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  1. #26
    Avatar von ponjio
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    Also ich werde mir auch den Film anschauen. Der kommt ja nächste Woche raus? Werde mir auch demnächst das Buch kaufen, da ich es sehr beachtlich finde was dieser Mann fähig ist zu leisten.

  2. #27
    Tria-infiziert Avatar von Björn Tepper
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    Blinzeln Ungedoptes Laufen...?

    Willkommen im klub, liverpool. Bin auch gerade wieder mal 10 Monate trocken. Gebe aber auch trotz Rückschlägen nicht auf(10, 20?). Bin exzessiver Quartalstrinker und habe auch nicht mein ganzes Leben gesoffen, aber schon immer Sport gemacht. Von daher viel mir die Wahl der Ersatzdroge nicht schwer! Mir braucht auch jetzt noch keiner zu irgendwas Anerkennung auszusprechen, höchstens wenn ich sechs Fuß tief liege. Bei uns ist auf jeden Fall eine Extra- Disziplin dabei und geschafft hat man es nie! Aber nichts desto trotz, solange ich trainieren kann, habe ich schon etwas gewonnen Außerdem ist für keinen der Weg zum Marathon ein Spaziergang, oder?Viele Grüße und bleibt locker Euer Björn

  3. #28
    Larger Than LiFe Avatar von DaCube
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    War denn einer in "Run, Fatboy, Run" ?
    -----__o
    ---_\ <,
    --(_)/(_)

    klar, das ist unterste schiene - da war aber auch nichts anderes zu erwarten.
    mein tip: lesen - abschalten - vergessen
    "Vermeiden Sie bei der Kommunikation mit Kindern jegliche Form von Ironie oder Sarkasmus. Kinder können damit nicht nur nicht umgehen, sondern sie verstehen solche Sätze nicht."

  4. #29
    kniestrumpfträger Avatar von running-fool
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    Zitat Zitat von Björn Tepper Beitrag anzeigen
    Willkommen im klub, liverpool. Bin auch gerade wieder mal 10 Monate trocken. Gebe aber auch trotz Rückschlägen nicht auf(10, 20?). Bin exzessiver Quartalstrinker und habe auch nicht mein ganzes Leben gesoffen, aber schon immer Sport gemacht. Von daher viel mir die Wahl der Ersatzdroge nicht schwer! Mir braucht auch jetzt noch keiner zu irgendwas Anerkennung auszusprechen, höchstens wenn ich sechs Fuß tief liege. Bei uns ist auf jeden Fall eine Extra- Disziplin dabei und geschafft hat man es nie! Aber nichts desto trotz, solange ich trainieren kann, habe ich schon etwas gewonnen Außerdem ist für keinen der Weg zum Marathon ein Spaziergang, oder?Viele Grüße und bleibt locker Euer Björn


    auch wenn du keine anerkennung für dein erreichtes willst, für diesen beitrag bekommst du sie von mir trotzdem.
    hab ein paar jährchen auf ner suchtstation gearbeitet und denke ich kann deine aussagen ganz gut einschätzen...

    keep on running
    frank
    "Die Faulheit muss das wichtigste Ziel der Menschen sein" - Kasimir Malewitsch

  5. #30
    Avatar von Bjoernbaer
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    Zitat Zitat von Mäx84 Beitrag anzeigen
    Hatte ich gerade schon in einem anderen Forum geschrieben:

    Gestern hatte der ZDF-dokukanal ein Spezial zum Thema Drogen. Es lief unter anderem Mit der Kraft des Willens Aus der Suchthölle in den Sportlerhimmel, ein 15min langer Bericht über die Lebensgeschichte von Andreas Niedrig. Hier noch ein Bericht dazu (mittels der mediathek (rechts) lässt sich das Video wohl nochmal angucken).
    Danke für den Link!
    Guter Bericht wie ich finde!

    Wer nicht läuft, ist selbst dran schuld!!






