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  1. #26
    erwinelch
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    Zitat Zitat von Tim Beitrag anzeigen
    Hey hey hey! Bitte nicht so einen Ton!
    hmmm, is ja gut..... Aber seltsam isses schon, waser da erzählt.

  2. #27

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    Hallo Bogart1969,

    erstmal Respekt. Deine Geschicht liest sich eindrucksvoll. So ähnlich war es bei mir auch. Nur konnte ich anfangs nicht
    so schnell laufen wie Du. An 8Km/h musste ich mich lange rantasten. Ich glaube, dazu habe ich fast ein Jahr gebraucht.

    Was ich aber sagen möchte, ist, dass ich jetzt genau 10 Jahre laufe. Immer mal mit so einigen Wochen Pausen und mal ohne, also auch mal ziehmlich regelmäßig. Aber ich muss mich jedes Mal dazu aufraffen und zum Laufen quälen.
    Der Spaß kommt immer erst auf, wenn ich fertig bin. Dann hab ich so`n stolzes, zufriedenes Gefühl. Während des laufens kenn ich das gar nicht, es sei denn es regnet und stürmt. Je schlimmer das Wetter, um so mehr hab ich Spaß.

    Seltsam, oder? Kennt das noch jemand?

    Gruß
    Lup

  3. #28

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    Das mit dem Spass bei schlechtem Wetter hab ich auch. In so Sommergewittern rennt man auch echt gute Zeiten!!!



    Gruss, Aurel

  4. #29
    Kinder braucht die Welt!
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    Wie, was, Dicke hier? Wie wärs mit nem kleinen Gewichtszock? Hat bei mir beim Rauchstop schon bestens funktioniert. Die Einsätze bitte!
    Dicker (126,7 am 03.03.08 - 125,3 am 09.06.08 - 122,8 am 11.07.08 - 118,9 am 16.7.08), Nichtraucher (seit 11.9.07 - 22:00 Uhr), Laufschuhinhaber, Zielhaber (30 Minuten am Stück laufen, <100 kg wiegen),

  5. #30
    erwinelch
    Gast

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    Zitat Zitat von FrankiT Beitrag anzeigen
    Wie, was, Dicke hier? Wie wärs mit nem kleinen Gewichtszock? Hat bei mir beim Rauchstop schon bestens funktioniert. Die Einsätze bitte!
    ich treibe dich über die 10 KM, zum Üben erstmal 5. Wie wär´s?

  6. #31
    W-50 Avatar von ZebraLady
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    Zitat Zitat von Lup Beitrag anzeigen
    ............ es sei denn es regnet und stürmt. Je schlimmer das Wetter, um so mehr hab ich Spaß.

    Seltsam, oder? Kennt das noch jemand?

    Gruß
    Lup
    Ich, ich! Ich liebe es, bei Sturm und Regen und Nebel und Nieseln zu laufen. Schneematsch, herrlich. Ich HASSE es, bei diesen Temperaturen in der schattenlosen Wüste am Donauufer entlang zu laufen! Da gibt's doch dieses Zocker-T-shirt, "Fuck the Sun", das wär grad recht für mich (gibt's leider nicht als Funktionsshirt *g*).

    Ach ja, und nachts lauf ich auch liebend gern.

    ciao,
    ZebraLady
    Mögest du warme Worte haben
    an einem kalten Abend,
    Vollmond in einer dunklen Nacht
    und eine sanfte Straße
    auf dem Weg nach Hause.
    -Altirischer Segenswunsch-

  7. #32
    ruff un runna Renna Avatar von schellsky
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    Zitat Zitat von Tim Beitrag anzeigen
    Hey hey hey! Bitte nicht so einen Ton!
    aber wenn´s doch stimmt...

    hups, schnell wech
    31.05.2008 Herdecker City-Lauf, 10 Km Ziel --> sub 45 Ergebnis: --> 43:57 Min.

    verletzt und ohne Training seit Juli 2008

    Nach dem Lauf ist vor dem Lauf!


  8. #33
    erwinelch
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    Zitat Zitat von schellsky Beitrag anzeigen
    aber wenn´s doch stimmt...

    hups, schnell wech
    vllt. noch eine kleine Hintergrundinfo dazu.... Habe am Samstag einen Krakenbesuch gemacht. In einer Reha-Anstalt für Schlaganfall-Opfer. Noch Fragen?

  9. #34
    Avatar von elmo10
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    @ Erwinelch:

    Sorry, ich hab das mit der Zitiererei noch nicht so raus. Hab aber trotzdem mal ne Frage an Dich: Bei Deinen Abnehmerfolgen kann man ja gruen vor Neid werden. Du schreibst hier irgendwann mal, dass Du auf Nudeln, Kartoffeln und Brot, sprich: Kohlehydrate weitgehend verzichtest. Wie machst Du das denn?

