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  1. #1
    Im Motivationsloch, aber mit Hoffnung auf ein besseres Jahr Avatar von bibee
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    Standard Woran man Dorfläufe erkennt –HM beim Herbstlauf 'Rund um den Waidsee' in Weinheim

    Woran man Dorfläufe erkennt? Ganz einfach. Einmal daran, dass einen entgegenkommende Sonntagsspaziergänger oder Ausflügler herzlich grüßen oder irritiert gucken; ansonsten aber außer den Streckenposten und natürlich den Läufern sonst so gut wie keine Leute (Publikum?) unterwegs sind. Aber auch daran, dass es weder einen Chip am Schuh noch in der Startnummer gibt sondern noch von Hand die Zeit gestoppt wird und daher auch nur die Bruttozeit existiert. Und als Frau ganz besonders daran, dass vor den Toiletten nicht schon eine Schlange steht, die fast genauso lang ist wie der Lauf, den man vor sich hat. Ich mag Dorfläufe.

    All das trifft auf den Herbstlauf in Weinheim (angeblich eine Stadt?) zu. Leider aber auch, dass es dort wohl nicht möglich ist, Essens-, Kaffee/Kuchen- und Getränkestände im Freien für nach dem Lauf aufzubauen. Alles drängelt sich danach dann in einer riesigen Warteschlange, um diese Dinge an einer Theke im kleinen, heute überhitzten Café am Sportplatz zu bekommen.

    So waren Micha (mein Mann) und ich heute also mal wieder unterwegs nach Weinheim zum Halbmarathon. Trotzdem, dass ich seit ein paar Tagen ein Gefühl einer anfangenden Erkältung habe. Rausschwitzen heißt die Devise. Wie leer die A5 sonntags morgens doch sein kann; herrlich. Startnummern abholen, umziehen, locker einlaufen und dann geht’s auch schon los.

    Der Start gilt wie gesagt nicht individuell sondern für alle gleich. Und das trotz Rekordteilnehmerzahl heute. Wir stellen uns etwa in der Mitte auf, denn 5km-, 10km- und Halbmarathonläufer starten gemeinsam. Ich gehöre sicher nicht zu den Schnelleren sondern eher ins Mittelfeld. Wollen wir doch den schnellen Kürzerstreckenläufer den Vortritt lassen. Ein Fehler. Denn wie bei einem richtigen Dorflauf üblich, stellen sich auch gerne die ganz langsamen Läufer ganz nach vorne.

    Naja, egal, ich mach Dorfläufe trotzdem. Und den Weinheimer Herbstlauf mochte ich bisher ganz besonders, da ich hier vor zwei Jahren meine Bestzeit im HM (1:55:26) gelaufen bin. Damals wie heute als Vorbereitungslauf auf den Frankfurt Marathon; mein Debüt (siehe http://forum.runnersworld.de/forum/f...on-2007-a.html). Aber da standen die Vorzeichen leider ganz anders. Ich war richtig fit. Leider musste ich dann dreiviertel des letzten Jahres wegen eines nicht heilen wollenden Muskelfaserrisses ganz auf Sport verzichten. Seit Ende letztem Jahr versuche ich, mich wieder an meine alte Form ranzukämpfen (leider immer noch mit ein paar Kilos mehr auf den Rippen *grrr*).

    Ok, jetzt geht’s los. Startschuss das Feld bewegt sich nur träge. Dann doch endlich Tor passieren aber das Feld bewegt sich nur langsam raus aus dem Stadion. Dann endlich freiere Bahn und ich gebe ein bisschen Gas. Micha noch mehr und da ist er auch bald entschwunden. Dann KM 1 und ich stoppe die Uhr… ich stoppe, aber stoppe ich zu früh? 5:18? Trotz langsamem Anlaufen? Puls ist auch schon wieder jenseits von Gut und Böse (leider ein Manko, mit dem ich mit meiner Verletzung sehr kämpfe). Ok, etwas Tempo rausnehmen… aber… es läuft doch so gut. Hinter mir quatschende Frauen, die noch witzeln („Komm, wir biegen gleich mit ab nach links“, „Häh, Halbmarathon? Nee lieber nich. Haha.“). Ich biege links ab. Extra Runde für die Halbmarathonis. Als wir wieder auf die Hauptroute kommen, überhole ich jede Menge langsame 10km-Läufer. Meine KM-Durchgangszeiten liegen so bei 5:20 bis 5:30, für mich und meinen Trainingszustand prima. Es motiviert mich, die langsamen 10km-Läufer zu überholen. Und außerdem denke ich gerade darüber nach, dass es doch von Vorteil ist, mehrere Runden (in Weinheim sind es 3, davon Runde 2 und 3 komplett identisch) zu laufen. Prima, man kann sich auf den Rest einstellen und sein Tempo klug einteilen; man weiß, was einen noch erwartet.

