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  1. #1

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    Standard Jack Daniels 4-week cycle

    Neues Buch, neuer Trainingsplan.

    In der 3. Auflage seiner Running Formula stellt Jack Daniels einen neuen (eigentlich mehrere, aber auf die möchte ich hier nicht näher eingehen) Marathontrainingsplan vor - den 4-WEEK CYCLE.

    Zum einen möchte ich euch diesen Plan etwas näher vorstellen und mit euch über seine Vor- und Nachteile diskutieren und zum anderen bin ich derzeit am Überlegen, ob ich mich für den Hamburg Marathon 2015 nach diesem Plan vorbereite.

    Den Plan hier 1:1 einfach niederschreiben geht natürlich nicht, deswegen versuche ich möglichst genau zu erklären wie diese Trainingsanleitung gestaltet ist. Um hier und da ein bisschen mit Zahlen arbeiten zu können sei gesagt, dass ich mich an der Version (S. 236) für einen maximalen Wochenumfang zwischen 114 und 137 km orientiere.

    Die komplette Laufzeit beträgt 26 Wochen, wobei 6 4-Wochenblöcke druchlaufen werden, die ihren Abschluss in einer 2-wöchigen Taperphase finden.

    Der Plan ist so angelegt, dass jeweils ein 4-Wochenblock absolviert wird. In den 3 Qualitätswochen werden jeweils 2 Q-Einheiten gelaufen (wie im damaligen Plan A). Nach diesen 3 Wochen folgt eine Woche ohne Q-Einheiten. Die Besonderheit in dieser Q-einheitslosen Woche besteht darin, dass geplante maximale Wochenumfang erreicht wird.

    Ok, zu viel graue Theorie. Ich versuche es näher zu veranschaulichen - ein 4-Wochenzyklus.


    Woche 1

    Keine Q-Einheit in dieser Woche, aber der geplante maximale Wochenumfang.

    Woche 2

    Q1: normaler langer DL, der sich im Laufe der Zeit von 24 bis auf 32 km entwickelt.

    Q2: Intervalleinheit mit T, I und R-Tempo (Bsp: 3,2 km Einlaufen, 4 x 1,6 km T mit 1 Min Pause, 4 x 800 m I mit 2 Min Pause, 8 x 200 m R mit 200 Joggen, 3,2 km Auslaufen)

    Woche 3

    Q1: Zuerst 30 bis 40 Min normaler DL und anschliessend M-Tempo (anfangs ca. 12 km, gegen Vorbereitungsende ca. 25 km lang)

    Q2: Nach dem Einlaufen werden genauso viele KM im M-Tempo gelaufen wie in Q1, jedoch in 2 Blöcken. Nach ungefähr der Hälfte der Distanz werden 1,6 km normaler DL eingeschoben bevor es wieder im M-Tempo weitergeht.

    Woche 4

    Q1: Intervalleinheit im T-Tempo (anfangs ein Umfang von ca. 11 km, später dann bis zu 18 km) (Bsp: 3,2 km Einlaufen, 5 x 3,2 km T mit 2 Min Pause, 3,2 km Auslaufen)

    Q2: Intervalleinheit mit T und R-Tempo. (Bsp: 3,2 km Einlaufen, 3 x 3,2 km T mit 2 Min Pause, 8 x 200 m R mit 200 m Joggen, 3,2 km Auslaufen


    Ich hoffe, es ist halbwegs verständlich wie der Ablauf des neuen Daniels Plans aussieht.

    Was haltet ihr vom neuen Plan?

    Für mich haben sich schon folgende Fragen/Überlegungen ergeben:
    Wie lang sollte der lange Lauf in der Woche ohne Q-Einheit wohl sein?
    Sind die Wochen ohne Q-Einheit überhaupt sinnvoll?
    Sind die langen Läufe in der "2". Woche lang genug?
    Zwar sind viele Einheiten mit T-Tempo, jedoch fehlt ein klassischer Tempodauerlauf. Reichen da die Läufe im M-Tempo?

