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  1. #11626

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    Geschafft! Endlich konnte ich mal wieder die 35 Kilometer durchlaufen - abgesehen vom Rhein-Ruhr-Marathon das erste Mal seit dem Düsseldorf-Marathon.

    Die Pace war zwar wie vorher erwartet langsamer als erwartet, jedoch war ich mit 5:50 im Schnitt pro Kilometer 21 Sekunden schneller als letzte Woche bei meinem LaLa über 31 Kilometern. Es geht also alles in die richtige Richtung.

    Richard
    PB 5,2 km 20:36 (Gießener Firmenlauf 2019) 10 km 43:45 (Seligenstadt 2017) Halbmarathon 1:32:50 (Aschaffenburg 2017) Marathon 3:28:27 (Düsseldorf 2019)

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rich-Ffm17:

    divy2 (11.08.2019)

  3. #11627

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    Auf eine sehr gute Woche folgt bei mir leider oft eine weniger gute. Letzte Woche noch mit 92 km absolviert, dabei am Sonntag regenerative 7 km eingestreut. Aber seit ein paar Wochen schon schleppe ich leichte Beschwerden im Wadenbereich mit, heute habe ich den 10-km-Testlauf durch einen Besuch bei meiner Phyisotherapeutin ersetzt. Gereitzter peroneus longus ist der Befund, allerdings wohl weniger schlimm, als vor vier Wochen. Wurde mit triggerpunkt und mit percutaner Elektrolyse behandelt. Quarantäne bis Mittwoch. Werde da einen regenerativ-extensiven Lauf einsetzen, am Donnerstag steht dann eine Treppe auf dem Plan, hoffentlich ist der peroneus bis dahin wieder ok.

  4. #11628

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    Heute stand ein 10km-Formtest auf dem Plan. 4:44-4:26 war der Pace-Bereich, in dem ich liegen sollte. Das langsamste (47:20) "sollte ich an schlechten Tagen laufen können", bei 46:10 bin ich "in guter Form", wenn ich 45:10 schaffe, "ist das sehr gut" und Ich bin "in ordentlicher Form" und die schnellste Pace (44:20) "ist überragend". Dann bin ich "in einer super Form".

    Ich wusste wirklich nicht, was möglich ist und bin daher auf die Bahn gegangen, um möglichst gleichmäßig laufen zu können. Ich begann die erste Runde in einem Tempo, dass sich so anfühlt, als ob ich es 25 Runden durchlaufen könnte. 1:48 stoppte ich die ersten 400 Meter. In dem Tempo konnte ich kontinuierlich weiterlaufen, immer im Bereich zwischen 1:47 und 1:48. Nach 15 Runden erhöhte ich das Tempo leicht auf 1:46. Und die letzten 5 Runden schaffte ich es sogar, noch einmal etwas anzuziehen.

    Am Ende stand 44:15 - so gut hätte ich mich vor dem Lauf niemals eingeschätzt. Ich wäre froh gewesen, irgendwas zwischen 45:00 und 46:00 laufen zu können - immerhin lag ja mein erster 35er dieser Vorbereitung gerade mal zwei Tage zurück.

    Geholfen hat sicherlich, dass es heute am frühen Abend schon nicht mehr so warm war wie beim Intervalltraining letzten Donnerstag.

    Am Donnerstag steht eine Greifsche Treppe 4-3-2-1:auf dem Programm. Mal sehen, ob ich dann die heutige Form bestätigen kann. Und nächsten Sonntag möchte ich die nächsten 35 wieder ein wenig schneller laufen als in der Vorwoche.

    Jedenfalls macht es Mut, wenn man in die Vorgabenbereiche der schnellen Einheiten kommt. Und wenn ich jetzt auch in den Kilometervorgaben eher die längeren als die kürzeren Distanzen laufe und ein wenig die Wochenkilometer erhöhe, bin ich auf einem guten Weg, vielleicht in Frankfurt eine neue persönliche Bestzeit laufen zu können.

