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  1. #1

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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Hallo!

    Ich muss ganz ehrlich zugeben: Ich poste hier seit letzten Spätsommer und habe früher nicht ansatzweise den Bedarf nach einer Wettbewerbsleistung verspürt.
    Seit ich in diesem Forum lese, ist mir aber klar geworden, dass unheimlicih viele Leute unglaubliche Leistungen bringen.

    Das hat mich motiviert, so etwas auch mal zu versuchen. So laufe ich also im April einen HM. Und eigentlich habe ich gedacht, dass das nur der Anfang wäre und dann im Spätsommer mein erster Marathon folgt. Aber diese Annahme resultierte weniger aus echtem Ehrgeiz und Spaß an der Sache, sondern vielmehr daraus, dass es irgendwie auch jeder andere zu tun scheint. Also eine Art läuferisches Pflichtbewußtsein.
    Mittlerweile muss ich aber leider sagen: Nö danke. ;)
    Irgendwie fehlt mir dazu der Ehrgeiz und die Schinderei ist mir einfach zu viel. Ich bin dahin gehend relativ faul. Das Training macht mir zwar soweit Spaß, aber die richtig langen Strecken (für mich heißt das so um 20 km) emfinde ich schon als echt anstrengend. Und die Tatsache, dass ich sie laufen "muss", um mein Wettkampfziel zu erreichen, finde ich doof. http://www.laufen-aktuell.de/_laufen...fragend013.gif
    Das ist alles noch im Rahmen. Aber für einen ganzen Marathon trainieren und diesen dann auch noch zu laufen empfinde ich als Schinderei.

    Gibt es hier eigentlich noch Leute, die den Marathon nicht als Ziel haben? Ich habe immer den Eindruck (egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene), dass ohne den M kein richtiges Langlaufziel erreicht ist.

    LG
    Tanja

  2. #2

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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Ja, ich . Ich laufe gerne, hin und wieder auch mal nach einem Trainingsplan, bin gerade dabei die 50 min. auf 10 km zu schaffen und stoße da oft an Grenzen, weil ich die Zeit einfach nicht finde und mir oft auch der fehlende Ehrgeiz fehlt. Ja, ich bin eine Lust und Laune Läuferin, egal, wer weiß, vielleicht kommt ja irgendwann von irgendwo der Anstoß der sagt, nun aber............ So, wie es jetzt ist, ist es gut für mich. Jeder hat so sein Ziel und jeder definiert es eben anders.

    LG
    Petra

  3. #3
    Saunaobensitzer Avatar von Roxanne
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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    ja, ich.

    Ich laufe nur so vor mich hin, ohne Wettkampfambitionen. Einzige Ausnahme ist der Staffellauf in Bremen.
    Ich habe schon den Ehrgeiz, mal die HM-Strecke zu schaffen, aber eben nicht als Wettkampf oder so.
    Aus dem Alter bin ich raus ) )

    Christa
    es geht aufwärts oder auch nicht )

  4. #4

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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Marathon, nein Danke.

    Tschö

  5. #5
    Avatar von Kathy
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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Hallo Tanja,


    ich laufe auch, obwohl ich keinen Marathon zum Ziel habe ;)

    Würde mich auch nicht an einen Traininsplan halten wollen oder mich um die Zeiten, die ich laufe kümmern.

    Nein, ich laufe so, wie ich Lust dazu habe - mal 13 Kilometer, dann wieder nur drei, mal schneller, mal langsamer, immer so, wie`s gerade kommt. An einer Vorgabe hätte ich wahrscheinlich auch keinen Spaß!

    Freuen tu` ich mich immer dann, wenn ein Lauf mal wieder so richtig super über die Bühne ging, ich entweder schnell unterwegs war oder wieder mal eine weitere Strecke zurückgelegt habe. Das sind meine Ziele: immer wieder mal ein kleines Erfolgserlebnis zwischendurch

    Auf alle Fälle werde ich aber mal bei `nem Marathon zugucken, wo Foris mitlaufen!