  2. #2
    Avatar von Zemita
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    Erst mal vielen Dank für die Erläuterung des 4-week cycle (habe mir dieses Jahr erst die zweite Auflage gekauft). Da hat der gute JD auf seine alten Tage, aber ganz entscheidend an seinen Plänen geschnitzt. Eine Woche ganz ohne Q-Einheit hört sich für mich erst mal ziemlich langweilig an - schade.
    Wenn in dieser Woche das Maximum gelaufen werden soll, also bei Dir 137k, dann würde bei der 25% Regel für den langen Lauf ein gut 34k lauf rauskommen.
    Auf ganz viel Erfahrungswerte kannst DU hier wohl noch nicht hoffen, um so interessanter wäre natürlich zu erfahren wie es dann bei Dir so läuft.
    Stecke ja zur Zeit in meinem ersten Plan A Versuch und da muss ich sagen besonders fordernd fand ich vor allem die I-Einheiten am Anfang, während mir die T-Einheiten (oder jetzt ja S genannt) ein gutes Gefühl auch ein wenig Selbstvertrauen geben.

    Beste Grüße Z

  3. #3

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    ...was ist T I und R Tempo?
    ....höre nie auf anzufangen und fange nie an aufzuhören....

  4. #4

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    Zitat Zitat von Zemita Beitrag anzeigen
    Erst mal vielen Dank für die Erläuterung des 4-week cycle (habe mir dieses Jahr erst die zweite Auflage gekauft). Da hat der gute JD auf seine alten Tage, aber ganz entscheidend an seinen Plänen geschnitzt. Eine Woche ganz ohne Q-Einheit hört sich für mich erst mal ziemlich langweilig an - schade.
    Wenn in dieser Woche das Maximum gelaufen werden soll, also bei Dir 137k, dann würde bei der 25% Regel für den langen Lauf ein gut 34k lauf rauskommen.
    Auf ganz viel Erfahrungswerte kannst DU hier wohl noch nicht hoffen, um so interessanter wäre natürlich zu erfahren wie es dann bei Dir so läuft.
    Stecke ja zur Zeit in meinem ersten Plan A Versuch und da muss ich sagen besonders fordernd fand ich vor allem die I-Einheiten am Anfang, während mir die T-Einheiten (oder jetzt ja S genannt) ein gutes Gefühl auch ein wenig Selbstvertrauen geben.

    Beste Grüße Z
    Besten Dank für deine Rückmeldung.

    Ok, die 25% Regel hatte ich jetzt gar nicht mehr so bewusst vor Augen. Komisch ist dann aber, dass in Woche "2" ein normaler langer DL angegeben wird (als Q-Einheit!) und dieser dann kürzer wäre als der lange Lauf in den Wochen ohne Q-Einheit.

    Ja, ist natürlich schade, dass es mit Erfahrungswerten anderer (zwangsläufig) schlecht aussieht. Aber Einschätzungen haben trotzdem sicherlich viele.

    Im Plan A sind aber auch keine wirklichen TDL. Wie kommst du nur mit den Intervalleinheiten im T (bzw. S) Tempo so aus? Meinst du nicht, dass TDL fehlen?

    Die Woche komplett ohne Q-Einheit irritiert mich auch irgendwie.

  5. #5

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    Zitat Zitat von tb15rr Beitrag anzeigen
    ...was ist T I und R Tempo?
    Nach der deutschen Ausgabe entspricht das dem S, I und W Tempo.
    Ausgehend von einem VDOT von 51 (HM: 1:30:02) wären das dann S: 4:11/km, I: 3:52/km, W: 86 Sek/400m

  6. #6
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von diepferdelunge Beitrag anzeigen
    a) Was haltet ihr vom neuen Plan?

