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  1. #26
    Avatar von Meike
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    OK, sehr interessant dass ihr sagt, ihr würdet in punkto Beckenboden nichts merken. Allerdings hab ich dann ne Frage: was ist bei Euch der limitierende Faktor? Ich merke bis km 5 un dim Alltag auch nicht viel vom BB, aber danach ist das halt der Grund, dass ich nicht mehr weiterlaufen kann.

    Vielleicht hab ich zu früh wieder angefangen? Allerdings, ich muss mal ein bisschen ausholen, ist mit mir im Rückbildungskurs eine Physiotherapeutin gewesen, die ihr Kind fast am gleichen Tag bekommen hat wie ich und die auch schon Marathon gelaufen ist. Sozusagen eine Fachfrau in allen für uns relevanten Bereichen. Und sie sagt, dass

    a)der Kurs komplett für die Füße war (sie ist insofern da als besonders kompetent einzustufen, als sie selbst schon solche Kurse gegeben hat) und
    b) der Zeitpunkt für das Training JETZT wäre und nicht erst SPÄTER. Sie ist sonst in der Reha tätig und sagt, sie erzielt bei allen Verletzungen dann die besten Resultate, wenn sie eben direkt was machen kann und nicht erst Monate später. Das spricht für mich gegen die "abwarten und Tee trinken"-These.

    Ach ja, ich hatte auch mal einen extra Thread dazu aufgemacht, hier
    Allerdings möchte ich weder 190 € für Personal Training nach Cantieni ausgeben noch 56 €/Monat für Yoga für Mutter mit Kind (parallel läuft auch noch mein Fitnessstudiovertrag). Habe das Problem jetzt soweit für mich gelöst, dass ich mir jetzt das dritte Buch bestellt habe ("Rückbildungsgymnastik" von Benita Cantieni) und die Übungen halt so abends mit einbaue, wenn ich eh was für Bauch & Co mache. Ich würde mich auch am liebsten nicht mehr mit dem Thema auseinandersetzen, aber die Physiotherapeutin hat mir da auch ne Menge, äh, Problembewusstsein mitgegeben und außerdem erwarte ich mit dem BB-Training auch insgesamt positive Effekte. Nur so als Nachfrage, direkt nach der Geburt, wann konntet ihr das erste Mal wieder, sagen wir einen Spaziergang machen? Ich war an Tag 7 150 m weit laufen, äh gehen, und da wurde mir klar, ojeoje, was ist hier passiert. Vielleicht waren es auch nur 100. Es war Horror!

  2. #27
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von Meike Beitrag anzeigen
    @ Udo, ich freue mich jetzt doch mal über einen männlichen Rat frage mich aber, warum der Trainingsplan so aussieht bzw. welcher Gedanke dahinter steht.
    Das Problem ist aus meiner Sicht halt nicht die Ausdauer, sondern einzig der Beckenboden.
    Hallo Meike, mein Vorschlag bezieht sich auf den Beitrag von *gretel*, so wie er da steht. Von der Beckenbodenproblamtik ist nicht die Rede. Diesbezüglich würde ich mich auch nicht "einmischen", bzw. müsste vorher eine befreundete Trainerin fragen, die entsprechende Kurse gibt.

    Mein Vorschlag bezieht sich auf die "Wiederanfangsproblematik". Durchaus habe ich dabei im Fokus, dass der Körper einer Frau durch eine Schwangerschaft hart gefordert wurde und durch das Stillen sowie die fordernde Betreuung eines Babys ja noch immer eine "Mehrleistung" erbringt. Insofern sollte der Wiederbeginn der Ausdauerbelastung so schonend wie nur möglich erfolgen. Vor allem bedeutet das auch nicht annähernd an eine Grenze hinlaufen, sondern schon weit vorher bewusst aufhören. Um aber sofort ein Zeitziel zu haben, was auch mental von Vorteil ist, den Zeitrahmen 30 min. Damit das Training sanft und fern der Limits bleibt die Pausen. Nach diesem Einstieg dann schrittweise eine zeitliche Erweiterung. Aber eben auch viel weniger "aggressiv" als das ansonsten bei Einsteigern oder Wiedereinsteigern machbar wäre. Dabei spielen sehr viele Gesichtspunkte eine Rolle. Was ist zum Beispiel mit dem reduzierten und/oder immer wieder gestörten Schlaf der Mutter, wenn sie stillen muss oder anderweitig vom Kind gebraucht wird? Schlaf ist neben Ernährung der wichtigste Faktor einer unverzögerten Regeneration. Außerdem: Winzige Verletzungen in Muskelstrukturen - die es immer gibt ohne dass wir sie bemerken - können nur durch Mitwirkung eines Hormons repariert werden, das der Körper im Schlaf produziert. So weit ich weiß sogar nur in bestimmten Schlafphasen. Alles in allem ein Plädoyer für einen sehr vorsichtigen, supersanften Wiederbeginn nach einer Schwangerschaft.

