Top Themen: Laufhelden | Individuelle Trainingspläne | Laufschuh-Datenbank | Uhren-Datenbank | Lauftrainer-App | Laufen anfangen | Laufen

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  1. #2076
    C Avatar von DerC
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    Unvorstellbar?
    Für viele ja, weil Sie einfach zu weit weg von den großen Talenten sind und nie richtig kapiert haben was Talent ausmacht. Da braucht man auch gar nicht zu den Spitzenleuten zu schauen, man findet die auch auf kleinen Sportfesten, auf Volksläufen und hier im Forum. Hier gibt es Leute die mühen sich Monate ab um unter 50 min zu laufen, während andere ohne ernsthaftes Training aus der kalten Hose unter 45 laufen, nachdem sie am Vorabend ordentlich gezecht haben. Der Unterschied liegt im Talent.

    Insgesamt ist es mit der Professionalisierung im Leistungsport immer disziplinierter geworden. Es gab Zeiten, da war Wintertraining eher ein Witz, und ein WR mit Training in der Mittagspause wie bei Bannister ist heute kaum möglich (Bannister war sehr diszipliniert, aber der Fokus lag stärker auf seiner akademischen Karriere). Aber es gibt diese Fälle nach wie vor und es wird sie wohl immer geben. Ein Robin Schembera (800m schon mit 18 in 1‘46) hätte mit mehr Disziplin womöglich dieses Jahr (vielleicht nicht zum ersten Mal) Europameister werden können. So gab es einen Rücktritt vom Leistungssport und in der Erklärung dazu schrieb er, er hätte wahrscheinlich das eine oder andere Bier weniger trinken und disziplinierter trainieren sollen. Auch bei Schembera pfiffen es die Spatzen bereits vor Jahren von den Dächern, alle die sich dafür interessierten wussten von den Problemen mit der Disziplin, in den wechselhaften Resultaten spiegelte sich das auch wieder. Er ist jetzt einer von den Fällen, bei denen es international nicht ganz gereicht hat ("nur" zur deutschen Spitze), gibt aber jede Menge Fälle die eben noch mehr Talent hatten und dann reicht es eben.

    Bei den einen ist der Alkohol, bei anderen zu wenig Training, bei anderen zu viel Training (auch ein Mangel an Disziplin!), bei anderen das Essen, häufig eine Kombination aus diversen Verhaltensweisen, die nicht gerade zur Optimierung de sportlichen Leistung beitragen, um es mal vorsichtig auszudrücken.

    Es gibt auch Gerüchte, die unwahr sind, es gibt übertriebene Darstellung und Legendenbildung, aber fast immer trifft da zu: Wo Rauch ist, ist auch irgendwo Feuer. Und wenn es immer wieder raucht, dann gab es sicher irgendwann mal ein Feuer. Bei Ulrich passt ja vieles zusammen, er hat heute eben leider zu wenig Gründe sich am Riemen zu reißen und diszipliniert zu sein, was er in seiner aktiven Zeit immer wieder lange genug geschafft hat, um vorne mitfahren zu können.

    Vermutlich ist Ullrich jemand, der einen Stoffwechsel hat, der die Kalorien gut verwertet – ist gut für Ausdauerleistungen, aber wenn er zu wenig trainiert, setzt er eben schnell an. Ich kenne einen Amateurläufer, der mal sehr schnell war und im Marathon Zeiten lief, von denen viele hier träumen, aber viele die ihn vom Laufen kennen, hätten ihn in anderen Lebensphasen nicht wieder erkannt – mit mehr als 15 kg über Kampfgewicht - und dahin kam der sehr schnell. Manche müssen selbst bei hohen Trainingsbelastungen noch genau aufpassen, was sie essen. um ihr ideales Renngewicht zu erreichen.

    Die, die es nicht glauben wollen, sollten sich mal fragen, warum sie es nicht glauben wollen. Natürlich trainieren diese Leute mehr als nur 4-6 Wochen im Jahr ... aber u. U. kommen sie damit durch, nur 6 Wochen richtig gut zu trainieren und in der restlichen Zeit extrem weit vom Optimum entfernt. Bekele ist auch so ein Beispiel für unglaubliche Leistungen, die mit relativ wenig Training möglich sind (Bei ihm in den letzten Jahren wegen Verletzungen, Mangel an Motivation und zu viel Ablenkung durch Business).

