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  1. #1

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    Standard Marathonlauf in Deutschland 2011, die Olympianorm 2012 & die Zukunft...

    Halten wir mal fest: 3 Frauen in der DLV Norm für London, Glückwunsch dazu! Die deutschen Frauen sind zwar nicht absolute Weltspitze aber wenigstens können sie vorne mitlaufen (siehe Mikitenko in Berlin).

    Bei den Männern schafft nur einer die IOC Norm, leider aber nicht die DLV Norm: Jan Fitschen, schnellster Marathoni dieses Jahr. Ich weiß nicht ob es im Frühjahr mit der Norm klappt, würde es ihm aber sehr wünschen!
    Danach kommt Sören Kah mit einer sehr, sehr guten Leistung für ein Debüt! Da ist bestimmt auch noch Luft nach oben!

    Überraschung des Jahres ist für mich (als Essener sowieso) die saustarke 2:20:57 von Matthias Graute in Essen. Soweit ich das mitbekommen habe, wollte der eigentlich nur ne 2:30 laufen und siegte auf einmal in 2:20. Der Mann ist kein Profi und eigentlich Triathlet bzw. Duathleth und hat die letzten Jahre seine Marathon PB immer weiter verbessert (15 min dieses Jahr!), 4x ist er bisher in Essen gelaufen, ich zitiere mal von seiner HP: "4x lief ich die 42,195km am See (2004 in 2:47h, 2007 als Tempomacher in 2:39h, 2010 in 2:35h und 2011 in 2:20h)"
    Ich glaube ja, dass der Junge einen noch schnelleren Marathon laufen kann wenn er sich komplett aufs Laufen konzentrieren würde und das als Profi betreiben würde (ich glaube er ist Amateur).

    Ich bin ja mal gespannt wann und was Musa Roba-Kinkal auf der Marahondistanz kann, da verspreche ich mir viel von, er ist meiner Meinung nach neben Pollmächer die größte Hoffnung für den Marathon in Deutschland.
    Insgesamt sind es nur 6 Deutsche Herren die unter 2:20 bleiben dieses Jahr,wie wird das wohl nächstes Jahr aussehen?

    Wer hat eurer Meinung nach das Zeug für einen Marathon unter 2:17 (ich nehme hier extra die IOC Norm)?
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  2. #2

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    Zitat Zitat von derBrandi Beitrag anzeigen
    Wer hat eurer Meinung nach das Zeug für einen Marathon unter 2:17 (ich nehme hier extra die IOC Norm)?
    Also eine 2:17 h definitiv drauf haben, der heute leider ausgestiegene Andre Pollmächer, Stefan Koch auch Martin Beckmann hat mehr drauf und Falk Cierpinski. Derzeit ist auch kein jüngerer Läufer zu sehen, der vielleicht einmal den ganz großen Kracher landen könnte. Es bewegt sich momentan viel zu viel im indiskutablen 2:20 - 2:25 h Bereich, dass ist bestenfalls amitionierte Hobbylaufspitze aber kein Europäisches- oder Weltspitzen Niveau.

  3. #3
    Avatar von alsterrunner
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    Na, hier fehlt aber noch ein Name: Steffen Uliczka. Steffen verschwendet zwar im Moment ganz sicher keinen Gedanken ans Marathonlaufen - aber rein perspektivisch finde ich das nicht allzu abwegig. "Schon" jetzt läuft er 10km in 29:17 und rennt bei längeren Crossläufen auf 10km-Strecken auch häufiger mal ein Tempo unter 3 Minuten ("schon", da auch schon immerhin 27). Wenn man mit einbezieht, dass Steffen zwar sicher viel trainiert, aber die Umfänge für 3.000m-Hindernis geringer sen dürften, als sie es für langstreckenspezifisches Training wären, darf man da noch viel Potential vermuten. 29:17 auf der Straße lassen für mich eine 28er-Zeit auf der Bahn als sehr realistisch erscheinen - zumal er auch in Koblenz 13:59 gelaufen ist. Wenn man dann bei entsprechend umfangintensivem Training eine glatte 28 für 10.000m als realistisch einschätzt, ist man im Marathon im spannenden Bereich. Vielleicht eine Perspektive für 2016?