    Richard
    PB 5,2 km 20:36 (Gießener Firmenlauf 2019) 10 km 43:45 (Seligenstadt 2017) Halbmarathon 1:32:50 (Aschaffenburg 2017) Marathon 3:28:27 (Düsseldorf 2019)

  5. #11629

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    "Überragend!". Na wenn der Chef das schon selbst sagt, dann hast Du auch allen Grund, wieder optimistischer zu werden!

    Leider konnte ich den Formtest wie oben dargelegt nicht laufen. Meine Physiotherapeutin hat mir aber nach einer Ultraschalluntersuchung gesagt, dass die Reizung weniger ausgeprägt zu sein scheint als befürchtet. Morgen laufe ich mal 15-18km extensiv, zum Test und um die Wochenkilometer nicht wieder in den Keller sacken zu lassen. Wenn dann alles gut ist, laufe ich den die Treppe am Donnerstag wieder voll Die dabei geforderten Zeiten halte ich zwar für völlig bekloppt, aber mal sehen, was rauskommt.

  6. #11630

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    Zitat Zitat von Rich-Ffm17 Beitrag anzeigen
    Am Ende stand 44:15 - so gut hätte ich mich vor dem Lauf niemals eingeschätzt. Ich wäre froh gewesen, irgendwas zwischen 45:00 und 46:00 laufen zu können - immerhin lag ja mein erster 35er dieser Vorbereitung gerade mal zwei Tage zurück.
    Gratuliere, klingt doch sehr positiv. Möglicherweise hast du dir aber auch ein höheres Leistungsniveau erarbeitet. Im Juli ist doch bei Greif Saisonpause, es kann also eigentlich keine "Form" sein. Möglich ist aber durchaus, dass du jetzt ausgeruht bist.

    Zitat Zitat von Rich-Ffm17 Beitrag anzeigen
    Am Donnerstag steht eine Greifsche Treppe 4-3-2-1:auf dem Programm. Mal sehen, ob ich dann die heutige Form bestätigen kann. Und nächsten Sonntag möchte ich die nächsten 35 wieder ein wenig schneller laufen als in der Vorwoche.
    Was meinst du damit und was für einen Zweck willst du damit erfüllen? Die 35er etwas schneller zu laufen ist vermutlich noch in Ordnung. Wichtig ist aber, dass du hier nicht überziehst. Du hast doch gerade jetzt so einen guten Stand. Wäre unnötig hier einen Fehler zu begehen.

    Zitat Zitat von Rich-Ffm17 Beitrag anzeigen
    Und wenn ich jetzt auch in den Kilometervorgaben eher die längeren als die kürzeren Distanzen laufe und ein wenig die Wochenkilometer erhöhe, bin ich auf einem guten Weg, vielleicht in Frankfurt eine neue persönliche Bestzeit laufen zu können.
    Was bedeutet hier "ein wenig"? Meinst du du hättest momentan zu wenig WKM? Ich würde mit dem Umfang gar nicht groß in der unmittelbaren M-Vorbereitung herumexperimentieren, es sei denn du kannst relativ sicher sagen, dass du das gut verkraftest.

    Viel Erfolg bei deiner Vorbereitung!
    Michael
    Aktuelle Bestzeiten: 10km - 38:46 (04/2017), HM - 1:24:28 (04/2017), M - 3:18:26 (09/2017)

  7. #11631

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    Den 35er ein wenig schneller zu laufen, heisst, dass ich vor Düsseldorf etwa mit 5:35 bei den langen Runden unterwegs war. Letzten Sonntag waren es 5:50. Daher schaue ich mal, ob ich beim nächsten langen eine 5:45 laufen kann - besonders zum Ende hin nicht extrem langsamer werde. Im Hinblick auf die Endbeschleunigung, die bald anstehen wird, möchte ich schon wieder dahin kommen, zu Beginn zwischen 5:40 und 5:35 zu laufen, bevor dann das MRT ansteht. Aber natürlich nur, wenn das noch locker ist und ich mich nicht damit abschiesse.

    Bei den Angaben im Trainingsplan ist die Kilometerangabe bei manchen Läufen von x bis y Kilometern. Meist laufe ich dann die geringere Zahl - manchmal auch ein bis zwei Kilometer weniger. Wenn ich nun den höheren Wert wähle sind das höchstens 4-5 Wochenkilometer mehr, also weit weniger als 10 Prozent.

