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  1. #1
    Chengdu Avatar von Thrawn
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    Standard Training nach Pfitzinger

    Servus,
    habe mir nun auchnoch das Buch 'Advanced Marathoning' von Pete Pfitzinger und Scott Douglas zugelegt. [second edition]
    Trainiert jemand danach und kann schon seine Meinung dazu äußern ?
    Meine "Bestzeiten":
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  2. #2
    Chri.S
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    Ich (noch) nicht, aber ich werde mich auf den Herbstmarathon mit Pfitzinger vorbereiten. Ich weiß noch nicht, ob ich dann den 12-Wochenplan nehme oder in den 18er in Woche 14 einsteige - die Basis sollte dafür eigentlich ausreichen. Ich nutze Pfitzinger als eine Art Übergang, weil ich mein Training ab Ende des Jahres ganz auf Arthur Lydiards Prinzipien umstelle, dafür bietet sich der Pfitzinger sehr gut an ;-)

    Ich kann also zu Deiner Frage nichts beitragen, außer dass ich sehr viel von Pfitzinger halte, aber mich würde interessieren, was Du mit ihm planst.

    Gegebenenfalls könnte man ja dann diesen Thread als Austausch benutzen?

    Gruß
    Chris

  3. #3
    DanielaN
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    Standard

    Ist Pfitzinger nicht ein Pharma-Unternehmen ? Klingt so wie Training mit Bayer.

    Ich versuche auch immer schon meinen Doc zu überreden daß er das homoöpathische Zeug weglässt und mal was Anständiges von der Doping-Liste verschreibt. Aber der liebt die Radiergummi-Liga.

    Ne aber im Ernst ich hab noch nie von dem gehört.

  4. #4
    _ Avatar von Überläufer
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    Zitat Zitat von DanielaN Beitrag anzeigen
    Ist Pfitzinger nicht ein Pharma-Unternehmen ? Klingt so wie Training mit Bayer.

    Ich versuche auch immer schon meinen Doc zu überreden daß er das homoöpathische Zeug weglässt und mal was Anständiges von der Doping-Liste verschreibt. Aber der liebt die Radiergummi-Liga.

    Ne aber im Ernst ich hab noch nie von dem gehört.
    Da kannst Du Dich etwas einlesen: Pete Pfitzinger - Training Information for Runners - Lab Reports. Sonst kann ich leider auch nichts dazu beitragen.
    "Unsere Feuerwehrmänner lernen in ihrer Ausbildung, ihre Hosen in 3 Sekunden anzuziehen. Wieviele Hosen kann ein gut ausgebildeter Feuerwehrmann in 5 Minuten anziehen?" - Grigorij Oster

  5. #5
    Chengdu Avatar von Thrawn
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    Zitat Zitat von Chri.S Beitrag anzeigen
    Ich (noch) nicht, aber ich werde mich auf den Herbstmarathon mit Pfitzinger vorbereiten. Ich weiß noch nicht, ob ich dann den 12-Wochenplan nehme oder in den 18er in Woche 14 einsteige - die Basis sollte dafür eigentlich ausreichen. Ich nutze Pfitzinger als eine Art Übergang, weil ich mein Training ab Ende des Jahres ganz auf Arthur Lydiards Prinzipien umstelle, dafür bietet sich der Pfitzinger sehr gut an ;-)

    Ich kann also zu Deiner Frage nichts beitragen, außer dass ich sehr viel von Pfitzinger halte, aber mich würde interessieren, was Du mit ihm planst.

    Gegebenenfalls könnte man ja dann diesen Thread als Austausch benutzen?