  6. #31
    train smart, race hard! Avatar von liverpool
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    Zitat Zitat von Björn Tepper Beitrag anzeigen
    Willkommen im klub, liverpool. Bin auch gerade wieder mal 10 Monate trocken. Gebe aber auch trotz Rückschlägen nicht auf(10, 20?).
    und bevor du wieder das ballern anfängst, sag bescheid. dann komm ich vorbei und wir laufen eine runde! okay?

    hey, nochwas: aufgeben tun nur arschlöcher und du bist keines!!!
    nur ein harter tag war ein guter tag! (sagt frank und der hat echt ahnung)

  7. #32
    Avatar von bombi
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    ich hab grad mal auf der pers. seite von andreas niedrig bissi gelesen und da steht auch was über seine 'anfänge'

    Zitat:
    "Ein halbes Jahr zuvor entdeckte ich den Sport für mich – durch meinen Vater. Er ist Marathonläufer und hatte nach der Therapie immer wieder versucht, mich zum laufen zu bewegen. Also zog ich mir irgendwann ein paar geliehene Turnschuhe an – und ging mit ihm Laufen. Aus den geplanten 7 km wurden trotz Raucherhusten knappe 17 km – und ich war danach ziemlich am Ende. Aber es war mein Schlüsselerlebnis. Ich trainierte heimlich, las Trainingbücher, ernährte mich zusehends anders und rauchte immer weniger. Und nach drei Monaten ging ich in Essen mit meinem Vater an den Start meines ersten Marathons – völlig unbedarft. Kurz vor dem Start stellte ich mich noch hinter einen Baum und rauchte die letzte Zigarette meines Lebens.
    Mit einer Zeit von 2 Stunden und 43 Minuten und einem guten Gefühl fuhr ich zu meiner Familie – und befasste mich mit dem Gedanken an eine Sportkarriere."



    aber holla .. wie ist denn sowas möglich? das er früher kein sport gemacht hat kann ich nicht ganz glauben.. er schreibt auch anschliessen, dass er dannach einen alten Schwimmkollegen getroffen hat etc..

    dass Lance Armstrong nach kurzer zeit den Marathon in 2:43 läuft kann ich ja noch irgendwie glauben...

    aber ein exjunkie mit 3 monate lauftraining?

    irgendwie .. hmm ich weiss ja net..
    aber wenn der mal net geraucht und gefixt hätte..
    dann hätte sich heile gebreselassi aber warm anziehen müssen

    20.10.12: PB 5km: 20:20 | 27.09.09: PB 10km: 41:34 | 20.09.09: PB HM : 1:33:46 | 25.10.09: PB M: 3:28:42


  8. #33
    Avatar von Bjoernbaer
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    Zitat Zitat von bombi Beitrag anzeigen
    aber ein exjunkie mit 3 monate lauftraining?

    irgendwie .. hmm ich weiss ja net..
    aber wenn der mal net geraucht und gefixt hätte..
    dann hätte sich heile gebreselassi aber warm anziehen müssen
    Hallo


    Ich war gestern im Kinofilm und dort kommt es ein wenig rüber, dass er in seiner Jugend doch schon Sport getrieben hat.
    Kann den Film empfehlen, ist nicht zu übertrieben gemacht, wie viele andere Drogenfilme.

    Zu deiner Aussage, ich denke, gerade weil er ganz unten war, ist bzw. war er in der Lage diese sportliche Leistung zu vollbringen.
    Meine These lautet, wenn er ein ganz "normales" Leben geführt hätte, dann wäre er nicht so gut gewesen.
    Stichwort: Ersatzdroge.
    Er hat durch sein Leiden aber auch ganz andere psychologische Qualitäten, er kann sich halt quälen.
    Ist natürlich nur eine Vermutung, aber wer nie gelernt hat Probleme zu lösen und immer ein behütetest Leben geführt hat, hat meiner Meinung nach Nachteile bei extremen Ausdauerbelastungen.

    Gruß Björn
    Wer nicht läuft, ist selbst dran schuld!!






