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  1. #1
    Avatar von jenss
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    Standard Effendi 2x28" >> Interesse?

    Mir geht durch den Kopf, dass ich doch eigentlich mal ein 2x28" Effendi RTR bauen lassen müsste ("RTR28" oder so), einfach, um das mal zu probieren, wie so einer läuft. In Frankenhain fragte ich mal einen 2x28"-Fahrer, der schätzte, dass das 28" HR im Marathon ca. 5 Minuten bringen könnte. Das glaube ich zwar nicht ganz ;-), aber ein bisserl Vorteil könnte wegen des Rollwiderstands schon da sein. Ich kann jetzt nur kein Geld auslegen, daher mal in die Runde gefragt, ob vielleicht Interesse bestände gegen Vorausszahlung solch einen Rahmen zu nehmen. Ein einzelner käme zu teuer (Rohre biegen, Laserteile bauen, Material bestellen...), aber so ab 3 Stk. kann man es evtl. versuchen. Leider kommt ein Effendi natürlich viel teurer als ein Kickbikerahmen, geht halt nicht anders. Ich denke, mit 700 € für einen Rahmen muss man wohl mind. rechnen (null Gewinn meinerseits, dafür Spaß an der Sache ). Design wäre ähnlich wie beim RTR3, nur eben mit 28"-HR bei 100 mm-Nabe. Gezeichnet habe ich auch mal eine Variante mit fettem 60 mm-Hauptrohr, aber vielleicht wäre 50er weiterhin hübscher. Fertig käme das ganze wohl gegen Jahresende, denke ich. Einen der Rahmen würde ich gerne einen Monat selbst austesten, im Vergleich mit meinem 28/20"-Effendi.
    Anybody Interesse?
    j.
    Zuletzt überarbeitet von jodi2 (15.07.2010 um 19:02 Uhr)
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  2. #2
    Avatar von jodi2
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    Wer hat micht da gerufen?????

  3. #3
    Avatar von hey
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    Von was für Kosten muß man denn ausgehen?

    Gruß Ira

  4. #4
    Avatar von hey
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    Habe ein Foto von einem Roller kann es aber leider nicht hochladen.

    Gruß Ira

  5. #5
    Avatar von jodi2
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    Zitat Zitat von hey Beitrag anzeigen
    Von was für Kosten muß man denn ausgehen?
    Habs mal fett gemacht, jetzt sollte man es finden können...

  6. #6
    Avatar von hey
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    Oha habs gesehen bin manchmal etwas betriebsblind

  7. #7
    Avatar von jenss
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    Zitat Zitat von hey Beitrag anzeigen
    Von was für Kosten muß man denn ausgehen?
    Kompletter fahrbarer Roller sicher über 1000 €. Ich weiß aber noch nicht, ob es wirklich für 700 € klappen würde.
    j.
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  8. #8

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    Guten Morgen zusammen. Auch ich habe schon mal an den 28er Roller gedacht. Aber ich habe auch gesehen wie Rosanne aus Holland bei unwegsamen Gelände wie in Frakreich und teilweise in Frankenhain richtig mit den beiden grossen Rädern arbeiten mußte. Wie wäre denn die Idee einen herkömmlichen Roller (finnscoot) zu nehmen und mit einer Art Verlängerung an der Hinterradaufnahme erstmal mit einem z.B. 20er oder 24er Rad anzufangen und vor allem zu testen?
    Grüße Tom

  9. #9
    Avatar von jodi2
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    Darf ich zur Veranschaulichung ein wenig überspitzen? Wie wäre es denn, bei zwei Rennrädern - eins zum Preis x und mit dem Gewicht y und eins doppelt so teuer, 1kg leichter und filigraner - mal zu testen, wieviel schneller aber auch weniger stabil das zweite ist?
    Der ganze Test mangels Zeit und Geld und Beherrschung wissenschaftlicher Testmethoden mit einem einzigen Paar Rennräder durch 1-2 Personen in wenigen Tagen mit wenigen hundert Testkilometern frei Schnauze.
    Was kommt da wohl raus? Ja, ist etwas schneller? Etwas weniger stabil? "Lohnt" sich also das teurere Rennrad? Wie definiert man "lohnen"?