    Bei KM 6 geht’s noch mal kurz ins Stadion. Die 5km-Läufer dürfen rechts ins Ziel abbiegen, wir Halbmarathonläufer laufen links und auf die zweite Runde. Übrigens, KM 6 bei 32:50. Immer noch prima. Also auf in Runde zwei.

    Vor mir zwei Jungs. Der eine scheint den Hasen für den anderen zu machen, der wohl seinen ersten HM läuft. Die Tipps vom Hasen: „Langsam, nimm Dir Zeit zum Trinken. Wir laufen dann gleich wieder an. Tu ruhig langsam, in ein oder zwei Jahren, läufst Du denen allen davon.“ Wie Recht er hat, da der Junge erstens einfach noch jung ist und zweitens ziemlich locker läuft. Aber Jungs, war nett hinter Euch, werde Euch jetzt trotzdem überholen.

    Diese Runde hat nun nicht mehr den Schlenker von der ersten, dafür einen anderen Schlenker. Und der ist fies, denk ich mir, als ich ihn so entlang laufe. Außerdem… wo ist denn KM-Schild 8 gewesen? Km-Schild 9 muss ich auch übersehen haben. Diese extra Runde ist echt öde… ich glaube, ich bin auch langsamer geworden. Der Schlendrian hat sich eingestellt. Weiter übers Feld und man sieht die Läufer weit vor einem, echt demotivierend. Ich schau auf meine Uhr. Hmm, komisch, mittlerweile müsste doch sogar mal das Schild 10 km auftauchen, als die extra Runde fast beendet ist. Ich laufe weiter und denke nicht mehr an die KM-Schilder. Nehme schon mal ein Gel ein, denn gleich kommt die Getränkestation, an der wir hin- und zurück vorbei kommen. Dachte ich. Mist, noch mal rechts rum und noch mal links rum. Aber da ist sie endlich. Wasser trinken, Wasser über den Kopf und weiter. Und das? Was ist das? Das 9 KM-Schild, ich fass es nicht. Und auf meiner Uhr steht 1:07:??. Also sooo viel langsamer kann ich doch gar nicht geworden sein?! Ich versuche, noch mal etwas Tempo zu machen, aber obwohl es meinen Beinen eigentlich gut geht, fühlen sie sich ein bisschen gummiartig an. So richtig Tempo machen ist nicht drin, ich werde aber gefühlt etwas schneller. Hänge mich an zwei Jüngelchen dran. Der eine fragt den anderen: „Endspurt?“ Der andere: „Nee, jetzt noch nicht, oder?“ Der eine: „Nein, ich meinte, ob wir einen machen“… Naja, die beiden laufen sicher nur die 10km. Und dann geht es auch schon wieder ins Stadion. Nein, ich darf immer noch nicht rechts ins Ziel abbiegen. Und die beiden Jüngelchen laufen auch nicht ins Ziel. Also kann ich mich weiter an sie dran hängen.

    Ich denke mir jetzt, was das eigentlich für ein Mist ist, Runden zu laufen. Sch…, denn man weiß genau, was noch auf einen zukommt! So können sich Ansichten während eines Laufs doch ändern.

    Kilometerschilder gibt’s irgendwie gar keine mehr. Ich kann mein Tempo gar nicht mehr einschätzen. Versuche einfach nur, dran zu bleiben an den beiden Jüngelchen. Es gelingt mir. Wieder diese öde extra Runde. Und dann, endlich… das 20km-Schild, das ich schon zweimal vorher gesehen hatte. Jetzt galt es aber mir. Plötzlich kommen mir zwei Halbmarathonläufer entgegen, rufen einem Läufer hinter mir zu: „Stopp, was machst Du schon hier? Du wolltest doch langsamer…“ Er: „Die da vorne ist Schuld. Kurz vor dem Stadion…“ Meint der mich? Oder die kecke Läuferin, die mich eben überholt hat? Die beiden drehen um und laufen mit ihm hinter mir weiter. Einer der beiden wieder: „Wie alt bisch Du jetzt?“ Er: „35“ Der eine: „Na also, dann brauchsch au keiner Frau mehr hinterherlaufen. Wir geben Gas.“ Sprachs und überholt mich; mich dabei anlächelnd. Prima, durfte ich also den Hasen spielen und werde kurz vor Schluss mit so nem blöden Spruch überholt. So oder so ähnlich habe ich auch sehr laut gedacht. Aber ich kann einfach nicht mehr nachsetzen.

