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  1. #1

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    Standard KnochenOedem im Sprunggelenk(talus)

    Hallo Laufgemeinde,

    habe mir ein Oedem im Sprunggelenk nach einer längeren Wanderung mit Rucksack zu gezogen, bereits 4 Monate her, es wird nicht besser.
    Laut MRT ist es ein kleines Oedem. Mittlerweile ziehen die Schmerzen immer weiter nach oben, bis ins Knie und ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Zumal jeder Arzt was anderes sagt. Die einen sagen einfach weiter leben...die anderen Krücken und keine Belastung auf den Fuß geben.
    Bin total verunsichert und bekomme nochmal ein Kontroll MRT gemacht.

    Weiß da jemand was? Kennt jemand einen guten Arzt im Heidelberger/Mannheimer Raum?

    Danke, Gruß Backpacker

  2. #2

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    Standard

    Hallo Backpacker,

    ein Knochenmarködem ist an sich noch kein Problem, die meisten Sportler haben welche in den Füßen ohne es zu bemerken.
    Wenn's schmerzhaft ist, ist das natürlich bereits eine andere Sache. Das Ödem kann immer größer werden bis es schließlich zum (Ermüdungs-)Bruch kommt.

    Machen kann man da relativ wenig. Da wird Dir auch der Rat eines weiteren Arztes wahrscheinlich wenig weiterhelfen. Ich würde Dir Calciumcitrat und Vitamin D täglich empfehlen (also z.B. durch Vingantoletten, 1 Tablette mit 25µg täglich). Zudem bisheriges Trainings- und Regenerationsverhalten + Ernährung überprüfen.

    Ich weiß nicht wie Du versichert bist, aber es gibt zudem Geräte mit niedrig-intensiven, gepulsten Ultraschall zum Ausleihen. Bei gesetzlicher Versicherung musst Du selbst zahlen, private Krankenkassen dürften dies i.d.Regel ersetzen. Es ist mittlerweile sehr gut gesichert, dass diese Behandlung die Knochenheilung erheblich unetrstützt und die Heilungszeit enorm verkürzt. Die Anwenungszeit pro Tag liegt hier bei etwa 20 Minuten pro Tag. Wirklich empfehlenswert.

  3. #3
    Avatar von martin_h
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    Standard

    mein knochenmarködem in der schulter (genauer: oberarmkopf) wurde mit manueller therapie behandelt! einfach viel passiv bewegt. bei den ersten 6 behandlungen passierte dabei nicht viel, nach der 8. habe ich ein deutlich größeres schmerzfreies bewegungsausmaß gehabt. mein arzt meinte damals, dass es wichtig ist, passiv zu bewegen (vorallem auch gelenkentlastung durch leichten zug), weil dadurch wohl auch die flüssigkeitsansammlung schneller abgebaut wird. ich habe mit der manuellen therapie also hervorragende erfahrungen gemacht.

    wenn ich das auf dein anliegen übertrage (und der fuß ist sicherlich noch ein wenig schwieriger zu behandeln, weil ständig im einsatz), dann würde ich aktive bewegungen weitestgehend vermeiden (es sei denn du kannst schmerzfrei belasten), hieße für mich zumindest eine zeit lang relative ruhigstellung. ich bin kein arzt, aber scheinbar tut druck dem knochen in fällen eines ödems nicht gut. versuche mal an manuelle therapie zu kommen, dass das ganze passiv bewegt wird bzw. dadurch auch das sprungbein mal ein wenig entlastet wird, denn das hat ja im alltag ständig druck, wenn du drauf stehst.
    "Often it does not matter so much what we choose, but that we do choose." (Alan Cohen)

  4. #4

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    Standard Danke Euch

    Hallo Ihr zwei,

    ich laufe derzeit an Krücken, habe aber den Eindruck dass das eher schadet. Habe etwas Wasseransammlung am Schienbein noch zusätzlich. Manuelle Therapie, die wissen gar nicht was sie machen sollen, habe den eindruck sie drücken halt mal irgendwo, habe bereits 3 Physios durch. Osteopatin hat mich auch nach der 1.Vorstellung aufgegeben. Hab jetzt noch einen Termin bei einem Osteologen, und ein Kontroll MRT.
    Ansonsten kriege ich die totale Krise.
    Kann es sein dass durch das Wasser im Gewebe die Schmerzen durch nicht bewegen mehr werden? Es ist ein starkes ziehen, sonst hatte der Fuß nur Belastung weh getan, jetzt tut er 24 Stunden weh.

    Danke für weitere Info. Wie lange hattest Du das Ödem?

    Gruß Heike

  5. #5
    Avatar von martin_h
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    Standard

    wie lange ich das ödem hatte, kann ich nicht genau sagen, weil ich keine nachuntersuchung hatte. wenn man aber davon ausgeht, dass das ödem (durch druck auf das knochenmark) der schmerzverursachende faktor ist, dann war ich etwas 5 monate damit beschäftigt. erst danach war der schmerz nahezu weg bzw. nur noch in bestimmten "untypischen" bewegen vorhanden.

