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  1. #76
    _ Avatar von Überläufer
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    Zitat Zitat von DerC Beitrag anzeigen
    Der Verzicht auf IV in den letzten beiden Phasen des Plans dient natürlich auch der Entlastung, viele Läufer wollen in einer Woche mit 15 meilen MRt möglicherweise keine intensiven Intervalle laufen.

    Gruß
    C.
    Wollen vielleicht schon, aber puhh...

    Zur Länge der Strides: Nicht auf Distanz gehen, sonder auf Zeit: 20-30 Sekunden pro Stride ist genug. Mir kommt das manchmal schon lang vor und dann weiß ich, daß es zu schnell war. Wenn man halbwegs ausgeruht ist, machen sie Spaß. Ich lege dabei bewußt wert auf guten Laufstil und versuche, mich bei jedem Lauf auf eine Bewegungskomponente zu konzentrieren (hohes Knie, später Abdruck, Timing vom Aufsatz, Schultern nach unten...). Der letzte faßt dann alles noch einmal zusammen und da kann es passieren, daß ich schon mal "die Sau rauslaß".

  2. #77
    ToMe
    Gast

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    Zitat Zitat von Überläufer Beitrag anzeigen
    Zur Länge der Strides: Nicht auf Distanz gehen, sonder auf Zeit: 20-30 Sekunden pro Stride ist genug. Mir
    Hi,
    und puuh, findest du das nicht schon arg lang und absolut obere Grenze bzw. sogar ein wenig darüber hinaus? Wenn ich z.B. Strideserien (*) 3x5x100m laufe, TP dabei entweder 100m oder 200m je nach Gefühl, und zwischen den Serien grob 500m auch nach Gefühl, dann empfinde ich die 100m schon recht lang. OK ich laufe die relativ schnell also ca. 17-18sec ohne dabei jedoch zu prügeln. Laufe ich die am Ende einer normalen TE, dann geht es mir ähnlich wie Hendrik und aus den 100m werden auch schon mal nur 60-70m. 30 Sekunden wären mir, bei meinem Stride-Tempo deutlich zu lang.

    (*) In der reinen Grundlagenphase finde ich die sehr interessant um zum. ein wenig "Tempotraining" zu haben. "Die halten ein wenig den Speed in den Beinen" ohne wirklich zu belasten.

    Grüße,
    Torsten

  3. #78
    Chri.S
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    Zitat Zitat von meli-läufer Beitrag anzeigen
    Hallo Chris,

    kleines Missverständnis, ich bin 150 m in 25 bis 27 Sek. gelaufen, also die 100 m in knapp 17 bis 18 Sek. Vermutlich doch etwas zu schnell, so um die 30 Sek wäre wohl passend bei mir. Mir fehlt einfach noch das Gefühl, ich werde Strides wohl jetzt zumindestens einmal die Woche in einen lockeren E-pace-Lauf einfügen.
    Hatte ich falsch gelesen, sorry.

    Ich denke, ein "zu schnell" gibts da gar nicht. Wenn Dir das Tempo als angenehm schnell vorkommt, dass Du gut und locker über 100 m laufen kannst (mit be- und entschleunigen dann 150 m), ohne erschöpft zu sein, dann ist es das richtige Tempo.

    Gruß
    Chris

  4. #79
    Avatar von cpr
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    Zitat Zitat von Überläufer Beitrag anzeigen
    wert auf guten Laufstil und versuche, mich bei jedem Lauf auf eine Bewegungskomponente zu konzentrieren (hohes Knie, später Abdruck, Timing vom Aufsatz, Schultern nach unten...)
    Ja, man muesste strides besser mit dem Stil beschreiben, als mit Zeit+Distanz. Denn ob flach oder gar leicht abfallend, es ist ein "Koordinationstraining der Muskel-Ansteuerung". Einfach nur "pruegeln" wird der Trainingsform nicht gerecht.

