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    Back from the Dead Avatar von Ishimori
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    Reden Maintallauf Schweinfurt - neue HM-PB?

    Nach meinen 3 1/2 Desastern in der Herbstsaison 2006 wollte ich ja den Winter über fleißig trainieren, Anfang Februar die Frühjahrssaison mit einem flotten Trainingsmarathon einleiten und dann im März und April möglichst meine persönlichen 10K-, HM- und Marathon-Schallmauern durchbrechen, bevor es ab Mai endgültig ins Ultratraining geht.

    Aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Trainiert habe ich im Dezember und Januar fast überhaupt nicht, den Marathon in Bad Füssing bin ich dann als erste lange Trainingseinheit gelaufen.

    Dann habe ich gesehen, dass kid-a am 04.03.2007 beim Maintallauf in Schweinfurt die 1:30 knacken will. Ja, darf der das denn? Der ist doch gerade erst vor einem halben Jahr seinen ersten Marathon gelaufen - in fast genau der gleichen Zeit, wie ich vor 2 1/2 Jahren. Frechheit. Wahrscheinlich wird er es auch noch schaffen, so wie er den Winter über trainiert hat. Dank regelmäßigem E-Mail-Kontakt war ich ja auch detailliert über seine Fortschritte informiert, schon etwas blässlich grün vor Neid und darauf vorbereitet, ihn bald Holger nennen zu dürfen.

    Und obwohl ich mir keine großartigen Hoffnungen machte, in den nächsten vier Wochen fit für einen HM im 4:15er Schnitt zu werden, meldete ich mich gleich nach dem Füssing-Marathon für Schweinfurt an. Vielleicht springt ja eine neue PB um die 1:33 oder sogar 1:32 raus.

    Und so stürzte ich mich gleich zwei Tage nach dem Füssing-Marathon mit einem Tempodauerlauf wieder ins Training. Nicht ganz so schnell wie noch im November, wo ich die gleiche Strecke noch locker unter einer Stunde gelaufen bin, aber mehr konnte ich mit meiner jetzigen Form auch nicht erwarten. In der gleichen Wochen noch 6x1000m Intervalle und am Wochenende ein 35er. Leider bin ich bei diesem Lauf etwas bei km 30 gestolpert, habe mich zwar noch irgendwie abgefangen, mir dabei aber links hinten in der Seite irgendwas verrissen. Am nächsten Tag konnte ich jedenfalls kaum aufstehen, das Sitzen in der Arbeit machte mir die nächsten drei Tage massive Schwierigkeiten und an Laufen war während dieser Zeit auch nicht zu denken. Am Donnerstag ging es mir jeodch schon wieder ganz gut, und ich traute mir schon wieder einen 10 km Tempodauerlauf zu. Freitag hatte ich dann zwar wieder etwas Probleme, am Samstag war es dann aber endgültig vorbei. Mehr als eine zweite Trainingseinheit (4x2300m Intervalle) war aber in der Woche nicht mehr drin. Dafür bin ich dann in der Woche drauf wieder etwas mehr gelaufen: Am Dienstag 14 km Tempodauerlauf, Donnerstag nacht 35 km, Samstag 3x3000m Intervalle und Sonntag nochmal einen langen Kanten (37 km) mit Flo (kid-a) und seinem Kumpel Robert. Danach habe ich für meine Gäste noch chinesisch gekocht - mein perfider Plan, die beiden mit einer Überdosis Chili für den HM am kommenden Sonntag auszuschalten, ist aber leider nach hinten losgegangen. Die aßen nämlich tatsächlich beide gerne scharf (sonst hast Du immer einen dabei, der das nicht verträgt), und ich hatte vergessen, mir VOR dem Kochen die Kontaktlinsen rauszunehmen (wenn man Chilis angefasst hat, kann man seine Hände noch so oft waschen - es wird brennen, wenn man sich danach ins Auge fasst).

    Bis auf 6x1000m Intervalle und einen lockeren 10 km-Lauf mit 2 km Gasgeben ruhte ich mich aber dann in der Vorwettkampfwoche aus.

    Meine beiden Bamberger Laufkumpels Ich-lauf-mal-schnell-aus-dem-Stand-einen-Marathon-mit-800-Höhenmetern-in-3:11-Tino und Mr. Oberschenkel Tom hatten sich ebenfalls entschlossen, in Schweinfurt ein paar Schallmauern zu durchbrechen; Tino hatte sich irgendwas Schwindelerregendes jenseits der 1:25 zum Ziel gesetzt, und Tom wollte die 1:30 auch deutlich unterbieten. Nur mit 5 Wochen Vorbereitung in einen HM-Wettkampf mit 4 verrückten Kumpels. Tolle Wurst.