    Es geht also in beiden Fällen nicht um extreme Steigerungen.

    Richard
    PB 5,2 km 20:36 (Gießener Firmenlauf 2019) 10 km 43:45 (Seligenstadt 2017) Halbmarathon 1:32:50 (Aschaffenburg 2017) Marathon 3:28:27 (Düsseldorf 2019)

  8. #11632

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    Heute 18 km extensiv gut und entspannt gelaufen, einer der entspanntesten 18er seit ich die erweiterte Vorbereitung aufgenommen habe. Die Wade ist noch ein bisschen hart, das kommt aber von der Physiotherapie, nix Schlimmes. Damit steht der Treppe morgen nichts mehr im Weg. Mal sehen, wie's wird. Ich drück auch Dir die Daumen, @Richard.

  9. #11633

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    @rich

    Ok, das liest sich doch recht vernünftig. Mach dir bzgl. der Geschwindigkeit des 35ers aber nicht so große Gedanken. Hier ist es nur entscheidend, dass du die Strecke läufst (bzw. damit verbunden die Zeit > 3 Stunden). Spar dir bei den Läufen mit Endbeschleunigung vorher die Kraft und laufe bis zur EB lieber etwas langsamer. Dann hast du im Endeffekt den gleichen, vermutlich sogar den besseren Trainingseffekt!

    Viel Erfolg
    Michael
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  10. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von thrivefit:

    divy2 (14.08.2019)

  11. #11634

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    Zitat Zitat von thrivefit Beitrag anzeigen
    Spar dir bei den Läufen mit Endbeschleunigung vorher die Kraft und laufe bis zur EB lieber etwas langsamer. Dann hast du im Endeffekt den gleichen, vermutlich sogar den besseren Trainingseffekt!
    Danke für den Tipp. Also lieber den Fokus auf die Endbeschleunigung und dafür möglichst viele Körner bei den Kilometern davor sparen. Das versuche ich mal zu beherzigen.

    Richard
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  12. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rich-Ffm17:

    thrivefit (14.08.2019)

  13. #11635

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    So, ohne dass das hier zum Jammerpost ausartet, möchte ich nur kurz mitteilen, dass ich heute wegen meines Jobs nicht wie gewohnt um 6:30, sondern erst um 9:45 das Training aufnehmen konnte. Die Sonne stand dann schon hoch, es wurde heißt, nach nur 1,5 km habe ich die vorgesehene flache Treppe (4, 3, 2, 1 zw. 4:30 und 4:00 mit 1,5, 1, und 0,5 reg.) abgebrochen und bin wieder nach Hause getrabt. So kamen am Ende nur 7 km zusammen. Meine Woche war jetzt so:

    Mo: plan: 10 km Formtest. real: Physiotherapie
    Di: plan: nix, real: nix
    Mi: plan: nix, real: 18 km extensiv zum Test der Muskulatur
    Do: plan: flache Treppe, real: abgebrochen.
    Fr: plan: nix
    Sa: plan: 18 km extensiv
    So: plan: 35 km ohne EB

    Nun brauche ich Euren Rat: Ganz offensichtlich hat mich die Physio am Montag aus dem Tritt gebracht. Gestern waren 18 km vielleicht zu viel, um heute die Treppe zu laufen. ("Hole nie ein versäumtes Training nach" usw. usf.) Ich könnte morgen noch mal früh raus und die Treppe um 6:30 versuchen, am Samstag dann nur 10 im Regenerationstempo laufen und am Sonntag die 35. Ich könnte natürlich auch einfach auf die Treppe verzichten und hoffen, dass es nächste Woche besser läuft. Dann hätte ich diese Woche allerdings gar keine Q-Einheit absolviert, und am Tempo muss ich wirklich arbeiten.

    Was meint Ihr?

