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  1. #1
    DanielaN
    Gast

    Standard Trainingstipps der Radiergummis

    Auf vielfachen Wunsch mach ich das mal hier auf. Ich versuche mal Eure Fragen zu beantworten. Immerhin bekomme ich das selbst zwar nicht mehr hin wie früher, aber bin noch nicht so dement daß ich vergessen hätte wie ich das damals gemacht habe.

    Am besten ich texte hier hin und wieder etwas zum Thema und Ihr fragt dann; oder umgekehrt.
    Hier mal mein Text von gestern zum Laufstil/Tempotraining:

    ....................Ne da ist was dran,

    denn wenn man schneller läuft; ich meine nicht etwas schneller sondern deutlich schneller - dann verschwinden auch einige Beschwerden. Allerdings muß man das sorgsam auftrainieren weil das einen anderen Laufstil erfordert und neue Muskel ins Spiel kommen die bisher kaum beteiligt waren. Natürlich besteht dann das Risiko wieder ganz neue Beschwerden zu bekommen.

    Aber eine Laufstilverbesserung geht oft gar nicht bei niedrigem Tempo. Ich weiß nicht wer es hier war; Carsten oder so, schrieb mal, daß die Sportart Laufen überhaupt erst ab einem bestimmten Tempo stiltechnisch möglich ist. Wir Radiergummis liegen da wohl darunter.

    Ich hab mich daran erinnert, daß mir früher 6er-Schnitt wie entsetzlich langsames Rumgeschleiche vorkam. Ich hab immer meine Trainingspartner angemeckert wenn die so langsam gelaufen sind. -- Der Hammer was ? - Das kann nicht nur am Kreislauf liegen; das muß etwas grundsätzlich mit Laufstil und Muskulatur zu tun haben. Mir fehlt der Vortrieb und ich sacke bei jedem Schritt weg und schaukele nach rechts und links. Daran kann man mich von weitem erkennen.

    Mit sehr kurzen Intervallen (200m) mit sehr guter Erholung in den Pausen (200 m traben = 2,5 Minuten) kann man immer wieder sehr schön schnell und stilistisch sauber/kraftvoll laufen. Das so 10 Mal hintereinander bringt schon was. Wenn man das langsam immer mehr verlängert kommt irgendwann ein sauberer Laufstil heraus (hoffentlich), der auch mehr Spaß macht. Diese kurzen schnellen Läufe machen mir richtig Spaß.

    Die für Langstreckler typischen langen Intervalle (1000 m und mehr) sind für sowas allerdings zu lang.

  2. #2
    Avatar von BadArolsen
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    Daniela, da magst Du recht haben.

    Aus eigener Erfahrung, z.B. meine 15km Runde in 1:30 gelaufen. Sicher ich war froh, das ich durch war, aber es ging mir sehr gut. Vorher, nachher und wärend des Laufs keinerlei Probleme. Eine Woche später die gleiche Runde in 1:45 gelaufen. Knie fingen an zu schmerzn, der untere Rücken machte sich bemerkbar und nach dem Lauf fühlte ich mich recht unbeweglich.

    Also, einfach Tempo anziehen. Ich bin bereit für schnellere Einheiten. Danke gut zu wissen.

  3. #3
    DanielaN
    Gast

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    Und ich kann Euch auch schon ankündigen, daß ich gerade an so einer kleinen selbstironischen Monographie mit dem Arbeitstitel "Mein Lauf - von vorne und hinten betrachtet".

    Das Pojekt wird vermutlich noch bis zum Jahresende dauern, da ich ja noch andere Hobbys wie den Beruf habe, aber dann wenn Göttin will, im nächsten Frühjahr erscheinen.

  4. #4
    Was wäre, wenn …? Avatar von Sachsen Paul
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    Zitat Zitat von BadArolsen Beitrag anzeigen
    Daniela, da magst Du recht haben.