    Ich hab mal gelernt, sich vor einem Test Gedanken über die eigenen Erwartungen und die möglichen Ergebnisse zu machen...

    1. Was würde wohl bei diesem "mittleren" Test rauskommen? Die vermutlich ohnehin schon gering vermuteten Vorteile würden noch geringer oder kaum merkbar ausfallen und die von uns befürchteten eventuellen Nachteile ebenso. Welche Entscheidungshilfe gibt uns das dann??? Dass 2x28 Zoll auf normalen Wegen grundsätzlich gut fahrbar ist und sicher nicht deutlich langsamer ist, haben die meisten von uns inzwischen gesehen.
    2. Aktuelle Roller mit 20 Zoll gibts schon lange und reichlich, auch Kickbikes mit 20 Zoll haben diverse Leute schon probiert, wozu also noch ein Test? Im übrigen ist der Unterschied von 18 auf 20 Zoll wie zu erwarten gering.
    3. 24 Zoll ist in der Fahrradbranche ein übles Maß, für das es nur wenig Felgen und Reifen gibt, was man evt. mit dem etwas größeren Rad gewinnt, verliert man wieder mangels guter Reifen auf dem Markt, dieser Weg ist eine Sackgasse.


    Jens hat ja ehrlich genug gesagt, er rechnet auch nicht mit einem soooo großen Vorteil, aber die Gründe für ein neues Fahrzeug oder Sportgerät oder ein hübsches Tuningteil im Sport sind selten rein rational. Bei unseren westlichen Nachbarn "fahren" scheinbar gerade viele auf 2x28 Zoll "ab" und wären happy, wenn es so etwas fertig zu kaufen gäbe.

    Gruß
    Jo

  10. #10
    Avatar von jenss
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    Tja, ich bin neugierig. Ich hatte ja mal ein Rollerbyke mit nahezu 2x28" (597, zählt noch zu 26"). Subjektiv hatte ich trotz der einfachen Reifen irgendwie das Gefühl, dass das Ding sehr gut rollt. Vielleicht liegt es auch nur an der Schwungmasse , aber ich kann mir schon einen Vorteil bei 2x28" ausrechnen. Auch gibt es bei 28" noch bessere Reifen und auch das macht was aus, wie Tests im Tour-Heft zeigten. Wieviel davon in Rollergeschwindigkeiten relevant ist, kann man wohl nur durch Testen erfahren. 5 Minuten Gewinn erscheinen mir schon ziemlich optimistisch, aber selbst, wenn es nur 1-2 Minuten sind, kann das in Rennen entscheidend sein, einen besseren Platz zu bekommen und damit mehr Punkte im EuroCup oder DTC .

    Ich denke, Peters Roller sind carbonmäßig absolut genial gebaut: Leicht UND steif. Das geht so nicht mit Alu. Ich sehe nur 2 Nachteile: Das extrem schmale Trittbrett ist nicht mein Fall. Die haben raue Matte drauf, Fußwechsel geht nur per Sprung. Aber offenbar haben sie damit kein Problem. Ich mag es dagegen mit dem Alu-Trittbrett und 10 cm Breite. Da fühle ich mich sicherer. Zum Zweiten ist das Ausfallende einfach. In Frankenhain hatte ich auch Zweifel, ob das reicht bei den Carbonrollern. Ich hatte auf mittlere Höhe an meinem Effendi umgestellt und damit genug Sicherheit nicht aufzustoßen, was ich nicht mag. Ganz tief müsste man immer vorsichtig fahren. Das Mehrfachausfallende am Effendi macht es jedoch auch schwierig, eine Verlängerung zu bauen. Ich denke, man braucht für sowas eine Verbindung weiter nach vorne. Rosannes Roller hat ja sowas und da geht das. Am Effendi sehe ich keine Möglichkeit, dies sicher auf 28" HR zu bringen. Das würde das Ausfallende zu hoch belasten, wenn man da einfach was reinschraubt ohne weiter vorne am Rohr befestigt zu haben.

    20" im Kickbike geht, jedoch nur mit dem Kompromiss, relativ hoch zu fahren. Da würde ich lieber doch 18" nehmen. Der Rollwiderstand ist bei 20" eben 20/18 mal besser, nicht viel.

