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  1. #1
    Avatar von bolk
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    Standard Wie bereitet ihr euch auf das nächste Jahr vor?

    Hallo,

    mich würde mal interessieren wie ihr es nach den Herbst-WK mit der Vorbereitung aufs kommende Jahr so haltet. Stichwort "Wintertraining"!
    Nur Grundlage und ab und zu einen WK, ein bisschen Hügel (sofern vorhanden)?
    Ist es so einfach?
    Wann beginnt ihr wieder mit der Tempoarbeit?
    Wie haltet ihr es mit den Umfängen?
    Wie gestaltet ihr den Übergang zur spezifischen Vorbereitung?
    Die Ziele fürs neue Jahr sind sicher unterschiedlich, aber ist es bei der Saisonvorbereitung ähnlich?

    Bin schon gespannt auf eure Antworten
    Liebe Grüße,
    Volker

  2. #2
    Avatar von evimaus
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    Die Frage interessiert mich auch!

    Mein letzter WK ist vorbei, der nächste erst im April 2009!
    Bis Anfang Dezember will ich total runterfahren. Wenig km, kaum Tempo.
    Ab Mitte Januar wieder einsteigen mit dem Training (HM unter 1:39)

    Ich bin mir auch nicht sicher, ab wann ich wieder anfangen müsste, die km zu erhöhen.
    Ab wann wieder Tempo?
    In den Plan will ich ja problemlos einsteigen können.

    Bin gespannt auf die Antworten

    Eva

  3. #3
    train smart, race hard! Avatar von liverpool
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    ich werde nach dem herbst-marathon (sofern ich den überhaupt bestreite) bis zum jahresende die wöchentlichen km runterschrauben auf ca. 40km und fast keine tempoeinheiten (intervalle, o.ä.), höchstens ein kleines fahrtspiel. viel mehr möchte ich auf dem rad (rolle) verbringen und für einen kraulkurs bin ich auch schon angemeldet. wir ihr seht will ich 2009 verstärkt im triathlon angreifen.
    zum jahrewechsel fange ich dann langsam an mein training zu intensiveieren und versuche, mal wieder, etwas struktur rein zu bekommen. geplant ist ja eigentlich als erstes ziel 2009, im frühjahr, der hamburg marathon. ob ich da endlich mal nach einem-10-wochen plan traininere weis ich noch nicht.
    nur ein harter tag war ein guter tag! (sagt frank und der hat echt ahnung)

  4. #4
    Kein Kommentar. Avatar von *cel
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    Als Abendläufer ist für mich die Winterzeit recht doof, weil es so duster ist. In der Dunkelheit laufen macht mich tierisch depressiv, das vertrag ich nicht so oft. Ansonsten bleibt mir nur, auf den Fußballplatz auszuweichen.

    Ich habe mich den letzten Winter ganz schön gehen lassen. Nach dem Herbstmarathon hatte ich phasenweise immerhin noch einmal auf 50 Wochenkilometer erhöht. Im Dezember waren die Laufeinsätze jedoch nur noch sporadisch, und im gesamten Januar waren es nur knapp über 70 Kilometer. Als dann zu Ostern die Sonne heraus kam, hatte ich plötzlich 70 Kilometer innerhalb von 4 Tagen und eine Sehnenscheidenentzündung.

    Dessen ungeachtet habe ich die Form recht gut über den Winter retten können, was aber auch daran liegen dürfte, dass diese Zeit noch in meinem ersten Trainingsjahr lag und das zu verteidigende Laufniveau nicht allzu hoch angesiedelt war. Außerdem hatte ich beinahe jede Woche ein Fußballspiel.

    Diesen Winter werde ich bestimmt disziplinierter sein. Weniger Kilometer, diese aber im Schnitt deutlich schneller als im sonstigen Jahrestraining, weil ich auf der Aschebahn ganz anders laufe als auf Straßen und Wegen. (Deutlich schneller bedeutet in diesem Fall aber nicht "schnell", ich hebe die Traingsgeschwindigkeit nur auf das für vergleichbare Läufer übliche Niveau :o))


    unreflektiert nachplappernder ultravorsichtiger Seniorenlaufratgeber

  5. #5
    C Avatar von DerC
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    Zitat Zitat von bolk Beitrag anzeigen
    Stichwort "Wintertraining"!