    Aus eigener Erfahrung, z.B. meine 15km Runde in 1:30 gelaufen. Sicher ich war froh, das ich durch war, aber es ging mir sehr gut. Vorher, nachher und wärend des Laufs keinerlei Probleme. Eine Woche später die gleiche Runde in 1:45 gelaufen. Knie fingen an zu schmerzn, der untere Rücken machte sich bemerkbar und nach dem Lauf fühlte ich mich recht unbeweglich.

    Also, einfach Tempo anziehen. Ich bin bereit für schnellere Einheiten. Danke gut zu wissen.
    Habe dies zwar Gestern im Monsterfaden geschrieben, aber nochmals zum lesen.

    Das ist das schöne hier, man ist nicht allein.
    Mir ist aufgefallen, meine letzten langen Läufe habe ich in ein schnelleren Tempo (auch schneller als Plan, Plan 6:40, gelaufen 6:16- 6:30) gemacht, als die am Anfang (Plan über 7:00). Jetzt haben Sie viel mehr Spaß gemacht und ich war nicht so kaputt (Ausnahmen bestätigen die Regel). Auch laut Bekannten, zieht es jetzt besser aus (aber immer noch joggen, das bleibt unter uns, möchte keinen auf den Schlips treten).
    Gruß Tilo

  5. #5
    Was wäre, wenn …? Avatar von Sachsen Paul
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    Blinzeln

    Zitat Zitat von DanielaN Beitrag anzeigen
    "Mein Lauf - von vorne und hinten betrachtet".
    Der Titel läst mich schon schmunzeln.
    Lauftechnieesch

  6. #6
    DanielaN
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    Der Titel ist durchaus hintergründig, denn schließlich war ich ja vorne und hinten im Läuferfeld. Und ich habe auch im Leben verschiedene Facetten erlebt von denen ich vielleicht das eine oder andere für Euch Interessante weitergeben kann.

    Es wird ein sehr offenes Buch werden, aber kein Seelen-Striptease. Es gibt wie bei jedem Menschen auch bei mir Dinge, die ich gern mit Freunden diskutiere aber weder in Bücher noch in Internetforen schreibe. Ich muß aber sagen, daß ich mich speziell hier in der Radiergummiliga doch sehr zuhause und gut aufgehoben fühle.

  7. #7
    Was wäre, wenn …? Avatar von Sachsen Paul
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    Zitat Zitat von DanielaN Beitrag anzeigen
    Der Titel ist durchaus hintergründig, denn schließlich war ich ja vorne und hinten im Läuferfeld. Und ich habe auch im Leben verschiedene Facetten erlebt von denen ich vielleicht das eine oder andere für Euch Interessante weitergeben kann.

    Es wird ein sehr offenes Buch werden, aber kein Seelen-Striptease. Es gibt wie bei jedem Menschen auch bei mir Dinge, die ich gern mit Freunden diskutiere aber weder in Bücher noch in Internetforen schreibe. Ich muß aber sagen, daß ich mich speziell hier in der Radiergummiliga doch sehr zuhause und gut aufgehoben fühle.
    Ich wollte nicht beleidigen. Dass du einiges mitgemacht hast konnte ich aus dem Bericht (RW 5/09) raus lesen. Trotzdem bist du, ich sage mal, ohne dich weiter zu kennen, gut drauf.
    Und deine Erfahrung kann Manscheiner von uns nutzen.

  8. #8
    Avatar von Gäu-Läufer
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    Jetzt hast du den Beitrag eröffnet und da kommt die erste Frage.

    Daniela kann es sein das es dieses Jahr dann bei mir besser läuft weil ich kürzere Strecken laufe und die dafür schneller.
    Mache zur Zeit hauptsächlich TDL in 5:20-5:40 und Intervalle 700m in 4:20 - 4:30min im hügeligem Gelände.
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  9. #9
    DanielaN
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    Zitat Zitat von Sachsen Paul Beitrag anzeigen
    Ich wollte nicht beleidigen. .
    Wie kommst Du darauf, daß ich das falsch verstanden hab ? Nein ich find den Titel ja auch spaßig, darum hab ich ihn ja so gewählt. Es ist halt selbstironisch und so wird das Buch auch.