    An 24" dachte ich auch schon, sehe aber eher Nachteile. Es gibt zwar Reifen dafür, aber die sind schwieriger zu bekommen. Eine Position mit Bein nach hinten ist damit auch nicht mehr möglich. Dann lieber gleich 28" mit einem fabelhaften Conti 4000s oder so. Naja, und ich liebe farbige Reifen... (leider nur als normaler 4000). Das geht auch mit 20":
    http://www.effendibikes.de/mediac/40...bcac144225.jpg
    j.
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  11. #11
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    Ich hatte auf mittlere Höhe an meinem Effendi umgestellt und damit genug Sicherheit nicht aufzustoßen, was ich nicht mag.
    Ja, ich finde Aufstoßen auch immer total eklig!

    Der Rollwiderstand ist bei 20" eben 20/18 mal besser, nicht viel.
    Ich weiss zwar, wie Du's meinst, aber das kann ich trotzdem nicht so falsch stehen lassen. Denn das hiesse ja 11% besserer Rollwiderstand oder bei 28 zu 20 Zoll 40% besser, dass stimmt wohl kaum. Diese Faustformel 20/18 oder 24/18 oder ähnlich, um den grundsätzlichen Unterschied Rollwiderstand zwischen den verschiedenen Größen zu überschlagen, kann man auf das Delta/die Differenz anwenden aber nicht auf den Gesamtrollwiderstand. Also sagen wir (keine Ahnung was üblich Werte für Rollwiderstand sind), ein 28er Reifen hätte 4 Watt Rollwiderstand, der gleiche Reifen als 18er 10% mehr, also 4,4 Watt. Dann wäre der gleiche Reifen als 20er ca. 11% von diesen 0,4 Watt besser, d.h. bräuchte ca. 4,3 Watt.

    Gruß
    Jo

  12. #12
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    Zitat Zitat von jodi2 Beitrag anzeigen
    Ich weiss zwar, wie Du's meinst, aber das kann ich trotzdem nicht so falsch stehen lassen. Denn das hiesse ja 11% besserer Rollwiderstand oder bei 28 zu 20 Zoll 40% besser, dass stimmt wohl kaum.
    Doch. Andererseits ist Rollwiderstand nicht alles beim Rollern . Gerade bei hohem Tempo (über 30 km/h) kann der Körper kaum mehr Zusatzpower bringen, d.h. da sind noch andere Widerstände (biomechanisch oder so) bedeutsam, denn man hat ja kein Getriebe.
    j.
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  13. #13
    Avatar von jenss
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    Es könnte tatsächlich was werden, jedoch nicht für 700 €, eher mehr. Um mal einen Eindruck zu bekommen, habe ich mal meinen RTR3 mit 28" HR fotografiert.
    http://www.jenne.vamosaver.de/Verlin..._3655_1000.JPG
    http://www.jenne.vamosaver.de/Verlin..._3661_1000.JPG
    Der Hinterbau kommt steiler. Das HR muss am vordersten Punkt weiter nach hinten als bei 20", um bei der Größe nicht zu leicht Kontakt mit der Wade zu haben.
    Was meint ihr?
    j.
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  14. #14
    Avatar von Alleweder
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    Hallo Jens,
    hätte auf jeden Fall Interesse an einem Rahmen.
    Bist Du schon bei der Entwicklung weiter?
    Grüße aus dem Süden
    Uwe
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  15. #15
    Avatar von peterdestepper
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    28/28 Effendi gibts schon, jedenfalls bei uns.

    http://www.stepteamhighlevel.nl/image.php?f=13141

    Albert Klompmaker hatt sich seinen Effendi verlaengert, und ist gestern damit den Marathon am Niedereinseberg gefahren .
    Es waren 7 28/ 28 Roller am start, ein schweres Rennen, mit einer steilen Steigung und dabei sehr warm.
    Jasper hat gewonnen, kurz vor Remco auf Kickbike mit 406, und untergezeichneter als dritter.

    Rosanne fuer 1 . 38 , schnellste Zeit je auf die Marathon distance bei den Damen.


    Peter.