    Das Problem ist durchaus nicht die Ausdauer. Das "Problem" ist wie immer beim Lauftraining die Frage, was kann ein Organismus in gegebener Situation an Ausdauerbelastung zusätzlich gut verkraften. Hinter deine "Taktik" zu laufen bis du den Bb merkst, setze ich aus diesem Grund einfach mal ein Fragezeichen.

    Tja, manchmal - nicht nur hier - bedauere ich doch sehr keine Frau zu sein, oder doch wenigstens es mal für ein paar Jahre ausprobieren zu können (bei Nichtgefallen dann schnell wieder zurück ...)


    Gruß Udo
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  3. #28
    Avatar von BurningShoe
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    Zitat Zitat von Meike Beitrag anzeigen
    @Burnungshoe, ja, das galt Dir. Wie alt ist denn Dein Kind, und wie regelmäßig machst Du solche Einheiten? Hast Du einen Rückbildungskurs gemacht? Verzeih diese Fragen, aber sonst kann ich mir schlecht ein Bild machen
    LG
    Meike

    Hallo Meike,
    meine kleine Prinzessin ist jetzt mittlerweile schon zwei Jahre alt. Ich hatte also genügend Zeit, um mich um sie zu kümmern und mich ein bisschen zurückzustecken! Einen Rückbildungskurs habe ich gemacht, aber er war irgendwie nicht so erfolgreich bzw. hat mir nicht wirklich viel gebracht! Außerdem weiß ich so gut wie keine Übungen mehr!

    In meiner Signatur, habe ich meinen Namen auf mein virtuelles Sporttagebuch verlinkt. Das ist echt nicht schlecht, denn das hilft mir, mich selbst zu motivieren und auch zu kontrollieren! Außerdem nehme ich da gerade an einer Aktion teil. Das motiviert mich noch mehr. ;)



    Zitat Zitat von *gretel* Beitrag anzeigen
    @burning shoe
    (das ist übrigens ein cooler name ) wie alt ist dein zweites kind denn jetzt? bist du in einer ähnlichen situation?
    Hallöchen Gretel,

    danke für das Kompliment, ich gebe mein Bestes bei der Namensfindung!

    Wie ich Meike schon geschrieben habe, ist mein zweites Kind süße zwei Jahre alt! Also bin ich in einer ähnlichen Situation im Hinblick auf die Tatsache, dass ich auch eine Mutti bin, die nach der Geburt wieder anfangen will mit Laufen - auch wenn ich mir mit dem "Neuanfang" Zeit gelassen habe! ;)
    Viel Spaß noch,
    BurningShoe

  4. #29
    Avatar von Meike
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    @Udo, sehr interessant- aber dass gerade Du, der Du Deinem Körper solche Höchstleistungen abforderst, in so eine Fall für so viel Sanftheit plädierst, wundert mich irgendwie.
    OK, ich sehe Schlafmangel jetzt nicht so richtig als mein Thema. In den ersten 8 Wochen war schon stündliches Aufwachen keine Seltenheit, aber mittlerweile hat sich das alles so eingependelt, dass ich meist nur einmal, manchmal zweimal nachts raus muss- und wo Du Hormone ansprichst, genau diese tollen Stillhormone sorgen auch dafür, dass man danach wunderbar weiterschlafen kann. Also kein Ding. Aber danke für die Fürsorge. Nur, es gibt ja auch eine psychische Komponente- und psychisch gesehen brauche ich es nach den Monaten der Schwangerschaft, in denen man einen Mitbewohner hat und nicht darf, wie man will, jetzt wieder als ganz großartiges Ding an, wieder machen zu können, wie ich will. Und das ist momentan viel der Gedanke wird Dir auch vertraut sein.
    LG!
    Meike