    Ich hab im letzten Jahr auch mit WW abgenommen und am Anfang die Kohlehydratzufuhr arg gedrosselt. Nachdem ich dann aber ein paar Mal mit nem Hungerast auf dem Spinningrad rumgekrebst bin (ganz schoen fad, so ein Hungerast) hab ich tunlichst drauf geachtet, genuegend Kohlehydrate zu bunkern. Ist ja bei WW dank "Nudeln bzw. Kartoffeln satt' nicht weiter schwierig.

    Bin sehr gespannt auf Deine Antwort!

    Ehrfurchtsvolle Gruesse
    Nicole

  10. #35

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    vielleicht motiviert es dich auch ein wenig mehr, wenn du dir mal ein kleineres ziel vornimmst. also zb einen 5 km lauf (oder weniger, wenn du einen passenden lauf findest). vielleicht hilft das ein wenig, schließlich trainiert man ja dann für ein ziel in absehbarer zeit.

    lg

  11. #36
    erwinelch
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    Zitat Zitat von elmo10 Beitrag anzeigen
    @ Erwinelch:

    Sorry, ich hab das mit der Zitiererei noch nicht so raus. Hab aber trotzdem mal ne Frage an Dich: Bei Deinen Abnehmerfolgen kann man ja gruen vor Neid werden. Du schreibst hier irgendwann mal, dass Du auf Nudeln, Kartoffeln und Brot, sprich: Kohlehydrate weitgehend verzichtest. Wie machst Du das denn?

    Ich hab im letzten Jahr auch mit WW abgenommen und am Anfang die Kohlehydratzufuhr arg gedrosselt. Nachdem ich dann aber ein paar Mal mit nem Hungerast auf dem Spinningrad rumgekrebst bin (ganz schoen fad, so ein Hungerast) hab ich tunlichst drauf geachtet, genuegend Kohlehydrate zu bunkern. Ist ja bei WW dank "Nudeln bzw. Kartoffeln satt' nicht weiter schwierig.

    Bin sehr gespannt auf Deine Antwort!

    Ehrfurchtsvolle Gruesse
    Nicole
    naja, vergiß das mal mit Ehrfurcht und so, da hab ich nix dran. Hungerast. Hmmm, sag mal mehr dazu? Wann kam der denn? Nach ner halben Stunde? Nach ner Stunde? Nach zwei oder drei Stunden? Zwei Dinge liegen ja auf der Hand: Wenn ich was längeres vorhabe, beim Laufen über 1,5 Stunden raus, da geht das natürlich nicht ganz so gut ohne Carbs. Auf der anderen Seite isses ja so, daß ich meinen trägen Körper dazu animieren will Fett zu verbrennen. Bekanntermaßen greift unser Körper im Normalfalle ja zuerst auf die Gulkogen-Depots zu. Leicht verfügbar, leicht zu verbrennen. Warum also an das wertvolle Fett rangehen. Wenn ich nun auf der anderen Seite das Glukogen "verknappe" muß zwangsläufig anf die Fettreserven zugegriffen werden. Mit ww habe ich so ein kleines Problem. Ich halte den Verein in Wirklichkeit für eine Sekte. Unterhalte dich mit den richtigen ww´lern und du wirst merken, daß für die ww nicht Mittel zum Zweck sondern eine Weltanschauung ist. Da hab ich leichte Probleme mit. Carbs an der richtign Stelle und Menge natürlich, aber "sattessen" damit, ich find die Idee nicht so toll. Viele Carb´s hoher Blutzuckerspiegl, hoher Blutzuckerspiegel, viel Inslin, viel Insulin = Hunger. Böser Kreisluf. Und das ist ja zb auch das wirklich Gefährliche an MäcDoof & co. Reichlich kurzkettige Carbs und dazu noch Fett ohne Ende.

  12. #37
    Avatar von elmo10
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    GRRRRRR ich schmeiss mein doofes Laptop gleich gegen die Wand! Jetzt ist mein fast fertiger Eintrag doch schon wieder irgendwo im Nirvana verschwunden

    Das Ganze jetzt nochmal:

    Hallo Erwinelch,

    vielen Dank erst mal fuer Deine Antwort.

    Das mit den 'Hungeraesten' ist jetzt ja schon ne ganze Weile her. Wenn ich mich recht erinnere ist es dann passiert, wenn ich zum Mittagessen was Salatiges hatte, am Nachmittag nen Milchkaffee oder so und mich dann am Abend mit nem Wasser auf's Spinningbike gesetzt habe. Hungerast ist ein ekliges Gefuehl. Kaugummiknie und absolut keine Energie mehr. Es fuehlt sich an, als haette jemand den Stecker aus der Dose gezogen. Das Ganze ist mir jeweils irgendwo zwischen 1h und 1,5h gestrampel auf dem Spinningbike passiert

    Du schreibst, dass es bei laengeren Belastungen nicht ohne Carbs geht. Wie gehst Du hier vor? Reicht eine Banane vorm Training? Wie hast Du das richtige Mass ermittelt? Try and error? Wie gesagt.... mangels besseren Wissens gehe ich hier bisher nach dem Motto 'viel hilft viel' vor.