  16. #16
    Avatar von jenss
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    Zitat Zitat von peterdestepper Beitrag anzeigen
    28/28 Effendi gibts schon, jedenfalls bei uns.

    http://www.stepteamhighlevel.nl/image.php?f=13141

    Albert Klompmaker hatt sich seinen Effendi verlaengert, und ist gestern damit den Marathon am Niedereinseberg gefahren .
    Oh, davon wusste ich noch nicht. Wie hat er es gemacht? Ich hoffe, er hat es nicht nur am Ausfallende angeschraubt, das würde dabei sicher zu hoch belastet werden. Hat er was umgeschweißt. Wo sind weitere Bilder? Naja, ich schau auch mal selbst rum .

    Die Zeichnung habe ich noch nicht ganz fertig, muss ich noch mal ran.
    j.

    PS: Noch ein Bild gefunden:
    http://lh4.ggpht.com/_Siej_030GF8/TG...0/P1140797.JPG
    Es ist offenbar richtig umgeschweißt. Wow, aber mit 20" geht da nix mehr.
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  17. #17
    Avatar von Maxilainen
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    Mich würde es auch interessieren so einen Roller komplett selbst nach eigenen Wünschen bezüglich der Komponenten aufzubauen und zu fahren. Hast Du schon konkrete Zahlen, was der Rahmen nicht poliert, nicht gepulvert/lackiert, also Oberfläche unbehandelt, in etwa kosten würde? Bis wann möchtest Du die fixen Zusagen der Interessenten denn ungefähr haben?

  18. #18
    Avatar von jenss
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    Evtl. geht es ungepulvert auch unter 700 €, muss ich noch genauer checken, polieren kann man leicht selbst machen (Akopads). Diese Woche hat es auf jeden Fall noch Zeit.
    j.
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  19. #19
    Avatar von Maxilainen
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    Da die Rahmen ja voraussichtlich in naher Zukunft fertig sein werden, mache ich mir gerade konkretere Gedanken über die Komponenten, bin aber nicht sehr entschlußfreudig.

    Wie stattet Ihr, die auch einen RTR28/28 bestellt haben, das gute Stück aus?

    Welche Tips würdet Ihr mir geben, wenn ich den Roller in einem angemessenen Verhältnis zwischen Stabilität und Leichtgewicht ausstatten möchte.
    Ich werde ihn nicht nur für Rennen nutzen, sondern über viele Trainingskilometer und primär für Langstreckenvorhaben von ca. 100-250 km nutzen. Von daher spielt die Zuverlässigkeit eine nicht unbedeutende Rolle.

    Die schwierigste Entscheidung ist für mich die Laufradwahl. (Ich wiege 62 kg, bei 170 cm Größe).
    Eurocup Den Helder 2010 (Marathon) / Lemberg-Cross-Race 2010 + 2015 / Deutscher Cross Cup Hürtgenwald/Eifel 2015

    Ebenen sind der Gipfel geographischer Niveaulosigkeit.

  20. #20
    Avatar von jodi2
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    "Wir", also ich und mein Bauch, müssen unseren Effendi erstmal mit dem aufbauen, was eh schon da ist, da keine Geld für mehr da ist. Ist optisch nicht perfekt, aber sonst ok. Sprich, unterschiedliche Laufräder, silberne Alugabel, Cockpit noch keine Ahnung, aber vermutlich alles Alu.
    Nur bei den Reifen kann ich Klotzen, da schon letztes Jahr dafür gekauft, Conti GP 4000 RS und Latexschläuche, allerdings nur für Rennen

    Bei Deinem Gewicht kannst Du meiner Meinung nach wirklich fast alles, auch den extremsten Leichtbau fahren. Was Du an Komfort/Sicherheit haben willst (2. Bremse, Schutzbleche, Licht, etc., musst Du wissen). Da ich annehme, das auch Dein 28/28 nicht für querfeldein gedacht ist, sind die Reifen wohl in erster Linie für Asphalt, richtig? Da ist meiner Erfahrung nach der Conti GP 4000 S die beste Wahl, einer der besten/schnellsten Rennreifen (wenn nicht sogar der Beste, wenn man mal von extremen Sonderkonstruktionen wie dem RS absieht) auf dem Markt und dazu unglaubliche Laufleistung, Pannensicherheit und Haftung, die andere Reifen allenfalls als schwere und zähe Version mit Pannenschutzeinlage haben.
    Meine Frau und ich zusammen haben in zwei Jahren nicht einen Plattfuss damit gehabt und die Reifen sind immer noch tadellos und macht sicher noch einige Saison(s?) mit.
    Der 4000 S wird oft sogar von Veranstaltern bei langen und harten Radrennen (mehrtägig und auch mit längeren Passagen mit Kopfsteinpflaster oder Sand/Split) empfohlen. Ein 23er Rennreifen länger auf unbefestigten/nichtasphaltierten Wegen ist zwar allein schon wegen Breite und Federung alles andere als optimal, aber der 4000 S übersteht auch das mal wenn es sein muss in puncto Pannen und Verschleiss für einen Rennreifen erstaunlich gut.