  9. #34
    voller Hoffnung Avatar von lonerunner
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    Hier in Bremerhaven läuft der Film noch nicht mal im Kino
    You can check out any time you like but you can never leave

    geplant:
    10.07.11: Challenge Roth LD (3,8-180-42,2)


    http://lonerunner-lauf-triathlon.blogspot.com/

  10. #35
    Avatar von bombi
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    hi

    ich finde es trotzdem quatsch das ganze so hinzustellen, wie wenn er noch nie glaufen wäre, dann geht er eines tags mit geliehenen laufschuhen einmal laufen.. trainiert 3 monate wie ein blöder und rennt nen marathon in 2:43 std dann..

    jeder hier weiss das das unmöglich ist.. da kann ich 24h durchrennen 3 monate lang, das wird keiner schaffen der nicht vorher entsprechend mal was gemacht hat.

    siehe z.b. corruptor hier ausm forum.. der war in seiner jugend sehr gut ..leistungssport laufen.. dann 5 jahre nix gemacht bzw kampfsport etc..
    und als er dann wieder angefangen hat, hat er auch erstmal 9 monate gebraucht um wieder auf seinen alten leistungsstand zu kommen..
    und er läuft auch 120km wöchentlich

    ich finde das etwas hirnrissig den unbedarften leuten sowas verkaufen zu wollen sry..

    20.10.12: PB 5km: 20:20 | 27.09.09: PB 10km: 41:34 | 20.09.09: PB HM : 1:33:46 | 25.10.09: PB M: 3:28:42


  11. #36
    Avatar von rennmaus4444
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    Zitat Zitat von Bjoernbaer Beitrag anzeigen
    Hallo
    .....................................

    Zu deiner Aussage, ich denke, gerade weil er ganz unten war, ist bzw. war er in der Lage diese sportliche Leistung zu vollbringen.
    Meine These lautet, wenn er ein ganz "normales" Leben geführt hätte, dann wäre er nicht so gut gewesen.
    Stichwort: Ersatzdroge.
    Er hat durch sein Leiden aber auch ganz andere psychologische Qualitäten, er kann sich halt quälen.
    Ist natürlich nur eine Vermutung, aber wer nie gelernt hat Probleme zu lösen und immer ein behütetest Leben geführt hat, hat meiner Meinung nach Nachteile bei extremen Ausdauerbelastungen.

    Gruß Björn
    Hi, ich stimme dieser Aussage voll zu. War selber ganz unten (andere Sucht, aber selbe Auswirkungen) und irgendwie hat mich der Weg da raus zur Kämpferin gemacht.
    Viele meinen, ich hätte die Sucht nur ausgetauscht - sehe ich selber ganz anders. Die Disziplin, die Willensstärke, die Härte gegen mich selbst haben mich voran gebracht, mich auch für den alltäglichen Wahnsinn und für das Berufsleben abgehärtet.
    Und eins ist sicher: da hin, zurück in die tiefsten Tiefen des Lebens, will ich freiwillig nicht mehr, da ist mir jede Anstrengung, jeder Kampf gegen den inneren Schweinehund, Wetter, Lustlosigkeit, Wehwehchen etc. recht.

    CiaoCiao Rennmaus4444
    Ziele 2020:
    Ultra-Rodgau 50 km - 30 km gepackt
    Altweilnauer Waldcrosslauf - 1. Platz in der AK 👍
    Saison-Aus
    HM Frankfurt - abgesagt
    Marathon Deutsche Weinstraße - abgesagt
    diverse RTFs - abgesagt
    IM FRANKFURT - ABGESAGT
    Wer immer das tut was er kennt, wird immer bleiben was er ist.

  12. #37
    Tri-Einsteiger Avatar von Biggi1970
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    Ich würd mir den Film auch gerne ansehen - aber Schauspieler wie Axel Stein und Uwe Ochsenknecht erwecken in mir nicht gerade die Lust auf Kino - die schau ich mir schon im Fernsehen nicht an.....
    13.07.2008 Triathlon Königsbrunn
    20.07.2008 Triathlon Karlsfeld
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  13. #38
    Avatar von Gäu-Läufer
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    Ich werde mir den Film anschauen. Die Schauspieler sind zweitrangig sie können sich ja anders geben. Axel Stein ist nicht nur Komiker.
    600Km Spendenlauf für die Kinderklinik Tübingen
    In der Ruhe liegt die Kraft. TRANSALPINE-RUN 30. August - 6. September 2014
    Schönbuch 100Meilen

  14. #39

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    Guten morgen,

    also das Buch hat mir gar nicht gefallen. fand ich total langweilig. ich fürchte der Film wird nicht besser sein und deshalb wart ich bis es ihn auf DVD gibt.

