Top Themen: Laufhelden | Individuelle Trainingspläne | Laufschuh-Datenbank | Uhren-Datenbank | Lauftrainer-App | Laufen anfangen | Laufen

+ Antworten
Seite 3 von 59 ErsteErste 1234561353 ... LetzteLetzte
Ergebnis 51 bis 75 von 1472
  1. #51
    Chengdu Avatar von Thrawn
    Im Forum dabei seit
    30.06.2008
    Ort
    München
    Beiträge
    812
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Hey servus Binoho
    Hast ja recht mit dem Zahlenspiel um Sekunden - ist natürlich in der Praxis unwichtig.
    Hab ich Dir überhaupt schon zum Ak Sieg in Würzburg gratuliert? Klasse Sache!
    War der Lauf gut?
    das mit schneller seh ich anders, denn noch bin ich bei keinem Marathon vor Dir über die Ziellinie gekommen.
    Meine "Bestzeiten":
    5km: 20:42 Münchner-Kindl 2009
    10km: 41:37 Forstenried 2010
    HM: 1:34:19 Altötting 2009
    M: 3:42:27 München 2009

  2. #52
    A u s l a u f m o d e l l Avatar von binoho
    Im Forum dabei seit
    11.10.2007
    Ort
    Outback Muc-Süd
    Beiträge
    10.196
    'Gefällt mir' gegeben
    49
    'Gefällt mir' erhalten
    44

    Standard

    Zitat Zitat von Thrawn Beitrag anzeigen
    .............. War der Lauf gut?
    das mit schneller seh ich anders, denn noch bin ich bei keinem Marathon vor Dir über die Ziellinie gekommen.
    gut ist relativ, die Strecke hat mir gefallen. Sicher etwas schwieriger als absolut flache Kurse, aber bei bei bis zu 28°C hab ich nach ca 17km den 3h29er ziehen lassen als ich gemerkt habe, dass ich das Tempo bei den Bedingungen nicht komplett durchhalten kann. Daß ich aber mit der 3:44:25 trotzdem "nur" 1:40 über meiner PB gelaufen bin zeigt mir, dass mein Trainingsziel 3h29 so falsch nicht sei kann und bei anderen Bedingungen vielleicht machbar ist.

    Dein Debut unterliegt ja ohnehin immer ganz besonderen Einflüssen, die halt nicht trainierbar sind , da muss man durch

    PS:
    vor Anfang/Mitte Juli hab ich keine Zeit für einen LaLa nach Freising oder so

    Mit dem siebten Lebensjahrzehnt wird es schwer, sich noch zu steigern, außer man hat erst im sechsten Jahrzehnt begonnen Sport zu treiben

  3. #53
    sub-4 Avatar von D-Bus
    Im Forum dabei seit
    11.05.2009
    Beiträge
    9.285
    'Gefällt mir' gegeben
    142
    'Gefällt mir' erhalten
    1.570

    Standard

    Zitat Zitat von Thrawn Beitrag anzeigen
    Summasumarum hab ich beim Steffnyplan sogar mehr Kilometer im M-Tempo und schnellerem Tempo.
    Beim Pfitzinger dafür viel mehr im Bereich M+10%(statt20%).
    Mir sind beim Aufraeumen die entsprechenden Buecher in die Haende gefallen. Da erinnerte ich mich an diese Diskussion.
    Bei Steffny gibt es kaum M-TDLs, sondern nur den "flotten Dauerlauf", zB bem 3:15-Plan (4:37er pace) in 4:50 zu laufen, sowie den langen Dauerlauf in 5:40 - 5:30, wobei 1x 10k beim 35k-Lauf in 4:50 vorgesehen sind. D.h. dort laeuft man recht regelmaessig MRT+13s (MRT*1.05). M-Tempo gibts bei Herbert nur in Form langer Wiederholungslaeufe: 4x 2k, 4x 3k, 3x 4k, 3x 5k und 3x 1.5k, d.h. insgesamt 51.5k im Verlauf von 10 Wochen.
    Dazu kommen 4x 1k, 5x 1k und ein 10k-WK, alle um 4:10 pace. Dieser Plan geht bis zu 85 Wkm, und ist damit gut mit Pfitzis 88er Plan zu vergleichen.

    Nehme ich mal dessen 12-Wochenplan, und lasse die ersten beiden Wochen weg:
    Dann finde ich folgende Laeufe im M-Tempo: 16k (im 26k-Dauerlauf), 19k (im 24er), und 3.2k, d.h. insgesamt 38k. Hinzu kommen regelmaessig Schwellenlaeufe, bei dir etwa im 15k-Renntempo: 16.1k, 6.4k, 11.2k, und zwei 8-15k-Wettkaempfe. Obendrauf kommen Intervalleinheiten im 5k-Renntempo: 5x 1k, 5x 0.6k, 4x 1.2k, 5x 0.6k, 3x 1.6k.

    Also stimmt es schon, dass man bei Pfitzi viel oefter schneller laeuft.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  4. #54
    Chengdu Avatar von Thrawn
    Im Forum dabei seit
    30.06.2008
    Ort
    München
    Beiträge
    812
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Äh ja da hast Du natürlich recht. Ich hab bei meinem Plan eher den 3:15'er genommen um dann eigentlich auf 3:30 zu laufen. Tempoläufe hab ich nach dem Wettkampftempo angepasst. Das darf ich natürlich nicht wenn ich den Plan vergleichen will. Mein Fehler

    Jetzt mal ne andere Frage - wieder mehr auf Pfitzingers Plan bezogen: Er baut ja reduzierte Regenerationswochen ein. Wochen mit Tuneup-Races sind meist volle Trainingswochen - eigentlich immer mit dem Wettkampf am Samstag und dann noch einen langen am Sonntag.
    Allerdings schreibt Pfitzinger auch, das Tuneup-Races entweder so wie im Plan vorgeschlagen, oder aber mit einem max. 4-6Tage Tappering (also relativ erholt) eingeplant werden können.
    Kann ich dann eigentlich auch eine der Regenerationswochen als Tapperwoche mit einem Tuneup-Race am Sonntag planen. Der lange würde dann entsprechen in dieser Reg. Woche komplett entallen - wäre aber nicht so schlimm, da ja am Dienstag sowieso wieder ein Mittellanger geplant wäre, und in einer herkömmlichen' Regenerationswoche der lange ja auch verkürzt wäre...
    Natürlich darf die nächste harte VO2max Einheit dann nicht am Mittwoch nach dem Rennen folgen sondern erst am Freitag.
    Ich meine hier übrigens das in meinem Plan angegebene erste Tuneup-Race - welches in der Vorwoche die Regeneration hatte - aber ich glaub das war schon klar, oder?
    Dieses Tuneup könnte dann ja sowohl ein 10k(+z.b. langes Auslaufen) oder ein HM sein.
    Was meint Ihr? Darf man bei Pfitz Reg. Woche und Tuneups mischen?
    Meine "Bestzeiten":
    5km: 20:42 Münchner-Kindl 2009
    10km: 41:37 Forstenried 2010
    HM: 1:34:19 Altötting 2009
    M: 3:42:27 München 2009