    Für mich haben sich schon folgende Fragen/Überlegungen ergeben:
    b) Wie lang sollte der lange Lauf in der Woche ohne Q-Einheit wohl sein?
    c) Sind die Wochen ohne Q-Einheit überhaupt sinnvoll?
    d) Sind die langen Läufe in der "2". Woche lang genug?
    e) Zwar sind viele Einheiten mit T-Tempo, jedoch fehlt ein klassischer Tempodauerlauf. Reichen da die Läufe im M-Tempo?
    a) Mir gefällt er! Abwechslungsreich, R-Tempo dabei, genug Abstand zwischen den Q-Einheiten.
    b) 25% des Umfangs, max. 3 Stunden (bzw. nach Daniels: max. 2,5 Stunden)
    c) Ja! Und angenehm.
    d) Ja, aber locker.
    e) Die T-Einheiten ersetzen eigentlich den klassischen TDL, war bei Daniels schon immer so.

    Ansonsten sind mir die M-Einheiten zu nah beieinander. Da würde ich wohl die Q1 der Wochen 2 und 3 tauschen. Sonst hätte man ja auch 12 - 14 Tage ohne Tempo (von Q2 der Woche 4 bis hin zur Q2 der Woche 2).

    Zitat Zitat von tb15rr Beitrag anzeigen
    ...was ist T I und R Tempo?
    Tempo, Intervall, Repetition. Zahlen für vdot = 53 (entspricht 10 km in 39:19): klick.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  7. #7
    Avatar von Zemita
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    Habe ja leider keinerlei Vergleich, weil es die erste Marathonvorbereitung und bis auf einen "Steffny Plan für sub40" im Jahr 2011 eigentlich mein erster Trainingsplan überhaupt ist. Als TDL würde ich die Läufe im MRT verstehen, was wohl eine etwas eigene Interpretation ist.
    Würde den langen Lauf in der maximalen Umfangswoche schon als "versteckte" Q-Einheit verstehen, ist dann halt eine Woche ohne Tempo.

  8. #8

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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    b) 25% des Umfangs, max. 3 Stunden (bzw. nach Daniels: max. 2,5 Stunden)
    c) Ja! Und angenehm.
    d) Ja, aber locker.
    e) Die T-Einheiten ersetzen eigentlich den klassischen TDL, war bei Daniels schon immer so.

    Ansonsten sind mir die M-Einheiten zu nah beieinander. Da würde ich wohl die Q1 der Wochen 2 und 3 tauschen. Sonst hätte man ja auch 12 - 14 Tage ohne Tempo (von Q2 der Woche 4 bis hin zur Q2 der Woche 2).
    Der Tausch von Q1 in den Wochen 2 und 3 würde den Abstand zwischen den schnellen Einheiten wirklich verkürzen und ist eine gute Idee.

    Meinst du man kommt auch ohne den klassischen TDL gut zurecht?

    Eine Woche ohne Tempo könnte wirklich angenehm sein, zumal der Umfang ja entsprechend höher ist. Mit der Länge des langen Laufs in Woche "2" bin ich trotzdem etwas skeptisch. Gerade da ja jede Woche eh nur 2 Belastungseinheiten sind, sollte doch der lange Lauf auch wirklich lang sein (eher Richtung 35 km) oder nicht?

  9. #9

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    Zitat Zitat von Zemita Beitrag anzeigen
    Würde den langen Lauf in der maximalen Umfangswoche schon als "versteckte" Q-Einheit verstehen, ist dann halt eine Woche ohne Tempo.
    Ok, mit der versteckten Q-Einheit hast du natürlich Recht.

    Und der Vorschlag mit dem Q1-Tausch von D-Bus würde auch die Zeit ohne Tempo um einiges verkürzen.

  10. #10

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    Ich bastel auch gerade an dem Plan. Allerdings "nur" mit 100km. Hab ich das mit den langen Läufen in der Woche ohne Q-Einheiten überlesen? Ich hab bisher die Wochenkilometer recht gleichmäßig auf die Woche verteilt, also ohne langen Lauf.

    Respekt hab ich vor Woche 23 (4 Weeks until Race) mit Q1: 50min E + 16 M-Tempo und Q2: 4E + 10M + 1E + 6M + 2E. Also ca. 36km und 37km in einer Woche.