    Ihc hab oft Stichworte im Kopf, "Beinbeweglichkeit"/"fast relaxed"/Pleuelstangen/…

    Ausserdem erinnern mich strides an "schnell rennen als Kind", kennt ihr das? Wenn man frueher mit vermutlich 25kg nen Huegel runter gerannt ist? (@ToMe: So kann man im Ahorn hinten am Auto-Tor die Lauftstrecke runterdonnern)

  5. #80
    Avatar von Derfnam
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    Hallo Zusammen,

    Heute war meine erste Q-Einheit. I Pace (3:41) war vorgesehen. Da diese Pace etwas schneller ist als mein 5 km WK Tempo hatte ich schon sehr Resekt vor dieser Einheit. Deshalb hatte ich vorgesehen mindestens 4 x 1000, wenn es normal läuft 5 x 1000 und wenn es gut geht 6 x 1000 zu laufen mit jeweils 4 Min Trabpause.


    Beim Einlaufen habe ich sogar noch kurz überlegt die Einheit zu verschieben, da sich meine Beine noch wie Blei anfühlten, das könnte an dem 28 km von Samstag gelegen haben. Dann bin ich aber doch angefangen die IVs zu laufen. Ich würde mal sagen, dann war das Uhrwerk am Werk.
    3:40/3:40/3:40/3:41/3:40/3:41 mit jeweils 4 Minute Trabpause.

    Der Puls lag bei den ersten im Schnitt bei 166 und später bei 168. Der Max Puls ist schön gleichmäßig gestiegen 172/173/174/175/176/177. Der Platz lag auch schon um 7:15 voll in der Sonne. War schwer, aber machbar. Ich glaube mit richtig quetschen wäre noch einer gegangen. Aber mit 6 km habe ich schon die 6% Grenze überschritten.

    Manfred

  6. #81
    _ Avatar von Überläufer
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    Zitat Zitat von ToMe Beitrag anzeigen
    Hi,
    und puuh, findest du das nicht schon arg lang und absolut obere Grenze bzw. sogar ein wenig darüber hinaus? Wenn ich z.B. Strideserien (*) 3x5x100m laufe, TP dabei entweder 100m oder 200m je nach Gefühl, und zwischen den Serien grob 500m auch nach Gefühl, dann empfinde ich die 100m schon recht lang. OK ich laufe die relativ schnell also ca. 17-18sec ohne dabei jedoch zu prügeln. Laufe ich die am Ende einer normalen TE, dann geht es mir ähnlich wie Hendrik und aus den 100m werden auch schon mal nur 60-70m. 30 Sekunden wären mir, bei meinem Stride-Tempo deutlich zu lang.

    (*) In der reinen Grundlagenphase finde ich die sehr interessant um zum. ein wenig "Tempotraining" zu haben. "Die halten ein wenig den Speed in den Beinen" ohne wirklich zu belasten.

    Grüße,
    Torsten
    Ich bin die Strides ca. 4 Laternenmasten weit gelaufen, was etwa 80-90m entspricht. Dazwischen bin ich ausgelaufen, habe meinen Puls runterkommen lassen und dann gibt es da so ein Gefühl in den Beinen, das sagt, daß Laufen wieder möglich ist. Ich da nämlich nur ausgegangen: Stride hin, Austrudeln, Ausgehen bis zur nächsten Laterne, wieder zurück, checken, ob noch was geht, wenn ja, Stride zurück, sonst noch mal etwas weiter gehen und Stride zurück. Am Ausgangspunkt wieder dasselbe. War oft lustig, bei einer Einfahrt vorbeizulaufen. Die Mädels im Auto haben etwas komisch geschaut...

  7. #82
    Chri.S
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    Zitat Zitat von Derfnam Beitrag anzeigen
    Hallo Zusammen,

    Heute war meine erste Q-Einheit. I Pace (3:41) war vorgesehen. Da diese Pace etwas schneller ist als mein 5 km WK Tempo hatte ich schon sehr Resekt vor dieser Einheit. Deshalb hatte ich vorgesehen mindestens 4 x 1000, wenn es normal läuft 5 x 1000 und wenn es gut geht 6 x 1000 zu laufen mit jeweils 4 Min Trabpause.