  10. #10
    DanielaN
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    Zitat Zitat von Gäu-Läufer Beitrag anzeigen
    Jetzt hast du den Beitrag eröffnet und da kommt die erste Frage.

    Daniela kann es sein das es dieses Jahr dann bei mir besser läuft weil ich kürzere Strecken laufe und die dafür schneller.
    Mache zur Zeit hauptsächlich TDL in 5:20-5:40 und Intervalle 700m in 4:20 - 4:30min im hügeligem Gelände.
    Hallo Horst,

    natürlich kommt es daher, aber auch vom Kopf her, weil Dich unsere Liga motiviert und Du es einfach willst. Geht mir auch so aaaaaber:

    Vorsicht daß es Dir nicht wie mir zur Zeit geht; dann willst Du zuviel und Du verkrampfst.

    Rein trainingsphysiologisch ist es so, daß die Hügel natürlich die Muskulatur verbessern und auf kürzeren Strecken kannst Du einen besseren Stil beibehalten. Eigentlich machen wir Radiergummis den Fehler, daß wir viel zu früh zu weit laufen. Ich bin selbst schon nach anderthalb Jahren des Neubeginns einen Marathon gelaufen.

    Als ich vor Jahren anfing zu laufen kam mein erster Marathon erst nach fast 4 Jahren. Ich hatte vorher intensiv die kurzen Strecken bis runter zur 400 m Distanz und den Mittelstrecken verbessert. Als ich dann im vierten Laufjahr den Marathon in Bremen lief, war der direkt 2:59:11 h ! Einlauf in die Bremer Stadthalle; ich war stolz wie Oskar.

    Nur warum ? Weil ich vorher intensiv an Schnelligkeit, Laufstil, Kraft gearbeitet habe und DANN erst die Strecken verlängert habe.

    Wenn Du 5:20 bis 5:40 läufst vermute ich mal, daß da irgendwo Deinen anaerobe Schwelle liegt. Und Läufe dicht an der Schwelle sind die, die Deine aerobe Ausdauer verbessern und die Schwelle anheben; also eigentlich die effektivsten. Das ist so wie beim Intervalltraining mit längeren Belastungen und kurzen Trabpausen. Das kann man auch durch TDL ersetzen; reine Geschmacksfrage.

    Aber Du mußt aufpassen auch langsame und regenerative Läufe drin zu behalten denn die brauchst Du für die Grundlagenausdauer, sonst kommst Du irgendwann nur noch bis 5 km und dann ist Ende.

  11. #11
    Was wäre, wenn …? Avatar von Sachsen Paul
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    Zitat Zitat von DanielaN Beitrag anzeigen
    Hallo Horst,

    natürlich kommt es daher, aber auch vom Kopf her, weil Dich unsere Liga motiviert und Du es einfach willst. Geht mir auch so aaaaaber:

    Vorsicht daß es Dir nicht wie mir zur Zeit geht; dann willst Du zuviel und Du verkrampfst.

    Rein trainingsphysiologisch ist es so, daß die Hügel natürlich die Muskulatur verbessern und auf kürzeren Strecken kannst Du einen besseren Stil beibehalten. Eigentlich machen wir Radiergummis den Fehler, daß wir viel zu früh zu weit laufen. Ich bin selbst schon nach anderthalb Jahren des Neubeginns einen Marathon gelaufen.

    Als ich vor Jahren anfing zu laufen kam mein erster Marathon erst nach fast 4 Jahren. Ich hatte vorher intensiv die kurzen Strecken bis runter zur 400 m Distanz und den Mittelstrecken verbessert. Als ich dann im vierten Laufjahr den Marathon in Bremen lief, war der direkt 2:59:11 h ! Einlauf in die Bremer Stadthalle; ich war stolz wie Oskar.

    Nur warum ? Weil ich vorher intensiv an Schnelligkeit, Laufstil, Kraft gearbeitet habe und DANN erst die Strecken verlängert habe.