    Nur Grundlage und ab und zu einen WK, ein bisschen Hügel (sofern vorhanden)?
    Ist es so einfach?
    Eher nicht. Kommt aber darauf an, wo du stehst und wo du hinwillst. Und wie du "nur Grundlage" definierst. Das ist nämlich für ehrgeizige Läufer etwas mehr als nur lahmes Jogging.

    "Nur Grundlage und ab und zu einen WK, ein bisschen Hügel" hört sich an wie eine arg verkürzte und verfälschte Darstellung von Lydiards Ideen.

    Zitat Zitat von bolk Beitrag anzeigen
    Wann beginnt ihr wieder mit der Tempoarbeit?
    Wenn die (aktive) Pause nach der Saison vorbei ist. Die interessantere Frage ist möglicherweise: Was macht man so an Tempoarbeit im Winter für welche Ziele?

    Zitat Zitat von bolk Beitrag anzeigen
    Wie haltet ihr es mit den Umfängen?
    Nach der Pause Schritt für Schritt aufs alte Niveau oder höher fahren. Ein wichtiger Grund dafür, die Tempoarbeit im Winter einzuschränken, ist, dass du dann meist mehr km machen kannst.

    Z. B.
    Mit 25% Tempoanteil ist für Max Musterläufer bei 80 Wochenkm Schluss
    Mit 10% Tempoanteil kommt Max Musterläufer auf 100 Wochenkm.

    Zitat Zitat von bolk Beitrag anzeigen
    Die Ziele fürs neue Jahr sind sicher unterschiedlich, aber ist es bei der Saisonvorbereitung ähnlich?
    Was du im Winter machst, hängt schon von deinen Zielen als Läufer ab (natürlich auch von deinen anderen Lebenszielen, die meist die verfügbare Zeit fürs Laufen vorgeben). Wintertraining für einen 800m Läufer, der die Hallensaison mitmacht, ist anders als für eine 1500m Läufer, der statt Halle auf Cross setzt ist, ist anders als Wintertraining für einen Marathonläufer.

    Gruß
    C.

    "If a man coaches himself, then he has only himself to blame when he is beaten."
    - Sir Roger Bannister

  6. #6

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    nach einer ernährungsumstellung muss ich erst mal wieder auf mehr wochenkm kommen.
    so viel wie in der vergangenheit will ich nicht mehr laufen.
    ziel soll sein, irgendwo zwischen 80km und 100km auf 10 einheiten in 5 tagen verteilt pro woche zu laufen.

    spezielles intervalltraining interessiert mich dabei nicht. tempo wird je nach lust und laune gewählt und variiert.
    wettkampfziele habe ich keine.
    Zuletzt überarbeitet von atp (27.09.2008 um 15:25 Uhr)

  7. #7
    Avatar von bolk
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    Hallo,

    danke erstmal für eure Antworten.

    @DerC: Ich habe unterschiedliche Laufliteratur gelesen, sonderlich in die Tiefe bin ich dabei zugegebenermaßen nicht gegangen und will das auch nicht. (siehst du ja selbst, wollte ich auch gar nicht für mich beanspruchen)
    Mich interessiert eben wie es die anderen so mit ihrem Wintertraining halten, ob Anfänger, Erfahrener, 5KM-, 10KM-, HM- oder Marathon-(Ultraläufer).