  5. #55
    Chri.S
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Thrawn Beitrag anzeigen
    Was meint Ihr? Darf man bei Pfitz Reg. Woche und Tuneups mischen?
    Wenn Du Dich daran hälst:

    Natürlich darf die nächste harte VO2max Einheit dann nicht am Mittwoch nach dem Rennen folgen sondern erst am Freitag.
    sollte das meiner Meinung nach kein Problem darstellen, evtl. kann man auf die VO2-Max-Einheit dann auch ganz verzichten, je nach Wettkampfform ;-)

    Ich bin noch selber am überlegen, wie ich das mit den Tune Up-Races mache. Die Wettkämpfe, die ich mir ausgesucht habe, finden meist Sonntags statt. Den langen Lauf am Samstag davor zu machen, finde ich nicht so sinnvoll, also müsste ich den rein theoretisch auf Montag legen. Das dürfte aufgrund von Arbeit und Familie eher kompliziert werden. Gut, im Sommer könnte ich um 4:00 aufstehen und den dann morgens machen, aber im September finde ich das schon fast nicht mehr gemütlich.
    Andere Möglichkeit wäre, statt back-to-back einfach einen Halbmarathon zu laufen, der hätte ja gleichzeitig einen langen Lauf und Tempo mit drin. Oder am Samstag einen TDL auf der Bahn und dann Sonntag den long run..

    Gruß
    Chris

  6. #56
    sub-4 Avatar von D-Bus
    Im Forum dabei seit
    11.05.2009
    Beiträge
    9.285
    'Gefällt mir' gegeben
    142
    'Gefällt mir' erhalten
    1.570

    Standard

    Moin,

    grundsaetzlich sehe ich das wie Chri.S. Mach ruhig!

    Zitat Zitat von Chri.S Beitrag anzeigen
    Ich bin noch selber am überlegen, wie ich das mit den Tune Up-Races mache. Die Wettkämpfe, die ich mir ausgesucht habe, finden meist Sonntags statt.
    Noch 1-2 Gedanken hierzu:
    Beim WK am Sonntag laufe ich den langen entweder Freitagmorgen oder Montagabend. Oder aber ich dehne den WK auf etwa 30k aus, wenn er lang genug ist (HM + 3k Einlaufen + 6k Auslaufen). Eine weitere Alternative ist zB sonntagmorgens 3k Einlaufen, 10k WK, 3k Auslaufen, gefolgt von lockeren 15-20k am Abend, wenn man weder Freitag noch Montag Zeit fuer den Langen hat.
    Oder aber einen extraharten TDL, zB 2x 6.4k um 90%HF, am Samstag anstelle des WKs, den ich allerdings nicht auf der Bahn laufen wuerde, gefolgt vom normalen langen Lauf am Sonntag.
    hth.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  7. #57
    Chri.S
    Gast

    Standard

    Tapering machts möglich Ich hab heute mal ein bischen an meinem Pfitz-Plan rumgespielt. Ich habe mich nun doch für den 12-Wochenplan entschieden, weil der mir besser ins Konzept passt. Ich laufe in 2 Wochen einen Marathon und hab dann noch 4 Wochen Zeit, bis ich ins erneute Marathontraining einsteig. Ich werde davon 2 Wochen Hardcore-Regeneration betreiben und dann zwei Wochen reine Grundlagenarbeit mit ein paar Hügeln und Strides machen. Der Plan ist aus der second edition, falls sich jemand wundert.

    Ich hab den Plan mal als pdf-Datei angehängt. Ist nur ein Grobentwurf und es sind sicher noch eine Menge Flüchtigkeitsfehler enthalten. Ich musste aufgrund der Wettkämpfe, die ich laufen möchte, ein bischen sehr viel umstellen. Außerdem habe ich statt 3 4 lange Läufe mit Marathontempoanteil dabei, die sich von 13 auf 21 km steigern. Ich habe außerdem, so es mir aufgefallen ist, unsinniges rausgestrichen, so z.B. einen medium long run und eine zweite Regenerationseinheit an einem Tag nach einem Wettkampf.

    Falls Fragen sind zu den Abkürzungen und überhaupt, gerne her damit.
    Ich freue mich über jeden Kommentar!

    Gruß
    Chris
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  8. #58
    Avatar von Karsti
    Im Forum dabei seit
    02.07.2007
    Ort
    Taunusrandgebiet
    Beiträge
    1.255
    'Gefällt mir' gegeben
    1
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Hallo Chris,

    findet Du den geplanten Kilometerumfang nicht etwas zu übertrieben .

    Ich frage mich wirklich was Du damit bezwecken möchtest, zumal Du nur vier Wochen Reha zwischen dem gelaufenen Marathon und der beginnenden Marathonvorbereitung hast.


    Gruß

    Karsten
    Hört auf an Wunder zu glauben, sondern fangt an hart zu trainieren und sinnvoll zu essen.



  9. #59
    Chri.S
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Karsti Beitrag anzeigen
    Hallo Chris,

    findet Du den geplanten Kilometerumfang nicht etwas zu übertrieben .

    Ich frage mich wirklich was Du damit bezwecken möchtest, zumal Du nur vier Wochen Reha zwischen dem gelaufenen Marathon und der beginnenden Marathonvorbereitung hast.


    Gruß

    Karsten
    Hi Karsten!

    Mir scheint das ein Umfang den ich gut verkrafte. Zudem gibt es keine zwei Tempoeinheiten die Woche, wie bei Greif. Und ich glaube, dass mir der Umfang in Bezug auf den Marathon und auch noch vieles darunter am meisten bringt, zumal ich dieses mal weniger langsame Dauerläufe machen werde, sondern zügiger laufen werde. Ist mehr ein Experiment, aber ich denke mit etwas weniger Tempo kann ich den Umfang stemmen. Kannst ja mal meine letzten Wochen im kmspiel anschauen, ich scheine darauf ganz gut anzusprechen. Außerdem machen mir die Umfänge Spaß, und das ist das wichtigste ;-)

  10. #60
    Avatar von Karsti
    Im Forum dabei seit
    02.07.2007
    Ort
    Taunusrandgebiet
    Beiträge
    1.255
    'Gefällt mir' gegeben
    1
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Hallo Chris,

    ich beobachte schon die ganze Zeit deine Umfänge, jedoch fehlen mir auch mal Resultate die das ganze auch als sinnvoll untermauern, ich dachte eigentlich das Du auf dem HM in KW23 selbst aus vollem Training besser hättest abschneiden müssen.