    Uebrigens kenne ich diese Problematik bisher nur vom Mountainbiken oder Spinnen, beim Laufen (Max. 2 Std.) war das noch nie ein Problem.

    WW ist so ne Sache.... dem einen hilft's, dem anderen nicht. Abnehmen ist wohl wie Kinder- oder Hundeerziehung. Es gibt so viele verschiedene Ansaetze und Theorien. Es liesse sich endlos und trefflich darueber streiten.


    Nicole

  13. #38
    ruff un runna Renna Avatar von schellsky
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    Zitat Zitat von elmo10 Beitrag anzeigen
    Das mit den 'Hungeraesten' ist jetzt ja schon ne ganze Weile her. Wenn ich mich recht erinnere ist es dann passiert, wenn ich zum Mittagessen was Salatiges hatte, am Nachmittag nen Milchkaffee oder so und mich dann am Abend mit nem Wasser auf's Spinningbike gesetzt habe. Hungerast ist ein ekliges Gefuehl. Kaugummiknie und absolut keine Energie mehr. Es fuehlt sich an, als haette jemand den Stecker aus der Dose gezogen. Das Ganze ist mir jeweils irgendwo zwischen 1h und 1,5h gestrampel auf dem Spinningbike passiert

    Uebrigens kenne ich diese Problematik bisher nur vom Mountainbiken oder Spinnen, beim Laufen (Max. 2 Std.) war das noch nie ein Problem.

    Nicole

    Ich vermute, dass das vor allem eine Frage der Intensität ist, mit der du trainierst. Wenn du, wie beim Spinning oder Mountainbiking (richtige Bergtour) eine sehr hohe Belastung hast, dann schafft der Körper es nicht in der Zeit, genügend Energie aus der Fettverbrennung bereit zu stellen. Wenn dann die anderen Speicher leer sind, dann könnte sich das wie "Stecker raus" anfühlen.

    Bei einem moderaten Joggingtempo hingegen, reicht es vielleicht aus, auch wenn die anderen Speicher leer sind. Die Fachleute mögen mich korrigieren, wenn ich hier daneben liege.

    der schellsky
    31.05.2008 Herdecker City-Lauf, 10 Km Ziel --> sub 45 Ergebnis: --> 43:57 Min.

    verletzt und ohne Training seit Juli 2008

    Nach dem Lauf ist vor dem Lauf!


  14. #39

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    Ich verstehe nicht. WARUM mußt du beleidigen? Ist das deine "andere Seite
    Sendungsbewußtsein. Sport HAT Spaß zu machen.

    Ansonsten: Nach so kurzer Zeit schon 4,3 km durchlaufen zu können, ist gut. Noch viel erstaunlicher mit 115 kg Potential ist da. Spaß wird´s wahrscheinlich später machen, mit noch deutlich weniger Ballast. Aber lass dir nix vormachen, Dauergrinsen beim Laufen, das gibts nur bei ganz wenigen Charakteren, und bei Dr. Strunz

    R.M.
    You live your life
    as if it´s real.. (L. Cohen)

  15. #40
    Avatar von U_d_o
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    Hallo Bogart1969,

    herzlich willkommen im Forum

    du hast bereits eine Menge Zuspruch erhalten. Meinen möchte ich mir für den Schluss aufheben und dir vorher ein paar offene, ehrliche Sätze schreiben. Nimm sie als Versuch und Ansatz einer Hilfestellung. Lass nicht zu, dass sie dich demotivieren, denn das möchte ich nicht.

    Wo steht, dass Laufen Spaß machen MUSS? Vielen Menschen macht es Spaß, manchen nicht, daher lassen sie es und üben einen anderen Sport aus. Laufen kann von der ersten Sekunde an Freude bereiten, nach einiger Zeit, nachdem man sich eine gewisse Ausdauer angeeignet hat oder eben auch nie. Rede dir nicht ein, dass du laufen MUSST, dass du vielleicht nur nicht den rechten Dreh findest. Du MUSST nicht unbedingt laufen. Schon gar nicht in Sachen Gewichtsreduktion. Es ist vollkommener Blödsinn, dass Laufen - erst recht langsames Laufen - den Abnehmwunsch bestmöglich unterstützt. Grundsätzlich kann jede Sportart diese Unterstützung leisten und für Menschen, die bisher gar keinen Sport betrieben haben, ist Krafttraining eine der besten Möglichkeiten (und eben nicht Laufen).