    Viele Grüße
    Kathy

  6. #6
    Ich bin dann mal weg... Avatar von marcmarl78
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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Moin
    ich kenne das : alles was mit Vorschriften und Plan zu tun hat, konnte ich noch nie ab. Daher war ich auch nie so richtig in einem Fussballverein - 2mal die Woche Training und so. Habe anstattdessen in einer Hobbymannschaft gespielt - ohne Zwang.
    Mit Trainingsplänen beim laufen habe ich auch so meine Probleme, halte ich eh nie ein. Ich habe da die Ansicht meines Bruders übernommen : wenn Du pro Woche regelmäßig 40-50 KM läufst, dann schaffst Du auch einen Marathon. Na ja, mal sehn. Er läuft schon seit Jahren jedes Jahr 2 oder 3 mit dieser Einstellung.
    Marathon ist schon mein Ziel...im September ist es soweit. Ist halt schon lange - ca.12 Jahre mein Traum. Mal sehn was mein Körper zum Marathon sagt, wenn es gut und beschwerdefrei läuft, würde ich gerne 2 Marathons pro Jahr laufen.

    Viele Grüße und bis bald beim Halb Mararthon in Dortmund
    Marc

  7. #7

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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Huhu,

    ich sehe das ganz ähnlich.
    Einen Marathon werde ich wahrscheinlich nie laufen wollen, mir reichen eigentlich meine persönlichen "Erfolge", wenn es mal wieder gut geklappt hat oder ich meinen "Streckenrekord" gebrochen habe.
    Irgendwie wäre mir das wahrscheinlich zuanstrengend, denn meistens bin ich nicht so motiviert, mich so richtig zu schinden.

    Vielleicht werde ich im nächsten Jahr auch beim Ruhrmarathon einen Halben versuchen, dann ist aber das Ziel eher ankommen, als eine bestimmte Zeit zu erreichen.

    Dir viel Spaß beim HM am 25.04. (war doch so, oder?), vielleicht schaue ich dort zu, da mein "Team" auch dort mitläuft!

    Liebe Grüße,
    Zixxx

    PS: Mir haben aber auch schon viele prophezeit, dass man irgendwann auf jeden Fall einen Marathon laufen will, wenn man regelmäßig läuft und erstmal bei einem HM Wettkampfatmosphäre geschnuppert hat...

  8. #8
    No rank, no title. Avatar von Uschi
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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Anscheinend bleiben die Mädels in diesem thread unter sich

    Ich habe auch keinerlei solche Ambitionen
    Ein 10-Kilometer-Volkslauf gerne mal, auch die 5 Kilometer werden mitgenommen, evtl. wage ich mich irgendwann mal an einen Halbmarathon. Aber für den Marathon bin ich ganz einfach auch viel zu faul und nicht ehrgeizig genug - und komischerweise leide ich nicht im geringsten unter dieser Einstellung )

    Grüße
    Uschi, Schönwetterläuferin

    ----------------------
    Hier geht`s zu unseren Pinup-Jungs und hier zu den Mädels. Schieb sie drauf!

  9. #9
    not fast & not furious Avatar von Steif
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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Wer sagt denn, daß es keinen Spaß machen kann, sich zu quälen und sich anzustrengen? Der bescheidene Lohn ist dann ein Glücksgefühl, eine Zielfoto und ne Urkunde! Ich weiß, das ist mickrig, aber den größten Lohn trägt man immer bei sich.

    Ich stell mal ne banale Gegenfrage: warum lauft Ihr überhaupt? Wenn jetzt so was Ähnliches kommt wie der erste Satz von mir, schließt sich der Kreis.

    Steif ... der akzeptieren kann, wenn man nur aus Spaß an der freude läuft und keine Wettkampfambitionen hat

    Der Steif®© ohne Knopf im Ohr! http://www.world-of-smilies.de/html/...mputer/lam.gif

  10. #10
    rono
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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni


    Hi Tanja,

    Marathon ist eine elende Schinderei. Auch die Vorbereitung mit den langen Läufen ist öde. OK, ich hab 4 Marathons hinter mir (zwischen 1990 und 1992). Aber das reicht dann auch. Kann mir nicht vorstellen, daß ich jemals wieder Lust an auf das Training bekomme.

    Also mein Verständnis hast Du. Marathon muß nicht sein.

