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  1. #1

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    Standard Erster Marathon - wie optimiere ich die Vorbereitung?

    Hallo, liebe Forenmitglieder!

    Nachdem ich jetzt schon seit Monaten stumm mitlese, hab ich mich endlich auch getraut, mal aktiv zu werden. Ich hoffe, ich nerve nicht allzu sehr mit einer zum 1000. Mal gestellten Frage, aber jeder Fall ist anders und wenn jemand Zeit und Lust hat, meine Laufgeschichte zu kommentieren, würd' ich mich sehr freuen!

    Also, zu mir: Ich, W28, habe eine relativ unsportliche Vergangenheit hinter mir, war als Kind und Jugendliche zwar gerne draußen (wandern, radfahren…), habe aber nie "richtig" Sport gemacht. Ein bisschen zu schwer war ich immer schon, in den Zwanzigern dann bis zu 100 Kilo auf 1,72m. Im Februar 2018 habe ich beschlossen, dass es reicht, habe mich im Fitnessstudio angemeldet und im Juni begonnen zu laufen. Damals habe ich keine 200m am Stück geschafft, aber es wurde langsam, aber stetig besser.

    Mittlerweile halte ich problemlos und ohne Einschränkungen bei der Ernährung 65 Kilo und habe richtig Spaß am Laufen gefunden. Ich hätte nie gedacht, dass ich diesen (oder überhaupt irgendeinen Sport) mal so lieben würde.
    Im Oktober 2018 bin ich erstmals 10km am Stück gelaufen, im Dezember den ersten Wettkampf über 7km. Da habe ich richtig Blut geleckt; 2019 kamen dann noch geschätzt 13 weitere WK dazu, darunter folgende Bestzeiten:
    Juni: 48:02 auf 10k
    Oktober: 1:46:32 im HM und 2:36:40 bei 27km
    November: 22:58 auf 5k

    Jetzt möchte ich gerne die letzte "klassische" Distanz angehen und den Marathon laufen. Da ich lieber in der Kälte trainiere als in der Hitze, habe ich mich für einen Frühjahrsmarathon im April 2020 entschieden.
    Momentan sieht mein Training wöchentlich im Großen und Ganzen so aus:
    1x Intervalle oder Fahrtspiel, 10-12 km (mit Ein- und Auslaufen)
    1x Tempodauerlauf, 10-12km, Pace ca. 5:20
    1x langer Dauerlauf, 18-22km, Pace ca. 6:00
    1x Lauf "nach Lust und Laune", meist um die 15km, Pace ca. 5:40
    2-3x Kraft/Stabi im Fitnessstudio

    Ab Jänner würde ich nach einem Plan von Steffny mit dem marathonspezifischen Training beginnen, ich habe nur noch nicht entschieden, nach welchem. Ursprünglich hatte ich 4:00 angepeilt, jetzt frage ich mich, ob nicht auch 3:45 in Reichweite liegen könnte.
    Was meint ihr? Kann ich mir diese Zeit zumindest vornehmen? Ob es klappt, steht ja sowieso auf einem anderen Blatt.
    Und habt ihr sonst noch nützliche Tipps für mich? Ich bin für jeden dankbar!

    Ach ja: Bis auf gelegentlichen Muskelkater und selten mal ne Blase laufe ich völlig beschwerdefrei, also da gibt's keine Probleme.

    Danke an alle, die's sich durchgelesen haben, und herzliche Grüße!
    Lynxe

  2. #2
    Experte in eigentlich eh alles ... Avatar von IamTheDj
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    Standard

    Lt Jack Daniels (nicht der Whiskey ) solltest du bei 1:46:32 im Marathon auf 3:40:54 kommen, theoretisch gesehen. Beim ersten Marathon sollte man aber lieber 10-15 Minuten dazurechnen. Wobei die 3:40 schon sehr gut gerechnet sind, da ist die Frage, ob du nach so kurzer Trainingszeit schon genügend "Lebenskilometer" hast, um das Training unbeschadet zu überstehen.

    http://www.fu-mathe-team.de/daniels....Ck02prAAQMDx48



    10k: 47:21 (04/2019) | HM 1:46:29 (05/2019)

  3. #3

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    Mit den Vorleistungen wäre es verschwendet, wenn Du den 4:00h Plan nimmst. Starte mit dem 3:45er Plan und dann kannst Du immer noch entscheiden, wenn Dir das zu hart wird (was ich nicht glaube) auf den 4:00 Plan wechseln.

