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  1. #11776

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    Ich wünsche Euch allen ein frohes neues Jahr.

    Lauftechnisch hat sich bei mir auch mit dem Jahreswechsel nicht viel getan. Ich finde derzeit einfach keine Motivation. Dazu kommen sporadisch auftretende Schmerzen in der Ferse - kurioserweise sind die Schmerzen im Grunde nicht vorhanden, wenn ich laufe, und am stärksten, wenn ich im Auto auf dem Beifahrersitz eine längere Strecke gefahren werde. (Ich habe ja die starke Vermutung, dass die Schmerzen aus dem Rücken kommen.) Ein Blick auf meine Laufuhr und die dortigen Laufprognosen zeigen deutlich, dass ich im Moment meilenweit von Marathon und 3:30 entfernt bin. Da bin ich inzwischen in Bereiche über 4 Stunden als Prognose angekommen. Vor Frankfurt stand da eine Zeit knapp über 3 Stunden. Ich wusste zwar, dass diese Prognose mehr als unrealistisch war. Jedoch sind es nun erschreckende 60 Minuten mehr.

    Daher habe ich nun beschlossen, keinen Frühjahrsmarathon Ende April zu laufen. So habe ich nun auch nicht den Druck, unbedingt schnell wieder in den Plan zu kommen und meine langen Runden Richtung 35er auszudehnen.

    Ich möchte lieber wieder kleine Runden drehen ohne Kilometer- oder Zeitvorgaben, um langsam wieder Spaß am Laufen zu bekommen. Denn der ist irgendwie verloren gegangen - wobei, wenn ich mich aufgerafft habe und laufe, ich dies dann durchaus mit Freude tue. So bin ich nach Weihnachten in Duisburg laufen gewesen und habe es ausgenutzt, mit der Runde um die Regattabahn eine flache Strecke zur Verfügung zu haben, auf der ich mit gleichmäßigem Tempo laufen kann. Dabei hatte ich meine lange Runde bis auf 26 Kilometer ausgedehnt - so eine lange Einheit bin ich seit Frankfurt nicht mehr gelaufen. Und eine "Tempoeinheit" habe ich auch absolviert. Beginnend mit 5:30 habe ich meine Pace alle 3 Kilometer um etwa 10 Sekunden gesteigert, so dass ich zum Schluss sogar mein Marathonrenntempo von Frankfurt laufen konnte - und als Krönung einen letzten Kilometer alles rausgehauen habe und knapp über 4:30 schaffte. Aber im Moment habe ich einfach das Problem, mich aufzuraffen.

    Ab heute beginnt nach meinem Urlaub wieder der Alltag. Und vielleicht schaffe ich es ja, auch in einen Laufalltag zu kommen. Bis zum Berlin Marathon habe ich ausreichend Zeit, wieder reinzukommen und das nicht absolvierte Grundlagentraining nachzuholen. Ob ich noch einmal in den Greif-Trainingsplan zurückkehre, weiß ich im Moment nicht. Wenn ja, dann wird Berlin wohl die letzte Vorbereitung mit diesem Plan sein. Einen weiteren Jahresplan werde ich wohl nicht mehr bestellen. Daher werde ich in der nächsten Zeit wohl im Greif-Faden mitlesen, aber mich nur noch sporadisch beteiligen.

    Richard
    PB 5,2 km 20:36 (Gießener Firmenlauf 2019) 10 km 43:45 (Seligenstadt 2017) Halbmarathon 1:32:48 (Remstal 2019) Marathon 3:26:50 (Frankfurt 2019)

  2. #11777
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    Frohes Neues euch allen!

    Lässt sich nur bei mir der neue Plan nicht downloaden?



    10k: 47:21 (04/2019) | HM 1:46:29 (05/2019)

  3. #11778

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    Ich konnte den Plan downloaden.

  4. #11779
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    Ja, der download funktioniert nun, danke!

    @Richard: Es ist wichtig, dass dir das laufen noch Spaß macht! Vielleicht brauchst du ja auch mal kürzere Distanzen, deine 10er Zeit ist ja nun schon 3 Jahre alt



    10k: 47:21 (04/2019) | HM 1:46:29 (05/2019)

  5. #11780

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    Bin jetzt lang keinen Marathon mehr gelaufen, Rich.
    Kann mir aber durchaus vorstellen, dass die Vorbereitung sehr kräftezehrend sein kann, denn man versucht letztlich „nur“ 2x im Jahr ein gestecktes Ziel zu erreichen.
    Viel öfter ist das ja nicht möglich.