    Gruss
    Jo

  21. #21
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    Ich bin auch schon langsam am Komponentengucken. Habe hier im Radladen zufällig sehr günstige Laufräder gesehen: 105er, ca. 2-3 Jahre alt und dazu ein DuraAce, ca. 5 Jahre alt, alles ungefahren. Nun habe ich eigentlich zuviele Laufräder und weiß noch nicht genau wie ich entscheide. Evtl. behalte ich alle, so dass ich wechseln kann, vor allem wegen der Optik. Also ein Laufradsatz mit schwarzen Reifen, den anderen mit roten oder orangen. Das DA-Laufrad würde ich mit meinem alten Ksyrium kombinieren. Das wären ca. 400 gr. weniger als die beiden 105er. Aber die beiden 105er sehen eben harmonischer aus und gehen im Gegensatz zum Ksyrium (Schlauchreifen) auch mit farbigen Reifen. Bei Vorbau und Lenker habe ich auch schon was besorgt, beides in weiß. Ich statte nun also den 28/28 auch komplett aus. Ob ich dann einen der beiden (28/20 vs. 28/28) weiterverkaufe, weiß ich noch nicht. Bin sehr gespannt auf die Rahmen. Hoffe, dass alle Überlegungungen und Änderungen gut aufgehen. Sind doch allerlei kleine Dinge anders geworden als beim RTR3. Das Hauptrohr dürfte ein wenig leichter sein, jetzt mit 60er Durchmesser. Die Verstärkungsbleche sind nun 6 statt 8 mm. Die Ausfallenden habe ich umgestaltet, um 1. das Hinterbaurrohr möglichst direkt vor dem Schnellspanner zu haben (Anschlagschutz) und 2. damit in beiden oberen Ausfallenden die Bremse funktioniert, also nicht senkrecht übereinander, sondern im Radius um die Bremssockel. Beim Trittbrett sind die Seiten noch etwas schräger hoch, um in Kurven noch mehr Sicherheit gegen Aufsetzen bei Unebenheiten zu haben. Auf die kleinen Schrauben vorne-unten, die zum Schutz gegen Aufschlagen waren, habe ich verzichtet, denn da gab es praktisch nie einen Treffer und nach meiner Überlegung könnten sie im Gelände hinderlich sein bzw. die Schrägung zum Abgleiten des Hindernisses stören. Also weggezeichnet. Aufschrift soll nicht mehr RTR, sondern RTR28 sein. Minimal korrigiert habe ich die Trinkflaschenhalterpositionen (etwas tiefer). Beim Hinterbaurrohr habe ich für das gleiche Rohr entschieden, da es aus meiner Sicht genug Reserven für 28" hat. Bin gespannt auf das Gewicht. Mein RTR3 wiegt ungepulvert ca. 3,6 kg. Ich denke, trotz des längeren Hinterbaus wird der RTR28 wegen obiger Maßnahmen nicht schwerer sein, eher leichter. Aber wichtig ist, dass alles gut hält. Beim Trittbrett habe ich dabei auf die bewährte Konstruktion gebaut. Da wollte ich kein Risiko eingehen (nur minimal mehr Schrägung seitlich). Ist damit nicht so leicht wie das Alukickbike, aber je flacher das Trittbrett, desto mehr Masse braucht man, um es ebenso stabil zu haben. Auf die Steifigkeit bin ich auch gespannt, sowie auch auf den Rollvergleich zwischen 28/20 und 28/28. Und natürlich die Optik. Und die Handlichkeit im Keller. Klar, der RTR28 wird länger sein, die Frage ist, ob die größere Länge in der Praxis irgendwie stören wird. Wie es jetzt aussieht, werden Rahmen rot und gelb werden. Bei meinem denke ich an glitzergrün.
    j.
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  22. #22
    Avatar von jenss
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    Habe den RTR28-Rahmen hier. Ist doch nicht ganz so steif wie der RTR3, aber das liegt wahrscheinlich auch etwas an den 16 cm mehr Radstand. Hauptsache es hält, denn beim Fahren bemerkt man den Unterschied eigentlich nicht.

