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  1. #1
    Klein, sehr fett & gemein Avatar von kobold
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    Standard Gerade im Kino gesehen ...

    Wenn hier im Forum schon so ein netter und informativer Faden existiert, in dem Lektüretipps ausgetauscht werden, warum kein Faden zum Thema: "Welchen Film habt ihr zuletzt im Kino gesehen? Welcher lohnt sich (nicht)?"

    Ich bin eigentlich keine große Cineastin, aber wenn man läuferisch auf Sparflamme zurückschrauben muss, hat man plötzlich Zeit für Dinge, die ansonsten bei der Freizeitplanung als "nicht so wichtig" aus dem Terminkalender fallen.

    Zuletzt gesehen: "The King's Speech". Hat teilweise was von einem Kammerspiel. Beeindruckende darstellerische Intensität, balanciert an einigen Stellen hart an der Grenze zum Klamaukigen, aber kriegt jedes Mal die Kurve zur Seriosität. Insgesamt sehr berührend, ein Film zum Mitfühlen.

    Auf dem Plan: "Der ganz große Traum" - irgendwie ein "Muss" für Fußballfans ! Den Trailer fand ich durchaus vielversprechend, auch wenn Daniel Brühl trotz Vollbart entsetzlich bübchenhaft rüberkommt!


    kobold

  2. #2
    Lizzy
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    gestern: Hereafter

    in Originalversion. Und nachdem ich jetzt eben auch den deutschen Trailer gesehen habe, bin ich nochmal froher darum. Ist irgendwie schon authentischer, wenn die Stimmen auch den Personen gehören, die agieren. Finde ich.

    Aber bei Filmen - bei diesem ganz besonders - rate ich davon ab, sich vorher den Trailer anzusehen. Dadurch gehen viele Überraschungen verloren, schätze ich. Ich hatte ihn allerdings nicht gesehen und auch nur die eine oben verlinkte Kritik in der SZ gelesen.

    Mir gefiel am besten: Ruhe und Natürlichkeit. Trotz einiger beeindruckender Special-Effects (insbesondere am Anfang) nicht ein Hauch dieser oft hysterischen Kreischerei und überzogenen Stimmen, die in Amischinken so häufig sind (und sie mir meistens verleiden).

    Eigentlich bin ich absolut keine Film-Heulerin. Aber gestern flossen gegen Ende schon ein paar Tröppchen

    Meinen Geschmack hat er getroffen, dieser Clint-Eastwood-Film (er führt die Regie).

  3. #3
    Triathlet :D Avatar von Aninaj
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    127 Stunden

    Diesen Mittwoch. Für alle OutdoorFans, eine, wie ich finde, interessante Umsetzung einer wahren Begebenheit. Den Anfang fand ich erst etwas irritierend, insgesamt dann aber ziemlich gut gemacht. Wer allerdings kein Blut sehen kann, sollte hier lieber die Augen zumachen.
    Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren zählt. (Adlai E. Stevenson)

  4. #4
    Erst einmal nicht mehr dabei.
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    Zitat Zitat von Aninaj Beitrag anzeigen
    127 Stunden

    Diesen Mittwoch. Für alle OutdoorFans, eine, wie ich finde, interessante Umsetzung einer wahren Begebenheit. Den Anfang fand ich erst etwas irritierend, insgesamt dann aber ziemlich gut gemacht. Wer allerdings kein Blut sehen kann, sollte hier lieber die Augen zumachen.
    Den Film fand ich kurzweilig, hätte ich nicht gedacht bei der doch recht knappen Grundlage für den Film.

    Die echten Trampfadläufer unter uns könnten schon ins Grübeln kommen, wie wichtig so Kleinigkeiten wie ein Taschenmesser werden können ist erstaunlich.