    Freue mich aber das du sehr direkt auf meine Fragen eingegangen bist. (ärgere mich aber bitte nicht zu sehr, wenn ich blöde Fragen stelle)
    Zitat Zitat von DerC Beitrag anzeigen
    .. Kommt aber darauf an, wo du stehst und wo du hin willst. Und wie du "nur Grundlage" definierst. Das ist nämlich für ehrgeizige Läufer etwas mehr als nur lahmes Jogging.
    Was würdest du " für nur Grundlage" denn einem ehrgeizigen Läufer(innen),
    mit mehreren Jahren Lauferfahrung, Zeiten: 10KM: 45min./HM 1.45h, Marathon 4h,
    der 4*Woche Zeit hat und auf Distanzen zwischen 10KM, HM und Marathon (Herbst) trainieren möchte, empfehlen? (Denke solche Voraussetzungen haben hier einige Läufer)
    Zitat Zitat von DerC Beitrag anzeigen
    "Nur Grundlage und ab und zu einen WK, ein bisschen Hügel" hört sich an wie eine arg verkürzte und verfälschte Darstellung von Lydiards Ideen.
    Ich wollte Lydiard sicher nicht bewusst verfälschen oder verkürzen, hab nur im vorletzten Winter einige Trainingseinheiten von ihm probiert und mich damals ordentlich verbessert. Die Hügelsachen haben mir richtig Spaß gemacht.
    Ganz vereinfacht sah das grob so aus:
    1.Phase (6 Wochen): 1 Hügellauf+5*Hügelsprünge, 2-3* GA1 (locker)
    2. Phase (4 Wochen) 1-2* Hügellauf+6*Hügelsprünge, 2*GA1
    danach war leider Sense mit dem strukturierten Training
    Meine Zeiten haben sich in diesem Jahr stark verbessert und die GA1 Läufe bin ich nicht mehr im 6er Schnitt sondern im Bereich zwischen 5.30-5.45/KM gelaufen.

    Zitat Zitat von DerC Beitrag anzeigen
    Wenn die (aktive) Pause nach der Saison vorbei ist. Die interessantere Frage ist möglicherweise: Was macht man so an Tempoarbeit im Winter für welche Ziele?
    Wenn du deine Hilfe schon anbietest, nutze ich doch gleich die Gelegenheit nochmal.
    z.B. für 10/HM und Marathon?

    Zu frech?
    Zuletzt überarbeitet von bolk (27.09.2008 um 17:59 Uhr) Grund: und Läuferinnen
    Liebe Grüße,
    Volker

  8. #8
    Avatar von Corruptor
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    Mein "letzter" WK steht mir noch bevor...München... Danach wird es sicher erstmal ruhiger, weil das Semester wieder losgeht und das verträgt sich zeitmäßig nicht mit 13 Trainingseinheiten. Aber ich will nach München mal noch einen fixen HM laufen...Dann ist erstmal einen Monat "laufgegammel" angesagt. Was das genau heißt, weiß ich noch nicht. Wird wohl so bei 70 km rauskommen. Absolutes Tempoverbot!

    Wintertraining war bei mir immer ganz einfach definiert:

    1. Umfänge erhöhen - ohne Tempo
    2. Umfänge etablieren, also aus der jetztigen Spitzenwoche wird dann die "Norm"
    3. langsam Tempo einbauen - erst TDL
    4. Umfang plus TDL etablieren - die Woche sollte locker vom Fuss gehen
    5. dazu noch Intervalle einbauen (ca. 10 Wochen vor dem Frühjahrsmarathon)
    „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein!“
    (Philip Rosenthal)

  9. #9
    Zeuge des Pheidippides Avatar von Marathonstorch
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    Franken
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    Ich denke als Marathonläufer sollte der Schwerpunkt auf Grundlagenausdauer liegen, aber ein Tempolauf pro Woche kann es dann schon sein. Ich war 2007 lange verletzt, meine Erfahrung danach war: Das Tempo habe ich im Frühjahr 2008 schnell wieder bekommen, aber die Grundlagenausdauer - das dauert, vor allem, weil man ja nicht gleich mit 120 Km in der Woche wieder einsteigen kann.