    Weder schnell, noch ausdauernd: 53,77 / 1:56,54 / 2:31,04 / 3:58,65

  4. #4
    C Avatar von DerC
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    Zitat Zitat von alsterrunner Beitrag anzeigen
    Na, hier fehlt aber noch ein Name: Steffen Uliczka.
    Ist sicher ein kandidat genau wie Gabius, der ja in einem ähnlichen Bereich läuft. Gerade bei Gabius denke ich auch, dass er auf der Bahn taktisch deutlich schlechter ist als Uliczka und so noch eher ein Interesse haben sollte hochzuwechseln.

    Schade finde ich, dass solche Läufer nicht mal einen HM einbauen. Für eine lange Crosstrecke muss man eh in ziemlich guter HM-Form sein.

    Das Problem ist nächstes Jahr da aber wieder die EM. Wer Cross, EM und die Spiele mitnehmen will, wird Probleme haben, da nach einen Hm unterzukriegen. Am ehesten vielleicht noch irgendwann im Winter, warum eigentlich nicht?

    Da fehlt mir ein wenig Mut und Experimentierfreude in D. Und natürlich auch eine vernünftige Termin- und Veranstaltungspolitik vom Verband. DM HM wieder in Griesheim ... wieso nicht mal in einer großen Stadt? Die Straßen-DMs werden seit Jahren schlecht behandelt - kein Wunder, dass die Erfolge auf der Straße bis auf Mikitenko eher bescheiden sind.

    Gruß

    C.

    "If a man coaches himself, then he has only himself to blame when he is beaten."
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  5. #5
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    [QUOTE=DerC;1356414]
    Das Problem ist nächstes Jahr da aber wieder die EM. Wer Cross, EM und die Spiele mitnehmen will, wird Probleme haben, da nach einen Hm unterzukriegen. Am ehesten vielleicht noch irgendwann im Winter, warum eigentlich nicht?

    Da fehlt mir ein wenig Mut und Experimentierfreude in D. Und natürlich auch eine vernünftige Termin- und Veranstaltungspolitik vom Verband. DM HM wieder in Griesheim ... wieso nicht mal in einer großen Stadt? Die Straßen-DMs werden seit Jahren schlecht behandelt - kein Wunder, dass die Erfolge auf der Straße bis auf Mikitenko eher bescheiden sind.
    [QUOTE]
    Weil die Funktionäre schon seit Jahren nicht aus sportlicher Sicht sonder politisch entscheiden. Jeder will da eigene Süppchen kochen ohne Rücksicht auf Bedürfnisse der Sportler.

    Man muss da schon selbst für die Planung sorgen und Prioritäten setzen.

    Wenn ich an WD-HM Ende Mai letztes Jahr denke... Unmöglich. Leider sind den Funktionären immer noch persönliche Interesse lieber als Leistungsstand in D.

    Gruß
    Rolli
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  6. #6
    DanielaN
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    Die ganze DLV-Norm ist aus meiner Sicht Unfug ! Wie kann man eine Norm setzen, die seit 10 Jahren nicht mehr erreicht wurde. Meine Güte was brechen die sich einen Zacken aus der Krone einfach 3 hinzuschicken die unter der IOC-Norm sind (wenn wir die haben .... ) Dann laufen sie halt hinterher; aber Olympia ist für einen Sportler etwas Großes und Besonderes und warum nicht einfach mal ein paar Nachwuchssportler damit motivieren ? Genauso hätte man bei der WM die zweite Reihe schicken können.

    Das derzeitige Vorgehen ist doch Ausdruck der vollkommen idiotischen deutschen Gründlichkeit.

  7. #7
    Avatar von alsterrunner
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    Zitat Zitat von DerC Beitrag anzeigen
    Das Problem ist nächstes Jahr da aber wieder die EM. Wer Cross, EM und die Spiele mitnehmen will, wird Probleme haben, da nach einen Hm unterzukriegen. Am ehesten vielleicht noch irgendwann im Winter, warum eigentlich nicht?

    Da fehlt mir ein wenig Mut und Experimentierfreude in D. Und natürlich auch eine vernünftige Termin- und Veranstaltungspolitik vom Verband. DM HM wieder in Griesheim ... wieso nicht mal in einer großen Stadt? Die Straßen-DMs werden seit Jahren schlecht behandelt - kein Wunder, dass die Erfolge auf der Straße bis auf Mikitenko eher bescheiden sind.
    In der Tat ist das ein Riesenproblem. Allein schon das Datum der DM nächstes Jahr: 17. Juni. Super. Aber das Problem zieht sich ja nach unten durch. "Oben", im Bereich WM, EM, Olympia... das hat man wohl zu akzeptieren.

