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  1. #1

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    Standard Das Ende der Stabilitätsschuhe?

    Sehr interessanter Artikel über eine Studie, die die Folgen des Tragens von Stabilitätsschuhen und Motion Control Schuhen untersucht (Zusammenfassung hier ).

    Zwei der Kernaussagen:

    The findings of this study suggest that our current approach of prescribing in-shoe pronation control systems on the basis of foot type is overly simplistic and potentially injurious
    This study is unable to provide support for the convention that highly pronated runners should wear motion control shoes
    Beides deckt sich mit dem Ansatz, den ich mit meinen Knick-Spreiz-Senk-Füßen und >90kg Gewicht, seit ich intensiv laufe, fahre: "Kaufe mindestens 5 paar Schuhe, in denen Du Dich wohl fühlst. Trage andere Schuhe bei jedem Lauf."
    Falls ich zusammenbreche - bitte drückt "Stop" auf meinem Garmin!

  2. #2
    Gardasee Avatar von viermaerker
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    Zitat Zitat von pflluegler Beitrag anzeigen
    Sehr interessanter Artikel über eine Studie, die die Folgen des Tragens von Stabilitätsschuhen und Motion Control Schuhen untersucht
    Ich sage, natürlich ohne wissenschaftliche Untermauerung, eh schon lange, dass die steifen Kontrollmonster und die Sofa-weichen Dämpfungskähne Auswüchse einer verrückt gewordenen Lauf-Schuhindustrie sind.

    Das Ende zumindest der Kategorie der Kontrollschuhe wäre sicher kein großer Schaden für die Menschheit.

    Übrigens (ich habe das Buch grad nicht zur Hand), zitiert McDougall in "Born to Run" einen Nike Manager der schon vor Jahren unter vorgehaltener Hand so etwas ähnliches gesagt haben soll, wenn ich mich recht erinnere.

    Walte
    You can only fail if you give up too soon


  3. #3
    Avatar von mike_graz
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    Um ehrlich zu sein, mir hat es sich auch nie ganz erschlossen, wie darüber entschieden wird, ab wann Pronation als Überpronation gilt.
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass mir am Anfange meiner Läufer"karriere" so ziemlich jeder Laufschuhverkäufer einen Stabilschuh angedreht hat. Mir wurde das Gefühl vermittelt, in anderen Schuhen wäre das Laufen für mich einfach unmöglich. Nach einer langwierigen und schmerzhaften Plantarfasziitis habe ich begonnen, meine Fuß-, Bein- und Rumpfmuskulatur gezielt zu stärken (auf Anraten eines Physiotherapeuten) und heute laufe ich ausschließlich mit ungestützten Schuhen. Mein schwerster Schuh ist der Diadora Samurai, der mit etwas über 310g noch immer relativ leicht ist. Halbmarathons laufe ich prinzipiell in ungestüzten Wettkampfschuhen. Und das alles ohne irgendwelche Probleme.

    LG, Michael

  4. #4
    Kompressionssocken-Lustigmacher Avatar von MichiV
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    Der Artikel ist zwar interessant, aber nicht neu. Dennoch setzt sich diese nicht neue Erkenntnis einfach nicht durch. Die Marketingstrategen sind schon sehr gut. Selbst mir als nachweislich NICHT-Überpronierer wurde im Runners Point Schuhe MIT Pronationsstütze empfohlen. Ich pfeif seit dem auf irgendwelchen Analyse großer Modesportgeschäfte. Ich probier die Schuhe an, laufe den Schuh testweise, wenn ich mich in den wohl fühle, wird der gekauft, ganz ohne Beratung! Es gibt natürlich welche, für die Pronationsstützen sinnvol sind, das ist aber die absolute Minderheit!

  5. #5

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    Also ich bin zu Beginn mit "geschenkten " Laufschuhen gelaufen, hierbei hatte ich dann stets Knieprobleme.
    Bin dann relativ schnell in ein Fachgeschäft in Dortmung Hombruch gestiefelt und habe hier mein "Laufen"
    analysieren lassen.

    Hier hatte man mir dann zu dem Gel Foundation 8 geraten, dieser hat eine sehr breite Auflage und würde
    mich entsprechend unterstützen. Der Schuh war genau der richtige für mich!
    Grad zu Beginn ist die Laufart eher suboptimal, erst nach einiger Zeit
    (das kleine Lauf-ABC) wird der Laufstil besser und man braucht weniger Stabilität im Schuh.

    Aber trotz Analyse hat man mir in dem Geschäft geraten, die Schuhe Probe zu laufen, ich hätte die Schuhe
    bei Problemen also jederzeit zurück bringen können.

    Das zeichnet ja auch ein Fachgeschäft aus!

    Auch ich habe schon viel schlechtes von dem Laden der mit Runners beginnt gehört, mehrere Kollegen wurden
    hier falsch beraten! Lasse das persönlich mal ohne Wertung stehen, es können immer Einzelfälle sein!
    Der Erfolgreiche fängt da an, wo die Anderen aufhören!
    Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein!

    ~ musiC is a spiritual guide through life ~


  6. #6
    Laktat-Junkie Avatar von RioLouco
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    Ich hätte wegen eines Paares Stabilitätsschuhe fast meine Laufambitionen beerdigt. In einem Laufschuhgeschäft wurde mir (nach einer statischen Analyse!!!!) ein Schuh mit mittlerer Pronationsstütze verkauft.

    Leider bin ich Supinierer, nur damals hatte ich keine Ahnung und fühlte mich gut beraten. Als trotz dieser "Hilfe" die Knieschmerzen kamen und immer schlimmer wurden, wollte ich schon auf Hallenhalma umsteigen.

    Erst als sich nach Barfußläufen meine Knie nicht meldeten, kam ich ins Grübeln und bin auf Neutralschuhe umgestiegen.

    Wie sich das ganze bei schweren Läufern mit starker Überpronation verhält, kann ich nicht sagen. Das Wort "Stabilitätsschuh" oder auch "Kontrollschuh" finde ich absolut irreführend, suggeriert es doch eine Verbesserung. Mit diesem Argument wurden die Schuhe dieses Segments ja quasi als "die besseren Laufschuhe" in den Markt gedrückt.
    Kein Herz für Walker ... oder auch: Spazierengehen ist kein Sport

    18.07.2010 Challenge Roth, Marathon, 3:24:51, 25.07.2010 Herzoman 0,4/23/5, 1:09:04, 3. Platz AK,
    29.08.2010 Finish Line Lauf Nürnberg, 10km, 40:06, 18.09.2010 Arcadenlauf Erlangen, 10km, 40:33,
    03.10.2010 Nürnberger Stadtlauf, HM, 1:34:01


    Schlag den Fischer - bis Ende 2010 HM unter 1:37:33, M unter 3:41:36, erledigt
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