    Mein Winter-Plan sieht folgendermaßen aus:
    Nach meinem Marathon letzten Sonntag (21.09.) werde ich mich noch eine Woche ausruhen, dann werde ich mich auf die Suche nach einem Fitness-Studio machen. Dort werde ich bis Weihnachten zwei Mal die Woche Krafttraining machen, v. a. für Beine, Po, Bauch, Rücken. Oberkörper weiß ich noch nicht. An den Tagen nach dem Krafttraining werde ich einen Ruhetag einlegen, damit erstens das Krafttraining wirken kann und zweitens wegen Verletzungsrisiko. Bleiben also noch drei Tage in der Woche für Ausdauertraining. Am Anfang werde ich das großteils auf dem Ergometer verbringen und dann allmählich immer mehr durch Laufen ablösen. Bis Weihnachten sollten dann bei diesen drei Läufen so 40-50 Km zusammenkommen, einschließlich eines etwas verschärften 10-Km-Tempolaufs in 40 Minuten (Bestzeit 35:52). Ich hoffe, ich habe dann bis Weihnachten einiges an Kraft aufgebaut, damit ich 2009 tüchtig laufen kann ohne wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Ab Weihnachten wird dann das Krafttraining reduziert, und die Laufumfänge erhöht, allerdings werde ich noch mindestens bis März ein Mal in der Woche Radfahren. Das Gute daran ist: Radfahren kann man lange, ich werde wohl bis zu sechs Stunden unterwegs sein - das gibt ordentlich Grundlagenausdauer.
    Zuletzt überarbeitet von Marathonstorch (27.09.2008 um 19:26 Uhr)
    Großer Sport fängt da an, wo gute Gesundheit aufhört.

    Marathon: 2:43 (Uralt-Bestzeit aus 2006)
    Halbmarathon: 1:18:09 (Uralt-Bestzeit aus 2006)
    (fast) 10 Km: 34:58 (24.05.2009)

    Marathon-Jahresbestzeit 2010: 2:44:48
    Sieg beim LGA-Indoor Marathon 2011

    Marathonstorch-Homepage - alles über den zweiten Marathon der Geschichte

  10. #10
    Chri.S
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    Ich mache nach meinen Herbstmarathon erstmal eine Woche nix. Naja, zumindest laufe ich eine Woche nicht, dafür gibts Fahrrad und vermehrt Yoga. Die Pause habe ich auch im letzten Jahr gemacht und sie tat mir gut, um mal Abstand zu gewinnen. Dieses Jahr werde ich vorraussichtlich über 4000 km laufen, letztes Jahr warens nicht viel mehr als 2500, insofern brauche ich das vielleicht auch mal körperlich.

    Die restlichen 3 Wochen des Novembers werde ich dann wieder die Kilometer steigern, aber noch kein Tempo machen, außer hier und da ein paar Strides einstreuen. Im Dezember gehen dann die langen Läufe wieder langsam aber sicher nach oben und es werden erste, noch ganz lockere, Tempoeinheiten absolviert. Ende des Jahres laufe ich dann den ersten Wettkampf des Jahres, nix ernsthaftes, nur sehen wo ich stehe. Dann folgt wahrscheinlich im Januar/Februar eine Winterlaufserie mit 10/15/21,1 km, zusätzlich wird das Tempo angezogen und die ersten Läufe über 30 km sind gelaufen. Im März dann 10er oder HM, dazu Läufe über 35 km, ebenso Anfang April. Ende April dann der Hamburg Marathon, möglicherweise aber auch Leipzig. So, danke das ich das hier schreiben konnte, jetzt bin ich mir über meine Planung ein bischen mehr im Klaren

    Grüße
    Chris

  11. #11
    Avatar von AndreasLauf
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    Bei mir wird die Übergangsphase dieses Jahr so aussehen
    - Stabilisations- und Koordinationsübungen (ganz viel, vor allem Regelmäßig)
    - 3 x Laufen, eher langsam, einmal ca. 120 Minuten pro Woche
    - Ab Dezember von den 3 Läufen eine Wocheneinheit Berglauf, ca. 6-8 Wochen lang
    - Nach Möglichkeit eine Montainbike-Einheit pro Woche
    - Silvesterlauf, Dreikönigslauf und Crosslauf als Start in das neue WK Jahr
    - Ab Januar werde ich die Anteil Tempolauf wieder etwas hochfahren

    Nur befürchte ich, dass meine Triathlon-Trainingsgruppe nach ihrem Wintertrainingslager (Südafrika, Mallorca?) das Pensum wieder recht schnell hoch fährt und ich dann nur hinterher hecheln oder allein laufen gehen kann. Mitreißen werden lasse ich mich dieses Jahr nicht mehr, möchte ganz bewußt auf Kraft, Stabilistation und Koordination mit nur moderaten Laufeinheiten und Umfängen trainieren.