    Beim Einlaufen habe ich sogar noch kurz überlegt die Einheit zu verschieben, da sich meine Beine noch wie Blei anfühlten, das könnte an dem 28 km von Samstag gelegen haben. Dann bin ich aber doch angefangen die IVs zu laufen. Ich würde mal sagen, dann war das Uhrwerk am Werk.
    3:40/3:40/3:40/3:41/3:40/3:41 mit jeweils 4 Minute Trabpause.

    Der Puls lag bei den ersten im Schnitt bei 166 und später bei 168. Der Max Puls ist schön gleichmäßig gestiegen 172/173/174/175/176/177. Der Platz lag auch schon um 7:15 voll in der Sonne. War schwer, aber machbar. Ich glaube mit richtig quetschen wäre noch einer gegangen. Aber mit 6 km habe ich schon die 6% Grenze überschritten.

    Manfred
    Respekt, flotte Einheit Die Pause ist aber etwas lang, oder? War das die "Sets of 4 min hard with 3 minutes recovery" aus Woche 7?

  8. #83
    Avatar von cpr
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    Im Buch Auflage 2 schreibt er auf p. 124: "The amount of recovery you should take between repeated runs in an interval session should be equal to, or a little less than, the time spent performing the preceding workbout."

    Und auf p. 128 "The amount of quality running in an interval session should be up to 8 percent of weekly mileage, with a 6-mile or 10-kilometer maximum".

  9. #84
    Avatar von Derfnam
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    Zitat Zitat von Chri.S Beitrag anzeigen
    Respekt, flotte Einheit Die Pause ist aber etwas lang, oder? War das die "Sets of 4 min hard with 3 minutes recovery" aus Woche 7?

    Hallo Chris,

    ja es ist die Woche 7. Ich habe die Einheit aber als I Pace Einheit gelaufen, wobei ich keinen großen Unterschied zwischen I Pace und hard sehe, zur Zeit. In der nächsten Woche werde ich einen 5 km Bahnwettkampf laufen und da erschien mir die Einheit so richtig. Mit der Pause ist auch so eine Sache. Ich laufe solche Sachen immer auf der Bahn. Da ist die Pause entweder 400m oder 600m. 400m sind aber gerade mal 2:30 min und 600m sind knapp unter 4 min. Für 400m Pause erschien mir diese Einheit zur Zeit noch zu schwer. Bei der nächsten I Pace Einheit werde ich 1200m laufen und nochmal 600m Pause machen. Dann geht es runter auf 400m

    Manfred

  10. #85
    Avatar von Derfnam
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    Zitat Zitat von cpr Beitrag anzeigen
    Im Buch Auflage 2 schreibt er auf p. 124: "The amount of recovery you should take between repeated runs in an interval session should be equal to, or a little less than, the time spent performing the preceding workbout."

    Und auf p. 128 "The amount of quality running in an interval session should be up to 8 percent of weekly mileage, with a 6-mile or 10-kilometer maximum".
    Hallo cpr

    Hier stößt mein Schulenglisch leider an seine Grenzen, könntest du diese Aussage mal genau ins deutsche übersetzen. Wenn ich es richtig verstehe heißt es, dass die Trabphase genauso lang sein sollte oder ein wenig kürzer als die Tempoeinheit, richtig?

    Danke

    Manfred

  11. #86
    Avatar von cpr
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    Zitat Zitat von Derfnam Beitrag anzeigen
    Wenn ich es richtig verstehe heißt es, dass die Trabphase genauso lang sein sollte oder ein wenig kürzer als die Tempoeinheit, richtig?
    Hi Manfred!

    Genau! Also reicht das Schulenglisch! ;)
    Wobei -- er sagt nur "Erholung", weiter hinten schreibt er, dass "aktive Erholung (easy running or jogging) das beste sei, weil es den Laktatabbau unterstuetzt"

    Christian

  12. #87
    Avatar von Derfnam
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    Zitat Zitat von cpr Beitrag anzeigen
    Hi Manfred!