    Bei den kürzeren Strecken läuft man halt noch ein paar Wettkämpfe im gleichen Jahr und hat immer wieder die Chance das Ziel zu erreichen, selbst wenn man mal ein paar Tage oder Wochen pausiert, oder pausieren muss. Und man ist definitiv nicht gezwungen auf Teufel komm raus die langen Läufe am Wochenende zu laufen.

  6. #11781

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    @IamTheDj und SEhr: Vielen Dank für den Tipp, es vielleicht mal mit kürzeren Distanzen zu versuchen. Aber im Moment möchte ich mir gar keinen Wettkampf als Ziel setzen.

    Mein erstes Ziel ist es im Moment, wieder ins regelmäßige Laufen zu kommen und mich dafür nicht überwinden zu müssen. Und darüber hinaus will ich endlich mal anfangen, ein unterstützendes Kraft- und Stabitraining zu machen. Diesen Bereich habe ich sträflich vernachlässigt. Auch das Lauf-ABC möchte ich ernsthafter betreiben als bisher und nicht als lästiges Anhängsel mitmachen. Und das alles möchte ich ohne den Druck von Zielzeiten und zu erreichenden Wochenkilometern.

    Ich glaube, wenn ich das umgesetzt bekomme, kommt der Spaß am Laufen auch wieder. Und vielleicht versuche ich mich dann auch mal an einer kürzeren Distanz.

    In den letzten Wochen war meine Kalorienbilanz leider auch sehr schlecht - wenig gelaufen, also wenig Kalorien verbraucht, aber mehr Kalorien als sonst zu mir genommen. Unzufriedenheit lässt Schokolade einfach noch besser schmecken. So ist auch mein Gewicht derzeit alles andere als wettkampftauglich.

    Vor allem aber merke ich, dass die Entscheidung, keinen Frühjahrsmarathon zu laufen, mir inneren Druck genommen hat. So habe ich dann doch mal einen Blick riskiert in den neuen Plan - auch wenn die Einheiten derzeit nichts mit meiner Laufrealität zu tun haben.

    Richard
    PB 5,2 km 20:36 (Gießener Firmenlauf 2019) 10 km 43:45 (Seligenstadt 2017) Halbmarathon 1:32:48 (Remstal 2019) Marathon 3:26:50 (Frankfurt 2019)

  7. #11782

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    Ich hoffe es sind alle gut ins neue Jahr gekommen.
    Nach knapp 3 Monate Pause hoffe ich bald wieder in meinen Trainingsplan einsteigen zu können

  8. #11783

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    Hier sind wohl noch alle im Winterschlaf

  9. #11784
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    Alle sind im Training und haben daher keine Zeit zu schreiben



    10k: 47:21 (04/2019) | HM 1:46:29 (05/2019)

  10. #11785

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    Welchen Trainingsplan hast Du von Greif, Bmagic?

    Iamthedj hat recht. Wir sind fleißig am trainieren.

    Die Woche war wieder ein gute Trainingswoche. Ich konnte alle Trainingseinheiten absolvieren.
    Dienstag war ein Crescendolauf dran. 3x 5km mit Steigerungen. Ist schon ordentlich fordernd, trotz des gemäßigten Tempos.
    Donnerstag dann Intervalle gelaufen. Die 1.500, 1.000 und 500m Intervalle fand ich entspannter als den Crescendolauf, obwohl letztlich die gleiche Gesamtstrecke am Ende auf der Uhr stand.

    Gestern sind wir alle (meine Frau und Kinder) ein paar Runden um den Sportplatz gelaufen. Nach 15-20km laufen wir nach Hause und ich drehe alleine noch eine Runde bis 30km. Je öfter man die langen läuft, desto leichter werden die logischer Weise. Das war jetzt der Dritte mit >30 km.

    Wie läufts bei Euch?

  11. #11786

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    Ich habe den T5S Plan mit mit einer Steuerzeit von 49:30 wovon ich aber noch Meilen weit von weg bin.

