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  1. #1

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    Standard Anfänger sucht Trainingsplan

    mein erster Beitrag

    Hallo zusammen!
    Ich laufe nun schon seit ca. 2 Monaten je nach Lust und Zeit 1-3 mal die Woche. Allerdings fällt es mir von Zeit zu Zeit ein bisschen schwer, mich zu motivieren und da hab ich mir gedacht: Steck dir ein höheres Ziel! Nun hab ich mich aufgemacht, im Internet nach einem Halbmarathon- Trainingsplan für (mehr oder weniger?!) Anfänger zu suchen und bin auf so viel Verschiedenes gestoßen, dass ich etwas unentschlossen bin.
    Also meine Frage nun an euch:
    Was haltet ihr von diesen Trainingsplänen bzw. habt ihr noch was besseres auf Lager?
    RUNNERSWORLD.de – Das größte Laufmagazin der Welt – Debutanten Trainingsplan Halbmarathon – Der Plan für Debutanten
    Trainieren nach der von-null-auf-42-Methode: In einem Jahr zum Marathon - SWR Fernsehen :: Landesschau Rheinland-Pfalz :: Aktiv | SWR.de
    (bei dem vom SWR hört man dann einfach bei Plan 6 auf, wenn man keinen Marathon laufen möchte)

    Oder sollte man besser erst mal mit 10 km anfangen?

    Zu meinem Fitnessstand: ich kann ohne Probleme 40-45 min mit einer HFmax von 80% laufen und bin (falls es was zur sache tut) 19 Jahre jung! Komme auch nicht ganz aus der Unsportlichkeit, hab vorher Fußball gespielt

    Danke schon mal im Vorraus!

  2. #2
    Avatar von Lauf-Trulla
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    Standard

    Hallo,
    ich selbst lauf grad nach dem Plan hier aus runners world Sub2.15 für den Halbmarathon. Vorher bin ich seit März ca. 3x die Woche gelaufen, so zwischen 5 und ca. 14 km...
    Am 4.10. ist der große Tag, danach kann ich dir sagen, wie mir der Plan bekommen ist ;-)

    Von 0 auf 42 würd ich eher nicht machen. Aber da gibts hier sicher Spezis, die sich da besser auskennen als ich "selbst Anfänger"

    LG
    Melanie

  3. #3
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Zitat Zitat von Minzesel Beitrag anzeigen
    Oder sollte man besser erst mal mit 10 km anfangen?
    Hi Minzesel ,

    ja, das würde ich an Deiner Stelle tun. Und weil Du Fußballer bist/warst und deshalb nicht so zimperlich bist, schlage ich Dir folgendes vor: Laufe 2 x in den nächsten 4 Wochen die 40 - 45 Minuten in der Geschwindigkeit "ohne Probleme" und 1 x den berühmten Coopertest (12 Minuten volle Kanne und die zurückgelegte Strecke notieren), in den ersten 3 Wochen, um ein Gefühl dafür zu bekommen und in der 4. Woche machst Du dann "ernst". Das wäre dann die in den Boden gerammte Eisenstange, an der Du dann einen Trainingsplan festzurren kannst. Die Pausentage nach einem Trainingstag nicht vergessen!

    (Wat is denn ein Minzesel? )

    Knippi

  4. #4

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    Standard

    @ hardlooper: ein Minzesel ist so ne art Fabelwesen aus einem Märchen, dass ich mir mal für meine kleine Schwester ausgedacht hab (eigenet sich doch ganz gut als Nickname)
    aber zurück zum Thema:
    hört sich schon mal nicht schlecht an, aber wie meinst du das mit der Eisenstange und dem Trainingsplan?
    was ham denn die anderen noch so für Ideen?
    Es gibt zwei Regeln für den wirklich großen Erfolg im Leben:
    1. Erzähle nicht immer alles, was du weißt...

