gewöhnt sich dran, mittlerweile jucken mich die 32 km Läufe überhaupt nicht mehr.
    Lauf alle 2-3 Wochen gut über 20 Kilometer, dann fällt dir alles leichter.
    Veganer sind keine Romantiker, sondern Realisten

  24. #24
    längst aufgegeben Avatar von Der Hiddestorfer
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    Gehirnmatschigkeit in Form von langsamdenkend, getrübter Wahrnehmung etc. kenne ich nicht.
    Zwar ist nach langen Läufen natürlich die körperliche Erschöpfung vorhanden, ansonsten denke ich und nehme wahr, wie sonst eigentlich selten. Ich denke mir immer ,das liegt an die Focussierung auf das zu erreichende Ziel.
    Allerdings schlafe ich z.B. in der Marathonvorbereitung generell sehr schlecht.
    Was ich immer habe, ist nach langen Wettkämpfen wie Marathon eine mentale Erschöpfung(wie im Moment), d.h. in den Wochen nach dem Marathon habe ich wenig Lust etwas aktiv zu tun,falle quasi in ein mentales Loch.
    Lutz
    "Wer eher klein ist, braucht sich nicht so weit zum Schnürsenkel bücken"
    aus Sander L. "Große Worte" 1896, Kapitel 3, Seite 531

  25. #25
    Lizzy
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    Zitat Zitat von Babsbara
    Aber positiv ist doch: man scheint sich irgendwann auch daran zu gewöhnen und es wird leichter, oder?
    Hmm, ja ... irgendwie schon irgendwann wohl ... aber was mich persönlich betrifft, wesentlich langsamer und mühsamer als ich mir das wünschen würde.

    Da denkt frau sich doch meist: beim nächsten kann der Körper das und du rennst locker mal 4 Kilometer weiter. Aber mitnichten! Ich stelle, wenn ich z. B. 3 lange Läufe um 30 km in 4 Wochen gemacht habe, nur kleinere Unterschiede fest. Noch keine wirklich gigantische Verbesserung:

    • Die Laune 'danach' wird von Mal zu Mal besser. Bei den ersten Läufen wurde ich anschließend oft ganz unmotiviert aggressiv bzw. grantig. Dauerte nicht lange, war aber komisch und deutlich. Das gibt sich dann irgendwann.
    • es regeneriert sich schneller - anfangs funktionierte nicht jedes WE ein langer Lauf, da mußten besser 2 Wochen dazwischen liegen. Beim zweiten Versuch war das dann schon wesentlich lockerer. Der nächste Tag nicht mehr betroffen von den Folgen - höchstens durch erhöhte Müdigkeit und die folgende Woche dann wieder recht normal.


    Sprich: die 'Randerscheinungen' werden weniger und leichter - der Lauf selber bleibt bei mir immer anstrengend - zum Schluß jedenfalls. Hoffe aber ja auch noch, dass sich das irgendwann gibt

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