    Gruß
    Chris
    Über Lydiards Trainingsprinzipien hab ich bislang nur munkeln hören das bei Ihm viel Distanz trainiert wird. Auch hab ich mal eine Tabelle von Ihm gesehen wann sich welche Muskelgruppe zuschalten usw.
    Über Pfitzinger weiß ich leider noch weniger (ist ja alles noch so neu für mich)- mir wurde jedoch zu diesem Buch geraten und deshalb hab ichs mir mal gleich zum JackDaniel mitbestellt.
    Ich plan ja meinen ersten Marathon im Oktober zu laufen. Diesen werde ich auf alle Fälle nach Steffny planen - so wie die gesamte Saison. Bislang bin ich damit sehr zufrieden und werde deshalb so kurzfristig keinen so radikalen Umbau vornehmen.
    Jedoch will ich für nächste Saison unabhängig vom Ausgang des Marathons mal auch andere Ansätze Probieren. Einfach mal so...schauen was mir besser liegt, bzw. gefällt.
    Hatte daran gedacht evtl. einen Saisonaufbau nach Daniels im Winter zu starten und dann für einen evtl. Sommer-Herbstmarathon 2010 einen Pfitzinger draufzusetzen. Sowas in der Richtung.
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  6. #6
    Chri.S
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    Zitat Zitat von Überläufer Beitrag anzeigen
    Da kannst Du Dich etwas einlesen: Pete Pfitzinger - Training Information for Runners - Lab Reports. Sonst kann ich leider auch nichts dazu beitragen.
    Running Times Magazine ist vielleicht auch ganz brauchbar.

    Zitat Zitat von Thrawn Beitrag anzeigen
    Über Lydiards Trainingsprinzipien hab ich bislang nur munkeln hören das bei Ihm viel Distanz trainiert wird. Auch hab ich mal eine Tabelle von Ihm gesehen wann sich welche Muskelgruppe zuschalten usw.
    Ich kann Dir "Running with Lydiard" und "Running to the Top" empfehlen, das klärt viele Missverständnisse, die so im Umlauf sind, auf. Interessant auch

    Arthur Lydiard Training Method | Basic Principles of Training und besonders http://www.lydiardfoundation.org/pdfs/al_training.pdf

    ABer hier solls ja nicht um Lydiard gehen.

    Über Pfitzinger weiß ich leider noch weniger (ist ja alles noch so neu für mich)- mir wurde jedoch zu diesem Buch geraten und deshalb hab ichs mir mal gleich zum JackDaniel mitbestellt.
    Passt auch ganz gut zusammen, Pfitzinger hat sich einiges bei Daniels "entliehen", ist aber meiner Meinung nach marathonspezifischer und nicht so auf junge Wilde ausgerichtet, wie der Daniels.

    Viel Erfolg mit dem Steffny! Ein großer Unterschied ist im Vergleich zu Pfitzinger, dass letzterer die Grundlagenläufe nicht so langsam laufen lässt, weil er u.a. meint, dass sei dem Laufstil abträglich. Nunja, muss man sich selber ein Bild von machen ;-)

    Gruß
    Chris

  7. #7
    Chengdu Avatar von Thrawn
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    Zitat Zitat von Chri.S Beitrag anzeigen
    Passt auch ganz gut zusammen, Pfitzinger hat sich einiges bei Daniels "entliehen", ist aber meiner Meinung nach marathonspezifischer und nicht so auf junge Wilde ausgerichtet, wie der Daniels.

    Viel Erfolg mit dem Steffny! Ein großer Unterschied ist im Vergleich zu Pfitzinger, dass letzterer die Grundlagenläufe nicht so langsam laufen lässt, weil er u.a. meint, dass sei dem Laufstil abträglich. Nunja, muss man sich selber ein Bild von machen ;-)

    Gruß
    Chris
    Danke - Dir auch mit dem Pfitzinger!

    Ja ich dachte so beim Querlesen das sich Daniels ja doch meist eher an Collegeathleten welche vorrangig in Mitteldistanzen und Langstrecke bis 15k unterwegs sind richtet.