  4. #4
    Avatar von klnonni
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    Standard

    Zitat Zitat von Lynxe Beitrag anzeigen
    Juni: 48:02 auf 10k
    Oktober: 1:46:32 im HM und 2:36:40 bei 27km
    November: 22:58 auf 5k
    Deine Zeiten zeigen deutlich wo Deine Schwächen liegen.
    Dir fehlt es deutlich an der Grundlagenausdauer.
    Deine 5km Zeit passt ja noch ganz gut mit Deiner 10 km Zeit, aber bereits zwischen Deiner HM-Zeit und Deiner 27km Zeit liegen Welten.

    Von daher würde ich die Ziel-Zeit für einen Marathon debüt eher mit >4:00 h angehen.

    Auch wenn ich selbst noch kein Marathon gelaufen bin, glaube ich nicht, dass ein Marathon "bloß" 2xHM sind, zumal Dir die Grundlagen zu fehlen scheinen.

    Zitat Zitat von Lynxe Beitrag anzeigen
    Ursprünglich hatte ich 4:00 angepeilt, jetzt frage ich mich, ob nicht auch 3:45 in Reichweite liegen könnte.
    2x Deine HM Bestzeit wären 3:33h, dafür müssets Du aber Dein HM Tempo durchhalten können. Pace ~ 5:00min/km
    Bei Deinen 27 km Lauf bist Du obwohl "bloß" 6 km länger völlig eingebrochen und hattes eine Pace von > 5:45 min/km
    Vermutlich würdest du auch nach dem 27 km weiter einbrechen.

    Von daher arbeite an Deiner Grundlagenausdauer und plane eher etwas länger für Deinen ersten Marathon..
    Zuletzt überarbeitet von klnonni (02.12.2019 um 08:45 Uhr)

  5. #5
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Dazu schreibt Steffny doch einiges. 3:45er Plan und den Lauf dann mit Anfängermalus auf 4:00h angehen.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
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  6. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    Albatros (02.12.2019)

  7. #6
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Lynxe Beitrag anzeigen
    Ursprünglich hatte ich 4:00 angepeilt, jetzt frage ich mich, ob nicht auch 3:45 in Reichweite liegen könnte.
    Letztlich ist diese Entscheidung marginal. Beides wird dir auf Dauer langsam vor kommen. Das Trainingstempo der Marathonpläne ist einfach absurd langsam, wenn man es gewohnt ist eher in Richtung 10k zu trainieren. Du musst damit viel mehr im Kopf klar kommen als in den Beinen.

    Am Ende steht und fällt m.E. sowieso alles damit wie du die ganz langen Latten verkraftest bzw. das Trainingsvolumen an sich zu stemmen im Stande bist. Es spricht nichts dagegen den schnelleren Plan in Angriff zu nehmen, verabschiede dich aber von der Vorstellung, dass dies irgendwelche Garantien beinhaltet. 15 Minuten sind bei einem Marathon schnell verloren, die Strecke ziemlich lang.

    Und vor allem, denk während der Läufe im MRT intensiv darüber nach ob du diese Tempo auch über 42km gehen kannst. Und sei dabei realistisch, denn der Marathon verzeiht nicht und lässt sich nicht belügen.

    Deshalb lieber konservativ an die Sache ran gehen, nicht unbedingt im Training, aber im WK, denn erst wenn du das erste mal "leer" an der 40km rum schrubbst weißt du wirklich was du da tust und von was die anderen reden. Und dann bist du dir vielleicht selbst dankbar konservativ an die Kiste ran gegangen zu sein. Beim zweiten Mal ist es dann einfacher (hoffe ich). Dann hat man wenigsten eine definierte Referenz.

    Ich stand übrigens vor dem gleichen "Problem".

    https://forum.runnersworld.de/forum/...rt-ist-schnell

    hier nach zu lesen. Habe auch den schnelleren Plan gemacht, ohne Probleme. Die kamen eher im Rennen selbst. Aber das ist alles niedergeschrieben.

  8. #7
    Avatar von Albatros
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    Auf jeden Fall nach dem 3:45er Plan trainieren. Die langen Läufe ab sofort ausdehnen, bzw. wöchentlich steigern bis zur planmäßigen Länge und Pace.
    Im Prinzip jetzt schon auf den Plan schielen und sich dabei an den Steffny Empfehlungen orientieren.