  5. #30
    Avatar von *gretel*
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    @hallo meike
    versteh mich nicht falsch, aber ehrlich gesagt habe ich den "fred" hier eröffnet, weil ich um rätschläge gebeten habe zum sanften wiedereinstieg, nach einer durch schwangerschaft entstandenen pause (z.b laufdauer am anfang, wie steigern, u.ä.)

    im detail geht es mir im moment vor allem um das laufen neben dem stillen und die dinge, die man in diesem zusammenhang beachten sollte.


    du hast aber irgendwie " deinen eigenen "fred" " daraus gemacht und versuchst deine eigenen probleme mit schwangerschaft, deiner rückbildung, deinem beckenboden, mit männern die deiner meinung nach keine ahnung von alldem haben, etc. zu klären.

    das problem dabei ist, daß dadurch kein raum mehr bleibt, um auf meine eigentlichen fragen einzugehen.

    deshalb möchte ich dich nocheinmal bitten, deinen eigenen fred zu eröffnen und deine fragen dort zu erörtern.


    @udo
    dein hinweis mit dem fehlenden schlaf und der dadurch fehlenden regeneration ist gut und ein weiterer grund, auch für mich, das ganze weiterhin sehr langsam und sanft laufen zu lassen . daran hatte ich gar nicht wirklich gedacht.

  6. #31
    Avatar von Meike
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    Oh bitte verzeih, dass ich Deinen kostbaren Raum bevölkert habe. Von mir bekommst Du jedenfalls keine Ratschläge mehr, keine Angst

  7. #32
    Avatar von *gretel*
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    weder ist der fred kostbar, noch habe ich angst, mir geht es nur darum, daß ich mich hier für ganz konkrete dinge interessiere und um erfahrungen und tips genau dazu gebeten habe. ich wollte keine allgemeine disskussion starten "nach schwangerschaft und welche probleme habt ihr so".
    wenn du lust hast, können wir das ja seperat machen . nichts für ungut.

  8. #33
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von Meike Beitrag anzeigen
    @Udo, sehr interessant- aber dass gerade Du, der Du Deinem Körper solche Höchstleistungen abforderst, in so eine Fall für so viel Sanftheit plädierst, wundert mich irgendwie.
    Hallo Meike,

    das sollte dich nicht wundern, wenn du meine übrigen Stellungnahmen in diesem Forum dazu in Bezug setzt. Im übrigen kenne ich meinen Körper als Läufer sehr gut und weiß was ich ihm abverlangen darf, wenn ich ihm gebe was er braucht und außerdem einen systematischen Trainingsaufbau betreibe. Ein durch nichts aus seinem üblichen Gleichgewicht gebrachter Körper, lässt sich doch wohl kaum mit der in der Natur einzigartigen Situation der Schwangerschaft - dabei und danach - vergleichen. Ausdruck dieser weiblichen Sonderstellung ist zum Beispiel auch die Uneinigkeit von Frauenärzten hinsichtlich der Belastung in der Schwangerschaft, besonders in den ersten Wochen. Da gibt es welche die sagen "Laufen ist ok, aber natürlich keine Spitzenbelastungen mehr." Meiner Schwägerin hat ihr Frauenarzt regelrecht Panik gemacht und ihr das Laufen in den ersten Wochen kategorisch verboten. Auch wenn ich (als Mann und mit nur mit ein wenig Menschenverstand ausgestattet) das nicht nachvollziehen kann, wäre ich als eventueller Kindsvater trotzdem besorgt und würde meiner eigenen Frau das Laufen eher ausreden als zuraten. Blöderweise kenne ich nur die Reaktionen bzw. Belastbarkeit meines Körpers (wenigstens zu einem großen Teil), nicht aber diejenige anderer Menschen. Schon gar nicht nach dem Stress einer Schwangerschaft. Aber fest steht: Sanft schadet nicht und Risiko zahlt sich nicht unbedingt aus.