    Der Unterschied zum Steffny ist mir auch schon aufgefallen. Nun meine bislang 'langen-Läufe' lauf ich ehrlich gesagt auch lieber im normalen(=schnelleren) Dauerlauftempo. Aber ich hab ja auch noch keinen 30+ Lauf gemacht, also erstmal testen.
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  8. #8
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    Zitat Zitat von Thrawn Beitrag anzeigen
    Ja ich dachte so beim Querlesen das sich Daniels ja doch meist eher an Collegeathleten welche vorrangig in Mitteldistanzen und Langstrecke bis 15k unterwegs sind richtet.
    Daniels und Pfitzinger sind sich einerseits sehr ähnlich, vor allem was die Struktur der Trainingseinheiten für den Marathon betrifft. Beide haben Easy, Threshold, VO2max Workouts und benutzen hauptsächlich Strides, um Kraft und Schnelligkeit zu trainieren. Wenn du dir allerdings die einzelnen Phasen der Marathonvorbereitung anschaust, sind da doch ganz fundamentale Unterschiede. Pfitzinger versucht (ähnlich wie auch Greif im Jahresplan), das Tempo und die Länge der Einheiten langsam zu steigern. Erst gibt es ein paar 15k/HM-Läufe und -Intervalle und erst später (ab etwa 2/3 der Vorbereitung) kommt dann 5k-Tempo. Daniels hingegen fängt mit dem schnellen Tempo an (in Phase 2) und versucht dann (in Phase 3 und 4), dieses Tempo auf immer längere Strecken zu bringen (und wird dabei auch etwas langsamer). Da muss man halt entscheiden, was einem besser liegt.
    Pfitzinger gibt in seinen Marathonplänen auch mehr rennspezifisches Tempo (also Daniels M Pace) vor, wozu man sich bei den Standard Daniels Plänen etwas mehr eigene Gedanken machen muss, wie man das letztlich ins Training einbaut.

    Der Unterschied zum Steffny ist mir auch schon aufgefallen. Nun meine bislang 'langen-Läufe' lauf ich ehrlich gesagt auch lieber im normalen(=schnelleren) Dauerlauftempo. Aber ich hab ja auch noch keinen 30+ Lauf gemacht, also erstmal testen.
    Pfitzinger macht die langen (und die mittellangen) Läufe fast immer als Crescendo-Lauf. Man fängt langsam an und steigert dann auf MRT+10%. Zwei lange Läufe sind in der Regel im MRT. Diese langen und mittellangen Läufe sind meiner Meinung nach sehr formgebend bei Pfitzinger. Daniels ist da etwas weniger marathon-spezifisch und baut eher Threshold-Intervalle in die langen Läufe ein (nicht weniger anstrengend, aber weniger spezifisch). Steffny hat da natürlich nicht viel zu bieten (außer bei den sehr schnellen Plänen ab 2:45 oder so).

    Ich persönlich bevorzuge an sich den Daniels-Aufbau, da meine Schwächen eher im muskulären als im aeroben Ausdauerbereich liegen. Diese Schwächen werden so frühzeitig adressiert. Ich mache da auch noch mehr als Daniels und Pfitzinger vorschlagen. Allerdings mache ich meine langen und mittellangen Läufe nach Pfitzinger, was mir IMO am Ende des Marathons sehr geholfen hat.

    Frank

  9. #9
    Chri.S
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Zwei lange Läufe sind in der Regel im MRT.
    In der zweiten Ausgabe sinds beim 18-Wochenplan sogar 4, bei 12 Wochen 3 lange Läufe mit MRP.

    Ich finde gerade die mittellangen Läufe reizvoll, weil man sie, wie auch die langen Läufe, schneller laufen "darf", also marathonspezifischer. Ich bin gespannt auf meinen Herbst

    Gruß
    Chris

  10. #10
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Zitat Zitat von Chri.S Beitrag anzeigen
    In der zweiten Ausgabe sinds beim 18-Wochenplan sogar 4, bei 12 Wochen 3 lange Läufe mit MRP.
    Da hat sich anscheinend nochmal einiges getan. Das ist natürlich auch ganz schön hart. Ich erinnere mich, dass ich da mal 21km M Pace in 1:31 absolviert habe, also mal eben einen HM mit 4:20/km im Training gelaufen. Spaß hat es gemacht, aber es war auch hart (obwohl mein Puls nur 79% war - habe ich gerade nochmal nachgeschaut und mit Verwunderung festgestellt, dass ich davon im Moment ganz schön weit entfernt bin), und ich glaube, dass ich das nicht so locker alle 2 Wochen könnte.