  9. #8
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Dazu schreibt Steffny doch einiges. 3:45er Plan und den Lauf dann mit Anfängermalus auf 4:00h angehen.
    +1

    Mindestens. Vergesst nicht, dass die 1:46 nach gut einem Jahr Laufen erreicht wurde. Höchstwahrscheinlich wird die Dame nächstes Jahr deutlich besser drauf sein.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  10. #9
    Avatar von U_d_o
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    Hallo Lynxe,

    wenn man deine Halbmarathonbestzeit - die verlässlichste der angegebenen Leistungen - als Bezugsgröße nimmt UND davon ausgeht, dass du seitdem nicht nennenswert an Ausdauer/Leistungsniveau verloren hast, dann stellten selbst 3:45 als Marathon-Zielzeit eine gewissen Unterforderung dar. Aber ...

    ... der erste Marathon ist der wichtigste, der entscheidende, möglicherweise auch schwerste Marathon deiner Läuferkarriere.

    Es kommt darauf an beim Debüt ein möglichst tolles, strahlendes, wunderbares - wie auch immer - Erlebnis einzufahren. Die Wahrscheinlichkeit, dass das gelingt, schwindet mit dem läuferischen Risiko, das man eingeht. Und dieses Risiko steigt markant an, wenn man jede nur erdenkliche (Ausdauer-) Ressource auszureizen versucht. Aus diesem Grund rate ich dir es beim 3:45 Stunden TP zu belassen. Und nicht nur das: Trainiere ihn voll aus und laufe deinen Marathon dann mit einer Pace, die dich fünf bis zehn Minuten später ins Ziel brächte. Damit behältst du während des gesamten Laufes die volle Kontrolle und kannst dir den Spaß über die gesamte Distanz erhalten. 3:50 - 3:55 Stunden sind für den ersten Marathon auch eine Bombenzeit! Solcherlei Vorgehen wird dir auch erlauben dann ggf. noch das Tempo zu forcieren, wenn die meisten anderen bereits langsamer werden - jenseits Kilometer 25, auf jeden Fall jenseits Kilometer 30. Dabei würdest du etliche MitläuferInnen "einsammeln". Aus der Erfahrung vieler Marathons heraus kann ich dir versichern: Das ist ein tolles Gefühl! Und ein strahlendes Finish fühlt sich um Klassen besser an, als sich mit letzter Kraft gerade noch so über die Ziellinie zu schleppen! Dann geht es dir beim ersten Marathon womöglich wie mir: Beim Überlaufen der Ziellinie hatte ich schon Lust auf den zweiten ...

    Dieses Vorgehen empfiehlt sich auch deshalb, weil du einen Plan von Steffny trainieren willst. In seinem Buch "Perfektes Marathontraining", das mir vorliegt, relativiert er die Erfolgschancen bei der Anwendung seiner Pläne bei Debütanten. Man kann dazu stehen wie man will. Schaut man sich die Pläne genauer an (was ich vor Jahren mal gemacht habe), dann wird deutlich warum er diese Einschränkung macht. Ihr Anspruchsniveau liegt am unteren Rand vergleichbarer Pläne. Solltest du die 3:45 Stunden jedoch tatsächlich anstreben, dann rate ich dir zu einem anderen Plan. Oder du nimmst Steffnys und schlägst auf seine Anforderungen in den Trainingseinheiten noch ein paar Prozent drauf...

    Alles Gute fürs Marathondebüt

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  11. #10

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    Hallo, ihr lieben
    Danke für die vielen Antworten, das hilft mir schon mal sehr weiter bzw. bestätigt mir nochmal vieles.
    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Bei Deinen 27 km Lauf bist Du obwohl "bloß" 6 km länger völlig eingebrochen und hattes eine Pace von > 5:45 min/km
    Vermutlich würdest du auch nach dem 27 km weiter einbrechen.
    Dazu muss ich erklären, dass der HM ein flacher Straßenlauf war und bei den 27km gleich zu Beginn ein kleiner „Berg“ drin war, also eine mehrere Kilometer lange kontinuierliche Steigung durch den Wald, die ich dann doch lieber gegangen bin, das hat wohl Zeit gekostet

    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Es spricht nichts dagegen den schnelleren Plan in Angriff zu nehmen, verabschiede dich aber von der Vorstellung, dass dies irgendwelche Garantien beinhaltet. 15 Minuten sind bei einem Marathon schnell verloren, die Strecke ziemlich lang.
    Das ist natürlich klar, dass es bei keinem Plan irgendwelche Garantien fürs Gelingen gibt. Es ist auch keine Tragödie für mich, wenn es doch nicht die Wunschzeit wird, nur gut ankommen möchte ich auf jeden Fall. Ein gutes Zeitziel zu erreichen, wäre natürlich das Zuckerl obendrauf.