    Andreas, der gerade ungewollt pausieren darf und so die Regeneartionsphase eingeläutet hat.

  12. #12
    Avatar von schoaf
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    nach dem marathon am 12.10. steht einmal 3 wochen regeneration an. die geht nahtlos über in die periodosierte 4 wöchige frühwinter-regeneration. heißt kein tempo und ca. 60-85 km pro woche.
    danach wird sowohl bei tempo als auch bei umfang wieder leicht gesteigert, bis dann ca. 12 wochen vor dem nächsten marathon wieder alles die gewohnten bahnen läuft.
    Zuletzt überarbeitet von schoaf (27.09.2008 um 21:48 Uhr)
    lieber laufend leben, als stehend sterben
    2009: einfach abhaken und vergessen
    2008: 10 km - 0:41:15 PB; HM - 1:29:46 PB; M - 3:18:43 PB

  13. #13
    Avatar von bolk
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    Danke nochmal für die Antworten.

    @Marathonstorch: Du fährst die Laufeinheiten ja ganz schön runter. Dein 1*Tempo bei 3 Einheiten in der Woche hören sich ganz schön heftig an.

    @schoaf: Wie sieht deine 4 wöchige Frühwinter Regeneration aus? Wie sieht die Tempo und Umfangssteigerung danach aus?

    @Corrupter: Laufgegammel ist gut. du hast noch geschrieben, "die jetzige Spitzenwoche wird dann die Norm". Könnte das auch so aussehen, das ich die Spitzenwoche aus diesem Jahr nehme, mich an diese heranarbeite und sie zur Norm mache? Denn meine jetzige Spitzenwoche ist unterirdisch.

    @Chris: Schön das der Thread für etwas gut ist.

    @Andreas: Deine geplanten Stabilisations- und Koordinationsübungen finde ich gut. Nehme ich mir auch immer wieder mal vor.

    Da ich ein neugieriger Mensch bin, würde ich mich über weitere Erfahrungen, Pläne freuen.
    Liebe Grüße,
    Volker

  14. #14
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    @ bolk: Ja, das wird mir schon schwer fallen, so wenig zu laufen. Aber das Krafttraining ist auch harte Arbeit und mein nächster Marathon ist erst im Juni 2009. Wenn ich dann also ab Januar laufmäßig wieder angreife, habe ich noch über 20 Wochen. Das müsste reichen, um einigermaßen in Form zu kommen.
    Großer Sport fängt da an, wo gute Gesundheit aufhört.

    Marathon: 2:43 (Uralt-Bestzeit aus 2006)
    Halbmarathon: 1:18:09 (Uralt-Bestzeit aus 2006)
    (fast) 10 Km: 34:58 (24.05.2009)

    Marathon-Jahresbestzeit 2010: 2:44:48
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  15. #15
    Avatar von macie
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    Also, ich machs wie im letzten Jahr.
    Bereite mich noch für einen schnellen 10er vor.
    Dieser soll am 22.11. stattfinden.
    Dann noch einen Lauf zum Auslaufen und dann totale Laufpause für 3-4 Wochen.
    Ich fand das letztes Jahr gar nicht so schlecht.

    Mein erster Wettkampf im neuen Jahr soll im März stattfinden.
    Bei vicsystem beginnt dann die Vorbereitung am 21.12.08
    Da gehts dann also wieder los, auch wenn ich dann den Anfang
    etwas langsamer beginnen muss, um wieder reinzukommen.

    Was haltet Ihr von einem solchen 3 - 4 Wochen Laufverzicht.

    macie
    Bestzeiten:
    HM: 01:40:00 am 21.09.2008 in Karlsruhe
    10 km: 00:45:16 am 15.05.2009 in Geislingen/Steige
    5 km: 00:21:48 am 21.07.2007 in Weiher

    Planung:
    wegen Verletzung alles abgesagt

    http://www.macie-online.de

  16. #16
    Avatar von doncristobal
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    Ich werde nach dem FFM Marathon 3-4 Wochen nix machen, das bedeutet ungefähr 3 mal die Woche ein Stündchen locker laufen. Dann steigere ich die Umfange wieder auf 80-90 km /Woche, davon 2mal in der Woche gemäßigtes Tempo (ca.80%). Das aber nicht auf der Bahn sondern auf der Finnenbahn (hoch und runter) oder sonst irgendwo im Gelände. In die Halle gehe ich nicht und Cross ist auch nicht so mein Ding. Vielleicht laufe ich mal ein oder zwei Crossläufe mit, mal sehen.
    Ab Anfang Dezember laufe ich monatlich einen 10er und ab Februar geht´s dann schon wieder in die Vorbereitung für Mainz.....
    wenn nix mehr geht, geht immer noch was.