    Ich finde gerade die mittellangen Läufe reizvoll, weil man sie, wie auch die langen Läufe, schneller laufen "darf", also marathonspezifischer. Ich bin gespannt auf meinen Herbst
    Ja, die machen selbst bei Hitze im Sommer Spaß, da ich sie fast immer noch ohne Wasserverpflegung laufen kann. Dagegen gehen die langen Läufe im Sommer bei 30 Grad (die haben wir hier ziemlich regelmäßig) ziemlich an die Reserve. Ich musste dabei sogar einmal ca. 1km von zu Hause entfernt stehen bleiben und den Rest gehen.

    Frank

  11. #11
    Chengdu Avatar von Thrawn
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    Ich hatte ja sowieso erstmal nächste Saison zum Aufbau für kleinere Distanzen (10k und HM) den Daniels-Plan für 10-15k Wettkämpfe zu starten. Und dann nach einer kurzen Sommerpause (also nur Grundlagenlaufen) dann den PFitzinger zur Vorbereitung zu nehmen - also eigentlich den 18Wocheplan mit 85-110 Wochenkilometern.
    Was mir jedoch unanagenehm aufgefallen ist: Pfitzinger lässt die wirklich langen ja nicht nur sowieso schneller laufen - sondern so wie ja Chris schon erwähnte eben schon fast bei jedem zweiten lauf mit einen erheblich langen Marathontempoteil.
    Da hatte ich mir überlegt, ob ich die dann nicht lieber in die Mittellangen-Läufe einbauen soll. So als äquivalent zu den Steffnytempoläufen, die ja auch wöchentlich sind. (beinahe)
    Sehe ich das eigentlich richtig das Daniels oft ein Marathontempo von über 21km oder 2-2,5h verlangt? Das ist ja brutal...
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  12. #12
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    Zitat Zitat von Thrawn Beitrag anzeigen
    Sehe ich das eigentlich richtig das Daniels oft ein Marathontempo von über 21km oder 2-2,5h verlangt? Das ist ja brutal...
    Im Marathonplan A kommt das tatsächlich vor. Aber die Läufe werden ja nicht von heute auf morgen so gelaufen. Der Plan ist ja aufbauend.
    Bei den vielen Schwellenläufen ist das Marathontempo eigentlich fast schon entspannend. Ich konnte bei meinem letzten Marathon genau auf meiner künftigen Marathonstrecke trainieren. Das war besonders praktisch. Da sieht man gleich, ob das Tempo realistisch gewählt ist. Bei mir hat sich da zwischen den Marathontempoläufen und dem Marathon selbst am Tempo nicht mehr viel getan. Es scheint bei Daniels tatsächlich so zu sein, dass er zuerst das Tempo trainiert und dieses dann auf die Strecke umsetzt.
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  13. #13
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Zitat Zitat von Thrawn Beitrag anzeigen
    Sehe ich das eigentlich richtig das Daniels oft ein Marathontempo von über 21km oder 2-2,5h verlangt? Das ist ja brutal...
    Im Marathon Plan A hat Daniels einen 15-Meilen-Lauf in M Pace, also rund 24km 3 oder 4 Wochen vor dem Marathon. Das sollte eigentlich durchaus machbar sein. Sicher kommt es hier auf 3 km nicht an, vielleicht kann man daher diesen langen Lauf auch durch einen HM ersetzen (voll oder vielleicht nur in M Pace gelaufen). Pfitzinger hat das aber ähnlich. In meiner ersten Edition gibt er einen 14-Meilenlauf im MRT vor, also rund 22,5 km.

    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass du so etwas am Ende der Vorbereitung drauf hast, eigentlich sogar drauf haben musst. Und diese Läufe werden auch sehr gut vorbereitet mit langen T Pace-Intervallen oder T Pace während des langen Laufes. Bei Pfitzinger sehe ich die zügigen langen Läufe ebenfalls als gute Vorbereitung dieser Läufe. Meiner Meinung nach gibt es hier zwei Möglichkeiten: entweder du schaffst den Lauf wie vorgegeben, dann gibt das viel Selbstvertrauen für das Rennen, oder du schaffst den Lauf eben nicht, dann würde ich mir die Zielsetzung für den Marathon sicher noch einmal überlegen.

