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  1. #1

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    Standard Chronische Mandelentzündung????

    Ein Hallo an alle Forianer,

    meine Frau kam Gestern vom HNO mit der Diagnose "Cronische Mandelentzündung" nach Hause. Der HNO hat eine OP empfohlen. Das Kuriose ist, sie hat eitrige Ablagerungen an den Mandeln und keine Schmerzen. Die Ablagerungen hat er entfernt und heute haben sich bereit neue gebildet.
    Angeblich soll es keine andere Behandlungmethode für diese Krankheit geben. Schon seit Wochen, seit dem sie es bemerkt hat( Mundgeruch ec.) versucht sie mit Salzwasser-,Teebaumöl zu gurgeln um die Ablagerungen weg zu bekommen.

    Wer kennt diese Krankheit und hat eventuelle Tips parat.

    Ich persönlich kenne Mandelentzündungen nur bei Erkältungen und dann mit heftigen Schluckbeschwerden und Schmerzen.
    Gruß
    hw25

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  2. #2

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    Standard

    Hallo Hw,

    als Kind hatte ich auch sehr oft Mandelentzündung.
    Mein damaliger Hausarzt riet immer von Mandelentfernung ab, weil er meinte dann würde die Infektion gleich tiefer gehen und Lunge o.ä. treffen.
    Er riet eher viel fürs Immunsystem zu tun und oft an die See zu fahren.

    Mittlerweile habe ich Mandelentzündung seit Jahren nicht mehr gehabt (toitoitoi).

    Gute Besserung!
    Magimaus

  3. #3
    Triathlet :D Avatar von Aninaj
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    Standard

    Ich hatte auch jahrelang chronisch entzündelte Mandeln - das war mal schlimmer und mal besser (nie Schmerzen), aber ich hatte mind. 1x im Jahr eine fette akute Mandelentzündung mit Schluckbeschweren usw usf.

    Hinzukommt eine ständige Entzündung im Körper, die meiste auch mit Bakterien einhergeht und somit ein potentieller Gefahrenpunkt für andere Erkrankungen ist.

    Jahrelang hatten mir die meisten (nicht alle) Ärzte empfohlen eine Tonsillektomie zu machen, ich wollte aber irgendwie nie. Irgendwann hatte ich es dann aber satt regelmäßig krank zu sein und hab mich zu einer Tonsillektomie durchgerungen.

    Was soll ich sagen, ich ärger mich heute, dass ich es nicht früher gemacht habe. Seit der OP (Stationärer Aufenthalt in der Klinik für 1 Woche) überhaupt keine Probleme mehr, mein Immunsystem ist besser geworden und natürlich keine Mandelentzündung mehr.

    Je jünger Mann/Frau ist, desto leichter übersteht man die OP und desto besser verheilen die Wunden. Und je mehr mehr man sich an die Ratschläge hält (viel viel reden, viel trinken und versuchen so gut wie möglich zu Essen) desto besser wird das Ergebnis.

    Also, ich habs nie bereut...

    Janni
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  4. #4

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    Standard

    Zitat Zitat von hw25 Beitrag anzeigen
    Das Kuriose ist, sie hat eitrige Ablagerungen an den Mandeln und keine Schmerzen. Die Ablagerungen hat er entfernt und heute haben sich bereit neue gebildet.

    Wer kennt diese Krankheit und hat eventuelle Tips parat.
    Hallo !
    Es muß sich hierbei gar nicht um eine Eiterung handeln.
    Es handelt sich häufig um eine Verwechslung der "Mandelpfröpfe" mit echter Eiterung.
    Eine eitrige Mandelentzündung ist eine schwere Erkrankung , die mit nicht zu übersehenden Beschwerden einhergeht. Demgegenüber handelt es sich bei den gelben Pfröpfen, die bei vielen Menschen aus der Mandel auszupressen sind, nicht um Eiter, sondern um eine Ansammlung von oberflächlichem Epithel aus den Mandelbuchten.
    (Die Mandeln sind auch ein Ausscheidungsorgan).
    Das Entfernen dieser Beläge war früher gang und gebe, man nennt es Rödern.