    Wenn Du 5:20 bis 5:40 läufst vermute ich mal, daß da irgendwo Deinen anaerobe Schwelle liegt. Und Läufe dicht an der Schwelle sind die, die Deine aerobe Ausdauer verbessern und die Schwelle anheben; also eigentlich die effektivsten. Das ist so wie beim Intervalltraining mit längeren Belastungen und kurzen Trabpausen. Das kann man auch durch TDL ersetzen; reine Geschmacksfrage.

    Aber Du mußt aufpassen auch langsame und regenerative Läufe drin zu behalten denn die brauchst Du für die Grundlagenausdauer, sonst kommst Du irgendwann nur noch bis 5 km und dann ist Ende.
    Mitlesen ist auch interessant.

  12. #12
    3 Totenköpfe auf einen Streich Avatar von Chip
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    Standard Trainingstipps mit Daniela

    Schön das du das hier machst !
    bwg Chip

    RunningTurtle: "Einmal muß jeder Radiergummi nach Bernau"


  13. #13
    Avatar von Gäu-Läufer
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    Danke Daniela für die Antwort

    Die TDL im 5:20 mache ich weil das mein angestrebtes Tempo für Frankfurt ist.
    Die schnellen Einheiten machen Spaß aber ich merke schon an meinem Körper das es auf die Substanz geht.

    Ich will auf jedenfall nach meinem HM in Sigmaringen wieder langsamer laufen und die Strecken ausdehnen.
    Den HM kann ich mit einem Puls von 170 durchlaufen meinen max Puls kenne ich nicht genau.
    170 Puls = 4:40 - 5:10 Schnitt auf der ebene bei kühlem Wetter und Verfassung

    Ich weis nur das bei 174 nicht mehr lange laufen kann.

    Das Tempo bolzen ist in meinem Alter vielleicht auch nicht das beste.
    Die langen Läufe letztes Jahr haben mir mehr gebracht von der psyche her.
    Ich kam einfach glücklicher nach Hause. Ja gut jetzt freue ich mich über die Bestzeiten die ich laufe aber was bringt das.

    Ich laufe um Gesund zu werden und da ist mir das wohl befinden am wichtigsten.
    Heute habe ich wieder ein Frustfressen hinter mir uns das kotzt mich an.

    Sitze jetzt da mit vollem Bauch und morgen kommt ein Kollege aus dem Forum er gemütlich und ich im Tempodauerlauf.
    Alles kann man im Leben nicht haben. Darum will ich dieses Jahr noch mein HM am 1. Mai unter 1:46 laufen und den Marathon in Frankfurt unter 4Std.
    Ich werde im August 47 und habe erst vor 3 Jahren mit dem Sport angefangen. Vorher habe ich noch nicht einmal mitbekommen wann Fußball WM war oder sowas.
    Ich will nicht so verrecken wie mein Vater der hat Jahre leiden müssen. Nein Danke.

    Mit der Ernährung und Sport kann ich was dagegen tun und das will ich auch. Das mach ich.

    Das musste ich jetzt mal loswerden

    Gruß Horst
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  14. #14
    Avatar von Gäu-Läufer
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    Entschuldigt meine Worte von gesten.

    Ich war einfach sch..... drauf und habe das ohne Nachzudenken hingeschrieben.

    Gruß Horst
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  15. #15
    DanielaN
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    Zitat Zitat von Gäu-Läufer Beitrag anzeigen
    Entschuldigt meine Worte von gesten.

    Ich war einfach sch..... drauf und habe das ohne Nachzudenken hingeschrieben.

    Gruß Horst
    Warum entschuldigst Du Dich .... dafür ist das Forum und die Radiergummis da; auch mal zum Frust ablassen.

    Letzte Woche mußtet Ihr hier auch meine Meckerei über das Wetter ertragen; es gibt halt Tage wo man so drauf ist; das ist schade aber nicht zu ändern. Und da ist das doch ein Ventil.

    Und zu Deinem Text wollte ich Dir auch noch was schreiben; aber in Ruhe heute Abend wenn ich zuhause bin.