    Der Rahmen wird noch gepulvert, aber hier schon mal aktuelle Bilder vom rohen Rahmen:
    http://www.jenne.vamosaver.de/RTR28/RTR28_1.JPG
    http://www.jenne.vamosaver.de/RTR28/RTR28_2.JPG
    http://www.jenne.vamosaver.de/RTR28/RTR28_3.JPG
    http://www.jenne.vamosaver.de/RTR28/RTR28_4.JPG
    http://www.jenne.vamosaver.de/RTR28/RTR28_5.JPG
    http://www.jenne.vamosaver.de/RTR28/RTR28_6.JPG
    http://www.jenne.vamosaver.de/RTR28/RTR28_7.JPG

    Mein Rahmen soll glitzergrün werden. Das 60er Rohr macht zwar optisch was her, aber es lässt sich etwas schlechter greifen als das 50er vom RTR3. Bei meinem ersten Rahmen ist die Innenzugverlegung für hinten dummerweise auf der falschen Seite (hatte ich allerdings richtig gezeichnet ;)), kommt bei den anderen auf der richtigen Seite. Gibt es V-Brakes, die den Zug auf der anderen Seite haben? Sonst hätte ich einen ziemlich Bogen im Bremszug. Ich habe jedoch eigentlich gar nicht vor, mit hinterer Bremse zu fahren, ist hier im Norden unnötig.
    j.
    Zuletzt überarbeitet von jenss (09.03.2011 um 14:50 Uhr)
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  23. #23
    Avatar von ThomasBS
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    Sieht wie immer klasse aus. Durch die zwei großen Räder sieht er so "erwachsen" aus.

    Meiner Meinung nach gibt es keine V-Brakes mit Anlenkung auf der anderen Seite. Wie du schon geschrieben hast, im Flachland auf der Straße ist die hintere Bremse eh unnötiger "Balast".

    Deine Roller gefallen mir. Mach so weiter.

    Gruß Thomas
    Hauptsache man ist an der frischen Luft unterwegs

  24. #24
    Avatar von Maxilainen
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    Da man ja wohl mal langsam nach Teilen gucken kann:

    Brauche ich eine 1 1/8 Gabel?
    Wie lang muss der Gabelschaft mindestens sein?
    Was für einen Steuersatz, integr., teilintegr., Maß?

    Hinten eine V-Brake oder gibt´s auch ein Gewinde für eine Rennradbremse?

    Grüße Max
    Eurocup Den Helder 2010 (Marathon) / Lemberg-Cross-Race 2010 + 2015 / Deutscher Cross Cup Hürtgenwald/Eifel 2015

    Ebenen sind der Gipfel geographischer Niveaulosigkeit.

  25. #25
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    Zitat Zitat von Maxilainen Beitrag anzeigen
    Brauche ich eine 1 1/8 Gabel?
    Wie lang muss der Gabelschaft mindestens sein?
    Was für einen Steuersatz, integr., teilintegr., Maß?

    Hinten eine V-Brake oder gibt´s auch ein Gewinde für eine Rennradbremse?
    Steuersatz 1 1/8" semiintegriert (Habe einen von FSA, ist wohl System CaneCreek).
    Mindest-Schaftlänge muss ich zuhause gucken. Hatte 300 mm Carbonschaft passend absägen lassen, dürfte noch zwischen 200 und 250 mm lang sein. Man kauft meistens 300 mm und sägt dann ab. Alu-Schaftrohre habe ich auch selbst abgesägt, aber bei Carbon diesmal lieber im Radladen absägen lassen.
    Ja, V-Brake hinten, Rennbremse vorne. Beim Wechsel der Einschubpositionen muss ggf. etwas angepasst werden. Die oberen gehen auf jeden Fall mit Bremse bei 28". (daher sind die Positionen nicht mehr vertikal übereinander wie beim RTR3).
    j.
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