    Gruß Udo
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  9. #34
    Avatar von Kylie
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    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    Meiner Schwägerin hat ihr Frauenarzt regelrecht Panik gemacht und ihr das Laufen in den ersten Wochen kategorisch verboten. Auch wenn ich (als Mann und mit nur mit ein wenig Menschenverstand ausgestattet) das nicht nachvollziehen kann, wäre ich als eventueller Kindsvater trotzdem besorgt und würde meiner eigenen Frau das Laufen eher ausreden als zuraten.
    Wobei wir ja fast schon wieder so weit wären, Schwangerschaft mit Krankheit gleichzusetzen. Ich habe im Umfeld schon den Eindruck, dass Ärzte heute allgemein dazu raten, sich am Trainingszustand vor der Schwangerschaft zu orientieren - da ist dann vom Zurückfahren des Trainings von 2 x tgl. auf 1 x tgl. (bei Spitzensportlerinnen wie Paula Radcliffe oder früher Katrin Dörre-Heinig) über Weglassen von Tempoeinheiten bei anfänglichem Beibehalten u. erst späterer Reduzierung der Wochenkilometer bei ambitionierten Hobbyläuferinnen über Wechseln von Langsamen Joggingeinheiten auf Walking bzw. Umsteigen auf Schwimmen bei Frauen, die erst sich erst seit kurzem sportlich betätigen, alles möglich. Nur krank ist man beim normalen Verlauf einer Schwangerschaft nicht und sollte sich das auch nicht einreden lassen.

    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    Aber fest steht: Sanft schadet nicht und Risiko zahlt sich nicht unbedingt aus.
    Ja, und Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste - nur, dass solche auf Vorsicht bedachte Ratschläge leicht dazu führen, dann aus Vorsicht mal lieber gar nichts zu machen und sich selbst total zurückzunehmen.

    Ist nicht böse gemeint, Udo, ich erinnere mich da nur an meine eigene Unsicherheit als "Betroffene" und wie schwer es war, sich gegen manche Stimmen, die mich auf die Couch verbannen wollten, durchzusetzen - im Vertrauen darauf, dass ich meinen Körper und auch die Bedürfnisse des Passagiers richtig wahrnehme.

    Aber da hier ja noch eine Meinung oder Ratschlag bzgl. Stillen und Laufen erwünscht war, kurz zu diesem Thema:
    Das einzige, was sich in der Anfangsphase (würde ich auf die ersten 3 - 4 Monate begrenzen) wirklich nachteilig auf die Milchbildung auswirken könnte, wäre, wenn man sich mit dem Sport zusätzlichen Stress macht. Stress ist kontraproduktiv, Laufen oder anderer Ausdauersport nicht - artet es aber in eine Zeitmanagement-Hetzerei aus, wirkt das irritierend auf die sich noch auf der Suche nach einem Gleichgewicht befindliche Milchproduktion.
    Es gibt mehrere Phasen im Stillen, viele stillen ja schon nach Phase 1 ab, wer weiterstillt, wird merken, dass die Anfangsprobleme verschwinden. Das wichtigste ist eigentlich, daran zu glauben und darauf zu vertrauen, dass es genau richtig ist, wie man's macht! Das schafft Selbstvertrauen und ein "In sich Ruhen", und genau das ist wichtig und sehr förderlich.

  10. #35
    Avatar von *gretel*
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    @kylie
    hast du auch gestillt und bist gelaufen? wieviel bist du dann so im endeffekt gelaufen, ohne daß es einfluß auf die milchmenge hatte? war was anders, als du nicht mehr voll gestillt hast?

    bei mir sind ja fast 5 monate um und das stillen klappt prima. stress gibt es nicht und schon gar nicht wegen des laufens . das soll ja spaß machen, nicht spaß verderben .

    heute war ich wieder eine schöne runde laufen, ca. 25 minuten.