    Kurz vor dem Stadion dann plötzlich ein großes Aufgebot an Krankenwägen. Es wurde ein Sichtschutz aufgebaut. Ich sah nur eine Sanitäterin mit einer Infusion in der Hand. Eine Helferin steht an der Seite, ermahnt die Läufer, einfach weiter zu laufen und feuert noch an. Ich laufe weiter, beschleunige doch noch mal ein bisschen und laufe ins Ziel. Offizielle Zeit (also Bruttozeit) bei 1:58:36. Nicht berühmt, aber wenigstens mal wieder unter zwei Stunden nach den beiden Debakeln dieses Jahr (HM FFM http://forum.runnersworld.de/forum/l...rz-2009-a.html und HM Mainz mit 2:12:01). Achja, einen Blick auf den See konnte ich in allen drei Runden übrigens auch werfen. Aber nachdem ich das beim ersten Mal sehr idyllisch fand, wars mir dann in Runde zwei und drei Wurscht.

    Im Ziel fragt mich Micha, ob der Läufer noch verarztet werden würde. Es müsse kurz vor ihm passiert sein, denn als er vorbei lief, war noch kein Sichtschutz aufgebaut und der Läufer, der auf dem Boden lag, wurde reanimiert.

    An dieser Stelle hoffe ich, dass es ihm wieder (den Umständen entsprechend) gut geht und wünsche unbekannterweise alles Gute!

    Bibee

  2. #2

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    Huhu Bibee,
    ich mag auch Dorfläufe:
    den selbstgebackten Kuchen,
    die Tombola wo ich nie was gewinne,
    das Pinkeln in Wald weil die Warteschlange länger ist als die bei Aldi.

    Klar es gibt auch negatives wie:
    keine KM -Schilder,
    Bruttozeit, besonders ärgerlich wenn man PB knacken will,

    aber ich geniese es sehr

    LG
    Marius

  3. #3
    Im Motivationsloch, aber mit Hoffnung auf ein besseres Jahr Avatar von bibee
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    Hi Marius,

    ja, sicher den Kuchen nicht vergessen. Und die Tombola, bei der ich erst gar nicht mitmache.

    Aber leider gibt es dieses Jahr eine sehr traurige Bilanz. Der Läufer, der kurz vor dem Ziel zusammengebrochen ist, ist gestorben. Nachzulesen unter:

    DIE RHEIN-NECKAR-ZEITUNG IM WEB - Bergstraße: Sportler brach kurz vor dem Ziel tot zusammen

    Da muss man doch mal wieder in sich gehen...

    bibee

  4. #4
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    Zitat Zitat von maciek11 Beitrag anzeigen
    Klar es gibt auch negatives wie:
    keine KM -Schilder,
    Bruttozeit, besonders ärgerlich wenn man PB knacken will,
    Die fehlenden Schilder waren tatsächlich der Hammer.
    Aber auf die Bruttozeit wirst Du gleich keinen Wert mehr legen, wenn ich Dir sage, dass die HM-Strecke eventuell ca. 200 Meter zu kurz war.
    Der Getränkestand am Kreuzungsbereich an der Unterführung war immer noch dort - und immernoch genauso kreuzgefährlich wie letztes mal (Kolissionsgefahr!). Die Streckenführung ist gelinde gesagt suboptimal, weil man als einigermaßen schneller Halbmarathoni auf allen drei Runden mit Überholen beschäftigt ist (erst die langsamen Läufer über 10, auf der letzten Runde dann die langsameren Läufer im HM). Im Ziel war die Verpflegung etwas dürftig: Tee, Wasser, Äpfel - habe ich was übersehen?