    Das letzte Buch zum Thema Laufen das ich gelesen habe war von Murakami "Wovon ich rede wenn ich vom Laufen rede".
    Hat mir sehr sehr gut gefallen. Er beschreibt vorallem auch was beim Laufen in ihm vorgeht und wie er die Außenwelt dabei wahr nimmt...
    Kurze Auszüge aus dem Buch gibts auch im neuen Runners World.
    Also ich kanns nur empfehlen.

    Zum Film Run Fatboy Run kann ich nur sagen, das im Trailer alle lustigen Szenen vorkommen, der Rest ist eine sehr fade Story. Also spart euch das Geld fürs Kino lieber.

    Wünsch euch einen Schönen Sonntag.
    speedi

  15. #40
    Elberfelder Jonge Avatar von diego67
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    Also ich habe mir den Film gestern angeguckt und bin schwer enttäuscht.

    Irgendwie hatte ich mir da wesentlich mehr versprochen. Vor allem hatte ich gedacht das der Film zeigt wie der Sport hilft sich von der Drogensucht zu befreien, das kam alles sehr kurz.

    Fokus lag mehr auf den Verlauf einer Drogenkarriere, sicherlich interessant da authentisch, aber Filme über Drogensucht gibt es eine Menge. Nach dem ich "Requiem for a Dream" gesehen habe, haben es da alle Filme sowieso schwer das noch zu toppen.

    Uwe Ochsenknecht als Trainer eher peinlich, ich mag Ihn als Schauspieler auch nicht so besonders.

    Auch ansonsten alles andere als Cinema-Kunst, ich kann ihn nicht guten Gewissens weiterempfehlen....


    Dirk

  16. #41
    train smart, race hard! Avatar von liverpool
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    Zitat Zitat von rennmaus4444 Beitrag anzeigen
    Hi, ich stimme dieser Aussage voll zu. War selber ganz unten (andere Sucht, aber selbe Auswirkungen) und irgendwie hat mich der Weg da raus zur Kämpferin gemacht.
    Viele meinen, ich hätte die Sucht nur ausgetauscht - sehe ich selber ganz anders. Die Disziplin, die Willensstärke, die Härte gegen mich selbst haben mich voran gebracht, mich auch für den alltäglichen Wahnsinn und für das Berufsleben abgehärtet.
    Und eins ist sicher: da hin, zurück in die tiefsten Tiefen des Lebens, will ich freiwillig nicht mehr, da ist mir jede Anstrengung, jeder Kampf gegen den inneren Schweinehund, Wetter, Lustlosigkeit, Wehwehchen etc. recht.

    CiaoCiao Rennmaus4444
    da stimme ich dir auch voll zu. ausser das ich bei mir die sucht wirklich ausgetauscht habe. anstatt vor langeweile zur flasche zu greifen, greife ich mir meine laufschuhe. was disziplin, härte, usw. angeht, haben nach meiner erfahrung ex-abhängige eine andere (nicht besserer!) einstellung wie "normale sportler". vor allem habe ich eine riesen willenskraft entwickelt die mich von der sucht fernhält und ich diese auch zu 100% auf den sport übertragen kann. ob sich diese kraft erst durch den regelmäsigen sport entwickelt hat wies ich nicht.


    zu niedrigs marathon debut
    die zeit von 2:43 nach 3 monaten training, naja ich weis nicht...
    ich möchte da mal ganz vorsichtig meine bedenken äussern.
    persöhnlich halte ich das für kaum möglich
    nur ein harter tag war ein guter tag! (sagt frank und der hat echt ahnung)

  17. #42
    Avatar von Bjoernbaer
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    Zitat Zitat von Biggi1970 Beitrag anzeigen
    Ich würd mir den Film auch gerne ansehen - aber Schauspieler wie Axel Stein und Uwe Ochsenknecht erwecken in mir nicht gerade die Lust auf Kino - die schau ich mir schon im Fernsehen nicht an.....
    Ich war selbst sehr überrascht! Axel Stein hat aber seine Rolle sehr gut gespielt, wie ich finde. Hatte ihn zuvor noch nie in einer ernsthaften Rolle gesehen.
    Wahrscheinlich weil er bis dato auch nur peinliche Dinge gespielt hat.