    Menschen die empfindlich mit dem lymphatischen Gewebe reagieren (die Mandeln gehören dazu) teilte man früher in die sogenannte lymphatische Konstitution ein. Ein verschlimmernder Faktor ist der Verzehr von Milch.
    Wenn man sie wegläßt (und jegliches Milcheiweiß) gibt sich die Beschwerde nach und nach wieder.

    Ich würde mir die Mandeln auf gar keinen Fall entfernen lassen, schon gar nicht wenn gar keine Beschwerden bestehen.

    Gruß Rolf
    13.5.07 : HM des Karstadt-Marathon : 2.14 h
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  5. #5

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    Hallo Rolf,

    wo hast Du Deine Erkenntnisse her? Warum kann ein HNO-Arzt nicht die selbe Diagnose stellen und empfiehlt eine OP?

    Meine Frau hat absolut keine Schmerzen und das machte mich stutzig. Mandelentzündungen ohne Schmerzen waren mir, ich bin nun schon 57 Jahre, bisher nicht bekannt.

    Das Schlimme ist jetzt aber der Verzicht auf Milcheiweiß, Käse, Joghurt usw. alles was meine bessere Hälfte am liebsten zu sich nimmt. Doch wenn es helfen sollte natürlich die bessere Alternative zu einer OP.
    Gruß
    hw25

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  6. #6

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    Hallo Hw,

    Zitat Zitat von hw25 Beitrag anzeigen
    wo hast Du Deine Erkenntnisse her?
    meine „Er“kenntnisse habe ich aus eigener Erfahrung als Patient und von Patientenberichten aus meiner alltäglichen Arbeit als Homöopath. Als solcher habe ich das Thema Ernährung (mein Steckenpferd seit 20 Jahren) immer mit einbezogen.



    Zitat Zitat von hw25 Beitrag anzeigen
    Warum kann ein HNO-Arzt nicht die selbe Diagnose stellen und empfiehlt eine OP?
    Ein HNO-Arzt denkt schulmedizinisch und wendet als solcher eine andere Denkweise an als zB ein Homöopath. Auch ist diese Betrachtungsweise und die Methode (das Rödern) alt.

    Ein Vorschlag für deine Frau könnte sein, für eine begrenzte Zeit alle Milchprodukte zu meiden und sich dann aus eigener Erfahrung eine Meinung zu bilden.
    Sie müsste ja bald merken, dass Mundgeruch und Beläge sich zurückbilden.
    (Das Gurgeln keine Lösung ist erklärt sich jetzt natürlich von selber).

    Selber informieren kannst du dich zB in den Büchern von Dr. med. M.O. Bruker.
    In „Unsere Nahrung, unser Schicksal“ ist das Thema erwähnt, ebenso in „Allergien müssen nicht sein“.
    Die Bücher sind in den meisten Leihbüchereien zu kriegen.

    Falls du eine speziellere Frage hast, kannst du mich gerne anschreiben.

    Gruß Rolf
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  7. #7
    Lizzy
    Gast

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    Zitat Zitat von hw25 Beitrag anzeigen
    Wer kennt diese Krankheit und hat eventuelle Tips parat.
    Es ist lange her, aber ich erinnere mich gut:

    in Kindheit und früher Jugend häufig von Angina geplagt, hatte ich anschließend eine längere Phase lang Ruhe davor. Mit 19 allerdings holte ich mir eine neue akute solche bei einem Rucksackurlaub in Portugal. Machte den Fehler, mir rezeptfreie Medikamente zur Fiebersenkung in der Apotheke zu kaufen, die entzündeten Mandeln aber weiter mitzuschleppen.

    Irgendwann war ich scheinbar wieder gesund, die Mandeln aber chronisch dick. Man gewöhnt sich daran. Es tut nichts weh, man spürt es kaum. Ein etwas "kloßigeres" Gefühl im Hals eventuell, sonst nichts.

    Ab diesem Zeitpunkt häuften sich die Blasenentzündungen, diversen Nebenhöhlenvereiterungen bis hin zur scheinbar aus dem Nichts auftauchenden Nierenbeckenentzündung.

    Schon immer hatte ich versucht, Krankheiten eher mit Wärme, Ruhe, Kräutertees, Umschlägen etc. zu bekämpfen. Aber das wurde aussichtslos - es waren immer stärkere Mittel gefragt, die Abstände zwischen den Krankheiten wurden kürzer. Aus der selten kranken und recht robusten Jugendlichen war eine ständig kränkelnde Studentin mit Entzündungsherden in so ziemlich allen Organen geworden und nichts schien zu helfen.