  5. #5
    der mit dem Wind kämpft Avatar von Moorlooper
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    Zitat Zitat von kobold Beitrag anzeigen
    Zuletzt gesehen: "The King's Speech". Hat teilweise was von einem Kammerspiel. Beeindruckende darstellerische Intensität, balanciert an einigen Stellen hart an der Grenze zum Klamaukigen, aber kriegt jedes Mal die Kurve zur Seriosität. Insgesamt sehr berührend, ein Film zum Mitfühlen.
    Den haben wir gestern abend auch gesehen und ich fand ihn beeindruckend.
    Da ich als Kind gestottert habe und ich beruflich häufiger mit der gleichen Problematik zu tun habe, war ich gespannt, wie diese Sprachstörung umgesetzt wurde. Sehr gut gemacht!
    Am besten die Szenen, wo Albert spontan die Sau raus lässt, flucht und laut wird; da stottert er eben nicht, weil er sich da für einen Moment von allen Konventionen lösen kann, die ihn einengen.
    Fazit: sehr sehens und nachdenkenswert.

  6. #6
    km-Verschwender Avatar von Melrose
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    Zitat Zitat von Aninaj Beitrag anzeigen
    127 Stunden
    Fand ich auch Klasse - tolle Kameraführung, toller Schauspieler. Interessant, wieviel Spannung man aus einem Film mit eigentlich nur einem Darsteller machen kann. Sehr kurzweilig.

    Ansonsten haben wir am Sonnabend "Black Swan" gesehen: Toll gespielt, wenn der Film mich auch nicht richtig "gepackt" hat. Vielleicht zuviele Schubläden zitiert (mit franz. Akzent sprechender Choreograph...)? Etwas gewöhnungsbedürftig für die Augen ist die Kameraführung, die immer dicht an den Darstellern war und oft etwas zu sehr "gezittert" hat.

    In den letzten Wochen gesehen und alle empfehlenswert:
    "Another year" (Mike Leigh) - Film um ein glückliches, älteres Ehepaar und ihre hilflosen Freunde - es passiert eigentlich wenig, aber die Personen und Gespräche sind sehenswert

    "Satte Farben vor Schwarz": Bruno Ganz und Senta Berger als älteres Ehepaar und der Umgang mit der Krebserkrankung des Mannes. Bedrückend

    "Fasten auf Italienisch" Kad Merad (Willkommen bei den Sch´tis) als Araber, der in Frankreich einen Italiener spielt, um besser zu überleben. Dann soll er für seinen kranken Vater die Fastenzeit übernehmen - leichte Unterhaltung, ohne klamaukik zu sein

    "Smal world" enttäuschend trotz einem guten Gerard Depardieu (fairerweise: ich mag M. Suters Bücher nicht) - um Längen besser mit Depardieu: Mammuth (super!) oder auch "Labyrinth der Wörter"
    Gruß Thomas
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  7. #7

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    Ich habe mir neulich Black Swan angeschaut. Für alle die Ballett mögen und mit der Musik was anfangen können, ist der Film etwas.
    Wer mit Ballett eher nichts am Hut hat, wird sich am Anfang vielleicht langweilen.
    Natalie Portmann stellt das-meiner Meinung nach- überzeugend da. Sie hat ja auch den Oscar dafür bekommen.. ;D

  8. #8
    km-Verschwender Avatar von Melrose
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    Zitat Zitat von kobold Beitrag anzeigen
    Zuletzt gesehen: "The King's Speech". Hat teilweise was von einem Kammerspiel. Beeindruckende darstellerische Intensität, balanciert an einigen Stellen hart an der Grenze zum Klamaukigen, aber kriegt jedes Mal die Kurve zur Seriosität. Insgesamt sehr berührend, ein Film zum Mitfühlen.
    Zitat Zitat von Moorlooper Beitrag anzeigen
    Fazit: sehr sehens und nachdenkenswert.
    Wir haben am Wochenende nun auch "The King´s Speech" gesehen. Schließe mich dem Prädikat "sehenswert" an. Beeindruckende Schauspielleistung.
    Gruß Thomas
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  9. #9
    Klein, sehr fett & gemein Avatar von kobold
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    "Wer wenn nicht wir" - ein (wie ich finde) leider nicht besonders gelungener Versuch, sich der (Vor-)Geschichte des deutschen Terrorismus anzunähern, indem die Liebesbeziehung zwischen Gudrun Ensslin und Bernward Vesper (und die familiären Bürden, die beide mit sich herumschleppen) in den Fokus gerückt wird.