    Also: Es gibt Alternativen, es besteht keine Notwendigkeit für dich unbedingt zu laufen.

    Ansonsten tust du eine Menge, um zu verhindern, dass Spaß beim Laufen "passieren" kann. Ich versuche mal ein paar Spaßkiller aufzuzählen, Dinge oder Verhaltensweisen jedenfalls, die ich dafür halte:
    1. Du hast damit begonnen, weil du abnehmen möchtest und scheinst dir einzureden, dass es Laufen sein MUSS. Alles was man tun MUSS hat von Anbeginn einen unangenehmen Beigeschmack, weil es die Alternative aufhören scheinbar nicht gibt. Sag dir, dass du andere Alternativen jederzeit wählen kannst. Setz dich nicht damit unter Druck laufen zu MÜSSEN.
    2. Dein "Trainingsplan" ist für einen Einsteiger zu fordernd. Wenn du nur 2 (!!) Ruhetage einhältst, gibst du deinem Körper nicht ausreichend Gelegenheit sich zu erholen. Dein Körper sendet doch genügend Signale zu reduzieren, oder warum glaubst du schmerzen deine Achillessehnen? Das Problem ist aller Wahrscheinlichkeit nach nicht dein Schritt. Hör auf daran herum zu fummeln. Kleinere Schritte? Lauf einfach und denk nicht an Schrittlängen. Aber lauf richtig. Einsteiger sollten dreimal pro Woche laufen und zwischen zwei Trainingstagen immer mindestens einen Tag Laufpause halten. Wenn du etwas mehr tun möchtest, wäre an einem Tag Laufpause ja möglich mit dem Rad zu fahren, da du das anscheinend gewöhnt bist. Aber nur verhalten und nicht auf Leistung.
    3. Du hast dich von Beginn an mit Technik überladen und machst dich von dieser Technik abhängig. Rennst nach irgendwelchen ominösen Programmen eines Pulsmessers. Das ist Humbug. Insbesondere bestimmte Herzfrequenzen unterschreiten zu wollen. Als Einsteiger ist dein Puls aller Wahrscheinlichkeit nach nicht belastbar genug, um als Vorgabe dienen zu können. Maßgabe sollten vielmehr die Ansagen deines Körpers sein. So langsam laufen, dass du nicht außer Atem kommst, dich beim Laufen noch unterhalten kannst. Wenn du Erfolg haben willst (= Spaß am Laufen), dann lass den Brustgurt in der Schublade und nutz nur die GPS-Funktion deines "Weckers"!
    4. Nun hast du schon GPS, kannst also Entfernungen recht genau ablesen und nutzt diesen Vorteil nicht. Rennst immer wieder dieselbe Runde. Langweiliger geht's nun wirklich nicht. Warum wechselst du dein Laufrevier nicht wenigstens hin und wieder? Warum nutzt du nicht den Reiz sich ändernder Ansichten?
    5. Möglicherweise brauchst du das als Motivation. Aber ich verstehe nicht, wie sich jemand, der bisher Null Bock auf Laufen hat, einen Halbmarathon oder Marathon als Ziel setzen kann. Noch mehr Druck, noch mehr Verpflichtung, noch weniger Spaß. Dein Ziel sollte sein in absehbarer Zeit, schmerzfrei und ohne Überlastung eine Stunde langsam laufen zu können. Und das nur unter der Voraussetzung, dass sich der Spaß einstellt - irgendwann. Ansonsten gib dir die Freiheit irgendwann auch wieder damit aufhören zu können, stattdessen etwas anderes zu versuchen, dass dir dann vielleicht Freude macht.
    Es gibt Trainingsprogramme für jede Art von Einsteiger. Auch für solche wie dich, denen anfänglich schon gelaufene 150 Meter die Grenzen aufzeigen. Das ist dann eben so. Möglicherweise ist nicht nur die zu häufige Wiederholung ungeschickt, sondern auch der Trainingsinhalt. Es geht keineswegs darum jedes Mal bis an seine Grenzen zu laufen. Das eben genau NICHT. Die Kunst ist immer dann aufzuhören, wenn man noch Kraft hat, um durchaus was anzuhängen. Dann aufhören und nicht, wenn der Körper dir das aufzwingt. Ggf. müsste man dir ein Trainingsprogramm stricken. Aber soweit will ich derzeit noch nicht denken. Zu massiv scheinen mir die anderen Spaßverhinderer ...