    Und dann ist es auch endlich soweit. Am Wettkampfmorgen wundere ich mich erst noch, warum meine Augen beim Einsetzen der Kontaktlinsen so brennen, bis ich mich daran erinnere, dass die Dinger ja seit einer Woche in einer Mischung aus Aufbewahrungslösung und Chili-Extrakt marinieren...

    Ich habe noch immer keine Ahnung, wie ich laufen soll - volles Risiko auf 1:30, Sieg oder Niederlage, oder "sicher" auf 1:33 und dann nach 10 km sehen, was noch geht? Meine Freundin Katja meint, 1:33 sei doch auch immerhin Bestzeit. Mein Ego rät mir, mich zumindest einfach an Flo dranzuhängen. Wenn das mal gut geht, so wie der trainiert hat...

    Jedenfalls ist es richtig tolles Wetter, die Sonne macht schon auf der Hinfahrt richtig gute Laune. In Schweinfurt angekommen treffe ich auch schon recht bald Flo, Robert, Tino und Tom mit Anhang.

    Inzwischen ist es so richtig sauwarm, und ich wechsle noch schnell in Singlet und Shorts. Nach zwei km Warmlaufen begebe ich mich mit Flo zum Start. Tino und Tom kann ich nirgendwo erblicken, die stehen wahrscheinlich wie immer irgendwo weit vorne.

    Ich nehme mir noch fest vor, nicht zu schnell loszulaufen und den ersten Kilometer ruhig anzugehen. Und da macht's dann auch schon wieder Peng, 13 Sekunden später laufe ich über die Startlinie. Und ich bin von Anfang an total planlos: Um mich rum wuselt eine Läuferschar aus Halbmarathonis, 8,2 km-Hobbyläufern und einem Riesenhaufen Kindern. Die Winzlinge überholen mich links, rechts, hüpfen über mich drüber und flitzen zwischen meinen Beinen durch. Ich versuche, irgendwie mein Tempo (was zum Teufel ist denn mein Tempo?) zu finden, habe aber dank des Gewusels und meiner Polar, deren angezeigte Pace fröhlich zwischen 3:50 und 5:30 min/km hin und her hüpft, so meine Schwierigkeiten damit. Nach ein paar Minuten sehe ich aber meinen heute persönlichen Pacemaker/Holger/2m-Leuchtturm kid-a vor mir und schließe zu ihm auf. Recht schnell merke ich aber, dass sein Tempo mir doch ein wenig zu hoch ist (scheiße – was fällt dem ein? Und wie kann er dabei noch so locker aussehen?). Also lasse ich ihn ziehen.

    Als ich das 1-km-Schild erreiche, ist er etwa 20 m vor mir. Ich schaue auf die Uhr und sehe 4:00 min. Dreck. Doch zu schnell losgelaufen. Ich rufe Flo schnell die Zeit zu, für den Fall, dass er das rechts am Boden stehende Schild nicht gesehen hat, nehme den Fuß ein wenig vom Gas und lasse kid-a weiter Abstand gewinnen.

    Recht bald kommt auch schon das zweite km-Schild: 4:00 min. Oh Shit – damit dürfte ich mich nun endgültig aus dem 1:30-Rennen geschossen haben. Nun bremse ich aber wirklich deutlich und lasse mich auf dem nächsten km von ewig vielen Läufern überholen. Ergebnis: 4:15 min. Brav.

    Die nächsten zwei km gehen in jeweils 4:12, ich hänge mich an den 1:30-Zugläufer. kid-a sehe ich noch irgendwo vor mir am Horizont. Und dann laufe ich auf einmal von hinten auf einen Läufer auf, dessen massige Oberschenkel mir irgendwie bekannt vorkommen. „Tom, bist Du's?“ Er sieht etwas abgekämpft aus, so kenne ich ihn gar nicht. So fit, wie er ist, dürfte ihm das Tempo zu dieser Zeit eigentlich keinen Schweißtropfen abnötigen. Egal, wir wechseln ein paar Worte und ich ziehe weiter, und lasse Tom und den Zugläufer hinter mir. Zu kid-a habe ich die ganze Zeit konstanten Abstand.

    Ein paar Zweifel nagen schon an mir – ich kann das Tempo zwar momentan gut halten, aber anstrengend war es trotzdem von Anfang an. Außerdem sitzt die Furcht vor dem Seitenstechen nach den Wettkämpfen vom Herbst 2006 noch ziemlich tief in mir. Ich atme konzentriert und tief in den Bauch, wie ich es seit November brav geübt habe.

    Der ersten Verpflegungsstelle keine Achtung schenkend, laufe ich km 6 und 7 gleichmäßig 4:14 min/km. Es ist etwas windig, und ich versuche, mich etwas im Windschatten hinter einem einen halben Kopf größeren Kerl zu verstecken – aber irgendwie kann ich den Windschatten nicht finden!