    Gruß
    C

    "If a man coaches himself, then he has only himself to blame when he is beaten."
    - Sir Roger Bannister

  2. Folgenden 7 Foris gefällt oben stehender Beitrag von DerC:

    19Markus66 (09.08.2018), Immanuel Blunt (14.08.2018), JoelH (10.08.2018), Kerkermeister (10.08.2018), leviathan (09.08.2018), voxel (09.08.2018), wsabg (10.08.2018)

  3. #2077

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    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Woher weißt du das?
    Wir wissen nicht, wie hart und diszipliniert Ulrich trainiert hat .
    Die Tatsache, dass er sich in der Off- Season ein paar Pfund zuviel angefuttert hat, heißt nichts.
    Kein Sportler trainiert 365 Tage im Jahr.
    Das hat mit mangelnder Disziplin nichts zu tun.


    .
    Natürlich hat das mit mangelnder Disziplin zu tun, wenn man jedes Frühjahr zu dick ist. Und natürlich kann das den Unterschied bei der Tour de France ausmachen und natürlich wäre eine gesunde Ernährung für einen Sportler leistungsfördernder. (Ulle hat sich teilweise ein Glas Nutella in die Mikrowelle gestellt und es ausgetrunken. Er konnte sich das während der Saison ja leisten.)

  4. #2078

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    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Jedenfalls war Ulrich Jahre vor Armstrong weg vom Fenster. Armstrong konnte seine Radsport Karriere ungestört beenden obwohl es ein offenes Geheimnis war, das er ein regelrechtes Doping- System aufgebaut hatte. Armstrong hätte eine weitere Karriere als (gedopter) Triathlet hingelegt, wenn engagierte Journalisten nicht so hartnäckig ermittelt hätten.
    Armstrong war aber nicht unbedingt der bessere Werbeträger. Er war im vertuschen auch disziplinierter und rücksichtsloser und kompromissloser als Ullrich.

  5. #2079
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Ted86 Beitrag anzeigen
    Natürlich hat das mit mangelnder Disziplin zu tun, wenn man jedes Frühjahr zu dick ist.
    Andere würden das Leben nennen Auch ein Hochleistungssportler sollte mal alle Fünfe gerade sein lassen können.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  6. #2080

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    Zitat Zitat von Ted86 Beitrag anzeigen
    (Ulle hat sich teilweise ein Glas Nutella in die Mikrowelle gestellt und es ausgetrunken. Er konnte sich das während der Saison ja leisten.)
    Würg, da wird mir ja bei der Vorstellung schon übel!
    Mein Schulweg war zu kurz...

  7. #2081

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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Andere würden das Leben nennen Auch ein Hochleistungssportler sollte mal alle Fünfe gerade sein lassen können.
    Gruss Tommi
    Du hast ja recht, aber es wirkt sich trotzdem auf die Leistung aus, und nichts anderes wollte ich sagen! Viele Profisportler verzichten eben einige Jahre auf das winterliche Speckanfuttern und trainieren anständig. Zumal die meisten ja im November Dezember mit der Vorbereitung auf die neue Saison anfangen und anfingen. Die Ullefotos gabs aber im Februar, März!!!!!

  8. #2082
    Avatar von Steffen42
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    Zitat Zitat von Ted86 Beitrag anzeigen
    Du hast ja recht, aber es wirkt sich trotzdem auf die Leistung aus, und nichts anderes wollte ich sagen!
    Woher weißt Du das? Jan Ullrich hat nun mal so gelebt, wie er gelebt hat. Ob er disziplinierter erfolgreicher gewesen wäre, ist nur eine Annahme von Dir. Vielleicht wäre er aber auch weniger erfolgreich gewesen, wenn er die Disziplin als Last empfunden hat.