    Gruß Rono

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  11. #11
    Fast-Läufer Avatar von Buschi
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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Mal wieder ein Thema wo ich was schreiben kann

    Als Anfänger liegen meine Ziele ebenfalls anders: 10 km unter 1 Std., irgendwann und dann hoffentlich regelmäßig. Mir persönlich würde das vollkommen reichen.
    Aber jeder ist nun mal anders, zum Glück :klugscheiss:
    Wer Marathon laufen möchte, der soll es tun und dafür trainieren!
    Wer nur so laufen möchte, der soll es tun!
    Ärgern kann ich mich über die, die sowohl das Eine wie auch das Andere als die einzig wahre Einstellung hinstellen!

    Buschi

  12. #12
    Auf eigenen Wunsch nicht mehr dabei.
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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Naja, dieses Jahr habe ich anderes vor, und würde mich einem Marathon auch kaum gewachsen fühlen. Ich sach mal, nächstes Jahr oder nie!! :look:

    Jürgen

  13. #13
    Halbmarathon-Experte Avatar von runningmanthorsten
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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Ich bin meinen letzten Marathon im Oktober 2000 gelaufen, seitdem habe ich auch kein Verlangen mehr danach... Auch wenn (oder weil?) ich sehr ehrgeizig bin.

    Liebe Grüße!

    Thorsten.

    MEINE HOMEPAGE: www.meinewebseite.net/runningmanthorsten

    Startnummer 4259 beim Paderborner Osterlauf am 10.04.04

  14. #14
    ZumLachenindenKellergeher Avatar von marathonmann
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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Ich habe schon des öfteren meiner Verwunderung Ausdruck verliehen, das viele Anfänger sofort auf einen Marathon hintrainieren. Meiner Meinung nach sollte man sich erstmal auf kürzeren Strecken probieren und dort auch wirklich mal an seine Grenzen gehen. Wenn man dann immer noch nach größeren Herausforderungen sucht, kann man immer noch überlegen, mal einen Marathon zu laufen. Es gibt allerdings sehr viele, die das ganz anders sehen als ich.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Volker
    http://www.web-ansichten.de/junk/forumshirt.gif

  15. #15
    Avatar von Kampfläufer
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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Hi Tanja!

    Ich kam eigentlich ganz zufällig zum Marathon. Meine ersten Trainingsläufe gingen über stolze 2,2 km. Das war der Trimm-Dich-Pfad bei uns im Gemeindewald. Das steigerte sich dann im Laufe der Jahre bis zu 12,5 km am Stück. Obwohl ich da schon mindestens 5 Jahre trainiert habe, verschwendete ich damals noch keinen Gedanken überhaupt an einem Wettkampf teilzunehmen. Nicht einmal an einem Volkslauf über 5 km. Bis ich von meinem Umfeld gefragt wurde warum ich überhaupt durch den Wald lief, wenn ich mich dann letztendlich doch nicht mit anderen messen würde. Das gab mir den Anstoß es einmal mit dem Halbmarathon zu versuchen. Ich dachte damals ich wäre zu schlecht und würde dann vom Besenwagen aufgewischt werden.)
    Also ging ich mit gemischten Gefühlen an den Start vom Öpfinger Osterlauf. Es lief ganz gut und ich hatte keine Probleme. Als dann noch eine Zeit unter 1:30 heraussprang war das für mich die Initialzündung noch weitere Halbmarathons anzuhängen. Irgendwann stellte ich mir die Frage ob ich zwei HM am Stück laufen könnte. Die logische Schlußfolgerung war der erste Marathon nach ungefähr 15 Jahren Lauftraining. Du siehst bei mir war das ein langer Prozeß und ich wußte am Anfang noch nicht ob ich jemals einen Marathon laufen würde. Meiner Meinung nach ist man auch ein "richtiger" Läufer wenn man 2-3 mal in der Woche ohne Wettkampfambitionen trainiert.


    Gruß

    Volker

  16. #16
    ganz kleines Licht Avatar von ybbs
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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Auch ich habe (zumindest derzeit) keine Ambitionen einen Marathon zu laufen. Naja, wahrscheinlich fehlt mir halt nur jeglicher Ehrgeiz denn auch für Wettkämpfe auf kürzenen Distanzen kann ich mich nicht wirklich begeistern.