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Weil die Funktionäre schon seit Jahren nicht aus sportlicher Sicht sonder politisch entscheiden. Jeder will da eigene Süppchen kochen ohne Rücksicht auf Bedürfnisse der Sportler.

    Man muss da schon selbst für die Planung sorgen und Prioritäten setzen.

    Wenn ich an WD-HM Ende Mai letztes Jahr denke... Unmöglich. Leider sind den Funktionären immer noch persönliche Interesse lieber als Leistungsstand in D.
    Das Problem ist bei uns viel eher der LV ([H]HLV, nicht zu verwechseln mit Christofs HLV). Die Verhindern aktiv gute Wettkämpfe, in dem sie sich gegen alles Neue sperren und betreiben aktuell eine Terminplanung, die ausschließlich auf die Welt(!)spitze ausgerichtet ist. Geplant ist bei uns, LM und NDM vor der DM unterzubringen. Bitte - was für ein Quatsch. Aus Hamburg haben vielleicht drei oder vier Leute (Bayer, Schwarzer, Kral) theoretisch die Perspektive, in London dabei zu sein und die nehmen nicht einmal die LM oder NDM als Aufbauwettkämpfe mit. Warum nicht mal die DM DM sein lassen und die LM und NDM danach planen? Dann haben die übrig gebliebenen, die nicht alle zur EM und nach London fahren nach Mitte Juni auch noch etwas zu tun.

    Zitat Zitat von DerC Beitrag anzeigen
    Ist sicher ein kandidat genau wie Gabius, der ja in einem ähnlichen Bereich läuft. Gerade bei Gabius denke ich auch, dass er auf der Bahn taktisch deutlich schlechter ist als Uliczka und so noch eher ein Interesse haben sollte hochzuwechseln.
    Ich frag Steffen mal bei Gelegenheit nach seinen Plänen...

    Zitat Zitat von DanielaN Beitrag anzeigen
    Die ganze DLV-Norm ist aus meiner Sicht Unfug ! Wie kann man eine Norm setzen, die seit 10 Jahren nicht mehr erreicht wurde. Meine Güte was brechen die sich einen Zacken aus der Krone einfach 3 hinzuschicken die unter der IOC-Norm sind (wenn wir die haben .... ) Dann laufen sie halt hinterher; aber Olympia ist für einen Sportler etwas Großes und Besonderes und warum nicht einfach mal ein paar Nachwuchssportler damit motivieren ? Genauso hätte man bei der WM die zweite Reihe schicken können.

    Das derzeitige Vorgehen ist doch Ausdruck der vollkommen idiotischen deutschen Gründlichkeit.
    Nein, nein, nein. Ich bleibe dabei: Die Norm ist gut so, wie sie ist. Der DLV ist kein Wohlfahrtsverband. Wenn nur zwei Leute (Pollmächer und Fitschen) bereit sind, quasi alles zu investieren muss man sich darauf einstellen, dass es evtl. keiner von beiden schafft (vielleicht ja auch doch noch beide). Wenn zwanzig Leute sich so reinknien würden, wäre die Chance viel größer, dass es drei, vier Leute packen.

    Weder schnell, noch ausdauernd: 53,77 / 1:56,54 / 2:31,04 / 3:58,65

  8. #8
    CarstenS
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    Zitat Zitat von alsterrunner Beitrag anzeigen
    Ich bleibe dabei: Die Norm ist gut so, wie sie ist. Der DLV ist kein Wohlfahrtsverband.
    Mich hätte es nicht gestört, wenn ein Teil meiner Beiträge Athleten zu den olympischen Spielen schickt, die dort keine Chance auf vordere Plätze haben.
    Wenn nur zwei Leute (Pollmächer und Fitschen) bereit sind, quasi alles zu investieren muss man sich darauf einstellen, dass es evtl. keiner von beiden schafft (vielleicht ja auch doch noch beide).
    Hätten die sich weniger angestrengt, wenn die Quali leichter wäre? Wäre es schlecht, wenn sie sie jetzt in der Tasche hätten und sich auf die Spiele konzentrieren könnten?