    Irgendwann ist kid-a nur noch ein paar Meter vor mir. Ich beschließe, weiter hinter ihm zu bleiben (es darf auf keinen Fall passieren, dass ich ihn jetzt überhole, er dann aber wieder bei km 19 an mir vorbeizieht, wenn ich von Krämpfen und/oder Seitenstechen geplagt am Straßenrand stehe). Nachdem er aber noch ein wenig an Tempo verliert, schließe ich zu ihm auf. Wir laufen etwa 2 km miteinander (4:18, 4:15), dann lässt er mich ziehen.

    Das Runner's High stellt sich ein, alle Gedanken an unzureichendes Training, Einbruch und Seitenstechen sind verflogen. Einfach nur rennen, es ist todesgeil. Irgendwie sehe ich auf einmal wieder Tom vor mir - „Wo kommst Du denn auf einmal her?“ „Ich habe Dich gerade überholt – das kommt davon, wenn man zu schnell losläuft!“

    Ich versuche, so gut wie möglich an ihm dranzubleiben. Es geht nach rechts in eine Straße, auf der uns die schnelleren Läufer schon entgegen kommen, unter anderem Tino, der wieder mal rennt wie der Teufel. Recht schnell wird mir auch klar, dass Tom's Tempo auf Dauer ungesund für mich ist und ich bleibe etwas zurück. Kurz vor der Wendestelle sehe ich noch Robert auf der anderen Seite. Die Verpflegungsstelle lasse ich nach dem Motto „Wer trinkt, verliert“ rechts liegen. kid-a kommt mir auch gleich entgegen – der ist mir also auf den Fersen.

    Am 10-km-Schild zeigt mir die Uhr dann 4:11 min für den letzten km und 42:04 min insgesamt. Zieht man die 13 Sekunden vom Start ab, liege ich mit 41:51 min nur eine Sekunde über meiner im September im Training gelaufenen 10er PB . Den nächsten km laufe ich nochmal richtig schnell in 4:09, die nächsten 3 km etwas ruhiger in 4:16, 4:15 und 4:16. Hier ist es wieder etwas windig, und der Läufer hinter mir wundert sich auch etwas über den fehlenden Windschatten. Andererseits ist es inzwischen richtig warm, und ich bin froh, dass ich die kurzen Sachen anhabe.

    km 15 laufe ich wieder ziemlich fix in 4:10. Zwischenzeit: 1:03:09 – die 1:30 kann mir nun keiner mehr nehmen (an Seitenstiche denke ich überhaupt nicht mehr), und ich setze mir sub 1:29 als neues Ziel!

    Die nächsten 2 km gehen wieder etwas gemäßigter in 4:14 und 4:17, dann geht es wieder rechts Richtung Verpflegungsstelle. Tom kommt mir entgegen, der wird wohl unter 1:28 laufen. An der Wendestelle sehe ich Robert kurz vor mir. Ich gieße mir nur einen Becher Wasser über den Kopf und schließe zu ihm auf. Einen besseren Hasen kann ich mir für die letzten 4 km nicht vorstellen. Flo sehen wir etwa eine halbe Minute später, er ist etwas zurückgefallen.

    Ich versuche ein paar Mal, mich von Robert abzusetzen, aber das lässt er sich nicht gefallen und zeigt mir jedes Mal schnell wieder seine Rückansicht . So verfliegen dann km 18 und 19 in 4:13 und 4:14 min.

    Inzwischen laufe ich schon ziemlich auf dem Zahnfleisch, glaube aber, noch genügend Kraft zu haben, das Tempo die letzten 9 Minuten noch durchhalten zu können.

    Dann baut sich aber gut 1 1/2 km vor dem Ziel majestätisch und unendlich langgezogen die Hahnenhügelbrücke vor uns auf. Aua. Da soll ich jetzt noch rauf? Shit. Das war's dann wohl mit sub1:29. Egal. Ich schlucke einmal und stürze mich mit Robert in die letzte Schlacht. Und es tut richtig weh.

    Eine schiere Unendlichkeit später haben wir die Kuppe erreicht und es geht bergab. Kurz darauf das 20-km-Schild – 4:22 min für diesen unseligen Kilometer, Zwischenzeit 1:24:30. Nur noch 4 1/2
    Minuten für die letzten 1,1 km, das wären etwa 4 min/km. Mit dem Schwung von die Brücke runter könnte das aber gerade noch klappen.

    Also renne ich wie der Leibhaftige neben Robert die Brücke runter. Meine Polar zeigt am Fuß irgendwas um die 3:40 min/km an.