  11. #11
    Überhol’ doch, Angeber Avatar von Die Jules
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    Entschuldigung, wenn ich den thread kurz für meine Fragen missbrauche, aber ich finde die Struktur des Plans ganz interessant.

    1.) gibt es davon eine HM Version? Ich suche gerade einen Plan für meinen 2. HM im März und die Struktur passt mir ganz gut.

    2.) lässt JD gern hohe WKM laufen oder wirkt das nur auf mich so aus der HM Perspektive?

    3.) ist bei dem geplanten tapering alle 5-6 Wochen ein WK eingeplant? Oder hab ich das falsch verstanden und es ist ''nur'' das tapering am Ende des Plans gemeint gewesen?

    Danke für Feedback im Voraus!

  12. #12

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    Zitat Zitat von aureus Beitrag anzeigen
    Ich bastel auch gerade an dem Plan. Allerdings "nur" mit 100km. Hab ich das mit den langen Läufen in der Woche ohne Q-Einheiten überlesen? Ich hab bisher die Wochenkilometer recht gleichmäßig auf die Woche verteilt, also ohne langen Lauf.

    Respekt hab ich vor Woche 23 (4 Weeks until Race) mit Q1: 50min E + 16 M-Tempo und Q2: 4E + 10M + 1E + 6M + 2E. Also ca. 36km und 37km in einer Woche.
    Explizit steht da nichts von einem langen Lauf. Überlesen hast du das also nicht, aber wenn schon mehr oder weniger 2 Wochen ohne Tempo im Plan stehen, dann doch nicht auch noch ohne langen Lauf. Zudem halte ich persönlich es nicht für sehr sinnig jeden Tag mehr oder weniger die selbe Distanz zu laufen.

  13. #13

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    Zitat Zitat von Die Jules Beitrag anzeigen
    1.) gibt es davon eine HM Version? Ich suche gerade einen Plan für meinen 2. HM im März und die Struktur passt mir ganz gut.
    Es gibt im Buch auch einen HM-Plan, der ist allerdings von der Struktur her doch anders.

    Jede Woche hat dort Q-Einheiten und es werden auch keine genaue Angaben gemacht wieviel wovon. D.h. es wird bspw. vorgegeben 200 m Wiederholungen im R-Tempo zu machen, aber es ist letztlich dir überlassen in welchem Umfang.

    Aber am besten schaust du dir dann doch den Plan im Buch an.


    Zitat Zitat von Die Jules Beitrag anzeigen
    2.) lässt JD gern hohe WKM laufen oder wirkt das nur auf mich so aus der HM Perspektive?
    Ich glaube das täuscht. Zur Veranschaulichung hatte ich den obigen Plan gewählt. Es gibt aber in der 4-week cycle Version verschiedene Pläne, die bei einem Wochenmaximum von 64 km starten und hoch bis 194 km gehen. Da ist einfach für jeden etwas dabei.


    Zitat Zitat von Die Jules Beitrag anzeigen
    3.) ist bei dem geplanten tapering alle 5-6 Wochen ein WK eingeplant? Oder hab ich das falsch verstanden und es ist ''nur'' das tapering am Ende des Plans gemeint gewesen?
    Der 4-Wochenzyklus wiederholt sich 6 Mal und anschliessend folgt die Taperingphase. Diese gibt es also nur 1 Mal und das am Ende des Plans. Ein Tapering zwischendurch wäre aus meiner Sicht auch wenig schlüssig. Wofür soll man das machen? Es geht doch um den Marathon am Ende.

    Vor dem Hauptwettkampf nach den 26 Wochen ist nicht direkt ein weiterer Wettkampf geplant, aber es steht beschrieben wie man die Q-Einheiten tauschen soll, wenn man einen absolviert und auch wieviele Tage ohne Q-Einheiten danach sein sollten.