    Genau! Also reicht das Schulenglisch! ;)
    Wobei -- er sagt nur "Erholung", weiter hinten schreibt er, dass "aktive Erholung (easy running or jogging) das beste sei, weil es den Laktatabbau unterstuetzt"

    Christian
    Im Marathon A Plan schreibt er "recovery jogs" dass dürfte doch wörtlich übersetzt "Erholungs-trotten" heißen. E Pace ist für mich aber kein Erholungs-trotten.

    Manfred

  13. #88
    Jogger Avatar von flojo
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    Zitat Zitat von Derfnam Beitrag anzeigen
    E Pace ist für mich aber kein Erholungs-trotten.
    In dem Fall heißt E-pace aber auch nicht x:xx min/km, sondern einfach: locker leicht.
    Nicht laufen ist auch keine Lösung.

  14. #89
    Kondition statt Karbon Avatar von HendrikO
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    Zitat Zitat von Derfnam Beitrag anzeigen
    Im Marathon A Plan schreibt er "recovery jogs" dass dürfte doch wörtlich übersetzt "Erholungs-trotten" heißen. E Pace ist für mich aber kein Erholungs-trotten.

    Manfred
    Hallo Manfred,

    Du gehst, wie die meisten anderen, davon aus, daß das E aus der Tabelle ein zwingendes Tempo vorgibt. Das ist aber nicht so. E soll vor allem locker sein, das kann auch ein langsameres Tempo bedeuten. Das gilt nicht nur für die Trabpausen, sondern auch für die Dauerläufe.

    Gruß
    Hendrik
    Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen. (Erwin Kostedde)

  15. #90

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    Zitat Zitat von Derfnam Beitrag anzeigen
    Hallo Chris,

    ja es ist die Woche 7. Ich habe die Einheit aber als I Pace Einheit gelaufen, wobei ich keinen großen Unterschied zwischen I Pace und hard sehe, zur Zeit. In der nächsten Woche werde ich einen 5 km Bahnwettkampf laufen und da erschien mir die Einheit so richtig. Mit der Pause ist auch so eine Sache. Ich laufe solche Sachen immer auf der Bahn. Da ist die Pause entweder 400m oder 600m. 400m sind aber gerade mal 2:30 min und 600m sind knapp unter 4 min. Für 400m Pause erschien mir diese Einheit zur Zeit noch zu schwer. Bei der nächsten I Pace Einheit werde ich 1200m laufen und nochmal 600m Pause machen. Dann geht es runter auf 400m

    Manfred

    hallo manfred,

    zur e-pace haben ja andere schon viel richtiges gesagt. halt es eben locker.

    gut ist der hinweis von cpr, die pause sollte etwas kürzer sein, als der tempoteil. wenn du dich an die runden halten willst, schadet es z.b. auch nicht, 50 bis 100m zu gehen und dann wieder anzutraben. dann müsste es mit den 3min oder 3.15min gut passen.

    ansonsten: stabil gelaufen, mein lieber. respekt.

  16. #91
    C Avatar von DerC
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    Zitat Zitat von Derfnam Beitrag anzeigen
    Ich habe die Einheit aber als I Pace Einheit gelaufen, wobei ich keinen großen Unterschied zwischen I Pace und hard sehe, zur Zeit.
    Da macht Daniels imo auch keinen großen Unterschied.

    Zitat Zitat von Nordmann Beitrag anzeigen
    gut ist der hinweis von cpr, die pause sollte etwas kürzer sein, als der tempoteil. wenn du dich an die runden halten willst, schadet es z.b. auch nicht, 50 bis 100m zu gehen und dann wieder anzutraben. dann müsste es mit den 3min oder 3.15min gut passen.
    Sehe ich genauso. Vor dem gehen sollte man sich nicht scheuen. So lässt sich die Pause gut dosieren und man kann die Einheit gut an die 400m Bahn anpassen.