    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    ... der erste Marathon ist der wichtigste, der entscheidende, möglicherweise auch schwerste Marathon deiner Läuferkarriere.

    Es kommt darauf an beim Debüt ein möglichst tolles, strahlendes, wunderbares -wie auch immer - Erlebnis einzufahren.



    Das sehe ich eben auch so und oberste Priorität hat, dass ich danach beschließe, unbedingt mit dem Marathonlauf weitermachen zu wollen

    Ich werde also nach dem 3:45er-Plan trainieren, den WK aber trotzdem erst mal mit 5:40er-Pace starten. Wenn’s dann auf halber Strecke noch gut läuft, ziehe ich das Tempo etwas an. Und für alle kommenden Marathons kann ich die Ziele dann ja immer noch höher stecken und auf anspruchsvollere Pläne wechseln.
    Ganz herzlichen Dank für eure Einschätzung, eure Ratschläge und die motivierenden Worte! Ich halte euch gern auf dem Laufenden, wie es so klappt.
    Liebe Grüße
    Lynxe


  12. #11
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Lynxe Beitrag anzeigen
    Wenn’s dann auf halber Strecke noch gut läuft, ziehe ich das Tempo etwas an.
    Das wäre ein dicker Fehler. Da hat der Marathon noch nicht ansatzweise begonnen. Wenn Du Dich um KM 30 rum immer noch richtig gut fühlst, darfst Du darüber nachdenken, nicht vorher.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
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  13. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    JoelH (04.12.2019), Kerkermeister (04.12.2019)

  14. #12
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Das wäre ein dicker Fehler. Da hat der Marathon noch nicht ansatzweise begonnen. Wenn Du Dich um KM 30 rum immer noch richtig gut fühlst, darfst Du darüber nachdenken, nicht vorher.
    Och, nachdenken oder träumen darf man schon. Die Realität holt einen schon auf den Boden der Tatsachen zurück. Es ist halt dieses Mär vom negativen Split.

  15. #13
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von Lynxe Beitrag anzeigen
    Ich werde also nach dem 3:45er-Plan trainieren, den WK aber trotzdem erst mal mit 5:40er-Pace starten. Wenn’s dann auf halber Strecke noch gut läuft, ziehe ich das Tempo etwas an. Und für alle kommenden Marathons kann ich die Ziele dann ja immer noch höher stecken und auf anspruchsvollere Pläne wechseln.
    Hallo Lynxe,

    im Ansatz ein guter Plan. Im Detail gebe ich aber Ruca recht. Was du als Marathondebütant noch nicht wissen kannst: Man kann zu Anfang und auch in Mitte einer Marathondistanz noch nicht abschätzen, wie der Lauf enden wird. Ich habe schon alles erlebt: Mieser Beginn, durchwachsenes Mittelspiel und ein strahlendes Finale ebenso, wie das genaue Gegenteil. Dann fühlte ich mich zu Anfang stark wie Herkules, war noch bei 25 km flott unterwegs und zum Ende hin ging's in die Hose. Und glaub mir: Das willst du nicht erleben. Es gibt nichts Hässlicheres beim Marathonlauf als auf den letzten Kilometern dem Ziel entgegen zu sterben! Mein Rat schlägt deshalb in dieselbe Kerbe: Mäßige dich bis dir 30 km gehören. Wenn du dann noch volle Kraft voraus laufen kannst, dann ziehe das Tempo an. Ich habe es bei meinem ersten Marathon ähnlich gehalten. Ich war trainiert für 3:45 Stunden, hielt mich sklavisch an die dafür nötige Geschwindigkeit von 5:20 min/km (weil mir niemand vorher geraten hat vorsichtiger anzulaufen). Zum Glück erwischte ich einen grandios guten Tag und hatte auch mehr Power in den Beinen als diese 3:45 Stunden. Bei etwa 30 bis 33 km wurde ich dann unruhig, weil ich einfach nicht müde wurde ... Also steigerte ich mein Tempo vorsichtig und fühlte mich noch immer gut. Auf den letzten zwei Kilometern entschloss ich mich einen scharfen Endspurt anzuziehen, damit ich im Ziel ausgepowert ankomme. Es war ein irres, süchtig machendes Erlebnis, nach 40 Kilometern noch mal zwei Schaufeln drauflegen zu können ... Im Ziel war ich müde, überglücklich und voller Sehnsucht nach Marathon Nr. 2 ... Inzwischen sind es ein paar mehr geworden