    Inzwischen laufe ich seit fast 3 Jahren und seit ein paar Wochen sogar nach einem (entschärften) Marathonplan und halte mich auch einigermaßen daran. Die darin enthaltenen Tempoeinheiten sind schon eine super Abwechslung, aber zum Ende hin wird mir dann doch bewußt warum ein Wettkampf (gegen andere oder auch nur gegen die Uhr) mich nicht sooo richtig begeistert.

    Natürlich denke ich schon mal darüber nach wie es wohl wäre mal nen Halbmarathon, Marathon oder 50km-Lauf mitzumachen, d.h. locker zu joggen. Wenn ich mich da aber womöglich anstrengen müsste, dann doch eher nicht. )

    bye

  17. #17

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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Hi!

    Wow! Das ist ja krass!
    Das sind ja doch ein paar mehr Leute als ich gedacht habe. :shock2:
    Naja, find ich jedenfalls ganz cool, dass es noch ein paar mehr faule Säcke gibt als mich. ;)

    @Steif: Das sagt niemand. Mir persönlich bringt es halt nur mäßig Spaß. Oder sagen wir mal in ganz seltenen Fällen. http://www.laufen-aktuell.de/_laufen...fragend013.gif

    VG
    Tanja, die sich nach dem HM vielleicht mal ein paar geschmeidigen 10ern zuwenden wird.

  18. #18

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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Marathon als Ziel? Nein, ganz sicher nicht. Aber ich träum davon bis zu meinem 35ten (in dreieinhalb Jahren) einen zu laufen.
    Ich gehör leider zu den Menschen, die einen Plan und immer wieder Ziele brauchen, um mich auch dauerhaft zu motivieren.
    Aber wer weiß, vielleicht packt mich die Sucht ja auch mal so, dass ich nur aus Lust laufe. Kommt bestimmt wenn ich mal länger als acht Wochen laufen kann.
    Viel wichtiger aber ist doch seine eigenen Ziele zu erreichen. Klar gibts Leute, die meinen ohne Marathon sei man gar kein Läufer, aber das ist doch Quark!. Wir leben tagtäglich unter soviel Druck, da muss ich mir das bei meinem Hobby nicht auch noch antun.

    mfg
    marcus




    --------------------
    In mir schlummert ein Genie!
    Wie kriege ich das Biest nur wach?

  19. #19

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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    jeder ist da wohl anders. ich für meinen teil habe immer schon ein ziel gebraucht, auf das ich mich konzentrieren kann und das nicht nur beim laufen.

    aber warum man läuft ist doch jedem selbst überlassen, hauptsache es macht spaß, oder??

    floh

  20. #20

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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Hi
    ich laufe seit über fünf Jahren ohne Wettkampfambitionen und fühle mich sauwohl dabei. Allerdings habe ich auch Erfahrungen auf der Marathon-Strecke. Ich marschiere in einer Gruppe mindestens zweimal im Jahr Strecken von 40 bis 50 km auf Tempo. Danach bin ich völlig erschöpft. Die Regeneration geht jedoch sehr flott. Ein bis zwei Tage später zieht es mich wieder zu einem kleinen Lauf durch den Wald.
    Ich habe überlegt einen M zu laufen, wegen der Erfahrungswerte, also nur auf ankommen. Das Vorhaben habe ich aber wieder auf Eis gelegt. Vielleicht in fünf Jahren oder so. Für mich ist das Naturerlebnis entscheidend und Massenveranstaltungen ein Greuel.

    [blue]Laufende Grüße

    Mäx

    -------------------
    good run & good fun
    -------------------[blue]

  21. #21
    CarstenS
    Gast

    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Hallo Tanja!

    Da gehen bei Dir aber mehrere Dinge durcheinander. Für Dich ist das Laufen nicht hauptsächlich Wettkampfsport, und auf hartes Training hast Du keine Lust. Finde ich gut, dass Du das so klar sagst, bei mir ist das anders. Für mich ist Laufen ein Wettkampfsport.