  14. #11636

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    Mit meinen gerade mal drei Marathonvorbereitungen bin ich glaube ich noch zu sehr Anfänger, um Dir da einen fundierten Rat geben zu können. Ich kann nur eine Erfahrung aus meiner letzten Vorbereitung auf den Düsseldorf Marathon berichten: Berufsbedingt musste ich da auch eine Tempoeinheit von Donnerstag auf Freitag schieben. Diese lief dann auch gut. Am Samstag dann bin ich den extensiven Dauerlauf ein wenig kürzer und ein wenig langsamer gelaufen (allerdings schneller als regenerativer Bereich). Und am Sonntag sollte ich dann 35 Kilometer laufen (mit Endbeschleunigung). Die Kilometer bis zur Endbeschleunigung liefen mehr schlecht als recht. Und als es dann in die Endbeschleunigung ging, war es dann vorbei - Stecker gezogen, Lauf beendet. Es war einfach zu wenig Erholungszeit nach der Tempoeinheit.

    Auch wenn Du keine Endbeschleuinigung vor der Brust hast, würde ich an Deiner Stelle den Samstag auf jeden Fall zur Erholung nutzen und lieber den Lauf ausfallen lassen als da noch unnütz Körner zu verschwenden.

    Richard
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  15. #11637

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    Der Vollständigkeit halber: Jens meint, ich solle den Lauf morgen noch mal früher ohne Sonne probieren und am Samstag etwas lockerer machen. Ich will's versuchen.

  16. #11638

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    Jetzt traue ich mich gar nicht, von meiner Treppe zu schreiben. Bei mir stand Gottlob nicht die Sonne hoch am Himmel, leichter Niesel bis mittlerer Regen und zeitweise ein wenig windig - damit kann ich viel besser leben als mit hohen Temperaturen.

    Meine Vorgaben waren ein wenig langsamer mit 4000m in 4:30, 3000m in 4:18, 2000m in 4:12 und 1000m in 4:03.

    Mit 17:56, 12:52, 8:24 und 3:59 war es quasi eine Punktlandung. Das Tempo wird also langsam bei mir. Jetzt muss ich auch noch die langen Runden besser hinbekommen.

    Als die Vorgaben in den Plänen anzogen, war es schon sehr anstrengend, in die eigentlich noch moderaten Tempobereiche zu kommen. Die Zeiten der letzten Vorbereitung und geschweige denn die Wettkampfzeiten schienen unerreichbar. Ich bin doch mehr als erstaunt, in welchem kürzen Zeitraum ich nun das Tempo anziehen könnte.

    Einzig Sorge macht mir mein Gewicht. Nach dem Düsseldorf Marathon ging es kontinuierlich nach oben. Zu viel Schokolade und Eis und auch sonst wenig Essdisziplin. Dazu dann noch die Laufpause nach dem Duisburg Marathon und schon zeigte die Waage eine 8 vorne. Vor Düsseldorf war ich bei 73,5 - normal 7st bei mir zwischen 75 und 76. Vor Frankfurt 2017 war ich sogar bei unter 72. Aber das lag wohl daran, dass es meine erste Marathonvorbereitung mit den gesteigerten Umfängen war. Aber im Moment bleibe ich zwischen 77 und 78, obwohl wir (meine Partnerin will auch runter von ihren Pfunden) eigentlich ziemlich darauf achten, was wir essen. Aber auf Teufel komm raus will ich nun auch nicht abnehmen. Ich glaube, dies wäre für mein Training kontraproduktiv, wenn ich jetzt zu schnell abnehme. Mal schauen, ob ich bis Frankfurt noch bis 74 Komme.

    Richard
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  17. #11639

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    Glückwunsch, lieber Richard, Du hast allen Grund, zufrieden zu sein!

    Ich hätte die gleiche Einheit ja gestern auf dem Plan gehabt, gestern musste ich abbrechen, heute neuer Versuch. 4:27, 4:15, 4:10 und 4 standen für die selben Entfernungen an. Nach viereinhalb Stunden Schlaf habe ich mich um 5:30 aus dem Bett geschält, habe noch was gefrühstück. Ich weiß nicht, wie das andere machen, aber eine Q-Einheit kann ich nicht nüchtern laufen. Etwa eine Stunde später bin ich dann raus. Bei uns ist es dann noch dunkel, 6:30 ist es bei uns etwa so wie in Frankfurt um 5:30. Der erste km zum Warmlaufen, dann ging es mit den 4.000 in 4:30 los. Der erste km gut genau 4:27, dann ging es auf dem bekannten Trainingspfad erst mal bergauf. Da ging dann schon wieder nichts mehr. Wie gestern schon. Frustriert zurück gelaufen, dann getrabt. Mit den Gedanken den Marathon in Ffm schon abgehakt, blödsinnige Träume von neuen Bestzeiten, ab 50 geht's eben bergab, steht doch in allen Lehrbüchern.

