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  1. #1
    rono
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    Standard Oskar Pistorius für WM qualifiziert


  2. #2
    Plattfuß
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    Das ein behinderter Athlet mit der nichtbehinderten Elite mithalten kann wird wohl die Ausnahme bleiben. Pistorius wird zur Anerkennung des Behindertensports beitragen.

  3. #3
    Moselsteig km 330 Avatar von Siegfried
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    Zitat Zitat von Plattfuß Beitrag anzeigen
    Das ein behinderter Athlet mit der nichtbehinderten Elite mithalten kann wird wohl die Ausnahme bleiben. Pistorius wird zur Anerkennung des Behindertensports beitragen.
    Ich glaub eher das Gegenteil wird der Fall sein.


  4. #4
    Plattfuß
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    Zitat Zitat von Siegfried Beitrag anzeigen
    Ich glaub eher das Gegenteil wird der Fall sein.
    Warum?

  5. #5
    Avatar von Wile E Coyote
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    Im konkreten Fall sollte man aber überdenken, wo Grenzen gezogen werden. High-Tech-Prothesen können schlechter oder besser als menschliche Körperteile sein, aber wohl selten gleichwertig. Allein die Normierung wäre schon schwierig, weil Menschen ja auch unterschiedliche körperliche Voraussetzungen haben.

  6. #6
    Quoten-Kleinstaatler Avatar von romawi
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    Zitat Zitat von Plattfuß Beitrag anzeigen
    Warum?
    Es wird nicht um die Behinderung gehen, sondern um die Frage ob ihm die Hightechprothesen einen unfairen Vorteil bringen.
    Selig sind Jene, die nichts zu sagen haben und trotzdem schweigen

  7. #7
    Moselsteig km 330 Avatar von Siegfried
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    Zitat Zitat von Plattfuß Beitrag anzeigen
    Warum?
    Weil hier die Behinderung kein Nachteil ist sondern die Nichtbehinderung. Da kannst Du auch die Rollstuhlfahrer beim Marathon mit den Läufern zusammen werten - mal überspitzt ausgedrückt.


  8. #8
    Plattfuß
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    Zitat Zitat von Wile E Coyote Beitrag anzeigen
    Allein die Normierung wäre schon schwierig, weil Menschen ja auch unterschiedliche körperliche Voraussetzungen haben.
    Behinderte Sportler werden nach "Schadensklassen" eingeteilt. bei Amputierten ist das nicht schwer, man unterscheidet u.a. nach Oberswchenkel- und Unterschenkelamputationen.

    Amputierte sind sehr leistungsfähig, weil sie viel durch die noch vorhandenen Gliedmaßen kompensieren können. Ein fehlender Unterschenkel kann leichter durch eine Prothese ersetzt werden als ein fehlendes Knie.

  9. #9
    Plattfuß
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    Zitat Zitat von romawi Beitrag anzeigen
    Es wird nicht um die Behinderung gehen, sondern um die Frage ob ihm die Hightechprothesen einen unfairen Vorteil bringen.
    Gerade diese Diskussion ist wichtig um die Leistung der Behinderten zu würdigen.

    Zitat Zitat von Siegfried Beitrag anzeigen
    Weil hier die Behinderung kein Nachteil ist sondern die Nichtbehinderung. Da kannst Du auch die Rollstuhlfahrer beim Marathon mit den Läufern zusammen werten - mal überspitzt ausgedrückt.
    Ein Rollifahrer kann von einem Läufer nicht eingeholt werden, das stimmt schon. Ob Pistorius` Prothesen ihm tatsächlich einen Vorteil verschaffen, wird man ja jetzt sehen. Bei den Paralympics lief er den anderen Amputierten locker davon und die hatten auch gute Prothesen.

  10. #10
    Das Forum ist kein Müllabladeplatz! KEINE LUST MEHR AUF DEN KACK HIER !!! Avatar von Hennes
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    Zitat Zitat von Plattfuß Beitrag anzeigen
    Ob Pistorius` Prothesen ihm tatsächlich einen Vorteil verschaffen, wird man ja jetzt sehen.
    Nä, wird man nicht, denn man weiß nicht wie er ohne die Dinger gelaufen wäre. Das wäre der einzige korrekte Vergleich.

    Wenn er jetzt doppelt oder halb so schnell wie die anderen Läufer ist, dann heißt das einfach gar nix. Vergleich nicht möglich!