    Okay wenn Du Spaß an den Umfängen hast ist das völlig in Ordnung, aber ich dachte immer Du möchtest bei unserem Duell nochmal angreifen , so sieht das für mich momentan aber nicht aus, schmau mehr mal in zwei Wochen werden wir sehen was die Umfänge nun wirklich gebracht haben.


    Gruß

    Karsten
    Hört auf an Wunder zu glauben, sondern fangt an hart zu trainieren und sinnvoll zu essen.



  11. #61

    Im Forum dabei seit
    07.05.2006
    Ort
    Berlingua
    Beiträge
    1.235
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Moin Chris,

    zu den hohen Umfängen wollte ich gar nichts sagen, da ich ahnte, dass Du genau das schreiben wirst, was Du jetzt Karsti geantwortet hast. Mittlerweile gehst Du mit Plänen ja locker genug um, um im Fall der Fälle auch mal eine Einheit zu variieren oder abzukürzen.

    Einen Punkt, den Karsti angesprochen hat, hast Du in Deiner Antwort ausgelassen: die Regeneration. 4 Wochen sind nicht gerade viel, um anschließend in einen ambitionierten Plan einzusteigen. Die Menschen ticken verschieden, ich war froh, nach dem sub3-MA nicht nach Plan laufen zu "müssen". Du bist anders gestrickt und läufst mit Plan wohl am Besten.

    Alle Abkürzungen Deines Plans konnte ich nicht aufschlüsseln, vielleicht fügst Du noch eine Legende an?! Wonach wirst Du die Trainingsbereiche/-geschwindigkeiten bestimmen?

    Grüße
    Christian

  12. #62
    Chri.S
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Karsti Beitrag anzeigen
    Hallo Chris,

    ich beobachte schon die ganze Zeit deine Umfänge, jedoch fehlen mir auch mal Resultate die das ganze auch als sinnvoll untermauern, ich dachte eigentlich das Du auf dem HM in KW23 selbst aus vollem Training besser hättest abschneiden müssen.

    Okay wenn Du Spaß an den Umfängen hast ist das völlig in Ordnung, aber ich dachte immer Du möchtest bei unserem Duell nochmal angreifen , so sieht das für mich momentan aber nicht aus, schmau mehr mal in zwei Wochen werden wir sehen was die Umfänge nun wirklich gebracht haben.


    Gruß

    Karsten
    Ich glaube, man kann mit viel Geschwindigkeitstraining kurzfristig gute Resultate vorweisen, aber ich will jetzt etwas langfristiger planen und das eher mit Umfang als mit irgendwelchen kryptischen Intervalleinheiten oder dergleichen. Die Umfänge werden sich auf lange Sicht auszahlen, da bin ich mir sicher.

    Natürlich will ich bei dem Duell nochmal angreifen und ich glaube, dass mit diesem Plan (ob ich ihn jetzt tatsächlich so laufe oder nicht) auch zu können, sonst würde ich ihn ja nicht probieren.
    Der HM in Chemnitz war unter nicht optimalen Umständen und dafür bin ich damit äußerst zufrieden. Oberste Priorität hat aber für mich der Marathon in zwei Wochen, dem war auch der Halbmarathon untergeordnet.

    Grüße und auf diesem Wege nochmal Glückwünsche zu Deiner tollen Leistung bei den Gebrüdern Grimm!
    Chris

  13. #63
    Chri.S
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Haricot Beitrag anzeigen
    Moin Chris,

    zu den hohen Umfängen wollte ich gar nichts sagen, da ich ahnte, dass Du genau das schreiben wirst, was Du jetzt Karsti geantwortet hast. Mittlerweile gehst Du mit Plänen ja locker genug um, um im Fall der Fälle auch mal eine Einheit zu variieren oder abzukürzen.

    Einen Punkt, den Karsti angesprochen hat, hast Du in Deiner Antwort ausgelassen: die Regeneration. 4 Wochen sind nicht gerade viel, um anschließend in einen ambitionierten Plan einzusteigen. Die Menschen ticken verschieden, ich war froh, nach dem sub3-MA nicht nach Plan laufen zu "müssen". Du bist anders gestrickt und läufst mit Plan wohl am Besten.

    Alle Abkürzungen Deines Plans konnte ich nicht aufschlüsseln, vielleicht fügst Du noch eine Legende an?! Wonach wirst Du die Trainingsbereiche/-geschwindigkeiten bestimmen?

    Grüße
    Christian
    Hi Christian!

    Ja, die Regenerationszeit ist ein Knackpunkt, über den ich mir auch Gedanken gemacht habe. Ich muss dann sehen, wie ich mich fühle, hoffe aber, dass mir vier moderate Wochen genügen.

    Die Abkürzungen habe ich aus Pfitzingers Buch übernommen.

    Legende:

    Rec= Recovery
    GA=General Aerobic
    VO2Max=..
    MLR=Medium Long Run
    LR=Long Run
    LR-MRP=Long Run-Marathon Race Pace
    DR=Dress Rehearsal

    LT= Lactat Threshold

    Irgendwas vergessen?

    Intervalltempo ist 5k-Pace, die LT-Läufe werden zwischen HM und 15k-Pace gelaufen.
    Alles andere ist relativ flexibel, wobei die langen Läufe als Crescendo gelaufen werden. Die ersten 8k locker, dann MRP+20% und die letzten 8k MRP+10%.

    Grüße
    Chris

  14. #64
    Chengdu Avatar von Thrawn
    Im Forum dabei seit
    30.06.2008
    Ort
    München
    Beiträge
    812
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Servus,
    ok also erstmal: Ich bin natürlich ein bedeutend schlechterer Läufer als Du - auch Umfangmäßig nicht annähernd in Deinem Bereich. Deshalb kann ich nur versuchen die Belastung in etwa abzuschätzen - beurteilen was Du verträgst kannst Du natürlich selbst am Besten. Aber ich geb mal meinen Senf zum Plan ab:
    Woche 1: für die erste Woche finde ich die zweite MRT zuviel - besonders so kurz vor Wettkampf lieber 13km GA evtl. paar Strides.
    Woche2: Di und Mi tauschen?
    Woche4: ist der 5k Borel ein Bestzeitwettkampf oder willst Du da nur Deine LT-Einheit abspulen? Falls dies eine Rekomwoche ist und Du auf Bestzeitjagdt warst würde ich den Do. auf 18km kürzen und evtl. mit Fr. tauschen?
    Woche5: Warum nur 6km LT und nicht 8?
    Woche8: ich finds beeindruckend das Du einen MLR mit nem Recom am Abend verträgst - ist dann quasi als zweite Qualitätseinheit gleich hinter dem Tempo am Vortag gedacht?
    Du hast insgesamt dann praktisch jede Woche entweder einen Wettkampf oder einen Langen Lauf mit MRT - auch nicht schlecht!
    Meine "Bestzeiten":
    5km: 20:42 Münchner-Kindl 2009
    10km: 41:37 Forstenried 2010
    HM: 1:34:19 Altötting 2009
    M: 3:42:27 München 2009

  15. #65
    Chri.S
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Thrawn Beitrag anzeigen
    Servus,
    ok also erstmal: Ich bin natürlich ein bedeutend schlechterer Läufer als Du - auch Umfangmäßig nicht annähernd in Deinem Bereich.
    Also schlechter schonmal gar nicht, vielleicht zur Zeit etwas langsamer - was sich aber schnell ändern kann, glaub mir ;-) Bin für jeden Tipp und für jede Anregung dankbar, die Schnelligkeit des Ratgebers sagt doch nichts darüber aus, ob er gute Anregungen gibt oder nicht.