  12. #11787

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    Ich mag jetzt nicht schon wieder rumjammern, hier mal was (aus meiner Sicht) positives: Ich hatte jetzt ein paar Monate ein bisschen Stress mit dem Job, und wie Jens schon richtig schrieb, eigentlich sollte man bei Stress es mit dem Bestzeitentraining besser bleiben lassen. Erst im Dezember fing ich langsam wieder an mit dem Training an. Ausschlaggebend war, mal wieder mit der Laufgruppe unterwegs zu sein. Die gehen jeden Samstag- und Sonntagmorgen in ein Naturschutzgebiet, da sind ganz unterschiedliche Läufer mit unterschiedlichen Zeiten und Tempi dabei, aber ganz alleine bleibt eigentlich keiner. Hinterher duscht man sich in einem Sportzentrum und trinkt zum Abschied noch einen Kaffee zusammen und isst irgendwas. Es war großartig, mal wieder in der Gemeinschaft den Sport zu machen. Zum einen, weil das einen zwingt, morgens doch rauszugehen, man ist ja verarbredet. Aber zum anderen fand ich es mit dem Trainingsplan regelrecht deprimierend, dass man da meist alleine rumrennt. Nach zwei Wochenenden mit der Gruppe kam aber ich auch wieder so halb ins Greif-Training rein und habe mir auch mal ein paar schnelle Einheiten aus dem Plan gegönnt. Ich habe auch das Tagesbuchschreiben etwas ernster genommen und festgestellt, dass die Tage, an denen ich laufe, insgesamt besser verlaufen. Obwohl man ja schon 2-3h beim Laufen verbringt, konnte ich viel mehr erledigen. Außerdem ging es mir gesundheitlich damit wieder viel besser. Leider legte mich dann aber erst mal eine längere Erkältung flach, jetzt geht's aber wieder und ich habe große Lust aufs Training.

    Mir hat mal ein Trainer nach einem fast ebenso erfolgreichen Jahr wie dem letzten gesagt: "Du bist ausgebrannt wie die Pfeife eines Indianers." Und das Greif-Training ist verdammt anstrengend. Wenn man da 2 Marathons im Jahr mit den Greifplänen richtig durchzieht, ist es normal, dass man dann erst mal alle ist. Allen, die jetzt noch in der Laufdepresssion sind, würde ich raten, sich Zeit zu nehmen, die Auszeit als sinnvolle Regeneration zu sehen und irgendwann mal wieder Wege zu suchen, einfach nur Spaß zu haben beim Sport. Mir hat die Gruppe viel geholfen. Inzwischen überlege ich mir, den Plan doch wieder ernster zu nehmen und im April wieder einen Marathon zu laufen. Da allerdings noch eher als Laufparty, ohne Druck. Den wirklichen Angriff auf die Bestzeit will ich im Herbst in Frankfurt angehen. Und dafür Termine auch so legen, dass es das keine Kollisionen und Stress mit Job&Familie gibt.

    Ansonsten wollte ich mal fragen, was Ihr von den letzten Newslettern so haltet. Früher ging es da mal ums Laufen, jetzt immer mehr um Nahrungsergänzungsmittel und eher halbwissenschaftlichen Ernährungstipps. Ich finde das ein wenig schade.

  13. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von divy2:

    movingdet65 (13.01.2020), SEhr (13.01.2020)