  11. #36
    Avatar von Kylie
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    Zitat Zitat von *gretel* Beitrag anzeigen
    @kylie
    hast du auch gestillt und bist gelaufen? wieviel bist du dann so im endeffekt gelaufen, ohne daß es einfluß auf die milchmenge hatte? war was anders, als du nicht mehr voll gestillt hast?
    Dann mach' Dir darüber mal keine Gedanken. Wenn es bis jetzt gut klappt, kannst Du ruhig laufen, soviel Du magst und lustig bist. Ich bin in der Stillzeit zwei Marathons, einen Halbmarathon, diverse Wettkämpfe und viele Trainingskilómeter gelaufen, und über die Milchmenge hat sich Junior nicht beklagt. Und ja, wenn man nicht mehr voll stillt, verändert sich alles und fühlt sich völlig normal an. Man merkt und sieht nicht mehr, dass gestillt wird, d.h. die "Dimension" der Brust wird wieder wie früher, so wie vor Schwangerschaft und Entbindung.

  12. #37
    Avatar von *gretel*
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    @kylie
    wow, du hast wirklich viel gemacht. toll daß es so gut geklappt hat .
    soviel steht bei mir gar nicht auf dem programm. ich werde jetzt mal so weitermachen und sehen, wie es läuft auf jeden fall habe ich ein gutes gefühl .

    mit "anders wenn man nicht mehr voll stillt" meinte ich den einfluß des laufens auf die milchmenge wenn man nicht mehr voll stillt, da ja schon durch das weniger trinken des kindes weniger milch produziert wird.
    aber klasse, daß du so gute erfahrungen gemacht hast.

    vielen dank

  13. #38
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von Kylie Beitrag anzeigen
    Nur krank ist man beim normalen Verlauf einer Schwangerschaft nicht und sollte sich das auch nicht einreden lassen.
    Hallo Kylie, genauso sehe ich das auch. Nur haben die von dir zitierten Beispiele exakt des Pudels Kern getroffen. Entscheidend ist die individuelle Situation der Betroffenen. Wenn man einer schwangeren Leistungssportlerin ihre "täglichen Glückshormone entzieht", dann kann das durchaus ins Gegenteil umschlagen. Und eine Hobbyläuferin, die es gewohnt war mehrmals die Woche zu joggen, wird sich ohne Bewegung auch nicht wohl fühlen.

    Wenn die Schwangere selbst ein Gefühl für sich, die Situation, fürs Laufen in der neuen Situation hat - woher auch immer - dann wird sie sich unter Umständen mehr gestatten. Gute Ratgeber - egal wer das ist - werden immer zur Vorsicht mahnen, weil sie nicht in diesem Körper stecken, nicht abschätzen können, was er verkraften kann. Sie werden Regeln verwenden, die für normale Verläufe unkritisch sind.

    Die Situation nach einer Schwangerschaft - ohne mich da jetzt genau auszukennen - vollzieht sich in Phasen. Nach der Entbindung ist der Körper der Frau in einem außerordentlich belasteten, gestressten Zustand. Mögliche Inkontinenz im Zusammenhang mit der Bb-Problematik nehme ich jetzt mal als Beispiel, weil mir andere fehlen. Je länger die Entbindung zurück liegt, umso sportfähiger wird der Körper. Aber wer will aus der Ferne beurteilen, ab wann und in welchem Pensum Laufen der Gesundheit nicht mehr abträglich ist, sondern im Gegenteil wieder seine gesunde, körperlich wie mental stabilisierende Wirkung entfaltet? Auch in diesem Fall ist die beste Alternative, wenn die Frau spürt, was ihr gut tut und was nicht. Und Ratschläge von außen werden wieder eher zu sanftem Verhalten raten.

    Gruß Udo
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    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  14. #39
    Avatar von Maline31
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    Nochmal kurz zur Milch... ich habe noch voll gestillt als ich losgelaufen bin. Wenn ich nur entspannt gejoggt bin, gab es keine Probleme, habe ich mich "später dann" mal ein bißchen gefordert, hat unser kleiner manchmal die Milch nicht mehr gewollt - 1. Stillen nach dem Lauf (er war sonst ein Dauernuckler und Langsam-Trinker und hat dann einfach schon für mein Empfinden früh nichts mehr gewollt), ich habe dann aus Spaß immer gesagt, die ist ihm jetzt zu sauer... aber richtige Probleme gab es damit nicht. Die Milchmenge wurde auch nie zum Problem.