    Dann erst mal am Start der Runde hingesetzt. Man könnte es ja noch mal versuchen, aber dann die ganze Zeit auf der Straße statt auf dem sonst übglichen Trainingspfad, auf dem es auch mal stärker hoch und runter geht. Also etwa 30 min später noch mal, aufs Warmlaufen habe ich verzichtet. 4:20,4:19, 4:24, 4:21, da ging plötzlich die Post ab. Auch das zweite Intervall, 3 km in 4:15, lief wie vorgegeben. Leider wurden dann die 2km in geplant 4:10 nur 4:15 und beim km in 4:00 streikten meine Beine, da wurden dann nur noch 4:17 draus.

    Dennoch bin ich sehr zufrieden. Eine spanische Redensart sagt: "Besser als gestern und schlechter als morgen." Es geht doch irgendwie voran, wenn auch nicht immer so, wie es im Plan steht. Das macht nichts, wichtig ist, dass es vorwärts geht. Für morgen hat mir Jens vorgeschlagen, nur 10 statt 18 km zu machen und den 35er dann aber zu laufen wie geplant, also so schnell, wie ich eben will. Im Augenblick, außerhalb der spezifischen Vorbereitung, ist die Geschwindigkeit egal, so lange man ihn nicht zu schnell läuft und die Formkurve hochreißt. Nächste Woche steht ja auch eine Erholungswoche an, ganz gut, ich bin gerade auf Reisen und heftige Intervalle kloppen wird da schwer. Auch den 35er mal auf 25km zu reduzieren, wird den Beinen gut tun.

  18. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von divy2:

    thrivefit (16.08.2019)

  19. #11640

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    Na das hört sich doch wieder viel positiver an. Aber kann es sein, dass du am Anfang schon ein paar Körner verbraucht hast, weil Du einige Sekunden zu schnell unterwegs warst - sind ja im Schnitt sechs Sekunden schneller als die Vorgabe. Ich habe gemerkt, dass ich möglichst die Zeit genau treffen sollte, um auch noch Luft für das letzte Intervall zu haben. Und ich habe mir angewöhnt, die Trabpausen mit 100m Gehen zu beginnen und dann im Bereich 6:00-6:15 (vor dem letzten Intervall gehts auch schon mal Richtung 6:30) zu traben. Bei meinen ersten Intervallläufen habe ich immer versucht, in den Pacebereich des extensiven Dauerlaufs zu kommen und habe wohl damit immer schon ein paar Prozent Energie zu viel verschleudert.

    Ich gebe zu, dass ich für meine Tempoeinheiten im Moment ausschließlich die Laufbahn nutze. Die Tempovorgaben auch noch auf meiner hügeligen Hausstrecke zu erfüllen, halte ich für mehr als schwierig.

    Ich überlege noch, ob ich die nächste Woche dazu nutze, mal einen Halbmarathon als weiteren Formtest einzustreuen. Unweit von hier ist ein Wettkampf, der sich anbieten würde.

    Richard
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  20. #11641

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    Hey Hans,

    klingt doch nicht so schlecht, mach morgen ruhig oder leg einfach die Beine hoch, dann läuft der 35er auch.

    Gruß
    Michael
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  21. #11642

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    Michael, hast Du Deinen blog noch? Der link in der Signatur unten führt ins Nirvana.

    PS: Sehe den blog gerade, aber der link in der Signatur stimmt offenbar nicht mehr. Vielleicht hat es mit dem Forenupdate zu tun. Gute Besserung jedenfalls!!!