    Es geht rechts in die Straße, wo irgendwo der Startbereich war. Und dann es nochmal bergauf. Kurz, aber richtig schmerzhaft. Mir wird fast schwarz vor Augen. Robert ist ein paar Meter vor mir. Ich habe keine Ahnung wo genau das Ziel ist und wie lange ich noch laufen muss. Und ich bin total am Ende, kurz vor der Kotzgrenze. Die 1:29 kann ich vergessen.

    Da steht am Rand ein Streckenposten und ruft „Nur noch 300 Meter, Ihr habt's gleich!“

    Das war das Zauberwort. Ich mobilisiere die letzten Reserven und fange an zu rennen. Robert ist noch immer vor mir. Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor.

    Kurz vor dem Startbereich geht es scharf rechts in den Hof, wo es die Startunterlagen gab, und dann gleich wieder um 90° nach links - ich sehe die Ziellinie 50 Meter vor mir – und ein Krampf schießt mir in die rechte Wade. Den Sturz konnte ich noch vermeiden, aber mein rechtes Bein funkioniert nicht mehr, die Wade fühlt sich wie eine Bowlingkugel an. Humpelnd laufe ich dem Ziel entgegen, und sehe die Zieluhr -


    1:28:50 ...



    51 ...



    52 ...



    53 ...



    54 ...



    55 ...



    - und durch.




    1:28:55 !!!!!





    Mann, war das geil! Endlich mal wieder eine PB, und was für eine! Über 5 Minuten schneller als letztes Jahr im Mai! Ich war im siebten Himmel. Katja meinte, sie hätte noch gar nicht mit mir gerechnet und konnte gerade noch ein Foto schießen.

    Robert ist ein paar Sekunden vor mir durch, kid-a hatte die Brücke das Genick gebrochen und er hat die 1:30 knapp verpasst – trotzdem seine PB in einem halben Jahr um beachtliche 9 1/2 Minuten verbessert. Bald wird er mir endgültig davonlaufen . Tom war eine knappe Minute schneller als ich, Tino kam genau 5 Minuten vor mir ins Ziel.

    Die Duschen waren auch ein Erlebnis für sich – so viele nackte Männerkörper auf so wenige Quadratmeter (und noch weniger Duschen) habe ich auch noch nicht erlebt.

    Nach einer leckeren Pizza mit kid-a und Robert und Anhang sind Katja und ich noch zum Schlittschuhlaufen nach Hassfurt gefahren. Da ich vorher nur zwei- oder dreimal in der vierten Klasse auf Kufen und noch nie auf Inlinern gestanden bin, sah das sicher ziemlich lustig aus.

    Am Abend war ich dann noch mit Tino und Tom beim Bowling. Aber selbst die Tatsache, dass ich der schlechteste Bowler der Welt bin (ohne Scheiß ), konnte mich an diesem Abend nicht mehr stören...
    ,

    Stefan

    26.09.2010 - 100,3 kg
    26.03.2011 - Saaletal-Marathon Ramsthal (450 Höhenmeter) - 4:07:48
    02.04.2011 - Richter-Run Rabattlauf Nürnberg 51,2 km/4:51:52
    10.04.2011 - Obermain-Marathon Bad Staffelstein (690 Höhenmeter) - 3:46:04
    30.04.2011 - Harzquerung Wernigerode-Nordhausen (51 km, 1.300 HM) - 5:24:32
    08.05.2011 - Weltkulturerbelauf Bamberg (10,9 km & HM)
    21.05.2011 -

  2. #2
    Back from the Dead Avatar von Ishimori
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    Zum Bericht noch ein paar Fotos...
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    Stefan

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  3. #3
    Avatar von running-rabbit
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    Ja super, Stefan !
    Da kann ich mir aber vorstellen, wie sehr du dich freust, und das zu Recht.
    Herzlichen Glückwunsch !!!

    Das muß an Schweinfurt liegen.... meiner Heimat
    Ich freu mich auf die Freischaltung der Fotos !

  4. #4
    km-Verschwender Avatar von Melrose
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    Boah - was für ein geiler Bericht - großes Kino!
    Herzlichen Glückwunsch zu der Superzeit

    *auchsub1:30habenwill*
    Gruß Thomas
    PBs: 5km: 19:03 - 5,6km: 21:25 - 10km: 41:25 - HM: 1:26:39 - M: 3:11:15 - 50km: 4:09:09

  5. #5
    Avatar von Jo
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    Ich habe noch immer keine Ahnung, wie ich laufen soll - volles Risiko auf 1:30, Sieg oder Niederlage, oder "sicher" auf 1:33 und dann nach 10 km sehen, was noch geht?
    Stefan? Hast Du das geschrieben?

    Bald wird er mir endgültig davonlaufen .
    Das Gefühl habe ich bei Dir leider auch . Jetzt bin ich nicht mal mehr auf den kurzen Strecken vor Dir sicher.