  9. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Steffen42:

    AchatSchnecke (10.08.2018), Kerkermeister (10.08.2018)

  10. #2083
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Steffen42 Beitrag anzeigen
    Woher weißt Du das? Jan Ullrich hat nun mal so gelebt, wie er gelebt hat. Ob er disziplinierter erfolgreicher gewesen wäre, ist nur eine Annahme von Dir. Vielleicht wäre er aber auch weniger erfolgreich gewesen, wenn er die Disziplin als Last empfunden hat.
    Nope, auch Ulrich wusste davon und hat versucht dagegen an zu gehen.

    https://www.handelsblatt.com/archiv/...2Yjgd5KiNt-ap3


    Zumal das Problem wirklich kein Geheimnis war

    http://www.spiegel.de/sport/sonst/ja...t-a-70912.html

    https://www.derwesten.de/sport/weltm...-id976815.html

    und wenn er mal dagegen anging, dann war auch der Start in die Saison mal ein ganz anderer

    http://www.faz.net/aktuell/sport/rad...on-117083.html

    von daher. Das ist schon eine Tatsache, das er auch schon in seiner aktiven Zeit gerne "gelebt" hat. Ist ja nicht schlimm, sondern menschlich, aber eben nicht professionell.

  11. #2084
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Andere würden das Leben nennen Auch ein Hochleistungssportler sollte mal alle Fünfe gerade sein lassen können.
    Mal schon. Aber immer wieder und über solch lange Zeit?

    Das ist in anderen Lebensbereichen ähnlich. Entweder man ist genial oder muss einfach sehr hart an seiner Karriere arbeiten. Wenn ein Vertriebsmann/-frau in einer konservativen Branche halb betrunken beim Kunden erscheint, wird das ziemlich schwer. Ganz ähnlich kann man sich die Chancen im Leistungssport einschränken. Der Unterschied zwischen Leistungssport und z.B. Vertrieb ist aber etwas ungerecht zu Lasten der Sportler. Im Hochleistungssport ist mittlerweile sehr viel professionalisiert. Die Anzahl der Talente ist auch nicht klein. Damit stehst Du immer in Competition mit anderen, die ggf. viel akribischer und disziplinierter arbeiten. Wenn Du dann auf Platz 5 landest, bist Du nicht mehr interessant. Da ist wenig Platz für das, was Du als "Leben" bezeichnest. Der fünftbester Vertriebler in einem Land wird sich wiederum ein irres Leben finanzieren können. Es gibt natürlich auch im Sport Ausnahmebereiche wie Fußball. Und heute hast Du als Sportler auch die Möglichkeit neue Vermarktungschancen zu nutzen. Dazu sind ja bereits Beispiele aufgezeigt worden. Da geht es aber vielmehr um die Identifikation mit dem Lifestyle dieser Personen und weniger um deren sportlichen Erfolg. Mit einer gehörigen Portion Followern kannst Du Dich als Influenzer sehr gut positionieren. Das sind Geschäftsmodelle, die es so vor ein paar Jahren noch nicht gab. Daß dies von einigen genutzt wird, ist doch nachvollziehbar.
    nix is fix

  12. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    DerC (10.08.2018), GeorgSchoenegger (10.08.2018), JoelH (10.08.2018), Ted86 (10.08.2018)

  13. #2085
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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  14. #2086
    Avatar von ruca
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    Mit Höhepunkt wurde es ja offensichtlich nix.

    (Sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen).

    Planung 2018: 28.10.: Marathon Frankfurt (Vorbereitung 23.9.: HM HH-Wandsbek)
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:38:02 (4/18)


  15. #2087
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Jetzt kommt's mir auch. Die Vorlage war aber eher unbewusst

  16. #2088
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    "Genau genommen verhält sich Talent zu Mythos wie folgt: Ein austrainierter Jan Ullrich hat einen Ruhepuls von 30 bis 35, ein Lungenvolumen von knapp über 6 Litern und eine Herzgröße von 1200 Millilitern, was auch sportmedizinisch betrachtet ein kleines Wunder ist. Die vegetative Anpassung seines Körpers an das Herz ist nahezu optimal, die Zunahme des Blutvolumens und der Hämoglobinmasse derart perfekt, dass die Substrate Fett und Zucker zusammen mit dem vermehrt aufgenommenen Sauerstoff in höchstmögliche Energie umgewandelt werden. Kurzum: Jan Ullrich hat mehr Kleinkraftwerke in seinen Zellen, mehr verbrennende Öfen, mehr Enzyme des Zitratzyklus, mehr Enzyme der Glykolyse, mehr Enzyme der Beta-Oxidation, als von der Schöpfung vorgesehen.