  14. #14

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    Zitat Zitat von aureus Beitrag anzeigen
    Respekt hab ich vor Woche 23 (4 Weeks until Race) mit Q1: 50min E + 16 M-Tempo und Q2: 4E + 10M + 1E + 6M + 2E. Also ca. 36km und 37km in einer Woche.
    Die Woche habe ich auch schon mit Erschrecken gesehen. Nicht nur die Kilometer an sich, sondern dann auch noch über 50 km im M-Tempo!

  15. #15
    Überhol’ doch, Angeber Avatar von Die Jules
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    @diepferdelunge: danke dir für die ausführliche Antwort. Mein Interesse ist geweckt und ich werde dann mal intensiver stöbern bei der HM Version. Auch wenn die Struktur ein wenig anders ist, finde ich es bisher abwechslungsreich genug. Evtl stelle ich ihn dann auch so wie du vor. Fange aber erst im Winter an. Muss ja erst den ersten schaffen

    Beim tapering habe ich wohl deinen ersten Post falsch verstanden. Mir erschien das nämlich auch sinnlos. Wäre interessant, wenn du deine Erfahrungen mit dem M-Plan hier auch rein stellst. Ich würde mich freuen und gern mitlesen.

  16. #16

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    Zitat Zitat von Die Jules Beitrag anzeigen
    @diepferdelunge: danke dir für die ausführliche Antwort. Mein Interesse ist geweckt und ich werde dann mal intensiver stöbern bei der HM Version. Auch wenn die Struktur ein wenig anders ist, finde ich es bisher abwechslungsreich genug. Evtl stelle ich ihn dann auch so wie du vor. Fange aber erst im Winter an. Muss ja erst den ersten schaffen

    Beim tapering habe ich wohl deinen ersten Post falsch verstanden. Mir erschien das nämlich auch sinnlos. Wäre interessant, wenn du deine Erfahrungen mit dem M-Plan hier auch rein stellst. Ich würde mich freuen und gern mitlesen.
    Kein Problem. Ich hoffe ja selber von den Rückmeldungen und Anregungen zu profitieren.

    Vielleicht habe ich mich auch einfach missverständlich ausgedrückt, aber jetzt ist es ja geklärt. Wenn ich mich dazu entschließe mich nach dem 4-week cycle Plan auf Hamburg 2015 vorzubereiten, dann werde ich auch hier entsprechend alles dokumentieren. Trainingsstart wäre in der KW 43, also ab dem 20.10.

  17. #17
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    a) Mir gefällt er! Abwechslungsreich, R-Tempo dabei, genug Abstand zwischen den Q-Einheiten.
    b) 25% des Umfangs, max. 3 Stunden (bzw. nach Daniels: max. 2,5 Stunden)
    c) Ja! Und angenehm.
    d) Ja, aber locker.
    e) Die T-Einheiten ersetzen eigentlich den klassischen TDL, war bei Daniels schon immer so.
    A bis D würde ich sofort unterschreiben. Bei e) bin ich hin- und hergerissen. Ich kenne den A-Plan nicht so gut, dafür den Elite. Dort gab es ähnliche Einheiten wie hier. Dort hatte Daniels auch ein paar andere interessante Details untergebracht, die mir hier klar fehlen würden. Ein schönes Beispiel in Woche 3:

    hier:

    Q2: Nach dem Einlaufen werden genauso viele KM im M-Tempo gelaufen wie in Q1, jedoch in 2 Blöcken. Nach ungefähr der Hälfte der Distanz werden 1,6 km normaler DL eingeschoben bevor es wieder im M-Tempo weitergeht.
    Ich habe statt der 1,6km normaler DL lieber 1,6km T-Pace und die zweite M-Session ebenfalls mit 1,6km T-Pace abgeschlossen.
    In einen der langen Läufe würde ich auf jeden Fall noch mehr T-Pace einbauen. Auch hier hat Daniels sehr schöne Varianten z.B.

    3km locker, 6km T, 15km locker, 6km T, 3km locker.