    Alles Gute

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  16. #14

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    Okay, das macht natürlich Sinn, von dem Einbruch ab Kilometer 30 habe ich schon oft gehört. Dann werde ich wirklich bis dahin versuchen, das Tempo ruhig und konstant zu halten. 5:40 min/km fühlt sich im Training sehr locker und kaum anstrengend an; das mag auf so einer langen Distanz wahrscheinlich nochmal anders aussehen, aber ich denke, als Richtwert kann ich das nutzen.

    Wäre es für den Anfang vielleicht vernünftig, sich an einem 4:00h-Pacemaker zu orientieren? Oder haltet ihr von so etwas eher wenig?

    Danke nochmal für eure Erfahrungen! Die sind aussagekräftiger als jedes Lehrbuch.

  17. #15
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Lynxe Beitrag anzeigen
    Wäre es für den Anfang vielleicht vernünftig, sich an einem 4:00h-Pacemaker zu orientieren? Oder haltet ihr von so etwas eher wenig?
    Ich halte mich gerne von den Pacemakern fern, weil es in der Traube am Verpflegungsstand ziemlich eng und chaotisch werden kann. Aber das ist individuell.

    Der letzte Pacemaker, den ich im Lauf traf, kam ca 3 Minuten vor der geplanten Zeit im Ziel an und hat nur einen Läufer ins Ziel gebracht (muss auch nicht sein). Oft genug habe ich aber auch welche erlebt, die wirklich perfekt gelaufen sind und mich dann auf den letzten KM "aufgeschnupft" haben, weil sie wirklich perfekt konstant gelaufen sind.

    Wenn Du darüber nachdenkst, würde ich erstmal schauen, ob Du was über die individuellen Pacemaker herausfinden kannst, bei großen Marathons stehen die Namen und Daten in den Tagen vor dem Lauf meist auf der Homepage, die meisten machen es nicht zum ersten Mal und in alten Ergebnislisten kann man oft herausfinden, ob die eine vernünftige Taktik gelaufen sind oder am Anfang einen Vorsprung herausliefen, und am Ende einbrachen oder trödelten, so dass die Zeit passte. Oder gar 5 Minuten vor oder 10 Minuten nach der Zeit ins Ziel kamen.

    Und während des Laufs den Kopf nicht abschalten und dem Pacemaker blind vertrauen (der angsprochene "3 Minuten zu früh"-Pacemaker war ein sehr erfahrener, bei dem auf dem Papier alles stimmte). Wichtigstes Hilfsmittel sind die KM-Schilder (GPS kann gerne Unsinn anzeigen). Mach Dir vorher einen Plan, nach welcher Zeit Du an welchem Schild vorbeikommen musst (Auf Arm/Hand schreiben oder als Armband mitführen hat sich bewährt, merken und rechnen funktioniert unterwegs nur "halbgut"), und überprüfe unterwegs. Wenn das vorn und hinten nicht passt, dann löse Dich von der Gruppe und laufe nach Deinem eigenen Plan.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Laufberichte sehr lehrreich sein können, daher verlinke ich mal ein paar von mir:

    Hier mein Bericht zu dem Lauf mit dem "komischen" Pacemaker:

    https://forum.runnersworld.de/forum/...=1#post2605144

    Hier mein Bericht zu meinem besten Marathon - da kannst Du schön sehen, wie das "lockere Laufen" um km 30 herum ganz plötzich umschlagen kann:

    https://forum.runnersworld.de/forum/...=1#post2576854

    Und hier, wie es noch ausgehen kann, wenn bis zur Hälfte das Tempo anscheinend passt, es im Endeffekt für die aktuelle Form dann doch zu hoch war:

    https://forum.runnersworld.de/forum/...=1#post2543355

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
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  18. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    JoelH (08.12.2019), klnonni (09.12.2019)