    Woche 1: für die erste Woche finde ich die zweite MRT zuviel - besonders so kurz vor Wettkampf lieber 13km GA evtl. paar Strides.
    Du meinst MLR? Kann man sicher drüber streiten und ist vielleicht eine sinnvolle Alternative, die Du vorschlägst.

    Woche2: Di und Mi tauschen?
    Oha, das meinte ich mit Flüchtigkeitsfehler. Na klar, so kurz nach einem HM macht die Einheit nicht soviel Sinn, wahrscheinlich weder Dienstag noch Mittwoch.


    Woche4: ist der 5k Borel ein Bestzeitwettkampf oder willst Du da nur Deine LT-Einheit abspulen? Falls dies eine Rekomwoche ist und Du auf Bestzeitjagdt warst würde ich den Do. auf 18km kürzen und evtl. mit Fr. tauschen?
    Bin noch nie 5k gelaufen. Da ich für unsere Liga einen 5er bräuchte, nehme ich diesen mit, vor allem auch, weils ein toller flacher Lauf ist. Der Lauf ist Mittwoch und soll als Ersatz für die LT-Einheit dienen.


    Woche5: Warum nur 6km LT und nicht 8?
    Weils der Pfitz so sagt

    Woche8: ich finds beeindruckend das Du einen MLR mit nem Recom am Abend verträgst - ist dann quasi als zweite Qualitätseinheit gleich hinter dem Tempo am Vortag gedacht?
    Ob ichs vertrage, weiß ich noch nicht. Da wird dann sicher die Tagesform und Arbeit/Familie entscheiden. Ich habs einfach erst mal stehen lassen.

    Du hast insgesamt dann praktisch jede Woche entweder einen Wettkampf oder einen Langen Lauf mit MRT - auch nicht schlecht!
    Nicht alle Wettkämpfe werden voll gelaufen. Es sind ein paar dabei, die ich eher deshalb laufe, weil sie nah dran sind - sonst muss ich für Wettkämpfe eher weit fahren.
    Die langen Läufe mit MRT-Anteil liegen mir als Greifscher Endbeschleuniger natürlich und ich bin froh, dass ich vier solche mit einbringen konnte

    Danke soweit, das war hilfreich!

    Chris

  16. #66
    Avatar von Karsti
    Im Forum dabei seit
    02.07.2007
    Ort
    Taunusrandgebiet
    Beiträge
    1.255
    'Gefällt mir' gegeben
    1
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Hallo Chris,

    Zitat Zitat von Chri.S Beitrag anzeigen
    Ich glaube, man kann mit viel Geschwindigkeitstraining kurzfristig gute Resultate vorweisen, aber ich will jetzt etwas langfristiger planen und das eher mit Umfang als mit irgendwelchen kryptischen Intervalleinheiten oder dergleichen. Die Umfänge werden sich auf lange Sicht auszahlen, da bin ich mir sicher.
    sicherlich ist langfristig gesehen eine moderate Umfangserhöhung wertvoller wie nur Geschwindigkeitstraining, da ich mich persönlich damit angesprochen fühle muss ich Dir mitteilen das ich die typischen Intervalleinheiten das letzte mal Mitte April gemacht habe, seitdem eher nur Temodauerläufe in den unterschiedlichsten Varianten, diese scheinen bei mir schon sehr gut zu wirken .

    Zitat Zitat von Chri.S Beitrag anzeigen
    Natürlich will ich bei dem Duell nochmal angreifen und ich glaube, dass mit diesem Plan (ob ich ihn jetzt tatsächlich so laufe oder nicht) auch zu können, sonst würde ich ihn ja nicht probieren.
    Der HM in Chemnitz war unter nicht optimalen Umständen und dafür bin ich damit äußerst zufrieden. Oberste Priorität hat aber für mich der Marathon in zwei Wochen, dem war auch der Halbmarathon untergeordnet.
    Das freut mich zu hören, natürlich muss man von seinem Konzept überzeugt sein trotzdem bin ich der Meinung das Du bei diesen Umfängen mit Kanonen auf Spatzen schießt, sorry ist halt mein Eindruck, aber mach Dir nichts draus ich habe von Training keine Ahnung .

    Das deine Wettkämpfe nie optimal laufen ist mir schon des öfteren aufgefallen, irgendwas hast Du immer, mal sind es Höhenmeter oder die lange Anfahrt usw. ich glaube den idealen Wettkampf wenn man mal einen hat wird es nicht allzu oft geben von daher sollte man seine Leistungen sachlich für sich selbst überprüfen und schauen ob man in der Vorbereitung nicht eventuell etwas hätte besser machen können.

    Für den Marathon in zwei Wochen drücke ich Dir ganz fest beide Daumen und das meine ich auch so .

    Zitat Zitat von Chri.S Beitrag anzeigen
    Grüße und auf diesem Wege nochmal Glückwünsche zu Deiner tollen Leistung bei den Gebrüdern Grimm!
    Chris
    Vielen lieben Dank für die Glückwünsche zu meinem genialen Abschneiden beim Brüder-Grimm-Lauf 2009 .


    Gruß

    Karsten
    Hört auf an Wunder zu glauben, sondern fangt an hart zu trainieren und sinnvoll zu essen.



  17. #67
    Chri.S
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Karsti Beitrag anzeigen
    Hallo Chris,



    sicherlich ist langfristig gesehen eine moderate Umfangserhöhung wertvoller wie nur Geschwindigkeitstraining, da ich mich persönlich damit angesprochen fühle muss ich Dir mitteilen das ich die typischen Intervalleinheiten das letzte mal Mitte April gemacht habe, seitdem eher nur Temodauerläufe in den unterschiedlichsten Varianten, diese scheinen bei mir schon sehr gut zu wirken .