  9. #9
    Podenco - Runner Avatar von Tobi68
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    Gerade bei Jan hat man in F-City gesehen der hängt sich rein wie die Sau ....
    Den sollte man auf jeden Fall nach London schicken oder soll etwa gar keiner in London laufen.
    Die norm ist sehr hoch nachdenken und Bitte Umdenken.
    VG der Podenco-Runner
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  10. #10

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    Was heißt hier die Norm ist zu hoch. Die passt sich nur dem permanent steigenden internationalen Leistungsniveau an. Wenn man sich überlegt, was ist denn eine 2:12 h heute noch wert, wenn jetzt innerhalb von wenigen Wochen bereits 2 Marathonläufer eine 2:03 h laufen. Da ist die Norm fast 10 Minuten schlechter als das Weltspitzennivau. In ein paar Jahren werden die sich ganz sicher mehr und mehr der 2 h Grenze nähern, was soll dann eine Olympia-Norm von 2:15 h.

  11. #11
    Avatar von schneapfla
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    Zitat Zitat von Andres Beitrag anzeigen
    In ein paar Jahren werden die sich ganz sicher mehr und mehr der 2 h Grenze nähern, was soll dann eine Olympia-Norm von 2:15 h.
    Wieso ist dann die IOC Norm 2:17h?
    Grüße

    schneapfla

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  12. #12

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    Zitat Zitat von Andres Beitrag anzeigen
    Was heißt hier die Norm ist zu hoch. Die passt sich nur dem permanent steigenden internationalen Leistungsniveau an. Wenn man sich überlegt, was ist denn eine 2:12 h heute noch wert, wenn jetzt innerhalb von wenigen Wochen bereits 2 Marathonläufer eine 2:03 h laufen. Da ist die Norm fast 10 Minuten schlechter als das Weltspitzennivau. In ein paar Jahren werden die sich ganz sicher mehr und mehr der 2 h Grenze nähern, was soll dann eine Olympia-Norm von 2:15 h.
    Mit dem Argument könnte man aber auch sagen: Alle die langsamer laufen als 2:05 brauchen gar nicht starten weil die ja eh keine Chance auf den Sieg haben...

    Olympia ist halt der Traum vieler (aller?) Sportler, die wollen einfach nur dabei sei und nicht gewinnen. Ich finde 2:12 zu hart, meiner Meinung nach sollte ein nationaler Verband keine eignene Norm aufstellen dürfen sondern es sollten alle Läufer starten dürfen, die unterhalb der IOC Norm liegen, gäbe ein absolut geniales Rennen dann
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  13. #13

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    Zitat Zitat von derBrandi Beitrag anzeigen
    Mit dem Argument könnte man aber auch sagen: Alle die langsamer laufen als 2:05 brauchen gar nicht starten weil die ja eh keine Chance auf den Sieg haben.
    Nein ganz und gar nicht, bloß kann die Norm nicht immer tiefer angesetzt werden, während das internationale Spitzennivau immer höher wird, dass ist doch verständlich. Es geht ja auch schließlich um Olympische Spiele das Größte was es gibt, wo sich die besten Sportler messen und nicht um ein Kirmesrennen, wo jeder ambitionierte Hobby-Sportler mitmachen kann.

  14. #14

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    Zitat Zitat von alsterrunner Beitrag anzeigen
    Nein, nein, nein. Ich bleibe dabei: Die Norm ist gut so, wie sie ist. Der DLV ist kein Wohlfahrtsverband. Wenn nur zwei Leute (Pollmächer und Fitschen) bereit sind, quasi alles zu investieren muss man sich darauf einstellen, dass es evtl. keiner von beiden schafft (vielleicht ja auch doch noch beide). Wenn zwanzig Leute sich so reinknien würden, wäre die Chance viel größer, dass es drei, vier Leute packen.
    Bei einer nationalen Norm von 2:05 würde ich das ja noch verstehen, aber ob Du nun zwei Sub-2:12-Läufer oder zwei Sub-2:17-Läufer zum Verlieren nach London schickst - wo ist denn da der Unterschied?

    Wesentlich ärmere Länder schicken Schwimmer, die nicht schwimmen können und Bobfahrer, die nicht bobfahren können. Das ist der olympische Geist, das imponiert mir. Darum finde ich auch, dass der DLV ruhig zwei Sportlern die Teilnahme an Olympischen Spielen ermöglichen sollte, sofern sie die Norm des IOC erfüllen. Aber dieses "Wir wollen wenigstens 27. werden, alles darunter ist ja wohl Dritte Welt"-Getue empfinde ich als arrogant und pseudo-elitär...
    Renn', als wenn Du geklaut hättest !!