    aktives bewegen tat mir im gesamten zeitraum unglaublich weh. die manuelle therapie (passive bewegung - keine massage oder sonstwas, sondern gelenkbewegung! mit zugentlastung) tat mir dagegen gar nicht weh und hat sicherlich etwas dazu beigetragen, dass nun meine beweglichkeit nahezu vollständig wieder da ist. dass der schmerz in ruhe zunimmt, halte ich für völlig normal. das sollst du auch nicht tun, deshalb die empfehlung mit der manuellen therapie. scheinbar schlägt sie bei dir aber nicht an, du hast einfach noch keinen kompetenten therapeuten gefunden oder die ursache für den schmerz ist eine andere!! in meinen augen ungewöhnlich, dass der schmerz sich so ausweitet, wenn das ödem an sich im talus ist. mir tat es auch nur an der stelle weh, wo das ödem war bzw. hatte ich einen minimalen ausstrahlenden schmerz in den unterarm bei bestimmten bewegungen, nicht aber im dauerzustand.

    leider kann ich dir nicht mehr dazu sagen. ich vermute aber fast, dass irgendwo noch was anderes nicht ganz stimmt, wenn du das schon so lang hast und der schmerz eher noch stärker wird... (evtl. mal nach lymphdrainage fragen wegen der flüssigkeit?)
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  6. #6

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    Standard Neuigkeiten

    Hallo,

    MRT die 2. !

    KnochenÖdem ist fast weg, genauer: diskrete knochenödemäquivalente Signalalteration der distalen tibia.
    Ödematöser Reizzustand des Ligamnetum deltoideum

    Was damit tun? Schmerzen habe ich immer noch.

    Danke für Tipp

  7. #7
    Avatar von martin_h
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    Standard

    naja, ödematöser reizzustand sagt aus, dass das ödem immer noch da ist und dein band reizt. solange du starke schmerzen hast, würde ich weiter passiv bewegen. wenn es sich vom schmerzempfinden aushalten lässt, würde ich langsam mit propriozeptivem training beginnen.

    was sagt denn der arzt? hat der keine meinung?
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  8. #8

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    Haloo Backpacker, gehts dir mittlerweile bessser. ich habe von deinen Problemen gelesen. Ich habe die gleichen Symptome und auch das Kerspinn bestätigt Knochenmarködem. Was hat dir geholfen und wie lange hat es gedauert? Danke für deine Antwort, Gruß thomaspuhl

  9. #9

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    Standard

    Hallo Backpacker, thomaspuhl,

    wie sieht es mit Euren Fluessigkeitseinlagerungen aus?
    Ich habe naemlich jetzt auch dieses Problem. Nach einem einwoechigen Stadturlaub (den ganzen Tag mit einfachen Sandalen ueber die Pflaster der Stadt) ist mein rechtes Sprungegelenk dick geworden. Da habe ich erst einmal mit Laufen aufgehoert, weil ich mir dachte, dass das nur eine Ueberlastung sein kann. Aber das Fussgelenk blieb dick. Da habe ich auch aufgehoert, Federball zu spielen. Keine Aenderung. Also zum Orthopaeden. Nach Roentgen und MRT konnte er mir nicht weiterhelfen. Der Befund vom MRT sagt:
    "Die Knochenmarkoedeme im Talus und geringer im Malleolus medialis und Sustentaculum tali duerften in erster Linie ueberlastungsbedingt sein." Am Ende des Befundes kommt der Arzt zu dem Schluss:
    "...auch an eineErkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis wie die Rheumatoide arthritis zu denken".
    Also soll ich jetz zum Rheumatologen, bei dem ich "schon" im Juni 2015 einen Termin erhalten habe.
    Ich hoffe immer noch, dass sich die Oedeme von allein wieder zurueckbilden, habe aber irgendwo gelesen, dass das gut und gern ein Jahr dauern kann. Schmerzen habe ich uebrigens kaum. Ich habe auch letzten Sonntag wieder mit Laufen angefangen und es hat sich am Sprungelenk nichts veraendert.
    Lasst mich mal wissen, wie es Euch in der Zwischenzeit ergangen ist.

  10. #10
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von rokr Beitrag anzeigen
    [FONT=Arial]Ich habe naemlich jetzt auch dieses Problem. Nach einem einwoechigen Stadturlaub (den ganzen Tag mit einfachen Sandalen ueber die Pflaster der Stadt) ist mein rechtes Sprungegelenk dick geworden. Da habe ich erst einmal mit Laufen aufgehoert, weil ich mir dachte, dass das nur eine Ueberlastung sein kann.
    Ich hatte zweimal in Folge von Überlastung geschwollene Füße und Fußgelenke. Das erste mal sah ich keinen Knöchel mehr. Das hab ich mit Hochlagern der der Beine, kühlen und sanftem Ausstreichen weg bekommen.

    Das erste mal sah es so aus
    Name:  IMGP3007.jpg
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    Gruss Tommi




    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

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    Thorsten Havener

  11. #11
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Der Thread ist von anno 2011. Warum wird das tote Pferd denn wieder gesattelt?

  12. #12
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Huch, ist mir nicht aufgefallen. Aber so hatte ich die Gelegenheit, das alte Foto meiner Klumpfüße mal wieder unter die Leute zubringen

    Gruss Tommi




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  13. #13

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    Hallo Backpacker, intensive manuelle Lymphdrainage, manuelle Therapie, Elektrotherapie, mehr kann ich dir nicht empfehlen.Such dir einen vernünftigen Physio.Wenn du Heidelberger/Mannh. Raum erwähnst, ist es nicht weit bis zu Profiklubs (Fussball,Handball, Eishochey usw.), da gibts bestimmt gute Kollegen, die auch wissen wie Sportler ticken. Zu Medis kann ich nichts sagen, da kenne ich mich zu wenig aus. Ansonsten, viel Glück, alles Gute, Grüsse aus Salmtal

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