    Zum Tempo was man in der Pause laufen sollte: Da kann man imo nahezu beliebig langsam laufen. Es heisst "recovery jog". Da geht es um jogging, nicht running. Jogging und e-pace sind 2 verschiedene Paar schuhe.

    Im ambitionierten Lauftraining wird an lockeren Tagen (easy / e-pace days) nicht gejoggt, da wird gelaufen (running). Gejoggt wird nur in Pausen und möglicherweise im Auslaufen, wobei man da imo auch "richtig" laufen sollte, wenn es nach einer harten Einheit noch geht.

    Auf Deutsch steht da auch Trabpause, um den Unterschied zum Laufen zu kennzeichnen. Wenn jemand mit e-pace von 4'30 im IV-Training zwischen den schnellen Teilen 6 min/k joggt ist das kein Problem. Wenn jeder lockere Lauf in 6 min/k gelaufen wird, schon eher.

    Entscheidend ist die Dauer der Pause, und dass das Tempo in der Pause nicht belastend ist.

    Gruß
    C.

    "If a man coaches himself, then he has only himself to blame when he is beaten."
    - Sir Roger Bannister

  17. #92
    Avatar von cpr
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    Zitat Zitat von Nordmann Beitrag anzeigen
    ansonsten: stabil gelaufen, mein lieber. respekt.
    Das stimmt, und es war die erste Einheit, richtig?

    Am besten gefallen hat mir die Bestimmung der Anzahl. Denn bei aller meiner Begeisterung fuer Daniels, dass er mir als Anfaenger als Ersatz fuer jahrelange Erfahrung dienen kann, zaehlt fuer mich letztlich das, was Lydiard schreibt:

    "Sie brauchen die Distanz, die Sie zuruecklegen, nicht zu messen oder die Anzahl der Wiederholungen nicht zu zaehlen. Laufen Sie einfach so lange, bis Sie 'an die Mauer stossen'; Ihr Koerper sagt Ihnen, wann es nicht mehr geht. Wenn dieser Punkt erreicht ist, brechen Sie die Belastungen ab, laufen sich aus und machen Feierabend."

    Ich weiss, ich weiss, etwas ketzerisch in einem Daniels-Thread, diese Gegenueberstellung von "Formel" und "Gefuehl", aber fuer mich ergibt erst beides zusammen eine runde Sache. (Lydiard laesst einen hinsichtlich des Inhalts der Einheiten naemlich etwas im Regen stehen, selbst den Plaenen in "Running to the Top" vertraue ich nicht ganz. Hier kommt wieder Daniels als "Erfahrungs-Schatz-Ersatz" zur Anwendung.)

  18. #93
    C Avatar von DerC
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    Zitat Zitat von cpr Beitrag anzeigen
    "Sie brauchen die Distanz, die Sie zuruecklegen, nicht zu messen oder die Anzahl der Wiederholungen nicht zu zaehlen. Laufen Sie einfach so lange, bis Sie 'an die Mauer stossen'; Ihr Koerper sagt Ihnen, wann es nicht mehr geht. Wenn dieser Punkt erreicht ist, brechen Sie die Belastungen ab, laufen sich aus und machen Feierabend."
    Lustiger Spruch, der imo aber ein wenig an sinnvoller Trainingsgestaltung und -aufzeichnung vorbeigeht. Die WDh sollte man natürlich zählen, damit man einen Vergleichswert für das nächste Training hat.

    Und bis ich an die Mauer stoße, laufe ich im Training normalerweise nicht mit Absicht. Dafür gibt es ja Wettkämpfe. 2-3 mal im Jahr passiert es mir, dass ich etwas zuviel mache. Das wird dann mit heftigstem Muskelkater bestraft, durch den sich die nächste Tempoeinheit verschiebt und möglicherweise socker lockere Einheiten leiden. Das halte ich eher für kontraproduktiv.

    Also ist meine Empfehlung: Hör gerade rechtzeitig auf, bevor du an die Mauer stösst. Du darfst sie gerade noch ganz leicht berühren, aber das reicht. Aber es ist auch absolut ok, abzubiegen, wenn die Mauer noch 30cm entfernt ist.