  16. #16
    Hamburg 42,195 Avatar von Miggel
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    Zitat Zitat von DanielaN Beitrag anzeigen

    Wenn Du 5:20 bis 5:40 läufst vermute ich mal, daß da irgendwo Deinen anaerobe Schwelle liegt. Und Läufe dicht an der Schwelle sind die, die Deine aerobe Ausdauer verbessern und die Schwelle anheben; also eigentlich die effektivsten. Das ist so wie beim Intervalltraining mit längeren Belastungen und kurzen Trabpausen. Das kann man auch durch TDL ersetzen; reine Geschmacksfrage.
    .

    Hallo Daniela da ich kein Buch habe und es schön ist wenn jemand ein wenig erfahrung weiter geben kann muß ich mich mal gleich einklinken .

    Was bedeutet anaerobe Schwelle wo liegt die . Wer bestimmt das überhaupt . Andere Frage in welchem Tempo läuft man den GA1 oder läüft man nach Puls .Ist der GA 1 das Wohlfühltempo ?

    Ich erreiche einen max Puls von 185 höher geht er nicht . Ist es richtig das dann wenn ich 80 % laufen soll das es dann 149 wären .

    . Im Augenblick laufe ich so um die 5,40 den GA1 finde ich total Easy und strengt die ersten 10 km nicht sonderlich an . Ist aber warscheinlich zu schnell ne. . Mein Puls liegt aber dann auch etwas über 80 % nach meiner Rechnung . So ende der Fragen

    gruß Miggel

    <<<<<< Klick mal drauf

  17. #17
    Avatar von Gäu-Läufer
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    Für mich ist GA1 das Wohlfühltempo bei dem ich mich noch locker leicht unterhalten kann.
    Mit dem Puls das ist so eine Sache da gebe ich nicht so fiel drauf.
    Ich habe zwar auch immer eine Pulsuhr an aber nur zur Kontrolle.

    Die anaerobe Schwelle ist das Tempo das du gerade noch laufen kannst ohne zu übersäuern.
    Wenn du schneller läufst ist ziemlich schnell Schluss da dein Körper die Milchsäure von den Muskeln nicht abbauen kann.

    Das kann man am besten mit Intervalle testen. Jeder Intervall sollte da ein wenig schneller sein bis zu den letzten nicht mehr laufen kannst. Da bist du dann über die Schwelle gekommen.
    Wie lang die Intervalle sein sollte kann ich dir nicht genau sagen.

    Ich kann 700m Intervalle im 4:20er laufen bei 4:10 ist Ende danach kann ich nicht mehr voll laufen und brauche eine längere Erholung bis ich wieder schnell laufen kann.
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  18. #18
    3 Totenköpfe auf einen Streich Avatar von Chip
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    Zitat Zitat von Miggel Beitrag anzeigen
    Ich erreiche einen max Puls von 185 höher geht er nicht . Ist es richtig das dann wenn ich 80 % laufen soll das es dann 149 wären .
    und weil mir so eine Rechnerrei total abgeht laufe ich nach meinen Laktatwerten!
    Ich kann auch mal 4:10 Laufen, nur keine 700m in ner Pyramide
    bwg Chip

    RunningTurtle: "Einmal muß jeder Radiergummi nach Bernau"


  19. #19
    Einfach-so-Läufer Avatar von Reno
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    Zitat Zitat von Chip Beitrag anzeigen
    und weil mir so eine Rechnerrei total abgeht laufe ich nach meinen Laktatwerten!
    Ich kann auch mal 4:10 Laufen, nur keine 700m in ner Pyramide
    Wie bestimmst du die denn?
    Reno
    Alle Äußerungen von mir sind meine persönliche Meinung und Resultat aus gelesenen, gehörten und teilweise selbst erlebten.
    Dies bitte ich zu beachten

    10km 00:49:19 06.05.2006 26. Weidener Straßenlauf
    HM 01:51:38 02.09.2007 Ältötting
    M 03:55:20 28.06.2009 Fürth


  20. #20
    DanielaN
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    Hmm ... also es gibt hier ziemlich viel Verwirrung zu der anaeroben Schwelle und den Laktatwerten. Ich mach heute Abend mal nen Erklärungsversuch.