    Das freut mich zu hören, natürlich muss man von seinem Konzept überzeugt sein trotzdem bin ich der Meinung das Du bei diesen Umfängen mit Kanonen auf Spatzen schießt, sorry ist halt mein Eindruck, aber mach Dir nichts draus ich habe von Training keine Ahnung .
    Wenn Umfang langfristig wertvoller ist, dann ist es für mich kein "mit Kanonen auf Spatzen" schießen. Wäre für viele Läufer sicherlich sinnvoller, als zwei mal die Woche auf die Bahn zu gehen und sich die Lunge aus dem Leib laufen, nur weil das in irgendeinem Plan steht. Aber das muss jeder für sich selber rausfinden und jeder spricht da anders drauf an.

    Das deine Wettkämpfe nie optimal laufen ist mir schon des öfteren aufgefallen, irgendwas hast Du immer, mal sind es Höhenmeter oder die lange Anfahrt usw.
    Oh nein, nie optimal laufen? Ich bin dieses Jahr (glaube ich) 8 Wettkämpfe gelaufen. Davon war mir bei vieren klar, dass sie nicht perfekt laufen und auch gar nicht sollten. Einer war den Umständen entsprechend sehr zufriedenstellend (Chemnitz jetzt) und der 10er in meiner Heimatstadt hat mich persönlich enttäuscht. Dazu kommen der HM und der 10er im Februar und das waren in meinen Augen nahezu perfekte Läufe. Beim HM bin ich trotz sehr schwerer Strecke super abgegangen und wusste nicht, woher, der 10er in Kiel war auch gefühlt locker und sehr kontrolliert, allerdings etwas getrübt durch den sich ankündigenden shin splint.

    Klar, ich will immer den perfekten WK und bin sehr kritisch in der Nachbetrachtung, aber das muss ich auch sein, um mich weiterzuentwickeln. Heißt aber nicht, dass ich die guten Wettkämpfe nicht zu schätzen weiß. Kommt aber in einem Forum vielleicht anders rüber, als es in Wirklichkeit ist ;-)

    Gruß
    Chris

  18. #68
    Avatar von Karsti
    Im Forum dabei seit
    02.07.2007
    Ort
    Taunusrandgebiet
    Beiträge
    1.255
    'Gefällt mir' gegeben
    1
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Hallo Chris,

    ein erstmal vorweg das ist keine Kritik, sondern ich wollte Dich zum Nachdenken animieren.

    Zitat Zitat von Chri.S Beitrag anzeigen
    ...Wenn Umfang langfristig wertvoller ist, dann ist es für mich kein "mit Kanonen auf Spatzen" schießen. Wäre für viele Läufer sicherlich sinnvoller, als zwei mal die Woche auf die Bahn zu gehen und sich die Lunge aus dem Leib laufen, nur weil das in irgendeinem Plan steht. Aber das muss jeder für sich selber rausfinden und jeder spricht da anders drauf an...
    mir ist es nur aufgefallen das deine Kilometerumfänge sehr hoch für deinen momentanen Leistungsstand sind. Allerdings habe ich von eine moderaten Erhöhung gesprochen und das ist deine Kilometerumfangs-Entwicklung sicherlich nicht.

    Zitat Zitat von Chri.S Beitrag anzeigen
    ...Kommt aber in einem Forum vielleicht anders rüber, als es in Wirklichkeit ist ;-)...
    Da sprichts Du wahre Worte , ich würde mich freuen wenn wir es einmal organisieren könnten bei einem Wettkampf uns kennen zulernen, ich hätte da von meiner Seite aus richtig Bock drauf.


    Gruß

    Karsten
    Hört auf an Wunder zu glauben, sondern fangt an hart zu trainieren und sinnvoll zu essen.



  19. #69
    Chri.S
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Karsti Beitrag anzeigen
    Hallo Chris,

    ein erstmal vorweg das ist keine Kritik, sondern ich wollte Dich zum Nachdenken animieren.

    ...

    mir ist es nur aufgefallen das deine Kilometerumfänge sehr hoch für deinen momentanen Leistungsstand sind. Allerdings habe ich von eine moderaten Erhöhung gesprochen und das ist deine Kilometerumfangs-Entwicklung sicherlich nicht.
    Schon recht Wer seinen Plan online stellt, der will doch Feedback. Das mit den Umfängen ist halt immer ein Ansatzpunkt für Diskussionen: es gibt solche, die meinen man kann (und muss) auch einen Marathon sub3 mit 80 Wochenkilometer laufen und andere, die anderen meinen, dass man dafür mehr als Durchschnitt stemmen muss. Und dann gibts da bestimmt noch ganz andere Meinungen, in die ich mich kurz vor Bettzeit nicht hineinversetzen will
    Ich glaube nicht, dass es die eine Wahrheit gibt, aber ich will mir in 10 Jahren nicht vorwerfen, nicht alle Möglichkeiten ausprobiert zu haben. Und derzeit glaube ich, dass mich die Umfänge voran bringen. Ob ich ohne diese Umfänge die gleiche Leistung bringe wie mit 80 km werde ich leider nie herausfinden. Ich will jedenfalls das Maximum und bin dafür bereit, einiges an Zeit zu investieren. Und solangs mir Spaß macht, why not?

    Aber jetzt lieber zurück zum eigentlich Thema, sonst flieg ich hier noch raus



    Da sprichts Du wahre Worte , ich würde mich freuen wenn wir es einmal organisieren könnten bei einem Wettkampf uns kennen zulernen, ich hätte da von meiner Seite aus richtig Bock drauf.
    Vielleicht kommt einer von uns mal in die Verlegenheit, im Revier des anderen zu laufen, dann hätte ich da auch Bock drauf, auch wenns bestimmt hart wird

    Gruß
    Chris

  20. #70
    sub-4 Avatar von D-Bus
    Im Forum dabei seit
    11.05.2009
    Beiträge
    9.285
    'Gefällt mir' gegeben
    142
    'Gefällt mir' erhalten
    1.570

    Standard

    Hi Chri.S,

    paar Anmerkungen.

    Erstens finde ich den Plan grundsaetzlich gut, und auch den Umfang nicht zu hoch. Gut, das war zu erwarten.

    Zweitens sind m. E. vier Wochen Regeneration im Sommer eher viel; bei Greif waren das bestimmt weniger, oder?

    Drittens waere fuer mich dein Einstieg in den Plan zu hart. Ein HM in der ersten Woche? Wuerde ich durch 2x 5k im MRT ersetzen. Der MRT-Lauf der naechsten Woche waere mir auch noch zu lang: entweder auf 8-10k kuerzen, oder MRT als 85% HFmax verstehen, d.h. langsamer als geplant laufen.

    Viertens: warum gar kein Tempo in Woche 3?