    Gruß
    C.

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  19. #94
    Kondition statt Karbon Avatar von HendrikO
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    Hallo cpr

    Zitat Zitat von cpr Beitrag anzeigen
    Ich weiss, ich weiss, etwas ketzerisch in einem Daniels-Thread, diese Gegenueberstellung von "Formel" und "Gefuehl", aber fuer mich ergibt erst beides zusammen eine runde Sache.
    Bitte zitier mir mal ein Stelle aus dem Daniels, die besagt, daß man eine ganz bestimmte Anzahl laufen muß. Daniels macht auch nur Vorschläge. Andererseits betont er immer wieder, daß jeder sein individuelles Maß finden muß.

    Ich halte die Reduzierung auf Tabellen und Formeln für das häufigste Mißverständnis beim Training nach Daniels, vgl. die zahlreichen Mißverständnisse zum Tempo E, strides u.s.w. hier im Forum.

    Gruß
    Hendrik
    Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen. (Erwin Kostedde)

  20. #95
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    Zitat Zitat von HendrikO Beitrag anzeigen
    Hallo cpr



    Bitte zitier mir mal ein Stelle aus dem Daniels, die besagt, daß man eine ganz bestimmte Anzahl laufen muß. Daniels macht auch nur Vorschläge. Andererseits betont er immer wieder, daß jeder sein individuelles Maß finden muß.

    Ich halte die Reduzierung auf Tabellen und Formeln für das häufigste Mißverständnis beim Training nach Daniels, vgl. die zahlreichen Mißverständnisse zum Tempo E, strides u.s.w. hier im Forum.

    Gruß
    Hendrik
    Er spricht ja auch im A-Plan nur von sets of ... hard, er schreibt nicht, wieviele, gibt aber eine Orientierung, mit den Prozentangaben, damit es übermotivierte Läufer nicht übertreiben.

    Für diese Reduzierung ist er teilweise auch selber Schuld, da der Titel einen ja nahezu in die Richtung drängt. Natürlich, wenn man genau liest und alle Tabellen studiert, dann sieht die Sache schon lockerer aus, da spricht er nicht mehr vom Tempo, sondern vom Tempobereich.
    Ich hab jetzt sogar eine Stelle gefunden, an der er das Laktatschwellenkonzept aufgibt und diese Schwelle lieber mit einem bestimmten Prozentzsatz von VO2max beschreibt. Das nimmt den Laktatschwellengegnern etwas den Wind aus den Segeln, ohne an den Trainingseinheiten an sich etwas zu ändern.

  21. #96
    Avatar von Derfnam
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    Hallo,

    Grunddaten: VDOT 54, E Pace 5:00 min/km, T Pace 4:00 min/km, I Pace 3:41 min/km

    Ich habe nun fast meine erste Woche um und ich bin bis jetzt ganz zufrieden. Die I Pace war hart aber machbar (wobei ich ja erst einmal beweisen muss, dass sie auch noch machbar ist, wenn ich die Pausen kürzer mache). Als zweite Q Einheit hatte ich einen Langen 25% oder 2,5 Std in E-Pace. Ich bin 29,8 km in 2:26:xx gelaufen. Es fällt mir auf, dass ich die E Pace seit dem es nicht mehr so warm ist, locker laufen kann. Der Puls liegt dann immer unter 74%. Hier ist doch der Unterschied zu Greif zu merken, mit nur zwei Q Einheiten und nicht drei wie bei Greif.

    In der nächsten Woche habe ich die I Pace für einen 5 km Bahnwettkampf gestrichen. Sozusagen die Trabpause auf 0 gesetzt

    Nun habe ich als zweite Q Einheit 20 min oder 40 min T-Pace im Angebot. Wenn ich es richtig verstanden habe, bei 20 Minuten 4:00 min/km und bei 40 Minuten 4:08 min/km. Welche Einheit würdet ihr empfehlen, auch im Hinblick auf den Bahnwettkampf am Wochenende

    Gibt es eigentlich sonst niemanden der sich nach dem Danielsplan auf dem Herbstmarathon vorbereitet Wäre doch interessant sich ein wenig über das Training auszutauschen.