  19. #16
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von Lynxe Beitrag anzeigen
    Wäre es für den Anfang vielleicht vernünftig, sich an einem 4:00h-Pacemaker zu orientieren? Oder haltet ihr von so etwas eher wenig?
    Hallo Lynxe,

    es gibt ausgezeichnete Pacemaker. Ich kenne ein paar ziemlich, einen davon sogar sehr gut. Letzterer würde eher einen Infarkt riskieren, als seine Schäflein bei eigenen Schwierigkeiten im Stich lassen - um es mal drastisch zu formulieren. Darüber hinaus gibt es aber jede Menge grottenschlechte Pacemaker. Läufer mit wenig Erfahrung, die sich berufen fühlen anderen das Laufen beizubringen und sich nicht selten maßlos überschätzen. Von meinen über 250 Marathons oder weiter sind knapp 100 Ultras, der Rest Marathons. Du kannst dir nicht vorstellen, was ich an Pacemaker-Fehlleistungen dabei schon alles beobachtet habe. Angefangen von welchen, die ihre Klienten auf der ersten Hälfte durch überzogenes Tempo verschleißen und schlussendlich alleine ins Ziel kommen, bis hin zu jenem Deppen, der die Nacht durchsoff und dann mit Restalkohol im Blut irgendwann sang und klanglos ausstieg.

    Abgesehen davon bedeutet sich einem Pacemaker "auszuliefern" einen gewissen Kontrollverlust. Und über die gesamte Marathondistanz die volle Kontrolle über das eigene Wohl und Wehe zu behalten ist mir sehr wichtig. Vor allem das Tempo selbst zu bestimmen und nach jedem Kilometer zu überprüfen. In diesem Zusammenhang ist auch wichtig, sich nicht blind auf die vom Veranstalter platzierten KM-Tafeln zu verlassen. Die stehen leider auch oft um 50, 100 oder noch mehr Meter am falschen Ort. Und 100 Meter sind immerhin etwa 30 Sekunden +/- und damit für die Tempokontrolle hoffnungslos zu viel. Mir kommt es nicht mehr aufs genaue Tempo an, dennoch kontrolliere ich jede Km-Tafel mit meinem GPS. GPS ist auch ungenau, doch eher "zuverlässig ungenau". Wenn eine Tafel dann nicht da steht, wo ich sie auf Grund der "zuverlässigen Ungenauigkeit" erwarte, ziehe ich sie in Zweifel.

    Fazit: Ich würde mich an deiner Stelle keinem Pacemaker anschließen.

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  20. #17
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    In diesem Zusammenhang ist auch wichtig, sich nicht blind auf die vom Veranstalter platzierten KM-Tafeln zu verlassen. Die stehen leider auch oft um 50, 100 oder noch mehr Meter am falschen Ort. Und 100 Meter sind immerhin etwa 30 Sekunden +/- und damit für die Tempokontrolle hoffnungslos zu viel. Mir kommt es nicht mehr aufs genaue Tempo an, dennoch kontrolliere ich jede Km-Tafel mit meinem GPS. GPS ist auch ungenau, doch eher "zuverlässig ungenau". Wenn eine Tafel dann nicht da steht, wo ich sie auf Grund der "zuverlässigen Ungenauigkeit" erwarte, ziehe ich sie in Zweifel.
    Jupp, da habe ich es etwas mir zu einfach gemacht, berichte ich in meinem eigenen verlinkten Laufbericht doch von insgesamt 5 km-Schildern, die falsch standen, 4 davon um ca. 300m (!).

    Meist stehen die wirklich gut aber wenn das vorn und hinten nicht passt, dann bloß nicht zu sehr vertrauen, auch die Dinger können falsch stehen (davor ist man nicht mal an Orten mit Zeitmessmatten sicher, auch wenn es hier unwahrscheinlicher ist).

    Dass ich dem GPS noch weniger vertraue liegt schlichtweg daran, dass mein "Heimatmarathon" der in HH ist, der einen längeren Tunnelabschnitt hat, mit dem meine lang genutzte Polar-Laufuhr überhaupt nicht klarkam und ab da absurde Werte anzeigte...