  14. #11788
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    divy, ich kann Vieles von dem, was du schreibst, gut nachvollziehen; das Laufen ohne Leistungsdruck in der Gruppe/Gemeinschaft kann wirklich eine sehr wohltuende, gute Abwechslung sein.
    Im letzten Jahr habe ich auch 2mal den MRT-Greifplan (Countdown; vorab Seniorenplan) durchgezogen und 3 Marathons & einen "gefühlten" (Hermannslauf) am Limit absolviert. Da habe ich mich dann im Herbst auch ziemlich ausgebrannt gefühlt und habe auch erstmal überlegt, ob ich die Jahres-Periodisierung so nochmal gestalte. Evtl. werde ich nun doch eher nach Körpergefühl trainieren und mich nicht zu sehr auf Greif fixieren (wobei ich den Seniorenplan eigentlich schon recht schlüssig und gut aufgebaut finde).
    Ich lese auch regelmässig die Newsletter von Jens Peters und fand sie an sich immer sehr interessant und lehrreich. Aber nun mit den ganzen Ernährungs-Sachen hat er sich doch in ein heikles Fahrwasser begeben, vor allem, als er jetzt noch versucht, einem die ketogene Ernährung ans Herz zu legen. Vor allem sollte er nicht den Anschein erwecken, als ob man nur damit den idealen Fettstoffwechsel erreicht und im Marathon auch ab KM 35 keine Probleme mehr bekommt. Eine Garantie dafür ist sowas sicher nicht und ernährungstechnisch schon eine absolute Gratwanderung, die sicher nicht jedem bekommt. Ich persönlich mag auf meine genügend Kohlenhydrate nicht verzichten und schwöre auf eine möglichst gesunde, ausgewogene Ernährung (natürlich auch mit reichlich Proteinen,- bei hartem Training noch mehr als sonst).
    Immerhin bin ich damit bei meinen letzten 3 Marathons auch gut durchgekommen, d.h. ohne Einbruch und habe meine anvisierten Zeiten/PB`s auch erreichen können.
    Bin übrigens auch kein Freund von langen Nüchternläufen. Bis zu 90 oder 100 Min., evtl. auch in langsamen Tempo 2Std. geht ja noch,- aber 35er mit EB werde ich sicher nicht mehr nüchtern laufen. Habe das 2mal gemacht und es war am Ende immer sehr grenzwertig (z. Teil mit Schwindel etc.). Gibt ja auch genügend Trainer, die sowas nicht empfehlen, weil der Körper am Ende zu sehr auf die Protein-Bausteine zurückgreifen muss und dadurch a. die Regeneration leidet. (aber das ist ja mal wieder ein Thema für sich u. wurde schon unzählige Male heiss diskutiert).
    (bin übrigens mehr im sub-3:20h-Faden aktiv, schaue aber auch regelmässig in den Greif-Faden rein).
    Rothaarsteig-Trail-Marathon (835 Höhenmeter), Okt. 2019: 3:18:00h (AK-Platz 1; Gesamt-Platz 11)
    PB Marathon: 02:57,20h (Münster, Sept.2019) HM-Splits: 01:28,34 / 01:28,46; AK-Platz 6
    Hermannslauf April 2019: 02:18,59 (31,1km Trail, ca. 520 HM)
    PB Halbmarathon: 01:25,10h (Nov. 2019, DJK-Halbmarathon Gütersloh)
    PB 10km: 39,27 (Juli 2017); 9,2km: 35:51 (Isselhorster Nacht)

    Sportliche Ziele 2020:
    10km sub 38min.; HM: sub 01:25h; Marathon: sub 2:55h; Hermannslauf sub 2:15h (& unter die ersten 100 der Gesamtwertung!)
    Rennsteig-Supermarathon finishen (ggf. unter 7 Std.)

    "And we ll` keep on fighting, till the end ..." (Freddie Mercury)

  15. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von movingdet65:

    divy2 (14.01.2020)

  16. #11789

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    Danke! Ja, das ist ein ganz interessanter Faden, auch schön zu lesen, dass es auch in dieser Leistungsklasse noch Leute gibt, die nach Steffny trainieren. Aber mit 3:28 bin ich dafür leider zu lahm. Und leider gibt es keinen eigenen Steffny-Faden.

  17. #11790

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    Zitat Zitat von divy2 Beitrag anzeigen
    Ansonsten wollte ich mal fragen, was Ihr von den letzten Newslettern so haltet. Früher ging es da mal ums Laufen, jetzt immer mehr um Nahrungsergänzungsmittel und eher halbwissenschaftlichen Ernährungstipps. Ich finde das ein wenig schade.
    Ich finde die Richtung auch wenig spannend. Jens ist mir in vielen Dingen zu asketisch. Laufen ist zwar wichtig für mich, aber nicht mein Leben. Und ich möchte auch nicht alles nur noch dem Laufen und den perfekten Ergebnissen unterordnen. Ja, ein geringeres Gewicht mit einem möglichst kleinen Fettanteil verspricht eine Verbesserung der Leistung. Jedoch möchte ich auch geniessen. Ab und an mal ein Glas Rotwein (kommt bei mir so in Abständen von vier bis acht Wochen vor) oder jetzt in der Winterzeit ein Erdinger Schneeweisses statt die alkoholfreie Version möchte ich mir gönnen können und sehe ich auch nicht als vollkommene Vergiftung meines Körpers. Und auf Schokolade möchte ich auch nicht verzichten, wenn ich dies auch in der Wettkampfvorbereitung stark reduziere.