  22. #11643

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    Danke für den Hinweis! Link ist angepasst. Ich bin vorsichtig optimistisch, dass es mit meinen geplanten Maßnahmen bald besser wird. Vorteil ist, dass ich jetzt wirklich keinerlei Zeitdruck verspüre.

    Grüße
    Michael
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    divy2 (17.08.2019)

  24. #11644

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    35er ist wieder geschafft, allerdings war es heute schon eine Quälerei und eine Willensprüfung. Im Unterschied zur letzten Woche war diesmal der Samstag-Lauf nicht ausgefallen. Und dafür bin ich mit 5:39 viel zu schnell angegangen. Hinten raus würde es deutlich langsamer, so dass es nur zu einem 5:59er Schnitt reichte. Aber ich habe mich durchgekämpft und bin der Versuchung widerstanden, früher abzubrechen.

    Gut, dass nächste Woche eine Regenerationswoche ansteht. Von einem Wettkampf nächste Woche habe ich auf jeden Fall Abstand genommen. Ich mache lieber den Plan normal weiter und laufe nächstes Wochenende die 25 Kilometer locker.

    Richard
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  25. #11645

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    Da bist Du ja früh raus. Das hätte ich auch machen sollen, aber ich musste doch etwas für meine Arbeit erledigen, am Ende war es etwa 11:30, als ich los bin. Es war der härteste 35km-Lauf, an den ich mich erinnern kann. Ich verbringe gerade eine Woche im Rhein-Main-Gebiet, ich bin hier groß geworden, aber diese Feuchtigkeit war heute für mich die absolute Hölle. Gestern war es noch so kühl, dass ich am liebsten die Heizung angstellt hatte, heute wurde es verhältnismäßig warm und so schwül, wie ich es seit Jahren nicht mehr erlebt habe. Schon nach acht km schwitzte ich, als hätte jemand in mir einen Haupthahn aufgedreht. Es gab keine Wasserstellen auf dem gesamten Weg durch die schöne Natur, bei km 20 kam ich an einer Kneipe Waldkneipe vorbei, dort füllte ich meine beiden Patronen am Getränkegurt wieder auf. Aber bei km 31 war da nix mehr drin und ich konnte keinen Schritt mehr machen. Ich ging im Schneckentempo zur S-Bahn-Haltestelle, die etwa einen km entfernt war. Die S-Bahn kam zehn Miinuten später. Hatte das Ticket schon gekauft. Als sie dann einfuhr, dachte ich mir, die dreieinhalb km schaffst Du auch noch irgendwie. Nicht, dass ich denken würde, das wäre wie ein 35km-Lauf, aber es ist gut fürs Selbstbewusstsein, wenn man die noch runtergerissen hat.. Allerdings wurde mir an einer Ampel auch kurz schwindelig, ich war wohl wirklich nicht gut drauf. Geduscht und gegessen wartet jetzt das Bett auf mich. Ich verspreche Phillipides, dass ich niemals mehr ein Training unterschätzen werde. Da dache ich, ich wäre mit dem Training im Madrider Klima hier in Deutschland im Vorteil und dann das. Kommt nicht wieder vor. Woche schließt mit 88 km ab, ich bin nicht unzufrieden, trotz des heutigen Tages. Viellleicht sind solche kleinen Niederlagen auch ganz gut, damit man nicht abhebt, Marathontraining ist eben vor allem Arbeit, Arbeit, Arbeit, sagte mir mal ein Traine.

  26. #11646

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    Zitat Zitat von divy2 Beitrag anzeigen
    Marathontraining ist eben vor allem Arbeit, Arbeit, Arbeit, sagte mir mal ein Traine.
    Wie wahr, wie wahr!

    Dann waren wir ja heute nicht so weit auseinander. Auf Wetter.de standen für 11 Uhr schon 24 Grad. Da wollte ich dann doch lieber fertig sein. Also klingelte der Wecker wieder um 5.00 Uhr - bis ich dann wegkomme, ist es dann doch schon 6.30 Uhr. Und als dann zwischendurch die Sonne raus kam, war es dann doch schon wieder zu warm für mich. Kein Vergleich zu dem super Laufwetter gestern morgen. Ab Kilometer 28 habe ich mich von Kilometer zu Kilometer gehangelt, immer kurz davor abzubrechen.