    Ich glaube auch nicht, dass das eine gute Idee war. Es wird in diesem und in Hunderten von anderen Fällen von verschiedesten Behinderungen und deren "Kompensationen" jetzt zu endlosen Diskussionen führen.


    gruss hennes

  11. #11
    Plattfuß
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    Zitat Zitat von Hennes Beitrag anzeigen
    Ich glaube auch nicht, dass das eine gute Idee war. Es wird in diesem und in Hunderten von anderen Fällen von verschiedesten Behinderungen und deren "Kompensationen" jetzt zu endlosen Diskussionen führen.


    gruss hennes
    So viele behinderte Sportler gibt es garnicht und Pistorius ist bis jetzt der Einzige, der an die Leistung der Nichtbehinderten auch nur annähernd herankommt. Wenn die Prothesen einen wirklichen Vorteil verschafften, sähen die Ergebnisse der Amputierten ganz anders aus.

  12. #12
    Avatar von BuffaloBill
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    Das Problem ist aber auch, wie man die Prothesen einstuft. Wenn man sich anschaut, wie die noch vor 10 oder gar 20 Jahren aussahen, ist das schon extrem, welche Leistungen jetzt damit erreicht werden können.

    Was ist, wenn es morgen eine Neuerung gibt und er dadurch schneller laufen kann?

    Ich schaue selber die Paralympics wie auch die normalen Spiele. Finde es toll, zu welchen Leistungen die Sportler fähig sind. Aber ein Wettkampf zwischen Sportlern mit High-Tech-Prothesen und Sportlern ohne Behinderung sehe ich als schwierig an.
    10km: 44:48 (13. Mitteldeutscher Marathon) 20km: 1:35:51 (Training) HM: 1:38:59 (Training) 25km: 1:58:15 (Training) M: 3:57:06 (Leipzig 2013) 50km: 5:55:53 ( )

  13. #13
    Zur Abwechslung mal eine akute Pronschiddis :-( Avatar von blocker
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    Zitat Zitat von BuffaloBill Beitrag anzeigen
    Finde es toll, zu welchen Leistungen die Sportler fähig sind. Aber ein Wettkampf zwischen Sportlern mit High-Tech-Prothesen und Sportlern ohne Behinderung sehe ich als schwierig an.
    Seh ich genau so. Und es wird immer so sein, das die (nichtbehinderten), die langsamer sind als er, es immer auf einen Vorteil der Prothesen beziehen werden. Und umgekehrt werden die Zuschauer immer sagen, ist ja klar das er nicht gewinnen konnte, er ist ja schliesslich behindert und hat einen Nachteil durch die Prothesen.
    Und weiter oben wurde es ja auch schon beschrieben, wenn man einen direkten Vergleich seiner Leistung behindert und nichtbehindert hätte, dann könnte man es bewerten,aber so ???
    Gruß Micha

    ***blocker's Bestzeiten***

    10 Km : 00:42:56 Std*
    21,097 Km : 01:37:38 Std
    42,195 Km : 03:33:48 Std**

    *erster 10 Km-Wettkampf
    **erster Marathon
    ***Bestzeiten basieren alle auf dem Marathontraining, also ohne spezielle Vorbereitung auf die jeweilige Distanz

    Bist Du auch eine(r) ?

  14. #14

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    Das Oskar Pistorius schon öfters bei internationalen Leichtathletik-Meetings auch bei den Nichtbehinderten mitgemacht hat, ist ja nicht neu, nur hat er bisher nicht die sehr hoch gesteckte Olympia oder WM-Norm geschafft. Seit gestern hat er wohl die 45,20 s über 400 m klar unterboten. Reicht das schon 1 x die Norm zu unterbieten ? In Deutschland muss man 2 x die Leistung für solche Großereignisse wie Olympia oder WM bringen.

  15. #15
    Avatar von .iL
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    Bleibt nur zu hoffen, dass Oscar bei der WM Gold gewinnt und am besten gleich WR läuft. Dann wird man nicht nicht anders können, als diesem Schwachsinn ein Ende zu setzen.

  16. #16
    C Avatar von DerC
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    Zitat Zitat von .iL Beitrag anzeigen
    Bleibt nur zu hoffen, dass Oscar bei der WM Gold gewinnt und am besten gleich WR läuft. Dann wird man nicht nicht anders können, als diesem Schwachsinn ein Ende zu setzen.
    Ja. Dann wird es interessant. Wobei es aber politisch schwierig werden wird. Aber nicht amputierte dürfen auch keine Sprungfedern in der Dimension einsetzen.

    Oder einfach mal den Beitrag vom Sportwissenschaftler Ross tucker lesen

    Und mal Pistorius anschauen und mit anderen 400m Läufern vergleichen, die seine Zeiten laufen ...
    wenn er noch ein wenig trainiert, läuft er auf Bahn 8 Weltrekord, obwohl er schlechter trainiert ist als zig andere ....

    Gruß

    C.