    Das mit dem tot zusammengebrochenen Läufer tut mir auch sehr leid (mit 49 ist man ja noch mitten im Leben...). Den Veranstalter trifft da aber keinerlei Schuld, das sind tragische Unglücksfälle, die leider immer passieren können. Die Notärzte haben sogar wesentlich länger um denjenigen gekämpft als die angegebene halbe Stunde (nämlich weit über eine Dreiviertelstunde - ich konnte nämlich solange nicht wegfahren und musste warten). Aber wie schon vor zwei Jahren z.B. bei Ryan Shay gibt es einfach Grenzen für die ärztliche Kunst...

  5. #5

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    Zitat Zitat von bibee Beitrag anzeigen
    Woran man Dorfläufe erkennt? Ganz einfach.
    Vielleicht auch daran, dass der Sieger beim HM Sub 1:10 und beim 10-er Sub 31 läuft und Platz 2 und 2 mit 31-er Zeiten weggehen
    Grüße
    Andreas

  6. #6
    Rasenlatscher
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    Zitat Zitat von meli-läufer Beitrag anzeigen
    Vielleicht auch daran, dass der Sieger beim HM Sub 1:10 und beim 10-er Sub 31 läuft und Platz 2 und 2 mit 31-er Zeiten weggehen
    Auf die Idee, dass die Strecken eventuell ein Stück zu kurz sind, bist du noch nicht gekommen?
    Ansonsten spielt "Dorfläufe" bestimmt nicht auf die sportlichen Leistungen, sondern eher auf das Drumherum.

  7. #7
    Rasenlatscher
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    Mittlerweile ein Jahr ist seitdem vergangen und heute war es dann endlich soweit, der 11. Herbstlauf in Weinheim hat stattgefunden.
    Im Vergleich zum Vorjahr war diesmal eine amtlich vermessene Strecke angekündigt. Beim Start führte das dann dazu, dass die Starterfelder über 5 und 10 Kilometer sowie Halbmarathon hintereinander auf der Tartanbahn aufgestellt wurden. Die Halbmarathonläufer standen ca. 270 Meter weiter hinten als letztes Jahr und ganz am Ende, ca. 70m davor das Feld über 10km und nochmals 200 Meter weiter vorne (dort wo bisher für alle die Startlinie war) die 5-km-Läufer. Die schnellsten Halbmarathonis waren schon nach ca. 100 Metern ins große Feld der 10-km-Läufer gelaufen, wo auf den nächsten 150 Metern nur ein schweres Durchkommen war. Am äußersten linken Bahnrand haben wir irgendwie versucht, dran vorbei zu kommen. Dann liefen die 10-km-Läufer und die Halbmarathonis zusammen auf die 5-km-Läufer auf und beim Verlassen der Bahn gab es an einer Engstelle brenzlige Situationen. Danach waren wir auch die ganzen ersten 1,5 Kilometer (wo die Halbmarathonis dann erstmal abbiegen durften) nur mit Überholen und irgendwie durchschlängeln beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr, wo man dem Ganzen noch mit einem guten Start entgehen konnte, war das also eher eine Verschlechterung.
    Die Streckenposten waren immer noch nicht besonders motiviert. Ca. bei km 18 wollte ein vor mir laufender Sportskamerad falsch abbiegen und wurde erst viel zu spät vom Streckenposten auf seinen Irrtum aufmerksam gemacht. Aus irgendeinem Grund hatte er auf dem letzten Stück der Strecke wohl irgendwie die Orientierung verloren. Sowas kann passieren, deshalb müssen die Streckenposten eigentlich jedem Läufer kurz durch ein Handzeichen den Weg weisen und können sich nicht darauf verlassen, dass beim dritten Mal an der Stelle dann alles automatisch klappt. (Vielleicht war der Läufer auch von einer abweichenden dritten Runde ausgegangen, so wie bereits die erste Runde auf einer ganz anderen Route verlaufen ist?)
    Im Ziel angekommen kann ich immerhin bestätigen, dass die Streckenlänge nun zu stimmen scheint. Allerdings hat dafür nunmehr mit der Zeitnahme etwas nicht funktioniert, die Uhr im Ziel zeigt eine viel zu niedrige Zeit. Auf der kostenlosen Urkunde, die man nach dem Lauf bekommen konnte, wird mir schmeichelhafterweise eine über 1 Minute zu niedrige Zeit attestiert. Das sind Welten, meine Uhr sagt da was ganz anderes und die super Zeit bin ich nie und nimmer gelaufen. Das ist sehr ärgerlich, mit der angekündigten Bestlistentauglichkeit der Zeiten sieht es deshalb wohl nicht so gut aus. Ich hoffe, nach dem Lauf haben noch andere Läufer ihre selbst gestoppten "Referenzzeiten" zu Protokoll gegeben, so dass der Versatz korrigiert werden kann. Trotzdem bleibt der Makel haften, dass es Probleme bei der Zeitnahme gab...