  17. #17
    Avatar von AndreasLauf
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    Zitat Zitat von macie Beitrag anzeigen

    Was haltet Ihr von einem solchen 3 - 4 Wochen Laufverzicht.
    mal völlig unabhängig von Sinn oder Unsinn 4 Wochen überhaupt nicht zu laufen, würde ich es einfach nicht aushalten. Fallen mir schon die 2 Wochen, gerade jetzt erst nach 1 Woche Pause unendlich schwer. Aber länger, nee das könnte ich nicht.

    Man kann ja auch deutlich "runterfahren", ganz wenig laufen aber ganz sein lassen ...?

    Andreas

  18. #18
    Avatar von Corruptor
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    Zitat Zitat von bolk Beitrag anzeigen
    @Corrupter: Laufgegammel ist gut. du hast noch geschrieben, "die jetzige Spitzenwoche wird dann die Norm". Könnte das auch so aussehen, das ich die Spitzenwoche aus diesem Jahr nehme, mich an diese heranarbeite und sie zur Norm mache? Denn meine jetzige Spitzenwoche ist unterirdisch.
    Ja, aber nicht gleich aus der Reg.-phase reinschießen in eine neues Maximum, das wird nix. Ruhephase, dann langsam, aber stetig hochfahren auf das Niveau, was bis jetzt immer so das Maximum war.
    Rechenbeispiel:
    Machst du dieses Jahr - z.B. - normalerweise 100 km, die 5./4./3. Woche vor dem Marathon 120 km und das auch ohne Verletzungen. Dann kannst du im Winter wieder einsteigen und hochfahren über die gewohnte 100 hinaus auf 110 und gleich 120. Dann gilt es zu überlegen, was du machst. Geht es dir richtig gut, dann häng noch eine Woche mit 120 dran und dann erst eine Reg.-woche mit 70-80 km. Ansonsten gleich nach so einem 3er-Block eine Erhohlungswoche.
    „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein!“
    (Philip Rosenthal)

  19. #19
    Avatar von bolk
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    Zitat Zitat von macie Beitrag anzeigen
    Was haltet Ihr von einem solchen 3 - 4 Wochen Laufverzicht.
    macie
    Habe ich jahrelang unfreiwillig immer mal wieder mehrmals im Jahr so praktiziert.
    DAS will ich nicht mehr! Klar ist es ein Unterschied das ganze nur einmal im Jahr zu machen, ich könnte es mir nicht mehr vorstellen, schon eher das "nix" von doncristobal (obwohl soviel anders laufe ich gerade ja auch nicht)

    @Corrupter: Danke schön für die Antwort.

    Was mir auffällt ist, das viele die Tempoarbeit mit den WK (Serien) am Ende bzw. zu Beginn des neuen Jahr einläuten.
    Liebe Grüße,
    Volker

  20. #20
    Avatar von bolk
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    Zitat Zitat von bolk Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von bolk Beitrag anzeigen
    @schoaf: Wie sieht deine 4 wöchige Frühwinter Regeneration aus? Wie sieht die Tempo und Umfangssteigerung danach aus?
    Da ich ein neugieriger Mensch bin, würde ich mich über weitere Erfahrungen, Pläne freuen.
    bin immer noch neugierig
    Liebe Grüße,
    Volker

  21. #21
    Avatar von evimaus
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    Meine Erfahrung bzgl. Winterpause war im letzten Winter folgende:

    ich bin den Winter tapfer durchgelaufen, 40 km+ in der Woche, ab Dez. noch etwas mehr.

    mein Mann musste monatelang pausieren wegen Ermüdungsbruch, hat erst im Januar wieder vorsichtig angefangen

    Ergebnis: beim ersten WK im April konnten wir beide nahtlos an unsere vorherigen Leistungen anknüpfen und diese verbessern! Kein Unterschied erkennbar.