    Als ich heute am Ende auf der Uhr etwa die Zeit von Düsseldorf stehen hatte, habe ich mich wieder mal gefragt, wie ich es schaffen soll, in der Zeit oder besser noch in einer kürzeren Zeit weitere 7,195 Kilometer gelaufen zu sein.

    Ich wünsche Dir eine gute Regenerationswoche.

    Richard
    PB 5,2 km 20:36 (Gießener Firmenlauf 2019) 10 km 43:45 (Seligenstadt 2017) Halbmarathon 1:32:50 (Aschaffenburg 2017) Marathon 3:28:27 (Düsseldorf 2019)

  27. #11647

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    Na komm, die 35er werden auch zu Beginn der Vorbereitung auf Düsseldorf nicht spurlos an Dir vorüber gegagen sein und am Ende hat es doch wunderbar funktioniert. Ich erinnere mich an Zeiten vor meinem sub 3:30er in Valencia, da musste ich meine Partnerin nach 28 km anrufen, mich irgendwo aufzusammeln, weil es einfach nicht mehr ging. Und die EB habe ich vor Valencia regelmäßig vergeigt, allerdings hatte das auch gesundheitliche Gründe.

    Ich erinnere mich gerne an ein Video mit Sabrina Mockenhaupt, in der sie nach einem gelungenen harten Training beschwichtigte: Im Wettkampf muss es kommen. Das wird es auch. Ach ja, die Mocki, schade.

  28. #11648

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    Großen Respekt an Euch divy2 und Rich-Ffm17.
    Scheint ja so langsam zu klappen mit den 35ern.
    Ich freu mich immer, wenn ich Eure Texte lese, dass ich das nicht machen muss .

    Ich habe gestern an einem Wettkampf teilgenommen, der das erste Mal stattgefunden hat. Meine lange Runde ist daher etwas kürzer ausgefallen.
    Bin im Wettkampf das erste Mal 5km gelaufen (vermessen 5,274km), allerdings mit 64m Höhenunterschied, so dass man insgesamt 85m rauf und 85m runter laufen musste.
    Dabei waren die letzten 1,2km zum Ziel nur Bergauf.

    War ganz zufrieden. Konnte mit einer Durchschnittspace von 3:53min/km die Ziellinie überqueren.
    Nachmittags bin ich dann noch eine "Hausrunde" mit 12,5 km gelaufen, damit ich zumindest ein wenig km in die Beine bekomme.

    So kaputt man nach dem 5km Lauf ist, man erholt sich schnell wieder und Nachmittags hatte ich schon wieder Lust zu laufen.
    In 3 Wochen steht ein 10er an. Da will ich dann das erste Mal offiziell unter 40 min finishen.

    Euch noch viel Erfolg in der Marathonvorbereitung.

  29. #11649

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    Ich habe mir gerade den neuen Plan für die nächsten Wochen angeschaut. Am 02.09. beginnt mein Jokerplan. Eigentlich dachte ich, dass die derzeitigen Tempoeinheiten schon hart waren, aber was da auf mich zukommt, ist schon ordentlich. Und dazu dann die 35er mit Endbeschleunigung: "Am besten beginnst du im 5:36-Tempo und steigerst dich bis zur Hälfte der Strecke auf 5:18-Tempo und startest die Endbeschleunigung möglichst übergangslos." Und die sollte dann in 4:45 gelaufen werden. Wenn ich das so rechne bin ich ungefähr bei einem Schnitt von 5:24 auf 35 Kilometer - gestern waren es 5:59 im Schnitt. ich muss mich ja nur 35 Sekunden pro Kilometer steigern... Da kommt mal wieder der Gedanke hoch "Wieso tust Du Dir das an? 4 Stunden für einen Marathon sind doch auch ganz nett."

    Richard
    PB 5,2 km 20:36 (Gießener Firmenlauf 2019) 10 km 43:45 (Seligenstadt 2017) Halbmarathon 1:32:50 (Aschaffenburg 2017) Marathon 3:28:27 (Düsseldorf 2019)

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