    Auch wenn man den "Baader Meinhof-Komplex" und "Die bleierne Zeit" gelesen bzw. gesehen hat, erfährt man noch manch neues Detail. Man fragt sich aber allzu oft, was Fiktion und was historisch verbürgt ist. Psychologisch wird für mich nicht nachvollziehbar, warum zwei miteinander so verstrickte Menschen so unterschiedliche Wege gehen: Ensslin in den bewaffneten Kampf, Vesper in Drogenkonsum und Suizid. Dazu irritiert das schwarzweiße dokumentarische Filmmaterial mit den z.T. hundertfach gesehenen Bildern der Zeitgeschichte, z.B. den knüppelnden Gefolgsleuten des Schah von Persien bei seinem Berlin-Besuch. Dadurch wirkt der Film auf mich ziemlich unentschlossen und ich weiß nicht, was er sein will: Geschichtsunterricht in bewegten Bildern oder anspruchsvolleres Unterhaltungsprogramm.

    Fazit: Kann man sehen, aber keine Empfehlung.

  10. #10
    km-Verschwender Avatar von Melrose
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    Zitat Zitat von kobold Beitrag anzeigen
    "Wer wenn nicht wir" Fazit: Kann man sehen, aber keine Empfehlung.
    Hmm... das hatten wir uns auch so überlegt und sind nicht sicher, ob wir reingehen werden. Deine Kritik bestärkt mich in meiner Unentschlossenheit (genauso untentschlossen sind wir bzgl. "Das Schmuckstück")

    Wir warten jetzt auf "True Grit" (beide) bzw. "Pina" (eher ein "Ich-gehe-mit-Film")
    Gruß Thomas
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  11. #11
    So kanns weitergehn Avatar von Froschhammer
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    Hab mir gestern Abend den Film Devil mit meiner Frau und Tochter angeschaut.
    Devil | Trailer zum Film | kino.de

    War sehr spannend.

  12. #12
    Avatar von schneapfla
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    Zitat Zitat von Melrose Beitrag anzeigen

    Wir warten jetzt auf "True Grit"
    Kann ich nur empfehlen - wobei ich mir im Nachhinein die englische Originalfassung überlegen würde...
    Grüße

    schneapfla

    I was running so fast - it was like the trees were standing still!

  13. #13
    Avatar von harriersand
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    "Almanya" - türkische Gastarbeiter in Deutschland, Familiengeschichte ab den 60er Jahren, es gibt viel zu lachen, auch weil die Klischees der Türken über Deutsche mal thematisiert werden, auch zu Herzen gehende Szenen, manchmal leicht soapig, aber nie klamaukig. Ohne Moralkeule, ohne Gejammere und Rumproblematisiererei werden doch wichtige Integrationsthemen angesprochen. Und klasse Schauspieler! Empfehlung: Reingehen!

  14. #14
    So kanns weitergehn Avatar von Froschhammer
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    Bergblut: Bergblut - Kino Film Trailer
    Fand den Film sehr interessant.

  15. #15
    Avatar von running-rabbit
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    Zitat Zitat von Lizzy Beitrag anzeigen
    gestern: Hereafter

    in Originalversion. Und nachdem ich jetzt eben auch den deutschen Trailer gesehen habe, bin ich nochmal froher darum. Ist irgendwie schon authentischer, wenn die Stimmen auch den Personen gehören, die agieren. Finde ich.
    Volle Zustimmung - und das ganz generell.

    Leider habe ich hier im tiefsten Allgäu kaum die Möglichkeit, mir Filme in der Originalversion anzuschauen - und deswegen lasse ich es lieber ganz bleiben, weil ich die synchronisierten deutschen Versionen einfach nicht ertragen kann.
    Ich verstehe nicht, warum man nicht viel mehr Filme in Originalfassung zeigt, für diejenigen, die nicht so gut Englisch können, gerne mit Untertiteln.... in Skandinavien ist das ganz normal, die kennen es nicht anders, und meiner Meinung nach trägt das einen grossen Teil dazu bei, dass die Skandinavier in der Regel sehr gut Englisch sprechen.....