    Letztlich versuchst du, einen Marathon zu laufen, d.h. relativ lange bei noch ziemlich hohem Tempo zu laufen. So etwas musst du letztendlich auch trainieren. Kurze knackige Intervalle bereiten vielleicht eine Menge Spaß, bringen dir aber in der Marathonvorbereitung nur sehr bedingt das, was du brauchst. Zur Marathonvorbereitung gehören aus meiner Sicht viele lange, zügige Läufe, die in die Nähe des Marathontempos kommen, am besten so viel wie du verträgst. Hin und wieder schneller und kürzer gibt ein wenig Abwechslung, und ab und zu langsamer braucht der Körper zur Erholung, aber die M Pace-Läufe sind das, was dich am Ende weiterbringt.

    Frank

  14. #14
    Chengdu Avatar von Thrawn
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    Hm ja klingt irgendwie logisch. Aber auch hart. Ich kann natürlich das ganze beim besten Willen nicht einschätzen - bin ja noch keinen Marathon gelaufen.
    Aber meinen ersten Plan für Oktober (abgewandelt auf Steffny-basis) kenn ich fast auswendig. Und der lässt ja höchstens 15km am Stück im M-Tempo laufen.
    Vielleicht könnte man ja auch statt einem von dem von Pfitzinger verlangtem Tune-up-Rennen die 10-15k sein sollten, einen HM laufen(im M-Tempo?) Statt einem langem+25km? Also praktisch als erstes einen scharfen 10'er und dann den HM 2 Wochen später.
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  15. #15
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    Zitat Zitat von Thrawn Beitrag anzeigen
    Hm ja klingt irgendwie logisch. Aber auch hart. Ich kann natürlich das ganze beim besten Willen nicht einschätzen - bin ja noch keinen Marathon gelaufen.
    Aber meinen ersten Plan für Oktober (abgewandelt auf Steffny-basis) kenn ich fast auswendig. Und der lässt ja höchstens 15km am Stück im M-Tempo laufen.
    Vielleicht könnte man ja auch statt einem von dem von Pfitzinger verlangtem Tune-up-Rennen die 10-15k sein sollten, einen HM laufen(im M-Tempo?) Statt einem langem+25km? Also praktisch als erstes einen scharfen 10'er und dann den HM 2 Wochen später.
    Daniels sieht so einen HM ebenso (als Alternative) vor wie Greif oder andere Trainer.
    Er sollte allerdings zeitlich zumindest 4 Wochen vor dem Marathon stattfinden, wenn er voll gelaufen wird.
    Ich kenne von Pfitzinger nur die Grundprinzipien. Prinzipiell baut aber jeder halbwegs gute Plan die Saison so auf, dass die vorhergehenden Einheiten die nachfolgenden vorbereiten. Du trainierst also zuerst, um härter trainieren zu können um dann später einen besseren Wettkampf laufen zu können.
    Wenn die ein Halbmarathon im Marathontempo abschreckt, wie abschreckend muss dann erst ein Halbmarathon im Halbmarathontempo sein (vom Marathonwettkampf ganz zu schweigen)?
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  16. #16
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    Zitat Zitat von Überläufer Beitrag anzeigen
    Wenn die ein Halbmarathon im Marathontempo abschreckt, wie abschreckend muss dann erst ein Halbmarathon im Halbmarathontempo sein (vom Marathonwettkampf ganz zu schweigen)?
    Wenn ich mich wie bei einem Wettkampf darauf vorbereite, dann überhaupt nicht. Wenn ich das aber in einer meiner umfangreichsten Trainingswoche mit scharfen Tempoläufen im 5k-Pace am Vortag laufen soll, und dann noch integriert in einem 30-35km Lauf, dann schon.
    Wie gesagt ein Halbmarathon im M-Tempo schlug ich ja vor STATT eines Langen laufs (35km) mit 25 km M-Tempoteil.
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  17. #17
    _ Avatar von Überläufer
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    Zitat Zitat von Thrawn Beitrag anzeigen
    Wenn ich mich wie bei einem Wettkampf darauf vorbereite, dann überhaupt nicht. Wenn ich das aber in einer meiner umfangreichsten Trainingswoche mit scharfen Tempoläufen im 5k-Pace am Vortag laufen soll, und dann noch integriert in einem 30-35km Lauf, dann schon.
    Wie gesagt ein Halbmarathon im M-Tempo schlug ich ja vor STATT eines Langen laufs (35km) mit 25 km M-Tempoteil.
    Die meisten Trainer raten aber, die Qualitätseinheiten (die anstrengenden, also), in der Woche möglichst weit auseinanderzulegen, also 3-4 Tage Abstand zu halten. Dann funktioniert so ein Lauf schon. 35 km werden es allerdings nicht. 3 km Einlaufen, 3 km Auslaufen, dann bist Du bei etwa 30 km. Wie gesagt wirst Du ja durch das vorherige Training darauf vorbereitet. So weit ich mich an den Lauf erinnern kann, war die Herausforderung, die Konzentration auf das Tempo. Ich hatte vorher öfter die Schwierigkeit, dass mir am Marathontag die Pferde durchgegangen sind und ich das Anfangstempo zu hoch gewählt hatte. Der Lauf hilft Dir, das Tempo richtig einzuschätzen und Dir Selbstvertrauen zu geben, dass Du das Tempo auch nach Kilometer 20 noch halten kannst. Für das Tempogefühl war der Lauf für mich Gold wert. Die folgenden Läufe waren dann ja zuerst regenerativ, bevor die nächste schnelle Einheit kam. Phase III ist bei Daniels nun einmal die schwierigste. Fast alle Marathonpläne haben ihren Umfangshöhepunkt 3-6 Wochen vor dem Marathon. Dann wird unterschiedlich schnell zurückgefahren.
    In einem hast Du allerdings recht: Für so manches Qualitätstraining habe ich mich wie für einen Wettkampf vorbereitet - nicht mit Tapering, sondern mental.
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  18. #18
    Schau'n mer mal Avatar von Car-S-ten
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    ich hab mir angeregt durch den Faden auch nochmal die Pläne in dem Buch angeschaut, ob das was für meinen nächsten Marathon ist, insbesondere den 12-Wochenplan mit Peak 70 Meilen.