    Zitat Zitat von Speedi Beitrag anzeigen
    Guten morgen,

    also das Buch hat mir gar nicht gefallen. fand ich total langweilig. ich fürchte der Film wird nicht besser sein und deshalb wart ich bis es ihn auf DVD gibt.

    Das letzte Buch zum Thema Laufen das ich gelesen habe war von Murakami "Wovon ich rede wenn ich vom Laufen rede".
    Hat mir sehr sehr gut gefallen. Er beschreibt vorallem auch was beim Laufen in ihm vorgeht und wie er die Außenwelt dabei wahr nimmt...
    Kurze Auszüge aus dem Buch gibts auch im neuen Runners World.
    Also ich kanns nur empfehlen.


    Wünsch euch einen Schönen Sonntag.
    speedi
    So unterschiedlich sind die Meinungen.
    Ich fand es umgekehrt.
    War vom Murakami Buch enttäuscht, auch wenn ich es insgesamt gut fand.
    Fand es aber zeitweise eher langweilig.
    Für Murakami Fans, die mehr über den Schriftsteller erfahren möchten aber bestimmt ein Highlight.

    Zitat Zitat von diego67 Beitrag anzeigen
    Also ich habe mir den Film gestern angeguckt und bin schwer enttäuscht.

    Irgendwie hatte ich mir da wesentlich mehr versprochen. Vor allem hatte ich gedacht das der Film zeigt wie der Sport hilft sich von der Drogensucht zu befreien, das kam alles sehr kurz.

    Dirk
    War mir vorher aber schon klar.
    Der Film spricht so schon kein breites Publikum an.
    Ein wenig auf die Einspielquoten muss ja auch geachtet werden.
    Fand den Film

    Zitat Zitat von liverpool Beitrag anzeigen
    da stimme ich dir auch voll zu. ausser das ich bei mir die sucht wirklich ausgetauscht habe.
    Finde ich aber auch nicht schlimm oder bedenklich!
    Wird bei vielen Ausdauersportlern so sein.
    Man muss halt nur ehrlich zu sich selbst sein.
    Die einzige Gefahr die ich sehen ist, dass man sich zu sehr fixiert.
    Was macht man wenn die Diagnose kommt, dass man kein Sport mehr betreiben kann oder sich stak einschränken muss?
    Ich bin der Meinung, wenn man den Sport als Droge sieht, sich mit diesem Gedanken extrem auseinander zu setzen.

    Ich bin, bzw. war nie alkoholabhängig (auch wenn da schon mal andere Meinungen geherrscht haben), trotzdem sehe ich Sport als eine Art Droge.
    Ich sehe den Sport als Glücksdroge.
    Seit dem ich Sport betreibe hat meine Lebensqualität signifikant zugenommen.
    Doch diese "Sucht" als negativ zu betiteln?
    Nein!
    Ich sage anstatt Sucht auch gern Leidenschaft.
    Man raucht nicht mehr, man trinkt kaum noch, man fühlt sich fit und gesund, man ist ausgelastet, man versucht sich gesund zu ernähren, man bekommt Anerkennung...etc. usw.

    Ich bin am Sonntag lieber zufrieden kaputt von der schönen Sportwoche, als den ganzen Tag verkatert im Bett zu liegen.

    Nur das Problem, was man macht, wenn man kein Sport mehr betreiben darf ist jetzt auch noch nicht gelöst.
    Wer nicht läuft, ist selbst dran schuld!!






  18. #43
    Avatar von rennmaus4444
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    Zitat Zitat von Bjoernbaer Beitrag anzeigen
    ...........


    Finde ich aber auch nicht schlimm oder bedenklich!
    Wird bei vielen Ausdauersportlern so sein.
    Man muss halt nur ehrlich zu sich selbst sein.
    Die einzige Gefahr die ich sehen ist, dass man sich zu sehr fixiert.
    Was macht man wenn die Diagnose kommt, dass man kein Sport mehr betreiben kann oder sich stak einschränken muss?
    Ich bin der Meinung, wenn man den Sport als Droge sieht, sich mit diesem Gedanken extrem auseinander zu setzen.