    Ganz persönlich werde ich mir überlegen, ob ich im nächsten Herbst in der Marathonvorbereitung nochmal nach Weinheim komme. Wenn im nächsten Jahr nicht ein paar Dinge geändert werden, z.B. zu aller erst am Start, dann werde ich mir wohl nach drei Teilnahmen schweren Herzens einen anderen Halbmarathon suchen müssen.

    Amigo

  8. #8
    Avatar von anselmorossi
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    Standard Hama um den Waidsee

    Hallo Amigo,
    ich teile (leider) Deine Kritik am heutigen Hama in Weinheim. Die Startproblematik war insbesondere fuer Halbmarathonlaeufer, die auf eine gute Zeit aus waren, problematisch. Auch bei mir hat es auf den ersten 2 km einige "Staus" und Ausweichmanoever gegeben.

    Einige Streckenposten haben es tatsaechlich sehr gemuetlich genommen und nicht wirklich gut hingewiesen auf den "rechten Weg". So lief ich auch einmal in eine Sackgasse und merkte erst nach ca 20 Metern, dass es das nicht war... Die meisten Posten waren aber gut bei der Sache. Die Tatsache, dass die angezeigte Zeit im Ziel nicht stimmte, habe ich gar nicht wahrgenommen (Tunnelblick ins Ziel). Meine Familie aber, die im Ziel wartete, sagte, dass das durch den Stadionsprecher immer wieder gesagt wurde: es muessen rund 2 Minuten draufgerechnet werden, die Uhr ging wohl zu frueh los (vermutlich, da wir erst 2 Minuten nach 10 Uhr gestartet sind). Ich habe die Hoffnung, dass das in den Ergebnislisten gleich korrigiert wird, denn es trifft ja ALLE Laeufer. Eine Urkunde habe ich gar nicht mitgenommen, es war mir gar nicht bewusst, dass es so etwas ueberhaupt gab. Na ja, mit der falschen Zeit ist es ja eh nicht so interessant.
    Unter dem Strich hat es fuer mich aber doch eine PB gegeben (dem Nicht-Regen und perfekten 11 Grad sei Dank), so dass mein persoenliches Fazit dann doch positiv verlaeuft.
    anselmorossi

  9. #9
    Rasenlatscher
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    Standard

    hallo anselmorossi,

    nach meiner Uhr sind es nicht ganz 2 Minuten, sondern "nur" 1:17. Ich hoffe, es bleibt nach der Korrektur bei uns beiden bei der PB.
    Klar, bis auf den ekligen Wind war das Wetter fast ideal und mit einer PB obendrauf kann man auch sehr positives berichten. Aber ich persönlich würde nächstes Jahr um diese Zeit weniger Trubel und brenzlige Situationen beim Start vorziehen. Das es heute keine Stürze gab, grenzt ja an ein Wunder und ist wohl nur der Umsicht der Beteiligten zu verdanken. (Die vorderen Reihen im HM-Startfeld waren sich jedenfalls bewusst, was da gleich auf sie zukommt...)

    Viele Grüße,
    Amigo

    P.S. Eventuell kennen wir uns ja sogar vom Sehen, ich komme aus der gleichen Stadt.
    Zuletzt überarbeitet von Amigo (26.09.2010 um 19:11 Uhr) Grund: Zeitabweichung korrigiert

  10. #10
    Avatar von anselmorossi
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    Standard Weinheim

    Hallo Amigo,
    ja, nachdem die Ergebnisliste nun auf der Website online ist, ist der Unterschied bei mir 1 min 5 Sek zu der manuell gestoppten Zeit. Die Bestzeit steht auf alle Fälle: meine Zeitnahme zählt in diesem Fall! Das andere sieht zwar noch schöner aus, darf aber ein Ziel für später bleiben.
    Meine Hoffnung, dass die Zeiten in der Ergebnisliste korrigiert werden, ist mittlerweile nicht mehr so groß (da es nun ja bereits "falsch" online gestellt wurde). What shell's...
    Weiter schönes Laufen im Kraichgau!
    Gruß
    anselmorossi

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