  5. #5
    Avatar von U_d_o
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    Standard

    Hallo Minzesel,

    herzlich willkommen im Forum

    Früher war ich so naiv zu denken, dass Halbmarathon und Marathon Strecken sind, an die sich nur Läufer wagen. Mich selbst hielt ich eher nicht für einen Läufer, obwohl ich Jahr ein, Jahr aus vier bis fünfmal pro Woche unterwegs war. Sicher auch mal einige Wochen gar nicht (Urlaub oder so). Und sicher auch immer mal wieder Wochen, in denen es nur zu einem oder zwei Läufen reichte. Also als Läufer hätte ich mich nicht bezeichnet. Vielleicht hielt ich auch deswegen einen Marathon 15 Jahre lang für völlig abwegig. Obschon er mich eigentlich immer wie ein schöner Traum lockte. Heute glaube ich mehr zu wissen. Ich war natürlich in all diesen Jahren ein Läufer. Läufer ist man nicht, weil man dann und wann rumrennt. Irgendwann bist du Läufer, weil du nicht mehr ohne kannst. Oder willst. Oder steif und fest behauptest (und selbst dran glaubst) zwar ohne zu können, es aber nicht zu wollen. Heute weiß ich auch, dass sich Läufer an HM und M versuchen, die das besser lassen sollten. Einen Sohn zeugen, einen Baum pflanzen, das mag für die eigene Gesundheit noch einigermaßen gehen. Was soll schon passieren - beim Zeugen* - oder beim Pflanzlochbuddeln?

    Einen Marathon laufen fordert den Organismus über Monate immer wieder im Grenzbereich. Dass man das nur einem Körper zumutet, der darauf vorbereitet und gesund ist, sollte selbstverständlich sein. "Darauf vorbereitet sein" heißt über etliche Monate und mit konstantem Aufbau in der Belastung eine Grundlage zu legen.

    Der sinnvollste Weg dies zu tun beginnt bei der Unterdistanz, eben zum Beispiel den 10 km. Danach der Wechsel zum Halbmarathon und irgendwann (nach frühstens 1,5 bis 2 Jahren kontinuierlichem Lauftraining) auch ein Marathon. Ein Grund ist offenkundig: Der Körper erhält ausreichend Zeit und wird mit mäßiger Steigerung permanent gefordert (aber nicht überfordert) sich auf ein höheres Belastungsniveau anzupassen. Ein zweiter Grund ist weniger offenkundig, aber zumindest interessant: Im Marathontraining werden auch Tempoanteile gefordert. Wofür das gut ist, würde hier zu weit führen. Einer der von der Unterdistanz kommt und dort längere Zeit auch höhere Intensitäten (Tempo, Anstiege) trainiert hat, bringt einen klaren Vorteil mit.

    Du hast Motivationsprobleme. Es gibt tatsächlich Wochen in denen du es nur einmal nach draußen schaffst? Bist wirklich sicher, dass du schon ein Läufer bist? Wie hältst du das aus drei, vier, fünf Tage nicht zu laufen? Ich will das jetzt nicht als Nagelprobe hinstellen, dir aber Anlass zum Nachdenken geben. Warum willst du längere Strecken laufen, wenn du tagelang nicht mal Bock hast überhaupt zu laufen?

    Ich weiß schon ... du erhoffst dir Motivation. Ein Ziel? Sehr gute Idee! Ich bin klarer Verfechter davon sich Ziele zu setzen, nicht zuletzt beim Laufen. Aber bitte welche die a) erreichbar und b) verträglich sind. Also setz dir ein Ziel: Peile einen 10 km-Volkslauf an und setze dir eine realistische Zielzeit für das Unternehmen. Welche das ist hängt davon ab, wie lange du zu Beginn eines Trainingsplans für diese Strecke brauchst. Wenn du sie angenommen im Training in einer Stunde packst, dann sollte ein Trainingsplan für 50 bis 55 min zu schaffen sein.

    Ich wünsche dir Erfolg und bald echten, dauerhaften Spaß am Laufen

    Gruß Udo

    *) Ja, Mensch Leute, natürlich weiß ich, was beim Zeugen alles schief gehen kann ... ui ui ui uihhh ...
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  6. #6
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Standard

    Zitat Zitat von Minzesel Beitrag anzeigen
    .....das mit der Eisenstange und dem Trainingsplan.............
    soll ausdrücken, dass Du nicht irgend etwas trainierst, was nicht zu Dir passt. Der Coopertest könnte z.B. aufzeigen, dass Du eventuell besser nicht mit dem "absoluten Anfängerplan" einsteigst. Vielleicht sieht hier ein erfahrener "Cooperaner " sogar, dass Du Dich erst einmal auf die 5000 m stürzen solltest.

    Knippi

  7. #7

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    Standard

    ok, dann werd ich mich mal aufmachen und die nächsten 4 wochen nach deinem plan trainieren;)
    wenn denn dann alle der meinung sind ich sollte erstmal mit 10km anfangen, glaub ich euch das mal!
    hat denn jemand nen trainingsplan der zu mir passen könnte?
    Es gibt zwei Regeln für den wirklich großen Erfolg im Leben:
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