    Fuenftens sind da zuviele rec-Laeufe drin, oefters mal drei hintereinander sowie gar sechs Stueck in Woche 4. Verschrieben? Die 116 Wkm schaffst du auch mit mehr normalen GA-Einheiten.

    Sechstens: Woche 7, 11 km als Schwellenlauf und zwei Tage danach 19k MRT, oh weh. Das ganze mit 135k und einem 10er-WK in der Vorwoche, oh weh oh weh. Die Woche drauf ein HM, gefolgt von 21k MRT. Das wuerde ich deutlich abschwaechen; der Pfitzingerplan ist da bestimmt sanfter.

    Siebtens wuerde ich in der Marathonwoche weniger laufen.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  21. #71
    Chri.S
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Zweitens sind m. E. vier Wochen Regeneration im Sommer eher viel; bei Greif waren das bestimmt weniger, oder?
    Greif macht 4 Wochen reduzierten Umfang und wenig Tempo im Sommer. Pfitzinger selber bietet ja einen 5-Wochen Regenerationsplan an, aber ich meine auch, dass mir 4 Wochen reichen sollten.

    Drittens waere fuer mich dein Einstieg in den Plan zu hart. Ein HM in der ersten Woche? Wuerde ich durch 2x 5k im MRT ersetzen. Der MRT-Lauf der naechsten Woche waere mir auch noch zu lang: entweder auf 8-10k kuerzen, oder MRT als 85% HFmax verstehen, d.h. langsamer als geplant laufen.
    Der HM ist bei meiner Schwester um die Ecke. Würde sich schön für einen Besuch anbieten. Ich könnte da auch 11,9 km oder 5,schiessmichtot laufen, aber ich mag krumme Distanzen nicht sonderlich.

    Viertens: warum gar kein Tempo in Woche 3?
    Stimmt, ist mir noch nicht aufgefallen. Könnte da den LT-Lauf aus Woche 2 einbauen, Schwelle kann man ja nie genug machen

    Fuenftens sind da zuviele rec-Laeufe drin, oefters mal drei hintereinander sowie gar sechs Stueck in Woche 4. Verschrieben? Die 116 Wkm schaffst du auch mit mehr normalen GA-Einheiten.
    Ich hab eigentlich gar nicht soviel Rec eingebaut, sondern die weitesgehend übernommen. Klar, nach Wettkämpfen, insbesondere nach back-to-back, hab ich da die ein oder andere Regenerationseinheit untergemogelt. Aber stimmt, jetzt wo Du es sagst fällts mir auch auf.

    Sechstens: Woche 7, 11 km als Schwellenlauf und zwei Tage danach 19k MRT, oh weh. Das ganze mit 135k und einem 10er-WK in der Vorwoche, oh weh oh weh. Die Woche drauf ein HM, gefolgt von 21k MRT. Das wuerde ich deutlich abschwaechen; der Pfitzingerplan ist da bestimmt sanfter.
    Pfitz hätte in Woche 6 5*1,2k Intervalle und 27k mit 19k MRT und die Woche drauf die 11k LT gefolgt von einem 35er.
    Liest sich erstmal hart, aber ich weiß noch nicht, wie ich da entschärfen soll. Eventuell könnte man das ganze etwas entzerren, z.B. den LT-Lauf etwas kürzer und dann weiter vorne.

    Siebtens wuerde ich in der Marathonwoche weniger laufen.
    Ja, das habe ich jetzt erstmal so übernommen, wie es im Plan steht, aber es wird wohl deutlich weniger.

    Erstens finde ich den Plan grundsaetzlich gut, und auch den Umfang nicht zu hoch. Gut, das war zu erwarten.
    Freut mich ;-)

    Soweit hab ich ihn jetzt schonmal überarbeitet und ich freue mich natürlich weiterhin auf Anregungen und Anmerkungen.

    Danke
    Chris
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  22. #72
    C Avatar von DerC
    Im Forum dabei seit
    15.04.2007
    Ort
    Bonner Loch
    Beiträge
    4.962
    Blog Entries
    7
    'Gefällt mir' gegeben
    8
    'Gefällt mir' erhalten
    13

    Standard

    Der Umfangs-Peak ist für mich ok. Was ich aber schon heftig finde, ist ein Umfangsschnitt von über 120k über 8 Wochen, dabei keine Woche unter 110k und KEIN Ruhetag über die ganze Zeit. Da musst du selbst wissen, ob das realistisch ist. Der Umfangschnitt ist für dich als Greifianer möglicherweise kein Problem, aber ohne Ruhetag und deutliche Umfangsreduktion auskommen über 8 Wochen ist für Nicht-Profis doch oft nicht soo einfach.

    Das Problem ist möglicherweise nicht mal, dass man das körperlich nicht packt, sondern dass man das Pensum am Ende organisatorisch an ein paar Tagen nicht packt, das frustriert dann ein wenig usw. Für den kopf ist es oft besser, sich etwas weniger vorzunehmen, wenn es zeitlich hinhaut, kann man immer noch mehr machen.

    Mir ist es auch einfach zu wenig Veränderung beim Umfang. Tapering am Ende ausgenommen: Da ist keine Woche dabei, wo es mal auf 70% runtergeht. Es sind nie 2 ganz leichte Tage internander, wo du vielleicht in 2 Tagen zusammen mal nur 15k läufst.

    Warum nicht zwischendurch mal mit wirklich frischen Beinen laufen?

    Aber ich weiß zu wenig darüber, was du bisher trainiert hast. Hab nur im Moment das Gefühl, dass du Greifs Grundfehler auf Pfizingers Konzept überträgst: Es wird zu lange mit müden Beinen gelaufen, ob das Tapering dann am Ende zur Erhohlung reicht, ist immer ein wenig riskant.

    Mal was anderes: In welchem Tempo lässt der Pfitzinger den die rec Läufe machen?

    Zitat Zitat von Karsti Beitrag anzeigen
    mir ist es nur aufgefallen das deine Kilometerumfänge sehr hoch für deinen momentanen Leistungsstand sind. Allerdings habe ich von eine moderaten Erhöhung gesprochen und das ist deine Kilometerumfangs-Entwicklung sicherlich nicht.
    Kilometerumfang hat für mich mehr mit dem zu tun, was man verträgt und wozu man Lust hat, als mit dem Leistungsstand. Natürlich hängt es indirekt auch vom Leistungsstand ab. Aber wer weniger Speed hat muss oft mehr Umfang machen, dem bleibt gar keine andere Wahl. Und Geschwindigkeit ist eben zu einem guten Teil angeboren.