    Vor allem haben die Newsletter zum Thema Nahrungsergänzungsmittel in meinen Augen immer einen faden Beigeschmack, wenn ich sehe, wieviele NEMs im Greif-Shop angeboten werden. Ich habe dann immer das Gefühl, dass hier die Nachfrage für die angebotenen Produkte durch die Newsletter erhöht werden soll.

    Die Newsletter zum Thema Motivation/mentale Stärke Ende August fand ich gut. Da habe ich für mich auch was rausziehen können.

    Richard
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  18. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rich-Ffm17:

    movingdet65 (15.01.2020)

  19. #11791
    Avatar von Bewapo
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    Zitat Zitat von divy2 Beitrag anzeigen
    ...Und leider gibt es keinen eigenen Steffny-Faden.
    ...dann mach doch einen auf?! Ich bin sicher das dieser auch einigen Zulauf haben wird!

  20. #11792

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    Zitat Zitat von Rich-Ffm17 Beitrag anzeigen
    Vor allem haben die Newsletter zum Thema Nahrungsergänzungsmittel in meinen Augen immer einen faden Beigeschmack, wenn ich sehe, wieviele NEMs im Greif-Shop angeboten werden. Ich habe dann immer das Gefühl, dass hier die Nachfrage für die angebotenen Produkte durch die Newsletter erhöht werden soll.
    Das ist doch ganz offensichtlich, dass es so ist, oder zuminest gibt es diese Vermischung zwischen Empfehlungen und wirtschaftlichem Interesse. Jeder kann sich natürlich so ernähren wie er möchte und wie er sich am besten fühlt. Ich rede das niemandem aus. Aber das sollte man nicht mit pseudowissenschaftlichen Erklärungen aufblasen. Zu den NEMs denke ich, dass sie um so notwendiger werden, je einseitiger die Ernährung wird (ein Freund verzichtet jetzt sogar auf Obst, wegen des darin enthaltenen Zuckers), in der Vorbereitungsphase auf einen Marathon in Grenzen auch sinnvoll sind. Nach einem harten Training nehme ich bspw. auch gerne ein Recoverygetränk zu mir, dosiere dabei aber meist etwas vorsichtiger, als der Hersteller angibt.

  21. #11793

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    Zitat Zitat von divy2 Beitrag anzeigen
    Nach einem harten Training nehme ich bspw. auch gerne ein Recoverygetränk zu mir, dosiere dabei aber meist etwas vorsichtiger, als der Hersteller angibt.
    Recoverygetränke habe ich in der letzten Vorbereitung auch genutzt. Da ich mich aber sonst ausgewogen ernähre und gerade im Training Alkohol und Zucker reduziere (auf Obst würde ich aber nicht verzichten), sehe ich keinen Sinn darin, irgendwelche teuren Pillen mit mehr oder weniger fragwürdigen Nutzen einzuwerfen.

    Richard
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  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rich-Ffm17:

    divy2 (21.01.2020)

  23. #11794

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    Ich trainiere gerade für meinen ersten Marathon. Was die langen Läufe anbelangt so habe ich hier und da Die Empfehlung gehört beziehungsweise gelesen, während dieser Läufe nur Wasser zu sich zu nehmen. Die Frage, die sich mir stellt ist, der Körper ist ja dann während dem Marathon quasi nicht trainiert schon ab Kilometer 10 oder 20 ( wie auch immer hier die persönliche Strategie aussieht ) Kohlenhydrate richtig und effizient zu verarbeiten. Welche Erahrungen habt ihr mit dem Thema ?

  24. #11795

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    Die Frage, die sich mir stellt ist, der Körper ist ja dann während dem Marathon quasi nicht trainiert schon ab Kilometer 10 oder 20 ( wie auch immer hier die persönliche Strategie aussieht ) Kohlenhydrate richtig und effizient zu verarbeiten.
    Deshalb sollte man die Einnahme von Gels während eines Trainingslaufs auch mal ausprobieren. Das ist auch schon deshalb wichtig, weil ein empfindlicher Magen nicht mit jedem Gel klarkommt. Ich habe deshalb im Rennen immer meine High5 Isogels dabei. Von denen weiß ich, daß ich sie vertrage. Deshalb brauche ich sie im Training auch nicht mehr probieren. Genauso weiß ich inzwischen, daß ich eine Reihe andere Gels nicht vertrage. Ich nehme im Training nie Gels, bei Rennen bis Halbmarathon auch nicht und bei Marathons sechs Stück in 5-km-Abständen ab Km 9. Damit komme ich sehr gut klar.