    Sorry fürs OT, aber das ist ein Thema, das mir immer wieder unter den Nägeln brennt.

    Aus oben genanntem Grund kann ich auch selber keinen neuen Film beitragen .
    Hase


    I am vegan because I feel that other sentient beings are not mine to use.

  16. #16
    Avatar von harriersand
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    Zitat Zitat von running-rabbit Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht, warum man nicht viel mehr Filme in Originalfassung zeigt, für diejenigen, die nicht so gut Englisch können, gerne mit Untertiteln.... in Skandinavien ist das ganz normal, die kennen es nicht anders, und meiner Meinung nach trägt das einen grossen Teil dazu bei, dass die Skandinavier in der Regel sehr gut Englisch sprechen.....
    Hierzu ein Zitat von Max Goldt, dem ich voll und ganz zustimme:

    Ein Plädoyer für die
    Synchronisation
    Auszug aus dem Buch ‚Die Kugeln in
    unseren Köpfen‘ von Max Goldt
    ‚Ich verabscheue es, in Filme zu gehen,
    die nicht synchronisiert sind. Ich spreche
    zwar ziemlich gut Englisch, aber in
    Filmen werden oft Slangausdrücke verwendet,
    oder es geht um Themen, mit
    denen man sich normalerweise nie beschäftigt,
    so dass ich doch mancherlei
    nicht auf Anhieb verstehe. Auch ein
    Engländer versteht kein Wort, wenn eine
    ungelernte schwarze Pfannkuchenbraterin
    aus Kansas City über die Mühsal
    ihres Lebens spricht. So amüsiert
    es mich, wenn ich Leute, von denen ich
    weiß, dass sie erheblich schlechter Englisch
    sprechen als ich, sagen höre, es
    sei grundsätzlich besser Filme in der
    Originalfassung zu sehen. So bringen
    sie sich, dem Diktat des cineastischen
    Snobismus hörig, um den halben Spaß.
    Gerade weil Film ein visuelles Medium
    ist, sollte es einem vergönnt sein, den
    Dialogen so mühelos und nebenbei wie
    möglich zu folgen. Nichts als eine schäbige
    Notlösung ist das Untertiteln. Da
    wird der Zuschauer gezwungen, mit seinem
    Blick an der unteren Bildkante zu
    verharren, so dass er außerstande ist,
    seine Aufmerksamkeit der Bildkomposition
    zu widmen.
    Quelle http://www.feg-online.de/FEG_Synchro...diomagazin.pdf

  17. #17
    km-Verschwender Avatar von Melrose
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    Gestern waren wir in Pina - der Film von Wim Wenders über Pina Bausch
    PINA - Ein Film für PINA BAUSCH von WIM WENDERS.

    War für mich eher ein "ich-gehe-mit-Film", hat mich aber sehr beeindruckt. Bin bislang eigentlich kein Fan des modernen Tanztheaters gewesen, der Film hat das Potential, dies zu ändern. Im Mittelpunkt stehen "Café Müller", "Le Sacre du printemps", "Kontakthof" und "Vollmond"; ergänzt durch weitere Tanzszenen (in der Wuppertaler Schwebebahn, in der Natur, im Schwimmbad, auf Verkehrsinseln,...) und Kommtare der Tänzer zur verstorbenen Pina Bausch. (Ja, am Anfang mußte ich manchmal an "Hurz" (Hape läßt grüßen) denken, aber der Film hat schon eine gewisse archaische Wucht).

    (Wir hatten in unserem Lieblings-Programmkino die normale Version gesehen, es gibt noch eine 3-D-Fassung)
    Gruß Thomas
    PBs: 5km: 19:03 - 5,6km: 21:25 - 10km: 41:25 - HM: 1:26:39 - M: 3:11:15 - 50km: 4:09:09

  18. #18
    Klein, sehr fett & gemein Avatar von kobold
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    Auf meiner "To watch"-Liste, seit ich vorhin die Kritik gelesen habe: "Winter's Bone". Läuft morgen in Deutschland an, leider (scheinbar) noch nicht bei mir daheim.