    Note-to-self: Chili-Pulver nach Rotenburg mitnehmen als Selbstverteidigung gegen irgendwelche Baseballschläger.
    To finish is just another way to start.

  6. #6
    Schokomonster Avatar von Anne
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    Cool

    boah .. watt spannend.

    Musik hören ist Lesen im Kochbuch. Selber Musizieren ist Genießen, ist „Auf der Zunge-Zergehen-Lassen“. (Hermann Lahm)

    :in tuepfels küche :tuepfel in Bewegung :tuepfel im bilde

  7. #7
    nach Plan.
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    stefan, übernächstes wochenende stehen 25km in erlangen an, das weisst du ja. nach dem 6h lauf bei dir ist das ja schon fast kurzstrecke da wollte ich die 1:30h an der halbmarathonmarke übrigens unterboten haben ;)

  8. #8
    kann Spuren von Nüssen und Weizenbier enthalten Avatar von geniesser
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    Zitat Zitat von Ishimori Beitrag anzeigen
    Aber selbst die Tatsache, dass ich der schlechteste Bowler der Welt bin (ohne Scheiß ), konnte mich an diesem Abend nicht mehr stören...
    hm, hast du denn dafür trainiert? Woraus die Minderleistung dann bloß resultiert...

    Wahnsinn. Viel Spass am Wochenende - du triffst u.a. auch Uli wieder
    Liebe Grüsse von Gregor (Bremen)
    ________________________________________ _________________________

  9. #9
    Back from the Dead Avatar von Ishimori
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    Zitat Zitat von geniesser Beitrag anzeigen
    Wahnsinn. Viel Spass am Wochenende - du triffst u.a. auch Uli wieder
    Ja, ich habe ich auch schon geschrieben.

    Zitat Zitat von kid-a Beitrag anzeigen
    stefan, übernächstes wochenende stehen 25km in erlangen an, das weisst du ja. nach dem 6h lauf bei dir ist das ja schon fast kurzstrecke
    Sollte ich wirklich so wahnsinnig sein und da hinkommen, werde ich wenn überhaupt die 10 km laufen. Aber da ist auch am gleichen Tag einer in Burgebrach, und das ist doch etwas näher...


    Zitat Zitat von Jo Beitrag anzeigen
    Stefan? Hast Du das geschrieben?
    Hm, da war ich wahrscheinlich gerade mal nicht zurechnungsfähig.

    Note-to-self: Chili-Pulver nach Rotenburg mitnehmen als Selbstverteidigung gegen irgendwelche Baseballschläger.
    Dir ist klar, dass Du das Zeug zwischen meine Netzhaut und die Kontaktlinsen bringen musst, bevor ich zuschlage?

    Kommst Du eigentlich auch schon morgen abend nach Rotenburg?


    Zitat Zitat von running-rabbit Beitrag anzeigen
    Das muß an Schweinfurt liegen.... meiner Heimat
    Ich muss zugeben, ich war das erste Mal in Schweinfurt. Schöne Innenstadt, finde ich. Der Lauf selbst war absolut spitze - kleiner Preis, tolle Strecke, nette Orga. Für die paar Euro gab's sogar noch eine Urkunde per Post und ein nettes Entschuldigungsschreiben für die unzureichenden Duschen und das Chaos beim Start (da war eine Baustelle, von der die Orga nichts wusste). Da laufe ich gern wieder mit (obwohl das Teilnehmerfeld extrem stark ist - mit meiner Zeit wurde ich gerade mal 83. von 375 insgesamt).

    Ich freu mich auf die Freischaltung der Fotos !
    Sind nur 4 Stück, und von Schweinfurt ist nicht viel zu sehen (3x mal Zielbereich/Startnummernausgabe, 1x Brücke).
    ,

    Stefan

    26.09.2010 - 100,3 kg
    26.03.2011 - Saaletal-Marathon Ramsthal (450 Höhenmeter) - 4:07:48
    02.04.2011 - Richter-Run Rabattlauf Nürnberg 51,2 km/4:51:52
    10.04.2011 - Obermain-Marathon Bad Staffelstein (690 Höhenmeter) - 3:46:04
    30.04.2011 - Harzquerung Wernigerode-Nordhausen (51 km, 1.300 HM) - 5:24:32
    08.05.2011 - Weltkulturerbelauf Bamberg (10,9 km & HM)
    21.05.2011 -

  10. #10
    Avatar von Jo
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    Zitat Zitat von Ishimori Beitrag anzeigen
    Kommst Du eigentlich auch schon morgen abend nach Rotenburg?
    Nein, das wäre zu einfach. Statt dessen stehe ich lieber um 4:15 Uhr auf, fahre dann über 300km und bin hoffentlich rechtzeitig, ausgeruht und mit vollem Magen da
    Gefrühstückt wird im Auto. Ich nehme extra SportySpice mit, damit sie mich mit Kaffee und Stullen versorgt
    To finish is just another way to start.