  25. #11796

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    Wir sind hier ja immer noch im Greif-Faden, daher zur Trainingslehre nach Peter Greif:

    Zur Frage, ob man während der 35er ausschließlich Wasser zu sich zu nehmen soll, empfiehlt Peter in seinem Buch:

    Marathon in mehr als 4h: Begleitend zum Training Energiegetränke, Dosis jede Woche etwas verringern.
    M in 3:30: Bis 15 km Wasser, dann energiereiche Protein-Kohlenhydratmischungen.
    M in 3:10-3:30: Bis 20 km Wasser, dann...
    usw. usf.

    Zum Marathon sind die Empfehlungen andere, ich mag hier aber nicht alles abschreiben, kauft Euch das Buch. Würde Peter von Gels alle 5km hören, würde er aber sicher einen hochroten Kopf bekommen, wie er auf der Buchtitel zu sehen ist, und dann eine Standpauke halten. Ich persönlich halte alles für legitim, womit man gute Erfahrungen gemacht hat. Man muss auch keine 35er laufen. Entspricht aber halt nicht der Greif-Philosophie.

    Grundsätzlich empfehle ich Euch, Euch das Buch zuzulegen, gibt's im Greif-Shop.

  26. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von divy2:

    SEhr (22.01.2020)

  27. #11797

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    Google findet übrigens auch das hier:
    https://www.greif.de/nl-schluckspech...-training.html

  28. #11798

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    Ansonsten kann ich berichten, dass ich so langsam aber sicher aus meiner Laufdepression rauskommen. Starkem Sturm gestern 18km abgetrotzt, morgen geht's auf die Bahn. Herrlich!

  29. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von divy2:

    IamTheDj (21.01.2020), SEhr (22.01.2020)

  30. #11799

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    Zitat Zitat von viktor71 Beitrag anzeigen
    Ich trainiere gerade für meinen ersten Marathon. Was die langen Läufe anbelangt so habe ich hier und da Die Empfehlung gehört beziehungsweise gelesen, während dieser Läufe nur Wasser zu sich zu nehmen. Die Frage, die sich mir stellt ist, der Körper ist ja dann während dem Marathon quasi nicht trainiert schon ab Kilometer 10 oder 20 ( wie auch immer hier die persönliche Strategie aussieht ) Kohlenhydrate richtig und effizient zu verarbeiten. Welche Erahrungen habt ihr mit dem Thema ?
    Peter Greif legte noch viel mehr Wert als andere Trainer auf den Fettstoffwechsel. Fettstoffwechsel trainiert man mit langsamen Läufen auf langer Distanz. Je mehr Du dabei Kohlenhydrate zuführst, um so weniger trainierst Du diese Art der Energieumsetzung. Daher die Empfehlung mit dem Wasser. Allerdings war er auch bei dieser Empfehlung viel weniger radikal als manche meinen, siehe seine oben geposteten Hinweise zum Thema.

    Ansonsten: Alles, was Du im Marathon vorhast, wirklich alles, sollte vorher erprobt sein, von den Socken bis zum Energiegel. Insofern darfst Du auch mal ein Gel zu Dir nehmen um zu schauen, ob es Deinem Magen auch bei großer Erschöpfung keine Probleme macht. Ich würde es aber nicht bei allen langen Läufen so machen.

  31. #11800

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    Zitat Zitat von divy2 Beitrag anzeigen
    Ansonsten kann ich berichten, dass ich so langsam aber sicher aus meiner Laufdepression rauskommen. Starkem Sturm gestern 18km abgetrotzt, morgen geht's auf die Bahn. Herrlich!
    Das freut mich, zu lesen.

    Richard
    PB 5,2 km 20:36 (Gießener Firmenlauf 2019) 10 km 43:45 (Seligenstadt 2017) Halbmarathon 1:32:48 (Remstal 2019) Marathon 3:26:50 (Frankfurt 2019)

  32. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rich-Ffm17:

    divy2 (22.01.2020)

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