    Ullrichs besondere "Kapillarisierung", die erhebliche Zunahme der Kleinstgefäße, optimiert den Austausch von Sauerstoff und Kohlenmonoxid in der Muskelzelle. Ein größeres Herz heißt ein höheres Schlagvolumen, heißt mehr Blut pro Schlag, höhere Sauerstoffaufnahme, höherer Energieumsatz. 6,5 Watt pro Kilogramm, bei 73 Kilogramm und 1,83 Metern geschätzte 500 Watt maximale Leistung beim Stufentest (der Durchschnittsmensch: 210 Watt). Herz, Blut, Lunge, Muskulatur ergeben im Zusammenspiel das Bruttokriterium der Ausdauerleistungsfähigkeit. Das ist Ullrichs genetisches Privileg: Ullrichs Herz ist um 50 Prozent größer, sein Ruhepuls halb so hoch, und weil bei ihm alle Mosaiksteine ideal zusammenpassen, produziert er fast dreimal so viel Energie wie ein Normalmensch. "

    https://www.zeit.de/2003/24/Die_Helden-Maschine
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  17. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von bones:

    leviathan (10.08.2018)

  18. #2089
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    [..]
    Und jetzt? Mal angenommen er wäre lieber Fussballer geworden? Ob dafür - das von dir genannte (biologische) Talent - gereicht hätte? Oder als Kombattant von Maurice Greene, Kenenisa Bekele oder Abel Anton?

    Der Mensch ist keine Maschine, nur weil es der Körper hergeben kann, muss das nicht heißen es auch ausreizen zu können. Man muss auch den Intellekt bzw. die Lust mit bringen.

  19. #2090
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Und jetzt? Mal angenommen er wäre lieber Fussballer geworden?
    Oder Verwaltungsbeamter! Manch einer macht nie Sport, wird fett, schlägt dann mit seiner Midlifecrisis hier im Forum auf und niemand ahnt, was da für ein Talent unter uns weilt.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  20. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von bones:

    Kerkermeister (29.08.2018)

  21. #2091
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Das ist Ullrichs genetisches Privileg [...] und weil bei ihm alle Mosaiksteine ideal zusammenpassen, produziert er fast dreimal so viel Energie wie ein Normalmensch.
    Kein Wunder, daß er auch mehr Nutella braucht als ein "Normalmensch".

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Watstiefel:

    voxel (10.08.2018)

  23. #2092
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Die Fußballnationalmannschaft hat das Nutella Doping übernommen

    https://www.youtube.com/watch?v=t7RF029xq78


    https://www.youtube.com/watch?v=HIsuu1-tYls


    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  24. #2093

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    Hm hab jetzt nicht alle 18 Seiten des Zeit-Artikels gelesen, aber mir stellt sich die Frage, wie viel davon Genetik und wie viel nachträgliche genetische Optimierung ist.

  25. #2094
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Der Mensch ist keine Maschine, nur weil es der Körper hergeben kann, muss das nicht heißen es auch ausreizen zu können. Man muss auch den Intellekt bzw. die Lust mit bringen.
    Intellekt kann an so einer Stelle auch schaden. Zumindest wenn man versucht diesen zu verwenden. Viele junge Athleten sind deshalb erfolgreich, weil sie einfach genau das tun, was ihnen der Trainer auftischt. Da stört eine eigene Meinung. Und noch schlimmer ist es, wenn man diese nicht für sich behalten kann

    Heute wird zwar immer nach den "Typen" gerufen. Aber in der Realität haben die doch viel weniger Chancen. Nenn es wie Du willst... Konformität, Opportunismus, etc. Das ist alles hilfreicher als ein ausgeprägter und im schlimmsten Fall noch eingesetzter Intellekt
    nix is fix

  26. #2095

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    Heute morgen habe ich noch gelesen, dass Ullrich für einen Entzug nach Deutschland gekommen ist. War dann doch überrascht von der jüngsten Nachricht, ein vorläufiger Tiefpunkt. Krass. Zuerst dachte ich, warum breitet Till Schweiger den Kram in den Medien aus, aber vielleicht wollt er ihn vor genau so etwas bewahren.
    Echt traurig um Deutschlands "Helden": Schumacher schwer krank, Becker Pleite und Ullrich im Knast.