    Zitat Zitat von Chri.S Beitrag anzeigen
    Das mit den Umfängen ist halt immer ein Ansatzpunkt für Diskussionen: es gibt solche, die meinen man kann (und muss) auch einen Marathon sub3 mit 80 Wochenkilometer laufen und andere, die anderen meinen, dass man dafür mehr als Durchschnitt stemmen muss.
    Das mit dem "man kann" ist ja Unsinn, wer ist "man"? Bei mir haben ja gut 50k im Jahresschnitt und 80k in den letzten 8 Wochen gereicht. Andere haben das mit noch weniger geschafft. Das ist aber klar die Minderheit. Viele brauchen mehr. Also die einen könnens mit wenig Umfang, andere nicht. Hat nicht jeder diesselben Voraussetzungen. Deswegen ist es Unsinn, den Umfang in erster Linie nach der Zielzeit zu bestimmen.

    Zitat Zitat von Chri.S Beitrag anzeigen
    . Und derzeit glaube ich, dass mich die Umfänge voran bringen.
    Ein wichtiger Satz, zu dem mir zwei Gedanken einfallen.

    1. Die eine Seite. Du musst an das glauben, was du trainierst. Sonst bringst wenig. Karsti wäre auch ncht so erfolgreich, wenn er nicht dran glauben würde.

    2. Die andere Seite. Manchmal darf man sich nicht zu sehr in einen Glauben reinsteigern. Mal an meinem Beispiel; Ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich mit meinen Umfängen nicht zufrieden bin und denke, mit den Umfängen kannst du im Herbst keinen Marathon-PB laufen. Aber zum gleichen Zeitpunkt hatte ich 2007 weniger Jahreskilometer, deutliche wniger LebensKilometer, war schlechter in Form (Hm in 1:26 im Juli) und bin dann im Herbst 2:58 gelaufen. Jetzt habe ich insgesamt mehr km, laufe etwa ne 1:22 im HM ohne spezielle Vorbereitung oder viel Umfang, natürlich muss der Marathon unter normalen Umständen deutlich schneller gehen, auch wenn ich jetzt noch ein paar Wochen mit wenig Wochenkm mache und in der konkreten Vorbereitung auch nicht viel mehr als damals.

    Also nicht zu umfangsgläubig werden. Und daran denken, dasss auch ohne große Umfangserhöhung mehr Umfang aufs Konto kommt mit jedem Jahr. Selbst auf hohem Niveau kann man manchmal ohen Umfangserhöhung schneller werden. Umfang ist auf Dauer kein Selbstzweck, sondern dient dazu qualitativ besseres Training stemmen zu können. Wenn der Umfang sich in der Hinsicht nicht mehr positiv auswirkt, brauch ich ihn auch nicht zu erhöhen.

    Zitat Zitat von Chri.S Beitrag anzeigen
    Wenn Umfang langfristig wertvoller ist, dann ist es für mich kein "mit Kanonen auf Spatzen" schießen.
    Ja wenn. Für mich ist das ein seltsamer Denkansatz, der nicht wirklich zielführend ist. Tempo ist genauso "Einzahlung aufs Bankkonto" wie Umfang. Und in den meisten Fällen geht es bei Hobbyläufern ab einem bestimmten Punkt nicht mehr um entweder oder, weil nicht mehr Zeit oder Belastbarkeit für mehr Umfang da ist. Also geht es nur noch über die Intensität in der richtigen Form und um Umfangsverteilung.

    Langfristig denken: Schön. Sollte man in einem gewissen Rahmen machen, auch damit man sich nicht mental so kaputt macht, dass man irgendwann keine Lust mehr zum Laufen hat - das kann aber so wohl bei zuviel Umfang also auch bei zu viel Intensität passieren. Aber gerade für den alternden Ü30 Läufer tickt auch die Uhr. Man wird vielleicht nicht immer so viel Zeit haben, zu trainieren, es beruflich oder familäre Entwicklungen, die das verhindern. Dazu kommt: Die Schnelligkeit lässt mit dem Alter nach. Also ist die aktuelle Saison eigentlich immer die wichtigste, und wenn ich da mit mehr Intensität weiterkomme, ohne mich kaputtzumachen, spricht da auch langfristig nix dagegen.

    Damit möchte ich gar nicht sagen, dass deine Umfangserhöhung verkehrt ist. Das sind Umfänge, von denn viele Marathonläufer profitieren können, und du bist bisher auch nicht wenig gelaufen, könnte also passen.. Nur ein wenig gegen eine mystische Überhöhung von Volumen gegenüber Tempo anschreiben nöchte ich. Deinem Körper is es am Ende egal, ob er die Form mit etwas mehr oder etwas weniger Tempo erreicht hat, wenn die Balance Umfang-Intensität für dich stimmt.

    Diese Vorstellung, dass eine Form ratzfatz verschwindet, wenn sie mit mehr Intensität aufgebaut ist, halte ich für ziemlich naiv. Das passiert nur, wenn Umfang zu stark reduziert wird oder die Mischung nicht stimmt. Da geht es mehr um den didaktischen Ansatz, um zu errreichen, dass eben nicht zu viel gebolzt werden soll zu Lasten vom Umfang. Das muss man auch historisch sehen vor dem Hintergund, dass es mal eine Zeit gab, in der Intervalle und Intensität als Allheilmittel galten. Von solch einer Überbetonung der Tempoarbeit bist du aber mit Pfitzinger und auch mit Greif eh weit enfernt

    Gruß
    C.

    "If a man coaches himself, then he has only himself to blame when he is beaten."
    - Sir Roger Bannister

  23. #73

    Im Forum dabei seit
    07.05.2006
    Ort
    Berlingua
    Beiträge
    1.235
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Zitat Zitat von Chri.S Beitrag anzeigen
    Der HM ist bei meiner Schwester um die Ecke. Würde sich schön für einen Besuch anbieten. Ich könnte da auch 11,9 km oder 5,schiessmichtot laufen, aber ich mag krumme Distanzen nicht sonderlich.
    Ich empfehle, eine der krummen Distanzen zu laufen. Gerade, wenn es nicht auf eine bestimmte Endzeit ankommt, sind solche Wettkämpfe gut geeignet, um Wettkampfhärte und -taktik zu trainieren.

    Die langen Läufe werden doch als Crescendo gelaufen. Wie kommst Du da auf die die KM-Angaben (13 in Woche 2, 16 in Woche 5 etvc.) in MRP? In Woche 5 sind das doch lediglich 10km in knapp unter MRT, oder?

    Da sind ja mehrere Wochen mit neun Einheiten dabei. Hoffentlich bekommst Du das zeitlich auf die Reihe. Zeigst Du die Pläne auch Deiner Holden? Ich würde in jeder Woche mit neun Einheiten noch eine Einheit dazu schreiben: Blumen für die Gattin kaufen.