    Die Fixierung auf den Marathon teile ich aber auch nicht. Einen Marathon zu laufen, ist für mich an sich keine so besondere Leistung. Einen Marathon im Rahmen der eigenen Möglichkeiten schnell zu laufen natürlich schon. Ebenso wie 10km oder 5000m schnell zu laufen. Oder, falls Miler mitliest, 1500m schnell zu laufen.

    Nachdem ich das gesagt habe, muss ich allerdings gestehen, dass ich auch von Anfang an Marathon gelaufen bin. Mein erster Wettkampf war ein Marathon. Die Zeit war so, dass ich sie unmöglich stehen lassen konnte, also musste ich jedes Jahr wieder einen laufen :-) Inzwischen ist meine Marathon-PB vielleicht sogar meine beste. Die, an die ich im Moment aber am schwersten wieder heran zu kommen scheine, ist meine 5000m-PB, die ich eher nebenbei gelaufen bin. Und die werde ich auch wieder angehen!

    Und dennoch muss ich zugeben, dass ich auch vor einem Marathon großen Respekt habe, so dass er mich zu diszipliniertem Training nötigt. Vor einem 5000m-WK habe ich zwar auch Bammel, weil der so schrecklich weh tun kann, aber da weiß ich wenigstens, dass ich den auch schlechter trainiert irgendwie durchstehe. In der Tat tut er vielleicht sogar weniger weh, wenn ich schlechter trainiert bin.

    Gruß,

    Carsten

  22. #22

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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Original von CarstenS:
    Hallo Tanja!

    Da gehen bei Dir aber mehrere Dinge durcheinander. Für Dich ist das Laufen nicht hauptsächlich Wettkampfsport, und auf hartes Training hast Du keine Lust. Finde ich gut, dass Du das so klar sagst, bei mir ist das anders. Für mich ist Laufen ein Wettkampfsport.

    Die Fixierung auf den Marathon teile ich aber auch nicht. Einen Marathon zu laufen, ist für mich an sich keine so besondere Leistung. Einen Marathon im Rahmen der eigenen Möglichkeiten schnell zu laufen natürlich schon. Ebenso wie 10km oder 5000m schnell zu laufen. Oder, falls Miler mitliest, 1500m schnell zu laufen.

    Nachdem ich das gesagt habe, muss ich allerdings gestehen, dass ich auch von Anfang an Marathon gelaufen bin. Mein erster Wettkampf war ein Marathon. Die Zeit war so, dass ich sie unmöglich stehen lassen konnte, also musste ich jedes Jahr wieder einen laufen :-) Inzwischen ist meine Marathon-PB vielleicht sogar meine beste. Die, an die ich im Moment aber am schwersten wieder heran zu kommen scheine, ist meine 5000m-PB, die ich eher nebenbei gelaufen bin. Und die werde ich auch wieder angehen!

    Und dennoch muss ich zugeben, dass ich auch vor einem Marathon großen Respekt habe, so dass er mich zu diszipliniertem Training nötigt. Vor einem 5000m-WK habe ich zwar auch Bammel, weil der so schrecklich weh tun kann, aber da weiß ich wenigstens, dass ich den auch schlechter trainiert irgendwie durchstehe. In der Tat tut er vielleicht sogar weniger weh, wenn ich schlechter trainiert bin.

    Gruß,

    Carsten
    Mal ne - wahrscheinlich blöde, aber ernst gemeinte - Anfänger-Frage:
    wie trainiert man denn für 5000 m UND Marathon. Sind das nicht zwei ziemlich verschiedene Dinge?

    mfg
    marcus
    (der keine Scheu hat, auch doofe Fragen zu stellen)



    --------------------
    In mir schlummert ein Genie!
    Wie kriege ich das Biest nur wach?