    Das ist kein Aufruf mit dem Laufen aufzuhören. Ich will dir lediglich sagen, dass du weder laufen MUSST, noch irgendein läuferisches Ziel zur Lebenserfüllung gehört. Man kann glücklich leben, ohne je einen Marathon gelaufen zu sein, sogar ohne überhaupt zu laufen. Millionen Menschen beweisen das jeden Tag. Man kann auch ohne Laufsport abnehmen, um das noch zu ergänzen. Aber egal:

    Versuch es weiter! Bleib dran! Du hast einen festen Willen, das ist eine wichtige und gute Voraussetzung, um Läufer zu werden. Aber ändere einiges, damit der Spaß eine Chance hat.

    Ich wünsche dir Erfolg und dass sich die Freude am Laufen bald einstellt.

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  16. #41
    Bogart, der Lauf-Anfänger Avatar von Bogart1969
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    Hallo Udo!

    Danke, dass du dir so viel Zeit für mich und meine Probleme genommen hast! Leider ist es jetzt schon zu spät für mich - lange zu antworten - werde ich bald nachholen! Aber eines will ich schon gleich mal sagen - einiges von dir Geschriebene ist sehr einleuchtend!

    Danke nochmals!

    Bogart1969

  17. #42
    erwinelch
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    Zitat Zitat von elmo10 Beitrag anzeigen
    GRRRRRR ich schmeiss mein doofes Laptop gleich gegen die Wand! Jetzt ist mein fast fertiger Eintrag doch schon wieder irgendwo im Nirvana verschwunden

    Das Ganze jetzt nochmal:

    Hallo Erwinelch,

    vielen Dank erst mal fuer Deine Antwort.

    Das mit den 'Hungeraesten' ist jetzt ja schon ne ganze Weile her. Wenn ich mich recht erinnere ist es dann passiert, wenn ich zum Mittagessen was Salatiges hatte, am Nachmittag nen Milchkaffee oder so und mich dann am Abend mit nem Wasser auf's Spinningbike gesetzt habe. Hungerast ist ein ekliges Gefuehl. Kaugummiknie und absolut keine Energie mehr. Es fuehlt sich an, als haette jemand den Stecker aus der Dose gezogen. Das Ganze ist mir jeweils irgendwo zwischen 1h und 1,5h gestrampel auf dem Spinningbike passiert
    Nicole,

    sag mal, hast du schonmal versucht ein Auto mit leerem Tank zu fahren? Geht nich. Was du da beschreibst ist nichts anderes. Du fragst nach einer Menge. Darauf kann ich dir ganz ehrlich keine Antwort geben, aber eines ist ja klar, ein Milchkaffe, ein Alibi-Salat und Wasser, das ist schon recht dürftig. Ich hab jetzt schon längere Zeit keine Einheiten gemacht, die irgendwo in Richtung oder über 2 Stunden gehen, aber im Frühjahr, vor dem M. gab´s die natürlich öfter. Da hab ich es dann so gemacht, daß es zusätzlich zum normalen Frühstück (viiiel Obst) zb. ein Rosinenbrötchen gab, mittags zusätzlich ein VK-Brötchen und vor dem Training zb noch eine Brezel und danach entweder eine Banane und/oder einen Müsliriegel. Die Dosis hat eigentlich immer gut gereicht, außer bei einem Trab mit 6 x 5000. Da war im 6. nach 2,5 KM Flasche leer. Okeh, kurze Pause, eine Energy-Riegel, Apfelsaft und weiter. So oder so ungefähr mach ich das. Hilft dir das?

  18. #43
    Avatar von elmo10
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    Hallo Bogart

    erst mal moechte ich mich dafuer entschuldigen, dass ich Deinen Tread einfach gehijackt (uiuiui..... boeses daenglisch!) habe, aber es hat mich halt arg interessiert, was das nordische Huftier zum Thema 'Kohlehydrate' zu sagen hat.

    Udos Meinung kann ich mich voll anschliessen.

    Die Information dass, verglichen mit anderen Sportarten, beim Laufen pro Zeiteinheit die groesste Menge an Energie verbrannt wird mag, als Schlagzeile eines Lifestylemagazins, zwar die Auflagezahlen erhoehen, fuer Abnahmewillige hat das aber nur begrenzten Nutzen. Viel wichtiger finde ich die Tatsache, dass durch Sport (bei mir zumindest) der Appetit auf Suesses und vor allem Fettes abnimmt. Wenn Du Sport treibst fuehlst Du Dich wieder, das Gewebe wird fester und Du nimmst Deinen Koerper endlich mal wieder positiv wahr, denn er beweist Dir ja, was er alles fuer Dich tut! All das leistet Sport. Abnehmen durch Sport ist aber schwierig, da wirst Du um eine Ernaehrungsumstellung nicht rumkommen, leider.

    Bevor Du Dich mit Laufen quaelst, fange doch mit Nordic Walking an (super Einsteigersport), Fahrrad fahren ist auch der Renner, und schau, was Dir gut tut. Sport ist eben keine bittere Medizin, die Du schlucken musst, wenn Du schlanker werden moechtest!