    Zu Woche 7 hat d-bus ja schon etwas geschrieben. Ich würde als erstes den GA-Lauf inkl. Steigerungen am 12.09. gegen einen Rec tauschen. BTW: Schreibt Pfitzinger diese Steigerungen eigentlich in seine Pläne rein? Da würde ich mich eher vom Gefühl und der Tagesform leiten lassen.

    In der letzten Woche kannst Du ruhig noch ein paar KM streichen. Eine generelle Anmerkung: Auch wenn Du meinst, ein Pausentag beschert Dir schwere Beine, solltest Du ruhig ab und an einen kompletten Tag ohne Laufen einplanen.

    Ich hatte oben schon gefragt, mich aber vielleicht missverständlich ausgedrückt: legst Du Deinem Training die Zielzeit zu Grunde oder Deinen aktuellen vdot? Hast Du eine Tabelle, aus der Du die unterschiedlichen Tempobereiche für GA, Rec und MLR nimmst? Oder entscheidest Du nach Tagesform?

    Grüße
    Christian

  24. #74
    sub-4 Avatar von D-Bus
    Im Forum dabei seit
    11.05.2009
    Beiträge
    9.285
    'Gefällt mir' gegeben
    142
    'Gefällt mir' erhalten
    1.570

    Standard

    Zitat Zitat von Haricot Beitrag anzeigen
    Die langen Läufe werden doch als Crescendo gelaufen. Wie kommst Du da auf die die KM-Angaben (13 in Woche 2, 16 in Woche 5 etvc.) in MRP? In Woche 5 sind das doch lediglich 10km in knapp unter MRT, oder?
    Die MRPs sind aus dem Plan (wobei Chri.S da 'ne Schippe drauf gelegt hat, genau wie bei den WKs); auch die Steigerungen stehen da so drin.

    Da sind ja mehrere Wochen mit neun Einheiten dabei. Hoffentlich bekommst Du das zeitlich auf die Reihe. Zeigst Du die Pläne auch Deiner Holden? Ich würde in jeder Woche mit neun Einheiten noch eine Einheit dazu schreiben: Blumen für die Gattin kaufen.
    Oder aber sie ist froh, ihre Ruhe zu haben, bzw. ohne schlechtes Gewissen mit der Nachbarin bummeln gehen zu koennen.

    DerC: bei den Reg-laeufen soll man unter 76% der HFmax bleiben, bzw. etwa 75 s langsamer als HMRT. Ich lauf sowas gerne noch langsamer (HMRT + 100 s).
    Das Fehlen ausgepraegter Reg-Wochen bei Pfitzi (wie auch zB bei Greifs CD) war bei mir nie ein Problem, weil sich aus dem einen oder anderen (meist beruflichen) Grund doch hier und da eine 70%-Woche ergibt.

    Chri.S: diese regelmaessigen 3 Reg-einheiten innerhalb von 2 Tagen sehen nach km um jeden Preis aus. Im Plan stehen die uebrigens nicht, gell. Da sind wohl dauernd 2x Reg am Montag, aber dann kommt ein normaler Grundlagenlauf oder Schwellenlauf am Dienstag. Wenn du planst, dich am Wochenden so abzuschiessen, dass du auch am Dienstag noch nicht mal einen Grundlagenlauf absolvieren kannst, solltest du wohl kaum 3x Montag+Dienstag laufen. Da wuerde ich experimentieren, zB rec Montag, GA Dienstag, oder 2x rec Montag, Dienstag frei, und auf die "fehlenden" km pfeifen.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  25. #75
    C Avatar von DerC
    Im Forum dabei seit
    15.04.2007
    Ort
    Bonner Loch
    Beiträge
    4.962
    Blog Entries
    7
    'Gefällt mir' gegeben
    8
    'Gefällt mir' erhalten
    13

    Standard

    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    DerC: bei den Reg-laeufen soll man unter 76% der HFmax bleiben, bzw. etwa 75 s langsamer als HMRT. Ich lauf sowas gerne noch langsamer (HMRT + 100 s).
    Gut, ist ja dann wenigstens kein extremes Geschleiche gefordert - mir wäre es schon zu langweilig, so oft so langsam zu laufen.

    Kann mich mit der Einteilung in Rec, GA und wasauchimmer auch nicht so anfreunden. Das will ich einfach nicht planen, sondern nach Gefühlö machen. Aber da gibt es eben unterschiedliche Vorlieben.

    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Das Fehlen ausgepraegter Reg-Wochen bei Pfitzi (wie auch zB bei Greifs CD) war bei mir nie ein Problem, weil sich aus dem einen oder anderen (meist beruflichen) Grund doch hier und da eine 70%-Woche ergibt.
    Ja, wenn man denn damit rechnet, dass sich das ergibt ... ich finde auch nciht, dass das jetzt zwingend die 3. 4. oder 5. Woche sein muss. Aber man muss es dann eben zulassen, wenn es sich ergibt bzw. einfach nötig ist.

    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Chri.S: diese regelmaessigen 3 Reg-einheiten innerhalb von 2 Tagen sehen nach km um jeden Preis aus. Im Plan stehen die uebrigens nicht, gell. Da sind wohl dauernd 2x Reg am Montag, aber dann kommt ein normaler Grundlagenlauf oder Schwellenlauf am Dienstag. Wenn du planst, dich am Wochenden so abzuschiessen, dass du auch am Dienstag noch nicht mal einen Grundlagenlauf absolvieren kannst, solltest du wohl kaum 3x Montag+Dienstag laufen. Da wuerde ich experimentieren, zB rec Montag, GA Dienstag, oder 2x rec Montag, Dienstag frei, und auf die "fehlenden" km pfeifen.
    Sehe ich auch ähnlich. Grad nach dem Langen muss am nächsten Tag eigentlich ein normaler GA Lauf drin sein, sonst hat man es beim Langen übertrieben. Bei den langen einheiten im MRT siehts etwas anders aus, da darf man dann eher mal kaputt sein.

    gruß
    C.

    "If a man coaches himself, then he has only himself to blame when he is beaten."
    - Sir Roger Bannister

+ Antworten
Seite 3 von 59 ErsteErste 1234561353 ... LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Mit Pfitzinger zum Marathon
    Von Herminator im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 51
    Letzter Beitrag: 25.06.2008, 11:24
  2. Training nach Gefühl oder nach Plan?
    Von tlangen im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 27.11.2007, 13:08
  3. Training nach Hf oder nach Tempo?
    Von rohar im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 05.01.2007, 17:33
  4. Nach 4 Mo. Training HM sub 1:30?
    Von el Tee im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 53
    Letzter Beitrag: 18.10.2006, 12:02
  5. Nach dem Training?
    Von ChrNeu im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 25
    Letzter Beitrag: 26.07.2004, 10:39

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Sie sind hier: >> >> >>Forum
(©) Motor Presse Hearst GmbH & Co KG Verlagsgesellschaft