  15. #15
    Avatar von schneapfla
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    Zitat Zitat von Andres Beitrag anzeigen
    Nein ganz und gar nicht, bloß kann die Norm nicht immer tiefer angesetzt werden, während das internationale Spitzennivau immer höher wird, dass ist doch verständlich. Es geht ja auch schließlich um Olympische Spiele das Größte was es gibt, wo sich die besten Sportler messen und nicht um ein Kirmesrennen, wo jeder ambitionierte Hobby-Sportler mitmachen kann.
    Sollten nicht die Besten eines Landes dieses vertreten?
    Wenn die Besten innerhalb der IOC-Norm (die ja wohl schon verhindert, daß "ambitionierte Hobby-Sportler" mitlaufen) sind, dann sollten die auch nach Olympia dürfen.

    Aber Hauptsache, die Funktionäre kommen hin...
    Grüße

    schneapfla

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  16. #16
    Avatar von Ndiema
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    Die Norm ist halt so. Und es gibt auch gute Gründe dafür. Hier werden IMMER welche für eine harte Norm argumentieren und andere für eine lasche Norm.

    Ich finde, es läuft in die richtige Richtung. Viele unterhalten sich drüber, diskutieren. Das führt früher oder später zu Verbesserungen. Ich bin mir sicher, in 2016 sieht die Sache schon ganz anders aus. Der Austausch ist wichtig.

    Ich find es immer amüsand, wie wild hier immer spekuliert wird :-D , am Ende sind alle Verantwortliche des IOC geldgeile Arschlöcher, die null Ahnung haben.

  17. #17
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von CentralParker Beitrag anzeigen
    Wesentlich ärmere Länder schicken Schwimmer, die nicht schwimmen können und Bobfahrer, die nicht bobfahren können. Das ist der olympische Geist, das imponiert mir.
    Da habe ich was falsch verstanden... Ging's bei den Spielen nicht um "höher, schneller, weiter (stärker)"??
    Oder doch bunter, schräger, abgefahrener?

    Wenn jemanden irgendwelche "Eagle" (oder wie sie alle hießen) zur Olympia schickt, kann auch die Sportler sofort im Zirkuszelt auftreten lassen.

    Mann kann darüber diskutieren, ob eine B-Norm akzeptabler ist, aber eine sehr niedrige Norm soll keine Erklärung für Ausflugsbus sein, unter dem Motto: "Dabei sein ist alles".

    Nur die Leistung zählt. Unter B-Norm würde ich junge Athleten mit Aussicht auf Verbesserungen verstehen aber keine, wie Falk C., die schon seit Jahren hinterher laufen.

    Gruß
    Rolli
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  18. #18

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Wenn jemanden irgendwelche "Eagle" (oder wie sie alle hießen) zur Olympia schickt, kann auch die Sportler sofort im Zirkuszelt auftreten lassen.
    Es ist zwar hart ausgedrückt trifft es aber wirklich auf den Punkt. Olympia sollte nämlich nicht als eine Zirkus- oder Karnevalsveranstaltung mutieren. Dafür gibt es solche Volksläufe wie gestern in Frankfurt/Main, wo manche ihre Neigungen als Clown, Pumuckel, lebender Kühlschrank usw. ausleben können.

  19. #19
    DanielaN
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    Standard

    Das ist doch ne Quatsch-Diskussion; lasst das polemisieren, wenn Ihr es nicht könnt

    Es geht nicht um Clowns sondern es geht darum vielleicht mal die Sportler (ob jetzt Nachwuchs oder nicht) dadurch zu motivieren, dass die Einstiegshürde zu so einem Event nicht zu hoch ist. Als Anreiz um sich den Popo aufzureissen reicht es zu den besten 3 eines Landes zu gehören. Imho ist es doch besser die drei Besten zu schicken als immer gänzlich durch Abwesenheit zu glänzen. Oder meint hier jemand ernsthaft Pollmächer, Fitschen und Cierpinski wären Clowns ?

  20. #20
    DanielaN
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von schneapfla Beitrag anzeigen
    Aber Hauptsache, die Funktionäre kommen hin...
    Das fände ich aber klasse !