    Mit Anfang 20 dann kam ein Arzt auf die Idee, meine Mandeln anzugucken und befand: "Na kein Wunder! Die müssen raus und zwar flott!"

    Ich erkundigte mich auch darüber - Rumgeschnippel gegenüber war (und bin) ich fast noch mißtrauischer als gegenüber Antibiotika. Aber weil man mir sagte, dass die OP mit zunehmendem Alter riskanter würde, entschloss ich mich schließlich, die Mandeln des Übels rausnehmen zu lassen.

    Langer Rede kurzer Sinn: anschließend war ich wieder eine ziemlich robuste und nur selten kranke junge Frau ohne Blasen-, Nebenhöhlen- oder Nierenbeckenentzündungen und bin es bis heute (fast 25 Jahre später) geblieben.

    Ob's eine generelle Antwort und Lösung gibt, weiß ich nicht - aber ich bin froh, mich damals für die OP entschieden zu haben.

  8. #8
    Avatar von susispower
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    Standard 2. Meinung

    Hallöchen,

    ich bin jemand der sowohl der alternativ Medizin wie der herkömmlichen Medizin sehr aufgeschlossen gegenüber steht und beruflich auch viel damit zu tun hat.

    Aus eigner Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich auch so lange wie möglich versucht habe die Mandeln zu erhalten. Mit 25 war es dann aber so, dass ich mehr krank war als gesund und die Dinger kamen raus. Ein Highlight in meinem Leben -obwohl die Post-OP-Tage ein Horror waren. Ich wollte nie wieder schlucken, als ich aus der Narkose aufwachte - --- neben mir lag ein kleiner Junge, der ein Stunde zuvor operiert war - er aß eine Banane!!! UNGLAUBLICH - ich aß 5 Tage nichts.....

    Aber ich bereue diese OP nicht!

    Wenn du so verunsichert bist -bzw. deine Frau, dann holt Euch eine 2. oder auch 3. Meinung ein. Das ist doch legitim.

    LG susi
    Zuletzt überarbeitet von susispower (05.11.2007 um 18:05 Uhr) Grund: was vergessen
    Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum


    Martahon Debut: Mainz Marathon 2008 (den Ganzen):
    trotz vieler "AUA`S" , vollendet mit 4:31
    Frankfurt Marathon 08: in Vorbereitung

  9. #9

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    Hallo,

    vielen Dank für Eure Antworten und Erfahrungsberichte. Da bei meiner Frau keine Schmerzen auftreten fällt die Entscheidung für eine OP noch schwerer.
    Ich persönlich kenne Angina-Schmerzen sehr wohl und schon in meiner Jugend wurde mir vom Sportarzt eine MandelOP empfohlen. Ich habe sie mit 57 Jahren immer noch, ohne nennenswerte Probleme.

    Den Vorschlag von "Heiler" werden wir berücksichtigen und abwarten was sich tut.

    Sind aber weiterhin für jeden Tip bzw Anregung dankbar.
    Gruß
    hw25

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  10. #10
    Run4Fun Avatar von JoggWithoutDog
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    Auch ich hatte im Alter zwischen 20 und 30 immer wieder Mandelentzündungen - einmal derart krass (war seinerzeit allerdings so unklug, nicht nur zur Arbeit zu gehen, sondern auch noch Überstunden zu "schruppen", nur weil das USA-Federbein-Projekt termingerecht fertig werden "musste"...), dass ich sogar eine zusätzliche Gesichtnerventzündung mit entsprechende Lähmung inkl. Hörsturz bekam und sie mir daraufhin raus nehmen lassen wollte.
    Wie durch ein Wunder war dies aber die letzte wirklich heftige Mandelentzündung. In den nächsten zweieinhalb Jahrzehnten nur ein, zwei leichte...
    Bin nun eigentlich froh, sie noch zu haben - denn ganz umsonst sind sie (so sagen mir zumindest manche Mediziner) auch nicht. Aber wie schon gesagt, hätte es seinerzeit noch einmal eine stärkere Mandelentzündung gegeben, wären sie draußen - auch wenn es manchmal Komplikationen (Blutungen etc.) geben kann und zwar umso eher, je älter man ist.
    Wünsch allen, die es machen lassen (müssen), dass außer Schluckbeschwerden nichts dazu kommt.
    Joachim

  11. #11
    Avatar von noName
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    Bei mir wars auch so, dass ich als Kind, Jugendlicher und noch als junger Erwachsener immer wieder Mandelentzündungen hatte (dicken Hals, Schluckbeschwerden, grippaler Infekt, Antibiotika), und zuletzt so mit was über 20 denk ich meine Hausärtztin sagte, ich solle mir mal ernsthafte Gedanken zu einer Entfernung machen.