    "If a man coaches himself, then he has only himself to blame when he is beaten."
    - Sir Roger Bannister

  17. #17
    rono
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    Zitat Zitat von DerC Beitrag anzeigen
    Aber nicht amputierte dürfen auch keine Sprungfedern in der Dimension einsetzen.
    Genau, Sprungfedern....wenn man die Technik beherrscht, damit zu laufen, ist es eindeutig ein Vorteil. Wer das bestreitet, müßte die Dinger dann eigentlich auch bei Sprungwettbewerben zulassen.

    Gruß Rono

  18. #18
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    Gegen Integration von Behinderten in allen Bereichen ist ja nichts einzuwenden.
    Aber bei einem Wettkampf müssen alle Parteien die gleichen Voraussetzungen aufweisen sonst ist es kein fairer Kampf.
    Anders wäre es gelagert bei einem Staffellauf. Da könnte je zur Hälfte von Behinderten und Normalos eine Staffel gebildet werden. Voraussetzung dort, alle müssen die gleichen Federn eines Herstellers tragen. Verschiedene Laufschuhe werden vernachlässigt.

  19. #19
    Avatar von gero
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    Zitat Zitat von moin Beitrag anzeigen
    Aber bei einem Wettkampf müssen alle Parteien die gleichen Voraussetzungen aufweisen sonst ist es kein fairer Kampf.
    Das wird leider nie funktionieren.

    Es gibt nun mal verschiedene körperliche Voraussetzungen.
    Nach deiner Forderung müßten auch die afrikanischen Läufer in einer extra Klasse starten. Und wie sieht es mit den zahlreichen Sportlern aus, die an Belastungsasthma leiden? Die dürfen legal dopen und sich (eventuell) einen Vorteil gegenüber den gesunden Sportlern verschaffen. Wenn du die auch alle aussortieren möchtest, wäre es schwer noch genügend Fahrer für die Tour zusammen zubekommen.
    Man muß irgendwo eine Grenze ziehen. Diese Grenze ist für mich allerdings bei mechanischen Hilfmitteln (Prothese) eindeutig überschritten, so sehr ich auch Oskar Pistorius seine Erfolge gönne.

    Es ist halt ein schwieriges Thema.

    Gruß,
    Gero

  20. #20
    Erst einmal nicht mehr dabei.
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    Zitat Zitat von gero Beitrag anzeigen
    Das wird leider nie funktionieren.

    Es gibt nun mal verschiedene körperliche Voraussetzungen.

    Gruß,
    Gero
    Natürlich sind körperlich gesunde Sportler unterschiedlich in ihrer Veranlagung. Aber jeder hat die Möglichkeit seinen Körper so zu formen das er optimal zum Sport passt. Vorausgesetzt natürlich alle Gliedmaßen sind vorhanden.

    Zitat Zitat von gero Beitrag anzeigen
    Das wird leider nie funktionieren.

    Und wie sieht es mit den zahlreichen Sportlern aus, die an Belastungsasthma leiden? Die dürfen legal dopen und sich (eventuell) einen Vorteil gegenüber den gesunden Sportlern verschaffen. Wenn du die auch alle aussortieren möchtest, wäre es schwer noch genügend Fahrer für die Tour zusammen zubekommen.

    Gruß,
    Gero
    Da liegt einiges im argen . Da hast du Recht.

    Gerade heute habe ich mit einen ehemaligen Leistungssportler im Studio über Doping geredet. Der meinte auch,die heutigen Leistungen wären nur mit Doping zu erreichen. Er meinte auch das nicht ohne Grund viele Leistungssportler Asthmatiker sind weil die Mittel Leistungssteigernd sind.

    Zitat Zitat von gero Beitrag anzeigen
    Das wird leider nie funktionieren.


    Man muß irgendwo eine Grenze ziehen. Diese Grenze ist für mich allerdings bei mechanischen Hilfmitteln (Prothese) eindeutig überschritten, so sehr ich auch Oskar Pistorius seine Erfolge gönne.

    Es ist halt ein schwieriges Thema.

    Gruß,
    Gero
    Genauso sehe ich das auch.
    Habe nur über das Hilfmittel gesprochen. Das andere habe ich außen vorgelassen.



  21. #21
    Klein, sehr fett & gemein Avatar von kobold
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    An die (angeblich) asthmakranken Sportler, die ihr Handicap mit Spray kompensieren dürfen, habe ich auch schon gedacht ... das zu erlauben, ist im Grund schon grenzwertig. Aber mechanische Hilfsmittel sind tatsächlich nochmal eine andere Geschichte: Wenn man die zulässt - wo will man die Grenze ziehen? Ist alles, was noch mit "bloßer Muskelkraft" angetrieben wird, ok? Oder reglementiert man den Prothesenbau, indem eine Prothese nicht mehr zugelassen wird, wenn sie biomechanisch effizienter arbeitet (z.B. - wie das ja bei den Prothesen von Pistorius der Fall ist - eine signifikant höhere Energiemenge speichert und in späteren Bewegungsphasen wieder abgibt) als der Bewegungsapparat eines durchschnittlichen nichtbehinderten Leistungssportlers? Dann kommt in der Leichtathletik eine genauso bescheuerte und überreglementierte Materialdebatte raus, wie sie derzeit den Motorsport beherrscht.