    Und jetzt zu Erwin:

    Ja danke, das hat mir schon geholfen. Dein Beispiel war anschaulich. Wie gesagt ist mir das mit den Hungerast schon lange nicht mehr passiert, aber ich denke mal, dass ich die eine oder andere Nudel doch durch Salat ersetzen koennte

    Vielen Dank fuer Deine Antwort
    Nicole

  19. #44
    Bogart, der Lauf-Anfänger Avatar von Bogart1969
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    erstmal Respekt. Deine Geschicht liest sich eindrucksvoll. So ähnlich war es bei mir auch. Nur konnte ich anfangs nicht
    so schnell laufen wie Du. An 8Km/h musste ich mich lange rantasten. Ich glaube, dazu habe ich fast ein Jahr gebraucht.



    Naja, derzeit kann ich die 4,3 km ja nicht mit 8 km/h, nur ungefähr 80 % der Strecke, zwischendurch mache ich immer Gehpausen!

    Bogart
    Zuletzt überarbeitet von Bogart1969 (25.06.2008 um 22:48 Uhr)

  20. #45
    Bogart, der Lauf-Anfänger Avatar von Bogart1969
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    Zitat Zitat von larissa1982 Beitrag anzeigen
    vielleicht motiviert es dich auch ein wenig mehr, wenn du dir mal ein kleineres ziel vornimmst. also zb einen 5 km lauf (oder weniger, wenn du einen passenden lauf findest). vielleicht hilft das ein wenig, schließlich trainiert man ja dann für ein ziel in absehbarer zeit.

    lg
    Ja, habe mich heute mit einem Arbeitskollegen unterhalten, der die 10 km immerhin in 44 Minuten laufen kann, und der sagte auch, ich sollte mir ein Ziel für den Herbst suchen! Ich denke nicht, dass ich die 10 km im Herbst unter einer Stunde laufen werden kann, also muß ein Zwischenziel her und da bin ich jetzt am überlegen.

    Bogart

  21. #46
    Bogart, der Lauf-Anfänger Avatar von Bogart1969
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    Zitat Zitat von Robert_Müsli Beitrag anzeigen
    Sendungsbewußtsein. Sport HAT Spaß zu machen.

    Ansonsten: Nach so kurzer Zeit schon 4,3 km durchlaufen zu können, ist gut. Noch viel erstaunlicher mit 115 kg Potential ist da. Spaß wird´s wahrscheinlich später machen, mit noch deutlich weniger Ballast. Aber lass dir nix vormachen, Dauergrinsen beim Laufen, das gibts nur bei ganz wenigen Charakteren, und bei Dr. Strunz

    R.M.
    Tja, wie schon weiter oben geschrieben, ich laufe nur 80 % der Strecke, aber eigentlich bin ich auch damit sehr zufrieden, weil anfänglich waren wirklich nicht einmal 200 m am Stück für mich möglich!

    Bogart

  22. #47
    Bogart, der Lauf-Anfänger Avatar von Bogart1969
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    Zitat Zitat von elmo10 Beitrag anzeigen
    Hallo Bogart


    Bevor Du Dich mit Laufen quaelst, fange doch mit Nordic Walking an (super Einsteigersport), Fahrrad fahren ist auch der Renner, und schau, was Dir gut tut. Sport ist eben keine bittere Medizin, die Du schlucken musst, wenn Du schlanker werden moechtest!


    Nicole
    In der Jugend habe ich sehr viel Fußball gespielt, in meinen 20er dann Tennis, in den 30ern dann Radfahren mit dem Mountainbike, seit 2007 habe ich mich sportlich eigentlich nicht mehr betätigt! Ich fahre sehr gerne mit dem Rad, aber es ist eben auch zeitaufwändiger und nachdem eben viele vom Laufen sehr schwärmen, wollte und will ich es eben jetzt probieren! Ich habe schon einige Fortschritte gemacht, bin mit meiner Leistung nicht unzufrieden, aber die Freude am Laufen hat sich noch nicht eingestellt!

    Bogart

  23. #48
    Avatar von quambo
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    Hallo Bogart,

    Zitat Zitat von Bogart1969 Beitrag anzeigen
    Mein wöchentlicher Trainingsplan sieht so aus: Zwei Ruhetage (Montag und Donnerstag)! Ansonsten 3 Runden, also 4,3 km pro Tag und Samstag probiere ich dann eine Runde mehr, also 5.6 km!
    Ich hab verdammt lange gebraucht, bis ich auf 5 Trainingseinheiten pro Woche gegangen bin. Und auch heute gehe ich, obwohl ich jetzt schon seit einigen Jahren ziemlich intensiv laufe, selten über die 5 Einheiten pro Woche hinaus. Die erste Zeit (mindestens ein Jahr) hab ich mich (fast) immer an die Regel gehalten, nach einem Tag Training einen Tag Regeneration einzulegen. Ich würd Dir ganz dringend empfehlen, das erstmal auch zu machen, Deine Bänder und Sehnen werden's Dir danken! Wenn Du das Wochenende nutzen willst, dann solltest Du samstags ein bischen mehr und Sonntag wenig und gaaanz langsam laufen.