  11. #11
    Avatar von running-rabbit
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    Zitat Zitat von Ishimori Beitrag anzeigen
    Schöne Innenstadt, finde ich.


    Das schreibst du jetzt aber nur aus Höflichkeit, oder ?
    Brauchst du nicht - echt nicht

    Zitat Zitat von Ishimori Beitrag anzeigen
    Der Lauf selbst war absolut spitze - kleiner Preis, tolle Strecke, nette Orga. Für die paar Euro gab's sogar noch eine Urkunde per Post und ein nettes Entschuldigungsschreiben für die unzureichenden Duschen und das Chaos beim Start (da war eine Baustelle, von der die Orga nichts wusste). Da laufe ich gern wieder mit
    Das wiederum freut mich

  12. #12
    Back from the Dead Avatar von Ishimori
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    Zitat Zitat von running-rabbit Beitrag anzeigen


    Das schreibst du jetzt aber nur aus Höflichkeit, oder ?
    Brauchst du nicht - echt nicht
    Das meinte ich eigentlich ernst - viel hab' ich zwar nicht gesehen (nur den Weg vom Ziel zur Pizzeria), aber das sah nett aus. War auch schönes Wetter.
    ,

    Stefan

    26.09.2010 - 100,3 kg
    26.03.2011 - Saaletal-Marathon Ramsthal (450 Höhenmeter) - 4:07:48
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  13. #13
    nach Plan.
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    Zitat Zitat von kk66 Beitrag anzeigen

    Schon gemerkt, kid-a hat ganz schoen dran zu knabbern.
    weisst, woran das liegt? weil der eumel namens stefan mir vorher noch was von wegen 1:31-1:32 erzählt und ich mir gedacht hab "den hau ich weg". eigentlich hat er ja rotzfrech gelogen als er mich überholt hat, hat er mir noch was von seinen echten zielen erzählt, haha.

  14. #14
    Back from the Dead Avatar von Ishimori
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    Zitat Zitat von kid-a Beitrag anzeigen
    weisst, woran das liegt? weil der eumel namens stefan mir vorher noch was von wegen 1:31-1:32 erzählt und ich mir gedacht hab "den hau ich weg". eigentlich hat er ja rotzfrech gelogen als er mich überholt hat, hat er mir noch was von seinen echten zielen erzählt, haha.
    Zugegeben, das sub1:29-Ziel hatte ich auch heimlich vorher schon. Aber das darfst Du ja keinem erzählen bei so wenig Training.

    Allerdings wäre ich wirklich vorsichtiger losgelaufen, wenn ich alleine gewesen wäre. Dass ich die 1:29 geknackt habe, ist letztendlich nur Dein Verdienst, Flo. Vergiss' nicht, dass Du die ersten zwei km wie ein Wahnsinniger in jeweils 3:5x min vor mir hergerannt bist. Zu der Zeit war mein einziges Ziel eigentlich nur, Dich bloß nicht aus den Augen zu verlieren...

    Früher oder später wirst Du sowieso an mir vorbeiziehen, so wie Du trainierst. In Schweinfurt habe ich mir halt gedacht "Lieber später..."

    Eins ist mir aber wieder mal klar geworden. Lieber laufe ich meine wichtigen Wettkämpfe auf Risiko und gehe bei 70% davon unter, als dauernd auf Nummer Sicher durch die Gegend zu gurken. "Stefan, mach' doch erstmal 1:33, bevor Du die 1:30 angehst." "Stefan, Du solltest erst einmal auf den Unterdistanzen schneller werden, damit Du Dein Marathontempo einschätzen kannst." Buah. Wo bleibt denn da der Spaß? Und ein einziger Lauf wie in Schweinfurt ist locker ein paar Niederlagen im Vorfeld wert.

    Ein weiterer Vorteil ist dabei auch, dass bei meiner Methode Ergebnisse wie 1:30:02 oder 40:01 ziemlich unwahrscheinlich sind...