    Damit würde sich das Spektrum der Tempi auch erweitern und es wäre eine einfache Variante mehr schnellere TDL Anteile unterzubekommen. Ansonsten stimme ich Zemita´s Aussage:

    Als TDL würde ich die Läufe im MRT verstehen, was wohl eine etwas eigene Interpretation ist.
    zu. Wobei die Interpretation weder eigen noch eigenartig ist

  18. #18

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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Dort hatte Daniels auch ein paar andere interessante Details untergebracht, die mir hier klar fehlen würden.


    Ich habe statt der 1,6km normaler DL lieber 1,6km T-Pace und die zweite M-Session ebenfalls mit 1,6km T-Pace abgeschlossen.
    In einen der langen Läufe würde ich auf jeden Fall noch mehr T-Pace einbauen.


    Wobei die Interpretation weder eigen noch eigenartig ist
    Mit dem Elite-Plan kenne ich mich leider gar nicht aus, da muss ich gleich noch mal nachsehen. Welche Details fehlen dir denn noch?

    Oh, mit den zusätzlichen T-Anteilen hört sich gut an und mal sehen wie und wo ich das einbauen kann.

    Wie meinst du das mit der Interpretation?

  19. #19
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von diepferdelunge Beitrag anzeigen
    Mit dem Elite-Plan kenne ich mich leider gar nicht aus, da muss ich gleich noch mal nachsehen. Welche Details fehlen dir denn noch?
    Das bezog sich nicht auf die Beschreibung, sondern auf die geringen T-Pace Anteile, die damit gelöst sein könnten:

    Oh, mit den zusätzlichen T-Anteilen hört sich gut an und mal sehen wie und wo ich das einbauen kann.
    Wie meinst du das mit der Interpretation?
    Das bezog sich auf Zemita´s "eigene" Interpretation die M-Pace Läufe als TDL zu verstehen.

  20. #20

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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Das bezog sich nicht auf die Beschreibung, sondern auf die geringen T-Pace Anteile, die damit gelöst sein könnten:

    Das bezog sich auf Zemita´s "eigene" Interpretation die M-Pace Läufe als TDL zu verstehen.
    Ok, alles klar.

  21. #21
    Avatar von Zemita
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    @ leviathan
    Also die eigentlich als Erholung gedachten 1,6 K einfach mal in fordernde Treshold umzumünzen, jenes ist dann aber eine eigene und zwar Deine Interpretation (und lässt mich leicht kopfschüttelnd, aber grinsend zurück - von nichts kommt halt auch nichts). Sorge würde ich mir erst machen, wenn Du die Trappause bei Intervallen durch Sprints ersetzt. Dabei fällt mir allerdings gerade Deine Formulierung für Dein Zirkelraining ein "zwischen den Übungen und Serien keine Pausen, auch keine Serienpausen" - ich befürchte ja Pausen im Training sind einfach nicht Dein Ding ;-)

  22. #22
    Friesisch herb Avatar von Ethan
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    Zitat Zitat von diepferdelunge Beitrag anzeigen
    a)Was haltet ihr vom neuen Plan?
    b)Wie lang sollte der lange Lauf in der Woche ohne Q-Einheit wohl sein?
    c)Sind die Wochen ohne Q-Einheit überhaupt sinnvoll?
    d)Sind die langen Läufe in der "2". Woche lang genug?
    e)Zwar sind viele Einheiten mit T-Tempo, jedoch fehlt ein klassischer Tempodauerlauf. Reichen da die Läufe im M-Tempo?
    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    a) Mir gefällt er! Abwechslungsreich, R-Tempo dabei, genug Abstand zwischen den Q-Einheiten.
    +1
    b) 25% des Umfangs, max. 3 Stunden (bzw. nach Daniels: max. 2,5 Stunden)
    +1
    c) Ja! Und angenehm.
    Sehe ich auch so. Im Übrigen sollen an zwei Tagen 6–8 Strides (10 -20‘‘ w/ 1‘ Rest) gelaufen werden (S.230 f.), die ich nicht für unwichtig erachte, ganz im Gegenteil. Eine 100%-Woche mit einem LL und ggf. 8 Strides à 20 sec. ist m. E. bestenfalls nominell eine Q-freie Woche.
    d) Ja, aber locker.
    +1
    e) Die T-Einheiten ersetzen eigentlich den klassischen TDL, war bei Daniels schon immer so.
    Genau. Vorteil: Mit einer Cruise-Intervalleinheit lässt sich lt. Daniels „mehr Gesamtumfang realisieren“ (Auflage 2, S. 125) als mit einem TDL. Außerdem könnten die (an sich schon) kurzen Erholungsphasen reduziert werden, wenn einem die Einheit zu lasch seien sollte. Der Vorteil bei TDLs hingegen sei die größere mentale Belastung. Im Plan kommen aber ja genug M-Einheiten vor. Somit dürfte alles abgedeckt sein.