    Ziel wäre Sub 3:00h, d.h.

    MRT + 10 % = 4:40 min/km
    MRT + 20 % = 5:06 min/km


    In der vierten Woche wären es dann in Summe 104 km, davon 72 km in o.g Tempobereich. Ist das nicht etwas einseitig, alles im Bereich von 25 sec/km zu laufen? Oder reicht die Variation in den Plänen? Was meint Ihr?

    Bei meiner letzten Vorbereitung für Hamburg gings bis max. 108 km und ich hatte bei den Läufen langsamer als TDL/Schwellenlauf ne Variation von 4:45 min/km bis 06:00 min/km mit 50% im Bereich > 5:30 min/km, 30% ~ 5:15 min/km und 20% schneller. Härteste Einheiten waren ein voll gelaufener HM und 30km in 4:45 min/km.

  19. #19
    Chri.S
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    Zitat Zitat von Car-S-ten Beitrag anzeigen
    i

    Ziel wäre Sub 3:00h, d.h.
    Das klingt spannend, wäre interessant das mitzuverfolgen.


    MRT + 10 % = 4:40 min/km
    MRT + 20 % = 5:06 min/km


    In der vierten Woche wären es dann in Summe 104 km, davon 72 km in o.g Tempobereich. Ist das nicht etwas einseitig, alles im Bereich von 25 sec/km zu laufen? Oder reicht die Variation in den Plänen? Was meint Ihr?
    Er schreibt ja, dass man die ersten 5 Meilen, also 8 km, langsam anlaufen soll und die letzten 5 Meilen bei MRT+10%. Das wären also 8 km langsam, 19 km bei 5:06 und 8 km bei 4:40/km. Also ich denke, dass sollte für jemanden, der sub3 laufen will, "locker" machbar sein.
    Ich denke auch nicht, dass man das als in Stein gemeisselte Regeln auffassen sollte, sondern an Tagesform und Bedingungen anpassen muss.
    Weiter muss man ja auch sehen, dass es bei Pfitzinger normalerweise keine zwei Tempoeinheiten die Woche gibt, sondern "nur" einmal Vo2-Max oder Lactate-Threshold-Einheiten, einen mittellangen und einen langen Lauf. Da sollte zügig gelaufenere Dauerläufe schon eher möglich sein, als wenn man wie bei z.B. Greif zwei sehr harte Tempoeinheiten mit dabei hat, nach denen man dann danach zurückschrauben muss, um zu regenerieren. Welche der zwei Methoden für Marathon erfolgreicher ist, weiß ich hoffentlich im Herbst.