    Tia.
    Und weg waren sie, die Beschwerden.
    Mandeln hab ich noch immer.
    Und keine Beschwerden.

    Warum sie auf einmal weg waren?
    Vielleicht, weil ich vorher anfälliger war.
    Mein Immunsystem im Keller war?
    Weil dann kam so die Zeit, dass ich mehr draußen unternahm, dann Bundeswehr (Lauftraining, viel Bewegung an frischer Luft).
    Ich würde schon annehmen, dass mein stärkeres Immunsystem ...
    Ich kann natürlich nur mutmaßen.

  12. #12
    mondsüchtig Avatar von blau
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    Wenn ich Symptome einer Mandelentzündung spüre, nehme ich immer „Angin-Heel“. Das ist ein homöopathisches Komplexmittel. Laut Beipackzettel soll pro Tag max. 12 mal eine Tablette genommen werden.
    Diese unter der Zunge oder „in der Backentasche“ zergehen lassen. Nach maximal zwei bis drei Tagen ist bei mir wieder alles in Ordnung.

    Gruß und gute Besserung wünscht

    blau

  13. #13

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    Hallo,

    vielen Dank für Eure Anteilnahme und den gut gemeinten Ratschlägen.

    Hier handelt es sich aber nicht um eine schmerzhafte Angina bzw Mandelentzündung sondern um eine chronische Mandelentzündung mit Ablagerungen die nicht schmerzhaft sind.

    Meine frau war jetzt bei einem anderen Doc., gleiche Antwort: hier hilft nur eine OP, wenn nicht operiert wird können die Nieren usw. in Mitleidenschaft gezogen werden.

    Doch wer läßt sich schon operieren wenn er keine Schmerzen hat.

    Warten noch auf andere Ratschläge.

    Leider haben wir in unserer näheren Umgebung keinen Heilpraktiker bzw Homäopathen sonder nur schulmedizinisch ausgebildete Ärzte.
    Gruß
    hw25

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  14. #14
    run-run-run
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    Vorsicht bei dauerhaft evreiterten Mandeln, Herzmuskelentzündungen und andere Schädigungen der Organe sind vorprogrammiert.

    Blutbild machen lassen auf Entzündungsmarker prüfen und dann nix wie raus mit den Dingern.

    Meine chronsich vereiterten Mandeln habe ich mir mit 21 Jahren entfernen lassen, Halsschmerzen anfangs dauerhaft, später nicht mehr. Nach der OP geringfügige Neigung zu Bronchitis, aber fast keine Erkältungen mehr wenn ich mit Schal unterwegs bin.

    Krankenhausaufenthalt ist bei eRwachsenen unerläßlich, da ist die OP nicht mehr so einfach wie bei Kindern. Keinesfalls früh entlassen lassen, es sind schon einige verblutet, als nach 3 Tage die Nahtstellen wieder aufgegangen sind. Also ganz piano, keine Zähne putzen, nichts heben und auch nicht bücken. Das werden sie deiner Frau aber auch sehr eindringlich ans Herz legen.

    Alles Gute.
    Hau rein!

  15. #15
    Avatar von bigred
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    Hallo, vielleicht kann mir hier jemand helfen.

    Auch ich habe Probleme mit den Mandeln. Darauf aufmerksam wurde ich durch Halsschmerzen und übelriechende, weiße "Brocken".

    Darauf ging ich zu einem HNO-Arzt der eine chronische Mandelentzündung feststellte und die Dinger schnellstmöglich rausmachen wollte.

    Mein Hausarzt empfahl mir daraufhin, die Mandeln auf keinen Fall rausmachen zu lassen, weil es bei mir keine eitrigen Ausstöße gäbe.

    Ich schob die ganze Sache eine Weile beiseite und wurde immer wieder krank (3x in regelmäßigen Abständen).