    Mal sehen, was ich übermorgen in Rotenburg für Unsinn anstellen werde ...
    ,

    Stefan

    26.09.2010 - 100,3 kg
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  15. #15
    Rennsteig nonstopper Avatar von schrambo
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    Zitat Zitat von Ishimori Beitrag anzeigen
    Eins ist mir aber wieder mal klar geworden. Lieber laufe ich meine wichtigen Wettkämpfe auf Risiko und gehe bei 70% davon unter, als dauernd auf Nummer Sicher durch die Gegend zu gurken. "Stefan, mach' doch erstmal 1:33, bevor Du die 1:30 angehst." "Stefan, Du solltest erst einmal auf den Unterdistanzen schneller werden, damit Du Dein Marathontempo einschätzen kannst." Buah. Wo bleibt denn da der Spaß? Und ein einziger Lauf wie in Schweinfurt ist locker ein paar Niederlagen im Vorfeld wert.

    also Stefan, auch der HM in sub 1:29 h ist ein tolle Leistung, die Du wieder mit diesem Bericht herrlich abgerundet hast.
    Deine von mir zitierte Einstellung finde ich klasse, so bleibt bestimmt selten die eigene Einschätzung über, dass noch bissl mehr drin gewesen wäre, oder?

    ich hatte bei meinen 38:35 eigentlich auch nur das Ziel sub 40:00, bin aber auch sehr optimistisch gestartet und es hat sich mehr als gelohnt und ich war ihm Ziel trotzdem nicht tot.

  16. #16
    Back from the Dead Avatar von Ishimori
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    Zitat Zitat von schrambo Beitrag anzeigen
    Deine von mir zitierte Einstellung finde ich klasse, so bleibt bestimmt selten die eigene Einschätzung über, dass noch bissl mehr drin gewesen wäre, oder?
    Ja - jedenfalls bei den Läufen, bei denen ich wirklich meine Grenzen austesten will. Selbst beim Mainz-Marathon letztes Jahr (damals das erste Mal unter 3:30), den ich vorsichtig angegangen bin, wäre zum Schluss raus nicht mehr dringewesen.

    ich hatte bei meinen 38:35 eigentlich auch nur das Ziel sub 40:00, bin aber auch sehr optimistisch gestartet und es hat sich mehr als gelohnt und ich war ihm Ziel trotzdem nicht tot.
    Da bist Du wirklich sehr optimistisch gestartet. Wenn ich das lese, sehne ich mich auch wieder nach den 10K sub40. Aber das werde ich wohl erst in der zweiten Jahreshälfte in Angriff nehmen ...
    ,

    Stefan

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  17. #17
    ....... Avatar von Marienkäfer
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    Bombenstarker Bericht, wow!

    Herzlichen Glückwunsch!
    Sag nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst (Matthias Claudius)


  18. #18
    Avatar von U_d_o
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    Hallo Stefan,

    tolle Zeit, toller Lauf, braucht man echt nicht weiter kommentieren


    Aber findest du es nicht an der Zeit ein paar Trainingseinheiten Eiskunstlauf und Bowling einzuschieben???

    Bleib dran! Es läuft gut!

    Gruß Udo

    Ps: Zum Glück ist es dunkel, wenn wir in B. laufen. Dann muss ich wenigstens nicht dabei zusehen, wie du davon läufst ...
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
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  19. #19
    Avatar von Derfnam
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    Hallo Stefan,

    ich finde deinen Bericht wieder einmal Klasse. Wenn du schreibst hat man immer das Gefühl dabei zu sein


    Zitat Zitat von Ishimori Beitrag anzeigen

    Und so stürzte ich mich gleich zwei Tage nach dem Füssing-Marathon mit einem Tempodauerlauf wieder ins Training. In der gleichen Wochen noch 6x1000m Intervalle und am Wochenende ein 35er. ........................ Dafür bin ich dann in der Woche drauf wieder etwas mehr gelaufen: Am Dienstag 14 km Tempodauerlauf, Donnerstag nacht 35 km, Samstag 3x3000m Intervalle und Sonntag nochmal einen langen Kanten (37 km) .........
    Ich finde deine Regeneration nach einem Marathon auch sehr interessant.
    Auch die Woche in der du die ausgefallene Woche nachgeholt hast ist schon Klasse. Lang, Intervall, Lang an drei Tagen hintereinander (Donnerstag Nacht ist für mich schon Freitag) auch mal eine ganz ungewöhnliche Variante.
    Ich nenne es mal Ishimoris Trainingslehre .

    Du kannst aber sicher sein, das wird jetzt hier kopiert, wenn dann solch ein Ergebnis heraus kommt.

    Glückwunsch zu super Zeit.

    Manfred

  20. #20
    Back from the Dead Avatar von Ishimori
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    Danke, Manfred!

    Zitat Zitat von Derfnam Beitrag anzeigen
    Ich finde deine Regeneration nach einem Marathon auch sehr interessant.
    Letztendlich war es ja nur ein langer Lauf, mit dem ich meinen Wiedereinstieg ins Training "gefeiert" habe. Zugegeben, etwas zu schnell gelaufen für einen Trainingslauf...

    Auch die Woche in der du die ausgefallene Woche nachgeholt hast ist schon Klasse. Lang, Intervall, Lang an drei Tagen hintereinander (Donnerstag Nacht ist für mich schon Freitag) auch mal eine ganz ungewöhnliche Variante.
    Ich nenne es mal Ishimoris Trainingslehre .