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
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    Ultra: 67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)


  21. #18
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Die denkbar schlimmste Pacer-Fehlleistung hab ich beim Comrades (Uphill) erlebt. Der hat seine Schützlinge zu langsam und ins Verderben laufen lassen und alle mussten beim Cut-Off aus dem Rennen aussteigen.

    Gruss Tommi

  22. #19
    Avatar von Vögelchen
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    Mein GPS-Fail fand bei der Freiburger Laufnacht statt: 6 Runden in der Innenstadt durch Häuderfluchten und unter einem Gebäude durch.

    Ich habe nicht die Runden gezählt, weil ich mich mal auf die km der Uhr verlassen wollte.

    Naja- irgendwann konnte ich dann nicht mehr identifizieren, ob nun die 5. oder schon die 6. RUnde war, so dass ich eine Läuferin neben mir fragen musste

    ca. 750 m Differenz auf 6500 m ist schon. ganz lustig

  23. #20
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Die denkbar schlimmste Pacer-Fehlleistung hab ich beim Comrades (Uphill) erlebt. Der hat seine Schützlinge zu langsam und ins Verderben laufen lassen und alle mussten beim Cut-Off aus dem Rennen aussteigen.

    Gruss Tommi
    Das ist natürlich äußerst ärgerlich. Ich hoffe die Leute wurde entschädigt.

  24. #21
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Das ist natürlich äußerst ärgerlich. Ich hoffe die Leute wurde entschädigt.
    Zumindest wäre eine Entschädigung kulant.

    Ich habe mich noch nie für die Pacer interessiert, aber ganz ehrlich merkt man es den nicht, wenn man so langsam läuft, dass man an die Cut-Off-Zeit kommt?

    Ein Pacer ersetzt doch nicht das selbstständige Denken!?

  25. #22
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Gut möglich, dass da der Eine oder Andere ohne Uhr oder ohne genau Kenntnis des Cut-Offs gelaufen ist.


    Bergauf ist das mit dem Pacegefühl sehr schwierig...

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    klnonni (Gestern)

  27. #23
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Zumindest wäre eine Entschädigung kulant.

    Ich habe mich noch nie für die Pacer interessiert, aber ganz ehrlich merkt man es den nicht, wenn man so langsam läuft, dass man an die Cut-Off-Zeit kommt?

    Ein Pacer ersetzt doch nicht das selbstständige Denken!?
    Na ja, sagen wir mal so. Bei einem flachen Rennen ist es ja relativ simpel. Aber wenn du Anstiege drin hast, dann wird es schwierig. Es gibt Leute die kommen gut hoch und schlecht runter, es gibt Leute die können beides schlecht, andere sind da besser als auf dem flachen. Da eine Pace an zu schlagen die alle können gibt's m.E. nicht, also musst du doch zumindest so laufen, dass zumindest du als Pacer es sicher schaffst den Cut zu erreichen. Das ist wohl oberste Mindestpremisse.

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    klnonni (Gestern)

  29. #24
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Das ist natürlich äußerst ärgerlich. Ich hoffe die Leute wurde entschädigt.
    Das weiß ich nicht. Eine Läuferin aus unserer Reisegruppe war unter den angesch...enen. Aber wie soll eine solche Entschädigung aussehen, die den entgangenen restlichen Lauf und vor allem Zieleinlauf mildert? Nach Südafrika reist man das nächste Jahr nicht mal einfach so, um den Lauf verbilligt nachzuholen beispielsweise.

    Die Strecke ist auch wirklich nicht so einfach mit einigen knackigen Anstiegen. Da bringt das einigen schon etwas, wenn der Pacer gut führt. Einen Kilometer vor den CutOffs steht dann noch eine große Zeitanzeige, die die verbliebenen Minuten bis zum folgenden CutOff anzeigt. Als letzte Warnung kwasie. Wen es dann noch bergauf geht und man für den Kilometer nur noch drei Minuten hat...? Und der CutOff ist auf die Sekunde und knallhart, niemand darf weiter laufen, Offizielle versperren die Straße, umgehen is nich.

    Ach ja, die Pacer, die ich erlebt habe, auch der, ders vermasselt hatte, liefen nach Galloway-Methode.

    Gruss Tommi

  30. #25
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Ach ja, die Pacer, die ich erlebt habe, auch der, ders vermasselt hatte, liefen nach Galloway-Methode.


    War da nicht irgendwas mit "gleichmäßig"?

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