    Wenn kein Athlet die Norm schafft, dürfen die Funktionäre die diese Normen festlegen und für diese Sportart verantwortlich sind, auch nicht zu den Spielen.

  21. #21
    Klein, sehr fett & gemein Avatar von kobold
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    Gerade bei den Wintersportlern finde ich das olympische Motto des "Dabeisein ist alles" verfehlt, denn es ist lebensgefährlich, was da einige TeilnehmerInnen auf der Bobbahn, der Skisprungschanze oder dem Abfahrtshang veranstalten. Auch jemanden an einem Schwimmwettbewerb teilnehmen zu lassen, der für 100 m doppelt so lange braucht wie die Weltspitze und danach halb ertrunken am Beckenrand hängt, hat was von Zirkusnummer - ist es wirklich ein so tolles Erlebnis für einen Sportler, bei Olympia dabei zu sein, wenn er merkt, dass er um Lichtjahre von der Spitze entfernt ist?.

    Nur: Beim Marathonlauf reden wir nicht von solch krassen Leistungsunterschieden zwischen der Weltelite und der deutschen Spitze, sondern von ca. 10 Minuten. International ist die Leistung der Deutschen sicher bestenfalls als "mittelprächtig" einzustufen, aber Pollmächer, Fitschen & Co. mit Leuten zu vergleichen, die ihre Sportart (auch für Laien erkennbar) nicht beherrschen, fände ich schon beleidigend.

  22. #22
    Plattfuß
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    Standard

    Zitat Zitat von DanielaN Beitrag anzeigen
    Als Anreiz um sich den Popo aufzureissen reicht es zu den besten 3 eines Landes zu gehören. Imho ist es doch besser die drei Besten zu schicken als immer gänzlich durch Abwesenheit zu glänzen. ...

    Bei Olympia geht es nun mal um die Besten der Welt und da wird die Luft schnell dünn...

    Ein deutscher Langstreckenmeister läuft der Weltspitze nun mal hinterher, das wird auch nicht besser, wenn die Normen runtergesetzt werden.

    Besser gar nicht erst antreten, als von vornherein abgeschagen hinterherzuhecheln. Mit einer 2:15 ist international nun mal kein Top- Ergebnis zu erzielen.

  23. #23
    Quoten-Kleinstaatler Avatar von romawi
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    Zitat Zitat von Plattfuß Beitrag anzeigen
    Bei Olympia geht es nun mal um die Besten der Welt und da wird die Luft schnell dünn...

    Ein deutscher Langstreckenmeister läuft der Weltspitze nun mal hinterher, das wird auch nicht besser, wenn die Normen runtergesetzt werden.

    Besser gar nicht erst antreten, als von vornherein abgeschagen hinterherzuhecheln. Mit einer 2:15 ist international nun mal kein Top- Ergebnis zu erzielen.
    Dann sollten aber auch konsequenterweise nur die besten antreten und das waeren dann wohl mehr oder weniger ostafrikanische Meisterschaften. Nach deiner Meinung kann es nur falsch sein, irgendwelchen Schnarchnasen mit laeppischen 2:10 zuzulassen, wenn dafuer 50 Afrikaner die deutlich schneller laufen daheim bleiben muessen.
    Selig sind Jene, die nichts zu sagen haben und trotzdem schweigen

  24. #24
    Das Forum ist kein Müllabladeplatz! KEINE LUST MEHR AUF DEN KACK HIER !!! Avatar von Hennes
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    Ok, abgesehen von allen Kenianer und ähnlich aussehenden Herren, wie ist eigentlich das Leistungsniveau in Europa`?

    Was/wer läuft da die ersten 5?

    gruss hennes

  25. #25
    Plattfuß
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    Zitat Zitat von romawi Beitrag anzeigen
    Dann sollten aber auch konsequenterweise nur die besten antreten und das waeren dann wohl mehr oder weniger ostafrikanische Meisterschaften. Nach deiner Meinung kann es nur falsch sein, irgendwelchen Schnarchnasen mit laeppischen 2:10 zuzulassen, wenn dafuer 50 Afrikaner die deutlich schneller laufen daheim bleiben muessen.
    Wenn die Weltbesten aus Afrika kommen, dann ist das eben so. Und wer diesen Athleten nicht annähernd gewachsen ist, kann sich nunmal weder Weltmeister noch Olympiasieger nennen. Was nützt ein Europameistertitel, wenn Afrikaner viel schneller sind?

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