  27. #2096
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Intellekt kann an so einer Stelle auch schaden. Zumindest wenn man versucht diesen zu verwenden. Viele junge Athleten sind deshalb erfolgreich, weil sie einfach genau das tun, was ihnen der Trainer auftischt. Da stört eine eigene Meinung. Und noch schlimmer ist es, wenn man diese nicht für sich behalten kann

    Heute wird zwar immer nach den "Typen" gerufen. Aber in der Realität haben die doch viel weniger Chancen. Nenn es wie Du willst... Konformität, Opportunismus, etc. Das ist alles hilfreicher als ein ausgeprägter und im schlimmsten Fall noch eingesetzter Intellekt
    Ich wollte hier eher auf die "Spielintelligenz" hinaus. Die Fähigkeit ein Rennen lesen, zu können. Viele Fussballer können einen genauen Pass spielen, aber nur wenige tun es zur rechten Zeit, was man dann tödlichen Pass nennt. Oder Radsprinter, es gewinnt nicht immer der Schnellste, sondern oft der, der am "richtigen Hinterrad" war. Und interessanterweise sind das meist immer die Gleichen.

    Das meinte ich damit. Wenn du deinen Sport nicht verstehst, dann bringt dir der beste Körper nichts.

  28. #2097
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Wieso werden Sportler eigentlich als Helden bezeichnet?

    Gruss Tommi

  29. #2098
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Wieso werden Sportler eigentlich als Helden bezeichnet?
    Tja, dazu könnte man viel schreiben. Offensichtlich hat zumindest ein Teil der Gesellschaft einen gewissen Bedarf an Helden. Und an dem Medienrummel um Menschen wie Jan Ullrich oder Boris Becker sieht man, dass auch "gefallene" Helden sehr attraktiv für die Medien sind, vielleicht sogar attraktiver als Helden vor dem Fall.

    "Kriegshelden" wollen die meisten in Deutschland nicht mehr so recht feiern, was durchaus verständlich ist ... also bleiben als Ersatz u. a. Sportler.

    Und z. B. der weinende Arthur Abele nach seinem Zehnkampfsieg bei der EM, gezeichnet von den Strapazen von zwei Tagen Kampf gegen die Hitze, die Konkurrenz und sich selbst … das ist ein Bild, dass sich gut vermarkten lässt … aber vielleicht wirklich nicht der schlechteste Ersatz für einen „echten Helden“ was auch immer einen solchen ausmachen mag.

    Gruß
    C

    "If a man coaches himself, then he has only himself to blame when he is beaten."
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  30. #2099
    läuft und läuft und läuft ... Avatar von GeorgSchoenegger
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Wieso werden Sportler eigentlich als Helden bezeichnet?

    Gruss Tommi
    Normale Menschen bezeichnen Sportler glaube ich nicht als Helden, sowas machen in erster Linie die Reporter. Ich unterhalte mich oft mit Freunden oder Kollegen über Sport, aber das Wort "Helden" ist da glaube ich noch nie gefallen
    "Only that day dawns to which we are awake." - H.D.Thoreau
    Meine Wettkämpfe in der km-Spiel Tabelle
    Meine Lauf-Fotoalben (mit vielen Tiroler Laufstrecken)

  31. #2100
    Schnee- und Regenläufer Avatar von MikeStar
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    "Helden" weil "Helden" sich besser verkaufen lassen als "Sportler". Genauso wie "Skandal", "Eklat", "Sensation" usw...

    Aufmerksamkeit ist das Stichwort. Man schaue "wer" diese Schlagworte verwendet und wo und wann sie verwendet werden.

    Wahre Helden, die z.B. unter Lebensgefahr Menschen retten, verkaufen sich nicht so gut.
    ________________________________________ _____
    Esst mehr Käsetoast!

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