    Für mein Wohlfühlen war es besser, zu laufen, wenn ich gerade gestillt hatte. Der Kleine war meist dann beim laufen übrigens dabei (und es war ein stinknormaler Kinderwagen mit 4 Rädern - ging gut).

    Grüße, Maline
    PB 10km 21.2.07 48:23
    PB HM 15.4.06 1:52:15
    PB M 10.11.07 4:05:25

  15. #40
    Avatar von *gretel*
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    also bisher läuft alles gut . ich habe mich so auf zweimal die woche ganz entspannt, ca. 30 minuten eingependelt. wenn ich es zeitlich schaffe, werde ich bestimmt auch mal dreimal gehen.

    freue mich, daß es so gut klappt. denke wenn es so weitergeht, kann ich manchmal auch ein paar minuten länger laufen.

    @maline
    bisher bin ich auch immer nach dem stillen los. alles o.k.

  16. #41
    Das schönste Ziel der Welt Avatar von Renn-Schnecke
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    Zitat Zitat von *gretel* Beitrag anzeigen
    hat das an der milchmenge etwas veändert? musstest du abstriche beim stillen wegen des laufens (oder des hm) machen, oder lief es normal nebenher?
    Weder Laufumfang noch Tempo haben bei mir etwas an der Milchmenge geändert. Als medizinischer Laie vermute ich, daß der durch das Laufen verringerte Östrogenspiegel sich eher positiv auf das Stillen auswirkt. Außerdem setzt der Körper wohl Prioritäten und die oberste ist, das Kind zu versorgen. Ich habe 9 Monate gestillt, davon 6 Monate voll, habe 7 Wochen nach der Entbindung wieder das volle Trainingsprogramm für den Marathon absolviert und bin 4 Monate nach der Entbindung den ersten Marathon gelaufen. Dafür habe ich allerdings eine Stunde länger als früher gebraucht . Nach dem Marathon habe ich ca. eine Stunde gewartet und konnte ganz normal stillen. Anfangs bin ich noch mit Stilleinlagen gelaufen, die haben aber gescheuert und ich habe es danach ohne versucht, das war kein Problem. In meinem Stillbuch stand, daß man ca. eine Stunde nach dem Laufen mit dem Stillen warten soll - wegen des Laktats, das wohl den Geschmack der Milch verändert? Persönlich halte ich das für Unsinn, da man beim Training nach der Schwangerschaft nie in den Bereich kommt, wo man einen höheren Laktatwert hat - weil man dafür einfach zu langsam läuft. Außerdem wird die Milch ja während des Laufens "produziert" und Stoffe, die dort eingehen, werden in der Brust ja nicht wieder resorbiert, die bleiben drin. Nach dem Marathon habe ich mir trotzdem eine Stunde Zeit genommen, um wieder runterzukommen, zur Ruhe zu kommen.

    Einen Unterschied zwischen voll und nicht mehr voll stillen habe ich nicht bemerkt. Ich bin 6 Monate nach der Entbindung wieder arbeiten gegangen und habe nur noch morgens und abends gestillt, selbst der Arbeitsstreß hat sich nicht auf die Milchmenge ausgewirkt. Anscheinend stimmt es: wenn man sich erstmal ins Stillen reingefunden hat (dauerte ca. 3 - 4 Wochen bei mir), dann klappt es problemlos, egal, ob sich die Umstände ändern. Nach 9 Monaten hatte ich allerdings das dringende Gefühl, meinen Körper endlich wieder für mich haben zu wollen . Alles in allem hat es ca. anderthalb Jahre gedauert, bis ich wieder an meine alten Zeiten rangekommen bin. Trotzdem würde ich es wieder genauso machen, denn dank Stillen und Laufen ist mein Körper wieder der alte , manchmal habe ich sogar das Gefühl, es ist besser als vorher.
    Renn-Schnecke

    ... von 2 auf 100 in 11 Jahren ...

  17. #42
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    hallo renn-schnecke,
    vielen dank für deinen tollen, sehr informativen beitrag!

    ich merke auch überhaupt keinen unterschied, worüber ich mich sehr freue!

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