    Langsam aber sicher solltest Du dann schaun, dass Du die Strecke am Samstag noch ein bisschen ausdehnst. Udos Vorschlag ist da wirklich gut - versuch mal ne andere Strecke.

    Ansonsten bin ich mir sicher, dass Dir das Laufen auch mal irgendwann Spass macht Wenn Du mal Deine Zeit auf so 40 - 45 Minuten ausgedehnt hast wird das besser

    Gruß Thomas

  24. #49
    Bogart, der Lauf-Anfänger Avatar von Bogart1969
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    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    Hallo Bogart1969,

    hat.

    Ich wünsche dir Erfolg und dass sich die Freude am Laufen bald einstellt.

    Gruß Udo
    Hallo Udo!

    Habe mir deinen Text heute nochmals durchgelesen!

    Ich weiß, ich muß nicht laufen, auch wenn offensichtlich viele eine Menge Freude daran haben, manche eben nicht und das beruhigt mich mal, denn so weiß ich jetzt, dass es auch anderen so geht, wie mir derzeit und ich habe ja die Hoffnung noch nicht aufgegeben, da ich ja erst am Anfang meines Läufer-Daseins stehe! (Kraft-Training kann ich mir für mich ja gar nicht vorstellen)

    Derzeit mache ich nur an zwei Tagen in der Woche Trainingspause, das soll aber nicht heißen, dass ich immer gleich intensiv laufe, erst heute bin ich meine 4,3 km um einiges langsamer gelaufen, weil es eben nicht so besonders ging! (Das sehr warme Wetter ist für schwerere Sportler nicht wirklich gut)

    Ohne Brust-Gurt zu laufen kann ich mir derzeit gar nicht vorstellen, da ich meine HF derzeit noch gar nicht abschätzen kann! Ich bin schon einmal eine Runde (1,4 km) ohne auf die HF zu achten, durchgelaufen, das ging dann auch, nur war ich dann nach der 2 Runde fix und fertig und mein Training dadurch beendet. Ich kann das derzeit wirklich schwer abschätzen und dieses nicht auf den Puls achten ist in die Hose gegangen, denn wirklich schlecht fühlte ich mich in dieser ersten Runde nicht!

    Meine Runde kenne ich wirklich schon auswendig und etwas Abwechslung wäre nicht schlecht! Ich habe mir diese Strecke ausgesucht, weil ich eben nicht auf der Straße laufen will, aber am Wochenende könnte ich wirklich auch in ein nahegelegenes Au-Gebiet fahren und das werde ich auch machen!

    Mein Ziel ist die 10 km im Mai 2009 unter einer Stunde zu laufen, der Halbmarathon befindet sich natürlich auch in meinem Hinterstübchen, aber wie gesagt, das ist für mich nicht sehr realistisch, aber man kann ja Träumen!
    Ich werde mir aber auch noch für den Herbst ein Ziel, aus motivationsgründen setzen! Ich setzt mich selbst wirklich nicht sehr unter Druck, aber nachdem ich ja auch meine Ernährung umgestellt habe und das eine oder andere Kilo schon geschmolzen ist und auch mein Körperfett weniger wird, denke ich, mir müsste ja auch durch die Gewichtsreduktion das Laufen leichter fallen und vielleicht sind dann diese 10 km unter einer Stunde doch nicht so unmöglich, wie es jetzt scheint.

    Ein wirkliches Trainings-Programm habe ich noch nicht, ich laufe, wie in meinem ersten Beitrag beschrieben, da gäbe es sicher bessere Möglichkeiten, aber ich gebe zu, ich habe mich noch nicht mit Trainingsprogrammen beschäftigt und einfach mal meiner Polar-Uhr gelaubt, dass ich zwichen 128 und 148 HF laufen sollte!

    Danke jedenfalls für deine ehrlichen Worte, ich werde sie mir zu Herzen nehmen und das eine oder andere auch ändern und ups, jetzt habe ich auch den Link unter deinem Beitrag entdeckt - Faszination Marathon - da gibt es ja jede Menge zum nachlesen! Das werde ich dann in den nächsten Tagen tun um mein Trainings-Programm ein wenig zu ändern, denn, nur weil es mir JETZT noch keinen Spaß bereitet werde ich nicht gleich wieder mit dem Laufen aufhören, schon gar nicht, nachdem ich mich ja körperlich wirklich schon ein wenig besser fühle!