    Hab ich grad gelesen:

    Long, slow running will only teach you to run slowly for long periods.
    Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass hochintensives aerobes Laufen der Ausdauer deutlich mehr bringt als das Laufen bei 70-75% der max. HF oder MRT +45-60 sec. Dass es den Fettstoffwechsel besser trainiert als Laufen knapp unter MRT, darauf ist DerC ja schon einige male eingegangen: wenn man den Fettstoffwechsel fürs Laufen im MRT optimieren möchte, warum sollte dann der Bereich 90-95 % des MRT nicht dafür geeignet sein?

    Gruß
    Chris

    P.S: Ich stehe vor dem Herbstmarathon auch vor der Wahl 12-Wochen-Plan oder verkürzter 18-Wochen-Plan. Da ich aus dem Frühjahr schon einiges an Ausdauer mitbringe, werde ich den 18-Wochen-Plan nehmen und dort bei Woche 14 einsteigen. Vielleicht ja für Dich auch eine Option, wenn Du mehr als 12 Wochen Zeit hast.

  20. #20
    Avatar von jackdaniels
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    Mal was außerhalb des M - Trainings; ich hab "Roadracing for serious Runners" und das is ja auch von Pfitzinger. Ich war erstaunt wie hochwissenschaftlich man in den US und A mit dem Thema Laufen umgeht ( im Gegensatz zu deutscher Literatur der Neuzeit) und konnnte viel lernen. Also Pfitzinger ist sehr empfehlenswert. Gewundert hat mich nur, dass er im Bereich 5 und 10k doch recht moderates Training im Beeich Tempoarbeit veranschlagt, wobei alles sehr harmonisch und fundiert erscheint, Sprintarbeit ist beispielsweise elementarer Bestandteil seiner Pläne. Ich für meinen Teil mache umfangreichere Tempoarbeit, die Methodik ist von ihm aber sehr gut, habe also das Ganze erweitert. Es erinnert an Daniels und ist zum Glück nicht völlig experimentell (so wie bei den Lauf Campus Plänen, von denen ich aufgrund der völlig fehlenden Tempoarbeitsharmonie gar nichts halte). Sprintarbeit habe ich bis jetzt erstmal nicht eingeplant, werde dies aber bei weiterem Ausbau des Umfanges definitiv tun, weil ich dann in einem 10 Tages-Zyklus 3 Tempotrainings mache. Bis jetzt habe ich lieber 2 umfangreiche Einheiten pro Woche gemacht, aber im Mittelstrecken- und Langstreckenbereich bis 5000 ist Sprintarbeit wohl unerlässlich.

    Wollte nur mal meine Erfahrung dazu loswerden *gg*

  21. #21
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Zitat Zitat von Chri.S Beitrag anzeigen
    Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass hochintensives aerobes Laufen der Ausdauer deutlich mehr bringt als das Laufen bei 70-75% der max. HF oder MRT +45-60 sec. Dass es den Fettstoffwechsel besser trainiert als Laufen knapp unter MRT, darauf ist DerC ja schon einige male eingegangen: wenn man den Fettstoffwechsel fürs Laufen im MRT optimieren möchte, warum sollte dann der Bereich 90-95 % des MRT nicht dafür geeignet sein?
    Die Benefits für die aerobe Ausdauer sind sicherlich auch größer, wenn auch nicht so gravierend, aber ich glaube, dass die Anpassungen, die z.B. in der Muskulatur und im Bewegungsapparat zu Optimierungen führen, noch erheblich größer sind. Es gehören IMO vor allem zwei Dinge (vermutlich noch eine ganze Menge mehr, aber diese beiden sind wohl die wichtigsten) dazu, um einen Marathon bis zum Ende im individuell optimalen Tempo laufen zu können: 1. die aerobe Ausdauer und 2. das muskuläre System.
    Die meisten, die schon länger als ein oder zwei Jahre laufen und dann auch regelmäßig einen Wochenschnitt von 80 und mehr km laufen, sollten mit der aeroben Ausdauer weniger Probleme haben. Das muskuläre System bereitet da schon mehr Probleme. Die meisten von uns fühlen am Ende des Marathons die schweren und müden Beine, obwohl von der Luft her eigentlich noch was gehen sollte. Bei den langen Läufen in der Nähe MRT finden IMO genau die Anpassungen statt, die der Ermüdung entgegenwirken. Je mehr MRT in der Vorbereitung (vor allem am Stück), desto weniger ermüdend wird das dann für die Beine während des Rennens.