    Netter Plan; schönes Ziel. Nachahmenswert.
    „Wenn man gut durch geöffnete Türen kommen will, muß man die Tatsache achten, daß sie einen festen Rahmen haben." (Robert Musil)

  23. #23

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    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Sehe ich auch so. Im Übrigen sollen an zwei Tagen 6–8 Strides (10 -20‘‘ w/ 1‘ Rest) gelaufen werden (S.230 f.), die ich nicht für unwichtig erachte, ganz im Gegenteil. Eine 100%-Woche mit einem LL und ggf. 8 Strides à 20 sec. ist m. E. bestenfalls nominell eine Q-freie Woche.

    Genau. Vorteil: Mit einer Cruise-Intervalleinheit lässt sich lt. Daniels „mehr Gesamtumfang realisieren“ (Auflage 2, S. 125) als mit einem TDL. Außerdem könnten die (an sich schon) kurzen Erholungsphasen reduziert werden, wenn einem die Einheit zu lasch seien sollte. Der Vorteil bei TDLs hingegen sei die größere mentale Belastung. Im Plan kommen aber ja genug M-Einheiten vor. Somit dürfte alles abgedeckt sein.

    Netter Plan; schönes Ziel. Nachahmenswert.

    Stimmt, die Strides habe ich vergessen zu erwähnen. Habe sie aber in meinem für mich ausgearbeitetem Plan stehen ;-)

    Oh, Kürzung der Erholungszeiten hatte ich bisher noch nicht so wirklich auf dem Schirm. Hatte bisher wirklich eher so die mentale Komponente im Kopf und da ist ein TDL dann doch etwas anderes als Cruise IV auch wenn die Pause gegebenfalls sehr kurz ist.

    M-Tempo kommt wirklich viel vor. Hat doch auch schon Peter Greif geschrieben, dass er es für entscheidend hält, dass man möglichst viele KM im Wettkampftempo läuft.

    Schönes Ziel? Marathon? Hamburg? Den Plan ausprobieren? ;-)

    Besten Dank für deine Meinung dazu.

  24. #24
    Friesisch herb Avatar von Ethan
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    Zitat Zitat von diepferdelunge Beitrag anzeigen
    Schönes Ziel? Marathon? Hamburg? Den Plan ausprobieren? ;-)
    Ich liebäugle ebenfalls mit Hamburg. Und der Plan (114-137 km) gefällt mir auch.
    „Wenn man gut durch geöffnete Türen kommen will, muß man die Tatsache achten, daß sie einen festen Rahmen haben." (Robert Musil)

  25. #25

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    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Ich liebäugle ebenfalls mit Hamburg. Und der Plan (114-137 km) gefällt mir auch.
    Ah ok, dann könnten wir zumindest den Plan im Gleichschritt absolvieren ;-)


    Zwar sind im Plan direkt keine Testwettkämpfe vorgesehen, aber ich würde gerne 3 Wochen vor dem Hamburg Marathon einen HM in Angriff nehmen. Mal sehen wie der sich am besten einbauen lässt.

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