  23. #23
    Jogger Avatar von brickmaster
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    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Ich laufe gerne Marathon und habe mein Training danach ausgerichtet, d.h. die kürzeren Strecken sind eher das Nebenbei, aber ich finde Deinen Standpunkt auch OK.
    Ich finde es gut, wenn jemand ehrlich zugibt, daß man nicht Marathon oder "lange Strecken" laufen will, weil es eine zu große Qual ist. Wenn man sieht, wieviele Läufer sich mehr gehend als laufend über die Marathondistanz quälen, weil es halt `in` ist, bei großen Stadtmarathons mitzulaufen, dann fragt man sich, ob das wirklich sein muß.
    Das wichtigste ist, daß man Spaß beim Laufen hat, egal wie schnell oder wie lang man läuft.

    Andreas

    Wenn Dir das Wasser bis zum Hals steht, solltest Du den Kopf nicht hängen lassen.

    http://www.bricks-game.de

  24. #24
    CarstenS
    Gast

    Standard Ich oute mich hiermit als offizielle Anti-Marathoni

    Hallo Marcus!
    Original von fastsmart:
    Mal ne - wahrscheinlich blöde, aber ernst gemeinte - Anfänger-Frage:
    wie trainiert man denn für 5000 m UND Marathon. Sind das nicht zwei ziemlich verschiedene Dinge?
    Gar keine blöde Frage. Da meinen noch mehr, dass das nicht geht, und vielleicht ist mein Problem auch nur, dass ich das nicht wahr haben will ;-)

    Meine Antwort ist aber: Ich bin nicht so gut, dass ich mich entscheiden müsste. Könnte ich durch extreme Spezialisierung in einer Disziplin wenigstens zu den regionalen Spitzenläufern aufschließen, würde ich mir das wohl überlegen. Aber davon bin ich weit entfernt. In meinem Verein ist einer der stärksten Marathonläufer aus unserer Gegend, Bahnläufe interessieren ihn überhaupt nicht, und trotzdem würde er mir auf 5000m eine Minute abnehmen, wenn ich sehr gut in Form bin, und mich überrunden, wenn ich es nicht bin.

    Und so sehr unterscheiden sich die verschiedenen Langlaufdisziplinen dann meiner Meinung nach auch doch nicht. Die Grundlage ist für alle die gleiche: Viel laufen. Und Tempotraining braucht man auch für den Marathon, wenn man nicht nur ankommen möchte. Es geht dann mehr um Schwerpunkte. Sollte ich mich wirklich in diesem Sommer auf die 5000m konzentrieren, werde ich wohl die langen Läufe von 30km-35km weglassen. Kein Problem, die mag ich ohnehin nicht besonders ;-) Und wenn ich es ernst meine, muss ich wohl Tempoeinheiten machen, an die ich bisher nicht ernsthaft gedacht habe. Nicht nur die 1000er, die wir auch im Marathontraining machen, sondern ganz miese schnelle Sachen :-) Da man aber auch bei 5000m, die ja immerhin eine Langstrecke sind, die Grundlagen nie vernachlässigen darf, sehe ich kein Problem, mich nach dem Sommer noch auf einen Herbstmarathon vorzubereiten. Sollte ich im Sommer gut etwas fürs Tempo getan haben, hilft das vielleicht sogar.

    So weit die Idee. Natürlich kann das auch alles ganz schrecklich daneben gehen und ich stehe am Ende der Saison mit enttäuschenden Leistungen auf allen Distanzen da.

    Übrigens denke ich, dass viele nicht so ambitionierte Läufer einfach deshalb aus dem Marathontraining heraus ihre besten Zeiten auf kürzeren Distanzen, meist 10km, laufen, weil sie dann endlich einmal genug trainieren. Ein Widerspruch ist da also nicht unbedingt vorhanden. So wie ja auch ich meinte, dass ein anstehender Marathon sehr disziplinierend auf mein Training wirken kann ;-)

    Gruß,

    Carsten

  25. #25
    Smiliemuffel
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    Hallo Tanja ,

    Mein Ziel ist irgendwann mal ein HM, aber nicht vor nächstem Jahr. Meine Sehnen meinten mich belehren zu müssen, dass man als Anfänger eben nicht rennen darf, was die Puste hergibt . Deshalb bin ich jetzt wieder bei 30 bis 45 Minuten alls zwei Tage, aber mit Genuss!

    Viele Grüße,
    Andrea

    ...läuft wieder http://www.laufen-aktuell.de/_laufen...milies/013.gif

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