    Eva (die es deshalb dieses Jahr ganz locker angehen lässt im Winter)

  22. #22
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    Ich hab meinen letzten WK für dieses Jahr auf ende November gelegt, darf jetzt also nochmals voll in die Wettkampfvorbereitung einsteigen.

    Falls ich danach irgendwelche Verletzungen oder Beschwerden auszukurieren habe, werde ich mein Training kurzzeitig so weit wie möglich runterfahren um meine Form noch zu erhalten. Das Ziel ist es aber schon über Winter ähnliche Umfänge beizubehalten wie ich jetzt immer laufe (ca. 50Km/Wo). Allerdings werd ich dann wohl etwas flexibler werden was die Aufteilung der Einheiten angeht.

  23. #23
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    Zum Thema Trainingspause hat Jan Frodeno etwas Interessantes gesagt:

    Frodeno: Ich konnte nur zwei-, dreimal kurz Joggen gehen. Meine Beine schreien schon nach mehr. Wenn ich hoffentlich bald wieder Zeit finde, versuche ich mich ein bisschen in Bewegung zu halten, mit Beachvolleyball, einer Runde Squash oder Mountainbike fahren. Aber es geht doch nichts über einen Waldlauf.

    Frage: Geht so nicht Ihre Kondition flöten?

    Frodeno: Es fühlt sich schon nicht so prickelnd an, wenn man nach einer Pause wieder einen Fuß vor den anderen setzt. Aber das gehört dazu, das braucht der Körper auch, um Sehnen und Bänder zu regenerieren. Die Muskulatur muss sich erholen, sonst könnte ich bei den großen Belastungen in ein paar Jahren keinen Schritt mehr gehen. Die Pause ist also eine sehr wichtige Phase.
    Großer Sport fängt da an, wo gute Gesundheit aufhört.

    Marathon: 2:43 (Uralt-Bestzeit aus 2006)
    Halbmarathon: 1:18:09 (Uralt-Bestzeit aus 2006)
    (fast) 10 Km: 34:58 (24.05.2009)

    Marathon-Jahresbestzeit 2010: 2:44:48
    Sieg beim LGA-Indoor Marathon 2011

    Marathonstorch-Homepage - alles über den zweiten Marathon der Geschichte

  24. #24
    Avatar von schoaf
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    @bolk
    meinen "plan" (ob ich das soeinhalte ist ungewiss) findest du hier. (ganz unten)

    training
    lieber laufend leben, als stehend sterben
    2009: einfach abhaken und vergessen
    2008: 10 km - 0:41:15 PB; HM - 1:29:46 PB; M - 3:18:43 PB

  25. #25
    Sporthund Avatar von SokoFriedhof
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    Hi,

    finde ich interessant die frage. Da ich nach Vic trainiere müsste ich mir die frage ja eigentlich garnicht stellen, nur was der Vic so alles macht, das funktioniert wohl so nur in Kenia oder man verlagert die TEMPO Sachen in die Halle, die steht mir aber nicht zur Verfügung.

    Nach meinem Saisonhöhepunkt ende Oktober (RöntgenHM) stehen erstmal 4 janz ruhige Wochen auf dem Programm wo allerdings noch gut Tempo gemacht (TDL,IV,) wird, nur der Umfang wird Reduziert.

    Im Dezember gehts dann wieder schön los mit allem was dazu gehört, sprich 200m Intervalle WDH läufe , Treppe rauf und runter und was es nicht alles an Tempo Sachen gibt.
    Auch schön finde ich Sp Training, man läuft 5 Km im 10WK Tempo, alle 2 Wochen, im Januar!


    Hat jemand das schonmal so oder ähnlich gemacht?
    Ich bin mir so garnicht sicher ob ich das so machen sollte?
    Ziel im Frühjahr ist HH Marathon mit deutlicher PB Verbesserung..

    gruss,

    Christian

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