    Genau wie ich mal erklären will welches Trainingsmittel man für welches Ziel einsetzen kann. Das wird dann ein längerer Text. Jetzt im Büro hab ich leider noch zu tun ......

  21. #21
    3 Totenköpfe auf einen Streich Avatar von Chip
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    Zitat Zitat von Reno Beitrag anzeigen
    Wie bestimmst du die denn?

    Ich stimmt nicht so ganz - sondern er hier machts !
    Mir ist das ganze Trainingsplanerstellen zu viel, wenn man wie ich im hohen Alter mit dem Laufen anfängt und dies auch noch überleben will muss man halt Experten ranlassen. Wenn ich einmal tot umfalle oder bleibende Schäden an Körper und Geist nehme ist es zu spät. Deshalb bin ich ja froh wenn hier Trainingserfahre ihr Wissen weiter geben, man lernt halt nie aus. Aber sich nen Trainingsplan wöchentlich auf den Leib schneidern zu lassen hat was elitäres

    Daniela mach mal in Ruhe später, es läuft hier ja keiner wech
    bwg Chip

    RunningTurtle: "Einmal muß jeder Radiergummi nach Bernau"


  22. #22
    Avatar von acaffi
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    Beitrag

    Hi Daniela,

    jetzt muß ich auch mal ne Frage loswerden. Ich trainier ja gerade Marathon nach Steffny (4:20) was mir auffällt ist, das ich die kürzeren Einheiten (Intervalle und alles bis 12 km) problemlos viel schneller schaffe als im Plan, aber bei den langen Einheiten Mühe habe, die Geschwindigkeiten zu schaffen. Hier mal Beispiele:

    10 km Dl Soll 6:30, Ist: 6:05 (Wohl gemerkt im vorgegebenen Pulsbereich)
    Intervalle: Soll 5:30 Ist: 5:00
    Lonjogs: Soll 6:40 Ist 6:45 - 6:55

    Wo muß ich ansetzen um das zu ändern ?

    Achim
    Man muß das Unmögliche so lange anschauen,
    bis es eine leichte Angelegenheit ist.
    Das Wunder ist eine Frage des Trainings.

    Carl Einstein

  23. #23
    DanielaN
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    Zitat Zitat von acaffi Beitrag anzeigen
    Hi Daniela,

    jetzt muß ich auch mal ne Frage loswerden. Ich trainier ja gerade Marathon nach Steffny (4:20) was mir auffällt ist, das ich die kürzeren Einheiten (Intervalle und alles bis 12 km) problemlos viel schneller schaffe als im Plan, aber bei den langen Einheiten Mühe habe, die Geschwindigkeiten zu schaffen. Hier mal Beispiele:

    10 km Dl Soll 6:30, Ist: 6:05 (Wohl gemerkt im vorgegebenen Pulsbereich)
    Intervalle: Soll 5:30 Ist: 5:00
    Lonjogs: Soll 6:40 Ist 6:45 - 6:55

    Wo muß ich ansetzen um das zu ändern ?

    Achim
    Hi Achim,

    dazu antworte ich schonmal kurz.

    Also wenn Dein Pulsbereich stimmt und Du nicht zu schnell rennst, dann sind die 10er und Intervalle vom Tempo her eher was für Leute die unter 4-Stunden laufen. D.h. der 4:20 Plan passt gar nicht dazu Intervalle in 5 Minuten zu laufen.

    Aber das ist ein anderes Thema; vielleicht willst Du ja vorsichtig an den M rangehen. Also was dann verwundert ist, daß Dir 6:40 so viel schwerer fällt. Ich z.B. habe 6:40 hinbekommen obwohl ich bei weitem nicht diese Zeiten auf den kurzen Trainingsstrecke laufe. Bei mir ist der normale DL im M-Training 6:30 gewesen und die Intervalle nicht schneller als 5:30.