    Frank

  22. #22
    Chengdu Avatar von Thrawn
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    Ok ich habe jetzt mal einen 20Wochenplan für ein Marathontraining nach Pfitzinger zusammengestellt. Hoffe ich habe ihn richtig verstanden - das meiste ist sowieso seinem 18W Plkan sehr ähnlich. Die Tempoangaben sind nach den Tempoklassen von Jack Daniels gehalten. Bei den langen Läufen muss dazugesagt werden: Hier wird zwar L-Tempo angegeben, jedoch sollte eine art sanfter Crescendo gelaufen werden.
    Für ein imaginäres M-Tempo von 4:45/km schlägt Jack Daniel z.b. ein L-Tempo von ca. 5:30/km vor. Pfitzinger meint man solle den Langen Lauf erst in 20% langsamer starten also ca. 5:45/km und dann langsam schneller werden und die letzten 8km 10% langsamer als M-Tempo - das wären dann ca. 5:15/km
    -> also im Schnitt schon ein L-Tempo aber halt zunächst langsamer, am Schluß schneller.

    Mist - ich hab das als Exeltabelle erstellt. Wie bekomme ich denn das in eine der erlaubten Formate konvertiert?
    Meine "Bestzeiten":
    5km: 20:42 Münchner-Kindl 2009
    10km: 41:37 Forstenried 2010
    HM: 1:34:19 Altötting 2009
    M: 3:42:27 München 2009

  23. #23
    Chengdu Avatar von Thrawn
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    Habs jetzt mal als .doc.
    Angehängte Dateien Angehängte Dateien
    Meine "Bestzeiten":
    5km: 20:42 Münchner-Kindl 2009
    10km: 41:37 Forstenried 2010
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    M: 3:42:27 München 2009

  24. #24
    Schau'n mer mal Avatar von Car-S-ten
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    Zitat Zitat von Thrawn Beitrag anzeigen
    Für ein imaginäres M-Tempo von 4:45/km schlägt Jack Daniel z.b. ein L-Tempo von ca. 5:30/km vor. Pfitzinger meint man solle den Langen Lauf erst in 20% langsamer starten also ca. 5:45/km und dann langsam schneller werden und die letzten 8km 10% langsamer als M-Tempo - das wären dann ca. 5:15/km
    Die ersten 8km kannst Du sogar langsamer antraben nach Pfitzinger (1.Auflage), siehe auch den Hinweis von Chri.S unten.

    Durch die prozentuallen Angaben wird der Lange Lauf nach Pfitzinger immer leichter je langsamer die Zielzeit. Röthlin sagt z.B. hier das er einen langen Lauf von 30km in 1:44 min macht (Link). Bei einer 2:07 auf Marathon wären das ~ 15% langsamer als MT, scheint also auch mit Pfitzinger zusammenzupassen.

    Vielleicht wär es aber sinnvoll für das +20%-Tempo eine Obergrenze von MT+1min zu nehmen, ansonsten wirds doch arg langsam.

  25. #25
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    Zitat Zitat von Thrawn Beitrag anzeigen
    Habs jetzt mal als .doc.
    Hast Du den Plan jetzt selbst erstellt? Bei mir im Buch steht z.B. kein HM als Tune-up race drin. Vielleicht kannst Du ja mal die wesentlichen Änderungen, und warum Du sie vorgenommen hast, nennen. Ansonten spekulier ich hier nachher noch rum

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