    Pistorius ist im Behindertensport eine Liga für sich - wer als Sportler keine Gegner mehr hat, sucht sich gern neue, mit denen er sich ernsthaft messen kann. Den Wunsch kann ich vollkommen nachvollziehen! Aber für mich ist Vergleichbarkeit zwischen Konkurrenten eine Voraussetzung dafür, einen Wettbewerb spannend zu finden und den Sieger als den "Besten" anerkennen zu können. Perfekt vergleichbar werden auch nichtbehinderte Sportler nie sein - aber es gibt eine qualitative Kluft zwischen behinderten und nicht-behinderten Läufern, die für mich jeden Vergleich wertlos macht.

    kobold

  22. #22
    Plattfuß
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    Zitat Zitat von DerC Beitrag anzeigen
    Ja. Dann wird es interessant. Wobei es aber politisch schwierig werden wird. Aber nicht amputierte dürfen auch keine Sprungfedern in der Dimension einsetzen.
    Es ist ein Unterschied, ob sich einer Sprungfedern unter gesunde Beine schnallt, oder ob einer, dem Waden, Sprunggelenk und Füße fehlen mit Federprothesen läuft. Im unten genannten Bericht wird u. a. versucht, Pistorius einen geringeren Sauerstoffverbrauch nachzuweisen:

    Oder einfach mal den Beitrag vom Sportwissenschaftler Ross tucker lesen

    Pistorius muß das fehlen seiner Unterschenkel kompensieren, dazu hat sein Körper entsprechende Fähigkeiten entwickelt, welche Gesunde nicht haben. Er hat nicht die Wahl zwischen Federn und Füßen. Beides hat verschiedene Vor- und Nachteile: Federn werden nicht müde, Füße sind dafür aber optimal an den Bewegungsablauf angepaßt.

  23. #23
    Plattfuß
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    Zitat Zitat von moin Beitrag anzeigen
    Anders wäre es gelagert bei einem Staffellauf. Da könnte je zur Hälfte von Behinderten und Normalos eine Staffel gebildet werden. Voraussetzung dort, alle müssen die gleichen Federn eines Herstellers tragen. Verschiedene Laufschuhe werden vernachlässigt.
    Selbst bei einem Behinderten- Wettkampf müssen die Prothesen nicht vom selben Hersteller sein. Radfahrer haben ja auch verschiedene Räder.

  24. #24
    Plattfuß
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    Zitat Zitat von kobold Beitrag anzeigen
    An die (angeblich) asthmakranken Sportler, die ihr Handicap mit Spray kompensieren dürfen, habe ich auch schon gedacht ... das zu erlauben, ist im Grund schon grenzwertig...
    Hier zeigt sich nach meiner Meinung die Verlogenheit der ganzen Behinderten- Debatte:

    Es gibt "oportunistisch Behinderte" wie Pechstein (seltene "Blutkrankheit" die nur bei Wettkämpfen eintritt) Armstrong (Hodenkrebs, durfte Anabolika nehmen) und Ulrich (Asthma, darf Spray nehmen), welche angeblich durch ihre Krankheiten leistungsfähiger werden als Gesunde!

    So ne töffte Krankheit, die mir Medaillien sichert hätte Jeder gern!

    Alle oben Genannten erfüllen das Modellathleten- Klischee.

    Dann gibt es die wirklich Behinderten, welche dieses Klischee nicht erfüllen, und die deshalb unter allen möglichen Vorwänden von den Spielen der Schönen und Nichtbehinderten ferngehalten werden. Diese Behinderten haben dann eben einen unlauteren Vorteil, weil sie z.B. auf "Sprungfedern" laufen!

  25. #25
    Erst einmal nicht mehr dabei.
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    Zitat Zitat von Plattfuß Beitrag anzeigen
    Selbst bei einem Behinderten- Wettkampf müssen die Prothesen nicht vom selben Hersteller sein. Radfahrer haben ja auch verschiedene Räder.
    Kleine Wettbewerbsverzerrungen kann man ja vernachlässigen. Aber wenn es so krass wird wie bei der F-1 im Motorsport dann sollte man sich schon Gedanken machen. Auch da war mal eine Überlegung die Technik auszugleichen. Weil immer mehr die Technik die Entscheidung brachte und der Fahrer immer weniger Einfluss auf Platz und Sieg hatte.

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