  19. #19
    Lizzy
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    Zitat Zitat von kobold Beitrag anzeigen
    Auf meiner "To watch"-Liste, seit ich vorhin die Kritik gelesen habe: "Winter's Bone". Läuft morgen in Deutschland an, leider (scheinbar) noch nicht bei mir daheim.
    Den hab' ich mir gestern im Kino angeschaut.
    Zitat Zitat von running-rabbit Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht, warum man nicht viel mehr Filme in Originalfassung zeigt, für diejenigen, die nicht so gut Englisch können, gerne mit Untertiteln....
    Hase, ich schränke mein eigenes Statement von oben mal wieder ein Weil: ich habe "Winter's Bone" gestern in Originalversion gesehen und in diesem Fall passt das Zitat von Harriersand bzw. Max Goldt ziemlich gut. Ich hab' nämlich so gut wie NIX verstanden


    Zitat Zitat von harriersand Beitrag anzeigen
    Hierzu ein Zitat von Max Goldt, dem ich voll und ganz zustimme:
    Ich spreche
    zwar ziemlich gut Englisch, aber in
    Filmen werden oft Slangausdrücke verwendet,
    oder es geht um Themen, mit
    denen man sich normalerweise nie beschäftigt,
    so dass ich doch mancherlei
    nicht auf Anhieb verstehe. Auch ein
    Engländer versteht kein Wort, wenn eine
    ungelernte schwarze Pfannkuchenbraterin
    aus Kansas City über die Mühsal
    ihres Lebens spricht. So amüsiert
    es mich, wenn ich Leute, von denen ich
    weiß, dass sie erheblich schlechter Englisch
    sprechen als ich, sagen höre, es
    sei grundsätzlich besser Filme in der
    Originalfassung zu sehen. So bringen
    sie sich, dem Diktat des cineastischen
    Snobismus hörig, um den halben Spaß.
    Bei mir war's wohl weniger der Snobismus (oder doch?) der mich seit einiger Zeit in die Originalversionen englischer Filme getrieben hat, sondern vielmehr in erster Linie die Hoffung, mein Englisch für den Urlaub ein bisschen auf Vorderfrau zu bringen. Und dabei hat sich dann das Vergnügen an der Sache gezeigt.

    Außer gestern. In "Winter's Bone" sprechen die handelnden Personen einen unglaublich unverständlichen Dialekt und dann noch undeutlich und nuschelig dazu. Mein Englisch ist nicht ganz schlecht - ein Crack bin ich allerdings auch nicht. Üblicherweise verstehe ich Filme recht gut, echte Gespräche unter Englisch sprechenden Menschen eher noch besser und habe selten Mühe, alles zu verfolgen.

    Es hapert eher am aktiven Gebrauch und es ermüdet mich nach einer Weile weil es eben recht selten vorkommt.

    So der Stand. Aber von Winter's Bone habe ich ungelogen max. 20% der Dialoge überhaupt verstanden. Der Rest ging in unverständlichen Lauten unter, die auch chinesisch hätten sein können So muss sich ein Amerikaner fühlen, der Deutsch in der Schule gelernt hat und sich dann einen Film in niederbayrischem Dialekt ansieht. Im Glauben, davon was verstehen zu können (und ich sage bewusst: niederbayrisch! und nicht münchnerisch - das geht ja noch ...). Schätze mal, dass jemand aus einem komplett anderen Teil der Staaten dieses Missouri-Genuschel auch kaum verstehen kann.

    So gesehen wäre es fast interessant zu sehen, wie der deutsch synchronisiert wurde.

    Positive Feststellung (es gibt immer auch positive Aspekte an allem ;): auch bei fast kompletter Unverständlichkeit der Texte lässt sich die Handlung fast ohne Probleme verfolgen. Inhalt, Stimmung, Handlungsverlauf - alles kommt schlüssig rüber. Es fehlen mit Sicherheit Feinheiten über z. B. einige Beziehungen einiger Personen und Abläufe. Aber im Großen und Ganzen kann ich die komplette Handlung schlüssig wiedergeben.