    Ich bin, bzw. war nie alkoholabhängig (auch wenn da schon mal andere Meinungen geherrscht haben), trotzdem sehe ich Sport als eine Art Droge.
    Ich sehe den Sport als Glücksdroge.
    Seit dem ich Sport betreibe hat meine Lebensqualität signifikant zugenommen.
    Doch diese "Sucht" als negativ zu betiteln?
    Nein!
    Ich sage anstatt Sucht auch gern Leidenschaft.
    Man raucht nicht mehr, man trinkt kaum noch, man fühlt sich fit und gesund, man ist ausgelastet, man versucht sich gesund zu ernähren, man bekommt Anerkennung...etc. usw.

    Ich bin am Sonntag lieber zufrieden kaputt von der schönen Sportwoche, als den ganzen Tag verkatert im Bett zu liegen.

    Nur das Problem, was man macht, wenn man kein Sport mehr betreiben darf ist jetzt auch noch nicht gelöst.
    Ich setze für den Begriff "Sucht" (ist immer negativ; kommt von "Siech"; und es kann keine positive Sucht = Krankheit geben ) gerne den Begriff "Bindung": Selbstverpflichung, Treue, Disziplin, Freude.
    Ja, was ist, wenn kein Sport mehr geht?!? Aber wann wird das der Fall sein? Es gibt ja soooo viele Sportarten, da ist im Falle eines Falles flexibilität gefragt - und wer sich wirklich von Herzen gerne bewegt, wird etwas finden! Mache gerade selber die Erfahrung wegen langwieriger Verletzung - Laufen war passé. Also wieder intensiv Rad und Schwimmen, lerne jetzt sogar im fortgeschrittenen Alter noch Kraulen!
    In die Ecke setzen und jammern, das geht nur eine Weile - doch dann muss man den Hintern wieder hochkriegen und weitermachen. Vielleicht sind wir (Ex)-Abhängige da manchmal härter und erfindungsreicher - alles wollen wir dafür tun, nur nicht mehr zurück in die "Hölle".

    CiaoCiao Rennmaus4444
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  19. #44
    derzeit nur Fahrrad fahrend... grmpf Avatar von sas1974
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    Standard Vom Junkie zum Ironman - Gaehn

    Guten Morgen zusammen,

    ich habe das Buch verschlungen. In meiner Jugend habe ich erlebt was Drogen aus Menschen machen koennen (inkl. 2 Drogentote) und jetzt befasse ich ich auch mit dem Thema Triathlon.
    Somit ein interessantes Buch.

    Der Film ist einfach nur Kommerz. 80% des Film sind ueber die Drogenzeit und nur der kleine Rest handeln vom Triathlon sind aber nicht zu vergleichen mit den Erzaehlungen in seinem Buch und sein Kaempfe mit der Konkurrenz.

    Fuer alle die es noch nicht kennen, lest das Buch, spart Euch den Film.

    Viele Gruesse aus dem wieder verregneten Muenchen

    Saskia

  20. #45
    Avatar von rennmaus4444
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    Hi, ich war auch gestern Abend bei der Vorstellung in Frankfurt dabei!

    Mich hat der Film persönlich stark angesprochen, das Thema "Sucht" und das "Leben danach" bzw. das "Leben danach durch/mit Sport" ist eben auch mein Thema.
    Die Power, die Disziplin und dass gerade der Vater, sen Reibungspunkt über viele Jahre, ein wichtiger Motor für sein "Herauskommen aus dem Sumpf" war, sind für mich absolut nachfühlbar.

    Zentrale Aussage des Films und auch von Andreas Niedrig sind: "Es gibt einen Weg - immer". Nie aufgeben, weiter machen, kämpfen - als gehe es um Dein Leben! Das Leben ist einfach schön und lebenswert. Hinfallen ist nicht schlimm, Du musst nur wieder aufstehen und weitermachen. Rückschläge kommen vor, aber darum braucht man sein großes (realistisches!) Ziel nicht aufgeben.

    Ich habe nur das erste Buch bisher gelesen, werde mir aber auch die Neuauflage holen - bin gespannt.

    CiaoCiao Rennmaus4444
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  21. #46

    Im Forum dabei seit
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    Zitat Zitat von psyXL Beitrag anzeigen
    Lese normalerweise gerne solche Bücher, d.h. Sportlergeschichten, Biografien, etc.