    Vor ein paar Wochen dann habe ich von einer anderen Ärztin Rat eingeholt. Sie erzählte mir irgendetwas von "Pfeifferschem Drüsenfieber" (?) und empfahl mir ein homöopathisches Mittelchen namens "Engystol". (in der Verwendung ähnlich dem von "blau" beschriebenen „Angin-Heel)). Sie sagte auch, dass es in meinem Fall überhaupts nichts bringe, die Mandeln rauszumachen!

    Durch regelmäßige Einnahme von "Engystol" ist es schon tatsächlich besser geworden (auch wenn ich am Anfang nicht so recht daran geglaubt habe).

    Ich habe aber trotzdem Angst, dass ich wieder krank werde und wieder Trainingspause machen muss. Das ist keine gute Grundlage für ein gutes, regelmäßiges Lauftraining wenn man alle paar Wochen gezwungenermaßen pausieren muss.

    Kann sich das von alleine wieder verbessern und sollte ich doch noch einmal darüber nachdenken die Mandeln rausmachen zu lassen? Was hat es mir dem "Pfeifferschen Drüsenfieber" auf sich?

    Danke für eure Hilfe, bigred.

  16. #16
    Triathlet :D Avatar von Aninaj
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    Zitat Zitat von bigred Beitrag anzeigen
    Auch ich habe Probleme mit den Mandeln. Darauf aufmerksam wurde ich durch Halsschmerzen und übelriechende, weiße "Brocken".
    Klingt nach chronischer Mandelentzüdung, genau die gleichen Symptome hatte ich auch.

    Darauf ging ich zu einem HNO-Arzt der eine chronische Mandelentzündung feststellte und die Dinger schnellstmöglich rausmachen wollte.

    Mein Hausarzt empfahl mir daraufhin, die Mandeln auf keinen Fall rausmachen zu lassen, weil es bei mir keine eitrigen Ausstöße gäbe.
    Jetzt frag ich mich, wem du mehr glaubst, dem Fachmann, oder dem AllgmeinMediziner?

    Ich schob die ganze Sache eine Weile beiseite und wurde immer wieder krank (3x in regelmäßigen Abständen).
    Was heißt krank, eine aktute Mandelentzündung? So mit Schluckbeschwerden und allem drum und dran?

    Vor ein paar Wochen dann habe ich von einer anderen Ärztin Rat eingeholt. Sie erzählte mir irgendetwas von "Pfeifferschem Drüsenfieber" (?) und empfahl mir ein homöopathisches Mittelchen namens "Engystol". (in der Verwendung ähnlich dem von "blau" beschriebenen „Angin-Heel)). Sie sagte auch, dass es in meinem Fall überhaupts nichts bringe, die Mandeln rauszumachen!
    Nun ja, das gleiche gabs bei mir auch. Bin zum Arzt weils wieder etwas mehr weh getan hat, der meinte aber müssen net die Mandeln sein und schickte mich zum HNO, verdacht Pfeiffersches Drüsenfieber. Der checkte per Ultraschall und Bluttest. Nach dem draufschauen meinte der HNO auch Pfeiffersches Drüsenfieber, Bluttest war aber negativ und 3 Tage späte hatte ich wieder ne fette Angina... Ärzte...

    Kann sich das von alleine wieder verbessern und sollte ich doch noch einmal darüber nachdenken die Mandeln rausmachen zu lassen? Was hat es mir dem "Pfeifferschen Drüsenfieber" auf sich?
    Stell dich vor einen Spiegel, reiß den Mund auf und schau was du siehst. Sind die Mandel groß, zerklüftet und gibt es ab und an kleine gelbe Punkte, die du als deine kleinen "weißchen Bröckchen" identifiezieren kannst, dann sind es mit Sicherheit chronisch entzündete Mandeln.

    Ich hab die entfernen lassen, seitdem war ich nicht mehr ernsthaft krank (höchstens nen 3 Tage Schnupfen). Ich habs nie bereut und würde es jederzeit wieder machen. Auch wenn die Mandeln ein Teil des Immunsystems sind, funktionieren sie als solches jedoch nur solange sie intakt sind und das sind chronisch entzündete mit Sicherheit nicht.

    Gute Besserung auf jeden Fall.
    Janni
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