    Aber sowas dann wirklich auf Deutsch.

    Zum Film: sehr duster und schwer. Kann ganz schön runterziehen. Nix für jemanden in depressiver Stimmungslage.

  20. #20
    km-Verschwender Avatar von Melrose
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    Zitat Zitat von harriersand Beitrag anzeigen
    "Almanya" - türkische Gastarbeiter in Deutschland, Familiengeschichte ab den 60er Jahren, es gibt viel zu lachen, auch weil die Klischees der Türken über Deutsche mal thematisiert werden, auch zu Herzen gehende Szenen, manchmal leicht soapig, aber nie klamaukig. Ohne Moralkeule, ohne Gejammere und Rumproblematisiererei werden doch wichtige Integrationsthemen angesprochen. Und klasse Schauspieler! Empfehlung: Reingehen!
    100% Zustimmung - gestern gesehen und haben uns sehr gut unterhalten. Schöner Film!
    Gruß Thomas
    PBs: 5km: 19:03 - 5,6km: 21:25 - 10km: 41:25 - HM: 1:26:39 - M: 3:11:15 - 50km: 4:09:09

  21. #21

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    das klingt ja sehr interessant, ich glaube ich werde mir den auch mal ansehen...
    war eh schon viel zu lang nimmer im Kino ^^

  22. #22
    rono
    Gast

    Standard Four lions

    Der Film könnte mich reizen mal wieder ins Kino zu gehen: Four Lions - Ab jetzt im Kino

    Ob der Anschlag auf den London Marathon gelingt?

    Gruß Rono

  23. #23
    Downhill mit Starrggggabel Avatar von VeloC
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    Nur falls keine Ziege im Weg rumsteht.

    Yeah, den will ich auch sehen! Mein Lieblingskino zeigt ihn leider nur an drei Tagen mitten in der Woche um 21:00. Muss mich wohl anderswo umsehen...

  24. #24
    Avatar von schneapfla
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    Zitat Zitat von rono Beitrag anzeigen
    Der Film könnte mich reizen mal wieder ins Kino zu gehen: Four Lions - Ab jetzt im Kino
    kann ich nur empfehlen

    Ob der Anschlag auf den London Marathon gelingt?
    wer wird denn hier nach Spoilern fragen!
    Grüße

    schneapfla

    I was running so fast - it was like the trees were standing still!

  25. #25
    Avatar von harriersand
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    Standard

    Zitat Zitat von schneapfla Beitrag anzeigen
    kann ich nur empfehlen

    Habe jetzt bei meinem Sohn den "Four Lions" unübersetzt gesehen, da er und Freundin alles nur original gucken. Achtung, der Akzent ist soo heavy, dass man schier nix mitkriegt! Manchmal wird sogar der englische Text unten eingeblendet.
    Ich habe wirklich fast nüscht verstanden, nur Bomb the Mosk und dass es sowas wie bei den "10 kleinen Negerlein" war, es wurden immer weniger, ab und zu macht es wumm und wieder hatte sich einer unbeabsichtigt in die Luft gesprengt.

    Dann "Red". Oh Mann, wie bescheuert! Bruce Willis kann zwei Gesichter, in dem Film hatte er zu 75% das eine, zu ca. 25% das andere. Ich fühlte mich ständig an Sexfilme bzw. Pornos erinnert, da ist die Handlung nur so ein dürftiger Faden, an dem sich die eigentlich wichtigen Szenen entlangreihen. So war das hier auch, bloß es waren exzessive Baller- und Explosionsszenen. Nee, nix für mich!
    Angeblich seien da gute Dialoge bei, aber fuck Dialoge, die hab ich mal wieder nicht verstanden, weil ich zwar einigermaßen Englisch kann, aber nicht die Übung habe im alltäglichen Schnack. Und Actionfilme erzeugen bei mir sowas von Langeweile...

    Dann noch "Sinn und Sinnlichkeit", naja ganz schön. Meine Meinung hat sich aber bestätigt, dass mir nicht synchronisierte Filme zu anstrengend sind, ich muss viel zu doll aufpassen.

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