    Manfred

  22. #97
    Chri.S
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    Zitat Zitat von Derfnam Beitrag anzeigen

    Nun habe ich als zweite Q Einheit 20 min oder 40 min T-Pace im Angebot. Wenn ich es richtig verstanden habe, bei 20 Minuten 4:00 min/km und bei 40 Minuten 4:08 min/km. Welche Einheit würdet ihr empfehlen, auch im Hinblick auf den Bahnwettkampf am Wochenende
    Kommt darauf an, wie wichtig Dir der Wettkampf ist. Willst Du PB laufen, dann würde ich die T-Einheit auf 20-30 min begrenzen, willst Du nur einen guten Wettkampf absolvieren, würde ich 40 min machen. Aber ich bin ja trainingsplanbedingt eher der Übererfüller. Machen würde ich die Einheit 5 Tage vor dem Wettkampf, vorausgesetzt, er ist nicht in der Woche.

    Zitat Zitat von Derfnam Beitrag anzeigen
    Gibt es eigentlich sonst niemanden der sich nach dem Danielsplan auf dem Herbstmarathon vorbereitet Wäre doch interessant sich ein wenig über das Training auszutauschen.
    Frühjahr sub3 mit Daniels Hab mir grad nochmal die Excel-Tabelle angschaut, die ich mir nach Lesen des Buches angefertigt habe, und bin zuversichtlicher als damals, dass dieser Plan dann passt. Aber ich wünsch Dir, dass Du hier einen Mittrainierer findest.

    Gruß
    Chris

    P.S: Du könntest statt des T-Pace-Laufes vielleicht auch Cruise Intervalls laufen, z.B. 3x3 km T-Pace mit 2 min Pause/Trab (15 km oder 10% des Wochenkm-Maximum sollte nicht überschritten werden)
    Zuletzt überarbeitet von Chri.S (13.06.2008 um 18:59 Uhr)

  23. #98
    Kondition statt Karbon Avatar von HendrikO
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    Hallo Manfred,

    Chris hat gerade ergänzt, was ich auch schreiben wollte. Du mußt überlegen, was Du gut verträgst und verdauen kannst. Ich würde, so wie von Chris im Nachtrag vorgeschlagen, Tempoläufe machen. Zur Anregung kannst Du mal in den Plan für 5-15 km, Phase II schauen. In den Wochen mit drei Q-Einheiten zerlegt er den TDL immer; 5-6x 1600 m, 3x3000 m u.s.w.

    Vielleicht wäre das ein guter Gedanke.

    Gruß
    Hendrik
    Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen. (Erwin Kostedde)

  24. #99

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    hallo manfred,

    ich bin kürzlich in einer woche mit 10er wettkampf vorher 4*1.600m in t-pace gelaufen. das wären für dich ja dann wohl so 4*6.25-6.30min, dann mit kurzer pause, 400m. anschliessend hab ich noch 4*200m schnell mit 200m trab gemacht. mir hat das gut gefallen, mir ist es auch gut bekommen. ist eine einheit aus daniels 5-15km plänen für die wetttkampfwoche.

    und: doch, es gibt noch einen, der seinen herbst mit daniels vorbereitet. werde ich hier aber nicht aufschreiben.

  25. #100
    Avatar von Derfnam
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    Hallo Chris, Hendrik und Harald,

    danke für die Tipps. Das mit den Cruise Intervallen hört sich gut an. Dann ist die Belastung auch in etwa gleich. Der Wettkampf ist mir aber nicht wichtig und ich werde ansonsten das Training voll durchziehen und für den WK nicht tapern.



    Zitat Zitat von Nordmann Beitrag anzeigen
    und: doch, es gibt noch einen, der seinen herbst mit daniels vorbereitet. werde ich hier aber nicht aufschreiben.
    Schade eigentlich.

    Manfred

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