    Bogart

  25. #50
    langer Weg zurück
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    Hallo Bogart,

    Zurück auf Start. Noch mal einsteigen.

    7 Tipps für den zweiten Beginn:

    1. Der Körper braucht Zeit, um sich an die neue Belastung anzupassen. Insbesondere Sehnen, Knochen, Bänder hinken da der Anpassung von Ausdauer und Muskulatur erheblich hinterher.

    Das bedeutet, du brauchst unbedingt Ruhetage!!! (= Regeneration). In diesen Ruhetagen hat der Körper die Möglichkeit aufzubauen. Ohne Ruhetage geht das nicht und du läufst dich in den Keller, holst dir Zipperleins oder ernsthafte langwierige Verletzungen. Also: nach jedem !!! Lauftag mindesten ein Ruhetag.

    2. Trainiere bewusst laufen und gehen im Wechsel.
    Das Laufen stellt für alle Körpersysteme eine (noch) ungewohnte, weil neue, Belastung dar. Gehen kennt der Körper schon.

    Auch wenn du dich noch nicht kaputt fühlst, schon eine Gehpause einlegen. Ich habe mit 1 min laufen, 1 min gehen angefangen. Bin dann übergegangen zu 2 min/ 2 min, dann 3 min/ 2 min und habe mich so langsam vorgearbeitet. Ziel muss am Anfang sein, so 30 min in Bewegung zu bleiben, ohne danach völlig am Ende zu sein.

    3. langsam laufen.
    Nicht ständig auf die Uhr schauen und neue Geschwindigkeitrekorde für die Hausstrecke aufstellen wollen.

    4. Erst die Dauer ausweiten, dann erst Geschwindigkeit erhöhen.
    Ich habe in den ersten Monaten ausschließlich auf Zeit trainiert. Die zurückgelegte Strecke war mir egal. Nachdem ich dreißig Minuten durchgehalten habe (9 min laufen, 1 min gehen, das dreimal) habe ich die Zeit jede Woche um 1-2 Minuten verlängert. Bei 45 min habe ich dann zum erstenmal die Gepausen weggelassen.

    5. Ziele sind wichtig und motivierend, aber es müssen realistische und erreichbare Ziele sein.
    Meine Ziele für den Anfang sahen so aus:
    30 min laufen am Stück
    45 min laufen am Stück
    1 Stunde laufen am Stück, (dabei war völlig wurscht, wie weit ich dabei kam)
    9 km laufen können
    10 km laufen können
    12 km laufen können, (dabei war völlig wurscht, wie lange ich dafür gebraucht habe.
    Schneller geworden bin ich ganz von alleine.
    Dann erst kamen Zeitziele dazu:
    10 km in 60 min. 10 km in 50 min, ...

    Motivierende Ziele können auch sein: Die ersten 200 (oder 400) Gesamtkilometer zu feiern,
    oder wenn du nach Zeit läufst, die ersten 50 Stunden Gesamtlaufzeit.
    Kleine Schritte führen eher ans Ziel.

    Andere Ziele wie Halbmarathon oder gar Marathon sollten in der Katogorie
    "wenn ich die anderen Zwischenziele verletzungsfrei erreicht habe und schon so 2000 km abgespult habe, dann träume ich langsam davon" landen.

    Durchhalten wünscht Töffes

    Spaß macht Laufen dann, wenn man sich an der Erreichung der kleinen Ziele freuen kann.

    6. Laufen draußen an der frischen Luft in der Natur macht Spaß.
    Was mich am Anfang beim Laufen sehr motiviert hat (und immer noch motiviert) sind intensive Naturerlebnisse. Man sieht viel, hört viel, riecht viel (z.B. gestern nach Platzregen gelaufen, da hat alles geduftet wie verrückt).
    Gerade wenn man langsam und entspannt unterwegs ist. Wolkenformationen, Blumen, Tiere, Sonnenuntergänge,...
    Man kriegt auch Jahreszeiten und Veränderungen viel intensiver mit.
    Abwechslung in den Laufstrecken ist toll. Immer sieht man was anderes. Auch Abwechslung beim Laufuntergrund ist spannend. Wenn die Zeckenplage vorbei ist, einfach mal ein Stück querfeldein.

    7. Rückschau halten.
    Positive Veränderungen (man kommt nicht mehr so schnell außer Atem, man erwischt den Bus noch im Sprint, ohne danach noch eine halbe Stunde nach Luft zu ringen, ...) fallen noch mehr auf, wenn man sich ab und zu vor Augen hält wie "es" noch vor 14 Tagen, 4 Wochen, 2 Monaten, ... war.

    Soweit meine "Einsteiger- und Motivationstipps. Vielleicht kannst du was damit anfangen.

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