    Das Buch von Andreas Niedrig hat mich nicht annährend mitgerissen. Der Schreibstil war unter aller Kanone. Hinzu kam, dass sich bei mir der Eindruck im Laufe des Buchs verstärkt hat, dass nach seiner Sucht seine Familie eine untergeordnete Rolle gespielt hat. Er hat kaum Patte auf dem Konto, muss aber sonstwohin ins Trainingslager fliegen. Konnte mich nicht annährend mit ihm identifizieren bzw. Sympathie für ihn in entwickeln.

    Aus diesem Grund werde ich nicht blind in den Film stürmen, sondern die eine oder andere Kritik abwarten. Spätestens auf DVD werde ich ihn mir wohl angucken, da das Thema mich generell schon interessiert.

    Trotz der obigen Kritik, Hut ab vor seiner Leistung. Sowohl der sportlichen als auch dem Entzug.

    Interessante Meinung.
    Ich hab das Buch auch, bin aber über die 10. Seite nicht hinweggekommen weil der Schreibstil so doof war... hab es für "später" beiseite gepackt.
    Mal sehen ob ich hier noch überzeugt werde oder ob ich es bei Amazon reinsetze...

    Liebe Grüße
    Marion

  22. #47
    train smart, race hard! Avatar von liverpool
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    Zitat Zitat von Bjoernbaer Beitrag anzeigen
    Ich bin am Sonntag lieber zufrieden kaputt von der schönen Sportwoche, als den ganzen Tag verkatert im Bett zu liegen.
    das ist u.a. auch eine ganz neue erfahrung für mich gewesen. ich wusste gar nicht das wochenenden auch vormittage haben
    was gibt es schöneres als nach einen langen lauf kaputt heim zu kommen und mit krämpfen unter der dusche über den sinn des ausdauersports nachzudenken?
    nur ein harter tag war ein guter tag! (sagt frank und der hat echt ahnung)

  23. #48
    Avatar von rost66
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    Zitat Zitat von liverpool Beitrag anzeigen
    was gibt es schöneres als nach einen langen lauf kaputt heim zu kommen und mit krämpfen unter der dusche über den sinn des ausdauersports nachzudenken?
    Ich glaube den Spruch lasse ich rahmen und häng ihn an die Wand

    LG

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  24. #49
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    Zitat Zitat von liverpool Beitrag anzeigen
    ich wusste gar nicht das wochenenden auch vormittage haben
    Den kann man aber auch sofort einrahmen.

  25. #50
    Avatar von bellof
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    Lächeln

    ich fand das buch toll hab es verschlungen, die geschichte fand ich so unglaublich das ich den stil überhaupt nicht als störend wahrgenommen habe....

    den film fand ich sehr sehr schlecht ich hab im kino gesessen und war einfach nur zornig, weil der film nix mit dem buch/sport zu tun hatte. so ein schwachsinn..... und wenn ich einen guten drogenfilm sehen will dann schau ich mir eher trainspoting an oder oder oder....

    by the way axel stein fand ich sehr gut in seiner rolle... vielleicht war der film grundsätzlich nicht soooo schlecht, aber ich WOLLTE halt was anderes sehen... den fokus mehr auf dem unglaublichen sportler, der trotz seiner drogenjahre unglaubliches erreicht.

    zu der unglaublichen ersten marathonzeit: ich glaube das vielleicht etwas geschönt aber grundsätzlich ist mit den entsprechenden voraussetzung eben ein ganz anderes leistungsneviau in kürzester zeit zu erreichen. wenn ich sagen das ich mit nur 4-5 monaten training meinen ersten marathon in unter 4h gelaufen bin dann ist diese leistung für viele einfach nicht umsetzbar (abgesehen davon das es bescheuert ist so schnell die 42km anzugehen) andere körper lachen darüber und können in der zeit ganz andere sachen umsetzen für die ist das nur ein schnllerer spaziergang.

    andreas niedrig hat als triathlet noch ganz andere leistungen vollbracht wie "NUR" einen marathon in sub 2:45.......

    grüße der naive
    till
    13.04.2007 Nichtraucher & Ich beginne (mal wieder) zu laufen
    08.06.2008 HM Lev 1:37,51 ----- 01.08.2009 Ring - 2:02,32
    16.02.2008 10k Seligenstadt - 44:11 ---- 26.04.2009 M HH - 3:34,10

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