    Vielleicht bis Du ja auch jemand wie Chris, der im Training ziemlich schnell laufen kann und im WK dann nicht mehr viel drauflegt. Aaaaaber es gibt ein echtes Mißverhältnis:

    Wer einen 10er Trainingslauf locker in 6:05er läuft, der darf keine Schwierigkeiten haben einen 25er oder 30er in 6:40 zu laufen. Da gibt es nur 2 Gründe die in Frage kommen.

    1. Die 10er und Intervalle sind doch zu schnell für Dich
    2. Die Ausdauer auf den langen strecken reicht nicht

    Im zweiten Fall würde ich die Tempovorgaben einfach ignorieren. Du schaffst die langen Läufe ja trotzdem und 10 - 15 Sekunden langsamer pro km ist im Training keine Welt. Mach Dir keinen Kopf, denn das wird automatisch besser je mehr lange Läufe Du machst.

  24. #24
    Avatar von acaffi
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    Zitat Zitat von DanielaN Beitrag anzeigen
    Hi Achim,

    dazu antworte ich schonmal kurz.

    Also wenn Dein Pulsbereich stimmt und Du nicht zu schnell rennst, dann sind die 10er und Intervalle vom Tempo her eher was für Leute die unter 4-Stunden laufen. D.h. der 4:20 Plan passt gar nicht dazu Intervalle in 5 Minuten zu laufen.

    Aber das ist ein anderes Thema; vielleicht willst Du ja vorsichtig an den M rangehen. Also was dann verwundert ist, daß Dir 6:40 so viel schwerer fällt. Ich z.B. habe 6:40 hinbekommen obwohl ich bei weitem nicht diese Zeiten auf den kurzen Trainingsstrecke laufe. Bei mir ist der normale DL im M-Training 6:30 gewesen und die Intervalle nicht schneller als 5:30.

    Vielleicht bis Du ja auch jemand wie Chris, der im Training ziemlich schnell laufen kann und im WK dann nicht mehr viel drauflegt. Aaaaaber es gibt ein echtes Mißverhältnis:

    Wer einen 10er Trainingslauf locker in 6:05er läuft, der darf keine Schwierigkeiten haben einen 25er oder 30er in 6:40 zu laufen. Da gibt es nur 2 Gründe die in Frage kommen.

    1. Die 10er und Intervalle sind doch zu schnell für Dich
    2. Die Ausdauer auf den langen strecken reicht nicht

    Im zweiten Fall würde ich die Tempovorgaben einfach ignorieren. Du schaffst die langen Läufe ja trotzdem und 10 - 15 Sekunden langsamer pro km ist im Training keine Welt. Mach Dir keinen Kopf, denn das wird automatisch besser je mehr lange Läufe Du machst.
    Daniela,

    danke für deine Antwort, ich tendiere auch dazu, das meine Ausdauer bei den langen nicht reicht. Ob die 10ner zu schnell für mich sind werde ich am WE sehen (10 WK) Lt. Trainingsplan müßte ich die in 57:00 laufen. Letzten Do hatte ich aber im Training eine echte Offenbarung, es sollten 12 km in 6:30mit Steigerungen sein, es wurden 12 km mit Steigerungen aber nur der erste km war in 6:15 alle anderen unter 6 Minuten bei 81 % ! Insofern würde es mich wundern wenn es nicht schneller als 57 Minuten ginge, oder ich bin wirklich wie Chris. Ich werde berichten.

    Achim

    PS: Was ich noch hinzufügen wollte, Abends (wenn ich dir kürzeren Läufe mache) ist meine Pulsfrequenz immer deutlich niedriger als am WE (wenn ich die langen mache). Ich weiß zwar nicht warum, aber das kann auch ein Grund sein.
    Man muß das Unmögliche so lange anschauen,
    bis es eine leichte Angelegenheit ist.
    Das Wunder ist eine Frage des Trainings.

    Carl Einstein

  25. #25
    DanielaN
    Gast

    Standard

    Machst Du die Langen am WE denn vormittags ?

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