    Du kannst aber sicher sein, das wird jetzt hier kopiert, wenn dann solch ein Ergebnis heraus kommt.
    Ach Du liebe Zeit, bloß nicht. Dazu sollte man schon die Vorgeschichte kennen - ich hatte mir ja letzten Herbst recht hart eine super Form antrainiert, die ich nach den zwei Monaten "Ruhepause" anscheinend recht leicht wieder reaktivieren konnte.

    Wie gesagt, absichtlich mache ich das ja nicht. Hoffentlich schaffe ich es den Rest des Jahres, ordentlich zu trainieren.
    ,

    Stefan

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  21. #21
    Avatar von running-rabbit
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    Zitat Zitat von Ishimori Beitrag anzeigen
    Eins ist mir aber wieder mal klar geworden. Lieber laufe ich meine wichtigen Wettkämpfe auf Risiko und gehe bei 70% davon unter, als dauernd auf Nummer Sicher durch die Gegend zu gurken. "Stefan, mach' doch erstmal 1:33, bevor Du die 1:30 angehst." "Stefan, Du solltest erst einmal auf den Unterdistanzen schneller werden, damit Du Dein Marathontempo einschätzen kannst." Buah. Wo bleibt denn da der Spaß? Und ein einziger Lauf wie in Schweinfurt ist locker ein paar Niederlagen im Vorfeld wert.
    Darf ich dich einfach mal so und ohne größere Grundsatzdiskussionen nach deinem Sternzeichen fragen ?

  22. #22
    Back from the Dead Avatar von Ishimori
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    Zitat Zitat von running-rabbit Beitrag anzeigen
    Darf ich dich einfach mal so und ohne größere Grundsatzdiskussionen nach deinem Sternzeichen fragen ?
    Jungfrau.

  23. #23
    Avatar von running-rabbit
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    Zitat Zitat von Ishimori Beitrag anzeigen
    Jungfrau.

    Ich schmeiß mich weg - das wär jetzt nach deiner obigen Aussage, die ich in meinem letzten Posting zitiert habe, echt das Allerletzte gewesen, was ich vermutet hätte

  24. #24
    Lustlos auf Formsuche Avatar von Bogart
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    Lieber Stefan,

    es gibt nur wenige die so spannende Laufberichte schreiben können wie Du!

    Gratulation zur neuen PB, Du Tier! Ich fühle mich geehrt, daß ich Dich duzen darf...

    Trotzdem, einen Hauch von Kritik muß ich loswerden:
    Sagen wir mal, es ist maximal suboptimal, wenn Du Deine Bestzeiten auf kürzeren Distanzen ausschließlich bei längeren Läufen aufstellst (s. 6h-Lauf, s. 10km-Durchgangszeit hier). Versuche es doch mal anders.

    Naja, auf jeden Fall hast Du für den 10er und M noch Luft. Viele Spaß und Erfolg beim Erreichen Deiner ehrgeizigen Ziele.

    Viele Grüße
    Bogart
    Ich habe noch nie etwas gelernt, während ich redete! (Larry King)

  25. #25
    Back from the Dead Avatar von Ishimori
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    Zitat Zitat von running-rabbit Beitrag anzeigen
    Ich schmeiß mich weg - das wär jetzt nach deiner obigen Aussage, die ich in meinem letzten Posting zitiert habe, echt das Allerletzte gewesen, was ich vermutet hätte
    Das war mir klar.



    Zitat Zitat von Bogart Beitrag anzeigen
    Ich fühle mich geehrt, daß ich Dich duzen darf...
    Wer hat Dir das eigentlich erlaubt?

    Sagen wir mal, es ist maximal suboptimal, wenn Du Deine Bestzeiten auf kürzeren Distanzen ausschließlich bei längeren Läufen aufstellst (s. 6h-Lauf, s. 10km-Durchgangszeit hier). Versuche es doch mal anders.
    Wie - "anders"? Die Bestzeiten auf die Langdistanzen in Zukunft bei den kürzeren Läufen aufstellen? Beim nächsten HM einfach noch eine Runde dranhängen?

    Das mit der PB beim 6-h-Lauf war deshalb so geplant, weil mir vorher zwei Marathons in die Hose gegangen waren und für die Herbstsaison einfach noch eine PB fällig war. Und was die 10 km angeht - ich war ja am 2. Dezember auf dem besten Weg Richtung sub40 (4 km in 15:41 min, dann Seitenstechen, nach 5 km und 19:51 min dann abgebrochen). Ich denke also nicht, dass meine aktuelle PB von 41:50 irgendwie repräsentativ ist.
    ,

    Stefan

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